N und L und ein Schukostecker

Oct 25, 2025 Last reply: 8 months ago 121 Replies

Der Shelly ist nirgends mit PE verbunden.

Weder hat er eine explizite Anschlußklemme für PE noch hat die Ethernetbuchse am Shelly Pro einen Metallkontakt für den Schirm vom Kabel. Die Buchse ist Plastik.

/ralph

Und anders als beim Shelly weiß man nicht, dass das Ding keine Probleme macht. Die Shellys haben ein sehr sehr freundliches API, das, wenn man keine Hausautomatisierungssoftware haben will, man notfalls mit ein paar Zeilen Python bedienen kann (ganz normales REST und schön dokumentiert). Oder mit curl.

Bei den üblichen Steckdosenleisten hat man u.U. zuerst mal ein Reverse-Engineering-Projekt vor sich.

Außerdem haben IIRC manche Shelly Pro (mein Dual Cover Pro hat es) irgendeine KNX über Ethernet-Unterstützung, was für dich eventuell auch interessant wäre.

/ralph

Genau, der "Last" MUSS das egal sein, deren schukostecker kann man jederzeit umdrehen.

Grüße Marc

Ja, deswegen der Konjunktiv.

Grüße Marc

Im konkreten Fall kommt der Shelly an ein dediziertes Ethernetsegment mit einem USB-Ethernet an einen Raspi. Wenn der Raspi sein Gateway nicht mehr erreicht und das über länger als fünf Minuten so bleibt wird der Shelly kurz getriggert, damit der Switch rebootet.

Für dieses Projekt eher nicht, wenn der Switch nicht mehr switcht tut sich nichts mehr, deswegen das eigene Segment. Aber für die Zukunft sicher nicht uninteressant. "große" KNX-Aktoren sind allerdings günstiger.

Grüße Marc

Ja, ein paar. Aber warum dann kein Festanschluß? Der Zweck eines Steckers (wenn er nicht nur einen Schalterersatz darstellt) ist, daß man das Gerät mitnehmen und und verschiedene Dosen stöpseln kann. Die müssen dann aber alle kompatibel sein und sind ggf. zu nichts anderem mehr kompatibel.

Unter Umständen bietet sich eine belgische Dose an. Der Stecker paßt (ohne Verpolungssicherheit) auch in deutsche und die meisten neuen deutschen Stecker passen da auch. Die Kombination belgisch auf belgisch ist verpolungssicher.

Ein Paar! In dem Fall ist der Tippfehler blöd: "Paar" war hier natürlich großgeschrieben gemeint. So wie es da steht, gibt es keinen Sinn.

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Und dass man schnell trennen kann und ein Wiederinschalten nur schwerlich aus Versehen passieren kann. Deswegen heißt es ja z.B. bei Werkzeugmaschinen auch immmer "Stecker ziehen".

Das ist Bastelei.

Grüße Marc

war von mir auch erwähnt

Ja, die Steckdose CEE 7/5 oder auch Typ E ist verpolungssicher, allerdings passen auch nur CEE 7/7 Typ E und Type E+F Stecker hinein, E+F ist an praktisch jeder Steckdosenleiste dran.

Aber den E+F Stecker kann man nicht verpolungssicher auch in Schukodosen stecken, das geht bei den blauen CEE16 nicht. Deswegen hatte ich Festanschluß oder blaue CEE16 vorgeschlagen.

Umbauten an der Elektroanlage hatte Marc, so wie ich ihn verstanden habe, jedoch zwischenzeitlich ausgeschlossen.

Offenbar will er kein WLAN oder es gibt da keines, sonst wäre ein Shelly Plug S eine einfache und saubere Lösung mit Schukosteckern bis 12A.

@Ralph: Welche Probleme erwartest du bei einer Ferngesteuerten Steckdosen-Leiste. Dauer-an, Dauer-aus oder Kontakt-flattern? Noch was?

Für WAS genau denn, die Ansteuerung durch ein shell-script statt einer Miesen Windows App in Knallbunt? Da hätte ich weiter unten eine Alternative die einfacher ist.

Ich weiß ja nicht ob so was "Billiges" in Frage kommt aber ich hab eine Gembird/Silvershield Steckdosen-Leiste mit 4 Schuko-Ausgängen die USB-gesteuert ist. Dazu gibt's "eigentlich" ein Knallbuntes Windows Programm aber es hat bereits jemand ein linux tool dafür geschrieben namens 'sispmctl' (wenn ich recht erinnere. Damit kann man per Option Steckdosen aus und An schalten und mit einer option läuft es als mini-webserver und zeigt eine UI in der man das per Maus im Browser machen könnte - wenn man das noch erreicht. Kostete IMHO kaum 50€ und funktioniert hier nachweislich (BTDT) auch mit einem raspi 1b zusammen. Das hatte ich in meinem Keller-Rack um einen zweiten Switch (Cisco) und seltener gebrauchte Server ein zu schalten (was mir jetzt erst wieder ein fiel als du mit deinem Anwendungsfall raus kamst).

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Nötig wäre nur ein Platz an einer Wand zum Anschrauben (durch vorhandene Bohrungen) und eine Steckdose in der es quasi dazwischen gesteckt wird - zu deinem Switch (o.a. Störrischen). Der Rest ist tool installieren und einrichten (Software).

Bye/ /Kay

Was so ungefähr jeder Stecker ist, den ich in den letzten 30 Jahren in der Hand gehalten habe, außerdem passen zusätzlich noch Eurostecker ohne Schutzkontakt rein, die man dann natürlich verpolen kann, wo es mangels Schutzkontakt aber typisch sowieso egal ist.

Ich halte das mit der belgischen Steckdose fürs Herstellen der Verpolungssicherheit für gar keine so blöde Idee, noch dazu wo man auf Amazon für alle gängigen Schalterprogramme die Einsätze dafür kriegt.

Wenn es um ein 19"-Rack geht, dann vermute ich eher nicht, dass das die ganze Zeit rumgetragen wird.

Ich halte aber das Umpolen sowieso für unproblematisch.

/ralph

Bist du dir dessen sicher? Weil Shelly selber gibt überall als Anschlüsse nur an: L+N für die Versorgung. I+O für die Last.

Bitte zeige mal den Plan der dem Shelly Pro 1 2xL und 2xN andichtet und wie das verschaltet werden soll.

Wenn du das hier meinst, dann sagt das nicht das aus was du oben beschreibst:

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Was anderes macht auch wenig Sinn, es bräuchte dann ein zweipoliges Relay und 6 Anschlüsse: L+N für Versorgung, I1+I2+O1+O2 für die Last.

Nein, weil der Shelly ja nur ein L und ein N hat und damit keinerlei Ahnung über das Potential (hint: potentialfrei) der Last.

Bastian

Nein, das halte ich für unproblematisch.

Die Softwareseite.

Bei Shelly weiß ich, wie ich sie mit einem curl-Einzeiler oder was auch immer einschalten kann und kriege üppig Dokumentation, und der Hersteller pflegt die Firmware auch. Und wenn er sie nicht mehr pflegt dann kann ich ESPHome oder Tasmota draufspielen.

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Shelly ist vielleicht nicht in allen Belangen von der Hardwarequalität auf dem Niveau eines KNX-Geräts oder einer Industriesteuerung, aber von der Softwarequalität und -pflege sind sie es auf jeden Fall. Und sie dokumentieren auch gut, und alles ist offen.

Und das sind dann wieder irgendwelche Reverse-Engineering-Produkte, statt vom Hersteller ordentlich dokumentierten Support zu bekommen.

Geht das, wenn man das Zeug schon daheimliegen hat? Ja, sicher. Aber ohne Not will man sich sowas nicht antun, wenn man ein ordentlich gemachtes Gerät mit voller Dokumentation und gepflegter Software kriegt.

/ralph

Für jemanden der die Routine damit hat ja. Kannst du bei Heim-elektrikern nicht unbedingt voraus setzen.

Offenbar geht's hier um Rack-internes. Und nicht externer Anschluß des Racks. Hatte ich auch nicht gewußt.

Dann ist das bestenfalls verlötet oder einfach nur gecrimpt. Millionen von Steckern mit Schraubklemmverbindungen machen den gleichen Job. Der Verguß hindert die Beteiligte Bauteile nur am Wackeln aber wenn da eine Fehlstelle ist kann die ebenso weg brennen. Man kommt allerdings nicht dran um es zeitig reparieren zu können, wenn etwas warm wird o.ä.

von heute mit der Steckdosen-leiste Gembird/Silvershield.

Dein Shelly Pro 1 für Hutschiene ist dagegen Bastelei. Die Steckdosen"Leiste" mußt du selbst drumherum bauen.

Bye/ /Kay

Meine Lebenserfahrung sagt mir, dass in der Praxis angespritzte Stecker im Verguß zwar auch mal kaputt gehen, aber nach meiner Erfahrung viel viel seltener als die "hochwertigen" verscrhaubten, Zugentlastung hin- oder her.

Das trifft auch für Ethernet-Kabel zu, drum vermeide ich es, selbst- gecrimpte Kabel zu verwenden, obwohl ich crimpen kann.

/ralph

oder französisch oder schweizerisch oder...

Die KANN man verpolungssicher nutzen, wobei das in der Praxis selten wirklich genutzt wird.

Mein Favorit wäre IEC 60906-1 - der wird n Südafrika, aber nur so ähnlich in der Schweiz oder in Brasilien genutzt.

Der Vorteil der belgisch/französischen Variante ist eben, dass "gängige Kaltgerätekabel" direkt passen, und die Polung trotzdem sichergestellt ist.

/ralph

Genau das ist meist das Entscheidende.

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Wieso ist eine in Europa genormte und verbreitete Standarddose, die zudem fast immer in beide Richtungen kompatibel zur deutschen Norm und zu deutschen Standardsteckern ist, mehr Bastelei als der sehr ungewöhnliche CEE16?

Das kleine Belgien stimmt übrigens nicht, mein Kalk, sondern das viel größere Frankreich war gemeint.

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