Fehlerstromschutzschalter und Sommerzeit

Hallo,
Horst-D.Winzler wrote:


ja. Bei einem Blitzeinschlag in der Nähe hat es das Ding mal rausgehauen. (Stromleitung über Dachträger.) Da war das ganze Haus dunkel. Es hat eine Weile gedauert, bis wir kapiert haben, dass nur wir keinen Strom mehr haben. FI wieder rein und weiter gings.
Aber eines fällt mir gerade ein. Kann es sein, dass es früher FIs mit deutlich >30mA gab? Da habe ich ehrlich gesagt nie darauf geachtet.
Marcel
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X-No-Archive: Yes
begin quoting, Marcel Müller schrieb:

Die gibt es immer noch.
Gruß aus Bremen Ralf
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adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission
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Marcel Müller schrieb:

Gibts immer noch, 300mA und 0,5A sind gängig. Man muß halt zwischen Anlagenschutz und Personenschutz unterscheiden.
Butzo
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Marcel Müller wrote:

Ja, die ersten hatten sogar 1A. Der bei meinen Eltern hat 100mA und war damals sicher die Norm.
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Horst-D.Winzler schrieb:

Dazu fallen mir gleich zwei Beispiele ein.
1. ABB-Rückruf (eine peinliche Sache!)
2. Von Elektro **PIEP**, Iserlohn, installierte Anlage: "FI Außen"(30mA) in einem Gewerbeobjekt löst nicht aus. Wie auch, da nicht angeschlossen! Reine Dekoration, vermutlich hatte der Knilch zu wenig Abdeckstreifen dabei ;-) (Die e-Check Aufkleber dieser Firma waren aber korrekt angebracht.)
Dazu passend die merkwürdig angeschlossene Innenleuchte: Zwei 3x1,5mm² Stegleitung kommen in der Leuchte an, beide sw auf L, aber alle vier restlichen Adern unter einer Dosenklemme, von da dann eine Ader auf N und PE. Klassische Nullung? Mitnichten. Einfach nur eine beschädigte Leitung, bei der nur noch PE und L Durchgang hatten. Der Grund: Selbstverschulden. Eine Befestigungschraube sitzt exakt vertikal unter dem Leitungsauslass. Der wird doch nicht...? DOCH, hat er. Voll durchbohrter N, angeknabberter PE.
Die Verteilung war volkstümlich verdrahtet, so etwa muss eine Kabelfabrik nach einem schweren Explosionsunglück aussehen.
In den Decken herrscht das reine Chaos. Sämtliche Leitungen wurden durch die abgehängten Decken gezogen, Prinzip "Spinnennetz-Verkabelung". Ich muss das nächste mal Photos machen.
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On Sat, 28 Mar 2009 21:47:38 +0100, Werner Holtfreter wrote:

Richtig, zweimal jährlich verlang die Norm dies.

Die typischen Ketten bleiben aber gefährlich.

Einerseits deutet das aber auf Fehler hin, die der Fachmann erledigen sollte.

Andererseits braucht man ohnehin mehr als einen, gewinnt also Selektivität hinzu.

Ordentliche Geräte sollten komplette Netzabtrennungen überleben - auch und gerade wegen der Standby-Problematik.

Mir fehlen hier preiswerte 63A-Typen - nicht, weil ich so viel Strom brauchen würde, sondern weil der Hausverteiler mit 63 A abgesichert ist und an einem RCD mehrere Sicherungen hängen. Wer denkt sich solchen Stuss wie 40 A aus? Da passen gerade 2*16 A hin. Ich brauche eher 3 x 4 x 16 A an einem RCD.

Juckt doch keinen...
Schönen Gruß Martin
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Werner Holtfreter schrieb am 28.03.2009 21:47:

So ein Blödsinn. Was ist denn dagegen einzuwenden, dass es abends länger hell ist und man den Sommer so richtig (er)leben kann?
Dirk
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Der englische Begriff DST (daylight saving time) trifft den Sinn nach meiner Meinung auch besser als Sommerzeit.
Ich würde es sogar begrüßen, wenn die Umstellung im Winter abgeschafft würde. DST das ganze Jahr über wäre klasse. Würde auch zu meinem Wunsch nach zweimal Sommer pro Jahr (natürlich _ohne_ Winter) passen.
Grüße,
Günther
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Günther Dietrich schrieb am 29.03.2009 16:32:

Da kann ich nur zustimmen. Würde auch die Quote der Winterdepressionen merklich verringern.
Dirk
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Dirk Schneïder wrote:

Ich habe mich oft gefragt, wieso man im Oktober jedes Jahr die Stunde wieder zurückstellt. Schließlich ist damit keinerlei Beleuchtungseinsparung verbunden, das Tageslichtfenster ist dann an beiden Enden kürzer als unsere Wachzeit.
Das einzige einleuchtende Argument dafür lautete, man wolle die Kinder morgens so lange wie möglich bei Tageslicht auf den Weg zur Schule schicken, dazu müsse die Hellzeit wieder auf früher verschoben werden.
Angesichts a) der Anzahl der Kinder, die auch abends noch unterwegs sind (und das ausgleichen) und b) der Anzahl der Kinder, die sowieso per Mama-Taxi zur Schule kutschiert und damit schon mal auf den heute üblichen Bewegungsmangel gedrillt werden (schließlich wollen die Fitness-Studios auch noch an ihnen verdienen) erscheint mir das Argument allerdings haltlos.
vG
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Die Winterzeit ist ja die "eigentlich richtige" Zeit, sprich die bei der um 12 Uhr die Sonne im Süden steht.
Thomas
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Thomas Meier wrote:

Genau das ist der Punkt. Der Zusammenhang der Uhrzeigerbewegung mit dem Sonnenlauf ist damit sinnvoll geregelt und erleichtert es, auch mal ohne Uhr die Zeit zu schätzen oder mit Uhr die Himmelsrichtung zu bestimmen.
Ich verstehe es, wenn jemand sein Tagewerk früher beginnen und dafür Abends länger Tageslicht haben möchte. Derjenige soll dann aber den passenden Beruf wählen, statt den bestehenden *Kompromiss* zwischen Frühaufstehern und Langschläfern zu seinen Gunsten zu manipulieren.
--
Gruß Werner
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Die Spanier haben's da ganz gut getroffen. Die benutzen die MEZ/MESZ obwohl sie eigentlich schon zwei Zeitzonen weiter westlich sind. Hat den Vorteil dass die die gleiche Zeit haben wie das restliche (Mittel-)Europa, und Vorteil #2: Abends ist es lang hell.
Thomas
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Thomas Meier wrote:

Entschuldige, dass ich bei #2 widerspreche. Die Wahl einer sinnvollen Zeitzone ist das eine. Dabei sollte primär der Sonnenlauf, aber auch die Kompatibiltät zu den Nachbarländern beachtet werden.
Erst wenn die Zeitzone festliegt, kommt die sinnvolle Wahl der Arbeits/Buro/Schul/Geschäftszeiten. Letzteres kann die Gesellschaft ganz gut ohne staatliche Eingriffe.
Die Mehrheit erkennt immerhin, dass der halbjährliche Wechsel der Zeitzone schädlich ist. Man braucht eigentlich nur an Fahrplanprobleme bzw. Kosten und zusätzliche KFZ-Unfälle durch die vergewaltigte innere Uhr zu denken.
--
Gruß Werner
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Ob das die Mehrheit ist weiß ich nicht. Die Umstellung war immerhin gestern schon, und wenn morgen der Wecker klingelt weiß meine innere Uhr eh nicht mehr ob das mit dem Klingeln vom Freitag genau im 24h-Takt war oder um eine Stunde versetzt. Ich persönlich komme da kein bisschen aus dem Takt. (zumindest nicht mehr als mich der Wecker eh jeden Tag aus dem Takt bringt...) Die meißten Leute haben ja öfter Jet-Lag vom Fliegen als von der Zeitumstellung.
Thomas
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On Sun, 29 Mar 2009 21:42:37 +0200, Werner Holtfreter

Welche Mehrheit?

Das geistert jedes Jahr von Neuem durch die Presse. Es gibt keinen wissenschaftlichen Nachweis dass die höhere Zahl der Unfälle im Monat nach der Zeitumstellung durch diese verursacht wird. Um das nachzuweisen wären ganz andere Methoden nötig als einfach nur die Statistik zu zitieren.
Genauso gut könnte man auch vermuten dass in den Sommermonaten insgesamt weniger Unfälle vorkommen weil überwiegend während Tageslicht gefahren wird und nicht in der Nacht. Also genau das Gegenteil bewirkt wird.
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Thomas Meier schrieb:

Hallo,
stimmt nur nicht, der westlichste Punkt des spanischen Festlandes liegt bei 9°18‘ westlicher Länge) nördlich des Cabo Finisterre. Nur alles zwischen 7°30‘ und diesem Punkt könnte die Zeit UTC-1 nutzen, der grösste Teil des Festlandes müsste UTC benutzen.
Bye
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On Sun, 29 Mar 2009 19:18:48 +0200, Werner Holtfreter

Ist es Dir zu schierig das Verfahren um 1 h versetzt anzuwenden?
Dann kauf Dir lieber einen Kompass.

Das Leben ist hart aber ungerecht. Es wird immer welche geben die für oder gegen eine solche Maßnahme sind. Letztlich bestimmt wohl die Mehrheit die Richtung.
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Emil Naepflein wrote:

Man müsste sich klar machen, in welche Richtung zu korrigieren ist. Das ist eine zusätzliche Fehlerquelle.

Die Mehrheit hat sich offenbar auf die üblichen Arbeits- und Ruhezeiten auf Basis der Normalzeit geeinigt. Dann wurde "von oben" die Uhrenmanipulation eingeführt, aus dem Irrtum heraus, damit könne Energie eingespart werden.
Ob das heute mehrheitsfähig ist, wissen wir nicht. Irgendeine Regelung, die noch dazu international eingeführt wurde, wieder abzuschaffen ist bekanntlich schwierig. Den Solidaritätszuschlag werden wir auch nicht wieder los, obwohl es umständlich ist, eine offenbar permanente Steuererhöhung über einen Zuschlag zu erheben, statt ihn in die Tabelle einzuarbeiten.
--
Gruß Werner
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Werner Holtfreter schrieb:

Hallo,
nur Geduld mit dem Solidaritätszuschlag, der existiert doch noch nicht so lange.
Die Sektsteuer wurde 1902 zur Finanzierung der Kriegsflotte eingeführt, von 1933 bis 1939 wegen der Wirtschaftskrise abgeschafft und 1939 wieder für die Uboote eingeführt, wir haben sie heute noch.
Bye
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