230V-Umstellung

Jun 05, 2026 Last reply: 1 week ago 160 Replies

Nur mein Gedächtnis. Das Hauptkriterium ist ohnehin die Frequenz und für die habe ich genau das gelesen. Die Überspannung tritt nicht bundesweit synchron auf, da ist gleichzeitiges Abschalten tausender Anlagen nicht zu befürchten.

Am 09.06.26 um 14:51 schrieb Walter Brill:

Ich [Gefühlt Alter Sack] sieht das anders.

Tja wie beschreib' ich jetzt am besten die Farbe von blankem Polierten Kupfer. In etwa so wie Messing... aber mehr Kupferfarben. ;-)

Also doch die damaligen Leiterfarben-zuordnungen. Ohweh, das ist bestimmt 40 Jahre her oder mehr das ich bei altem Zeugs öfters mal mit so was Arbeiten mußte. Also, ich hab's noch kennen gelernt, aber zu der Zeit (frühe 1980'r) war hier (NF, Schleswag-Gebiet) Schwarz-Braun-Schwarz-Blau und Grün-Gelb schon usus. Und die neuen Kabel waren alle schon <HAR> markiert, so wie heute [CE] auf jede Schraube gehört. ;)

Ich fand die Zuordnung mittels R,S,T praktischer als L1 bis nochundnoch und bei den Motorwicklungen ist U,V,W und X,Y,Z irgendwie auch eingängiger.

Die Farben sah ich nur bei alten Motorzuleitungen (oft noch mit Blechschirm) die wir damals eher neu gelegt haben und aus dem Technikraum des Örtlichen Schwimmbades. Die hatten elektrodenkessel die direkt am Schleswag-Traforaum im Haus hingen. Der bei einer Beckenundichtigkeit mal mit Salzwasser geflutet wurde. Da wurden wir (Lehrlinge) am WE her gerufen um der Schleswag die (Nicht lackierten) Stromschienen zu putzen während Cheffe und Geselle bis zum Hals in den Schaltschränken steckten. Welche Farbe die Kennzeichnungs-banderolen der Schienen hatten weiß ich auch nicht mehr. Das der Leistungs-schalter drüber mit einem AEG-Bohrmaschinenmotor gespannt wurde dagegen schon. 8-)

Stimmt. ;) An Lila kann ich mich auch noch erinnern. Und bei den anderen hab ich die Vage Erinnerung das eine Gelb war und die andere Grün gewesen sein könnte. In Drehstrom-anlagen. Bei Verteilungen war das früher (nach'm Krich?) wohl noch etwas anders wenn's um Wechselstrom, Licht & Steckdosen ging.

Wie gesagt, lange her und seitdem nie wieder verwendet aber R,S,T & Co. hat sich eingeprägt.

So wie bei anderen die Class-C Netzwerke (die es seit CIDR so auch nicht mehr gibt).

Bye/ /Kay

aha.

Soweit ich mich erinnere, betrifft die VDE-AR-N 4150 so ziemlich alles, was unterhalb der Spannungsebene 110 kV einspeist, bis hinunter zu Balkonanlagen (für die allerdings abgespeckte Anforderungen gelten). Danach müssen Anlagen im Frequenzintervall von 47,5 Hz bis 52,5 Hz am Netz bleiben. Wann und wie sie sich dann außerhalb dieses Fensters ausklinken - keine Anforderungen. Aber dann rettet vermutlich ein Zufallsoffset auch nichts mehr.

Gruß, V.

Am 09.06.26 um 14:51 schrieb Walter Brill:

Ich hatte gesagt am schönsten. Grün und gelb waren nicht meine Favoriten. :)

Am 09.06.26 um 19:30 schrieb Kay Martinen:

Ich sehe, hier sind noch paar Opas unterwegs. :) Ja, und ich kenne noch Motoren aus der Zeit, die heute noch funktionieren.

q.e.d.

Das ist ja auch der Grund für das Sterben des Usenet.

Und das ist bloß die eine Hälfte. Maschinenumrichter!

MfG hjs

sicher? corner grounded delta ist mir nicht aus Europa bekannt. Da würden sämtliche Luft- und Kriechstrecken nicht mehr stimmen (weil dann die maßgebliche Netzspannung 380V bzw. 400V anstelle

220/230V ist).

Jan

Nur weil in China ein Sack Reis umfällt stirbt der Reisanbau ja auch nicht aus. ;-)

Ging mir zu Berufs-zeiten ähnlich das man Motoren an traf die noch U,V,W und X,Y,Z Markierte Anschlußfelder hatten.

Öhm, nannte man die nicht früher eher Motor-Generator?

Ich hatte von einem Kollegen (Funkamateur) mal eine alte Grenzwellen-Anlage (Sende-Empfänger) geschenkt bekommen. Dazu (IMHO) gab er mir einen kleinen Metallzylinder der wohl genau das beinhaltete. Die Anlage war für ein Schiff und der sollte aus dem Bordnetz die vermutlich notwendigen 440Hz und/oder Hochspannung für die Röhren liefern. Mußte ich dann aber doch weg geben weil aus dem eigentlich geplanten (Amateurfunk-schein, Reparieren, Restaurieren u.s.w.) dann doch nichts wurde.

In den späten 80'ern im Schaltschrankbau habe ich dagegen Elektronische Umrichter montiert, in Schränken für Textilmaschinen. Und Solid-State Relays und Regler auf fetten Kühlkörpern. Unter der Montageplatte ein Bündel stromschienen und darauf Diazed (Reiter)elemente. Fand ich damals Cool. Ein solcher Schrank (von zwei verbundenen) war ca. 1,5m Hoch und etwa 4 Meter breit, dabei ca. einen Halben Meter tief. SPS Gesteuert (Siematic S-5)

Bye/ /Kay

Am 10.06.26 um 00:43 schrieb Gunter Kühne:

...

Diese beiden in einem Satz zu nennen kann heute (& bei jüngeren) auch leicht zu (Schutz-leitenden) Irritationen führen.

Früher war N grau, heute ist es ein Außenleiter. War zeitweise nicht auch mal Rot üblich für PE, als man die klassische Nullung verdammte?

BTW, Im Schaltschrankbau haben wir damals für allgemeine Verbindungsleitungen (Netzspannung) auch Lila Schaltleitung (AFAIR

1*1qmm feindrähtig) benutzt.

Bye/ /Kay

Am 10.06.26 um 19:49 schrieb Kay Martinen:

Mensch du hast ja recht. Es kam eben darauf an in welchen Zeitrahmen oder in welchen Land ( DDR) da gabs schon Unterschiede wen man von der Ausgangslage (deutsch ) ausgeht.

Richtig Es musste nur allgemein gekennzeichnet werden. Da gabs dann in der DDR so hübsche Schiebebilder(keine Aufkleber) mit dem Spruch. Achtung Nulleiter nicht im gesamten verlauf gekennzeichnet.

Am Mon, 08 Jun 2026 08:52:12 +0200 schrieb Marc Haber <mh+ snipped-for-privacy@zugschl.us zum Thema "Re: 230V-Umstellung":

Schwach. Bei dem Baujahr nehme ich an, das Radio kann DAB+.

Ich hab zuhause zwei Unterschrank-Radios, ein kleines mit Batterien und ein ganz kleinse zum Einstecken nur mit Kopfhörer. Alle holen sich im Betrieb die Uhrzeit vom jeweiligen Radiosender.

Die beiden billig-SAT-Receiver (DVB-S) können das auch. Denen muss ich allerdings einen Offset mitteilen, der sich mit der Umstellung Normal-/Sommerzeit um eine Stunde ändert.

cu. Juergen

Das war ein Extra, aber wir haben das gekauft. War eigentlich unnötig, UKW erreut sich auch nach acht Jahren noch bester Gesundheit.

Unsere Küchengeräte müssen auch manuell gestellt werden. Niemand braucht drei Digitaluhren in der Küche, leider kann man die Uhren auch nicht abschalten.

Grüße Marc

Es ist so befreiend, wenn man mit ESPHome selbst irgendwelche Bastel-Devices macht, und selbst bei einem 15 Euro (samt Display und WLAN) Microcontroller mit einer Zeile YAML(*) die Zeit wahlweise aus Home Assistant oder aus dem NTP-Server holen kann.

Bei allen Problemen mit Smart-Home-Geräten, *das* Problem kann man damit elegant lösen (WLAN-Client+NTP-Server).

/ralph

  • Real sind es glaub ich zwei Zeilen minimal, plus eine Zeile Ausgabecode oder so.

Am Fri, 12 Jun 2026 07:23:55 +0200 schrieb Marc Haber <mh+ snipped-for-privacy@zugschl.us zum Thema "Re: 230V-Umstellung":

Kommt drauf an, welche Sender man so hört. Ich hätte es gerne, nachrüsten im Gebrauchten ist aber nur mit externen Empfänger und entsprechenden Kabeln im Innenraum, insbesondere für die Antenne möglich. Das "Radio" selbst umzubauen ist aufwändig und wird vom Hersteller nicht unterstützt.

Allerdings kann ich auch ohne Rock Antenne fahren... Viel bedenklicher finde ich, dass mir inzwischen oft die Musik von Bayern 1 besser gefällt als die von Bayern 3...

Die UKW-Abschaltung geistert ja seit mindestens einem Jahrzehnt durch die Gegend. Analoges TV haben sie inzwischen abgeschaltet, AM-Rundfunksender auch. Hätte man den Ukraine-Krieg kommen sehen, wäre es vielleicht anders gelaufen, Empfänger für Mittelwelle/Langwelle sind ja deutlich einfacher.

cu. Juergen

Am 12.06.26 um 10:13 schrieb Juergen:

Ist aber teilweise schon im Gange.

Am 12.06.26 um 10:13 schrieb Juergen:

Ist aber teilweise schon im Gange.

Schon in den 2000ern.

Das Thema ist durch - die meisten Anlagen sind eliminiert und werden kaum wieder aufgebaut.

Yep, hier (.ch) wurden schon Sender abgeschaltet, primär vom SRF (service public). Hat - schockierend, ich weiss - zu deutlichen Hörerverlusten geführt. Mittlerweile wurde zurückgekrebst und der SRF will die UKW-Sender wieder hochfahren. ;-)

Man liest sich, Alex.

Die Küchengeräte benutzen ihre Displays noch für andere Dinge.

Grüße Marc

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