Hallo Kay,
Genau dafür war er ja auch gemacht. Selbst damals hat man Schraubklemmen verbaut, sogar industriell. Genau deshalb gab es dafür auch Werkzeug, mit dem man das definiert anziehen konnte.
Marte
Hallo Kay,
Genau dafür war er ja auch gemacht. Selbst damals hat man Schraubklemmen verbaut, sogar industriell. Genau deshalb gab es dafür auch Werkzeug, mit dem man das definiert anziehen konnte.
Marte
Kannst du bitte (d)eine zeitliche Hausnummer für "nicht lange durch" nennen?
Betrifft das nur das "Shelly Dual Cover Pro"? Was ist mit Shelly Pro 1 und Shelly Pro 2?
_falls_ du Nennbedingungen brauchst (hat nichts mit Marcs Rack-Setup zu tun): Angenommen: Last 2500W ohmisch, 2 Schaltspiele (ein/aus) jeden Tag
Aber auch dann hat sich doch ein Potenzial?
Konkret hat die Last einen Schutzleiter und ein Metallgehäuse.
Grüße Marc
Das ist etwas, dessen Name ich nicht kenne, potenzialfrei ist es nicht.
Grüße Marc
Messingfassung, L außen oder am Mittenkontakt macht einen Unterschied. Auch bei korrekt angeschlossenen PE.
/ralph
War nicht zeitlich gemeint. Ich meine: Lange bevor die Schraubklemmen verschmoren ist das Relais tot.
Bei "normaler" Belastung hält es vermutlich "ewig".
Mir ist es nur darum gegangen, dass die Klemmen am Shelly als unzureichend bezeichnet worden sind. Genau das sind sie IMHO nicht, ich finde die Klemmen des Shelly Pro wirklich mustergültig.
Ich hab die starke Vermutung, dass die ganze Shelly Pro-Serie ähnliche Klemmen hat.
/ralph
Falls der OP einen Link zum Datenblatt des geplanten Teils gepostet hat, ist es mir evtl. entgangen. Von einem Anzugsmoment war immerhin die Rede.
Eigentlich sollte auch der Bereich der klemmbaren Leiterquerschnitte angegeben sein.
Ich habe in einem Shelly Pro 2 eine MaWa mit bis zu 2,8kW und einem Wärmepumpentrockner mit ca. 0,8kW. Ist alles bei ständiger Nutzung seit ca. 1,5 Jahren in Betrieb: es geht, aber es ist noch keine wirkliche Langzeiterfahrung. Die Spezifikation von Shelly für den Shelly Pro 2 ist da recht klar:
"Zwei Ausgänge, je 16 A. Maximale Gesamtleistung des Geräts von 25 A" "Max switching current AC: 16 A per channel, 25 A total"
Wenn man z.B. 16A nicht braucht, kann man niedriger als vom Hersteller vorgegeben absichern, da bei mir aber Steckdosen an den Ausgängen sind, würden z.B. B6A mehr zu mehr weiteren Problemen als zu Lösungen führen. Für den nächsten Umbau denke ich über 2x B13A nach.
Conductor cross section:
0.5 to 2.5 mm² / 20 to 14 AWG (green connector) 0.5 to 1.5 mm² / 20 to 16 AWG (blue connectors) ..."
Ich habe auch lieber etwas mit Federkraft/Federzug, aber Schraubklemmen sind, wenn sie in Größe und Ausführung zur Ader passen auch ok.
Ich vermutete, dass du vom Relaus sprichst ;-)
Ich habe an einem Shelly Pro 2 in einem Kleinverteiler eine WaMa und einen Trockner, in den Klemmen ist herkömmliches 1,5mm² Cu und ohne Drehmomentschrauberdreher angezogen. So etwas mache ich öfter als 20 mal in 10 Jahren.
Hallo,
Am 27.10.25 um 09:26 schrieb Marc Haber:
Nein, ich habe ausschließlich aus dem deutlich geänderten Verbrauch daraus geschlossen, dass es so herum jetzt wohl wie vom Hersteller definiert sein sollte. Ist aber auch egal, mir ist der veränderte Verbrauch wichtig, und die Wärmeentwicklung. Damit hatte ich nämlich so nicht gerechnet.
Am 27.10.25 um 17:30 schrieb Marte Schwarz:
Du weißt aber schon das es in seinem Beispiel um eine Messing-fassung ging. So was HAT üblicherweise einen PE Anschluß am Metallgehäuse. Und du weißt sicher auch das übliche E 27 oder E 14 Fassungen einen Fuß/Kopf-kontakt und einen zum Gewinde haben.
Wenn durch Drehen des Steckers am Fußkontakt L an liegt nützt dir auch der PE am Metall eher nicht so viel. Der kann aus einem Körperschluß nur einen Kurzschluß machen und so den Automaten reißen. Aber Finger sind keine Metallstücke und auch keine Lampengewinde. ;)
Da rettet dich dann nur noch der FI.
Natürlich weiß ich auch das es eine Dumme Idee ist mit dem Finger in einer Leeren Lampenfassung zu stochern. :-) War nicht mein Beispiel.
Im umgekehrten Fall (Finger in Fassung, PE am Metall, N statt L am Fuß) würde... nichts passieren. Oder; bei kurzschließen(N->PE); der FI "kommen"
Bye/ /Kay
Der für die Schrauben des Shelly Pro 1 auch passt?
Ich wollte das mit der Erfahrung eigentlich nicht vorbringen aber zum einen stimme ich dem Zu. Und zum anderen ist mir; trotz Erfahrung; in einzelfällen auch schon mal eine Klemme in den Fingern zerbröselt.
Kann passieren. ;-)
Ist inzwischen klar geworden das es um Verbindungen innerhalb des Racks geht, und auch das die USV Schuko-ausgänge hat.
Wie sieht's mit deren Eingang aus. Festes 3-poliges Kabel mit Schuko oder könnte man da evtl. einen Blauen CEE draus machen?
Eventuell gibt es "Adapter" von einem CEE auf Schuko-Kupplung. Dann müsste nur die Zuführende Wanddose CEE sein und du könntest den Schuko-stecker der USV in der Kupplung des Adapters Sichern, festkleben o.ä.
Dann wäre die Verpolung ebenso ausgeschlossen.
Aber bei all dem hier diskutierten glaube ich eher nicht das der Shelly da ein Problem verursachen könnte.
Übrigens. Bei dem Szenario (seltener einsatz, dauer-an mit kurzem Abschalten als "impuls") gibt's ja noch einen echt Klassischen Ansatz.Der Shelly (oder was auch immer) bleibt normal-aus. Wenn er einschaltet dann nur kurz, um ein Zeitrelais zu starten das mit seinem Kontakt die Steuerspannung eines normalen Schützes (100% ED) kurz weg nimmt und sie dann wieder einschaltet. Der Shelly bleibt meist aus, das Zeitrelais normalerweise auch, nur ein Schütz müßte dauernd laufen.
Aber... das macht den "Schaltkasten" nur noch größer. :-)
Bye/ /Kay
Relativ zu PE ist es Potentialfrei. :) Bei "bestimmungsgemäßen Gebrauch". Also wenn keiner den Fön unter den Wasserhahn hält, das Gehäuse aufbricht und die Heizungswicklung raus quillt o.ä. Die "Schutz"isolierung macht es quasi Potentialbefreit.
Auch ein Potentialfreier Kontakt heißt ja nur das kein Ende der Schaltkontakte (Eingang, Ausgang, Umschaltkontakt) mit irgend einem anderen Potential in Kontakt steht. Darum ist so einem Kontakt im Prinzip egal ob man damit nun L oder N schaltet so lange seine Belastungsgrenzen eingehalten werden.
Bye/ /Kay
Deine Frau; und jeder Besucher; muß vor Einzug/Betreten eine Einverständnis- und (Schadens)Verzichts- Erklärung unterzeichnen...
Nicht sehr praktikabel. Und Total unsexy. ;)
Und dann die Vorschriftsmäßigen Schilder dazu.
"Achdung Kombjuda-raum. Schaue unn gugge derf jedda, awwer rum wörschtele und Knöbbsche drügge, des derfe nur mir. Die Exberde!"
Oder diese "Variante"
Bye/ /Kay
Danke.
In dem dortigen Video sieht man auch auf der linken Gehäuseseite,, was der Kontakt kann:
Max. Load: 15A @ 240 VAC 5A @ 30VDC 0.5hp @ 120VAC 1.0hp @ 240VAC 16A @ 240VAC (not for UL)
1.0hp sind ungefähr 0,75kW (und vergleichbar mit der Gebrauchskategorie AC-3, Motoren ein- und ausschalten), also 4A (cos phi einbezogen). Dieses Derating ist völlig normal.Hallo Kay,
Ja und ich weiß auch, dass es hier um eine Steckverbindung geht. Wer eine Lampe am Stecker hat und den nicht zieht, wenn das Leuchtmittel entfernt werden sollte, der sollte seine Finger von allem lassen, was Spannung führen kann.
Marte
Es wird sicher ein passendes Bit geben.
Ich hab mir mal eine Schraubklemme an einem KNX-Aktor überdreht. Das war teurer als der Drehmomentdreher.
C13/C14. Nützt aber nichts wenn man's dahinter verdreht.
Grüße Marc
Genau dieses Schild hängt da.
Und an meinem Büro hängt xkcd 1077.
Grüße Marc
Jeder Sicherungsautomat hat bessere.
Grüße Marc
--
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