Naja, wenn man innerhalb des Racks mit "unverpolbar" anfängt sollte der Anschluss des Racks ja auch eindeutig sein, sonst kann man es da ja verpolen.
Ich bin überhaupt kein Freund von Schraubklemmen. Beim Shelly ist immerhin dokumentiert, dass man diese Schraube mit 0,4 Nm anziehen soll.
Von diesen Gembird-Leisten habe ich nur schlechtes gehört.
Ich würde hier einfach ein Kaltgeräteanschlußkabel aufbohren, unten in einen 2-TE-Kleinverteiler rein, oben wieder raus. Ordentlich festmachen.
Gebastelt ist das eh weil die USV auch nur gesteckt angeschlossen ist.
Grüße Marc
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M
Marc Haber
Amen.
Grüße Marc
M
Marc Haber
Ich hab Dir den Link zum gedruckten "Handbuch" im IRC geschickt, der Newsreader lässt mich gerade nicht pasten. Da steht wörtlich "Für den Laststromkreis und den Stromversorgungskreis des Gerätes können zwei verschiedene Phasen verwendet werden".
Die Last wird dann halt nur einpolig geschaltet. Das wird immer nur für ein paar Sekunden aus sein.
Ja, hier geht es um einen kurzen Netzreset und nicht um eine VDE-konforme Freischaltung.
Grüße Marc
M
Martin Τrautmann
...und kompatibel ist zum deutschen Schuko, wenn man die Stecker für Typ E und F hat.
Belgisch kenne ich nicht - aber es ist eben der gleiche Typ E wie in Frankreich so wie in der Tschechischen Republik, der Slowakei und Polen
K
Kay Martinen
Ja. *KANN* nicht *Muss*. Es darf auch die gleiche Phase sein.
Die Zeit spielte da eher keine Rolle.
Wichtig ist halt nur das der Steuerkreis des Shellys auch komplett Potentialfrei ist, gegenüber jedem anderen Bezugspotential. Egal ob nun PE oder Last-kontakten.
Die so (1-polig) auch kaum möglich wäre. Der Shelly muß allerdings Dauerstrom des Verbrauchers aushalten. Heißt: 100% ED (AFAIR) da er ja dauernd an sein soll und nur kurz und selten ausgeschaltet würde. Das dürfte bei einem kleinen Switch aber auch keine Herausforderung sein.
Wie viel Zieht der 10G Switch von dem du sprachst?
Bye/ /Kay
R
Ralph Aichinger
Ich betreibe meine Waschmaschine, meinen Trockner und meinen Geschirrspüler an einem "kleinen" (10A nominell) Shelly.
Keinerlei Problem.
Der Shelly Pro ist offiziell für 16A zugelassen.
/ralph
K
Kay Martinen
Folgerung: Du brauchst einen CEE Anschluß für das Rack. Oder hast du den schon?
Drehen wir uns jetzt im Kreis oder hast du deine Eingangs-frage hiermit selbst beantwortet?
Ich kenne keinen Schraubendreher in der Größe der eine Drehmoment-Einstellung hätte. Vielleicht gibt es heute welche aber, hast du einen?
YMMV. Ich nicht aber ich habe auch nicht danach gesucht und habe nur die eine die bisher keine Probleme machte. >>> Dein Shelly Pro 1 für Hutschiene ist dagegen Bastelei. Die
Ich meinte das im Sinne von "Alles was man nur zusammen stecken muß, sollte auch zusammen passen" als KEINE Bastelei.
Ich habe einen 4 TE AP Verteiler in dem ein BG&E Modbus-zähler sitzt. den hatte ich fest verdrahtet (zuleitung) vor eine Blaue CEE (Wand-montiert) gesetzt um den Verbrauch meines Keller-Racks zu messen. Sehe ich nicht als Gebastel weil
ich vom Fach bin
Es eine Festinstallation war.
Die Lage von L und N waren unveränderbar und auch in das Rack hinein festgelegt.
Den Verteiler (oder deine Lösung) nun aber in das Rack hinein zu verlegen und dieses mit einer normalen Schuko-verbindung an zu schließen wäre in meinen Augen aber dann schon Gebastel.
Aber, YMMV. Jeder wie er mag.
Bye/ /Kay
T
Thomas Einzel
Ich habe noch mal darüber nachgedacht, wie ich diese Frage so einfach wie möglich lösen würde.
*Variante (1)* Raum ist nur für Elektrofachkrafte zugänglich und hat Laborcharakter: Schukostecker mit Kennzeichnung N+L, Beschriftungsfahne nahe am Stecker sinngemäß "N und L nur korrekt kontaktieren"
*Variante (2)* Raum ist auch für Nicht-Elektrofachkräfte zugänglich: IIRC hast du eine USV, hat die Kaltgeräte "Steckdosen"
formatting link
die Ausgänge? Dann USV nicht vertauschbar fest anschließen (Verteilerdose mit Wagos) ein Adapterkabel für den Festeinbau-Shelly bauen, N und L sind definiert *und* Festanschluss des Racks, aber in der Leitung eine blaue CEE16 Kupplung und ein blauer CEE16 Stecker. N+L sind definiert, nicht vertauschbar und die Spannungsversorgung des Racks ist schnell unterbrechbar und wieder herstellbar. Ohne Kaltgerätesteckdose in der USV sehe ich wenig Möglichkeiten dass fachgerecht zu machen, nur eine Beschriftung ist IMO bei Variante 2 nicht hinreichend, umbauen wirst du nicht wollen.
Der Hersteller Shelly gibt definiert an wo L und N anzuschließen ist.
formatting link
-> Schaltplan
*Variante (3)* Frage an den Hersteller, ob in einer ortsvoränderlichen Installation N und L des Shelly Pro 1 aus Sicht des Herstellers auch gefahrlos vertauscht werden kann.
BTW: Ich will nicht versuchen zu belehren, *du* hast gefragt, das ist nur meine Einschätzung.
K
Kay Martinen
Schön. Ist das die "mit Powermeter" Variante?
Wie oft schalten deine Shellys denn ihre Geräte ab?
Bye/ /Kay
A
Alexander Goetzenstein
Hallo,
Am 25.10.25 um 18:15 schrieb Marc Haber:
den Shelly kenne ich nicht selbst, habe aber mit einem anderen Gerät eine für mich überraschende Erfahrung gemacht: eine Dauerwandler-USV von AEG kommt mit Schuko-Steckern. Im Manual ist auch ein Festanschluss beschrieben, bei dem die "Polung" festgelegt wird. Neugierig wie ich bin, habe ich mal den Stecker herausgezogen und andersrum wieder hineingesteckt, mit dem Erfolg, dass die Eingangsleistung bei gleicher Ausgangsleistung sich in etwa halbierte und auch der (kleine) Raum sich spürbar weniger aufheizte. Vielleicht ist es bei Deinem Shelly ähnlich?
R
Ralph Aichinger
Shelly Plug. Sehe gerade, der ist anscheinend doch für 12 und nicht nur 10A zugelassen. Ja, mit Powermeter, und nein, ich schalte nicht unter Last, eigentlich schalte ich gar nicht.
Quasi nie.
/ralph
R
Ralph Aichinger
Deine USV hat Schutzkontakt?
Der Shelly hat keinen Schutzkontakt und kann daher keinen Unterschied zwischen L und N feststellen.
/ralph
M
Marte Schwarz
Hallo Ralph,
Dann war diese Lampe falsch montiert. Ein berührfähiges Stück Metall liegt wahlweise auf PE oder wurde doppelt isoliert. Alles andere war Pfusch.
Marte
M
Marte Schwarz
Hi Ralph,
+1 Alles andere wäre ein grober Designfehler seitens Shelly.
Marte
M
Marte Schwarz
Hallo Kay,
Ich habe einen, den ich von meinem Vater geerbt hatte. Den hat er schon besessen, als ich noch in den Kindergarten ging, so gegen 1972.
Marte
R
Ralph Aichinger
Ja, war sie definitiv. Das hat mir in dem Moment aber recht wenig geholfen, auf der Leiter.
Ja ist es.
Aber genau wegen solcher Sachen muß man aufpassen, wenn man "Festinstallation" und "mit Schukostecker angesteckt" mischt.
/ralph
K
Kay Martinen
Am 27.10.25 um 07:56 schrieb Marte Schwarz:
Wow. Mit maximal 2-3mm Breiter Flacher Klinge?
Sonst paßt der kaum um bei einem Verteilungsgerät die o.g. 0.4 Nm Anzugdrehmoment nicht zu überschreiten.
Bye/ /Kay
R
Ralph Aichinger
In der Arbeit haben wir ein teures Set von (Wera? Irgendeiner "teuren" deutschen Schraubenzieherfirma), das funktioniert mit Bits, das kommt richtig weit rauf und runter.
Aber der Hüter dieses Sets muß immer Leute davon abhalten, dass sie dieses "praktische" Set für grobe Arbeiten (Zusammenschrauben von billigen Computergehäusen etc.) verwenden.
/ralph
M
Marc Haber
Ich habe in der Tat einen Drehmoment-Schraubendreher.
Der Elektriker hat mich dafür ausgelacht, aber nachdem ich ihm gesagt habe: "DU machst das seit 20 Jahren jeden Tag, dass DU das im Handgelenk hast glaube ich Dir sofort. ICH mach das zweimal im Jahr, und ich kenne 'nach fest kommt ab'. ICH brauche das Hilfsmittel" hat er genickt und gesagt "da hast Du allerdings Recht". Und hat mich fortan auf Augenhöhe behandelt.
Ich muss halt ein bisschen die Kirche im Dorf lassen. Der Switch soll weiterhin USV-versorgt bleiben, die USV ist unten im Rack¹, damit ist klar dass die Konstruktion innerhalb des Racks sein muss.
Grüße Marc
¹ und hat Schukobuchsen, damit scheidet "Belgien" und andere verpolsichere Techniken leider aus.
M
Marc Haber
Das habe ich nie anders behauptet.
Der Shelly ist dafür gedacht eine 230V-Last zu schalten.
Er ist für 16A spezifiziert.
Aktuell zieht das gesamte Rack (zwei Switche¹, zwei Router, zwei APUs, drei Raspis, ein Low-Profile-PC) 150 W aus der USV.
Ich denke da bin ich safe ;-)
Grüße Marc
¹ einer davon ein PoE-Switch der als distributed USV etliche Geräte im Haus von Accesspoints, DECT-Basen, Raspis bis hin zum IP-Badezimmerradio mit Strom versorgt
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