alternative Quelle für Knüppelschalter

Jul 16, 2004 159 Replies

Rolf Magnus schrieb:

Ne, geht nur mit Pfuscherei. Ich habe zwei davon und bastel auch gern an allem rum :)

Die Anlage ist sehr "industriell" aufgebaut, nicht so wie bei manchen anderen Sender wilde verkablung und "Dampfradio" Technik. Finde ich auch ok so.

Jau. Evo 7, 9 und 12 haben die exakt gleiche Hardware. Kann man drüber streiten, aber wenn man mal ernsthaft drüber nachdenkt, die Preisunterschiede, in der Evo 7 einen "kleineren" Prozessor reinzusetzen mit weniger Speicher oder so wären lächerlich gering. Macht einfach bei einer Prozessoranlage keinen Sinn. OK, man hätte auf ein paar Schalter verzichten können, hat man ja auch: Knüppelschalter geht nicht (ist normal auch nicht dabei, war bei meiner Vorserienanlage wohl ein Versehen) und man kann auch die zwei noch nachrüstbaren Schalter nicht benutzen (auch hier, werden einfach von der Software nicht abgefragt...)

Technisch möglich ist es (meine Evo 12 war mal eine Evo 9) Aber ist nicht "nur" eine Brücke oder sowas. Da haben sie sich schon mehr Gedanken gemacht :) Im Werk ist eine "Umrüstung" aber möglich. Ich find's schade, daß sie das nicht gegen Aufpreis machen. Wäre doch ein gutes Verkaufsargument. Vermultich wollen sie nicht, daß die Leute merken, daß die Hardware die selbe ist :)

- Oliver

servus oliver! ;-)

Oliver Varoß schrieb:

die willer nicht. er will was von futaba, er will etwas, was mit f anfängt, dann zwei platzhalter hat und dann mit 8 endet.

scnr,

rüdiger

Die Evo9 ist schon besser als die FX18. *Viel*.

Wobei ich meine FX18 schon mag, aber sie ist halt an vielen Punkten arg begrenzt (und total *sinnlos* begrenzt - warum muss das 2. QR im MOTO- Modus unbedingt auf Kanal 6 liegen, im SEGL-Modus dafuer auf Kanal 5 oder 7, letzteres aber nur in Verbindung mit oder ohne FLAE-Mischer?).

gert

Das könnte aber auch die Fc 18 oder die FF8 gemeint sein usw sein

Also ich kenne das nur von der FF9 das ist das im Prinzip ähnlich . Nur gibt das ganz versteckt einen Menüpunkt wo man das wieder umschalten kann. Dabei bleibt aber der erste Kanal fest eingestellt und nur der Zweite kann geändert werden. Zugeordnet können hier werden 5/6/7

Gruss Friedhelm

Hallo Gert,

Gert Doering schrieb:

Das will man aber bei dem Preisunterschied auch hoffen. ;-)

Am Sonntag hat bei uns einer mit der Evo9 sein Modell zerlegt. Angeblich hat sie wegen Unterspannung gepiepst und dann praktisch sofort abgeschaltet. Nun gehört der Kollege nicht zu denen, denen ich es unbesehen glaube, wenn sie sagen, sie könnten nichts dafür. Allerdings sollte, selbst wenn der Akku durch eingeschaltetes Herumliegenlassen am Ende war, nicht direkt nach der Warnung das Gerät abschalten, jedenfalls nicht bei einer neuen Anlage. Hat schon mal jemand ausprobiert, wie frühzeitig und wie deutlich (er kann's ja auch überhört haben) eine entsprechende Warnung kommt?

Gruß Martin

Man kann die Spannungsschwelle für den Alarm einstellen. Wenn er die zu niedrig eingestellt hat, ist er selbst schuld. Aber selbst dann müßte er genügend Vorwarnung bekommen haben.

Also hören kann man die sehr gut, und wie frühzeitigt sie kommt, hängt wie gesagt davon ab, welche Schwelle man einstellt. Bei mir ist es auch so, daß am Anfang der Alarm nur ab und zu mal kurz angeht, und wenn der Akku weiter entleert wird, bleibt der Alarm dann irgendwann dauerhaft an. Wie lange das dann noch hält, habe ich aber noch nie ausprobiert. Daß man das überhören kann oder der Sender einfach so abschaltet, ist eigentlich kaum möglich, es sei denn, der Pilot ist schwerhörig oder der Akku kaputt.

Martin Schoenbeck schrieb:

Das kann man konfigurieren, wann es piepst. Der eingesetzte Akku ist ein GP, der ist relativ gut, wenn der leer ist, fällt die Spannung am Ende sehr schnell.

Die Warnung kommt frühzeitig selten, je tiefer die Spannung wird desto energischer wird die Warnung. Wann es losgeht kann man einstellen und bei einer nicht einstellbaren Spannung schaltet die Anlage ab. Weiß nicht mehr genau wie hoch die ist und will jetzt nicht die Anleitung suchen. ~5,8V.

Ich habe meine so eingestellt, daß ich noch etwa 1 Stunde habe wenn die erste Warnung kommt. Meine Warnspannung steht auf 6,9V.

Wenn man die Anlage nach Anleitung einstellt, zeigt sie mit etwa 90%er Genauigkeit an, wieviele Stunden/Minuten man noch Fliegen kann. Dazu muß man einma den Akku leerlaufen lassen bis zum gewünschten Ende (z.B. bei mir 6,9V) um die tatsächliche, nutzbare Kapazität des Akkus festzustellen und diese "nutzbare" Kapazität kann man dann hinterlegen in der Software.

Negativ finde ich daran nur, daß man die Warnschwelle auf 0,1V über der Abschaltspannung einstellen KANN. Sollte man nicht machen. Das steht auch in der Anleitung. Wäre ich der Programmierer, hätte ich mindestens 0,5V Abstand vorgegeben. (Etwas später: Habe gerade nochmal in meiner Anlage nachgesehen, bei der aktuellen Software kann man nicht mehr unter 6,7V gehen! Besser das.)

Die andere Möglichkeit wäre ein defekter Akku?

Unterm Strich: Die Anlage hat das beste Akkumanagement, das ich jemals in einem Sender gesehen habe. Das hilft aber nicht wenn entweder der Anwender zu doof ist (Warnschwelle auf niedrigste Spannung) oder der Akku kaputt.

- Oliver

"Peter Stegemann" schrieb:

Ack.

Aber für das Warnsignal ist nur die Spannung zuständig. Die Restkapazität wird nur für die Restzeitanzeige und zu Information genutzt.

- Oliver

=?ISO-8859-1?Q?Oliver_Varo=DF?= :

Naja, koennte man zur Not ja auch in der Anlage mit 'nem kleinen Chip nachhelfen. Ist dann nur nix mehr fuer den Durchschnitts- modellbauer :-)

Irgendwie motiviert mich Multiplex nicht zum Kauf einer neuen Anlage.

Rolf Magnus :

"Einfach" kann man es zwar nennen, aber Software gibt es nunmal nicht zum Nulltarif.

Das kann man, das nennt sich dann Raubkopie und ist strafbar. Multiplex bietet es leider nicht an, sonst wuerde ich mir ohne zu zoegern eine 7er kaufen und mal gucken, ob mir die reicht.

Ruediger Zoll :

Ne, ganz sicher nicht. Fuer ihren Preis finde ich die zu mager. Dann lieber gleich richtig und was mit M, wo ich noch Synthesizer und ChannelCheck und Co. nachruesten kann.

"zwei Platzhalter"? Das matched nicht auf "FF8"... - koennte aber auch die FC18 sein, fuerwahr.

Die FX18 kann hier nur 5/7 (im SEGL-Modus), aber das beeinflusst den Landeklappen-Mischer - den gibt's nur auf 5, nicht auf 7. Oder andersrum, auf jeden Fall eine dusselige Verquickung von vordefinierten Funktionen.

gert

Das nicht, aber im Gegensatz zu Hardware sind die Entwicklungskosten bei der Software fix und nicht pro Stück. Deshalb fallen sie auf einen einzelnen Sender runtergerechnet kaum mehr ins Gewicht. Deshalb wird ja heute soviel Hardware durch Software ersetzt. Außerdem sind ja die meisten Features gleich, es sind bei der 7er und 9er lediglich ein paar softwaretechnisch triviale Einschränkungen gemacht und nicht die Hälfte des Quellcode entfernt worden. Man kann also mit Sicherheit nicht behaupten, daß durch die "aufwendigere" Software die Evo-12 so viel mehr in der Herstellung kostet als eine Evo-9. Und darum schmeckt es mir eigentlich nicht besonders, wenn das dann in Form von so großen Preisunterschieden an den Kunden weitergegeben wird und dieser dann nicht mal die Möglichkeit für Upgrades hat.

Zunächst mal ist das Wort "Raubkopie" ein völlig überzogener Propagandabegriff und ergibt nicht mal einen Sinn, außerdem kann man Firmware-Updates doch legal frei beziehen, oder nicht?

Ich hab eine Evo-9, und die reicht mir im Moment auch aus, aber es wäre durchaus schön, auf eine 12er upgraden zu können, falls es mal nötig werden sollte.

Martin Schoenbeck :

Die Warnung ist schon bei der Cockpit einstellbar und spannungsabhaengig. Kann sein, dass die Evo dazu ihre Kapazitaetsmessung verwendet. Das alles kann er durch falsche Handhabung von Anlage und Akkupack natuerlich durcheinander bringen. Die Chancen, dass hier die Anlage schuld war, sind extrem gering.

Die Entwicklungskosten sind für die Hardware natürlich auch nicht pro Stück, sondern die Produktionskosten. Was gemeint war, ist hoffentlich klar.

Hallo Peter,

Peter Stegemann schrieb:

Das paßt. Allerdings bestätigt das dann meine Ansicht, daß man den Benutzer nicht jeden Mist einzustellen erlauben sollte. Akku defekt kann natürlich sein, bisher war das nach nur ein paar Wochen aber eher die Domäne der mx22 (WIMRE). Und was nützt das tolle Akkumanagement, wenn es nur funktioniert, wenn der Benutzer keine Fehler macht. _Dann_ brauche kein Akkumanagement.

Gruß Martin

Hi Oliver!

Konkret. Bei der 4000 hab ich die Schwelle auf Minimum (6,8 V) und dann immer noch eine knappe Stunde Betriebszeit mit den Standard NiCD. Daher hab ich bei der neuen EVO auch gleich die Schwellspannung auf Minimum gesetzt. Dies aber sehr schnell wieder geändert, als ich festgestellt hab, dass da nur noch Sekunden bleiben, zwischen Lowbatt Warnung und Abschaltung. Zum Glück zuhause auf'm Sofa. Das kann beim Erstbetrieb sehr leicht ein Modell kosten, zumal wenn der Akku auch seine volle Kapazität noch nicht hat und man sich dennoch auf die angezeigte Restlaufzeit verlässt.

Tobi

Idiotensichere Systeme werden auch nur von Idioten bedient.

Also so schwierig sind diese Einstellungen ja nun auch wieder nicht.

Hallo Rolf,

Rolf Magnus schrieb:

Das ist eben Markt. Andere würden argumentieren, daß es ihnen nicht schmeckt, die Entwicklungskosten für Features zu bezahlen, die sie gar nicht brauchen.

Das ist in der Tat (mMn) ein Eigentor von Multiplex. Zwar kaufen einige deshalb gleich die Evo12 statt der Evo 9 oder die 9 statt der 7. Aber gerade die Schwelle, die 7 zu kaufen, würde mMn drastisch sinken. So warten die Leute erstmal ab, bis sie sie wirklich unbedingt brauchen.

Stimmt, es ist einfach nur illegal.

Gruß Martin

Hallo Tobias,

Tobias Schlegl schrieb:

Bei ihm war's bei der Landung. Keine Ahnung, ob er wirklich die Schwelle runtergesetzt hat, aber verneinen würde ich es auf keinen Fall.

Das ist der Nachteil, wenn man eine Restlaufzeit anzeigt. Sowas sollte man nur anzeigen, wenn man sich auch sicher ist, daß es paßt. Die Laufzeit seit der letzten Ladung sollte eigentlich ausreichen. Warum eine Anlage mit NiCd oder NiMH-Akkus aber _überhaupt_ abschaltet, statt nur wie blöd zu piepsen, will mir ohnehin nicht in den Kopf. Bei Li-Ion hätte ich ja notfalls noch einen geringen Rest an Verständnis, aber auch da meine ich, sollte man lieber einen Akku als einen möglicherweise ja gefährlichen Absturz riskieren.

Gruß Martin

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