"Rettet die GlĂŒhbirne - Vom Unsinn der Energies parlampe" (Bericht auf Phönix)

Siegfried Schmidt schrieb:


Du scheinst lange nicht im Supermarkt gewesen zu sein. Da gibt es in der Zwischenzeit alle möglichen LED-Leuchtmittel mit E27- oder E14-Sockeln in entsprechenden Bauformen zu kaufen, die in >90% aller Leuchten problemlos einsetzbar sein dĂŒrften.
Gernot
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Am 25.10.2012 14:00, schrieb Gernot Griese:

Das ist zwar richtig, aber trotzdem geht der Trend zur Komplettleuchte.
Dabei hat die LED Lampe durchaus Vorteile, z.B. niedrigere Temperatur an der Lampe und damit geringere Probleme mit Brandgefahr, Verbrennung des Nutzers, Niederspannung an der Lampe etc.
Es ergeben sich auch neue Designmöglichkeiten, z.B. FlĂ€chenleuchten. Das alles fĂŒhrt aber zur Wegwerfkomplettlampe.
Genauso, wie das Einwegpfand die Mehrwegflache verdrÀngt hat.
Gruß
Stefan
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Am 25.10.2012 11:28, schrieb René Schuster: ...

Dann soll er regelnd eingreifen (durch angemessene Steuern zum Beispiel. Da kÀme auch gleich Geld in die Kassen das man nach Griechenland pumpen könnte) aber nicht diktatorisch. Hier wird nur Geld vernichtet und das Wohl um das es geht ist in erster Linie das der Hersteller und der Politiker die von ihnen profitieren.
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On 2012-10-26 10:20, Robert Loos wrote:

Nein, hier wird Geld gespart.

Wieso das denn? Wovon _genau_ profitieren denn die Hersteller und Politiker beim GlĂŒhlampenverbot?
--
rs

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Am 26.10.2012 20:13, schrieb René Schuster:

Vielleicht weil sĂŒdostasiatischen Billighersteller Osram und Co inzwischen das GeschĂ€ft vermasselt haben? Und die Lebensdauer so mancher Billig-ESL erreicht inzwischen nicht mal mehr die Lebensdauer der GlĂŒhlampen.
Hier etwas zu der umweltfreundlichen Wiederverwertung der ESL. Neudeutsch auch Recycling genannt.
http://www.youtube.com/watch?v=n266TZGDa4E

--
mfg hdw


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On 2012-10-26 21:33, Horst-D.Winzler wrote:

Osram und Co. _sind_ sĂŒdostasiatische Billighersteller. Nur der Firmensitz ist in Europa.

Osram und Co. haben am ESL-Sektor die selbe Konkurrenz wie am GlĂŒhlampensektor. Wie genau profitieren sie also vom Verbot?

Hast Du auch was zur umweltfreundlichen Wiederverwertung von GlĂŒhlampen?
--
rs

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René Schuster schrieb:

Sie bringen neue (innovative) Beleuchtungsgadgets auf den Markt, die sich sonst wohl nur wenige Verbraucher antun wĂŒrden. Damit wird Wachstum erreicht. Es geht um Geld. Die Firma Conrad z.B. fĂŒhrt aktuell 10844 Produkte in der Rubrik Licht. Und Dir dĂŒrfte diese MarktblĂ€hung auch nicht entgangen sein.
MfG hjs
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Am 2012-10-22 16:53, schrieb Ansgar Strickerschmidt:

Vier Jahre noch. Oder halt als "Spezialleuchtmittel".
Gruß, Ingo
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On 2012-10-20 16:53, Volker Wollny wrote:

LED Lampen sind einfach besser.
Also hinweg mit den alten Schrott wie GlĂŒhbirnen und "Energiesparlampen"
--
Roland Mösl
http://www.pege.org Planetary Engineering Group Earth
  Click to see the full signature.
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On 2012-10-27 10:39, Roland Mösl wrote:

LED _sind_ Energiesparlampen. Was Du meinst nennt man Kompaktleuchtstofflampen. Ein weit verbreiteter Irrtum, viele Leute glauben, "die EU" hÀtte Kompaktleuchtstofflampen vorgeschrieben.
--
rs

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Thus spoke René Schuster:

NatĂŒrlich hat "die EU" keine Leuchtstofflampen vorgeschrieben. Mit dem Verbot der GlĂŒhlampe bleiben aber de facto nur folgende Alternativen zur Wohnraumbeleuchtung ĂŒbrig:
1. HalogenglĂŒhlampen: Gute Alternative, fallen aber 2016 ebenfalls dem Verbot anheim. 2. (Kompakt-)Leuchtstofflampen: Produziert Elektronikschrott und enthĂ€lt giftiges Quecksilber (plus ggf. jede Menge anderer Giftstoffe im "guten" Chinaplastik des GehĂ€uses von Kompaktlampen.) 3. LED-Lampen: Macht besch*ssenes Licht[1] und produziert Elektronikschrott (plus ggf. ebenfalls Giftstoffe im Kunststoff.)
TschĂŒs,
Sebastian _____ [1] Ja, ja, ich weiß, ein signifikanter Anteil der Bevölkerung - Dich und Mösl offensichtlich eingeschlossen - ist quasi blind, dem fĂ€llt's nicht auf.
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On Sat, 27 Oct 2012 13:19:47 +0200 Sebastian Suchanek wrote:

Dagegen sprechen die geringe Lebensdauer und der (zumindest bei Niedervolt-Halogenleuchten) zusaetzlich anfallende Elektronikschrott (Trafo).

Hier sollte man fairerweise zwischen den klassischen Kompaktleuchtstofflampen (TC-...) mit abgesetzten Vorschaltgeraet (VVG oder EVG) und den Energiesparleuchten (ESL) mit E14/E27/E40 Sockel als Gluehlampenalternative unterscheiden. Erstere sind in Sachen Verbrauch und Haltbarkeit top. Die letzteren, nunja ... kann man sich sparen.

In welcher Hinsicht "besch*ssenes Licht"? Lichtfarbe? Farbwiedergabe? Es gibt durchaus hochwertige LED. Diese werden beispielsweise in Spots eingesetzt, als Alternative zu Metalldamflampen (HIT, HIE, CPO..) Findet man u.a. auch in Museen, zur Anstrahlung von Bildern oder Kunstwerken.
Regards Karsten
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Thus spoke Karsten Roch:

Hmm, Osram nennt fĂŒr die "ECO"-Hochvolt-Halogenlampen 2000h Lebensdauer, fĂŒr AllgebrauchsglĂŒhlampen setzt AFAIK 1000h an...

Niedervolt-Halogen lassen wir 'mal 'raus, mir geht's hier primĂ€r um 1:1-Ersatz fĂŒr normale GlĂŒhlampen. Wenn man noch den MĂŒll mit 'reinrechnen muß, der anfĂ€llt, weil man gleich komplett neue Lampen anschafft bzw. anschaffen muß, wird die Nummer ja noch irrsinniger...

Der elektronische Trafo sollte zumindest ein paar "Leuchtmittelgenerationen" lang durchhalten - wÀhrend das Elektronikzeugs bei Kompakt-LSL und LED-Leuchten jedesmal pauschal mit entsorgt wird.

Wie gesagt: Mir geht's hier hauptsÀchlich um Lampen mit E14- /E27-Sockel.

Meine Rede. :-D

Jupp.

Die besten, was ich so auf die Schnelle gefunden habe (diverse Osrams) hatten einen Ra von 80. Das reicht fĂŒr meinen Geschmack fĂŒr Treppenhaus, Keller usw. aber nicht fĂŒr WohnrĂ€ume.
(Wobei ich gerade feststelle, daß es Leuchtstofflampen in Kompaktform anscheinend auch nur in 800er Lichtfarben gibt und T8er Röhren mit 900er Farben nur >P00K)
TschĂŒs,
Sebastian
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On Sun, 28 Oct 2012 15:59:22 +0100 Sebastian Suchanek wrote:

Bei 4h taeglicher Betrieb sind das ja fast 1,5 Jahre bis zum naechsten Leuchtmitteltausch. (Hochwertige T5/T8 oder TC-.. halten bis zu 30000h)

Hier kommt aber ein grundsaetzliches Problem zum Tragen: (Gute) Leuchten werden unter Beruecksichtigung des dafuer jeweils einzusetzenden Leuchtmittels konzipiert und gefertigt. (Position der Fassung, Reflektor, Lichtaustritt usw.). Wird da jetzt ein anderes Leuchtmittel eingesetzt, z.B. mit geaenderten Abmessungen oder anderer Kolbenform, passt nicht mehr viel an der Leuchte zusammen. Der Leuchtenkoerper sitzt neben den Reflektor, der Lichtaustritt liegt woanders, usw.

Nennt sich wohl High-CRI-LED:
http://tinyurl.com/9lodqb5
Farbwiedergabe bis Ra˜, sollte doch ausreichend sein?
Regards Karsten
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Thus spoke Karsten Roch:

Noch einer der GrĂŒnde, warum ich die Hochvolt-Halogenlampen in klassischen Kolbenformen bevorzuge - da sind auch die GlĂŒhfĂ€den +/- am gleichen Platz.

Durchaus. Aber wo kann ich fertige LED-Lampen mit den Dingern kaufen - und zu welchem Preis?
TschĂŒs,
Sebastian
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On 2012-10-27 14:19, Sebastian Suchanek wrote:

Der Betrieb von GlĂŒhlampen verursacht mehr Quecksilberemissionen als eine unsachgemĂ€ĂŸ entsorgte Kompaktleuchtstofflampe, dazu noch Arsen, Cadmium und Blei. Weiters ist die Gewinnung von Wolfram auch nicht gerade ein umweltfreundlicher Prozess.

Reine Geschmackssache.
--
rs

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Am 28.10.2012 05:27, schrieb René Schuster:

Wie das?
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mfg hdw


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Hallo, René,
Du meintest am 28.10.12:

Könntest Du bitteschön die Quelle dieser Zusammenfassung nachliefern?

Eben! Mein Geschmack sagt auch: beschissenes Licht. Wird nicht durch die Energieeinsparung aufgewogen, auch nicht durch die erhoffte Kosteneinsparung. Da wĂŒrde ich lieber auf Gaslicht umsteigen.
Viele Gruesse! Helmut
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Am 28 Oct 2012 09:23:00 +0100 schrieb Helmut Hullen:

Das ist hinsichtlich Energieverbrauch noch schlechter als die GlĂŒhlampe und produziert CO2 in der Wohnung.
Gruß Lennart
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Hallo, Lennart,
Du meintest am 29.10.12:

Ja und? Gilt auch fĂŒr Kerzenlicht - und gelegentlich benutze ich auch Kerzenlicht zur Beleuchtung, vorsĂ€tzlich.

Ja und? Auch ich produziere CO2. Aus dem GedÀchtnis rezitiert: etwa 1 kg CO2 pro Tag.
Viele Gruesse! Helmut
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