Smart ED 3. Generation: Preise

Am 23.09.2011 13:57, schrieb Lars Wilhelm:


Warum solltest du es anfahren? Im Sommer ist i.d.R. genug Solar- und Windstrom im Netz. Deshalb wird der Strompreis nur selten so hoch werden, dass du dein BHKW auf jeden Fall starten willst. Eher nur dann, wenn es dir ganz persönlich an Wärme fehlt und und auch der Strompreis halbwegs brauchbar ist.
Und selbst wenn - große Energiemengen wirst du durch nicht genutzte Wärme nicht wegwerfen. Wie gesagt - wird selten vorkommen.

Wo ist jetzt das Problem?
--
Servus
Christoph Müller
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Im Augenblick gibt es im Sommer nicht genug Wind und Solarstrom, denn sonst wrden nicht ypsen viele kwhs von Kernkraftwerken importiert werden und deutsche kontionell geheizte Kraftwerke abgeschaltet bleiben. Der Punkt ist der: Wer bitte schliet im Sommer die Lcke zwischen regenerativer Energie- und dem tatschlichen Bedarf?

So? Um meine Bude Warmzukriegen brauche ich 12 kw, Minimum. Wieviel Leistung soll dann mein BHK haben?

Das BASF meine Wrme nicht abnimmt.
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Am 23.09.2011 18:02, schrieb Lars Wilhelm:

WIE VIEL Strom wird denn aktuell importiert?
> Der Punkt ist der:

Du meinst künftig? Werden viele kleine Anlagen sein. Manche wohl auch im MW-Bereich. Der BASF und ähnlich großen Fabriken würde ich solche Wummer durchaus als sinnvolle Größe zutrauen. Dort ist meistens auch der Strombedarf ziemlich groß.

Die 12 kW brauchst du aber nicht im Sommer, sondern an den kältesten Tagen im Jahr. Je nach Wirkungsgrad würde sie dann wohl so um 6 kW Strom liefern, wenn sie Volllast läuft.

Dann schalte einfach deine Kiste nicht ein, wenn das ein Problem für dich ist.
--
Servus
Christoph Müller
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Am 23.09.2011 13:57, schrieb Lars Wilhelm:

Waschmaschine und Geschirrspüler brauchen deutlich weniger Strom, wenn Du sie mit Warmwasser versorgst
Andreas
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Ralf Bartzke schrieb:

Nein.
GuD sind schnell und haben einen guten Wirkungsgrad, aber sie sind teuer.

Nehmen wir einen 20kwh Akku an der 5000 Ladezyklen hält und 10.000 Euro kostet. Dann kannst du 5000 mal 20kwh herausholen. Das wären 100.000kwh, damit kommst du auf einen Strompreis ab Akku von 10Cent pro kwh, plus Einspeisekosten, plus Verluste......... Die 5000 Ladezyklen müssen aber erst bewiesen werden. Die bekannten Akkus für Handys und Notebooks halten gerade einmal 10% davon. Strom ab Akku 1 Euro pro kwh. Ich würde hier nicht von Eignung sprechen.

Die Aussage ist haltlos.

Nur wenn man Platzbedarf und Kosten vernachlässigt.

Du kannst ein Kohlefeuer einfach mal abschalten. Bist du schon für den Nobelpreis nominiert?
Harald
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Harald Hengel schrieb:

Besonders gern geht der Turbolader kaputt. Nicht gleich beim ersten Versuch.

Passt. Aufladen und Verluste tragen muss man aber ohnehin, um mit dem Auto fahren zu können.

Ja. 2500 Ladezyklen sind jedoch mit solider gebauten Akkus, vorsichtiger Ladung + Temperierung nicht unrealistisch.

Ja, weil so gerechnet deutlich teurer als Diesel ist (der liegt mechanisch bei etwa 0,42 Euro/kWh). Mit Strom ab Akku 0,35 Euro/kWh (ohne Nachtstrom) lohnt es sich dann schon.

Pseudo-Argument, für alles mögliche geignet.
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Am 22.09.2011 02:01, schrieb Ralf Bartzke:

Du rechnest mit Fahrzeugdiesel und nicht mit Heizöl. Schon halbiert sich der Preis.
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Servus
Christoph Müller
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Christoph Müller schrieb:

Das ist kein Fehler. Beim Vergleich mit Heizöl müsste ich auch beim Strom mit 6 ... 15 Cent statt 23 ... 25 Cent rechnen. Schon halbiert sich auch dieser Preis.
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Ralf Bartzke schrieb:

Falsch. Die Sonderabgaben beim Strom finanzieren teure Stromformen und keine direkte Einnahme für den Staat im Gegensatz zut Energiesteuer.
Harald
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Harald Hengel schrieb:

Das ist kein Fehler. Die Sonderabgaben beim Strom finanzieren teure Stromformen und ersparen damit dem Staat die direkten Ausgaben hierfür, im Gegensatz zur Energiesteuer.
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Ralf Bartzke schrieb:

Genau, der Gegensatz zur Energiesteuer. Die Energiesteuer ist eine Einnahme für den Staat und dienen nicht der Benzinproduktion. Die Spezialsteuern im Strom dienen der Fianzierung der Stromproduktion,
Harald
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Harald Hengel schrieb:

Das ist kein Fehler. Der Staat könnte die Energiesteuer auf Benzinproduktion abschaffen und durch Spezialsteuern zur Fianzierung der Stromproduktion ersetzen. Die Spezialsteuern im Strom könnte er im Gegenzug durch die Energiesteuer ersetzen.
Dies würde tatsächlich nichts ändern, weil weder Betroffene noch Staat der Zweck einer Steuer interessiert, sondern nur deren Höhe.
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Ralf Bartzke schrieb:

Ändern nicht, aber du solltest akzeptieren, dass Strom über diese Steuern direkt subventioniert wird, was beim Mineralöl nicht der Fall ist.
Harald
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Nein.
Turbolader starben früher ganz gerne daran, dass der Motor ganz abgestellt wurde. Die Welle wird vom Motoröl geschmiert, und beim Abstellen des Motors direkt nach hoher Belastung verkohlt das Öl an den Lagerstellen.
Solange der Lader noch für ein paar Sekunden frisches Öl bekommt und bei langsamer Drehzahl etwas abkühlen kann, ist alles in Ordnung.
cu .\\arc
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Christoph Müller schrieb:

Wann begreifst du eiegentlich, dass das nicht geht. Es ist ja nicht so, dass man die Abwärme beliebig speichern kann um sie dann zu gebrauchen, wenn man sie benötigt.
Es ist umgekehrt Strom fällt an wenn man Wärme gebraucht und man ein ähnliches Problem wie mit Wind oder Solarenergie.
Harald
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Am 22.09.2011 00:01, schrieb Harald Hengel:

Das Thema ist komplexer als du hier beschreibst. Will aber nicht streiten. Bin trotzdem anderer Auffassung.
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Servus
Christoph Müller
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Am 20.09.2011 18:44, schrieb Harald Hengel:

Harald, es ist sinnlos mit ihm, ein Überschuss ist per definition etwas, für das es keinen Bedarf gibt.
Bernd
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Ralf Bartzke wrote:

Erstens kann man Verbrenner-Pkw auch mit anderen Treibstoffen betreiben als mit Erdöl, zum Beispiel mit Ethanol oder mit Erdgas (um mal die beiden erprobtesten Alternativen zu nennen) und zweitens wird der Benzinpreis zu einem erheblichen Teil durch den hohen Steueranteil gepuffert, mit dem er belegt ist. Wird das Öl doppelt so teuer, steigt der Benzinpreis "nur" um 20%. Und da Strom nicht nur auf vielerlei Art erzeugt, sondern ebenso auch verbraucht werden kann, wird es in Zukunft kaum eine Überproduktionskrise geben, die die Preise niedrig hält. Außerdem leisten E-Autos noch keinen den Verbrennern adäquaten Anteil zum Erhalt der Verkehrs-Infrastruktur und des allgemeinen Steueraufkommens. Dies ist sicherlich im Moment politisch auc so gewollt. Aber spätestens in dem Moment, wo durch massenhaften Verzicht auf die Verwendung von Benzin die entsprechenden Mineralölsteuereinnahmen wegbrechen, wird sich die dann amtierende Regierung zeitnah Alternativen überlegen. Ich sehe im Moment eher wenig Gründe, weshalb Strom in Zukunft nicht ebenso schnell teurer werden sollte wie Benzin, wenn nicht noch schlimmer.
Frank
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Frank Kemper schrieb:

Ja. Allerdings sind die hierdurch erreichbaren Emissions- und Verbrauchseinsparungen pro PKW nicht mehr ausreichend, da zu lange damit gewartet wurde.

Ja. Allerdings wird auch der Strompreis in vergleichbarer Weise durch einen ähnlich hohen Steueranteil + Fixkosten gepuffert.

Das ist beim Strom ähnlich, zudem spielen dort neben den Steuern auch die Kosten für Kraftwerke und Stromnetz eine Rolle.

Solche Überproduktionskrisen, von denen der Verbraucher in Deutschland wegen politischer Vorgaben wenig merkt, sind an den Strombörsen durchaus häufig und erheblich, besonders in den Nachtstunden.
Auch Unterproduktionskriesen kommen vor, besonders am Tag.
Dies lässt sich gut und sinnvoll nutzen, indem man Elektrofahrzeuge bevorzugt in der Nacht aufläd und am Tag als Notstromreserve bereithält.

Die KFZ-Steuer ist auch bei Verbrennern eher gering. Es ist unvermeidlich dass auch die E-Autos hierzu einen entsprechenden Anteil leisten. Dies wird wohl erfolgen, sobald sie signifikante Verkaufszahlen erreicht haben.
Zum Erhalt des allgemeinen Steueraufkommens sind zudem die Einkommenssteuern der Bevölkerung die geeignete Quelle, nicht der bereits verteuerte Besitz bestimmter Güter, welcher Art auch immer.

Du kennst die Sachlage nicht richtig. Ich hab das mal überschlagen. Der in einem Kraftwerk verfeuerte Liter Erdöl ist, in Strom umgerechnet, beim Verbraucher nur wenig billiger als ein Liter Dieselkraftstoff. Die Preis-Differenz entspricht etwa dem Anteil der alternativen Energien an der Stromproduktion.
Wenn das Öko-Argument für die ansonsten unverhältnissmäßig hohe Besteuerung des Stromverbrauchs zunehmend wegfällt, kann die Alternative natürlich sein, das Steueraufkommen auf die normale Einkommenssteuer zurück zu verlegen.

Der Grund ist, dass Strom auch produziert werden kann, ohne das immer knapper werdende Erdöl hierzu zu benötigen.
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Harald Hengel schrieb:

Bei den aktuellen Spritpreisen sind das keine 45 Liter Super und keine 49 Liter Diesel. Bei einem Benziner mit sagen wir 7 Litern/100 km Verbrauch wären das keine 650 km im Monat und nur gut 7700 km im Jahr. Das kommt ja schon bei 16 Kilometern Pendeln zur Arbeit zustande. (Die durchschnittliche Pendel-Strecke lag in Deutschland 2008 laut einer Randstad-Studie bei 44 km.)[1]
Auch bei einem Diesel mit 5 L/100 wären es nur 980 km/Monat und 11760 km/Jahr.
Mag ja sein, dass ich da mit meinem Steinzeit-Spritsaufmobil etwas andere Maßstäbe anlege, aber ich hege den starken Verdacht, dass "die meisten", die einen so geringen Mobilitätsbedarf haben, sich zu dessen Befriedigung kein Auto leisten.
(Aber natürlich schon überhaupt kein derart rettungslos überteuertes nichtsnutziges Lifestyle-E-Mobil, da würd ich zustimmen #-)
[1] http://www.faz.net/artikel/C30770/pendler-70-minuten-sind-okay-eineinhalb-stunden-nicht-30110980.html
--

Gruß
Radbert
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