Neulich kam im Privatfernsehen irgend ein Beitrag über jemanden mit viel Weihnachtsbeleuchtung im Garten und wie man das Verkabeln sollte. Dabei hieß es, maximal drei Steckverbindungen seien bis zum Verbraucher erlaubt, wobei die Wandsteckdose schon mitgerechnet ist. Das wären dann also zwei Verlängerungskabel.
Gibt es eine solche Vorschrift wirklich? cu. Juergen
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Hallo,kann mir jemand sagen wie groß max. der Schutzleiterwiderstand bei...
A
Andreas Fecht
Am 29.12.2025 um 16:12 schrieb Juergen:
Dave hat hier mal 283 Stück hintereinander gesteckt und mit 2kW belastet. Richtig gefährlich war das aber eher nicht.
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Gruß Andreas
R
Ralph Aichinger
Keine Ahnung, aber ich hab die starke Vermutung, dass viel mehr Menschen beim Aufhängen von Weihnachtsbeleuchtung durch Stürze von Leitern gefährdet werden als durch die Elektrik.
/ralph
A
Axel Berger
Warum sollte es? Jede einzelne Steckverbindung wird so warm wie sie wird, ganz egal was mehr als, sagen wir, 30 cm von ihr weg sonst vorliegt. Das Problem des aufsummierten Widerstandes der Verbindungen und billigen Kabel ist ein anderes. Bei einem harten Kurzschluß am Ende wird der Maximalstrom so weit begrenzt, daß die Sicherung nicht mehr oder nicht mehr schnell genug auslöst.
Dann gibt es eine weitere Regel, die ist aber m.W. keine Vorschrift sondern Empfehlung. Bei 16 A und Dauerlast sind 2.5 mm2 z.B. als 5x2.5 mm2 vorgeschrieben. Ab ca. 40 m Leitungslänge wird das auf 4 mm2 erhöht. Der Grund hier ist nicht die Sicherung sondern der Verlust, der auch als nur wenige Prozent als zu hoch angesehen wird wird, wenn es % von 11 kW sind. Bei z.B. 100 W in 24/7 macht sich der Mehrpreis des Kabels relativ schnell bezahlt.
H
Hergen Lehmann
Am 29.12.25 um 18:48 schrieb Andreas Fecht:
Unter kontrollierten Laborbedingungen (sogar mit Überwachung per Thermokamera!), warum sollte es?
Bei Lieschen Müller kommen dann aber doch einige Gefahrenpunkte zusammen:
- Je mehr Steckverbindungen und Übergänge im Spiel sind, desto höher die Wahrscheinlichkeit, das eine(r) davon faul ist. Besonders bei den haushaltsüblichen China-Steckdosenleisten vom Grabbeltisch.
- Je mehr freie Steckdosen und je weiter diese auseinander liegen, desto höher die Wahrscheinlichkeit, das der Überblick über die eingesteckte Gesamtleistung verloren geht.
- Zu lange und noch teilweise aufgerollte Verlängerungskabel überhitzen schnell. Jede Kabeltrommel hat dafür extra einen thermischen Schutzschalter, lose Verlängerungskabel und Steckdosenleisten nicht.
- An irgend einem Punkt summieren sich die Übergangswiderstände der Steckverbindungen so weit, das bei Überlastung/Kurzschluss der Leitungsschutzschalter nicht mehr zuverlässig auslöst.
Letzteres wird wahrscheinlich der primäre Grund für die Empfehlung "maximal drei" sein.
K
Kay Martinen
Von einer VDE Norm X-MAS 0100 oder so ist mir nix bekannt. ;) Aber für "Gesunder Menschenverstand" gibt es sicher auch keine Norm.
Das könnte sein. Früher sind auch mehr Wohnungen ab/ausgebrannt wg. echter Kerzen - als heute.
Irgendwie muß ich bei der Frage und dem Thema immer an diesen Einen Weihnachtsfilm (Griswolds?) denken bei dem er sein Haus MAXIMAL mit Lichterketten zu kleisterte und beim Einschalten (der Monsterverkabelung) gab es einen FLASH(= menge Licht) und der Rest der Stadt ward Dunkel! ;-)
Und, ist der dann nicht AUCH noch von der Leiter gefallen?
Ich habe den nur ein mal gesehen, war mir zu Blöd.
Die "Lichterketten-Kanone" aus Whoville (Der Grinch mit J. Carey) fand ich da schon Spaßiger. Da war ALLES überzogen und es paßte einfach.
:-)=)
Bye/ /Kay
T
Thorsten Böttcher
Am 30.12.2025 um 00:26 schrieb Kay Martinen:
Die Vorschrift nur 3 Steckverbindungen aus dem OP bezog sich ja auch nicht explizit nur auf Weihnachtbeleuchtung.
Sagen wir mal so, gäbe es die Vorschrift, dann hätte ich sie mit der Verkabelung an meinen Schreibt wahrscheinlich verletzt. Ich mache mir aber wenig Sorgen mit so Großverbrauchern wie Router, USB-Hub, Switch u.ä. irgendwas zu überlasten.
Und da mittlerweile die Weihnachtsbeleuchtung hauptsächlich aus Leds besteht, würde ich mir da auch keine Sorgen machen.
Schöne Bescherung.
Dank dem prompt reagierendem Mitarbeiter im Kraftwerk war die Stadt dann wieder hell.
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Klar, und noch vieles mehr. :-)
Selber schuld
Das gehört genauso zu Weihnachten wie Stirb langsam ;-)
C
Christian Treffler
Kay Martinen schrieb:
Passend dazu: Stenkelfeld - Weihnachtsbeleuchtung
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CU, Christian
G
Gerd Schweizer
Juergen schrieb:
Wohl nicht. Man sollte halt nicht zuviel Strom darüber fliessen lassen.
M
Marc Haber
Es sei denn das Kraftwerk Sottrum-Höcklage explodiert, weil die Studentin Anne K. die Weihnachtsbeleuchtung draußen für den Sonnenaufgang hält und verschlafen nach ihrer Kaffeemaschine greift.
Grüße Marc
K
Kay Martinen
Am 30.12.25 um 11:03 schrieb Thorsten Böttcher:
Ich weiß. Aber irgendwie hätte es mich nicht überrascht wenn es DOCH eine gäbe. Das ist so typisch Deutsch. Darum der Smiley.
Nicht nur du sondern fast jeder in Politik und Wirtschaft. Meines Erachtens.
Wenn deine Geräte aus dem Zeitalter der Dampfmaschine schon etwas raus sind - Richtig.
Ich hab noch einen Alten Laserdrucker. Der könnte beim Einschalten schon das Licht kurz wackeln lassen. Und m.W. hing der nie an einer Dünnen Strippe.
Da der Neumodsche Kram wohl auch gern mit Batterien läuft eh nicht. Dafür hast du (Benutzer) ein Beschaffungsproblem. Geschlossene Geschäfte verkaufen nichts.
Ja, kann sein.
Ach hör auf. "Auxilary Nuclear" da gehts doch schon los. Das ist etwa so plausibel wie bei "Mars Attacks" die Zündende Atombombe von einem Luftballon aufgesaugt wurde den die Marsianer dann als Lachgas inhalierten.
Aber der Rotierende Stromzähler erinnert mich an etwas anderes. Eine Szene aus einem Film, Werbespot o.a. wo ein versehentlich gewählte "Premiumdienst" Nummer den Einzig Postalisch zugelassenen Gebührenimpulszähler erst zum Turbo werden lässt - bis er durchschmort. :-)
Auf den Kopf? So wie; m.E. der ganze Film. :-/
Jeder wie er's mag. Eine Zeitlang war mein Lieblings-weihnachtsfilm "Wir sind keine Engel" dann "Santa Claus", gefolgt von der "Santa Clause" Trilogie, "Tödliche Weihnachten", Polar Express und aktuell "Red One: Alarmstufe Weihnachten". Klasse Idee einen Nerdigen Looser und Kopfgeldjäger zusammen mit einem Elf ("The Rock" Johnson) auf die Suche zu schicken nach dem Entführen Weihnachtsmann.
Gut, Die Hard 1 & 2 spielen auch zur Weihnachtszeit aber es sind für mich keine solchen Filme. Und "Schöne Bescherung" war mir einfach zu Albern. Ich mag auch andere "Griswold" Filme nicht so, obwohl ich durchaus andere Filme mit Chevy Chase sah.
Bye/ /Kay
J
Juergen
Am Tue, 30 Dec 2025 12:50:34 +0100 schrieb Christian Treffler snipped-for-privacy@gmx.net zum Thema "Re: wie viele Verl?ngerungskabel hintereinander sind erlaubt":
Die Verkabelung der 190 Flakscheinwerfer "Varta Volkssturm" und die Verträglichkeit mit einem normalen Hausanschluss wären hier On Topic...
cu. Juergen
K
Kay Martinen
Am 30.12.25 um 18:29 schrieb Juergen:
Meinswegen, reden wir drüber. ;)
Naja. 10-15kW Pro Scheinwerfer bei einer Spannung von 78 Volt DC (Weil Lichtbogen-Lampe) müßten am Hausanschluß eh erst mal einen Fetten Transformator und ein Gleichrichter-Paket erfordern. Oder mehr. S.u.
Ist eigentlich kein großes Ding aber ob man 190 Stück schafft müßte man ausrechnen. Dann mal los. ;-)
Jedenfalls habe ich damit quasi Praktische Erfahrungen. Durch ein Sonolux II Lampenhaus und einen UFA Gleichrichter, beides ungefähr aus den 1950'r oder 1960'r Jahren. Der Gleichrichter hat Drehstrom-Anschluß und liefert ca. 80 Volt DC im Leerlauf. Und durch die Stromeinstellung mit Transduktoren (3-Phasig, mit DC-ansteuerung) konnte man seinen Nennstrom von etwa 50 Ampere gut einstellen. Die Spannung ging dann allerdings runter auf etwa 30 Volt. Und den Lichtbogen konnte man bis ca. 20mm weit auf ziehen.
Also insgesamt nicht viel anders. Könnte nur sein das man beim Zünden eines Zweiten Flakscheinwerfers den ersten wieder aus "pustet" weil dazu ein Kurzschluß der Elektroden nötig ist. Wenn man keine Riesen-Elkos hat oder Fette Spulen dann bräuchte man Pro Scheinwerfer einen GL. Aber heute geht so was kleiner mit Leistungshalbleitern.
Das Lampenhaus war dagegen klein und fast handlich. In den Gleichrichter (Schrank) hätte es ca. 12 mal hinein gepaßt und die wären damit immer noch leichter gewesen als der GL. Und natürlich brauchte man passende Kabel. Ich hatte 2* 25 oder 35 qmm. Und die sind nicht mal warm geworden. Übrigens konnte man mit einem Brennglas an geeigneter Stelle im Strahlengang leicht auch Metalle schmelzen oder "löten". :-)
Das Lampenhaus, die Kohlen und einiges anderes habe ich noch. Den Gleichrichter konnte ich beim Auszug nicht mit nehmen in die Neue Wohnung. :-/ Den hat sich damals m.W. beim Sperrmüll jemand geschnappt und vermutlich ist der längst "Broken in Pieces" oder zum Metallhändler gegangen.
Bye/ /Kay
T
Thorsten Böttcher
Am 30.12.2025 um 16:26 schrieb Kay Martinen:
Äh, ja. Aber der Rest bei Mars Attacks ist plausibel ;-) Wenn Du solche Filme auf Plausibiltät prüfst, dann ist es klar dass sie Dir nicht gefallen.
Ich glaube aber dass es den Machern nicht so darauf ankam alles wissenschaftlich korrekt darzustellen.
Aber zum Glück hat man ja die Wahl, was man sich anschaut.
Da Schöne Bescherung jedes Jahr wieder kommt, scheint es aber noch eine Fangemeinde zu geben. Denn ohne hinreichende Quote würde der Sender ihn nicht zeigen.
M
Marte Schwarz
Hi Juergen et al,
Das kommt darauf an ...
Ich hab das vor Kurzem durch, die Idee war, die Tische im Seminarraum mit Steckdosen zu versorgen. Die dann prüfenden Elektriker sehen das sehr eng: Vielfachsteckdosen zu kaskadieren geht GEAR NICHT!!!
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Von einem öffentlich bestellten Gutachter gabs auch noch ein paar nette Ausführungen dazu, die hab ich jetzt hier nicht greifbar. Kann ich nach dem 6.1.2026 gerne nachlegen.
Kurz: Es geht in erster Linie um den Widerstand des Schutzleiters und nein, es ist vollkommen irrelevant, ob an diesen Steckdosen überhaupt jemals schutzgeerdete Geräte angeschlossen werden, allein die Tatsache, dass es gemacht werden könnte verbietet die Maßnahme, zumindest im öffentlich zugänglichen Raum. Es hätte so einfach, zeitnah und preiswert gemacht werden können, um genug Steckdosen für unsere Studis in die derzeit unterversorgten Räume zu bekommen. So wird es eben nichts werden. So lange aber die Elektrobetriebe auf diese Weise sich billige Konkurrenz vom Leib halten können und sicher sein können, in absehbarer Zeit einen Auftrag über die Installation von vielen Steckdosen zu bekommen, ist keine Lösung in Sicht.
Was ihr zu Hause macht, ist völlig egal, hier wurden bei der jährlichen Prüfung reihenweise Mehrfachsteckdosen entsorgt, deren Querschnitte wohl nicht mehr zur angegebenen Maximalleistung gepasst hätten und solche, deren Schutzleiterwiderstände angeblich zu hoch wurden.
Marte
K
Kay Martinen
Am 31.12.25 um 10:50 schrieb Thorsten Böttcher:
"Latürnicht" Das sieht man dem dort auftretenden "Wissenschaftler" (Null-Null-Peng-Kaputt) doch schon an! 8-)=)
So meinte ich es nicht. Aber wenn es als Klamauk angelegt ist sollte man den Einsatz von Realität runter fahren.
Mag sein das mir diese US Weihnachts-Manie (Größer-Schneller-besser) auf den Keks geht, und das die Familie zusammen kommt und sich dann zankt ist mir vielleicht auch einfach zu viel "Realismus". Das kann ich bei so einem Film einfach nicht verknusen.
Der Stenkelfeld Post hier zu Group treibt das ja schön auf die Spitze des Hüpfenden Kommas.
Das ist Richtig.
Naja, "Dinner for One" kommt auch jedes Sylvester. In DE, In UK oder anderswo ist die Fangemeinde dafür wohl nicht da. Oder schon ausgestorben, so wie die Darsteller. ;)
Wenn die es eines Jahres mal NICHT senden und dann (k)einen Heftigen Shitstorm ernten wissen sie ja Bescheid.
Manche sagen Lineares TV sei eh ein Auslaufmodell. So wie Drahtloses Laden der Feind der Kabel ist? Nur Tesla's Idee mit dem Äther auch Drahtlose Energieübertragung (in Massen, nicht in Maßen) zu realisieren hat immer noch nicht geklappt. Firmen/Startups die mit der Aufgewärmten Idee Fördergelder abgreifen und dann nichts liefern können gibt es auch.
Um mal den Bogen zurück zum Thema und Gruppe zu schlagen. ;)
Bye/ /Kay
A
Axel Berger
Dieses Jahr zum letzen Mal -- die Schauspieler werden langsam zu alt für den Liveauftritt.
So richtig teuer ist der miese Wirkungsgrad nicht, das stimmt. Aber ist etwas dran an der gefundenen Behauptung, die Geräte würden sehr spürbar warm dabei? Wenn ja ist es den Akkus wenig zuträglich.
K
Kay Martinen
Aha! :)
JftR:
Freddie Frinton;(* 17. Januar 1909; † 16. Oktober 1968) May Warden (* 9. Mai 1891; † 5. Oktober 1978)
Dinner for One (Erscheinungsjahr 1963)
Wußte noch gar nicht das ich all die Jahrzehnte Geistern zugesehen habe.
Die Wunder der MAZ! ;-)
Du beantwortest meine Frage mit einer (Gegen)Frage? War nur ein Beispiel, ich habe keine Drahtlos zu ladenden Geräte. Das eine (Lose) Induktive Kopplung schlechter wirkt ist klar. Aber das wird den meisten ONU's egal sein, die wollen es nur bequem haben. Ich halte ebenfalls nicht viel davon, aber ich hab auch kein Problem ein Kabel und einen Stecker zu benutzen.
Bye/ /Kay
T
Thomas Einzel
Am 01.01.2026 um 01:42 schrieb Kay Martinen:
Gesundes neues Jahr zusammen wünsche ich.
Also ich mache bezüglich Kabel oder induktive Übertragung zum Laden durchaus an der Akkukapazität und Ladehäufigkeit fest.
Einen ca. 7Wh Akku lade ich induktiv, das ca. tägliche an- und abstöpseln des Lightning Steckers erspare ich mir und man kommt auch nicht auf die weniger schlaue Idee das Smartphone angesteckt zu benutzen. Die absoluten Ladeverluste halten sich in engen Grenzen.
Einen 77kWh Akku lade ich lieber aller 1 oder 2 Wochen per CCS2 oder Typ-2 Stecker, da wird die originäre Nutzung mit eingestecktem Ladekabel technisch verhindert und es gibt keine Verluste durch induktive Kopplung. ;-)
T
Thorsten Böttcher
Am 01.01.2026 um 01:42 schrieb Kay Martinen:
Ich hab 2. Ein Zahnbürste, die nur induktiv geladen werden kann. Und mein Handy kann es auch. Da aber die restlichen Geräte per Stecker geladen werden müssen, müsste ich fürs Handy entweder das jedesmal die Ladeschale einstöpseln, oder ein separates Netzteil dafür nutzen. Das ist mir zu aufwendig, als wird das Handy auch angestöpselt. Und wenn es evtl. noch den Akku schont, um so besser.
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