230V-Umstellung

Jun 05, 2026 Last reply: 3 months ago 179 Replies

Am 20.06.26 um 20:36 schrieb Sieghard Schicktanz:

Sorry, bei Elektro-Mechanisch hatte ich den Draht-stellwiederstand im Blick. Im grunde ein Fettes Stell-Potentiometer das die DC-Steuerspannung in die Steuerwicklung der 3 Transduktoren schickte. Auf deren anderen Schenkeln die drei Sekundären Phasen vom Haupttrafo an lagen. Erst nach dem ging es auf den GleichRichtEr.

Aber es stimmt wohl. AFAIR ändert der Steuerstrom die Sättigungsmöglichkeit der Wicklungen was strom dämpfend wirkt. Ist ca.

45 Jahre her das ich darüber nach las.

Es ist einfache logik. Zum Zünden muß man die Kohlen kurzschließen und dann auf ziehen. Das dabei die Spannung in den Keller geht ist klar. Und das der Lichtbogen in Luft brennend mit steigendem Abstand der Spitzen immer mehr widerstand erzeugt - bis er aus geht - ist auch klar. Darum ja die Stromeinstellung, weil es auf die Spannung nicht ankommt und ein gleichmäßiger Strom gleiche Lichthelligkeit verspricht. Es darf nur nicht zu wenig strom (eingestellt) werden sonst geht er früher aus oder zündet gar nicht erst.

Das Lampenhaus hatte aber keinen automatischen Nachsteller, nur eine Drehkurbel. Minimum-distanz (so das der Parabolspiegel noch was ab bekam) waren ca. 5mm und maximal etwa 15mm - zwischen den Spitzen.

Mit einer etwas anderen Ansteuerung soll man (wie ich damals nach las) aber auch Spannungs-steuerung gemacht haben.

Bye/ /Kay

Am 20.06.26 um 21:04 schrieb Martin Klaiber:

Und dabei kommt es wirklich auf wenige Minuten mehr oder weniger an? Schon die nächste Ampel oder die Suche nach einem freien Abstellbügel machen eh jegliche Prognose der Ankunftszeit zunichte.

Er kennt auch das Geschwindigkeitsprofil. Sowohl häufige Geschwindigkeitswechsel als auch höhere Spitzengeschwindigkeiten bedeuten tendenziell einen höheren Energieverbrauch. Bessere Modelle messen auch den Puls. Damit beginnt die Schätzung dann langsam, tatsächlich proportional zum Energieverbrauch zu sein.

Natürlich ist die Anzeige eines konkreten Kalorienwertes am Ende trotzdem Beschiss, dennoch kann das eine durchaus sinnvolle Motivationshilfe für die Zielgruppe "Fitnesstraining" sein.

Digitaltechnik ist vor allem deshalb so billig, weil die Produkte direkt vom Band in den Karton fallen können, *ohne* das da noch jemand für Abgleicharbeiten Hand anlegen muss.

Kommt drauf an, was die Taktquelle ist und wie stark die Temperaturen schwanken. Schon ein ultrabilliger China-Quarz wird nicht unbedingt das beste Temperaturprofil haben, und ein Keramikresonator weicht zwischen Hochsommer und Winter schon mal im Promillebereich ab.

Wenn da bei der Sommerzeit-Umstellung die falsche Jahreszeit als Referenz genommen wird, würde die Berechnung eines Korrekturfaktors es nicht besser, sondern sogar schlimmer machen.

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19 noch aktive Sender und ist vermutlich nicht vollständig. Die Frequenzen divergieren um drei Größenordnungen (25kHz bis 25MHz), was einen Universalempfänger mindestens aufwändig macht. Einen so großen Bereich deckst du nicht per Abstimmung ab, da muss es mehrere getrennte Signalpfade und vor allem mehrere Antennen geben.

Für eine grobe Abschätzung, ob man noch eine Extrarunde drehen kann oder sich fürs Abendessen langsam auf den Heimweg begeben muss, reichen auch

+/-10min. Um zu entscheiden, ob man kräftiger in die Pedale treten muss, um den Zug vielleicht noch zu erreichen, auch. Ob man ihn dann wirklich erreicht, weiß eh nur der Würfel der DB.

Primär schon. Auf Strecken, die man nicht täglich fährt, ist das ziemlich hilfreich und die Lenker-Halterung für das sowieso vorhandene Smartphone ist sehr viel billiger als ein dediziertes Navi. Tacho fällt gratis ab, Uhrzeit ist bei den gängigen Apps meist zu klein zum Lesen aus der Ferne.

Ich befürchte allerdings, das oft (besonders bei jungen Menschen) Unterhaltung der Haupt-Motivationsfaktor für das Handy am Lenker ist. Nicht auszudenken, wenn man eine Whatsapp-Nachricht, ein Tiktok-Video o.ä. erst mit fünf Minuten Verzögerung mitbekäme!!

Waren das vielleicht welche für Elektrische Gabelstapler? Bei einer Arbeit bei Danfoss hatten sie solche die zwischen Ladebereich und Hallen pendelten.

Das ist ja schon "modern". ;) Klar, wenn man schon mit DC steuert, warum dann kein Timing mit PWM o.a. drauf legen. Muß halt zum Trafo und dem rest passen. Sachen mit Elektronischen Basteleien zu "Pimpen" war damals ja auch ein Thema für Hobby und Elektronik-Zeitschriften.

Man darf nicht vergessen das es hier um ein Stück antiquierte Kinotechnik ging. Ein (liegender) Lichtbogen flackert ja schon von Natur aus durch die Hitze und Konvektion ein wenig also mußte man ihn so kurz wie möglich halten und auch so konstant wie möglich damit das Licht für den Projektor (das eigentliche Ziel) so kalt und regelmäßig ist wie es nur geht. Das hieß damals wohl einen Drehstrom-trafo mit allein ca. 100 kilo gewicht, ein Selen-Gleichrichterpaket von ca. einem Halben Meter breite und ein "Steueraufsatz" mit den Transduktoren, ihrem Hilfstrafo, eigenem Gleichrichter und einem Externen Stellwiederstand. Bei Dreiphasen-gleichrichtung (2 Diodenstrecken pro Phase) ist die Restwelligkeit am Ausgang eben geringer als bei Wechselspannung. Und auch nicht in Bereichen von 24, 25 oder vielfachen davon (Interferenz).

Ich habe das Gerät von meinem damaligen AG bekommen der auch Kinobetreiber war. Und in dessen Hauptkino ich auch öfters mal gearbeitet habe. Dort hatten die Bauer Projektoren schon Xenon-Lampen mit Überlagerter Hochspannungs-zündung und jeder der beiden Projektoren hatte seinen eigenen Gleichrichter. Die aber jeder ca. 80A lieferten aber ansonsten kaum neuer aufgebaut waren. Zwei metallene Schrankkoffer von ca. 150cm höhe, 80cm breite und ca. 50 cm Tiefe.

In einem anderen Kino war ich damals interessehalber mal zu Besuch. Deren Gleichrichter waren kompakte Wand-montierte Kisten mit einem Großen Metallrad oben drauf die mehr nach Schweißtrafo aussahen.

Bye/ /Kay

["Followup-To:" nach de.rec.fahrrad gesetzt.]

Hergen Lehmann schreibt:

Seit ich mal von einem Zug nur noch die Rücklichter gesehen habe, nehme ich es nicht mehr ganz so locker. Die Uhr im Tacho ging zwei Minuten nach, wie ich feststellen musste.

Entgegen der landläufigen Meinung gibt es immer wieder Züge, die pünktlich abfahren.

N.

EBEN!!! Mit mehr hatte ich nie zu tun.

-- Wegen der geplanten Abschaltung von Individual wird dieser Rechner (Mac Mini 2014, MacOS 10.13) auch nicht mehr upgedatet. Ich werde mich voraussichtlich auch mit dem Server auch aus dem Usenet verab- schieden. Vielen Dank für gute 30 Jahre Unterhaltung, Treffen usw.

Naja, wie bei jedem anderen Verkehrsteilnehmer eben auch. Wenn Du auf dem Weg zu einem Termin um 11 Uhr bist, ist es dann für Dich relevant, ob es gerade 10:45, 10:50 oder 10:55 Uhr ist? Für mich schon.

Wie bei einem Autofahrer auch. Warum kaprizierst Du Dich so aufs Radfahren? Die Durchschnittsgeschwindigkeit im Auto beträgt in Berlin 21 km/h. Das schaffe ich mit dem Fahrrad auch.

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Wer mit dem Auto an einer roten Ampel oder im Stau steht, kommt da nicht weg, mit dem Fahrrad ist das einfacher. Und auch die Suche nach einem Parkplatz ist mit dem Auto ungleich zeitaufwändiger als die Suche nach einer Abstellmöglichkeit für mein Fahrrad. Dafür brauche ich keinen Abstellbügel, ein Laternenmast tut es auch, oder ich stelle es einfach so ab. Und ich kann damit bis vor die Haustür fahren. Kein ewiges Suchen nach einem Parkplatz, der dann u.U. noch hunderte Meter von meinem eigentlichen Ziel entfernt ist.

Nur, damit es keine Missverständnisse gibt: Ich habe Auto- und Motorradführerschein und ein Deutschlandticket im Abonnement. Dass ich mich für das Fahrrad als Verkehrsmittel entschieden habe, liegt daran, dass ich das als die angenehmste Fortbewegungsart empfinde. Und als eine der schnellsten.

Deshalb lebe ich aber nicht in einer anderen Welt. Ich habe genauso berufliche und andere Termine, bei denen ich auf eine genaue Uhrzeit angewiesen bin, wie alle anderen Verkehrsteilnehmer auch. Das Problem scheint wohl eher zu sein, dass die Hersteller dieser Fahrradtachos das noch nicht verinnerlicht haben und ein Fahrrad als reines Freizeitgerät betrachten.

Wie andere schon schrieben: Eine Armbanduhr ist auf dem Fahrrad oder Motorrad nicht unbedingt hilfreich. Nicht nur, dass man dafür eine Hand vom Lenker nehmen muss, die Uhr kann auch von Handschuhen, langärmliger Kleidung, Wind- oder Regenjacke bedeckt sein. Dann bräuchte man eigentlich die zweite Hand, um die Kleidung weg zu streifen. Alles unpraktisch bis unpraktikabel. Uhrzeit am Lenker ist einfach das sinnvollste.

Ich hatte nicht gefordert, dass so ein Tacho vorabgeglichen in den Handel kommen soll. Ich habe mir nur gewünscht, dass die Hersteller eine Möglichkeit vorsehen, die Gangabweichung zu korrigieren, so wie das bei allen anderen Uhren auch möglich ist.

Wie ich schon schrieb: Bei den meisten liegt so ein Fahrradtacho die meiste Zeit in der temperierten Wohnung. Und es gibt Fahrradtachos, die die Temperatur messen. Das könnte man auch für die Kompensation nutzen.

Die Umschaltung macht man sinnvollerweise per Offset und rührt die eigentliche Zeitmessung gar nicht an.

Auf der anderen Seite gibt es Funkarmbanduhren für weltweiten Empfang. Irgendwie muss es also gehen.

Ich habe mir übrigens inzwischen so ein kleines Funkuhrmodul bestellt:

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Das bringe ich einfach dauerhaft am Rad an. Problem gelöst. Hat jemand einen Tipp, wie ich das wasserdicht bekomme? Einen schmalen Streifen Silikon zwischen Display und Rahmen? Oder Sekundenkleber? Danke!

Am Preis dieses Moduls kann man auch sehen, dass es sich für Hersteller durchaus lohnt, so etwas für nur einen Zeitzeichensender herzustellen. In Deutschland gibt es AFAIK mehr Fahrräder als Autos, und vermutlich haben die meisten Räder einen Tacho. Ich gehe daher davon aus, dass in Deutschland mehr Fahrradtachos verkauft werden als obige Funkmodule. Dann sollte es für einen Fahrradtachohersteller auch wirtschaftlich möglich sein, einen DCF77-Empfänger in so einen Tacho einzubauen.

Für die Feierabendrunde brauche ich gar keine Uhr. Ich esse, wenn ich Hunger habe, nicht wenn es 18 Uhr ist.

Nein, und das weißt Du auch. Wer mit dem Auto, dem Bus, dem Fahrrad oder dem Taxi zum Bahnhof fährt, möchte wissen, wie spät es ist. Nicht auf die Sekunde, aber doch auf die Minute genau. Eine Abweichung von

+/- 10 Min ist völlig indiskutabel. Mit dem Verkehrsmittel hat das nichts zu tun und das weißt Du. Du willst einfach nicht ernsthaft diskutieren, sondern erfindest irgendwelche Sonderbedingungen für Radfahrer, die nichts mit der Realität zu tun haben.

Ja, wie bei allen anderen Verkehrsteilnehmern auch.

Martin

Wenn Du die Strecke nicht zum ersten Mal radelst, sollte es reichen, kurz vor Verlassen der Wohnung die Zeit aufzunehmen. Dann weißt Du, ob Du Dir Zeit lassen kannst oder zügig fahren solltest.

Ja, Du könntest auch als Radfahrer in außergewöhnlich zäh fließenden Verkehr kommen, wonach eine Zwischenzeit hilfreich wäre. Kommt das bei Dir relevant häufig vor?

Gruß, ULF

Am 24.06.26 um 10:46 schrieb Martin Klaiber:

Bei der Abfahrt zu Hause ja, um abzuschätzen, ob ich mich beeilen muss oder mir Zeit lassen kann.

Aber sobald ich unterwegs bin, kann ich eh nichts mehr ändern und muss die Verkehrssituation so nehmen, wie sie kommt. Was bringt es mir, unterwegs ständig auf die Uhr zu schauen und dann in einer Scheisse-Scheisse-Scheisse-Gedankenschleife zu stecken, welche zu gefährlichem Fehlverhalten verleitet?

Wenn ich den Zug am Ende tatsächlich verpasst habe und nach Alternativen suche, habe ich dort dann auch wieder eine genaue Uhrzeit, sei es aus dem Smartphone oder "in der guten alten Zeit" von der Bahnhofsuhr.

Meine letzte Armbanduhr hatte ich als Schüler, dann jahrzehntelang ganz ohne durchs Berufsleben, erst das Smartphone brachte wieder eine ständig präsente Uhr ins Leben...

Weil es in diesem Thread um Fahrradtachos geht? ^_-

Das ist bei meinem Heimatbahnhof anders. Die benachbarte Mall hat ein üppig dimensioniertes Parkhaus auf drei Ebenen, an nicht-Markttagen wartet zudem ein großer Parkplatz, und Nebenstraßen gibt es auch noch. Die Fahrradbügel hingegen wurden mit jeder Baumaßnahme der vergangenen Jahrzehnte stetig weniger, übrig ist praktisch nur noch ein gutes Dutzend neben der Parkhauseinfahrt. Und das an einem wichtigen Umsteigepunkt mit S-Bahn, Regionalverkehr und etlichen Buslinien...

Vor einem stark frequentierten Bahnhof? Forget it.

Am Startpunkt ja, aber wenn du *als Verkehrsteilnehmer* eine genaue Uhrzeit brauchst, machst du etwas sehr grundlegend (und gefährlich) falsch. Deine alleinige Priorität als Fahrzeugführer sollte darauf liegen, genau so schnell voran zu kommen, wie dies in der aktuellen Verkehrssituation *sicher* möglich ist.

Jeglicher Termindruck am Lenker/Steuer ist fatal und beschert uns Jahr für Jahr üppig Verkehrstote.

Zeit mir auch nur eine einzige Digitaluhr mit einer solchen Korrekturmöglichkeit!

Die Dinger synchronisieren sich als Funkuhr entweder selbst, oder sie gehen halt so genau, wie sie ab Werk gehen und müssen alle paar Monate mal neu gestellt werden. Was trotz aller Justagemöglichkeit auch bei der mechanischen Uhr nie besser, sondern eher noch ausgeprägter war.

Dazu müsste man diesen Zusammenhang erst einmal messtechnisch erfassen, und programmieren müsste das auch noch jemand...

Vermutlich, indem der Begriff "weltweit" vom Marketing sehr fantasievoll gedehnt wird. Schon "deutschlandweit" schließt ja diverse Funklöcher nicht aus.

Na siehst du, geht doch, wenn man auf Schüttgut statt einer eierlegenden Wollmilchsau mit individueller Feature-Kombination setzt. ^_-

Das ganze Ding einfach in eine transparente Plastikdose stecken und diese zukleben.

Wie gesagt: Wenn ich zu einem Termin will, interessiert mich das vor der Abfahrt, aber nicht unterwegs, wenn ich an einer eventuellen Verspätung sowieso nichts mehr ändern kann.

Und bei einer Freizeitfahrt reichen die +/-10 min vollauf.

Wenn du mit dem Auto fährst, ist es statt dem Würfel der DB der andere Verkehrsteilnehmer, welcher die Augen zu sehr auf der Uhr hatte und einen Unfall gebaut hat. ^_-

Hergen Lehmann schribbselte:

Immer diese kartoffelschlanderische Hetzer-"Logik"! Es kann auch so sein, daß ich - wegen weniger Verkehr als erwartet oder warum auch immer - flotter in Zielnähe bin als erwartet. Dann kann ich "Gas" rausnehmen und bis zum Ziel gemütlich cruisen (wenn ich dort ansonsten nur sinnlos wartend rumstehen würde).

Da ist es schon ziemliche Kacke, wenn ich das nur einer ungenauen Uhr wegen denke und zu spät ankomme.

Deiner Logik nach hätte ich eben generell nicht cruisen dürfen, sondern flott bis zum Ziel durchfahren müssen, um dann sinnlos rumzustehen.

Meiner Logik nach habe ich da lieber eine Tacho-Uhr, auf die Verlaß ist.

Am 24.06.26 um 15:56 schrieb Henriette P. Krokenkorch:

Stadtverkehr ist höchst selten "cruisen". Auch das letzte Stück noch zügig durchfahren und dann ggf. am Ziel ein entspanntes Päuschen machen, ist für die Nerven mit Sicherheit schonender, als das Erlebnis Verkehr unnötig auszudehnen.

Regel Nummer 1 als ÖPNV-Nutzer: Fahre stets mit dem nächstbesten Zug/Bus so weit wie möglich vor und warte ggf. am Zielort. Du weißt nie, ob der nächste Zug pünktlich sein wird.

Und auch mit Auto oder Fahrrad: Du weißt nie, ob die nächste Kreuzung nicht wegen Baustelle oder Unfall blockiert sein wird und wie lange du nach einem Parkplatz suchen wirst. Bei der Fahrt zu einem Termin

*unterwegs* Zeit zu verbummeln, ist selten eine gute dumme Idee.

Die Fahrplanauskunft schlägt meist vor, am Startpunkt Zeit zu verbummeln.

Kann sinnvoll sein, dann kann ich länger frühstücken, oder gequirlter Käse, wenn ich schon an der Haltestelle bin und die Zeitreserve für den Umstieg gleich am Anfang in die Tonne trete.

Am 24.06.26 um 18:06 schrieb Ulf Kutzner:

Deshalb ist im Nahverkehr "Öffi" so beliebt. Man sieht in der Darstellung auf einen Blick, ob eine Verbindung einen kritischen Zug/Bus beinhaltet, den man auf gar keinen Fall verpassen darf, und kann entsprechend so planen, das man an genau dieser Stelle einen Puffer hat.

Da kommt die DB-Auskunft nicht ran. Wenn ich pünktlich zu einem Termin erscheinen muss, kann ich nur für jede Teilstrecke von Hand 'raussuchen, welche Fahrtalternativen es im Fall einer Störung gäbe.

Wenn der Termin so unwichtig ist, das ich meinen Zeitpuffer beim Frühstück verbummele, brauche ich aber ebenfalls keine genau gehende Uhr unterwegs... ^_-

Am Wed, 24 Jun 2026 10:46:06 +0200 schrieb Martin Klaiber snipped-for-privacy@gmx.de:

Das alles trifft auch auf mich zu, vom Deutschlandticket abgesehen. Wir haben beide gearbeitet, in Zeiten vor "work at home", aber unsere Kinder trotzdem ohne Auto aufgezogen.

Das Problem ist m.E. eher, dass die Hersteller von Fahrradcomputern keinen Grund haben, eine Produktvariante, von der nur noch die Billigausführungen übrig geblieben sind, ausgerechnet mit einer sekundären und ungewöhnlichen Präzisionsfunktion auszustatten.

Dass die Nutzer von besseren Fahrradtachos das Fahrrad auch in ihrer Freizeit benutzen und für Freizeitfahren solche mit GPS vorziehen, seit das verfügbar wurde, liegt nahe, ohne dass sich daraus die Reduktion auf "reines Freizeitgerät" ableiten ließe. Die Verfügbarkeit einer Alternative zum Zeitsignal per Langwelle mit Zusatznutzen hat es einfach unattraktiv gemacht, die verbliebene schmale Nische zu bedienen.

Am Motorradlenker? Ich vermute, wer an einem Motorrad nicht ohnehin eine Uhr im Cockpit hat, wird sich da eines der vielen Motorradnavis einbauen (lassen). Ich habe damit allerdings keine Erfahrung - meine Motorradzeiten, in denen ich damit mehr als meinen Arbeitsweg zurückgelegt habe, sind laaange her und für den Arbeitsweg mit der kleinen Honda benötigte ich weder Navi noch eine Uhr.

Niemand bestreitet, dass Uhrzeit am Lenker praktisch ist.

Zwar trage ich nach vielen Jahrzehnten des Verzichts auf Armbanduhren wieder eine Armbanduhr und stellte zu meiner Überraschung fest, dass dieses wasserdichte, stoßdichte Exemplar, das aussen bis auf das Glas aus Silikongummi besteht, erheblich leichter und robuster ist als das teure Geraffel, welches in meiner Jugend verfügbar war und nur wenige Fahrradfahrten ausgehalten hatte.

Jedoch ziehe auch ich es trotzdem vor, die Uhrzeit bei Bedarf auf dem Navi ablesen zu können, welches direkt im Blickfeld auf bzüg über dem Vorbau montiert ist. Die Armbanduhr ist für mich i.W. nur Ersatz für den Brustgurt und nützlich dafür, Aktivitäten wie Spaziergänge oder ein Krafttraining aufzuzeichnen. Plus alle möglichen anderen Gimmicks.

Fazit: So schön es wäre, eine dauerhaft präzise Uhrzeit auch in kleinen Fahrradtachos verfügbar zu haben, die so billig sind, dass man sie am Bahnhofsrad stecken lassen kann - der Markt dafür ist so geschrumpft, das sich der Enwicklungsaufwand einfach nicht mehr lohnt. Das ist jedenfalls meine Vermutung.

Userinterfacedesign ist schwierig und oft gibt es dabei Ziele, die im Widerspruch zueinander stehen. Und meist wird einfach nur herumgeschlampt.

[...]

Nett. So um 1990 herum hatte ich einen seiner Vorgänger gekauft

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,der ohne Gehäuse angeboten wurde und den ich auch genau so betrieben habe. '88 war es noch nicht im Katalog, nur ein viel größerer und teurerer Vorgänger, quasi eine Tischuhr für Nerdes.

Das obige Foto ist von 2011, 2013 hatte das Teil nach rund 23 Jahren dann seinen Betrieb eingestellt. Stromversorgung war eine Mignon-Zelle (AA), nicht eine CR2032.

Das wird m.E. nicht reichen. Ansonsten aber ... keine Ahnung. An so etwas scheitert es meistens.

Das ist nicht das Problem und war es schon 1990 nicht. Wie schon mal erwähnt: Dieses Signal zu dekodieren ist keine Kunst. Es zuverlässig zu empfangen ist eine und einen Empfänger gleichzeitig so klein _und_ so robust zu machen, dass er in ein Fahrradtachogehäuse passt und dort all die Schläge aushält, die an einem Fahrradlenker zu erwarten sind - das ist die Kunst und das macht es teuer. Wenn da immer noch derselbe Ferritkern drin ist wie 1990, dann vermute ich, dass irgendwann ein Schlag diesen abreist und der Kern dann die Spule bzw. deren Wicklung.

Aber: Versuch macht kluch. Vielleicht ist das Teil ja robuster, als ich vermute. Und wenn Dich weder die Größe stört noch der Umstand, dass Du ja auch noch eine Halterung basteln musst, warum nicht? Für solche Basteleien verkauft Conrad solche Bausätze.

Das Einbauen macht es nicht wirtschaftlich, sondern ein höherer Preis, der sowohl die Entwicklungskosten als auch die Kosten der Produktion der teureren Variante deckt. Wird schwierig, wenn niemand oder fast niemand die teurere Variante kauft. Dann sitzt der der Anbieter auf den Entwicklungskosten, was dann möglicherweie auch die weniger teure Variante unwirtschaftlich macht.

Hier wäre entweder Marktforschung gefragt oder jemand, der es einfach so riskiert. Aber vielleicht hat diese Marktforschung ja schon stattgefunden.

Du magst das so machen. Wenn ich unterwegs zu einer Verabredung bin, sei es im Auto oder per Bahn und zu Fuß, dann sehe ich gewohnheitsmäßig kurz vor der Ankunft auf die Uhr, wie ich in der Zeit bin. Nicht weil es nötig wäre, aber ich fühle mich wohler damit.

Ich kann gut verstehen, wenn ein Radfahrer gern ohne Zusatzaufwand genau dasselbe tun möchte.

Richtig.

Leistungsmäßig bewegt man sich da in der Größenordnung 80V / 150A.

Der Phasenanschnitt wurde da durch Sättigungseffekte erzielt, da kann die Wicklungsimpedanz stark abfallen.

Meistens war bei den Ladegeräten die Ladesteuerung fehlerhaft (teilw. mit elektromechanischen Schaltuhren) und man musste die Gleichrichter gründlich inspizieren (mit Spiegel), weil Fehler am Gleichrichter das Potential haben, den Trafo zu ruinieren.

Wie weit Schaltnetzteile im Traktionssektor vorgedrungen sind, kann ich nicht sagen. Manchmal ist auch Wartbarkeit wichtig ...

Hergen Lehmann schribbselte:

Hat jemand sich explizit auf "Stadtverkehr" bezogen?

Und wenn ein Radlfahrer (zeitweise) gemütliches Cruisen bevorzugt, wer wollte da aus welchen Rechtsgründen etwas dagegen haben?

Kann es sein, daß das entgegen Deiner apodiktischen Darstellung dann MIT SICHERHEIT doch nur Deine persönliche Meinung ohne Anspruch auf irgendeine Allgemeingültigkeit ist?

Was hat das jetzt angeblich mit gemütlichem Cruisen im letzten Abschnitt vor dem Ziel zu tun?

Hm. Sollte man dann vielleicht SICHERHEITSHALBER am besten gleich am Vortag losfahren?

Solange man Strecke und/oder Zielort noch nicht so gut kennt, mag man der "dummen guten Idee" ohnehin von sich aus eher nicht folgen. Bei bekannten Alltagswegen könnte das aber eben doch anders ausschauen.

<discord gesnippt>>
<delurk>

Ich finde es immer wieder traurig, das *schlechter* werdene Technik (hier eine ungenaue Uhr) als "ist doch eh nicht wichtig" und der Proponent mit guten(sic!) Rat-Schlägen(sic!) überhaüft wird.

Andere, billige, kleine, "unnütze" Uhren gehen doch auch gut. Nun wird bei einem Bereich (hier Fahrradtacho mit Uhr) gespart bis zum nicht-mehr-brauchbaren und es als "nicht so schlimm" gesehen.

Find ich....unmuterregend.

Jetzt habe ich mich wiederholt. Naja

Frank

Dann muß man für DE z.b. nur +1 oder +2 einstellen, oder +1 und Tag/Monats-abhängig Daylight-saving.

Ersteres schafft sogar meine Simple Casio Armbanduhr die nur 4+1 Taste hat. Auf die simpelste Weise, mittels durchklicken durch eine Liste an Orten. Im grunde wie beim Timezone-setup auf einem (Linux)PC wo es auch meist EU/Berlin genannt wird.

Und diese Armbanduhr hat auch kein GPS. Dafür eine Solarzelle als Booster und ein doch recht genau gehendes Uhrwerk (vermutlich mit Quarz). Dazu ist sie Wasserdicht, schockresistent, hat keine 50€ gekostet und hält nun schon seit etlichen Jahren (und wenigen Batteriewechseln) meine Körpertemperatur (Arm) aus.

Geht doch. Fragt sich nur ob Hersteller von Fahrradtachos bereit sind den gleichen Aufwand wie Armbanduhren-hersteller zu treiben. und ob es genug Leute gibt die ihnen diese dann auch abkaufen - zu einem Preis X.

Bye/ /Kay

Am 20.06.26 um 17:14 schrieb Henriette P. Krokenkorch:

Weil ihr beim Fahrrad-fahren grundsätzlich weder Armbanduhr noch Smartphone (auch ne Uhr drin und oft sogar GPS u. mehr) dabei habt?

Wie wenig leute sind noch solche Puristen? Ich vermute: Zu wenige als das sich der Herstellungs-aufwand eines Genaueren Uhrwerkes lohnte.

Ich hab einen DCF-Wecker der mit einer AA-Batterie lange läuft. Aber wenn der am Falschen Platz steht verliert der die Zeit und er ist auch zu groß um an einen Lenker geschnallt zu werden. Kleiner geht sicher, aber dann bestimmt zu höherem Preis. Wer; und wie viele; wollen den Zahlen?

Ich fahre meist Auto und auf dem Rad habe ich zwei andere o.g. Sachen dabei. So ein Teil halte ich für überflüssig.

Die MÜSSEN nicht. Weil die Leute ihnen die ungenaueren Sachen eh abkaufen. Wenn die einen gewinnbringenden Markt für so was sehen würden, es gäbe das sicher inzwischen.

Oder es ist ein so teures Nischenprodukt das es nur wenige anschaffen und noch weniger drüber berichten. ;-)

Ist meine Pers. Meinung dazu.

XP nach .fahrrad gelöscht.

Bye/ /Kay

Du kannst auch Mindestumstiegszeiten eingeben.

Aber vielleicht beginnt meine durchgehende Tour in einer Gegend, in der öfter mal Fahrten ausfallen und Anschlüsse meist nicht abgewartet werden, und endet dort, wo recht zuverlässig gefahren und abgewartet wird.

rmv.de schreibt immerhin: Alternativen alle x - y Minuten. Wenn es denn mal läuft.

Eventuell kann ich ihn mir nach Bedarf zurechtlegen.

Bzw. ich weiß, daß wenig früher eine Verbindung mit etwas zeitintensiverem Routing besteht, die von der Verbindung überdeckt wird.

Schön ist es, wenn ich am Frühstückstisch sehen kann, ob in 10 - 20 Minuten pünktlich, verspätet oder teils gar nicht gefahren wird. Dann die Dauer des Frühstücks anpassen...

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