X-No-Archive: Yes
begin quoting, Willi Marquart schrieb:
Wurden die 0,4 s bei 230 V evtl. in der letzten Zeit neu hineingeschrieben?
Gruß aus Bremen Ralf
X-No-Archive: Yes
begin quoting, Willi Marquart schrieb:
Wurden die 0,4 s bei 230 V evtl. in der letzten Zeit neu hineingeschrieben?
Gruß aus Bremen Ralf
Stimmt, Jan. 1997. Vorher (ab Nov. 1983) galt
6.1.3.3 Die Kennwerte der Schutzeinrichtungen und die Querschnitte der Leiter müssen so ausgewählt werden, daß bei Auftreten eines Fehlers mit vernachlässigbarer Impedanz (Scheinwiderstand) an beliebiger Stelle zwischen einem Außenleiter und einem Schutzleiter bzw. PEN-Leiter oder damit verbundenen Körpern die automatische Abschaltung innerhalb der festgelegten Zeit erfolgt. Dieser Forderung ist entsprochen, wenn folgende Bedingung erfüllt ist Zs * IaRalf Kusmierz schrieb:
Hi, Du nervst, hast Du nen schlechten Tag heute ?
Bei mir steht Strombegrenzung und auch "je nach =DCberstrom".
Folgendes hab ich jetzt f=FCr dich reinkopiert :
Ausl=F6secharakteristik: LS-Schaltern mit L-Charakteristik beginnen unverz=F6gert zu unterbrechen etwa in dem Bereich des 3,5- bis
5,25fachen des Nennstrom. Ein LS-Scalter mit L-Charakteristik und z.B. 10A Nennstrom l=F6st ab einem =DCberstrom zwischen 36 und 52,5 A unverz=F6gert aus.LS-Schalter Typ B =FCbernehmen den Leitungsschutz und der =DCberstrom, der zum unverz=F6gertem Ausl=F6sen f=FChrt, betr=E4gt das 3- bis 5fache des Nennstromes. Die B-Charakteristik ist f=FCr die Anwendung in Geb=E4uden und =E4hnlichen Installationen gedacht und l=F6st die bisher verwendete L-Charakteristik ab.
=2E Der Typ C l=F6st unverz=FCglich beim 5- bis 10fachen Nennstrom aus
----------------------
Also, ein LS 10 A l=F6st sofort bei =DCberstrom 36-52 A aus. Wann l=F6st er bei 12 A aus.Vermutl.=FCberhaupt nicht. Bei 15 A vermutl. in einer Std. Bei 20 A in 30 min ?
Wenn ich also schreibe, je nach =DCberstrom in min oder 1/2 Std, dann stimmt das nat=FCrlich.
Ein FI mit zB 300 mA w=FCrde bei ?320 mA sofort ausl=F6sen.Klar ?
Ein FI mit 1 A braucht keine 3-8xI zum gleich ausl=F6sen. Der wirft raus bei 1050 oder so mA, sofort.
Und wenn Du es jetzt immer noch nicht verstehst, kann ich Dir auch nicht helfen.
Mit Gru=DF bastian
X-No-Archive: Yes
begin quoting, bastian schrieb:
^^^^^^^^^^^
[...]
Yepp.
Das Mißverständnis ist immer noch auf Deiner Seite:
- LS _haben_ eine unverzögerte Auslösung
- sie tritt erst bei sehr hohen Überströmen in Kraft
- die unverzögerte Auslösung ist das wesentliche Personenschutz- Feature
- die "unverzögerte Auslösung" ist wesentlich schneller als die für RCD geforderten Abschaltzeiten
- in unverzögerter Auslösung sind LS nicht selektiv
Um kleine Ströme zu begrenzen, braucht man kein sauteures RCD, sondern bastelt sich was mit einem Relais, das eine Selbsthalteschaltung unterbricht, und fertig.
Gruß aus Bremen Ralf
FU-Schalter am Handgelenk des Experimentators? ;-]]
ACK
Du meinst schnelle Stromabschaltung. Strom begrenzen tut das Ding nicht. Die Leiterbahn ist eh abgedampft, ob der FI jetzt bereits die nächste Halbwelle packt oder nicht.
Leider nein. Steht der Stelltrafo auf 40 V, können da 60 A fliessen ohne dass der Automat primärseitig eine Überlastung feststellen kann (grosszügigerweise mit 10A gerechnet, und schon gar nicht mit C-Typ). Und wie Franz schon schrieb, allzuflinke allzuschwache Sicherung primärseitig an einem dicken Trafo, insbesondere Ringkern, bringt nur Verdruss und Finsternis ;-]. Besser wär IMHO eh ein trennender Stelltrafo. Oft sind eingestellte "10 V" am Ausgang die Differenz von 230 V zu
220 V.
Das waren klare Fragen zu einem kommerziellen Produkt. Wenn ein Verständnisproblem vorliegt, dann offenbar bereits beim Hersteller. Wenn du ebenfalls keine Ahnung hast, halt einfach die Klappe. Oder gib einen Kommentar oder eine Mutmassung oder einen Diskussionsbeitrag ab. Aber diese aggressive Vorwärts- verteidigung der Besserwisserei, garniert mit infantilen "begin"-Pestalozzispielchen, kannst du dir schenken.
Den Fachmann ranlassen ohne sein Tun zu hinterfragen ist ja, wie wir aus zahlreichen Beispielen, die hier geschildert wurden, auch nicht ohne Risiko. Beispiel: Ich wollte für Messungen an einem SNT im Betrieb mal einen Trenntrafo ausleihen. Der für die Sicherheit zuständige Elektriker hat mir keinen gegeben mit der Begründung, das bringe eh nichts, da von Vorschrifts wegen ein Abgang eines Trenntrafos ohnehin immer geerdet sein müsse.
Das erklärt auch flüssig, warum es oft die Sicherung raushaut, wenn man einen grösseren Variac einsteckt.
Ich glaube nicht dass durch eine Person genügend Strom für die magnetische Schnellauslösung fliesst. Mit der Z Ausführung aber schon, ausser der Schleifer ist weit Unten, Rinkerntrafos haben aber sehr niedrige Impedanzen er wird also verm. auch bei geringer Spannung genügend Kurzschlussstrom liefern.
Ernst
Ich lese hier immer nur FI und L1. Der FI sollte unter bestimmten Umst=E4nden doch auch ausl=F6sen, wenn ich N ber=FChre? Ich habe jetzt = keine konkreten Zahlen im Kopf, k=F6nnte mir aber vorstellen, dass der elektrische Widerstand von nassen Fingern (z.B. im Bad) so gering ist, dass ein ausreichend hoher Ableitstrom flie=DFt, um den FI ausl=F6sen zu lassen.
Bis dann,
- Mark
--=20 AnaMark V2.11 - The VST-Synthesizer
Harald Horn schrieb:
Dann mach kein Update. Seit Version 6.00.2800.1123 kann ich ihn lesen :-(
Grüße
X-No-Archive: Yes
begin quoting, Ernst Keller schrieb:
Ich auch nicht ;-)
So funktioniert das auch nicht: durch die "Nullung" wird im TN-System aus dem Körperschluß ein Erdschluß, wodurch der LS in die Schnellauslösung kommt, und das ist das Prinzip der
*Personen*schutzautomaten.
Das nützt prinzipiell nichts: hinter dem Trenntrafo gibt es keine "Nullung". Das ganze Konzept ist völlig undurchdacht, deshalb mein Rat: "Finger weg!" (Und ich finde es sehr beunruhigend, daß der OP auch noch die formale Berechtigung zum Pfuschen hat, aber nicht die mindeste Selbstkritik, um mal in Erwägung zu ziehen, was er da anrichtet.)
Gruß aus Bremen Ralf
Die erste Voraussetzung für Stromfluss ist das Vorhandensein einer Spannung. Zwischen Neutralleiter und Erde sollte die maximal einige Volt betragen. Da muß du schon sehr sehr niederohmig sein. Das ist praktisch unmöglich. Häufiger ist schon sowas: Eine Steckdose, Lampe angeschlossen, alles OK, Bügeleisen angeschlossen, RCD kommt. Ich hab' mal in einem Test gesehen, wie sich unsere "Elektrofachkräfte" da reihenweise blamiert haben.
Gruß Willi
X-No-Archive: Yes
begin quoting, Mark Henning schrieb:
Der FI löst genau dann aus, wenn ein hinreichend hoher Fehlerstrom (etwa die Hälfte des Nennfehlerstroms) fließt. Und dafür muß an der Fehlerimpedanz genügend Spannung anliegen. Unter ungünstigen Umständen hat der menschliche Körper zwischen Berührpunkt und Erde eine Impedanz von etwa 1 kOhm - damit dann ca. 10 mA fließen, muß der berührte Punkt eine Spannung von 10 V haben. Und das sollte auf N eher nicht so häufig vorkommen.
Wann löst ein FI eigentlich nicht aus?
Annahme:
Ansprechschwelle 20 mA Schleifenimpedanz 10 kOhm => notwendige Berührspannung > 200 V
Interessantes Ergebnis, nicht?
Gruß aus Bremen Ralf
Was machst Du denn eigentlich beruflich?
Bis dann,
- Mark
--=20 AnaMark V2.11 - The VST-Synthesizer
Am Sun, 10 Jul 2005 15:16:23 +0200 schrieb Franz Glaser (KN) :
Hat da nicht jede Phase ihr eigenes Bimetall mit Heizdraht? Ich kannte es nur so. Dann sollte es aber reichen einen der Kontakte zu benützen. Gibt es auch Einphasenmotorschutzschalter?
Also mir sind 1kOhm gel=E4ufig als Wert Hand-Fu=DF bei trockener Haut. Hand-Hand habe ich mit irgendwas um 600Ohm in Erinnerung. Ich dachte eigentlich, dass der Wert durch N=E4sse stark reduziert sei.
Ack.
Bis dann,
- Mark
--=20 AnaMark V2.11 - The VST-Synthesizer
Hallo, Willi,
Du (spam) meintest am 11.07.05:
Nein. Jedenfalls nicht bei Supraleitung. Ok - ist im Privathaushalt noch nicht so verbreitet ...
Viele Grüße! Helmut
Hallo, Mark,
Du (n1234w5678s) meintest am 11.07.05:
Koeppen: Elektromedizin (und viele andere): Strom tötet. 100 mA (bei 50 Hz) sind tödlich, 50 mA können tödlich sein. Dann kommt noch (unabhängig davon) das Herzkammerflimmern; auch das kann tödlich wirken.
Die in den Lehrbüchern gern angegebenen Widerstandswerte sind bestenfalls Augenwischerei. Übliche Nebenbedingungen: trockene Haut, ausgewachsener Normmensch.
Kinder (und erst recht Säuglinge) pflegen diese Nebenbedingungen nicht einzuhalten, Malocher in der heissen Halle auch nicht.
Schon der Weg linke Hand - Brustkorb hat deutlich niedrigere Werte, bei verschwitzter Haut noch niedriger. Und da fliesst der Strom auch übers Herz. Mit oft tödlichen Folgen.
Viele Grüße! Helmut
Hallo,
ich schrieb:
So, Kommentare gab´s nun in Hülle und Fülle. Ich fasse dann mal zusammen: Der Automat bzw. die Sicherung für den Trafo muß auf die Sekundärseite. Für den LS kommt ein Automat mit 10A Nennauslösestrom in Frage. Welche Charakteristik nun geeignet ist, wurde, glaub ich, noch nicht angesprochen. Der FI sollte, falls auftreibbar, ein Exemplar mit 10mA Auslösestrom sein.
Gruß, Harald
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