Bei diesem Haus hier war das 1996. Ander Teile der Stadt aber eher.
MfG hjs
Bei diesem Haus hier war das 1996. Ander Teile der Stadt aber eher.
MfG hjs
In einem mir bekannten Wohn-Hochhaus sind die Stromzähler geschossweise in einer Nische am Treppenhaus zusammengefasst und öffentlich zugänglich.
Da ist auch gleich eine Wohnungs-Sicherung dabei, was den unschätzbaren Vorteil haben soll, dass ein Neubewohner sein Soundsystem höchstens nur einmal voll ausfährt :-)
Am 06.06.26 um 16:28 schrieb Andreas Graebe:
Das kommt wohl auf das Modell und den Einsatzort an.
Kann ich hier NICHT bestätigen. In einem Gebraucht erhaltenen Seppelfricke Standherd lief die Uhr auch, aber egal wie oft man sie stellte, sie ging immer wieder falsch.
Bei alten Radioweckern war das allerdings schon besser.
Tja nun. Die Uhr im Ofen lief nie sekundengenau weil sie keinen Zeiger dafür hatte. Aber immerhin, ZWEI mal an einem Tag zeigte sie Korrekte Zeit. Nur immer zu unterschiedlichen Zeiten... ;)
Bye/ /Kay
Zwischen zwei Außenleitern?
Ach sorry. Ich bin ja auch NUR Elektroinstallateur mit Berufspraxis. Woher sollte ich wissen das es bei DIR 3*220V zwischen den Außenleitern gab. Hing der Trafo der das lieferte zufällig an Siemens-Lufthaken? ;-)
Definiere "Stromkreis" und "Erdung"
Das war NICHT in den USA? Da soll es solche Tricks mit 2 Phasen, 220V geben - mit 60Hz.
Ich habe die Obige Frage nicht gestellt, aber früher hat man das Erdreich gern als Rückleiter verwendet. Bei Freileitungen dürfte das eine Strippe gespart haben.
Bist du Alt genug um Dachständer und Freileitungs-Hauseinführungen als Facharbeiter selbst gesehen und montiert zu haben?
Bye/ /Kay
DDR-Netz? Ansonsten widerspricht es allem, was ich über Synchronmotoren zu wissen meine. Vielleicht war es keiner?
Nein. "West"Netz in Norddeutschland. Wenn das kein Synchronmotor war würde es mich sehr überraschen.
Jedenfalls hat das meistens leise aber andauernd klackernde Geräusche von sich gegeben. Anfangs drehte sich das Uhrwerk noch, mit den Jahren wurde beides unregelmäßiger. Wenn du fragst warum ich das ignoriert und nie untersucht/repariert habe: Ich brauchte die Uhr; und ihre Schaltmöglichkeit (Platte ein/aus Schalten); nie und wollte sie nicht benutzen.
Aber um der Wahrheit die Ehre zu geben, ich habe nie überprüft ob die Uhr mit der Zeit nun immer mehr nach- oder ggf. doch VOR ging. Das sie Falsch lief reichte aus.
Mit Ein- und Auf-bau Schaltuhren habe ich beruflich mehr zu tun gehabt. Die meisten Kunden bekamen eine neue wenn die alte versagte (nach ging) aber in mindestens einem Fall habe ich eine zerlegt, gereinigt und geschmiert. Danach lief sie wieder richtig. Ist nur ein Punkt aber halt mein Erfahrungs-punkt. YMMV
Es ist natürlich auch so das die schwergängiger werdenden Uhren gern mal nicht mehr an laufen aber das kommt auch drauf an WIE schwergängig sie schon sind. Und das hängt m.E. von der Konsistenz des Schmiermittels ab. Und der Zeit die das so weiter läuft (oder eben irgendwann nicht mehr).
Bye/ /Kay
Am Sat, 6 Jun 2026 20:49:19 +0200 schrieb Kay Martinen:
Also früher gab es so etwas tatsächlich. Ich kann mich noch an 220V zwischen zwei Phasen erinnern, mit 127V gegen Erde (gibt es heute natürlich nicht mehr)
Ja, auch hier.
Der Zählerraum im Keller ist mit einer schweren Brandschutztür geschlossen, aber nicht verschlossen. Jeder Mieter kann jederzeit an die Zähler, die u.a. mit Namen und Etage bzw. Wohnungsnummer beschriftet sind. Mindestens einmal pro Jahr wird man vom E-Versorger per Postkarte aufgefordert, seinen Zählerstand zu melden.
Am 05.06.2026 um 16:22 schrieb Juergen:
Warum soll das schwierig sein? Einspeiser auf Verteilnetzebene sind fast ausschließlich PV-Anlagen mit Wechselrichtern, die in netzspeisender Betriebsweise einspeisen. D. h., die Wechselrichter besitzen die Charakteristik einer Stromquelle, die einen eingeprägten elektrischen Strom einspeist. Dieser Stromquelle ist es naturgemäß völlig egal, welche Spannung am NAP anliegt.
Ganz egal natürlich nicht, weil die Spannung gemessen wird und der Strom dann so geregelt wird, dass eine bestimmte Leistung gemäß MPP resultiert. Aber für die grundsätzliche Einspeisecharakteristik ist die Spannung irrelevant.
Auf die Frequenz - genauer: auf die Phasensynchronität - kommt es natürlich auch an. Dafür sorgt eine PLL.
Gruß, V.
Am Sat, 6 Jun 2026 14:28:21 -0000 (UTC) schrieb Andreas Graebe snipped-for-privacy@arcor.de zum Thema "Re: 230V-Umstellung":
Wie ist das eigentlich bei Quartz-Uhren? Ich erinnere mich an meine ersten PCs, da gab es immer Abweichungen in der Systemzeit. Heutzutage fällt das vermutlich nicht mehr auf, weil sich Windows die Zeit regelmäßig mit einem Zeitserver synchronisiert.
Bei meinem letzten Gebrauchtwagen den ich über 20 Jahre gefahren habe, musste man die Uhr noch von Hand stellen - nix mit RDS oder so. Im Laufe der Zeit merkte ich, sie ging tendenziell vor, etwa 2 Minuten in der Zeitspanne zwischen Normal- und Sommerzeit (oder umgekehrt). Ich hab sie bei der Umstellung dann immer entsprechend "nachgehen" lassen, sehr entspannend wenn man zu Terminen muss... Das war Bj. 1996. Man sollte doch meinen, dass man damals schon in der Lage war, bessere Quartz-Uhren zu bauen. Auch wenn es im Boardnetz eines Kfz von Störungen vermutlich nur so wimmelt.
cu. Juergen
Am Sun, 7 Jun 2026 08:40:50 +0200 schrieb Wolf gang P u f f e snipped-for-privacy@gmx.com zum Thema "Re: 230V-Umstellung":
Das wird lustig wenn die auf Smartmeter umgerüstet werden. Wir haben im Haus noch Stockwerks-Verteilungen im Flur bzw. Treppenhaus mit "Blechkästen". Beim Einbau des Smartmeter bzw. der intelligenten Messeinrichtung mit Modem wurde eigens eine externe Antenne installiert und außen auf den Blechrahmen geklebt. Ob es auch funktioniert, ist noch nicht klar. Dieser Zähler muss auch die Werte die anderen Zähler empfangen und weiter senden.
cu. Juergen
Es gibt auch die Möglichkeit über Powerline, aber LoRaWAN und ähnliche Systeme sind auch enorm robust. Da geht schon was.
/ralph
Am 07.06.26 um 11:42 schrieb Juergen:
Diese Uhren sind sehr ungenau. Da aber die meisten Systeme mit dem Internet verbunden sind, synchronisieren die per NTP. Ist das nicht möglich, wird nach einer Weile (Minuten pro Monat) die Uhr falsch gehen.
Irgendwo beim NTP-Projekt war mal ein Artikel über falsch eingerichtete Stratum-1-Server, die die RTC vom PC als Quelle genommen haben.
Preisfrage. Die Leute sind nicht bereit, dafür mehr Geld auszugeben, also wird das billigste Teil vom Hersteller verbaut.
Billige Quarzuhren haben in der Größenordnung von 10 Sekunden Abweichung pro Monat. Bessere thermokompensierte in der Größenordung von 10 Sekunden pro Jahr. In PCs sind meistens erstere verbaut.
Ja, typisch für billige Quarzwerke.
Die thermokompensierten Module kosten für Endkunden so 20 Euro, ich vermute im Auto werden sie trotzdem nicht verbaut. Selbst bei Armbanduhren sind sie selten.
Am Sun, 07 Jun 2026 11:42:32 +0200 schrieb Juergen:
Da gab es wohl ziemliche Qualitätsunterschiede.
Ich habe hier eine Uhr aus einem alten, längst verschrotteten Mercedes /8, elektromechanisch und anscheinend quarzgesteuert. Die ist in ein kleines Gehäuse eingebaut und steht auf dem Werktisch. Wenn ich die stellen muss (Beginn bzw. Ende der Sommerzeit) geht sie maximal ein paar Sekunden falsch.
Natürlich muss sie im Haus nicht mit den extremen Temperaturen im KFZ klarkommen, aber für so ein altes Teil geht sie doch erstaunlich genau.
Auch zwei Minuten pro halbem Jahr finde ich nicht einmal so schlecht, rechnerisch sind das 7,6ppm, und das bei den Außenbedingungen.
Das stimmt. Dafür hat das Auto aber auch nicht die extrem stromsparenden
32 kHz Quarze sondern solche mit um 2 MHz. Die gehen trotz der enormen Temperaturschwankungen so genau, daß ich nur jede zweite oder dritte Umstellung minimal korrigieren muß.Am 07.06.26 um 13:28 schrieb Ralph Aichinger:
Ein PC mit MSI MD5000 hatte nach ein paar Monaten merkliche Zeitdifferenzen (wie genau weiß ich nicht mehr, aber so, dass es auffällig war).
10 Sekunden pro Monat wären nicht aufgefallen.Am 07.06.26 um 11:42 schrieb Juergen:
Die sind so genau wie der verbaute Uhrenquarz. Die Art der Stromversorgung ist denen egal.
Heute dürfte es kaum noch neue, netzsynchrone Uhren geben. Die waren geraume Zeit ja auch in der digitalen Form verbreitet. Da war der Knackpunkt (im Gegensatz zu den Synchronmotoren) dass sie sich manchmal bei Netzstörungen verzählt haben, weil sie halt einfach das AC-Signal vor dem Gleichrichter zum Zählen verwendet haben (50 Hz Halbwelle).
PCs sind nochmal komplizierter. Da hängt es vom Betriebszustand ab. Ausgeschaltet haben sie seit langem eine RTC mit Batterie (oder früher Akku). Da ist ein Standard-Uhrenquarz drin. Die sind meist ganz brauchbar, haben allerdings mit größeren Temperaturunterschieden zu kämpfen als beispielsweise eine Armbanduhr.
Eingeschaltet ist die Auflösung der RTC für viele Zwecke zu ungenau. Deshalb wurde seit Anfang der PC-Ära statt dessen der Timer-Interrupt verwendet. Der hängt allerdings am Quarz für die serielle Schnittstelle. Das ist _kein_ Uhrenquarz und damit deutlich ungenauer. Später hat auch diese Auflösung (AFAIR ~1/17s) nicht mehr gereicht, und man hat statt dessen den Prozessortakt genommen, ebenfalls kein Uhrenquarz. Dummerweise ist der Prozessortakt in diesem Jahrtausend nicht mehr konstant, und jetzt musste man das regelmäßig kompensieren. Das klappt so lala. Die Frequenzen kennt man schon, aber im Moment des Umschaltens rudern die PLLs für die Takterzeugung erst mal etwas, weshalb man nicht so ganz genau weiß, wie viele Takte in der Zeit gezählt werden. Und da CPUs oft alle Sekundenbruchteile die Taktfrequenz ändern und diese Fehler kumulativ sind, gab es zum Teil erhebliche Abweichungen im Betrieb. Mittlerweile ist es wieder besser geworden. Ich habe mich nicht mehr damit beschäftigt, aber ich nehme an, dass es eine Zentrale Instanz dafür gibt, denn es würde wenig bringen, wenn jeder Prozessorkern seine eigene Zeit hat.
Das kommt dazu, allerdings können die aus der Synchronisation resultierenden Zeitsprünge neue Probleme verursachen, vor allem, wenn sie nicht monoton sind. Gute Zeitdienste wie NTP geben sich daher reichlich Mühe dabei, die lokale Uhr sanft anhand wiederholter Messungen zu trimmen. Aber manche OS verzichten z.T. wieder auf den (komplizierten) NTP (o.ä.) und synchronisieren hart.
Das ist bei meinem auch noch so, und RDS gibt es da schon lange serienmäßig.
Das ist für Uhrenquarz mit breitem Temperatureneinsatz im normalen Bereich.
Das ist gar nicht so ohne, wenn das Ding von -20°C bis +60°C, wenn die Sonne aufs Armaturenbrett brezelt, stabil laufen soll. Temperaturkompensation (TCXO) gehört da schon zum guten Ton, aber das reicht auch nur begrenzt. Normalerweise würde man das mit einem beheizten Quarz lösen, aber wer will schon eine Heizung, die dauernd an der Batterie nuckelt?
Nicht, wenn das Fahrzeug steht. Und die Zeiten, wo die Zündung ständig zurück ins Bordnetz gefunkt hat, sind heutzutage auch vorbei. Es gibt ja kaum noch einen Verbraucher, der nicht seinen eigenen, lokalen Spannungswandler hat. Die Spannungsversorgung ist jedenfalls nicht das Problem und war es auch nie.
Marcel
Hallo,
Am 06.06.26 um 13:22 schrieb Kay Martinen:
Und ich hatte noch eine ganze Weile gezögert, ob ich jetzt nach- oder vorgehen schreiben sollte;-)
Ciao Walter
Hast Du viellicht noch nie gesehen: Keramikisolatoren am Giebel. Dirkt innen an der Wand kleiner Blechkasten mir den Hauptsicherungen. Von da aus ein Kabel eine Etage tiefer ins Treppenhaus. Dort an der Wand die einzelnen Lichtstromzähler mit jeweils zwei Sicherungen. Von da ging es in die Wohnungen. Das war bei vielen Häusern so.
MfG hjs
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