"Rettet die Glühbirne - Vom Unsinn der Energies parlampe" (Bericht auf Phönix)

Diese Einheit wurde seinerzeit eingeführt um zu veranschaulichen wie toll Photovoltaik und Windkraft ist. Ich habe sie hier einfach mal übernommen.
Umgekehrt. Mit dieser Angabe wird verschleiert, wie viel 1 % wirklich ist.
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René Schuster
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Osram und Co. _sind_ südostasiatische Billighersteller. Nur der Firmensitz ist in Europa.
Osram und Co. haben am ESL-Sektor die selbe Konkurrenz wie am Glühlampensektor. Wie genau profitieren sie also vom Verbot?
Hast Du auch was zur umweltfreundlichen Wiederverwertung von Glühlampen?
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René Schuster
Das beginnt jetzt langsam philosophisch zu werden: Hat der Staat, also wir, das Recht sich um die Gesundheit seiner Bürger zu kümmern? Darf er bspw. vorschreiben, dass man nur angeschnallt mit dem Auto fahren darf und dabei auch noch Geschwindigkeitsbegrenzungen einhalten muss? Darf er Katalysatoren vorschreiben? Darf er Bauvorschriften erlassen oder gar, um die OnT-Kurve zu kratzen, Vorschriften, wie Elektroinstallationen auszuführen sind? Das ist doch alles eine "Bevormundung mündiger Bürger".
Du darfst auch nicht für 5 Stunden im Jahr die Geschwindigkeitsbegrenzungen überschreiten, auch wenn es ökonomisch sinnvoll ist. Du darfst aber weiterhin Deine Glühlampen behalten, niemand verbietet Dir die _Verwendung_ von Glühlampen. Jeder, dem wirklich was daran liegt, hatte genügend Zeit sich vollkommen legal mit einem beliebig großen Vorrat an Glühbirnen einzudecken. Die "Bevormundung mündiger Bürger" ist in diesem Fall also praktisch kaum vorhanden.
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René Schuster
Am Sat, 27 Oct 2012 09:55:49 +0300 schrieb René Schuster:
Genau, und deshalb kann man die auch hinterfragen - gerade dann wenn wieder eine neue Regelung erlassen wird.
Lutz
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Lutz Schulze
Hallo, René,
Du meintest am 27.10.12:
von wem? wann? Die ersten AKWs hatten Leistungen unterhalb von 500 MW.
Mit welcher Absicht? Soweit ich das mitbekommen habe, werden hier in Deutschland die AKWs nach und nach abgeschaltet, nicht wegen der Glühbirnen.
Wie wenig ist denn 1%? Wenn der Wechsel auf Energiesparlampen gerade mal Einsparungen im klitzekleinen Prozentbereich bringt: warum wird dieses mickerige Ergebnis dann mit solchen Hilfs-Einheiten verschleiert?
Viele Gruesse! Helmut
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Helmut Hullen
LED Lampen sind einfach besser.
Also hinweg mit den alten Schrott wie Glühbirnen und "Energiesparlampen"
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Roland Mösl
Hallo, René,
Du meintest am 27.10.12:
Gewöhn Dich dran. Dieser Bereich (inklusive PC, "intelligente Steuerung" usw.) wird wachsen.
Relevant: das sind die Bereiche, die (jeder für sich) deutlich mehr als 10% umfassen. Wusstest Du das nicht?
Dazu gehört allemal die Prozesswärme - dafür ist nur ab und zu Strom nötig; Gas geht oft auch.
Sorry - jetzt weichst Du aus. Bisher hast Du einzig mit der Einsparung elektrischer Energie argumentiert, mit keinen anderen Massstab. Willst Du etwa den Energiebedarf einer 60-W-Glühbirne anders bewerten als den Energiebedarf eines (älteren) 60-W-PCs?
???
Echt? Pupst das Wasserkraftwerk? Ok - bei Windrädern sehe und höre ich die Belästigung. Aber welche Gesundheitsschäden verursacht ein Wasserkraftwerk?
Nur am Rande: auch Verbrennungsmotoren (die u.a. in Autos eingesetzt werden) emittieren.
Gestern bei May Britt Illner gehört: da klagte eine Mutter, dass ihr der Strom abgedreht worden sei, weil sie die Stromrechnung von mehr als 100 Euro/Monat nicht bezahlt hatte. Jetzt spare sie: keine Glühbirnen mehr, sondern stattdessen Kerzen!
Klar: das spart im klitzekleinen Prozentbereich Strom. Zu Zeiten, in denen sowieso Stromüberschuss herrscht.
Noch mehr könnte gespart werden, wenn (wie vor 100 Jahren) dann überhaupt kein Licht elektrisch erzeugt würde!
Umstellung des Herdes auf Gas. Umstellung der Warmwasserbereitung auf Gas. Ersatz der jetzigen High-End-Grafikkarten durch Hercules- Grafikkarten. Verbot von PCs, die mehr als 50 Watt ziehen.
Viele Gruesse! Helmut
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Helmut Hullen
Solche Bereiche gibt es beim Haushaltsstromverbrauch jedoch nicht, wie wir hier bereits festgestellt haben.
Selbstverständlich.
60 % des deutschen Strommixes stammen aus fossilen Energieträgern.
Wasserkraft ist nach Kohle der tödlichste Energieträger. Aber das ist hier nicht das Thema.
Abends und im Winter herrscht Stromüberschuss?
Nein.
In den vielen Fällen nicht praktikabel (kein Gasanschluss), daher keine vergleichbare brauchbare Alternative.
Ebenfalls keine vergleichbare Alternative.
PC-Netzteile sind im Vergleich zu Glühbirnen Wirkungsgradwunder, hier ist kein über die laufenden Maßnahmen hinausgehender Handlungsbedarf gegeben.
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René Schuster
LED _sind_ Energiesparlampen. Was Du meinst nennt man Kompaktleuchtstofflampen. Ein weit verbreiteter Irrtum, viele Leute glauben, "die EU" hätte Kompaktleuchtstofflampen vorgeschrieben.
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René Schuster
Am Sat, 27 Oct 2012 12:13:22 +0300 schrieb René Schuster:
Das sagt aber nichts über sinnlos überdimensionierte PCs aus. Warum nicht auch sofort verbieten, da ergibt sich doch weiter Regelungsbedarf ...
Ausserdem zu grosse Wohnungen, zu weite Reisen usw. usf.
Lutz
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Lutz Schulze
Natürlich hat "die EU" keine Leuchtstofflampen vorgeschrieben. Mit dem Verbot der Glühlampe bleiben aber de facto nur folgende Alternativen zur Wohnraumbeleuchtung übrig:
1. Halogenglühlampen: Gute Alternative, fallen aber 2016 ebenfalls dem Verbot anheim. 2. (Kompakt-)Leuchtstofflampen: Produziert Elektronikschrott und enthält giftiges Quecksilber (plus ggf. jede Menge anderer Giftstoffe im "guten" Chinaplastik des Gehäuses von Kompaktlampen.) 3. LED-Lampen: Macht besch*ssenes Licht[1] und produziert Elektronikschrott (plus ggf. ebenfalls Giftstoffe im Kunststoff.)
Tschüs,
Sebastian _____ [1] Ja, ja, ich weiß, ein signifikanter Anteil der Bevölkerung - Dich und Mösl offensichtlich eingeschlossen - ist quasi blind, dem fällt's nicht auf.
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Sebastian Suchanek
Hallo, René,
Du meintest am 27.10.12:
Sorry - das haben wir noch nicht festgestellt. "Prozesswärme" ist allemal "relevant".
Erzähl mal mehr!
Aha - Du kannst also differenzieren. Aber dass Du dann diese 60% auf 100% aufrundest: das ist bestenfalls kaufmännisch gerechnet ("Kellner-Addition"), aber nicht technisch.
Tödlich - tödlicher - am tödlichsten ... toll! Demnach wären wohl AKWs nur tödlich, aber nicht tödlicher ...
Lass Dir mal die Daten der Strombörse zeigen (notfalls auch erklären).
Ach - das spart nicht?
??? Propangas gibt es in den praktischen Flaschen, und auf Wunsch auch in grösseren Tanks. Das sollte die "vielen Fälle" deutlich vermindern können, wenn ernsthaft Energie (oder auch nur Geld) gespart werden soll.
Wenn das pauschal als "nicht praktikabel" abgeblockt wird, dann klingt der Ruf nach Energiesparlampen tatsächlich wie pure Augenwischerei, wie purer Alibi-Aktionismus.
Warum nicht? Spart Energie - und das ist doch (anscheinend) Dein wichtiges Ziel!
Auch sie setzen letzten Endes die aufgenommene elektrische Leistung fast vollständig in Wärme um. Das bisschen Optik und Akustik ist in der Energiebilanz vernachlässigbar.
Oder willst Du jetzt plötzlich noch andere Gesichtspunkte bewerten, nicht einzig den Energieumsatz? Wäre (nach Deinen Kriterien) ein PC, der 250 W umsetzt, besser als einer, der 50 W umsetzt?
Viele Gruesse! Helmut
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Helmut Hullen
Du darfst auch Deine LED-Beleuchtung sinnlos überdimensionieren.
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René Schuster
OK, was schwebt Dir denn da vor?
Dass sind Mehrkosten und Mehraufwand.
Scherzfrage?
Nein, das hast Du flachs verstanden.
Das einzige Kriterium ist, ob die Alternative gleichwertig _und_ billiger ist.
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René Schuster
Hallo, René,
Du meintest am 27.10.12:
Kochen, Warmwasser - geht auch mit Gas statt mit Strom.
So wie auch bei Energiesparlampen. Rentiert sich schnell.
Nein. Nach welchen Kriterien bewertest Du die Möglichkeiten, elektrische Energie zu sparen? Du scheinst da sehr flexibel zu sein.
Dann sei doch so nett und erkläre hier, was beim Sparen elektrischer Energie Dein wichtigstes Ziel ist.
Das sind aber 2 Kriterien.
Sie treffen z.B. für den Gasherd zu. Sie treffen für Energiesparlampen nicht unbedingt zu (weder gleichwertig noch billiger).
Nur am Rande: welche Leistung setzt Dein Rechner (mitsamt Monitor) im Betrieb um, wieviele Stunden läuft er täglich?
Viele Gruesse! Helmut
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Helmut Hullen
Am 2012-10-27 11:13, schrieb René Schuster:
Der physikalische Wirkungsgrad ist definiert als Nutzleistung geteilt durch Verbrauchsleistung. Due Nutzleistung bei der Glühlampe ist ein nahe plancksches Spektrum um 2700 K, und das wird mit einem Wirkungsgrad von >90% freigesetzt.
Die oft behaupteten 5% entstehen durch eine willkürliche Mischung von physikalischen (Watt) mit physiologischen Größen (Lumen), was einfach nicht zulässig ist. Daher wird für Leuchtmittel auch kein Wirkungsgrad in Prozent angegeben, sondern Lumen und Watt, ggf. auch Lumen pro Watt.
Wer aber Glühlampen auch als Heizgerät einsetzt (und sei es nur zum Betrieb einer Lavalampe), der nutzt die gesamte Leistung, sogar die
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Ingo Thies
Dagegen sprechen die geringe Lebensdauer und der (zumindest bei Niedervolt-Halogenleuchten) zusaetzlich anfallende Elektronikschrott (Trafo).
Hier sollte man fairerweise zwischen den klassischen Kompaktleuchtstofflampen (TC-...) mit abgesetzten Vorschaltgeraet (VVG oder EVG) und den Energiesparleuchten (ESL) mit E14/E27/E40 Sockel als Gluehlampenalternative unterscheiden. Erstere sind in Sachen Verbrauch und Haltbarkeit top. Die letzteren, nunja ... kann man sich sparen.
In welcher Hinsicht "besch*ssenes Licht"? Lichtfarbe? Farbwiedergabe? Es gibt durchaus hochwertige LED. Diese werden beispielsweise in Spots eingesetzt, als Alternative zu Metalldamflampen (HIT, HIE, CPO..) Findet man u.a. auch in Museen, zur Anstrahlung von Bildern oder Kunstwerken.
Regards Karsten
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Karsten Roch
X-No-Archive: Yes
begin quoting, Ingo Thies schrieb:
Das ist völliger Unsinn. Der Nutz-Output von Glühlampen ist "sichtbares Licht" und nicht "Planksches Spektrum", und davon setzt sie eben nur ein paar Prozent der reingesteckten Energie frei, der Rest ist nutzloses "Planksches Spektrum", nämlich der IR-Anteil davon.
Nonsens. Die Lichtstärke kommt darin überhaupt nicht vor - zwischen Lichtstärke und zugehöriger Strahlungsleistung besteht ein fester, unveränderlicher Zusammenhang.
Non sequitur.
Ja. Nur ist das nicht die übliche Zweckbestimmung einer Lampe, Wärme anstatt sichtbaren Lichts zu erzeugen. Und elektrische Direktheizung ist ökonomisch (und natürlich ökologisch) ziemlich ungünstig: Wenn überhaupt, dann hat das nur mittels Wärmepumpen Sinn, und gegenüber denen sieht die Glühlampe als Wärmequelle wieder ziemlich alt aus.
Das stimmt: Deshalb kommt es auch nicht so sehr auf den (wohldefinierten) Wirkungsgrad des Netzteils, sondern auf den Verbrauch des Geräts an.
Auch ein non sequitur: Es kommt darauf an, wieviele es sind, und dafür kommt es darauf an, wo der Verbrauch sinnlos ist, ferner, wo er zeitlich ungünstig (in schlecht abgedeckten und daher teuren Starklastzeiten) liegt.
Gruß aus Bremen Ralf
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Ralf . K u s m i e r z
Hallo, Ralf,
Du meintest am 27.10.12:
Für passende Definitionen des Sinns. Ist der Betrieb einer Lavalampe sinnvoll?
Viele Gruesse! Helmut
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Helmut Hullen
Du willst die Anschaffung eines neuen Herdes und den regelmäßigen Transport von Gasflaschen ernsthaft mit der Anschaffung einer neuen Lampe vergleichen?
Ein Gasherd ist nicht billiger. Und dass die Versorgung mit Gas billiger und emissionsärmer ist wäre noch zu beweisen. Und die meisten Leute kaufen in ihrem Leben seltener Herde als Lampen.
Inwiefern nicht billiger?
Keine Ahnung, hat aber auch gar nichts mit dem Thema Glühbirne zu tun.
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René Schuster

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