Strassenbahnen mit Akkumulator-Antrieb

Harald Wilhelms schrieb:


Einen kleinen Eindruck kriegt man im Web-Museum :-) http://www.quecksilberdampfgleichrichter.de /
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mfg Rolf Bombach

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Wozu das ganze, wenn man billig ein Oberleitung haben kann? Spart man sich Akkus, Chemie und alle Probleme.
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AndyHerder schrieb:

Mit "alle" wäre ich etwas vorsichtig. Mit Oberleitungen fängt man sich auch neue Probleme ein. Insbesondere innerorts sind sie dem Erscheinungsbild nicht unbedingt förderlich. Sie sind schwierig zu warten. Man braucht zwei Pole. Die Abnehmer fliegen gerne mal von der Leitung, was zumindest ärgerlich ist. Baustellen mit kleinen Umleitungen führen zu erheblichen Aufwand.
Was mich durchaus wundert: Wieso baut man nicht an jede Haltestelle eine Ladestation, an die der Bus automatisch andockt, während die Fahrgäste ein- und aussteigen?
Servus Christoph Müller http://www.astrail.de
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Die Schienen sind aber eine Zierde, und ein Blick nach aussen lsst einem die schnheit der 120m Windmhlen vor Augen fhren. Dagegen ist eine einfache Leitung ber die Schinen und zwischen die Signalanlagen sicher Anblick des Grauens.

Bislang schafften es ein Deutscher und ein Pole. (Sarkasmus aus) Straenbahn-Oberleitungen stellen heute sicher keine Hochtechnologie mehr dar und die Wartungserfahrungen gehen sicher auf etwa 100 Jahre zurck. Zwei Leitungen bentigen Trolleybusse, die dafr aber auf die Schienen verzichten knnen.

Die werden lediglich dagegen gepresst. Wie sollte was wohin fliegen? Trolleybusse sind empfindlicher, aber nicht wesentlich kritischer. Selbst die Amerikaner schafften sowas z.B. in Frisco.

Das ist fr Schienenfahrzeuge typisch. Trotzdem haben Straba gewaltige Vorteile gegenber Busse und werden auch mehr akzeptiert.

Nichts neues. Das gibts auch schon seit Jahren. Drahtlos! ------------------------ Zitat ------------------------- Stadtbus tankt berhrungslos Strom
Bundesweites Pilotprojekt in Lrrach / Elektrische Spannung ldt Fahrzeug binnen drei Minuten mit Energie auf
Im sdbadischen Lrrach soll von Dezember an ein Elektrobus eingesetzt werden, der an den Haltestellen berhrungslos aufgeladen werden kann. Die Technologie fr dieses bundesweit einmalige Projekt stammt von der Firma Wampfler in Weil am Rhein und wird seit 2003 bereits in Italien getestet.
VON BERNWARD JANZING
Freiburg 31. August Die Energiezufhrung beruht auf dem Prinzip der Induktion. In den Boden an den Haltestellen wird eine Spule eingelassen, die bei Eintreffen des Busses ein elektromagnetisches Feld aufbaut. Der Bus fhrt an seinem Unterboden eine zweite Spule mit sich, die aus den elektromagnetischen Wellen elektrische Leistung gewinnt. Auf diese Weise wird Energie ber eine Distanz von wenigen Zentimetern auf das Fahrzeug bertragen - nach Firmenangaben mit einem hohem Wirkungsgrad von mehr als 95 Prozent. Die Bleiakkus im Bus knnen so ohne Zutun des Fahrers binnen drei Minuten wieder fr den nchsten Fahrzyklus der 18 Kilometer langen Probestrecke zwischen den Lrracher Stadtteilen Brombach und Tllingen geladen werden. Weil auf diese Weise hufiges Nachladen mglich wird, lassen sich die Batteriekapazitten gegenber einem konventionellen Elektrofahrzeug um 75 Prozent reduzieren - mit dem Vorteil einer entsprechenden Gewichtseinsparung. Der fr Lrrach vorgesehene Kleinbus wird voraussichtlich ber 14 Sitzpltze verfgen. Partner sind der Regio Verkehrsverbund Lrrach (RVL) und die Sdwestdeutsche Verkehrs-Aktiengesellschaft (SWEG) in Lahr. Vom baden- wrttembergischen Umwelt- und Verkehrsministerium wird das Projekt finanziell gefrdert. Mit der Umstellung auf den Winterfahrplan soll der neue Bus eingefhrt werden. Lrrach bietet sich fr das Pilotprojekt an, da die Firma Wampfler im nahe gelegenen Weil ihren Sitz hat. Das Unternehmen mit inzwischen 465 Beschftigten hat sich in den vergangenen 45 Jahren auf dem Sektor der Energiezufhrung fr bewegliche Verbraucher in der Industrie einen Namen gemacht. Im Kranbau, in der Hochregal-Lagertechnik und fr Fertigungsmaschinen bietet Wampfler Systeme zur berhrungslosen Energiebertragung an.
Ganz ohne Batterien
In Genua und Turin testet die Weiler Firma seit einem Jahr 24 Busse hnlicher Bauart wie die in Lrrach geplanten. Zudem wurde in diesen Tagen auch ein weiteres, bisher weltweit einzigartiges Projekt in Luzern gestartet, das noch eine zustzliche Innovation im Alltagseinsatz testen soll: Statt Batterien werden dort Hochleistungskondensatoren eingesetzt. Diese so genannten Super-CAPs behalten, im Unterschied zu Batterien, ber eine praktisch unbegrenzte Anzahl von Ladezyklen ihre Kapazitt bei - allerdings sind sie noch schwerer und teurer als klassische Batterien.
[ document info ] Copyright Frankfurter Rundschau online 2004 Dokument erstellt am 31.08.2004 um 17:48:46 Uhr Erscheinungsdatum 01.09.2004
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AndyHerder schrieb:

Ich dachte eben an Trolleybusse. In Carrara gibt/gab(?) es so was. Da war der Busfahrer öfters damit beschäftigt, die Stromabnehmer wieder einzuhängen.

Hat aber lang gedauert, bis so etwas endlich mal umgesetzt wurde.
Ob die Energie nun induktiv oder über Direktkontakt übertragen wird, ist dabei gar nicht mal so wichtig. Tendenziell bin ich eher einer Freund vom Direktkontakt, weil er leicht und billig sowie höchst effektiv ist und durchaus für erhebliche Lebensdauer dimensioniert werden kann. Die Sicherheitsgeschichten sind lösbar, wenn man sie in ausreichend Höhe montiert. Induktiv ist dagegen groß und schwer, weshalb das dann gerne in den Boden eingelassen wird und damit im Falle einer Baustelle nicht vom Fleck bewegt werden kann.
Servus Christoph Müller http://www.astrail.de
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Christoph Müller schrieb:

bei einem China-Aufenthalt vor etwa 15 Jahren saß ich in einem Trolleybus, der an einem Unfall auf einer Kreuzung nicht vorbeikam. Der Fahrer hat Anlauf genommen und ist in einem großen Bogen um das Hindernis herum gefahren. Danach hat er den Bus wieder unter der Oberleitung angehalten und ist er ausgestiegen, um die bei diesem Manöver abgesprungenen Stromabnehmer wieder einzuhängen.
Gruß, Alexander
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Fr solche Zwecke hatten die ungarischen Trolleybusse ein VW-Kfer Motor mit Generator verpasst gekriegt. Mangels Gelegenheit es zu nutzen hat man dann spter darauf verzichtet. Die paar Minuten Zeit fr ein Schlepper hatte man schlielich meistens.
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AndyHerder schrieb:

In Minden gab es nach dem zweiten Weltkrieg eine Oberleitungs-Bus- Linie, die fuhr von dort nach Porta. In der Stadt gab es auch noch Straenbahn, soda der Himmel in den schmalen Altstadtstraen "voller Geigen" hing, fr O-Bus -Doppelleitung war einfach kein Platz mehr. Da zog der Bus in der Altstadt die Stromabnehmer ein und fuhr mit VW-Kfermotor (und - Gerusch) langsam durch die Innenstadt, schnell htte er ja sowieso nicht fahren knnen. Drauen gings dann wieder mit Oberleitung. Bis wann das so ging und warum man es aufgab (die Straenbahn brigens auch) wei ich aber nicht mehr. htm
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In der Schweiz gibt es in etlichen Städten Trolleybusse. Die haben ein Notaggregat, aber definitiv *keinen* Käfermotor. Bei den neuen Hess-Doppelgelenkbussen¹ ist es ein Teil von Kirsch² mit einem 95-kW-Turbodiesel von IVECO, damit kommt man ganz anständig vorwärts.
Man rechnet fest damit, dass dieser Motor funktioniert, denn bei Baustellen werden im normalen Linienbetrieb die Stromabnehmer runtergeholt und 50, 100 m mit Diesel gefahren. Hinter der Baustelle wird an den Drähten so eine Art "Aufgleishilfe" montiert, damit kann der Fahrer ohne auszusteigen die Stromabnehmer wieder einhängen, sofern er auf etwa 20 cm genau unter die Aufgleisstelle fährt.
Ich fahre zirka 2 mal pro Woche (als Passagier!) Trolleybus und erlebe dabei schätzungsweise alle 2 Jahre eine ungeplante Stromabnehmerentgleisung. Dann steigt der Fahrer aus und hantiert mit den Seilen, die den Stromabnehmer runterziehen. Es kommt vermutlich häufiger vor, dass Tramführer aussteigen und eine verklemmte Weiche mit diesem Handgerät stellen.
¹ http://www.energie-cluster.ch/History/Bilder/NL_21/NL_2005_21_34_Swisstrolley.pdf ² http://www.kirsch-energie.de/de/produkte/antriebssysteme/busse/apu.html
- Andi
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Andreas Karrer schrieb:

Muss ja auch nicht.


Das kann je nach Einsatz sinnvoll sein.

Das ist bei allen Dieselbussen der Fall. Warum sollte er nicht funktionieren?


sich der Stromabnehmer seinen Draht millimetergenau selbst sucht. Dass man das bisher nicht baut leigt wohl daran, dass herausspringen zu selten Probleme bereitet.
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AndyHerder schrieb:



Und man alle paar Minuten einen Schlepper stehen gehat, oder wo kamen die her?
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Lokale Probleme. Im Ostblock (CSSR,Ungarn,Russland) gab es jahrzehntelang sogar auf Fernstrecken Trolleybusse. Sie gibt es in den Stdten heute noch, sogar nagelneue TBusse, genauso wie in San Francisco. Die Kisten fahren zuverlssig, die paar Drhte spielen keine Rolle, vor allem in der USA nicht, wo man an den Drahtverhau mit Trafotpfe doch gewhnt ist.

Induktiv => siehe Transrapid, hat viele Vorteile, z.B. auch unterwegs kann man nachladen, genauso wie beim Transrapid. Das wrde die Supercaps Busse eigentlich flexibel machen und sogar die Frage der PKW- Akkus lsen. Einfach ein Spur auf dem Autobahn als Ladespur ausbauen, ebenso einige Hauptstraen in der Stadt.
Gruezi #
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X-No-Archive: Yes
begin quoting,

Bei einigen kA Strom bzw. Leistungen im MW-Bereich sind Direktkontakte aber gar nicht mehr "leicht und billig". Schau Dir so einen Stromabnehmer einfach mal an. (Realisierbar ist das aber durchaus, der "Stecker" hätte dann ein Volumen von einigen Litern bzw. würde gut 10 kg wiegen und würde von massiven Klemmzangen in der "Dose" gegriffen und gehalten.)

Die "Sicherheitsgeschichten" sind auch mit einem einfachen Deckel lösbar: Wenn gerade kein Fahrzeug an der Steckdose rüsselt, ist die schlicht abgeschaltet und schon dadurch ungefährlich, und wenn eines dran/drauf/drüber steht, kann auch keiner dranlangen. Die häßlich (und teuren) Masten und Leitungen in der Landschaft wollte man ja gerade wegkriegen, alles unterirdisch.

Induktiv ist überhaupt nicht groß und schwer, weil man sich nämlich geeignete hohe Frequenzen aussuchen kann, und dann ist das Gewicht bei gegebener Übertragungsleistung schon einmal grob umgekehrt proportional zur Frequenz: 1 kHz anstatt von 50 Hz bringt bei gleichem Gewicht die 20-fache Leistung - 10 kHz sind leistungselektronisch wohl auch möglich, aber nicht mehr mit "normalem" Dynamoblech, außerdem muß man sich dann über die EMV mehr Gedanken machen. Und "nicht vom Fleck bewegen" ist auch kein Problem: Dann läßt das Fahrzeug eben mal einen Haltepunkt aus.
Gruß aus Bremen Ralf
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R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen:
adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission
  Click to see the full signature.
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Ralf Kusmierz schrieb:

Und die Beleuchtungsmasten nicht vergessen! Alle Straßenlampen auch unterirdisch :-)
Butzo
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Hallo, Klaus,
Du (k.usenetspam.butzmann) meintest am 23.10.07:

Eben - die strahlen kräftig, vor allem nachts! Sie sollten nicht nur unterirdisch eingebaut werden, sondern auch die Strahlung sollte wirksam abgeschirmt werden!!!
Viele Gruesse! Helmut
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wrote:

Die werden beseitigt. kologisch ist die Lichtverschmutzung nicht zu ertragen und aus Klimaschutzgrnden wird die Beleuchtung sowieso reduziert. Die Bevlkerung kriegt Steuergutschrift fr Taschenlampenkauf. Natrlich aufkommenneutral, d.h. erst wird ein Lichtsparsteuer erhoben.
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Klaus Butzmann schrieb:

Eine gute Idee.
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Ralf Kusmierz schrieb:

Induktive aber auch nicht.

Schau' dir mal das da an: http://www.hypertac.com/de/dismatrix.htm bzw. http://www.hypertac.com/de/pdf/05%20Discrete%20Contact/HCM-HCT%20Series.pdf . Das sind nur die ganz Kleinen. Habe mal einen Vertreter da gehabt, der mir auf dieser Basis Stecker bis in den kA-Bereich gezeigt hat. Hatte etwa das Format eines dicken Angeber-Kugelschreibers und man konnte völlig problemlos von Hand und ohne Hilfsmittel stecken und abziehen. Ein paar hundertausend Steckvorgänge sollten damit locker möglich sein, meinte er. Allerdings ohne Lichtbogen. Geschaltet werden muss dann woanders.

und sich damit einen Sack voller Probleme in Sachen EMV einfängt. Bei 500 kW Sendeleistung sind auch die Streufelder noch ziemliche Knaller, wenn man bedenkt, dass man mit nur 2 Watt Sendeleistung auf UKW locker 200 km weit funken kann. Einen wirklich geschlossenen Magnetkreis wird man schlecht hin kriegen, wenn ein Teil beweglich sein muss. Da muss man dann schon in Richtugn Formschluss in drei Dimensionen gehen, was die Sache wieder kompliziert macht. Sender mit hoher Leistung und Frequenz sind auch etwas teurer als mechanische Kontakte.

Mit Glasmetallen (amorphe Metalle) ginge da sicher noch was. Nur den Magnetkreis wirklich zu schließen stelle ich mir nicht ganz trivial vor, wenn das Ganze alltagstauglich sein soll.

Je nach dem, zu welcher Sparsamkeit die Planer gezwungen werden ;-(
Servus Christoph Müller http://www.astrail.de
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AndyHerder schrieb:

Warte mal ab, bis die Elektrosmog-Hysteriker sich dieser Erfindung annehmen...

Hmf, supermoderne Technik und dann Bleiakkus....
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mfg Rolf Bombach

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Rolf_Bombach schrieb:

Sicher nicht ROHAS konform ;-)
-- mfg hdw
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