Ist die Verschaltung in dieser Verteilerdose in Ordnung (siehe Foto)



Man hat mir während meiner Lehre (61-64 BASF) beigebracht, daß Leitungsenden gleichmäßig, ohne Verdrillung in die Klemmen zu führen sind! Verdrillte Leitungen können sich bei Erschütterung leichter lösen . Das der Murks im genannten Beispiel so lange gehalten hat, grenzt an ein Wunder. Ich habe schon genug verschmorte Verteilerdosen erleben dürfen. Die Unsitte des Verdrillens stammt wohl noch aus Kriegs- und Nachkriegszeiten, als Klemmmaterial rar war?
Servus friz
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erdsieb schrieb:

Der Murks war jahrzehntelang Stand der Technik um Telefonleitungen zu spleissen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Splei%C3%9Fen_%28Fernmeldetechnik%29
Und da sind Erschütterungen genauso wahrscheinlich wie in einer eingeputzen Verteilerdose.
Siegfried
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Siegfried Schmidt wrote:

Stimmt. Allerdings bekommt man heute im Zeitalter von DSL recht schnell raus, wo in dieser Form gepfuscht wurde. Alle DSL-Anschlüsse, die ich gemacht habe, sind durchgehend bis zum APL entweder ohne Klemmung oder mit Steck-, bzw. LSA-Klemmen.
Gruß
Manuel
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Am Mon, 05 Jul 2010 17:19:15 +0200 schrieb Manuel Reimer:

Das hielt richtig gemacht ewig, Pfusch ist etwas anderes.
Lutz
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Mit unseren Sensoren ist der Administrator informiert, bevor es Probleme im
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Du mußt hier zwischen Stark- und Schwachstrom unerscheiden! Was in der Fernmeldetechnik durchaus üblich ist, ist in der Starkstromtechnik verpönt.
friz
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erdsieb schrieb:

Wenn sie verpönt sind, wie kommen sie dann in solche Ausschreibungstexte?
http://www.bau.st/foren/file/7/file  Seite 3, Punkt 12.001
Siegfried
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[...]
Paralell eingefuehrte Draehte in Dosenklemmen sind gefaehrlich! Fuenf Draehte in einer Klemme: Vier Stueck absolut fest, den fuenften kann man unter Umstaenden mit den Fingern herausziehen! Besser vorher verdrillen.
Rudi
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/ Rudi Horlacher - Am Pfarrgarten 42 - 73540 Heubach /
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Damals gabe es doch so Teile mit Kunstoffisolierung, welche man auf mehrere Adern draufgedreht hat und welche damit die Adern verzwirbelt haben. Ich habe das nie selbst gemacht (zu jung), aber fters bei bestehenden Installationen gesehen. Z.B. in einer Installation von 1961 im Haus meiner Eltern.
Welche Namen hatten diese Zwirbeldinger eigentlich? Gab es zur Montage ein spezielles Werkzeug, die "Zwirbelklemmen" welche ich kenne hatten hinten einen Seckskant.
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Martin Kobil schrieb:

Würgeklemmen, und die gibts nach wie vor.

Akkuschrauber mit entsprechendem Bit.
Gruß Dieter
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"Conex"-Klemmen. Verdrillt wurde mit einem Porzellan-Werkzeug( ca. 80mm lang, Ca. 25mm Ø ) , das an den Stirnseiten konische Aussparungen hatten wie die Federn der Conex-klemmen. Damit wurden vor dem Aufdrehen der Klemmen verdrillt. Die ersten Conex-Klemmen hatten fest angebrachte Bakelithuelsen. Spaeter konnte man diese Huelsen wieder abnehmen. Feder blieb auf den Draehten. Fehlersuche war hiermit leichter. Wir haben damals tausende dieser Dinger verarbeitet und nie Probleme damit gehabt.
Soviel ich weiss, kam diese Methode aus den US. Heute dort noch ueblich.
Rudi
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Am 05.07.2010 02:39, schrieb Christian Poll:

wie Lutz schon schrieb ist das Verdrillen nicht in Ordnung. Es gibt aber noch etwas, das mir nicht gefllt: unten rechts scheint eine rote mit einer schwarzen Ader verdrillt zu sein. Das bedeutet, dass in dieser Installation mit dem Schutzleiter nicht sorgfltig umgegangen wurde. Das wrde ich auf jeden Fall genauer prfen.
Gru, Alexander
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: unten rechts scheint eine rote mit

Ich kann mir gut vorstellen, da das Haus so Bj 1955 plus ist. Da wurde 2.adrig installiert ohne Schutzleiter. 3 adrig deutet da auf Wechsel-oder Serienschaltung hin.
Und der grn-gelbe war da auch noch nicht erfunden....
MfG bastian
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On Mon, 05 Jul 2010 15:09:57 +0200, Alexander wrote:

Sollte man prüfen - das ist aber vielleicht der "Drehstromanschluss" - so auf den drei grauen Leitungen die drei Phasen liegen. Andere Kabel wirken zweiadrig.
Schönen Gruß Martin
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Hallo,
danke für Eure Antworten.
Es ist ein Kellerraum gewesen, der dann zum Wohnraum umfunktioniert wurde. Ist ein Haus, das ein Bekannter gemietet hat.
Wundert mich inzwischen auch nicht mehr was ich bei ihm gesehen habe. Die Hälfte der Häuser dieser Baujahre sollen ohnehin ohne Baugenehmigungen gebaut worden sein. Laut Aussage der Nachbarn auf dem Dorf.
Tragende Wände teilweise aus Steinen wie Y-Tong oder ähnlichem Hohlstein gebaut worden, worauf Stahlträger für die Decke aufgelegt sind. Aber: die Hohlsteine sind nicht mit Beton ausgefüllt worden, so dass diese hohl sind und die Last eines zweiten Geschosses tragen. Somit übliche Deckentragkraft: 150 kg / qm. Empfinde ich als zu wenig.
Typisch Niedersachsen eben.
Nun zurück zum Problem. Ich werde in der offene Dose solche Wago Steck-Klemmen die bis 6 qmm zugelassen sind auf die Verzwirbelungen drauf machen und die Dose verschließen, sowie meinem Bekannten mitteilen, dass er den Vermieter darüber informieren soll. Aber der wird ehe nichts machen.
Theoretisch müsste man da ausziehen und komplett neu Renovieren inklusive Elektrik.
Bezüglich des Schutzleiters gehe ich davon aus, dass dieser einfach vom Nullleiter abgezweigt wurde.
Ist für Euch am Bild der Dose ersichtlich, an welcher Verzwirbelung sich der Außenleiter, der Nullleiter und der Schutzleiter vermutlich befinden wird?
Grüße Christian
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Christian Poll wrote:

Also ich würde als unbeteiligter die Finger raus lassen und nur darauf hinweisen, dass der Mieter seinen Vermieter darüber in Kenntniss setzen soll, dass der Mangel zu beseitigen ist. Es ist von Wago auf jedem Fall nicht so gedacht, dass man in eine Klemme mehr Adern steckt als vorgesehen.
Vielleicht mal in Erfahrung bringen, ob der Vermieter ein Recht auf eine zeitgemäße E-Installation hat.

Wenn es einen Schutzleiter gibt, dann eher Neutralleiter und nicht Nulleiter.
Da es so aussieht, dass Rot und Schwarz einmal verbunden sind, kann man aus dem Bild keinen Schluss auf die Aderbezeichnung ziehen. Ich befürchte, dass die Farben wahllos verwendet wurden. Mache mal eine Steckdose auf und schau nach ob es PEN-Brücken gibt.
Gibt es einen FI in der Installation?
Gruß
Manuel
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Manuel Reimer schrieb:

Hallo,
die VDE 0100/11.58 die bis zum 31.1.1969 galt hat dem Schutzleiter die graue und auch die rote Farbe zugewiesen, an anderer Stelle wurden diese Farben je nach Anwendungsfall auch für den Aussenleiter zugelassen.
Daher war es später zwingend notwendig die neue Farbe grüngelb einzuführen und diese ausschließlich dem Schutzleiter zuzuweisen.
Das Haus muß wohl über 40 Jahre alt sein.
Bye
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In meinem Elternhaus (Bj. 1956) war es in der Ursprungsinstallation so, dass alle geschaltete Phasen als rote Ader ausgeführt wurden. War das damals üblich? Ausgeführt war das Ganze als Einzeladern in Leerrohr.
Grüße, Torsten
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Am 05.07.2010 16:23, schrieb Christian Poll:

Hoffentlich keine Gipskartonverkleidung.

Bis anfangs 1950 soll es wg. extremer Wohnungsnot entsprechende Regelungen gegeben haben. Bestandsschutz muß sich aber nicht auf Käufer erstrecken.

Kann TN- als auch TT-Netz sein. Blick in den Zählerkasten bzw Verteilung sollte Klarheit verschaffen. Rot war damals der Schutzleiter (PE).

schw. = L grau = N rot = PE
--
mfg hdw

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horst-d.winzler schrieb:

Hallo,
leider war damals rot nicht nur ausschließlich der Schutzleiter, der wurde doch auch mal für eine Wechselschaltung benutzt.
Bye
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Am Anfang war der rote Phase fr Serie+Wechselschaltung.
Dann war er ERDE, meist irgendwo an einer Befestigungsschelle vom Wasserrohr mit eingeklemmt. D.h. meist war dann nur in der Kche ein bischen geerdet.
MfG bastian
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