Eigennutzung - Photovoltaik - akt. Stand

Am 18.05.2013 19:45, schrieb René Schuster:


Li-Akkus

Richtig, weil sie höher als 2000 ist.
Einfach nach LiFePO4 googeln. Du wirst dir schwer tun solche in vernünftiger Baugröße über 500 ?/kWh zu finden :-)
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On 2013-05-22 20:40, Martin Xander wrote:

Ja, ab Werk China, exkl. Transport, Zoll (?) und MwSt. Das "übersieht" der Emil auch immer gern.
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rs

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Nein, tue ich nicht. Und bei den vielen Anbietern die es im europäischen Raum gibt kommt nur der Transport und die MwSt hinzu.
Beispiel: 8x 300 Ah Thundersky LiFePO4 Zellen (7,86 kWh) kosten komplett mit Lieferung frei Haus 2.878,35 ?. Dies entspricht etwa 366 ?/kWh. Mit einfachem BMS und Verbindungsmaterial kommt man auf etwa 383 ?/kWh.
Selbst wenn man nur 80 % der Kapazität nimmt, kommt man mit 479 ?/kWh immer noch unter 500 ?/kWh. Bei Kauf von größeren Stückzahlen über bestimmte Quellen erhält man die Zellen noch deutlich günstiger (Gruppenkauf bei E-Mobilisten).
Aber die Ausnutzung von 80 % der Kapazität ist auch nicht relevant, da man bei entsprechender Auslegung volle 100 % Zyklen sowieso nur für einen kleinen Teil der Gesamtzyklen haben wird. Die meiste Zeit des Jahres kann man die Akkus im optimalen Betriebsbereich zwischen 20 % und 90 % Ladezustand betreiben und sollte damit weit mehr als die vom Hersteller angegebenen Zyklen bis 80 % Restkapazität erreichen. Und bei 80 % Restkapazität sind die Akkus noch lange nicht kaputt. Sie können noch viele 1000 weitere Zyklen halten.
Wichtig ist dass die LiFePO4 Akkus optimal betrieben werden. Die Temperatur sollte möglichst nicht höher als 25° C, der Lade-/Entladestrom nicht höher als 0,3C sein. Die Spannung sollte nicht über 3,7 V/Zelle steigen und nicht unter 2,8 V/Zelle sinken. Dies alles kann man bei einem Solarspeicher gut einhalten.
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Für "normale" LiIos (nicht LiFePo) kann ich bestätigen, daß Ladung mit 4.0V pro Zelle (also ca. 90% Kapazitätsausschöpfung) anstelle der sonst 4.2V für gefühlt annähernd unendliche Lebensdauer sorgt, im Gegensatz zu den üblichen ein bis zwei Jahren Alltagsnutzung (danach ist der Akku auf 50% runter, oder noch schlechter), wenn man mit 4.2V bzw. bis 100% lädt.
-ras
--

Ralph A. Schmid

http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/
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On 2013-05-23 11:08, Emil Naepflein wrote:

Ach, schon wieder ein neuer Lieferant, nachdem die bisher von Dir genannten Links Deine Behauptung widerlegten?

... bei 3,2 V.

Unrealistisch, eher 50-70 %, wenn der Akku länger als ein paar Jahre halten soll.

Unrealistisch.

Nur, wenn die Anlage hoffnungslos überdimensioniert ist. Ansonsten wird der Akku natürlich jeden Tag bis zur vollen DoD entladen.
--
rs

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wrote:

Nein, das ist kein neuer Lieferant.

Was willst Du damit sagen?

Du hast keine Ahnung.

Sehr realistisch.

Nein, er ist dann z.B. genau so dimensioniert dass im Sommer der Tagesverbrauch gedeckt wird. Nur im Sommer würde man dann an sonnigen Tagen 80 % der Kapazität nutzen. An nicht sonnigen Tagen wird der Akku gar nicht mehr voll geladen werden und es verringern sich dadurch die umgesetzten kWh. Entsprechend verlängert sich dann auch die Lebensdauer.

Nein, nur so weit man es will. Es macht keinen Sinn den Akku auf 0 % zu entladen wenn man weiß, dass er in der dunklen Jahreszeit nicht wieder voll aufgeladen wird. Wenn im Sommer die Kapazität im Schnitt gerade ausgereicht hat um bei 80 % DOD einen Tagesverbrauch, der über den direkten Verbrauch hinaus geht, zu speichern, dann kann man im Winter den DOD bedenkenlos bei 50 % setzen. Denn einmal beträgt der Tagesertrag nur maximal 20 % dessen im Sommer und zum Anderen ist in der Regel auch der Direktverbrauch höher. Im Winter wird es sogar öfter so sein, dass der Akku überhaupt nicht geladen wird, weil der Direktverbrauch höher ist als der Ertrag. Also hält man den Ladezustand bei mindestens 50 % um den Akku zu schonen.
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On 2013-05-24 13:02, Emil Naepflein wrote:

Bisher nanntest Du immer andere Lieferanten wenn Du wieder einmal mit Deinem Märchen vom 500-Euro-Akku ankamst. Aber diesmal verzichtest Du in weiser Voraussicht gleich auf die Nennung des Links...

Dass Du die Wechselrichterverluste unterschlägst.

Mehr als Du offensichtlich.

Wer redet denn vom Sommer? In diesem Thread geht es um 100 % Eigennutzung, also eine Inselanlage.

Natürlich nicht auf 0 %, sondern auf die eingestellte DoD, also je nach "gewünschter" Lebensdauer.
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rs

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wrote:

Du laberst nur daher und liest nicht was ich schreibe. Ich habe den Link schon x-mal gepostet habe. Geh doch einfach in das Shop und leg Dir die entsprechenden Artikel in den Warenkorb.

Was haben Wechselrichterverluste mit der Speicherkapazität von Akkus zu tun?
Das ist wieder ein neues Ablenkungsmanöver.

Nein, geht es nicht. Es geht darum möglichst 100 % der erzeugten Energie selbst zu nutzen.
Du wiederholst die altbekannte Masche das Thema zu ändern wenn man Dir nachgewiesen hat dass Du Unsinn schreibst. Tatsache ist, dass man LiFePO4 Akkus für weniger als 500 ?/kWh bekommt, da kannst Du noch so lange rumlamentieren und immer neue Ablenkungsmanöver starten.
Ich habe gerade gestern aus China wieder ein neues Angebot für LiFePO4 Zellen (ca. 15 kWh) zu 280 US$/kWh inklusive Express Versand frei Haus bekommen. Dazu kommen dann noch die MwSt und der Zoll.
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On 2013-05-25 10:15, Emil Naepflein wrote:

Wir wollen ja schließlich 1 kWh @ 230 VAC netto entnehmen können, oder nicht?

Hmm, da könntest Du recht haben. Ich habe den OP so verstanden, dass er 100 % Selbstversorgung anstrebt.

Brutto vielleicht, DC-Kapazität. Die interessiert bei der Kostenbetrachtung jedoch nicht, es zählen die Kosten pro entnehmbarer Wechselstrom-kWh, also inklusive Wechselrichterverluste und Restladung.
--
rs

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Am 24.05.13 12.02, schrieb Emil Naepflein:

Alles klar - und am längsten hält der Akku, wenn man ihn überhaupt nicht umlädt...
V.
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X-No-Archive: Yes
begin quoting, Volker Staben schrieb:

Das ist aber wirklich eine interessante Frage:
Gegeben sei Zyklenbetrieb (z. B. für Fahrzeugantriebe). Was ist wirtschaftlicher: "Reitet" man den (kleineren) Akku "runter", mit der Folge relativ schnellen Verschleißes, oder nimmt man einen größeren, aber auch teureren Akku? Z. B. bei einem Pedelec ist der dann nämlich auch schwerer.
Mich würde sehr interessieren, wie die Post die Wirtschaftlichkeit ihrer Elektro-Fahrräder für die Briefzustellung kalkuliert bzw. nach welchen Kriterien sie die Akkukapazität optimiert. Das ist eine brutale Schwerlastbeanspruchung: Die Lastenräder sind sauschwer, und der "Normalbetrieb" ist anfahren, bremsen, anfahren, bremsen...
Hauptziel dürfte Zeitersparnis (möglichst viele ausgelieferte Sendungen pro Arbeitsstunde) sein, da steht dann wohl Materialschonung nicht so im Vordergrund. (Daß sie keine "offiziellen" Motorräder nehmen (de facto sind Pedelecs mit 250 W Motorleistung natürlich welche), liegt daran, daß die Zusteller dann Helme tragen müßten und die Fahrzeuge zulassungspflichtig und zu versichern wären.)
Gruß aus Bremen Ralf
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R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen:
adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission
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Emil Naepflein schrieb:

Hallo,
die Temperatur nicht höher als 25 °C, da muß man im Sommer dann schon einen kühlen Kellerraum für die Akkus haben der auch dann nicht mehr als 20 °C hat.
Bye
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Am 29.05.2013 13:15, schrieb Uwe Hercksen:

Wieso eigentlich? Mein Twizy fahrt am besten bei Wärme.
Warum also die Akkus "kühl" halten?
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Weil sie dann eine höhere Lebensdauer haben.
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Am 30.05.2013 13:54, schrieb Emil Naepflein:

Ist das so weil sie dann auch "schlechter" funktionieren? Sprich weniger Leistung bringen? Dann ist das ja auch "Blödsinn". Dann kann ich gleich "warme" Akkus nehmen, diese aber um 20% kleiner dimensionieren. Dafür dürfen sie auch 20% früher schlapp machen.
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Nein, weil dann die schädliche chemischen Prozesse intern langsamer ablaufen.

Es gibt eben keinen proportionalen Zusammenhang. Die Lebensdauer verkürzt sich erheblich mehr als die 20 %.
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Am 02.06.2013 06:43, schrieb Emil Naepflein:

OK, dann halt doch Keller.... ;-)
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Emil Naepflein schrieb:

Gibt es schon Langzeiterfahrung mit LiFePO Akkus, welche z.B. nur gering um 50% Ladung gependelt werden? Wie gross ist da der Kapazitätsverlust mit der Zeit durch den Memoryeffekt?
--
mfg Rolf Bombach

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On Sun, 02 Jun 2013 19:49:50 +0200, Rolf Bombach

Es gibt von einigen Herstellern Angaben zur Zahl der Zyklen bei verschiedenen Entladetiefen. Da diese aber diese in der Regel durch kontinuierliche Zyklentests ermittelt wurden und deshalb innerhalb sehr kurzer Zeit, berücksichtigen diese praktisch keine kalendarische Alterung. LiFePO4 ist auch erst seit 5 Jahren so richtig verfügbar, deshalb gibt es noch keine richtigen Langzeittests.
Der Memory-Effekt tritt ja auch nur auf wenn man nach dem Entladen sofort wieder auflädt. Sowas wird im Umfeld von Solarspeichern eher selten vorkommen. Hier hat man ausgefrägte Zyklen über einen Tag. Was anderes ist es bei Hybrid-Fahrzeugen, wo man den Akku um einen bestimmten Ladezustand hält und ständig durch Beschleunigen und Abbremsen entladen und geladen wird.
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Emil Naepflein schrieb:

Der Memoryeffekt bei LiFePO wurde AFAIK offiziell erst vor wenigen Wochen publiziert. Er scheint sich vorallem bei nicht voll ausgefahrenen Zyklen aufzubauen. Offenbar nicht wirklich schlimm, geeignete Ladeverfahren sind in Entwicklung. Das wird aber darauf hinauslaufen, dass man gelegentlich doch tiefe Zyklen fahren muss.
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mfg Rolf Bombach

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