N und L und ein Schukostecker

Oct 25, 2025 Last reply: 8 months ago 121 Replies

Meine Frau ist keine Elektrofachkraft. Laborcharakter hat das ganze Haus.

Nein, Schuko.

Wobei, laut Herstellerdatenblatt zweimal Schuko und einmal C13, wenn das wirklich stimmt könnte man die Konstruktion mit C13 anschließen. ist im Standard dokumentiert wo im C13-Stecker die Phase zu liegen hat? Und wenn das im Standard dokumentiert ist, wie wird das bei Schuko-auf-C13-Kabeln sichergestellt, wissend dass es keinen Standard gibt, wo in einer Schukosteckdose die Phase zu liegen hat? Dass sie bei mir im Haus bei horizontal eingabauten Steckdosen immer links liegt weiß ich, bei vertikal eingebauten Steckdosen bin ich mir schon nicht mehr so sicher.

Nein, da sind Schukostecker dazwischen und das bleibt so.

Ja, ich weiß das zu schätzen.

Grüße Marc

Das ist orthogonal zueinander.

/ralph

Cool. Hast Du nachgemessen ob die niedrigere Leistungsaufnahme bei der vom Hersteller vorgeschlagenen "Polung" auftrat oder bei "falschrum"?

Grüße Marc

Ich KÖNNTE mir vorstellen dass bei Platinen mit Masseebene ungeschickt wäre da die Phase drauf liegen zu haben, aber gibt es Multilayer für

230V?

Kommen wir jetzt zum Design von sowas: Ich gehe davon aus dass man so ein Gerät wie den 1-TE-Shelly-Pro mit einem Schaltnetzteil designen würde, und der typische Schaltplan eines so kleinen Schaltnetzteils beginnt sowieso als erstes mit einer Diode, die eine Halbwelle noch auf der 230-V-Ebene wegschneidet. Ich habe wenig Ahnung von Elektronik, aber bei so einer Schaltung ist es wirklich wurst wo die Phase anliegt, oder?

Und wenn ich das richtig sehe, wie hoch ist die Chance dass die Spannungsversorgung der Elektronik des Shelly Pro so implementiert ist oder gibt es andere gängige Arten sowas zu bauen?

Grüße Marc

Abgesehen von irgendwelchen esoterischen Hochfrequenz-Effekten bei den WiFi-Antennen die du nicht benutzen willst, warum sollte das einen Unterschied machen? Bei 50Hz darf da nix aus/einkoppeln, bei Frequenzen von Schaltnetzteilen auch noch nicht wirklich.

Mal abgesehen davon, dass du erst mal große gegenüberliegende Masseflächen brauchst (ist die Trageschiene überhaupt geerdet, vermutlich nicht?), selbst für HF-Effekte.

/ralph

Dann kann man hoffen, dass die Kriech- und Luftstrecken für 400V bemessen sind und nicht nur für 230V. Der Kontakt kann aber höchstwahrscheinlich nur

230V schalten.

Der maximale Laststrom gilt sicherlich nur für die Gebrauchskategorie AC-1 (ohmsche Last); wenn man da etwas anderes hinterhängt, ist Derating angebracht.

Wieso? Die Masseebene im Gerät hat ein Potential und die Umgebung außen ein anderes. Bei Kunststoffgehäuse dürfen die weit auseinaderliegen und wo beide relativ zu einer "absoluten" Erde weit weg liegen ist ganz egal.

Eine Seite der Ansteuerung und eine Seite der Last sind intern verbunden. Das nennen wir aus praktischen Gründen "Masse" oder "Null". Dann gibt es einen komplett potentialfreien, beidseitig vom Rest der Schaltung isolierten Schaltkontak und einen Versorgungseingang, der 230 V Wechselspannung relativ zur "Masse" sehen möchte. Vermutlich geht ein weiter Spannungsbereich und Gleich- statt Wechselspannung ebenso, aber blind verlassen solltest Du Dich nicht darauf.

Wo hat man denn potenzialfreie 230V-Lasten?

Steh ich hier auf der Leitung?

Grüße Marc

Das steht da nicht ausdrücklich dabei. Bei induktiver Last wird ein RC-Snubber parallel zur Last empfohlen; das hat wohl nicht mehr in das

1-TE-Gehäuse reingepasst.

16A würde ich durch diese winzigen Schraubklemmen sowieso ungerne durchjagen, in der Praxis wird sowas doch sicher eher maximal für eine Teichpumpe verwendet.

Grüße Marc

Die Trageschiene ist aus Kunststoff.

Grüße Marc

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---------------------------------------------------------------------------- Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header Rhein-Neckar, DE | Beginning of Wisdom " | Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 6224 1600402

Weiß ich nicht, Bauchgefühl, Durchkontaktierungen etc?

Wo siehst Du das? Im Beispielschaltplan sind sie extern verbunden.

Grüße Marc

Wenn die Last in einem schutzisoliertem Gehäuse steckt.

Mein Haarfön ist aus Plastik und hat einen Stecker ohne Schutzkonktakt. Den kannst du umpolen wie du willst, es ist ihm Wumpe. Er hat ein schutzisoliertes Gehäuse, ganz aus Plastik.

Es macht keinen Unterschied auf welchem Potential das eine Ende der Heizspule relativ zur nicht verbundenen PE ist.

/ralph

Bei meinem Shelly Cover Pro (für Jalousien) sind die geschalteten Kontakte richtig massiv, wie bei einem Sicherungsautomaten. Denen trau ich 16A locker zu.

/ralph

Ach, die können auch 6kA abschalten?

Ich hab die Schraubkontakte in den Schraubklemmen gemeint. Die 6kA halten auch die Schraubklemmen in einem Sicherungsautomaten nicht lang aus.

/ralph

Müssen sie auch nicht, aber da ging es mir nur um den Vergleich mit einem "Sicherungsautomaten", der muss nämlich z. B. 6kA abschalten können. So ein kleines Relais ist danach verdampft.

Bei den Klemmen ist halt wichtig, dass sich dem Nennstrom entsprechende Leiterquerschnitte auch anschließen lassen, und das nicht nur mit Stiftkabelschuh.

Die Klemmen vom Shelly Dual Cover Pro auf der Lastseite sind ordentlich.

Und ja, das Relais hält das nicht lange durch, aber an den Schraubklemmen liegt das nicht.

/ralph

Gar nicht. Ich hatte Deine Beschreibung so verstanden und würde es vermuten.

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Hi Ralph,

Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Wenn der Schutzleiter und der Rest sauber angeschlossen ist, macht ein verdrehen von N und L nichts aus. Wenn der PE nicht gebraucht wird, ist N und L vertauschen auch kein Problem. Nur die Sache mit zwei verschiedenen L macht im Zweifel Stress, aber das war ja nicht das Thema.

Marte

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