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Apr 10, 2023 Last reply: 2 years ago 641 Replies

Am 06.06.23 um 23:44 schrieb Hanno Foest:

Allein um Inselfähigkeit ging es. Der Kontext bestand in Christophs Vorstellung, man könne einem Wechselrichter ein Netz vorgaukeln, um ihn inselfähig zu machen.

"Muss allein schon deswegen vorhanden sein, damit man ... kann" beschreibt eine notwendige Voraussetzung. Aber geschenkt.

V.

Am 07.06.23 um 08:57 schrieb Heinz Schmitz:

AFAIR gibt es sog. Balkonkraftwerke mit Speicher, der eine gesonderte

230V-Steckdose hat. Die kann eine Insellast versorgen, wird aber wohl typischerweise von einen separaten netzbildenden Wechselrichter gespeist. Ist möglicherweise bei der Jubelelektronik kostengünstiger.

Vielleicht die Insellast?

V.

Am 06.06.2023 um 23:44 schrieb Hanno Foest:

...

Gut, es ging dir also nur darum dass der NA Schutz keine Trenneinrichtung ist - das ging für mich aus dem etwas unübersichtlichem Thread nicht hervor. Ok.

Am 06.06.23 um 20:06 schrieb Hanno Foest:

???

jaa, man kann alles auch kompliziert machen, indem man Kontexte verändert oder verengt.

Ein inselfähiger Wechselrichter braucht allein wegen der Inselfähigkeit keinen gesonderten Netztrenner. Damit er in eine Insel einspeisen kann, braucht es trivialerweise zunächst eine Insel. Und eine Insel hat definitionsgemäß keine anderen Einspeiser und ist zudem definitionsgemäß von allem getrennt, was nicht zur Insel gezählt wird - da braucht es keinen Trenner.

Aber: Wenn man allerdings die Insel erst herstellen muss, dann muss man die Insel trivialerweise erst herstellen - also entsprechende Schaltvorgänge vornehmen. Die müssen aber nicht unbedingt im Wechselrichter geschehen, sondern z.B. am Ortsnetztrafo, wenn die Insel aus einem Ortsnetz bestehen soll, das bei Ausfall des übergeordneten Netzes versorgt werden soll.

Um in eine Insellast oder in ein Netz (dann netzspeisend oder netzstützend) _nicht_ einzuspeisen, braucht es ebenfalls keine Trenneinrichtung. Da reicht es, einfach die Halbleiterbrücke komplett in den TriState zu schalten.

Unbenommen bleibt, dass es andere Gründe geben mag, um eine (insbesondere galvanisch trennende) Schaltvorrichtung _im_ Wechselrichter zu wollen. Und sei es nur, um unter Last galvanisch trennen zu können.

Das alles hat nichts mit dem originalen Kontext zu tun. Der bestand in Christophs Vorstellung, man könne einem Wechselrichter ein Netz vorgaukeln, um ihn inselfähig zu machen. Was auch immer "vorgaukeln" sein soll - nein, das Netz bildet er schon ganz alleine.

Gruß, V.

Technisch natürlich, es wäre dann einfach nur ein kleiner Hybridwechselrichter plus Akku, aber rechtlich erlaubt vermutlich nicht

- wir werden sehen was da Zukunft noch alles passiert oder auch nicht passiert.

Im Inselfall? Zumindest für Licht und laden im Haushalt des Besitzers würde es reichen bis der Akku alle ist.

Wenn du meinst...

In vielen Fällen hat ein Netzgeführter Inselwechselrichter/Hybrid-wechselrichter mit Not- oder Ersatzstromfähigkeit einen gesonderten Not- oder Ersatzstromkreis. Ein Ersatzstromkreis ist im Normalfall (Netz vorhanden) mit dem Netz verbunden und im Inselfall wird getrennt. Notstromkreise sind oft nur dafür vorgesehene Steckdosen am Wechselrichter, AFAIK werden die nur im Notstromfall versorgt.

Das kann man auch extern bauen, aber das ganze Haus komplett an den Ersatzstromkreis zu hängen ist meistens etwas unpraktisch, da WR Leistung und Akkukapazität dafür selten hoch genug ausgelegt sein dürften. D.h. es werden einige Stromkreise (wie Licht, konventionelle Heizung, Kühltruhe u.ä.) in der Verteilung nur mit dem Ersatzstromkreis verbunden und auch im Normalfall so versorgt. (wie gesagt, kann man auch extern bauen) Der E-Herd und die Wall Box werden da eher selten dabei sein, Wärmepumpen... kommt drauf an.

Die Trenneinrichtung trennt in so einem Szenario den Ersatzstromkreis vom Netz. Der Wechselrichter braucht den Netzanschluss dauerhaft, sonst würde er nicht wieder allein zuschalten können.

[snip] Das hat natürlich Hand und Fuß, danke für die Erklärung.

Grüße Marc

Mag sein, aber was hat das mit der Bundesregierung zu tun?

Dem ersten Versuch mit der GEG Reform wird ja vorgeworfen, dass man sich zu sehr auf Strom und Wärmepumpen konzentriert, nicht auf Biobrennstoffe.

Christoph Müller schrieb:

Da rund 150 Jahre vorher Leibniz eine Formel zur Berechnung der Determinante einer allgemeinen n * n - Matrix entwickelt hatte, halte ich das für eine steile These. Sylvester hat die Bezeichnung "Matrix" erfunden. Nach dem Aufkommen zuverlässiger mechanischer Rechenmaschinen im

20sten Jahrhundert wurde allgemein mit Matritzen gerechnet. So von Optik bis Nationalökonomie.

Viele Erfindungen brauchten Zeit, da Detailprobleme noch nicht zufriedenstellend gelöst waren. Etwa bei der Xerographie. Dennoch war immer ein Fortschritt erkennbar.

Christoph Müller schrieb:

Klar, Habeck ist an allem Schuld.

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Thomas Prufer schrieb:

Das ist jetzt aber heftig auf Kollisionskurs mit der growing earth Theorie.

Irgendwas mit den zwei Faden Wassertiefe im Mississippi?

Am 07.06.2023 um 22:33 schrieb Rolf Bombach:

Parteibashing zu betreiben. Es geht schlicht um das gute Überleben der Menschheit und wie man das am Besten bewerkstelligen könnte.

Am 07.06.2023 um 22:16 schrieb Rolf Bombach:

Danke für den Tipp. Dann waren's halt 150 Jahre vorher.

Eines der wichtigsten Detailprobleme ist ein gutes Marketing. Das beste Videosystem war seinerzeit Video 2000. Das Zweitbeste Betamax. Durchgesetzt hat sich das schlechteste von den dreien VHS. Fazit: Man muss das Marketing als Teil des Produktes sehen.

Insbesondere nach dem Auslaufen der Patente. Die Fortschritte machten Andere. Xerox legte sich auf die faule Haut und wäre daran beinahe kaputt gegangen.

Für so ein schwaches Balkon-"Kraftwerk" müsste man also extra ein zweites Netz installieren. Dann die Verbraucher von Hand umstöpseln?

Ja, toll :-).

Grüße, H.

Das Problem ist leider, daß da jetzt eine Vettern-Clique rumwerkelt, die technische Probleme durch politologische Wortschöpfungen lösen will ("netzdienliches" Laden). Der Ersatz von "42" durch "Wärmepumpe" hilft uns aber nicht weiter.

Grüße, H.

Aber er hat kein YouTube-Video gemacht!

Jupp.

Soll übrigens absolut spektakulär Schimpfen können, zig Minuten ohne Wiederholung. Davon gibt es Berichte aber keine Beispiele, "weil man sowas nicht aufschreibt"...

Thomas Prufer

Rolf Bombach schrieb:

Ist das nicht etwas unfair. Verteilt sich die Schuld nicht eigentlich unter seiner Verwandschaft? Aber vielleicht kommt jetzt mal wirklich ein Gesetz aus der Ecke, das etwas besser durchdacht wurde. SCNR

Volker Staben schrieb:

Wenn ich unseren Berater richtig verstanden habe wäre das bei unserer Anlage für rund 2000€ Aufpreis möglich. Auch nachträglich. (Nächste Woche geht es los.)

Am 08.06.23 um 15:37 schrieb Gerd Schweizer:

Was wäre möglich? Eine Hausinstallation auf Inselfähigkeit umzurüsten? Klar geht das. Oder was?

Aber warum? Welchen Nutzen hat die Investition eines immerhin kleineren vierstelligen Betrags?

V.

... oder wesentlich besser begründet und kommuniziert. Einfach zu sagen "Ab dem 1.1.24 sind Gas- und Ölheizungen verboten" reicht, meiner Meinung nach, nicht.

Josef

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