230V-Umstellung

Jun 05, 2026 Last reply: 1 week ago 160 Replies

Am 07.06.26 um 15:59 schrieb Hans-Juergen Schneider:

Gibt es hier in noch - aber außer Betrieb. Sind an dem mir bekannten Haus aber nur 2 - es gab dann also innen nur eine Phase.

Der war in seinem Häuschen.

Das steht jetzt aber im Widerspruch zu Deinen anderen Äußerungen. Ja, einer von uns beiden ist alt genug. Aber Du bist das nicht.

MfG hjs

Seinem=Deinem?

Ich bin Alt genug um noch R,S,T und U,V,W zu kennen aber auch wenn es hier früher mal Freileitungen gab waren die nicht für die Ortsnetz-ebene sondern eine Spannungsstufe drüber. Dachständer und Freileitungs-Einführungen hat es hier deshalb nie gegeben. Und daher auch keine Steigleitungen die aus den Dachboden kamen.

Und DAHER kenne ich das natürlich nicht. Wir hatten hier so lange ich lebe 220/380V die dann auf 230/400V gingen.

Wenn man solche Abweichenden Dinge behauptet wäre ein Hinweis auf den Sonderfall-status sinnig gewesen.

Möglich das es vor meiner Geburt mal anderes gab, wir hatten eine lokale (Schmalspur) Bahn die vor dem WKII mit Kohlefeuerung lief und danach m.W. Elektrisch. Dazu muß es hier auch ein Kraftwerk gegeben haben denke ich.

Bye/ /Kay

Das war wirklich kein Sonderfall. Im Stadtzentrum war das natürlich nicht so. Aber im gesamten Umland hat es solche Installationen gegeben. Nach und nach wurde immer mal wieder eingemeindet. Dadurch hatte sich aber in dieser Hinsicht nichts geändert.

MfG hjs

Am Fri, 5 Jun 2026 19:55:37 -0000 (UTC)hat Ralph Aichinger snipped-for-privacy@h5.or.at>

geäußert:

Danke für den interessante Link; werde ich mal schauen, wie sie das abgeschätzt haben. Wenn diese Größenordnung stimmt, ist zu erwarten, dass im NS-Netz mit dem weiteren Ausbau an einem klaren Sommertag der Teufel los ist... Willi

Ist er auch. Die EVUs kämpfen gerade alle damit ihre Ortsnetztrafos "smarter" zu machen, damit die intelligenter auf Photovoltaiküberschüsse reagieren können. In manchen Gegenden steigt an einem schönen Sommertag zu mittag z.B. auch die Netzspannung bis ans obere Ende der Toleranz fürs Einspeisen an. Das ist nicht ohne, und nach dem Motto "Auch Kleinvieh macht Mist" sind viele kleine Einspeiser in Summe eben auch wirklich viel.

Aber alles beherrschbare und vermutlich relativ standardisiert lösbare Sachen.

/ralph

Am 07.06.26 um 11:42 schrieb Juergen:

AFAIR hat man da gern einen Quarz mit ca. 32KHz verwendet den man runter teilte.

Witzig. Ich habe lange Jahre verschiedene Windows Versionen verwendet denen ich allen einen ntp-server angab (im Router) die aber immer wieder NICHT mit dem synchronisieren wollten. Stattdessen maulten sie rum das sie den timeserver von MS haben wollen. Doofe Software!

Das ginge ebenso einfach wie sich ein SAT-Receiver die Uhrzeit holen könnte - es aber nicht tut weil der Hersteller es nicht für nötig hielt das ein zu bauen. Auch Videorekorder, ISDN-Telefone u.a. *KÖNNTEN* das. Aber dieses Fünkchen Bequemlichkeit kostet eben Geld bei der Entwicklung. Und das spart der sich ein.

Mein ISDN-Telefon damals; am ECHTEN Universal-Anschluß; hat sich nach dem ersten Test-gespräch selbst gestellt.

In meinem letzten Firmenwagen; ein Ford Transit Custom; ging die Borduhr im Radiosystem pro Monat um 1-2 Minuten nach. Im jetzigen; ein größerer Ford Transit; tut sie es deutlich weniger. Beide haben integrierte Entertainment-Systeme (Radio mit BT-Freispechen u.s.w.) und RDS. Aber KEINER von denen Stellt seine Uhr selbst um oder nach!

Vor GPS konnte man auch noch oft die Zeit via DCF-77 aktualisieren. Die Antenne dafür ist aber auch nicht unbedingt klein obwohl es das damals schon in einem Parallel-Druckerkabel eingeschleift gab.

Ob das bei dem E-Smog heute noch was bringt?

Bye/ /Kay

Mir wurde letztes Jahr gegen meinen Willen ein Intelligentes Meßsystem in den Blechkasten im Keller gesetzt. LTE-Antenne im Kasten. Scheint (leider) zu funktionieren.

Grüße Marc

Dann sollten aber die Wechselrichter langsam zufällig vom Netz gehen.

Grüße Marc

Abhängig davon wie gut der Quarz selektiert wrude.

Unser Mini von 2018 hat auch noch keine automatisch stellende Uhr.

Grüße Marc

Oder sich per Blindleistungseinspeisung an der Spannungshaltung beteiligen.

Gruß, V.

Am 07.06.26 um 12:20 schrieb Ralph Aichinger:

Powerline - da stören einen ja in keiner Weise die ganzen Schrottnetzteile, die nicht funktentstört sind...

Ist meines Wissens aber so konstruiert, dass die volle Pulle bis zu einem Punkt (zu hohe Spannung oder zu hohe Frequenz) einspeisen und dann abschalten.

Für die Zählerauslesung vermutlich nicht. Datenrate etwas unter Brieftaube.

/ralph

Naja,

Am 08.06.26 um 12:32 schrieb Ralph Aich>> Powerline - da stören einen ja in keiner Weise die ganzen

die Datenrate einer Brieftaube kann durchaus hoch sein, nur die Antwortzeiten sind recht lang... ;-)

Andererseits (jetzt wieder ernsthaft) kann Powerline seinerseits andere Datenleitungen stören.

Hallo,

Am 07.06.26 um 19:14 schrieb Kay Martinen:

Und was waren die Farben der entsprechenden Kupferschienen?;-)

Ciao Walter

Am 08.06.26 um 14:04 schrieb Walter Brill:

Die Lila war am schönsten.

Mit "langsam" ist gemeint, daß die seit einiger Zeit auf den Abschaltschwellen einen Zufallsoffset tragen müssen und nicht wie die erste Generation punktgenau und präzise allesamt auf einmal abschalten. Die Einzelanlagen sind alle so klein, daß ein Schalten keine Rolle spielt. Ein Staubsauger, ein Wasserkocher, ein Backofen und eine Mikrowelle haben rund 2 kW und die werden alle hart an- und ausgeschaltet. Sogar für Durchlaufrhitzer mit 21 kW gilt das problemlos.

Hallo,

Am 08.06.26 um 14:40 schrieb Gunter Kühne:

Günne, Du bluffst;-) Da fehlen noch zwei!

Ciao Walter

Am 08.06.2026 um 22:23 schrieb Axel Berger:

Hast Du dafür eine Quelle parat? Im Ortsnetz sind die Spannungen an den einzelnen NAPen doch ohnehin leicht unterschiedlich. Insofern bräuchte es keinen Zufallsoffset, damit sich einzelne kleine Einspeiser bei Überspannung nicht sämtlich gleichzeitig wegschalten?

Bei Unter- oder Überspannung im Bereich von 15% bis 125% der Nennspannung bspw. auf Grund eines Netzfehlers müssen die Anlagen ein definiertes Fault-Ride-Through-Verhalten aufweisen, beschrieben z.B. in der VDE-AR-N 4105:2026-03. Entsprechende Anforderungen gibt es für Frequenzabweichungen. AFAIK steht da nichts von einem Zufallsoffset?

Gruß, V.

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