Steckleisten, VerlÀngerungskabel usw. ni cht hintereinanderstecken?

Tom M. wrote:


Vor allem Dosen dĂƒÂŒrften da ne Rolle spielen, die kann man jedenfalls nicht so leicht sauber machen und von jedem versifften Stecker bleibt Abrieb hÀngen.

Der sorgt eher mit dem Einschaltstromstoß fĂƒÂŒr ne relativ gute Verbindung.

Gibts auch wenige, aber unter *stÀndiger* Aufsicht, nem gut erreichbaren Sicherungskasten und nem Feuerlöscher griffbereit kann man da ja mal was mehr zusammen klemmen. WÀrmegerÀte sind da eigendlich ideal. Bis der Thermoauslöser von der Sicherung kommt, sollte im Idealfall nix zu warm werden, real dĂƒÂŒrfte aber eher u.U mit nem Feuerchen/RauchfÀhnchen zu rechnen sein.

Denke mal so 15mins sollte da unterste Grenze sein.

unter 70C wÀr bei Vollast nicht schlecht, sonst gibt langsam die Isolierung nach, eher deutlich weniger.

Bei 3,5KW und 2h ist bei mir einmal ne Runde neue Stecker/Dosen fÀllig gewesen, nur der alte Stecker mit den Vollmessingstiften kann bleiben wenn ich das Plastik von der Dose runterbekomme.
Bei den heutigen Leichtbausteckern kann ja gar keine WÀrme mehr abgeleitet werden, Material zu dĂƒÂŒnn. Auch mit genug Anpressdruck kann keine moderne Steckdose mehr dienen, mit genug Druck wĂƒÂŒrde die störende Schmutz/Oxidschickt bei jedem Stecken ausreichend entfernt.
Die letzte defekte Mehrfachsteckdose hat bei mir der FI entschÀrft, dafĂƒÂŒr war da nachher gut Metall weg, Lichtbogen zwischen L und Erde, einfach so von jetzt auf gleich.
Sonst ist auch eher ne gleichmĂƒÂ€ĂƒÂŸige Temperatur besser als lokale Hotspots. (sonst heiß >heißer > Feuer)
Gruß Jan Conrads
P.S sonst frag doch mal beim TÜV nach, wann da so ĂƒÂŒblich das Qualmen anfÀngt
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Jan Conrads schrieb:

Ja, ist schon beÀngstigend, wieviele Schwachstellen und Gefahrenquellen es gibt und was man alles beachten sollte/muß.
[Staubsauger]

FrĂƒÂŒher hab ich mal den ca. 1800 Watt Sauger an eine Mehrfachsteckleiste angeschlossen, als ich ihn einschaltete war sofort der Strom aus. Es war diese kleine Schmelzsicherung in der Steckleiste durchgebrannt, war ja auch eine Steckleiste mit Überspannungsschutz. Irgendwie fand ich das toll, daß das Ding so flott reagiert hat, nur wunderte es mich auch etwas, weil der Sauger daran zu dem Zeitpunkt das einzige GerÀt in Betrieb war und mit 1800 Watt deutlich unter dem Maximum der Steckleiste lag. War vermutlich der Anfahrstrom, oder?

WÀre mir schon zu gefÀhrlich. Wenn etwas brenzelt, dann entstehen auch Giftstoffe wie z.B. Dioxine usw. oder nicht?

Mit dem Sauger (ca. 2300 Watt) hab ich das mal vor einer Weile gemacht, weiß zwar nicht ob es 15 Minuten Volllastbetrieb waren, aber der Stecker war danach warm, konnte ihn aber noch gut anfassen.
In der KĂƒÂŒche habe ich einen 2400 Watt Wasserkocher, dessen Stecker kann ich nach etwa 5 Minuten, die er braucht um ca. 1,7 Liter Wasser zum Kochen zu bringen, auch noch gut anfassen.
Das stÀrkste GerÀt habe ich im Bad, das hat satte 21 KW aber keinen Stecker sondern Festanschluss an Drehstrom, also kann ich da selbst nichts ĂƒÂŒberprĂƒÂŒfen.

Ich kenn zwar nicht die Giftstoffmengen, die bei sowas freiwerden, aber hÀtte da ehrlich gesagt dann doch etwas Panik, sowas danach noch anzufassen.

Ich hatte mal so eine Steckleiste mit kupferfarbenem Stecker, bei dem jeder der beiden Stifte wohl aber nur aus jeweils etwa 3 gebogenen Blechen bestand, innen war der Stift dann wohl hohl. Daran hatte ich Toaster und Mikrowelle, zusammen kamen die beiden auf ca. 3550 W, die Steckleiste ging wohl bis 3600 Watt, trotzdem hab ich die Steckleiste dann lieber gegen eine mit richtigen vollen Stiften ersetzt.
--
Gruß, Tom

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Hallo, Tom,
Du (secret23) meintest am 07.04.08:

Deswegen ist das ja auch verboten. Gelegentlich sinniere ich, ob Du tatsÀchlich nur wissbegierig bist oder aber trollst.
Viele Gruesse! Helmut
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Helmut Hullen wrote:

Der trollte doch hier°° schon oft oder öfter(s). Er möchte die Ghombe- dens des Ghonsorziums abprĂŒfen und lacht sich ins Feustchen.
Ich halte 12-fache Verteilerleisten fĂŒr den hellen Wahnsinn außer in einem Schaltschrank wo sowieso alles auf einen "Stromkreis" zusammen- geschaltet gehört. In einem Labor mĂŒssen das ordentliche Installa- tionen sein und in einem heutigen Studentenzimmer auch mit vielen Steckdosen. Und die gehören STERNFÖRMIG*) verdrahtet mit möglichst vielen Sicherungsautomaten und FI. Und dicke USB extra fĂŒr den Com- puterkram.
*) Zumindest als Sterne am Horizont :-)
MfG
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Moin,
Franz Glaser (KN) schrieb...

Ich mag die 12-er Leisten und hatte auch schon mal nach Leisten mit noch mehr Dosen gesucht. Bei Multimediaanlagen sind die einfach praktisch. Außerdem fließt dort dann kaum Strom, so daß 16A auch nicht erreicht werden. Von den 12 Dosen sind wegen dicker Steckernetzteile häufig einige Dosen nicht nutzbar, so daß noch eine weitere Leiste benötigt wird.
- Heinz
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Hallo,
Helmut Hullen schrieb:

Wissbegierig bin ich zum einen, aber vorallem bin ich einfach sehr Àngstlich in Bezug auf Brandquellen und elektrische GerÀte, merkt man das nicht an meinen Postings?
--
Gruß, Tom

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Moin,
Ralph Heiden schrub:

Was ist ein 'zeitlicher Faktor'? 16A Dauerstrom sind 16A Dauerstrom, wenn die Steckdosenleiste das abkann, dann kann sie es ab. Vollkommen egal, wie viele GerĂ€te ĂŒber wie viele weitere Verteilungen dran hĂ€ngen.
CU Rollo
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wrote:

sind es aber meist nicht. Warum gehen Steckdosen kaputt, wenn die Leitungsauswahl korrekt, Absicherung korrekt und die Steckdose auch nicht von Billigmeier ist?

Gilt das auch fĂŒr Baumarktware ;-))
Ralle
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Ralph Heiden schrieb:

Und wenn man das machen wĂŒrde, mĂŒĂŸte dann nicht die Sicherung kommen? Die Frage ist halt ob das rechtzeitig geschehen wĂŒrde, bevor die Steckleiste schmilzt oder abbrennt?

Naja, es war ja eigentlich auch nicht meine Frage, ob ich mehrere GerĂ€te mit einer Gesamtleistung von ĂŒber 7 KW gleichzeitig an einer 16A-Steckdosenleiste betreiben kann, sondern eher ob meine Verkabelung (400 Watt PC, xBox360, TFT (ca. 40W), Kompaktstereoanlage, Lenkrad/Pedalsystem mit Steckernetzteil wegen Forcefeedback, DSL-Model, DSL-Router, PC-Lautsprechersystem) an zwei 10A oder 16A Markensteckleisten (jeweils mit Überspannungsschutz) hintereinandergesteckt schon gefĂ€hrlich wĂ€re? Wobei die grĂ¶ĂŸeren Verbraucher (PC und xBox360) in der ersten Steckleiste stecken. Ich glaube diese erste Steckleiste hat einer 10A-Sicherung drinn, jedenfalls meine ich darauf sowas gelesen zu habe, mĂŒĂŸte diese Sicherung nicht zusĂ€tzlich Schutz bieten?

Darum schalte ich z.B. _immer_ wenn ich schlafengehe oder die Wohnung verlasse die erste Steckleiste mit deren Schalter aus.
Gruß, Tom
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Probier es aus: Zangenanleger, definierte PrĂŒflast und schau mal, wann dein 16A LSS auslöst.

Wenn Du nach der GefĂ€hrlichkeit einer Lösung fragst, kann ich mich eigentlich nur auf die Berufsgenossenschaftlichen Vorschriften die fĂŒr das gewerbliche Umfeld gelten, berufen. Aus beschriebenen GrĂŒnden kann es eben zu einem gefĂ€hrlichen Zustand kommen. Je mehr Steckverbindungen Du hintereinander betreibst, so steigt die Wahrscheinlichkeit, das ein Schutzkontakt versagt. Alles reine Statistik. Und dann hast Du einen gefĂ€hrlichen Zustand. Das Du im Heimbereich eher unwahrscheinlich mit ein paar KleingerĂ€ten ein oder mehrere Steckdosenleisten ĂŒberlastest, ist eher unwahrscheinlich. Aber Überlastung ist nur einer, eher unwahrscheinlicher Aspekt der Geschichte.

gegen Kurzschluss und Überlastung schon, aber nicht wirklich bei Isolationsfehlern oder als Personenschutz. Ansonsten aber ein zusĂ€tzlicher Schutz, allemal.

Vorbildlich, ausserdem reduzierst Du den Energieverbrauch evtl. StandbygerÀte. Gruss Ralle
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Moin,
Ralph Heiden schrub:

Klar, wenn ich will, kann ich mir einen Adapter von 64A-CEE-Dose auf eine Dreifach-Schukodose basteln. Die Folgen sind dann natĂŒrlich mein Problem. Nur stellt sich die Frage: Wie ĂŒberlastet man eine fĂŒr 16A zugelassene 3-fach-Verteilung dadurch, dass man zig weitere Verteilungen dazu in Reihe schaltet?

Das schon. Aber das Verbieten von Hintereinanderschaltungen von Steckdosenleisten ist sinnlos.

Ich hatte den Eindruck, dass dem Verbot von Hintereinanderschaltungen von Steckdosenleisten hier beigepflichtet wird.

Und? Sind alle GehĂ€useschlĂŒsse in DE vertraglich dazu verpflichtet, so niederohmig zu sein, dass der Überstromschutz schneller auslöst, als dass jemand an das unter Spannung stehende GehĂ€use anfassen kann? Der Überstromschutz - was man wohl landlĂ€ufig als Sicherung bezeichnet - dient dazu zu verhindern, dass die Kabel anfangen zu brennen. Ein Überstromschutz kann nicht dazu dienen, einen Fehlschluss in einem GerĂ€t so abzusichern, dass bei BerĂŒhrung kein Problem fĂŒr Menschen entsteht. DafĂŒr braucht es Fehlerstromschutzschalter. Sollten diese bei einer Verkettung von Mehrfachsteckdosenleisten nicht mehr so funktionieren, wie sie sollten, dann mĂŒsstest du das schon noch begrĂŒnden, ich kann das so ad hoc nicht nachvollziehen.

Ach so. Also die vielen ÜbergangswiderstĂ€nde addieren sich zu einem so großen Wert, dass der GehĂ€useschluss beim defekten GerĂ€t nicht mehr die x mA ĂŒberschreitet, die der RCD zum Auslösen braucht. Hmmm... und wo ist da jetzt die Gefahr fĂŒr den Menschen? Und wie viele Steckdosenleisten muss man hintereinander klemmen, um den Kurzschlussstrom bei 240V auf z.B. unter 10mA zu drĂŒcken?

BG ist doch einer dieser Vereine, der effektives Arbeiten am liebsten verbieten wĂŒrde?:-)

In Deutschland ist es mĂŒĂŸig, ĂŒber sinnlose Vorschriften zu streiten, das stimmt. Sie gelten und sie bleiben gĂŒltig. Aber das ist nicht das Thema.
CU Rollo
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Roland Damm wrote:

Warum schreibst du solchen Unsinn, obwohl ich in einer Antwort direkt an dich die Sache bereits erklÀrt habe?
--
Gruß Werner
"Einen Staat, der mit der ErklÀrung, er wolle Straftaten verhindern,
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X-No-Archive: Yes
begin quoting, Roland Damm schrieb:

Nein.
Und zwar mit Recht.

Ja, sind sie.

Nein, das ist ein grundsÀtzlicher Irrtum.

Du tĂ€uscht Dich hinsichtlich der Tatsache, daß die Überstromschutzorgane eben nicht nur dem Leitungsschutz dienen, denn tatsĂ€chlich *haben* sie eine Personenschutzfunktion. Es ist vorgeschrieben, daß die GehĂ€use von GerĂ€ten im Fehlerfall nicht lĂ€nger als x Sekunden (x unterscheidet sich fĂŒr festinstallierte und transportable GerĂ€te) eine gefĂ€hrliche Überspannung annehmen dĂŒrfen. Damit das eingehalten werden kann, sind zwei Voraussetzungen erforderlich:
1. sind die Körper hinreichend niederohmig zu erden, damit kleine Fehlerströme keine unzulĂ€ssig hohen BerĂŒhrspannungen verursachen, und 2. ist die Einhaltung der Abschaltbedingung zu gewĂ€hrleisten, was bedeutet, daß die Schleifenimpedanz, bestehend aus der Streureaktanz des Ortstrafos (die Impedanz des Stadtnetzes kann vernachlĂ€ssigt werden), der Hauszuleitung und der Installationsleitungen im Haus und den GerĂ€tezuleitungen, so niederohmig sein muß, daß bei einem satten Erdschluß mindestens der fĂŒnffache Nennstrom (plus Sicherheitszuschlag) des Überstromschutzorgans zu fließen kommt, daß wĂ€ren bei einer 16-A-Sicherung mindestens 80 A, also Z_S < 2,87 Ohm; das ist nicht so wahnsinnig viel. (Die Abschaltbedingung ist vom Installateur bei der Errichtung der Anlage durch Messung oder Rechnung nachzuweisen.)
Um Kupfer zu sparen, sind viele Anlagen "bis Steckdose" schon ziemlich an der Kante - da jetzt noch ein paar Frickeleien oder Kabelroller dahinter, und Du kannst die Schleifenimpedanz vergessen: Im Extremfall ist die Sicherung, vor allem, wenn ihr vorher kalt war, bei einem GerĂ€tefehler aus der Schnellabschaltung raus, und das GehĂ€use hat minutenlang Spannung ĂŒber 100 V. (Ja, mit einem RCD kann man das verhindern, aber die sind halt nicht umfassend vorgeschrieben.)
Der Fehler kann aber gar nicht wissen, daß er niederohmig sein muß, damit die Sicherung auch brav auslöst? Braucht er auch nicht: Wenn er nicht niederohmig genug ist, dann ist der ĂŒber PE abfließende Fehlerstrom auch zu klein, um die Körperspannung auf gefĂ€hrliche BerĂŒhrspannungen anzuheben.
Bei der "Nullung" haben sich die damaligen Kollegen schon etwas Richtiges gedacht, was man auch daran sieht, daß ElektrounfĂ€lle vergleichsweise selten sind in aller Regel auf Defekte an den Schutzmaßnahmen zurĂŒckgehen. Um so wichtiger ist es, die inhĂ€rente Sicherheit des TN-Systems nicht durch solche Pfuschereien zu sabotieren. (Und natĂŒrlich ist der /zusĂ€tzliche/ Schutz durch Fehlerstromschutzorgane immer sinnvoll, weil er eben auch bei direkter BerĂŒhrung wirksam ist - dann aber erst, wenn man auch wirklich eine geputzt kriegt. Der Schutz durch Abschaltung vor indirekter BerĂŒhrung wirkt hingegen ohne die Notwendigkeit der Anwesenheit eines potentiellen Unfallbeteiligten: Die Sicherung (das RCD auch) fliegt bei einem Erdfehler einfach raus.

Ja, das Argument ist falsch.

Es schadet aber nicht, verstanden zu haben, was sich jemand bei den Vorschriften gedacht hat.
Gruß aus Bremen Ralf
--
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adressiert Appell asynchron AtmosphĂ€re Autor bißchen Ellipse Emission
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Moin,
Ralf Kusmierz schrub:

Gut, Denkfehler eingesehen. Dennoch:

Gibt es kein Naturgesetz, welches dafĂŒr sorgt, dass eine Vorschrift auch das Bewirkt, wozu sie erfunden wurde.
Ich kritisiere halt etwas die RelativitĂ€t der Sache. Wenn also eine Aneinanderreihung von Steckverbindungen so gefĂ€hrlich ist, wieso hat man dann nicht von vornherein eine Regelung erlassen, die das verhindert? Wie z.B. in der Wand gibt es nur Steckdosen Typ 1. GerĂ€te haben immer Stecker Typ 3. Es gibt nur VerlĂ€ngerungskabel die von Stecker 1 auf Buchse Typ 3 umsetzen, oder mit einem Typ 2 dazwischen. Dann gibt es aber nur Mehrfachsteckdosen mit einem Stecker Typ 1 und Typ 2 Buchsen dran an die man dann ein Typ2->Typ3-Kabel anschließen kann?
NatĂŒrlich wĂ€re das umstĂ€ndlich, aber wo doch die Gefahr fĂŒr die Bevölkerung so groß ist wie man ja an den Unfallzahlen infolge Hintereinanderschaltung von Mehrfachsteckdosen und demzufolge nicht mehr auslösenden Sicherungen merkt....:-)
Welchen Übergangswiderstand darf eine zulĂ€ssige Steckkupplung fĂŒr 16A, Schuko haben (auf dem Schutzleiter)? Mal angenommen 0.1 Ohm. Wenn nur 80A fließen sollen, dann muss man also 230V/80A=2.8Ohm -> man muss also 28 solche Steckverbindungen hintereinander schalten. Jede 3-fach-Steckdose erlaubt den Anschluss von 2 GerĂ€ten mehr als ohne diese, weil man braucht die dritte Steckdose der Leiste ja, um die nĂ€chste Verteilung anzuschließen. Ergo kann man so 2^28 ~= 260 Millionen GerĂ€te anschließen (wohlgemerkt, alles mit 3-fach-Verteilungen und alles an einer 16A-Steckdose) bevor der Übergangswiderstand am Schutzleiter gefĂ€hrlich wird. Den Kabelwust will ich sehen.
Dabei ist noch von einer recht hirnlosen Verkabelung ausgegangen worden. Idealerweise wird man natĂŒrlich an 3-fach-Dosen nur 3-fach-Dosen dranhĂ€ngen und erst zuletzt wenn man genĂŒgend Steckdosen hat, die eigentlichen GerĂ€te anschließen. Dann schafft man mit 28 Steckkupplungen in Reihe 3^28 = 2.3e13 GerĂ€te.
Gut, kann sein, dass der zulĂ€ssige Übergangswiderstand deutlich grĂ¶ĂŸer ist. Aber selbst bei 0.1Ohm liegt die Verlustleistung bei Volllast (16A) schon bei 25W an diesem Kontakt, was meist schon ein verschmocheln auf Dauer zur Folge haben dĂŒrfte (wenn mir vorstelle, was eine 25W-GlĂŒhbirne so heizt). die 0.1Ohm können also so falsch nicht liegen, sind eher zu hoch gegriffen. Das 'verschmorcheln'-Argument zieht natĂŒrlich nicht beim Schutzleiter-Kontakt, aber wieso sollte der einen so drastisch anderen Übergangswiderstand haben, als die Kontakte, die fĂŒr Dauerlast da sind?
Wo ist da jetzt der Fehler an der Rechnung/AbschÀtzung?
CU Rollo
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X-No-Archive: Yes
begin quoting, Roland Damm schrieb:

Ich glaube, so ist der Vorschriftenwust entstanden: Sind wir mit irgendeiner Vorschrift unzufrieden, ja, dann rufen wir einfach nach einer neuen Vorschrift! (Du bist also doch Ingenieur. ;-) )

Wieviele E-installationsbedingte UnfĂ€lle (StromschlĂ€ge, BrandschĂ€den...) kennst Du denn, um die Ursachenstatistik zuverlĂ€ssig abschĂ€tzen zu können? Ich persönlich kenne jedenfalls zu viele UnfĂ€lle mit gravierenden Folgen und noch weitaus mehr "harmlose" GerĂ€te- bzw. BetriebsmittelschĂ€den derart, daß die sozusagen "vor meinen Augen" Rauch- und Lichtzeichen gaben, als daß ich das einfach so "auf die leichte Schulter" nehmen könnte. Und ich habe auch schon in zu viele noch nicht havarierte GerĂ€te hineingesehen und dann dort zu oft geradezu haarstrĂ€ubende ZustĂ€nde vorgefunden.

Die Leute klemmen schlicht drei oder mehr Tischsteckdosen mit Anschlußschnur hintereinander, weil sie zu dumm/geizig sind, sich eine ausreichend lange VerlĂ€ngerungsleitung zuzulegen, gerne auch als nicht-abgespannte Freileitung quer durch den Raum. Und da ist es eine richtig gute Idee, auf die Dinger draufzuschreiben, daß man das nicht machen soll.

Blödsinn.
Weil er tĂŒchtig versifft ist? Kennst Du einen Maler, der nicht zu dĂ€mlich ist, vor dem Pinseln alle Steckdosen und freien Leiternden ordentlich abzukleben? Bei aktiven Leitern fĂ€llt das sofort auf, weil dann Rauchwölkchen aufsteigen oder gar das GerĂ€t gleich gar nicht geht, aber den Schutzkontakt halten viele wohl fĂŒr eine Feder. die verhindert, daß der Stecker von alleine wieder aus der Dose fĂ€llt.
Außerdem ist Deine Rechung ohnehin falsch: Bis zu irgendeiner Steckdose "am Ende der Welt" (Abstellkammer j.w.d.) kann die Schleifenimpedanz schon 2,irgendwas Ohm betragen - alles, was da dann noch angestöpselt wird, ist *zusĂ€tzlich*. Und dann laß mal noch durch irgendwelche starken Verbraucher die Netzspannung dort auf 200 V zurĂŒckgehen, und schon sieht's mit der Abschaltbedingung ziemlich finster aus...

Jetzt weißt Du's.
Gruß aus Bremen Ralf
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Ralf Kusmierz wrote:

Der Bremer Eggsberdde faselt mal wieder so vor sich hin ...
In der dootschen RealitĂ€t gehz freilisch um was gaaanz ANDRES! Da geht es darum, daß nach dem Abfackeln(tm) der Staatsanwalt(tm) dahergetuckelt(tm) kommt und die Betriebsanleitung der Steckleiste studiert ("Juristen haben keine FroindĂ€, Juristen haben BĂŒĂŒĂŒcha"). Und da kommt es weder auf Kurzschlußströme noch auf Intelligenz an sondern auf das _GĂ€schrĂŒĂŒbĂ€ne_. Besonders in Dootschland.
So schauz aus.
--
Seht mir doch diese ÜberflĂŒssigen! Sie stehlen sich die Werke
der Erfinder und die SchÀtze der Weisen: Bildung nennen sie
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Franz Glaser (KN) schrieb:

FĂŒr gewisse Nordlichter wĂ€re mal ein lĂ€ngerer Aufenhalt in sĂŒdlicheren Gefilden ganz heilsam. Wenn man hier so mitliest fragt man sich, warum es lebende Menschen sĂŒdlich der Alpen gibt ;)
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wrote:

Ja, DIN VDE 0100 Teil 410, ErstprĂŒfung nach Teil 610 sollte das nachweisen. Wenn Du unter GehĂ€useanschlĂŒsse das verstehst, was wir als GerĂ€te und Betriebsmittel der Schutzklasse 1 verstehen, ja.

Unter anderem auch das. Der Personenschutz ist nicht ganz unwesentlich. In einem TN System ist es erstmal die Schutzmaßnahme bei Einhaltung der Abschaltbedingungen die Anlage im Fehlerfall abschaltet. Also bevor es zu einer gefĂ€hrlichen Körperdurchströmung kommt!

Warum nicht? Im TN System ist es erstmal die empfohlen und zugelassene Schutzmaßnahme.

Seit vergangenem Jahr zusÀtzlich, ist auch gut so.

Normspannung in Deutschland gegenwĂ€rtig 230V +/- 10% und der Nennauslösestrom bei einem RCD fĂŒr Personenschutz 30mA, wobei der spĂ€testens bei 15mA auslösen sollte!

Sehe ich als Arbeitgeber genauso! Hilft mir aber auch, eine einsatzbereite und (fast) tĂ€glich verfĂŒgbare Mannschaft zu haben :-) Kennst Du verschiedene Unfallstatistiken im EU-Raum?

Nö, ich habe aber auch die Erfahrung gemacht, das vielfach Leute Vorschriften ablehnen, weil Sie deren Sinn nicht verstehen. Ich habe mal vor Jahren auf dem Bau zugesehen, wie sich ein sĂŒdeuropĂ€ischer Mitarbeiter einer Subfirma, einen hochstehenden Armierungsstahl _durch_ den Oberschenkel gerammt hat. Ist mit seinen Badeschlappen gestrauchelt :-( Gruss Ralle
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Moin,
Ralph Heiden schrub:

Wow! Es muss also nachgewiesen werden, dass bei jeglichem Kontakt eines spannungsfĂŒhrendes Teils mit dem GehĂ€use dieses einen so guten Kontakt zum GehĂ€use aufbaut, dass die Sicherung kommt.

Gut, verstehe. Selbst wenn ein spannungsfĂŒhrendes Teil nur einen Schlechten Kontakt mit dem GehĂ€use hat, dann sollte der Spannungsteiler von der Fehlerstelle ĂŒber GehĂ€use zum Schutzleiter so sein, dass das GehĂ€use kaum Spannung hat oder aber die Sicherung auslöst.

Gut, klar.

Kann vermuten. Ich fand nur damals, also ich noch regelmĂ€ĂŸig auf dem Klo bei der Arbeit irgendso ein UnfallverhĂŒtungs-Werbeblatt gelesen habe, jedesmal witzig, wie dieser Verein unbewusst jeden Monat eine Kariaktur seiner Selbst veröffentlicht. Wenn von Neuerungen der Vorschriften die Rede war, hatte ein Satz des Textes niemals unter 50 Wörtern und maximal 2 von 3 Wörtern durchften der Normalsprache entstammen, ansonsten mussten gekĂŒnstelte Fachbegriffe verwendet werden. Dazu die Plakate, die fröhliche Arbeiter zeigen nette SprĂŒche dadrunter um die Botschaft zu vermitteln, dass SekretĂ€rinnen niemals zwei Tassen Kaffee gleichzeitig zum Chef bringen dĂŒrfen (weil sie ja dann keine Hand mehr frei haben, um sich im Falle eines Surzes abzufangen), niemals ohne Sicherheitsschuhe unterwegs sein dĂŒrfen, beim Treppensteigen immer eine Hand am GelĂ€ndern..... Es hĂ€tte eigentlich nur passieren mĂŒssen, dass einfach zu viele Bauarbeiter auf dem Dixiklo besoffen einschlafen, umkipen und sich den Kopf am der Klorollenhalterung stoßen, und dieser Verein hĂ€tte Haltegurte fĂŒr die Dixiklo-Insassen gefordert, oder zumindest Helmpflicht.

Und im Gegenzug gibt's dann das Ärgernis, dass sich ein Arbeiter die Finger klemmt (bei einer sitzenden TĂ€tigkeit) und kein Geld von der Versicherung bekommt, weil er keine Sicherheitsschuhe an hatte.
Vernunft ist nicht gefragt.
CU Rollo
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Hallo,
Roland Damm schrieb:

ich nehme mal an, dass eine solche Klausel in Deutschland auch strafrechtlich wirkungslos ist. Bezogen auf VersicherungsvertrÀge mag es anders sein.

Naja, ein 16A-Automat lĂ€sst auch 20A dauerhaft durch, wenn nicht noch ein Einschaltstrom dazukommt. Die 16A ist nĂ€mlich die Nennlast, bei der er unter BerĂŒcksichtigung aller Toleranzen nicht abschaltet. Aber mit dem entsprechenden Sicherheitsfaktor stimmt die Aussage dann.
Marcel
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