Eine Amortisation innerhalb von 5 Jahren wäre traumhaft, selbst eine nach 10-15 Jahren wäre toll.
EIne Solaranlage ist auch keine Sparbüchse sondern eine Investition, die sich unter normalen Bedingungen rechnet, aber unter ungünstigen Bedingungen natürlich auch nicht. Und Du vergisst, dass auch die Kosten für den ersetzten Netzstrom weiter steigen kann.
Wenn sie eine nur halb so große Anlage bei nur halben Kosten installieren ändert sich nichts.
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Emil Naepflein
Es gibt von einigen Herstellern Angaben zur Zahl der Zyklen bei verschiedenen Entladetiefen. Da diese aber diese in der Regel durch kontinuierliche Zyklentests ermittelt wurden und deshalb innerhalb sehr kurzer Zeit, berücksichtigen diese praktisch keine kalendarische Alterung. LiFePO4 ist auch erst seit 5 Jahren so richtig verfügbar, deshalb gibt es noch keine richtigen Langzeittests.
Der Memory-Effekt tritt ja auch nur auf wenn man nach dem Entladen sofort wieder auflädt. Sowas wird im Umfeld von Solarspeichern eher selten vorkommen. Hier hat man ausgefrägte Zyklen über einen Tag. Was anderes ist es bei Hybrid-Fahrzeugen, wo man den Akku um einen bestimmten Ladezustand hält und ständig durch Beschleunigen und Abbremsen entladen und geladen wird.
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Lutz Schulze
Am Mon, 03 Jun 2013 06:54:30 +0200 schrieb Emil Naepflein:
Als Privatanwender investiere ich aus finanziellen Erwägungen bestimmt nicht in Dinge die sich erst in 10 oder 15 Jahren eventuell mal amortisieren.
Wenn mir dagegen an mehr Erzeugung 'grüner' Energie liegt investiere ich das Geld dann lieber dort wo aus dem Euro mehr Energie ins Netz kommt, also in eine grössere Anlage in möglichst südlicher Lage.
Dann kann man ja noch mal neu rechnen.
Der Preis ändert sich aber nicht linear mit der Anlagengrösse.
Nein, denn wer nicht 100 % Selbstversorger ist benötigt nach wie vor einen Netzanschluss. Die Kosten für das Netz bleiben konstant, egal wieviel Strom darüber bezogen wird.
M
Michael Schwimmer
Hallo Martin,
Am Sun, 2 Jun 2013 09:42:21 -0700 (PDT) hat Martin Kobil geschrieben:
Das war ein Angebot von einem auch in 10 Jahren noch greifbaren Installateur, der zuvor alles genau unter die Lupe genommen hat. Die Preise für die Hardware waren auch nicht exorbitant höher als anderswo. Wie kommst du darauf, dass dieser Anbieter nicht leistungsfähig ist, siehst du das allein schon am Preis pro kWp?
die gesunkenen Preise für die Hardware sind aber eben nicht alles. Wenn du ein Komplettpaket buchst, wie es der Großteil der Hausbesitzer mangels Know how machen muss, möchtest du sicher auch eine qualitativ hochwertige Ausführung.
Klar kann man einen billigen Anbieter nehmen, dann musst du aber über genug Fachwissen verfügen, um nicht über den Tisch gezogen zu werden. Das Wissen ist in dieser NG sicherlich vorhanden, der Standardauftraggeber gehört aber eben nicht zu dieser Gruppe.
Bei vielen Angeboten fehlt das für die Montage fast immer erforderliche Gerüst, das Einbinden in den eventuell vorhandenen Blitzschutz kostet generell extra. Der Wechselrichter wird dann irgendwohin an die Wand genagelt. Jede Abweichung von der am schnellsten durchzuführenden Leitungsführung kostet extra, wenn man bei den oftmals hingerotzten Kabelkanälen überhaupt von Leitungsführung sprechen kann. Durchbrüche mussen generell vom Auftraggeber vorgenommen werden, kostet ja Zeit.
Eine Erweiterung der vorhandenen Zähleranlage oder gar eine erforderliche Anschlusserweiterung ist nicht mit drin. Als Zählerplatz kommt dann schon mal ein wirklich billiger (nicht preiswerter) Aufputzzählerkasten neben die vorhandene Verteilung und wird ebenso billig angesprungen. Die vorhandene Steigleitung wird generell weiterbenutzt, obwohl die möglicherweise ausgetauscht werden müsste.
Apropos Fachleute: Elektriker kommen da in den wenigsten Fällen zum Einsatz, die (bestenfalls) Sanitäranlagennistallateure oder Dachdecker machen das nebenbei mit. Irgendwann holt sich dann eine irgendwo in Europa ansässige Elektroinstallationsfirma eine Gastkonzession des lokalen Netzbetreibers und erledigt den schriftlichen Part. Zu diesem Zeitpunkt hat von denen noch niemand die Installation gesehen, der Auftraggeber aber schon den größten Teil bezahlt.
Und dann kommt der Inbetriebsetzungsmeister des Netzbetreibers mit dem Zähler, schlägt die Hände über den Kopf zusammen und verweigert den Anschluss. Da spielen sich dann wahre Dramen ab!
Wenn du dann Glück hast, kommt Wochen später tatsächlich mal ein Elektriker und bessert so nach, dass beim Zudrücken beider Augen und Hühneraugen der Zähler dann doch noch gesetzt wird. Wenn du Pech hast, rührt sich keiner mehr, die verzichten dann sogar auf den noch offenen Restbetrag.
Ich will jetzt nicht die preiswerten Anbieter generell schlechtreden, Einsparmöglichkeiten sind sicherlich immer drin. Das erklärt aber IMO nicht die Kluft zu den billigsten Anbietern.
Und deine angesprochenen Eigenleistungen sollte man bei einem Preisvergleich tunlichst außen vor lassen!
Allerdings _nur_ dann, und vor allem nur im Sommer, nicht regelmäßig, und dann auch noch weit über dem tatsächlichen Bedarf. Deswegen muss der PV-Strom ja auch verlustbringend exportiert werden muss. Wirkliche Spitzenlastzeiten sind im Winter von etwa 7 bis 18 Uhr.
Der PV-Ausbau sorgt nicht nur für die höchsten Strompreise in Europa, sondern auch für einen steigenden Bedarf an konventionellen Kraftwerken.
E
Emil Naepflein
Und genau unter diesem Link sind entsprechende Angebote in dieser Preisregion zu finden.
E
Emil Naepflein
Das ist nicht relevant.
Die Erzeugung von PV und Windstrom lag noch nie über dem tatsächlichen Bedarf.
Nein, es wird der Kohlestrom exportiert, da diese Kraftwerke nicht abregeln. Deswegen kommt es auch in den Netzen zu den Engpässen.
Und wenn die PV produziert dann fällt die Erzeugung genau in diese Zeiten und alleine dies ist entscheidend.
Diese Behauptung ist absurd, da bei gleichem Energieverbrauch bei steigender Einspeisung durch PV die Energiemenge die von konventionellen Kraftwerken benötigt wird, sinkt. Dies sieht man auch alleine daran, dass verschiedene Kraftwerksbetreiber darüber nachdenken Kraftwerke dauerhaft oder zeitweise vom Netz zu nehmen.
E
Emil Naepflein
Dann bist Du eine Ausnahme. Alle bisherigen PV-Installation sind genau deswegen entstanden. Auch andere private Investitionen werden getätigt, obwohl sich eine Amortisation erst nach so langer Zeit einstellt.
Genau das wollen viele Leute nicht weil genau bei solchen Projekten sehr viel Geld verbrannt wird. Zudem musst Du den entsprechenden Gewinn versteuern.
Wenn eine Anlage nach 10 Jahren vollständig bezahlt ist, dann hat man eine Rendite von etwa 7 % und das steuerfrei. Wenn Dir das nicht reicht dann kannst Du noch warten bis die Rendite mal 20 % beträgt.
Bei diesen kleinen Anlagen spielen Rabatte noch keine Rolle.
L
Lutz Schulze
Am Mon, 03 Jun 2013 11:05:16 +0200 schrieb Emil Naepflein:
Kann sein. Vielen ist aber auch nicht klar dass sie mit der Anlage plötzlich Unternehmer sind, mit allem was das so mit sich bringt.
Da fallen mir im privaten Bereich nicht so viele ein die wirklich Geld einbringen sollen. Wenn ich an Heizkessel, neue Fenster oder Wärmedämmung denke macht man die besser dann auf dem aktuellen Stand neu wenn Sie reif dafür sind oder macht das im Rahmen anderer Maßnahmen, aber investiert doch nicht einfach nur deswegen weil es plötzlich neue Technik gibt.
Deshalb machen wir, statt uns dort um ordentliche Abwicklung zu kümmern, mit kleinen Anlagen an ungünstigen Orten lieber etwas weitaus weniger wirtschaftliches?
Und bei der Anlage auf dem eigenen Dach nicht?
Dann habe ich bis dahin noch nichts verdient und kann darauf hoffen dass die Anlage weiter gut funktioniert. Über die wirkliche Rendite in der Praxis kann man am Ende nachsinnen.
Nein, aber der Preis z.B. des Wechselrichters, des Anschlusses und der Montage halbiert sich in der Preisregion nicht mit halber Anlagengrösse.
Lutz
G
Georg Wieser
Am 02.06.2013 06:53, schrieb René Schuster:
55c/wp sind im Moment wohl der Großhandelspreis. War schon bei nahe an den 40. Durch die ganze Strafzollgeschichte im Moment steigend.
G
Georg Wieser
Am 01.06.2013 14:42, schrieb Martin Kobil:
ersetze durch "überleben zu können"
Genau deshalb zahlt der deutsche ja so viel für Nahrungsmittel, KIK Takko und Co.......
Ich dachte immer wir haben gerade da die niedrigsten Kosten in der EU?
U
Uwe Hercksen
Emil Naepflein schrieb:
Hallo,
es wäre ja schön wenn der Solarstrom regelmässig verlässlich zu den Spitzenzeiten anfallen würde. Nur gibt es eben auch öfters Spitzenzeiten an denen die Sonne gerade mal nicht scheint und so nur sehr wenig Solarstrom erzeugt werden kann. Man braucht also immer noch Kraftwerke die bei Spitzenzeiten ohne Sohne einspringen können.
Ja, für Module aus der 2. oder 3. Reihe, bei Abnahme eines Containers, ab Werk China.
Ich würde das eher auf die Marktkonsolidierung zurückführen, irgendwann werden auch die großen Hersteller wieder positiv bilanzieren müssen. Die chinesische Regierung scheint auch langsam die Lust am ständigen Subventionieren zu verlieren, den einen oder anderen Hersteller haben sie ja bereits über die Klinge springen lassen. Die Strafzölle, so sie denn kommen, werden die Situation nocheinmal zusätzlich verschärfen.
Wer noch PV haben will sollte IMO jetzt zuschlagen, billiger wird es nicht mehr.
Doch, das ist sogar das Einzige was relevant ist, den PV trägt ja die Schuld an der desolaten deutschen Stromversorgung.
Doch, wegen des exzessiven PV-Ausbaus steigen die Exporte ständig. Im Prinzip sind Exporte zwar gut für die Volkswirtschaft, allerdings nicht, wenn der Strom für 40 Cent gekauft und für 5-6 Cent verkauft wird.
Wieso sollte sie abregeln? Sie produzieren ja billigen und zuverlässigen Strom. Der PV-Strom hingegen wird nicht benötigt, darf aber leider nicht abgeregelt werden.
Im Winter produziert PV so gut wie gar nichts.
Nein, ist sie nicht, wie jeder an seiner Stromrechnung sehen kann und der kontinuierliche Ausbau konventioneller Kraftwerke bestätigt.
Ja, daran lässt sich die ganze Idiotie der "Energiewende" erkennen. Die Kosten für die Stehzeiten werden natürlich auf die Stromkunden abgewälzt, und das alles nur damit sich die PV-Mafia weiterhin eine goldene Nase verdienen kann.
M
Martin Gerdes
Emil Naepflein schrieb:
Dieser Zwiespalt ergibt sich bei vielen Steuern: Man setzt sie hoch, weil man erreichen möchte, daß die Leute möglichst wenig davon verbrauchen. Dann verbrauchen die Leute tatsächlich weniger -- und man jammert, daß das Steueraufkommen zurückgeht (Siehe Tabaksteuer).
Beides zusammen geht halt nicht.
Immerhin: Andere Länder haben das so geregelt, ohne daß deren Wirtschaft zusammengebrochen ist. In einem aber stimme ich Dir zu: Nichts befriedigt die typisch deutsche Regelungswut mehr als zusätzliche Paragraphen.
Und daraus ergibt sich für Dich dann, daß die KFZ-Steuer als solche sinnvoll ist?
Die das früher taten, zahlen heute LKW-Maut. Und die PKW, die das taten und tun, zahlen keine deutsche KFZ-Steuer.
M
Martin Gerdes
Emil Naepflein schrieb:
... und irrig davon ausgeht, daß sie dann immer noch ihren Kaufpreis wert ist ...
Wenn man allerdings realistischer annimmt, daß eine solche Anlage (wie die meisten Anlagen) im Laufe ihres Lebens an Wert verliert (bis unter
0, denn am Ende der Lebensdauer kostet die Entsorgung ja Geld) und ergo die Abschreibung mit einkalkuliert, liegt die Rendite deutlich niedriger.
A
Andreas Oehler
Mon, 3 Jun 2013 11:58:19 +0200, Lutz Schulze:
Im Bereich "Montage" kann durchaus "klein = überproportional billiger" gelten, weil man 2 oder 3 Panels gut noch ohne Gerüst und aufwändige Arbeiten am Dach als Heimwerker selber montieren kannst, während die Nutzund der maximal verfügbaren Dachfläche nur noch mit einem Handwerksbetrieb plus Gerüst etc. realisiert werden kann.
Andreas - mit 500 Watt Bastel-PV-Anlage
J
Joerg Bradel
Emil Naepflein schrieb:
Der war gut. Erzähl' mal noch einen. Letztens in der RZ: 10GW EEG, -2GW vertikal. Etliches abgeregelt nach §13(2) EnWG + §11 EEG. Du musst Dir mal die _richtigen_ Quellen suchen. Deine taugen nichts. Höchstens für Deine Basteleien.
VG Jörg
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