Wie kommt es zu einem Kabelbruch?

Am 10.07.2013 19:59, schrieb Thorsten Klein:


PCV = Polyvinyl_chlorid_
Selbstverständlich enthält PVC Chlor, aber beim Verbrennen - nicht beim einfachen Erhitzen - wird Chlorwasserstoff freigesetzt, der mit dem Wasserdampf der Luft zu Salzsäure reagiert. Und diesen Geruch nimmt man beim Verbrennen von PVC auch deutlich wahr.
Beim reinen Erhitzen von PVC werden schlimmstenfalls Weichmacher freigesetzt, was dann zu Versprödung und Bruch der Isolierung beitragen kann.
Gernot
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Gernot Griese schrieb:

Das ist nicht korrekt. PVC setzt Salzsäure (HCl) bereits ab 200°C frei. Wenn die Entzündungstemperatur von ca. 450°C erreicht ist, ist das Maximum der HCl-Freisetzung bereits überschritten.
Gruß Willi
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Hi, PolyVinylClorid erzeugt bei Verbrennung Chlorgas, mit Wasser dann Salzsäure. Wasser ist eh da, weil das Vinyl ja genug Wasserstoff enthält und verbrennt... Im Schwimmbar riecht es nicht nach Chlor, sondern nach chloriertem Wasser. Da entsteht soein Komplex mit Wasser, hypochlorige Säure und Salzsäure...die beißt in die Nerven der Nase, einen expliziten Eigengeruch hat sie aber eher nicht. Weiterhin entstehen aus den Chlorverbindungen und all dem Pipi, Rotz und Hautcremes diverse gar lustig geschriebenen und meist geruchsintensiven Reaktionsprodukte...
--
mfg,
gUnther
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Nein, Chlorwasserstoff. Elementares Chlor wird beim Verbrennen nie freigesetzt.

Doch, es riecht nach Chlorgas in sehr geringer und unschädlicher Konzentration. Wenn der Chlorgehalt in der Luft steigt, sodass es gefährlich wird, fängt Chlor ganz furchtbar an zu stinken.
Im Wasser ist elementares Chlor in ganz geringen Konzentrationen gelöst, und davon entweicht dann immer etwas in die Luft.

Chlor disproportioniert in Wasser bei hohen pH-Werten, die haben wir im Schwimmbadwasser (hoffentlich!) nicht, da das nicht gut für die Haut wäre. Zu einem geringen Teil passiert das allerdings auch im neutralen Bereich.
Viele Grüße, Torsten
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Am 11.07.2013 08:25, schrieb Torsten Schneider:

http://de.wikipedia.org/wiki/Chloramine
Gruß Dieter
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Hi, wie kann das sein? Alle "Nasen" enthalten Wasser, in den Schleimhäuten. Chlorgas, das diese Feuchtigkeit erreicht, bildet dort sofort Säure, noch weit bevor irgendwelche Epithelzellen davon was merken. Und dann ists schon zu spät, der ph-Wert geht in den Keller, die Neuronen feuern in Panik...ich bezweifle, daß irgendjemand Chlor "riechen" kann. Schwimmbadgeruch, ja, das erkennt jeder.

Kaum, eher als Säure "gebunden", und ja, etwas entweicht.

Ist wohl so ähnlich wie der "Eisengeruch" in der Schmiede. Jaja, der Gestank nach blankem Blech in den Dosenregalen von Supermärkten bringt mich auch immer ins Koma... kannst ja mal versuchen, Gabeln und Messer am Geruch zu erkennen.
--
mfg,
gUnther
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gUnther nanonüm schrieb:

Hallo,
wie unlogisch das ist solltest Du eigentlich selber merken. Wenn Chlorgas in Wasser sofort Säure bilden würde, dann enthielte das Schwimmbecken verdünnte Salzsäure.
Bye
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Hi, tut es, bloß träte diese schnellstmöglich aus, daher wird meist "gepuffert", also kein normales Chlorgas eingeleitet, sondern ein komplexes Salz, das sozusagen Chlor bindet bzw langsam freisetzt. Früher war das oft sauriskant, wenn mit Chlorgas gechlort wurde. Bademeister starben dran, und die Badegäste erlitten Verbrennungen an Lunge und Augen...ich hab als Kind noch in sowas schwimmen gelernt. Je nach Bademeister und Tagesform desselben wars mal gut, mal schlimm. Die Anlage war schwer zu regeln. Eben weil Salzsäure entsteht...wäre es bloß irgendein gelöstes Gas wie Stickstoff, man würde mittels Druck und Mischer genau einstellen können, welchen Gehalt man haben will. Fast so simpel ist Kohlensäure, die bildet fast keine Säure, nicht der Rede wert. Nur genug, um zu desinfizieren...der Rest ist bloß gelöst. Leider ist Chlor wesentlich aggressiver.
--
mfg,
gUnther
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Uwe Hercksen schrieb:

Einfach nicht hinhören. Der Lallonym vermischt Hörensagen mit Erinnerungsfragmenten und bastelt eine neue Wahrheit draus.
Die Chlorierungschemikalien und die Umwelteinflüsse machen im Gegenteil das Wasser mit der Zeit basisch. Um das zu kompensieren, kippt man Salz- säure zu. Das ist total harmlos, selbst wenn man die ganze Korbflasche ins Pool kippen würde und der pH unter 4 oder so absacken würde (was wegen der Mengenverhältnisse schwer möglich wäre, man rechne), wäre das keine direkte Gefahr. Wär immer noch weit weg von Cola (2.6).
Und ja, man kann HCl und Cl2 ganz klar von Nase unterscheiden.
BTW, Anekdote dazu. Vor einigen Monaten roch es im Labor, gelinde gesagt, sonderbar. OK, wäre nicht das erste Mal, dass eine Maus abgammelt. Ich hab alles mit der Taschenlampe abgesucht, nix. Anderntax war mir auch, dass es eher so metallisch Richtung Selen und sauer roch. Ob die wieder den "Notstromkeller" reichlich überladen haben? Wär auch nicht das erste Mal. Aber wie sollte der Mief drei Gebäude weiter ziehen? Andererseits, hängt hier alles über Tunnel zusammen. Nächster Gedanke nach neuer Geruchs- einschätzung: Die Elektrokomiker mit ihren Li-Ion und Supercapzeuch haben was ins Abwasser gekippt, und der Neutralisierungstank liegt einige Keller neben dem Labor. Aber tagelanger Mief bei der doch recht starken Lüftung? Irgendwann fand ich dann, das riecht ganz entfernt nach Chlor, aber doch ganz anders. Das wird doch nicht etwa Fluor sein?
--
mfg Rolf Bombach

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Oh doch. Lt. Römpp lösen sich pro Liter Wasser ca. 2,3 Liter Chlor bei 20°C.

Nein, Salzsäure ist die wässrige Lösung von Chlorwasserstoff. Das Gas HCl nennt sich Chlorwasserstoff. Falsches wird durch gebetsmühlenartiges Wiederholen auch nicht richtig. Zitat hierzu aus Wikipedia: "Salzsäure (systematischer Name Chlorwasserstoffsäure) ist eine wässrige Lösung von gasförmigem Chlorwasserstoff, der in Oxonium- und Chloridionen dissoziiert ist."
Oder im Römpp online: "Unter dem Begriff S. versteht man die wäss. Lsg. von Chlorwasserstoff."
Viele Grüße, Torsten
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Am 10.07.2013 20:35, schrieb gUnther nanonüm:

und, wie immer wieder berichtet wurde, dieser Geruch wird vor allem dadurch verstärkt, je mehr Leute ins Wasser pinkeln
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Hi, nein, sondern durch "mehr Haut", also mehr Leute im Wasser, insbesondere wenn diese gut geduscht haben vorher und ihre Haut entfettet wurde. Wenn Pisse den Geruch verstärkt, wird es Zeit, den Onkel Doktor aufzusuchen. Dann hast Du eine Proteinurie, sprich entweder eine Entzündung oder eine degenerative Erkrankung in Niere, Blase oder Harnleiter. Normalerweise sollte in normaler Pisse kein Protein enthalten sein. Vielleicht hast Du nen Tripper?
--
mfg,
gUnther
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Am 11.07.2013 22:40, schrieb gUnther nanonüm: . Vielleicht hast Du nen

Nur DAY TRIPPER, eine Single-Erstpressung ;)
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Thorsten Klein schrieb:

Frage: Wieviel Chlor ist eigentlich im Chlorophyll?
Antwort: Genauso viel wie Phosphor im Phosgen.
Gruß Willi
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Thorsten Klein schrieb am 10.07.2013 19:59: ...

Du wusstest nicht was die Abkürzung PVC bedeutet?
http://de.wikipedia.org/wiki/Polyvinylchlorid sollte genügend Informationen liefern, auch wo das Chloratom im Molekül sitzt.

Wenn PVC stark erhitzt wird, riecht man das Chlor auch bei kleinen Mengen sehr deutlich.
--
Thomas

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Am 10.07.2013 19:59, schrieb Thorsten Klein:

Lächerliche 5.5A bei 230VAC, bei 0,75mm² und kurzer Leitungslänge völlig problemlos. 0,5mm² halte ich für 6A aber für zu knapp dimensioniert.
Butzo
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Thorsten Klein schrieb:

Hallo,
PVC ist nun mal die Abkürzung von Polyvinylchlorid und Chloride enthalten nun mal Chlor.
Bye
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Uwe Hercksen schrieb:

Wobei zugegebenermassen die Bezeichnung "chlorid" irreführend ist. Es ist ein Halogen- resp. Chlorkohlenwasserstoff; die Bindung ist weitgehend kovalent und nicht ionisch. Ist ja kein Salz. Selbst bei Fluor bleibt das so, PTFE und PE sind, von Details abgesehen, sehr ähnliche Materialien.
BTW, Chloride wie Natriumchlorid enthalten Chlorid und nicht Chlor, genau so wie sie eben Natriumionen und nicht metallisches Natrium enthalten. Dass "innen" dann derselbe Atomkern steckt, ist was anderes.
--
mfg Rolf Bombach

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Am Mittwoch, 10. Juli 2013 19:59:09 UTC+2 schrieb Thorsten Klein:

[...]

t einem

ung.

Sagt wer? Die Belastbarkeit sieht bei kurzen Geräte-Anschlussleitungen (und Verlä ngerungen) in Luft etwas anders aus als in der Festinstallation. 0,75 mm2 g ehen bei Leitungslängen bis 2,5 m bis 10 A. Für den Haartrockner mit 1, 25 kW (davon wohl 99% ohmsch) also locker ausreichend. Bei 1 mm2 und gleichen Umgebungsbedingungen sind es dann schon 16 A, deshal b sind auch Schuko-Steckdosenleisten mit 3x1 mm2 zulässig.
sg Ragnar
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Horst-D.Winzler schrieb:

Da verflüchtigt kein Chlor sondern Chlorwasserstoff, aber ist auch nicht angenehm :-).
Gruß Willi
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