380V-Kompressor auf 230V betreiben/umrüsten?



Woraus lässt sich das schließen? Die Daten habe ich nicht von einem Typenschild. Daher werde ich lieber fragen was da drauf steht. Ich kann einen 380V-Stecker auch an ein 230V-Gerät anschließen soweit ich weiß. Umgekehrt wäre dann wohl das Problem wenn der Motor nur für Drehstrom ausgelegt ist. Im ersten Fall nimmt man wohl nur einen Teil vom ganzen, im zweiten fehlt der Rest.
Wie ist das eigentlich bei Elektroherden? Kann man die auch an 230V anschließen, oder brauchen die unbedingt 380V? Ich hatte mir einen Gasherd und 11l-Gasflasche nebst Rohr, Schlauch usw. gekauft und nutze den jetzt. Das Appartment hat keine 380V, sondern nur die zwei Wechselstromleiter (auch keine Erdungsleitung).
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Elektroherde und Schweißtrafos sind etwas anderes. Niemand würde einen Kompressor mit 380V Wechselstrom bauen. Warte auf die Angaben auf dem Typenschild, dann können wir weiterreden.
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Gruß Stefan

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Tobias Claren schrieb:

Verklag den Elektriker.
Greetz, MK
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Die eMail funzt, kann aber manchmal spinnen. Dann das Ganze an gmx.de
'kill me, that's just annoying, look at my friend oddly, I'll wear
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Warum? Soweit ich das verstand war das 1961 nicht unüblich. Eine der beiden Kabel ist zugleich noch an den Erdungskontakt der Steckdose angeschlossen.
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Tobias Claren schrieb:

Anders herum. Dir fehlt der Neutralleiter und der Erdleiter ist gleichzeitig Neutralleiter. Nennt man auch klassische Nullung oder TN-C.
Matthias
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Wenn das wirklich ein "Erdleiter" ist, so ist er zuimindest nicht Grüngelb bzw. Gelb. Braun und Blau wie sonst auch. Ich hätte auch gerne eine richtige Erdung (ich hatte mal einen Projektor dran der leichte wellige Streifen im Bild hatte wo ich nicht sicher war ob es am Stromnetz liegen könnte) , aber anscheinend war das 1961 nicht Standard.
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Tobias Claren schrub:

Klassische Nullung? Oder gefährlicher Pfusch?
Ansgar
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Tobias Claren schrieb:

Im Prinzip ja. Aber: 380 Volt und 230 Volt passen nicht. Und du brauchst ggf. einen Kondensator und eine Anlauf-Fleihkraftkupplung. Oder ein zeitgesteuertes Luft-Dreiwegeventil in der Leitung zwischen Kompressor und Kessel für den entlasteten Anlauf.
Was passt: 400 Volt und 230 Volt oder 380 Volt und 220 Volt.

Sicher. Auf die Motorausführung kommt es an. 230-Volt-(Asynchron-)Motoeren sind so genannte Kondensatormotoren, mässige Anlaufleisstungen. 400-Volt-Motoren *echte* (Asynchron-)Drehstrommotoren.

Ja. Auf dessen Luftleistung. Oder ob "entlasteter Anlauf" möglich ist.

Auch. man Wikipedia. http://de.wikipedia.org/wiki/Kondensatormotor http://de.wikipedia.org/wiki/Asynchronmotor
Nie war die Informationsbeschaffung einfacher und bequemer als heute.
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Thomas

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Thomas Huebner schrub:

Immer?? Gibt's da nicht auch die Allstrommotoren wie z.B. in Küchengeräten und Bohrmaschinen, also mit Kommutator?
Ansgar
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Ansgar Strickerschmidt schrieb:

Ansgar, ich schub von Asynchronmotoren. Mix Allstrommotoren. Die sind als Kompressorantrieb ungeeignet. http://de.wikipedia.org/wiki/Allstrommotor
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Thomas


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Wieso? Wo steht das?
Ernst
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Was ist TOFU? Wieso finden die anderen meine Artikel schwer zu lesen?
TOFU steht für "Text Oben, Fullquote Unten". Das ist eine Unart, die einen
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Ernst Keller schrieb:

>

Im genannten Link wird ansatzweise genannt: Sehr hohe Grenzdrehzahl ohne Last, von mir: Keine auch nur annähernd ähnliche Drehzahlkonstanz unter Last wie bei Asynchron-Drehstrommotoren. Das Bürstenfeuer ist (besonders in einer provisorischen Lackierwerkstatt) auch unerfreulich. Alles unerwünscht, um einen (Kolben-)Kompressor mit naturgegeben stark schwellender Belastung zu betreiben.
--
Thomas

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Der Kompressor stellt immer eine Last dar, auch gab es schon früher Drehzahlbegrenzer/Fliehkraftregler.

Stört das den Kompressor? Dem Kompressor ist es egal ob die Drehzahl schwankt, solange nur die max. Drehzahl nicht überschritten wird. Das hohe Anzugsmoment des Allstrommotors scheint mir jedenfalls zum Kompressor zu passen.

Da dürfte aber ein normaler Kompressor auch nicht erlaubt sein.

Da sehe ich kein Problem, nur mit der Lebensdauer des Motors, vorallem im Dauereinsatz. Ich gebe dir insofern recht, dass ich keinen Grund sehe unter normalen Verhältnissen einen Allstrommotor für einen Kompressor zu verwenden.
Ernst
--
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Ernst Keller schrieb:

Richtig. Ist die Last auch zeitlich konstant?

Auch Richtig. Nur ist das nicht zeitgemäß. Und: Was nicht dran ist, kann auch nicht kaputt gehen [tm]. Alte Weisheit. Neudeutsch: Keep it simple stupid.

Dem Kompressor ist's egal. Der realen Mechanik eher nicht. Mit Drehzahlschwankungen sind gehen Drehmomentschwankungen einher. Nicht unbedingt lebensdauerfördernd.

Auch das kann der Mechanik schaden. Nicht lebensdauerfördernd. Analog der hohe Einschaltstrom. Lässt noch eher die Sicherung ansprechen.

Aber möglich und auch vielfach praktiziert. Asynchnchronmotoren sind weitaus weniger Ex-fördernd als Allstrommotoren.

Versuche es und berichte.

Siehst du.
--
Thomas

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wrote:

Wozu braucht sie konstant zu sein, es geht hier ums durchgehen, sie muss nur genügend hoch sein dass die max. Drehzahl nicht überschritten wird.

Sicher, aber was hat das mit "ungeeignet" zu tun?

Ich sehe nicht, wieso es die Mechanik stören sollte wenn der Motor mit ansteigendem Druck langsamer wird.

Ich bezweifle dass da zwischen einem Asynchronmotor und einem Allstrommotor ein grosser Unterschied besteht.

Das ist ein Spezialfall und der nichts mit allgemein ungeeignet zu tun hat. Abgesehen davon bezweifle ich dass ein handelsüblicher Kompressor Ex geeignet ist, und weniger genügt nicht, oder willst du sagen weniger Explosionen sei genügend?

Witzbold.
Ich schrieb nichts von "ungeeignet", nur dass der Einsatz eines Allstrommotors unter normal üblichen Verhältnissen unzweckmässig ist. Ich sehe nur dass deine Aussage "ungeignet" unbewiesen ist, bis du mit stichhaltigen Beweisen/Fakten kommst EOD.
Ernst
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Ernst Keller schrieb:

Aha. Muss ich im (bilden) Eifer überlesen haben. DAS ist es. Schreib' doch gleich zu Anfang, das ein Wort von mir unzweckmäßig[tm] gewählt worden ist. Ich stimme dir zu: Ein Allstrommotor ist für schwellende Belastung unzweckmässig. Nix für ungut.
--
Thomas

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Tobias Claren schrieb:

Es gibt so eine art Wechselrichter der aus 230V richtigen Drehstrom mit 400V macht. Ein Kumpel hat so ein Ding bei einem Materiallift im einsatz, mit Sanftanlauf undso. Von Siemens, für Hutschienenmontage. Leistung weiss ich nicht, wird bei einem kW oderso liegen. Früher war das Ding aus riesigen Kondensatoren aufgebaut, bis es Kaputt ging. Dann gabs das Elektronische Teil.
Sicherlich gibt es sowas auch für Größere Leistungen.
bye uwe
--
AIM: hammernocker2000 ## ICQ: 115118874 ## www.pssgzudresden.de
Jürgen Gerkens in d.r.f. : "... gerade ein Polfilter ist als
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Klar gibt es so was bis in den mehrstelligen Kilowattbereich.
Es ist dann aber merklich größer als eine Hutschiene ;-))
hth, Andreas
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Andreas Tekman schrieb:

Hmm, das ist mir klar ;o)).
bye uwe
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Jürgen Gerkens in d.r.f. : "... gerade ein Polfilter ist als
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(...)

was kann das 230V-Hausnetz hergeben? Ich maß mal 3500W in der heißen Phase der Spülmaschine. Also geht doch mehr also die 2500W bis 3000W die Herr Gieb mir nannte.
Aber interessant dass es solche Spannungswandler gibt. Wenn ich aber an die Preise von Echtsinus-Wechselrichtern von 12V auf 230V mit den hohen Wattzahlen denke..... Wenn das bei diesen noch spezielleren Geräten noch teurer ist.....
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