Das ist auch völlig überraschend. Danke für Deinen Beitrag. Wieder was gelernt.
Grüße Marc
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---------------------------------------------------------------------------- Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header Rhein-Neckar, DE | Beginning of Wisdom " | Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 6224 1600402
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A
Axel Berger
Nicht selten steckt der hinter schweren Möbeln. Solange die Lampe intakt ist und am Glaskolben gefaßt werden kann, sehe ich kein Problem. Im heute sehr seltenen Fall, daß der abbricht und nur der Gewindefuß zurückbleibt, war schon immer mehr Vorsicht angesagt.
S
Stefan Wiens
Weil das alles eher auf amerikanische Verhältnisse zugeschnitten scheint, gehe ich bei "unterschiedliche Phasen" auch eher vom dort üblichen Einphasennetz (mit 120/240V) aus.
Bis zum Beweis des Gegenteils würde ich annehmen, dass die Geräte /nicht/ isolationsmäßig für 400V ausgelegt sind, wie es für zwei Phasen im hiesigen Drehstromnetz erforderlich wäre!
T
Thomas Einzel
Am 28.10.2025 um 01:30 schrieb Kay Martinen:
Normalerweise reicht es - für diesen Punkt - aus, wenn Laborräume zutrittsgesichert und gekennzeichnet sind *und* nur für Elektrofachkräfte (und ggf. elektrotechnisch unterwiesenes Personal) zugänglich sind.
Vergleiche es mit dem Häuschen deines Mittelspannungstrafos, wo deine Niederspannung herkommt, wenn der Laborbegriff zu abstrakt sein sollte.
Ich hatte "Raum ...hat Laborcharakter" ja nur der Vollständigkeit halber erwähnt, nicht das sich jemand so ein Ausnahmedetail annehmt...
R
Ralph Aichinger
Die Geräte stammen aus der EU, werden dort auch designt und haben eindeutig auch den Marktschwerpunkt in der EU.
Vermutlich natürlich trotzdem alles für 240V ausgelegt (hab nicht nachgesehen) weil billiger.
/ralph
M
Marc Haber
Ich würde anhand der Lage der Anschlußklemmen vermuten dass Steuerelektronik und Lastrelais nichtmal auf derselben Platine verbaut sind.
Grüße Marc
T
Thomas Einzel
ja, Bulgarien
steht auch auf auf den Geräten und dem Waschzettel
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Wenn der Hersteller nichts größeres als 240V angibt, sollte man sich auch dringend daran halten.
Shelly hat allerdings auch _andere_ Geräte, z.B. zur Leistungsmessung, bei folgendem sind auch drei Außenleiter möglich
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BTW, wer letzteres cool finden sollte, kann sich auch
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Kann, wenn üblicher Platz ist, die geübte Elektrofachkraft in ein paar Minuten direkt unter RCD, RCBO oder LS einbauen.
S
Stefan Wiens
Vielleicht hat ja bereits jemand so ein Gerät geöffnet und Fotos davon ins Netz gestellt?
Solche Printklemmen gibt es ansonsten mit Abwinkelungen/Kröpfungen in alle erdenkliche Richtungen,
Als Kunde könnt man mal beim Hersteller anfragen, ob der beabsichtigte Einsatz so in Ordnung ist.
Da du aber sowieso nur mit 230V einphasig reingehst, sehe ich da kein Problem.
K
Kay Martinen
Da könnte man auch unterstellen das es zu so einem verbauen der Stecker-erreichbarkeit nie hätte kommen dürfen. -> Selbst Schuld. ;)
Absolut ja. Und man kann sich zwangsläufig nicht drauf verlassen das der üblicherweise Einpoliger Schalter nun die Phase abschaltete. Bei einer Lampe mit Metallgehäuse (am PE) könnte das sonst ein Zweites mal "blitzen" (nach Ausfall des Leuchtmittels). ;)
Wenn frei geschaltet ist bekommt man den abgerissenen Gewindefuß sonst recht zuverlässig mit einer Gebogenen/Gewinkelten Flachzange raus gedreht, manchmal auch raus gewürgt. Und wenn doch nicht freigeschaltet dann auch raus "geblitzt". :) [Der Lapsus ist mir nur ein mal passiert]
Bye/ /Kay
K
Kay Martinen
Am 28.10.25 um 09:07 schrieb Thomas Einzel:
Da hab ich den Smiley wohl falsch gesetzt das du dies annimmst.
Und Marc meinte ja "quasi" das Ganze Haus sei (s)ein "Labor".
Das ist ein Zacken weniger Verschärft als wenn man sagen würde man lebte auf einer Dauerbaustelle.
Dann wäre es "Work in Progress" und entsprechende Baustellen-schilder (und Regularien) kämen zum Tragen. ;)
Bye/ /Kay
K
Kay Martinen
Am 27.10.25 um 17:46 schrieb Thomas Einzel:
Bei den vorher genannten 6kA würde ich auf einen Kurzschluß tippen und das Abschalten des Automaten innerhalb dessen (Sicher irgendwo festgelegter) Reaktionszeit. Es geht also um einen Impuls und keine Dauerlast. Was deine Fragestellung ja bereits nahe legt.
Annahme: im Millisekunden-Bereich.
Außerdem sind die 6kA m.E. nur der vom Automaten zu leistende maximale Abschaltstrom. Und nicht etwa ein realer Kurzschlußstrom der deutlich drunter liegen dürfte. Das ein Kontakt der auf einen Kurzschluß drauf schaltet das in jedem Fall nicht lange überlebt muß man wohl nicht erwähnen. Wer/wie sollte dafür eine ernsthafte Zeitliche Schätzung liefern können? Außer: Hersteller, Datenblatt! = Theorie.
Willst du darauf jetzt einen Kompletten Elektrotechnischen Formalismus werfen? Dann sollte man im konkreten Fall wohl noch mehr Daten haben/ermitteln. Sonst bleibt das Kaffeesatz-leserei.
Bei einer Dauerlast von 2,5kW die Täglich ein und aus geschaltet würden dürften allein die Relaiskontakte durch Abbrand schon früher schaden nehmen.
Bei so was könnte man dann auch ein SSR mit Nullspannungsschalter nehmen. Könnte (mit Kühlkörper und Ansteuerung) allerdings mehr platz brauchen als eine TE.
An einer Stelle erwähnt Marc das sein gesamtes Rack nur etwa 150 Watt zieht. IMHO Den zu schaltenden Switch eingeschlossen.
Wenn du ein Beispiel nehmen willst: ~50 Watt (nicht-ohmsch= SNT) und 1 Schaltspiel pro Monat (AFAIR).
Bye/ /Kay
K
Kay Martinen
Der muß auch mehr aushalten.
Bye/ /Kay
K
Kay Martinen
Am 27.10.25 um 22:43 schrieb Alexander Goetzenstein:
Der eigentliche Grund für dieses (Fehl)verhalten wäre ja nun noch Interessant, aus rein Elektrischer Sicht.
Wenn man annimmt das bei richtiger Polung L.netz auf L.usv und N.netz auf N.usv liegt dann muß man doch annehmen das bei Falschpolung L.netz auf N.usv läge, und es da irgend eine interne Verbindung zu PE geben könnte über die die Hälfte der Eingangsleistung "verbraten" wird.
Vielleicht eine Drossel, Netzkonstanter, X Kondensator o.ä.?
Hing die an einem FI - oder vielleicht gerade deswegen nicht (mehr)?
Dauerwandler ist IMO eine Online-USV Type. Was m.W. bedeutet es geht von einem Eingangsseitigen Netzgerät über die Akkus quasi direkt zum Wechselrichter des Ausgangs. Das Netzgerät muß also genug Saft haben um nicht nur die Akkus zu geladen zu halten sondern auch den Ausgang zu versorgen. Macht AFAIR nur bei höheren Leistungen sinn. 1-2 kW oder was hatte die?
Falls die noch in betrieb ist: Wie lang lief sie "Falsch" angeschlossen? Es wäre doch möglich das die Falschpolung etwas kaputt machte das den Mehrverbrauch verursachte. Denkbar, aber wie das Wirken sollte ist mir auch unklar.
Bye/ /Kay
M
Marc Haber
Ein Labor ist ein nicht selten fest eingerichteter Ort für Experimente. eine Baustelle ist etwas anderes.
Grüße Marc
K
Kay Martinen
Dann ist es ja gut das wir das geklärt haben.
... War nur Spaß. ;-)
Bye/ /Kay
A
Alexander Goetzenstein
Hallo,
Am 29.10.25 um 22:59 schrieb Kay Martinen:
Das hätte mich auch interessiert, doch leider habe ich dazu nichts in der Doku gefunden.
Nein, normaler Schutzschalter.
ja, 1.500 VA
Einige Jahre, 5 oder 8 oder so.
Kaputt eher nicht, sonst hätte im Manual darauf hingewiesen werden müssen. Die Sache mit der polrichtigen Anschlussrichtung stand auch nur in der Version für den Festanschluss, in der Version mit dem Schuko-Stecker, die hier verbaut ist, gibt es keinen solchen Hinweis. Daher gehe ich davon aus, dass es bis auf die Effizienz unschädlich ist. Die USV tut ja auch schon einige Jahre klaglos ihren Dienst.
Wahrscheinlich (→ ist das so?) wäre eine herkömmliche USV ohne Dauerwandler ohnehin noch deutlich effizienter, aber hier gibt (gab?) es von größeren Pumpen so starke Störungen im Hausnetz, dass diese bis auf die Festplatten der Server durchschlugen und Datenverluste verursachten. Der Dauerwandler schaffte hier Abhilfe. Inzwischen sind die Server und Plattenstapel längst erneuert, und von den Pumpen existiert auch nur noch eine, und die war seit zwei Jahren nicht mehr in Betrieb. Aber da es läuft, fasse ich da nichts an, was Geld, Zeit und Mühe kostet und am Ende gar noch schiefgeht...
R
Ralph Aichinger
Ich hab neulich den Elektriker im Haus gehabt, und vorher vergessen gehabt die Server runterzufahren (Mini-PCs mit Steckernetzteilen, Switches, etc.) und der Elektriker hat kurz zum Probieren den FI rauf/runter gegeben, vielleicht 1-2 Sekunden.
Und zu meiner großen Verwunderung hat die ganze IT diese 1-2 Sekunden aus dem eigenen Netzteil überbrückt, die Server sind weitergelaufen.
Ich bin hochgradig skeptisch, wenn jemand in Mitteleurpa Störungen von der Stromversorgung her hat, die bis zur Festplatte durchschlagen. Ich will nicht sagen, dass es das nicht gibt, aber ich halte das für ein extrem seltenes Ereignis, und würde in so einem Fall sagen, dass das Netzteil des Computers einfach scheiße ist, Pumpe hin oder her.
/ralph
A
Alexander Goetzenstein
Hallo,
Am 31.10.25 um 09:41 schrieb Ralph Aichinger:
das mag sein, ich habe auch schon Server gesehen, die sich durch äußere Ableitströme (wie mir der Elektro-Ing. erklärte) aus dem Takt bringen ließen und einfroren. Nach dem isolierten Anschluss an eine eigene USV war der Spuk dann auch vorbei.
Im hier vorliegenden Netz waren die Störungen so stark, dass das Licht (seinerzeit noch Glühlampen) flackerte -so bin ich auch erst darauf gekommen. Da der Einsatz des Dauerwandlers (die alte USV musste sowieso ausgetauscht werden) Abhilfe schaffte, habe ich das nicht näher untersucht oder gemessen.
T
Thomas Einzel
Am 31.10.2025 um 09:41 schrieb Ralph Aichinger: ...
Wenn überhaupt denn nur sehr selten - aber nur unter der Voraussetzung dass die Elektroanlage einen ordnungsgemäßen Überspannungsschutz hat (wie z.B. Kombi-Ableiter neben den selektiven LS).
M
Marc Haber
USVs mit Dauerwandler liefern auch einen gewissen Überspannungsschutz; meine hier ist als Feinschutz Bestandteil des Schutzkonzepts.
Grüße Marc
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