Smart ED 3. Generation: Preise

Christoph Müller schrieb:


Du meinst es das gesamte BHKW wird billiger als heute irgendein Motor aus der Massenfertigung?

Haben Fahtzeugmotoren nicht?

Ist nun wirklich kein Problem.

Haben Fahrzeuge nicht?

Warum nur Krankenhäuser?
Harald
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Am 26.09.2011 02:47, schrieb Harald Hengel:

Du weißt, was ein Motor aus Massenfertigung kostet?

Nein. Die brauchen ja auch keine so lange Lebensdauer.

Muss trotzdem gemacht werden. In KLEINEN Stückzahlen! Da schlägt sich der Konstruktionsaufwand noch auf jedes einzelne Stück SEHR deutlich nieder.

Sie haben sehr einfache. Das Gewicht und die Größe sind im Fahrzeug sehr wichtige Dimensionen. Im stationären Betrieb spielen sie nur eine untergeordnete Rolle. Also kann man viel größer und schwerer bauen, reduziert damit die Durchströmgeschwindigkeit und damit auch die Reinigungseffektivität.

Kann sich ein Laie am Besten vorstellen. Industriebetrieb sind als Beispiel zu komplex und zu unterschiedlich.
--
Servus
Christoph Müller
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Hi, Jean Pütz hatte doch einen alten Fiesta-Benziner auf Stadtgas umgerüstet als Heizung-Wärmepumpe-Generator in seinem Kölner Haus laufen. Tuts der noch?
--
mfg,
gUnther
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Christoph Müller schrieb:

Auto Motoren sind Massenfertigung, es sit die gleiche Größenordnung.

Du hast keine Ahnung. Seit bleifrei zur Pflicht wurde sind gehärtete Sitze zwingend.

Auch Unsinn, einfach die Originalwanne aufschneiden und was dranpappen. Übermässig aufwändig ist das nicht. Man könnte auch über den Filteranschluss gehen und die Wege über einen weiteren Behälter legen, alles einfach zu bewerkstelligen.

ROTFL, ein paar Gramm filter machen es aus? Aber was hindert am Filteranschluss einen größeren anzusetzen. Große Filter sind als Massenware im Handel.

Du meinst da liegt viel drin? Ich glaube das nicht, aber wie gedagt, technisch ist es ohnehin kein Problem.

Krankenhäuser haben keine anderen Anforderungen als Wohnhäuser, die brauchen Strom. Einziger Unterschied ist die Menge und die erforderliche Zuverlässigkeit. Wolltest du im Krankenhaus deinen Strom selbst erzeugen brauchst du ein zweites Notaggregat, das Netz taugt nicht für Notfälle.
Harald
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Am 26.09.2011 13:14, schrieb Harald Hengel:

Du darfst die Arbeitsstunde durchaus mit 50,- bis 100,- Euro ansetzen, so lange du nicht in deiner Freizeit rumbasteln willst.

vor lauter ROTFL müsste dir langsam ziemlich schwindelig sein. Wahrscheinlich siehst du deswegen auch schon wie ein Sandler aus.

Sind solche Filter im Betrieb nicht voller Öl?

Es geht nicht nur um die Größe der Filter. Idealerweise nimmt man Papierfilter. Die sind bei uns nicht so sehr verbreitet.

Technisch nicht. Aber es muss gemacht werden. Selbst wenn es das Zeug spottbillig im Laden gibt. Du musst es trotzdem erst mal besorgen. Ist nicht selten, dass der Bestellvorgang alleine schon ein Vielfaches des eigentlichen Produktpreises kostet.

Was wird dann wohl der Grund sein, weshalb es in den meisten Wohnhäusern KEINE BHKWs gibt?

Unsere Niederländischen Nachbarn fahren mit Netz als "Notstromaggregat" aber ganz gut.
--
Servus
Christoph Müller
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In konventionelle Kraftwerke steckt man immer Energie rein. Von der Anlagenerstellung und im Betrieb. Um 1 Teil Energie (Strom) zu erhaltem, muss man im Betrieb ca. 1,8 - 4 Teile Energie (Kohle, Oel, Gas, ...) als Brennstoff reinstecken. Dabei gibt es schlichtweg *keine* energetische Amortisation, zu *keinem* Zeitpunkt.
Bei Windkraft und und Photovoltaik dagegen gibt es nach einigen Monaten bzw. wenigen Jahren die energetsiche Amortisation. Nach dieser kurzen Zeit wird erheblich mehr Energie produziert, als man jemals zuvor hineingesteckt hat. Das ist nachhaltig, oekologisch und macht uns unabhaengiger von anderen Laendern. Und nebenbei gesagt auch erheblich preiswerter als sich an den noch bevorstehenden Preiskaempfen und Kriegen um Oel, Gas, .... zu beteiligen.
==> Hinweg mit den alten, konventionellen Kraftwerken. Her mit Windkraft, Photovoltaik, Wasserkraft, ..... :-)
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Martin Kobil schrieb:

Genauer lesen. Ein konventionelles Kraftwerk hat nach 2 bis 3 Wochen mehr Energie geliefert, als für seine HERSTELLUNG verbraucht wurde.
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Martin Kobil schrieb:

Das ist falsch.

Du vergisst die notwendigen Anlagen im Hintergrund. Du darfst es nur als Gesamtkonzept betrachten, alles andere ist Augenwischerei.
Das Gesamtkonzept muss sich energetisch rechnen, nicht die Windmühle bei 100% Abnahme.
Wolltest du nur einen Bedarf X nur mit Windmühlen decken berächtest du für Europa ein Verbundnetz, welches von Südeuropa bis Nordeuropa, von Ost nach West nahezu den gesamten Bedarf liefern kann, weil im Jahr regelmässig große Bereiche völlig Windfrei sind, so das lange Transportwege anfallen.
Wolltest du mit reiner Windkraft den Bedarf X sicherstellen, brauchst du rund das 12X Anlagen dafür. Ob deine energetische Amortisation dann noch aufgeht bezeweifle ich.
Statt der 12X Anlagen kannst du auch Speichertechniken einsetzen, die einspringen wenn Windkraft ausfällt, die sonst ungenutzt rumstehen. Aber die musst du zur für die energetische Bilanz mitrechnen.

Blödsinn, es macht abhängig von Ersatztechnologien, deren Kosten und Aufwand du mit einrechnen musst, wenn du es korrekt bewerten willst.

Wirklich? Derzeit kann Öl, Gas, Kohle noch deutlich teuerer werden um dennoch mit Wind mithalten zu können. Die genannten Energieformen sind ausserdem zuverlässig 24/7.
Wind braucht zusätzlichen Aufwand um 24/7 Versorgung sicher zu stellen. Diesen Aufwand bei der enegetischen Rückgewinnung der Anlage zu vergessen ist nur dumm.

Ja, im Grunde bin ich dafür. Aber dir fehlt jedes Konzept damit zu einem vernünftigen Preis Strom zu erzeugen. Norwegen schafft das, hat aber deutlich andere geografische Vorraussetzungen. Östereich prahlt gern mit seinem hohen Wasserkraftanteil, hat es aber nicht geschafft seine Energieversorgung auch nur annähernd mit eigenen Anlagen bereitzustellen.
Betrachte ein Gesamtkonzept Windenergie und berichte über die Ergebnisse.
Harald
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Christoph Müller schrieb:

Das ist eine unsinnige Annahme. Sie produzieren die Grundlast. Schwankungen werden durch Spitzenlastkraftwerke ausgeglichen, das können Stauseen, Pumpspeicher, GuD etc. sein.

Du verkennst immer wieder, dass die Wärme häufig nicht gebraucht wird!
Interessant ist der Wikungsgrad übers Jahr und ebenfalls interessant ist, wer zu welchen Kosten die Puffer bereitstellt.
Du steckst bei den Problemfragen generell den Kopf in den Sand, das lösen dann andere. Der Aufwand interessiert dich nicht.

Für die Grundlast ist es ohne Interesse und die Kleinanlagen laufen nicht mehr mit deinem propagierten Wirkungsgrad, wenn sie nicht nach dem Wärembedarf gesteuert werden, sondern am Strombedarf hängen und ihre Wärme häufig wegkühlen müssen. Oder reichen die 90° Kühlwassertemperatur um mit brauchbarer Ausbeute einen Stirling zur Stromerzeugung mitlaufen zu lassen.
Wenn es reicht und sinnvoll ist, warum machen es die Grossanlagenbetreiber nicht? Die werden ihre Abwärem mit sicherheit nicht wegwerfen, wenn sie die noch irgendwie sinnvoll einsetzen können.
Spielereien mit hohen Kosten aus Abfallwärme noch etwas herauszuholen können sich nur private leisten, die nicht nach Sinn und Wirtschaftlichkeit fragen.

Was wird denn in BHKW eingesetzt? Das sind ganz gewöhnliche Seriendiesel, in der Regel in der max. Leistung reduziert und auf einen Bereich mit optimalem Verbrauch eingestellt. Das sind nicht wirklich spezielle Motoren.

Wie stellst du die dir vor? Die Spezialmaschinen laufen seit Jahrzehnten in LKW und PKW erfolgreich.
Der einzige Unterschied ist, dass sie dort einen breiten Arbeitbereich abdecken müssen, als Generator brauchen sie das nicht. Man muss sie also nur im opimalen Arbeitspunkt laufen lassen.

Den kann man sehr gut im Brennpunkt eines Parabolspiegels laufen lassen. Warum macht man das nicht und installiert teure und aufwändige Solartechnik?
Harald
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Am 25.09.2011 12:31, schrieb Harald Hengel:

Wenn die großen Dinger nicht unsinnigerweise laufen - wie kann es dann sein, dass Strom zum Wasserhochpumpen in Speicherkraftwerken übrig bleibt? Das ändert doch an den typischen 60% Verlust nichts.

Im Großkraftwerke wird sie NIE gebraucht! Im Mini-BHKW dagegen nur in seltenen Ausnahmefällen während 3 heißer Monate im Jahr.

Damit kommen wir der Sache schon näher. Der Wirkungsgrad eines Mini-BHKWs liegt ÜBER'S JAHR bei ca. 85%. Der eines Großkraftwerks dagegen nur bei 40%. Und billigere und effektivere Puffer, als liegengelassene Brennstoffe wirst du kaum realisieren können.

für die teuren Speicherkraftwerke aber anscheinend nicht.

"Ausnahmsweise" und "Normal" sollte man auseinander halten können.

Ja.
Weil man Cash-Cows nicht abreißt. So lange man die Möglichkeit hat, sie als Cash-Cows laufen zu lassen, wird man das tun. Mit einem genau darauf abgestimmten Tarifwerk ist das kein Problem.

Je größer die Anlagen, desto geringer die Möglichkeiten einer sinnvollen Abwärmenutzung. Die Fernwärmeleitungen sind einfach zu teuer. Mikro-BHKW ist meistens billiger.

Z.B. Stirlingmotoren. Oder UMGEBAUTE Fahrzeugmotoren.

Nein. Genausogut könntest du sagen, dass in der DTM (Deutsche Tourenwagen-Meisterschaft) nur serienmäßige Fahrzeuge verwendet werden.

Die Rennmotoren dann wohl auch nicht.

Mit ASTROHS http://www.astrail.de/astrohs.htm

Für den mobilen Einsatz. Hier geht es um stationäre Anwendung.

Man muss etwas mehr machen. Deshalb kosten solche Kisten auch etwas mehr als die Standardmotoren.

Wenn man wolkenlosen Himmel hat.

hierzulande ist wolkenloser Himmel relativ selten.

Weil die auch mit diffusem Licht noch was anfangen kann.
--
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Christoph Müller
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Christoph Müller schrieb:

Es bleibt nichts übrig, es wird zum Spitzenlastausgleich benötigt. Alternativ kann man andere schnell anlaufende Techniken bereitstellen. Es ist vor allem eine Kostenfrage. Man hat sich wohl ausgerechnet, dass hochpumpen in schwachen Zeiten wirtschaftlicher ist als runterregeln und für die Spitzen schnell anlaufende Generatoren zu verwenden. Die Pumpspeicher sind uralt. Heute ergeben sie durch Wind- und Solarkraft einen neuen Sinn.

Das ist falsch, die werden durchaus für Fernwärme herangezogen. Allerdings muss man das darauf kalkulieren, dass sie auch in Schwachlastzeiten genügend abgeben können.

3? Es sind mindesten 4-5 Monate. Weitere 3-4 Monate wird nur wenig Wärme benötigt. Es sind 2-3 Monate wo sie dann an wenigen Tagen mit hoher Last laufen müssen. Du musst die heizung auf minus 15° auslegen, das wird in den meisten Gegenden selten erreicht.

ROTFL.
Ein seltsames Argument. Wenn die Cash-Cow mehr Cash bringen kann macht man es nicht weil man nicht mehr will?

Dein Argument wirk dümmlich. Man könnte mehr Cash rausholen und macht es nicht weil man mit dem wenigen irgendwie zufrieden ist?
Warum gehst du nicht hin, kaufst denen die Abwärme ab und......????

Das ist nun totaler Blödsinn.

Man kann doch mit der Wärme auch anderes anfangen, zumindest wenn man dir glaubt.

Wir waren beim Stirlingmotor, den man nach deiner Aussage mit der Abwärme wirtschaftlich betreiben kann.

Umbauten, dort geht es um Leistungssteigerung.

Äpfel, Birnen.

Ich sehe dort nicht in Sachen Motorenentwicklung.

Und? Die selben Maschinentypen laufen mit geringen Anpassungen in diversen stationären Anwendungen.

Was denn mehr?

Dann nimmt man eben Abwärem aus Karftwerken. Warum macht man das nicht?
Harald
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Am 25.09.2011 15:49, schrieb Harald Hengel:

Aber dafür gibt es doch Spitzenlastkraftwerke.

Eben. Wozu teure Speicherkraftwerke bauen, wenn doch gar kein Strom übrig ist, um dort Wasser hoch zu pumpen?

Natürlich hat man das ausgerechnet. Allerdings würde diese Rechnung mit einem anderen Tarifsystem (z.B. ASTROHS) ganz anders ausschauen, weil dann plötzlich JEDES Großkraftwerk überflüssig wäre. Der Begriff "Grundlastkraftwerk" wäre damit auch sinnlos. Die Grundlast würde dann nämlich vor allem aus dem gedeckt, das grade verfügbar ist. Z.B. Sonne, Wind, Wasser, Geothermie, Biogas, ... Wer mit Energiespeichern (Brennstoffen) arbeitet, wird diese vorwiegend in kleinen und damit auch flinken Anlagen verstromen. Die sind ruckzuck ein- oder ausgeschaltet. Grundlast hin oder her. Spielt dann keine Rolle mehr.

Bei Passau ist grade ein neues in Planung.

So lange man noch thermische Anlagen betreibt, während der Wind genutzt wird, ergeben sie KEINEN Sinn. Sie abzuschalten, würden nämlich den Treibstoff sparen, der sich wesentlich billiger und effektiver lagern lässt als der daraus produzierte Strom.

Im einstelligen Prozentbereich vielleicht. Oder du redest von Blockheizkraftwerken. Die sind aber sehr viel kleiner und diese kann man üblicherweise auch recht schnell ein- und ausschalten.

Es gibt auch Warmwasserspeicher. Mit Mikro-BHKWs hat man zur Optimierung die besten Voraussetzungen.

Schau dir einfach die Datenblätter an. Überlege, was Wirkungsgrad bedeutet. Nutzen pro dafür nötigen Aufwand. Hirn benutzen.

Das hängt vom geistigen Fundament ab.

Das ist vor allem dummes Geschwätz ohne jeden Hintergrund. Bitte liefere diesen. Erkläre mir, weshalb es mit größer werdenden Anlagen EINFACHER wird, die entstehende Abwärme einer sinnvollen Nutzung zuzuführen. Du wirst dich schwer tun. Vielleicht weißt du das auch und weichst deshalb auf dummes Geschwätz aus.

Klar. Wenn sie erst mal dort ist, wo man sie auch brauchen kann. Draußen auf der Grünen Wiese nützt sie niemandem. Deshalb baut man dort auch lieber Kühltürme hin als Fernwärmeleitungen.

Der Stirlingmotor LIEFERT Abwärme. Er läuft NICHT MIT Abwärme.

Genauso ist es auch mit den Mikro-BHKWs. Die Leistung an Lebensdauer reicht normalerweise nicht. Deshalb muss man was tun und tut das auch. Weil es nur wenige Anlagen sind, baut man keine Spezialmotoren, sondern baut Serienmotoren entsprechend um.

Stirlingmtoren, Dampfturbinen, Mikro-GuD, Brennstoffzellen...

Andere Anwendung, andere Anforderungen -> Umbauten. Siehe DTM. Dort fährt man auch nicht mit orignal-Serienmotoren. Man passt sie den entsprechenden Anforderung an.

Diese "geringen Anpassungen" führen immerhin dazu, dass du der Meinung bist, dass diese Maschinen nahezu unbezahlbar wären.

Du hast doch selbst die Lebensdauer beklagt. Es geht aber auch um Abgaszusammensetzung und Wirkungsgrad.

Weil das Temperaturgefälle zu niedrig ist.
--
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Christoph Müller
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Christoph Müller schrieb:

Ja, es gibt vielfältige, welches meinst du?

Du kommst klar mit unterschiedlichen Technologien?

Eine kühne Behauptung von dir, die durch Wiederholung nicht wahr wird. deien Erklärungen dazu sind nebulös und nicht plausibel.

Du musst eine Grundlast bereitstellen, wie ist letztlich egal.

Klar, nur vergisst du die Regelungsmechanismen dafür. Wind kann die Grundlast nicht sicher bereitstellen, Solar ebenfalls nicht. Du brauchst Puffer, und zwar viel davon. Geothermie darfst du auch nur mit dem Rechnen, wass sie mindestens liefern. Biogas gibt es nicht in nennenswerten Mengen, auch wenn manche dörfliche Gemeinschaft mit geringem Stromverbnrauch so tut als würde sie die Welt damit die Welt retten können.

Stimmt, aber die Kleinanlagen sind relativ teuer und nicht unbedingt Effizient. Du begründest die Effizienz immer damit, dass die Wärem gebraucht wird und im Gegenzug willst sie einsetzen wenn Wärem nicht gebraucht wird.
Den Gegensatz willst du nicht sehen. BHKW müssen auf -15° Aussentemperatur ausgelegt sein, in einigen Gegenden auf tiefere. Temperaturen die wir aber nur an wenigen Tagen haben. Die laufen also nur einen Bruchteil ihrer Zeit.

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Am 26.09.2011 07:50, schrieb Harald Hengel:

Ist in diesem Zusammenhang egal.

Hoffe ich doch. Die Großkraftler scheinen damit größere Probleme zu haben. Sie können sich anscheinend nicht anpassen und glauben deshalb, teure Speicherkraftwerke zu benötigen. Damit kann man den Murks der Großanlagen ihrer Meinung nach wieder ausgleichen. Der Physik ist es allerdings egal.

Zu zeigst, wie man plausible Erklärungen formulieren muss.

Ich muss keine Grundlast bereitstellen. In dieser Situation befinde ich mich nicht. Allerdings bin ich der Auffassung, dass man sog. "Grundlastkraftwerke" tatsächlich nicht braucht, weil sie anders viel sinnvoller bereitgestellt werden kann.

Der heißt dann ASTROHS. Habe ich NICHT vergessen.

Brennstoffe SIND Energiespeicher und somit Puffer. Sehr preiswert und effektiv gegenüber Sekundärenergiespeichern.

Weil im Moment der Markt dafür gar nicht existiert. Deshalb behilft man sich umgebauten PKW- und LKW-Motoren.
Mit einem geeigneten Markt gäbe es echte Massennachfrage, die entsprechend auch mit Massenprodukten befriedigt würde. Dafür würde man Otto- und Dieselmotoren vermutlich eher weniger verwenden. Stirlingmotoren, Mini-GuD, Brennstoffzellen wären auf diesem speziellen Markt viel eher zu erwarten.

Dezentral wird Wärme nur in wenigen Ausnahmefällen weggeworfen. Bei Großanlagen ist das 24 Stunden am Tag 7 Tage pro Woche das ganze Jahr über der Normalfall. Und weil das dort der Normalfall ist, müssen die Leute draußen überhaupt eine Heizung unterhalten oder in teure Gebäudedämmung investieren oder gar beides.

Na und? Lässt du denn deine Heizung denn ständig volles Rohr laufen, nur weil sie auf diese Last ausgelegt ist?
--
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Christoph Müller
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Christoph Müller schrieb:

Es ist nur eine Preisfrage.

Man kann teurere Technik bereithalten, ja.

Aber die Stromversorger.

Was soll das alberne Wortspiel. Wir haben eine Grundlast die musst du permanent bereitstellen. Wie ist tatsächlich egal, aber möglichst preiswert. Solar oder Wind kann vorrübergehend übernehmen, die Fixkosten der Reserven laufen weiter.
Man kann sogar alles nur mit Wind lösen. Für Deutschland allein gilt, dass die Windkraft zu ungünstigen Zeiten auf rd. 6-7% der instalierten Leistung abfällt. Das würde bedeuten, wir installieren Wind um Faktor 14 der benötigten Spitzenleistung, evtl. etwas drunter weil wir mit den vorhanden Wasserkraftwerken ein wenig ausgleichen können und Gleichstromtrassen von einem Winkel zum anderen, damit Bayern Strom bekommen kann, wenn es in Schleswig Holstein weht und umgekehrt. Es ist nur die Frage wer den Strom bezahlen kann.

Ja, dein Zauberwort für alles.

Ja, sie könnten ein paar Tage länger verfügbar sein, wenn Deutschland sie nicht nutzt. Sie sind schon rar und unser Verzicht wird es nicht ändern, dann verbrennen es eben andere.

Und die laufen nicht zuverlässig, lange und kostengünstig. Was könnte dein Spezialmotor denn mehr leisten?

Groß GuD ist schon teurer als Kohle. Stirling, ich weiss nicht so recht. Sie gelten als teuer und uneffektiv. Du behauptest jetzt anderes, das habe ich nicht recherchiert.

Die sind noch nicht ausgereift, es bleibt also abzuwarten.

Stimmt, aber du willst ja dezentral Wärme wegwerfen. Das Problem ist doch, dass der Wärembedarf kein sinnvolles Verhältnis zum Strombedarf hat. Also musst du wegwerfen. Im Sommer speichern für den Winter würde gehen, aber das Material dafür ist zu teuer, als dass es bezahlbar wäre.

Nein, die Wärme wird durchaus genutzt. Von Fernwärme hast du noch nie gehört?
Wenn deine Aussagen über die Möglichkeiten mit Stirlingen stimmt, wunder mich, dass man nichts von Tüftlern hört die so etwas hingebastelt haben. Man könnte auch die Abwärme vom Auspuff beim PKW oder LKW für ein Stirling Aggregat nutzen, welches dann Elektromotoren zur Unterstützung antreibt. Der Aufwand dürfte über dem Nutzen liegen.

Du Witzbold, du willst, musst Strom damit produzieren wenn der benötigt wird. Nur hängt das nicht vom Heizbedarf ab.
Harald
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Am 26.09.2011 13:40, schrieb Harald Hengel:

Wer hat was von dieser teuren Technik?

Die müssen auch keine Grundlast bereitstellen. Es reicht, wenn sie zu jedem Zeitpunkt die richtige Menge Strom liefern.

Albern? Solltest mal drüber nachdenken. 40 Mio. Haushalte multipliziert mit 3 kW elektrischer Leistung ergibt mehr installierte Leistung als sämtliche Großkraftwerke hierzulande zusammen genommen. Weihnachten 2006 war die elektrische Spitzenlast ca. 76 GW. Die Haushalte könnten allerdings 120 GW bereitstellen. Dabei haben wir neben den Haushalten noch viele weitere potenzielle Stromerzeuger. Industrie, Handel, Handwerk, Verwaltung, ... Die Abwärme fällt dann auch noch dort an, wo heute Heizkessel nur deshalb betrieben werden, weil man an die Abwärme der Stromerzeugung nicht dran kommt.
Wozu braucht man unter solchen Bedingungen dann noch Grundlastkraftwerke?

Du meinst, das wäre mit millionenweise Minianlagen nicht vorstellbar?

Wenn man nicht permanent 2/3 der Energie wegwerfen muss und deshalb dann andernorts diese eben weggeworfene Energie NOCHMAL bereitstellen muss - das soll preiswerter sein? Wieso denn?

Ist mit den Heizkessel heute übrigens auch nicht anders. Stromproduzierende Heizkessel aus Massenproduktion werden nicht viel mehr kosten, als diese ultrahochgezüchten Heizkessel. Die Zeit der Bunsenbrenner als Heizung ist längst vorbei.

Aber nicht permanent. Dafür braucht man Energiespeicher. Diese kann man zu gegebener Zeit z.B. in thermodynamischen Maschinen verstromen.

also ähnlich wie beim Auto. Das braucht für konstant 50 km/h irgendwas um 10 kW. Die Motoren haben etwa die 10-Fache Leistung.

wir haben noch weit mehr als Wasserkraft zur Verfügung.

Das Geld sollte besser in Mini-BHKWs investiert werden. Wie viele Milliarden soll denn eine solche Leitung kosten? Reichen 10 Milliarden? Aus Massenproduktion wird man eine 3-kW-Anlage vermutlich unter 2000,- Euro bekommen. Macht dann rund 5 Millionen Mini-BHKWs mit einer Gesamtleistung von 15 GW.

So eine zusätzliche Leitung produziert keinen Strom. 5 Millionen Mini-BHKWs 15 GW. Für's gleiche Geld.

Bring' halt eine bessere Lösung.

Die meisten Brennstoffe kann man auch über Jahrzehnte lagern, ohne dass nennenswerte Mengen verloren gingen.

DIE Standardausrede zur Begründung der eigenen Faulheit.
Tipp: Brennstoffe können auch regenerativer Natur sein und nachwachsen.

Ich betreibe z.B. einen, der lt. Hersteller 5 Jahre wartungsfrei läuft. Vermutlich sogar 20. So ein Motor kann z.B. mit kontinuierlicher Verbrennung bei Normaldruck arbeiten. Die Abgase sind damit identisch mit denen konventioneller Heizungen, ohne dass man irgendwelche besonderen Maßnahmen ergreifen müsste. Lärmschutz spielt damit ebenfalls nur eine untergeordnete Rolle.

GuD steht für Gas und Dampf und nicht für Brennstoff.

Meine erste Diplomarbeit 1981: Der Stirlingmotor für den dezentralen stationären Energieeinsatz. Ich glaube schon zu wissen, wovon ich schreibe.

Mit großem Druck werden sie auch nicht vorangetrieben, weil der Absatz nicht gesichert ist. Mit ASTROHS wäre er gesichert. Dann braucht man für die Entwicklung nicht mehr so viel Staatsknete. Die Unternehmen hätten dann auch ohne Subventionen elementares Interesse am Erfolg der Technologie.

In AUSNAHMEFÄLLEN!!!!

Strom- und Wärmebedarf liegen ganzjährig etwa im gleichen Verhältnis vor. Im Sommer braucht man weniger Wärme. Aber auch weniger Strom. Dieses Verhältnis verschiebt sich möglicherweise mit der zunehmenden Verbreitung von Klimaanlagen. Allerdings verbreiten sich auch die Nullenergiehäuser. Und Klimakälte kann man auch mit Abwärme der Stromerzeugung produzieren.

Aber nur AUSNAHMSWEISE!!! Für nur wenige Stunden im Jahr. Für Großkraftwerke ist das der Normalfall. Deshalb kann ein Großkraftler diesen Sachverhalt womöglich nicht nachvollziehen. Wie sagte eine Professor meiner Frau immer so schön: "Das Seltene ist selten und das Häufige ist häufig." Das scheint für manche Menschen so unglaublich zu sein, dass sie sich diesen Satz am Tag hundert mal vorsagen (lassen) müssen. Der Prof. hat's gemacht. Aus gutem Grund.

Im Sommer speichern die Pflanzen Biomasse, die im Winter genutzt werden kann. Soo viel unbezahlbare Hight-Tech braucht man dafür nun auch wieder nicht.

Fernwärme aus Großkraftwerken? In nennenswerten Mengen? Machst du Witze? Wohin sollte z.B. Gundremmingen all die Wärme liefern?

Ich betreibe einen von Remeha.

GuD-Kraftwerke machen sowas. Zumindest "im Prinzip".

Deshalb braucht man was zum Organisieren des Ganzen. Das habe ich ASTROHS genannt.
--
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Ralf Bartzke schrieb:

Welchen Sinn hat das gemacht? Windkraftanlagen kann man abschalten und das wird gemacht. Gezahlt wird der Strom der praktisch hätte ereugt werden können, das wären 9 Cent pro kwh nicht erzeugtem Strom. Den Strom zum Einspeisepreis abzunehmen und mit Negativpreisen weiterzuverkaufen ist sinnfrei, es sei denn man bekommt die Abschaltung nicht schnell genug auf die Reihe, was bei Wind aber kein Problem ist.
Harald
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Das ist Unsinn. Sorry- Im allgenmeinen braucht man bei einem ungedmmten Altbau im Sommer ca.20% der Wrmeenergie im Winter. Mein Stromverbrauch sinkt aber nicht auf dasselbe niedrige Niveau. Ergo htte ich berschssige Wrme, die ich im Sommer eben nicht loswerde. Und dass BASF mein bisschen ber 18 km transportiert abnimmt, glaube ich nicht. Dein Konzept scheitert, selbst wenn das Diagram zeigt, dass alles theoretisch zusammenpasst, daran, dass die Orte, die Wrme brauchen und die Stromverbrauchsorte nicht beieinander liegen. Auerdem ist ja Wrme nicht gleich Wrme. Was ntze dem Kohlecracker in Ludwigshafen mein 100 Grad heies Abgas? Oder erklre mir, wie ich die Abwrme eines BHKWs zum Kochen nutzen kann.
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Am 23.09.2011 08:27, schrieb Lars Wilhelm:

Wenn du meinst...

Es aber auch nicht um Insellösungen, sondern um das gesamte Stromnetz. Deshalb ja das automatische bidirektionale Stromhandelssystem für alle (ASTROHS).

Insellösungen pflegen recht teuer und ineffizient zu sein. Genau deshalb geht es eben NICHT um Insellösungen, sondern um einen Stromverbund und damit um ein StromNETZ.

Du wirst die Kiste ohne Wärmebedarf wahrscheinlich gar nicht anwerfen. Im Sommer produzieren sehr viele Solaranlagen Strom; evtl. sogar eine auf deinem Dach.
Was die 18 km betrifft - kein Problem. Die 230-Volt-Leitungen sind normalerweise nicht sehr lang. Auf der anderen Seite des Trafos geht's mit deutlich höherer Spannung weiter. Da sind größere Distanzen dann kein Problem mehr. Deshalb hat man ja die höhere Spannungsebene.

Schon mal ein BMW-Motorrad gesehen? Der Auspuffkrümmer am Zylinder ist dort fast immer blau angelaufen. Meinst du, dass es mit 100 Grad schon zu Anlauffarben kommt? Die Abgase sind schlichtweg sehr viel heißer als 100 Grad.
Aber die DEINER Anlage werden sie trotzdem nicht brauchen, weil sie am falschen Ort ist. Die BASF könnte allerdings selbst so eine Maschine am Cracker laufen lassen.

Zapfe WARMWASSER mit 60°C und bringe das zum Kochen. Ich bin mir sicher, dass du damit erheblich weniger Energie brauchst, als mit 15°C kaltem Wasser.
--
Servus
Christoph Müller
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Meine ich. Ich bweifel noch nicht einemal eine Korrelation zwischen Stromverbrauch und Wrmebedarf, aber die daraus gezogenen Konsequenzen sind Unsinn. Genau wie der Statistikerwitz: 1m links vorbei, einen Meter rechts vorbei-und schon hat man die Mitte getroffen. Ich bezweifel den von Dir unterstellten Wrmebedarf, der rumlich mit den Verbraucher korreliert.

Wei ich.

Stromverbund haben wir bereits heute.

Nein, ich meine, wenn ich mein BHKW anfahre, brauche ich die Wrme nicht. Ich knnte sie also abgeben. Aber wer will die schon.

Tell news.

Und die sind in 18 km Entfernung nutzbar?

Tut sie. BASF ist grtenteils eine Insellsung.

Das meiste Warmwasser geht frs Duschen drauf. Der rest ist nichts.
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