Das schon, aber eine Versicherung ist nun mal ein konkret auftretende Geldsumme im hier und jetzt. Vieles kann man wegtarnen oder mit Raubbau an der Natur finanzieren, aber ins Gesetz zu schreiben, daß keine volle Deckung für einen möglichen Großschadensfall vorhanden sein muß, ist schon auffällig.
Da muß jeder vor seiner eigenen Tür kehren. Hat man ja bei TEPCO gesehen, was da passieren kann.
Zumindest in Graubünden und Wallis scheinen sie es zu sein.
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Hanno
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H
Heinz Schmitz
Schön, dass Du mal zugibst, dass auch die Menschen zu was gut sind, die von Deinen Genossen als erste platt gemacht werden sollen: Die Reichen. Denn die haben den größten Teil dieser Subventionen ermöglicht: Mit den von ihnen gezahlten Steuern. Wieviel CO2 haben sie dadurch verhindert?
Du hast doch wohl während all der Zeit auch nur gedankenlos Deine Heizung aufgedreht. Auch daß Du nachts bei Licht in Marxens Elaboraten blättern konntest, war ja nicht Dein Verdienst.
Grüße, H.
H
Heinz Schmitz
Wenn Solar-Anlagen in der Leistung kastriert werden, obwohl sie auf dem Dach sind, und wenn Windkraftbetreiber entschädigt werden, weil man ihren Strom nicht abnehmen kann, dann ist "Wirkungsgrad" sowieso schon futsch.
Grüße, H.
H
Heinz Schmitz
News Damoklesschwert Staudammunfälle?"
Wer versichert uns gegen die Grünen und Linken? Da müssen wir uns wohl mit "Force Majeure" abfinden.
Grüße, H.
H
Heinz Schmitz
Bevor Du meinst, daß die nicht rechnen können, müßte man wohl im Einzelfall prüfen, welche Vorteile sie sich "für sich" versprachen und wie sie diese bewertet haben.
Es scheint sinnvoll zu sein, dass der Nutznießer das bezahlt, was er nutzt. Wenn er blöd ist, kann er natürlich auch von Anderen herange- zogen werden - nicht zuletzt deshalb redet man von "Umverteilung".
Bei Investitionen gibt es aber auch Bereiche, die von individueller Bewertung abhängen. Beispiel Kirchensteuer, "man will in den Himmel kommen". Ich meine, daß man am besten fährt, wenn man solche Bereiche so klein wie möglich hält.
Im Übrigens zahlt, trotz von bestimmter Seite geäußertem Widerspruch, der Steuerzahler letztenendes doch immer alles :-).
Grüße, H.
C
Christoph Müller
Am 11.06.2023 um 22:17 schrieb Volker Staben:
Du bist doch Professor und solltest alleine schon deshalb Wissen bestens vermitteln können. Ist ja schließlich dein Job.
Im aktuellen System haben wir ein Netz über ganz Europa mit sehr vielen Verbrauchern und Einspeisern von kW bis GW.
Mit ASTROHS gäb's wohl etwa das Gleiche. Nur mit dem Unterschied, dass es viele Bilanzgebiete/-Zellen gäbe, die ihre Strompreise lokal generieren als f(Angebot und Nachfrage). Natürlich werden die benachbarten Zellen auch in regem Kontakt zueinander stehen. Die WRMs vor Ort werden noch viele weitere Größe auswerten wie z.B. lokale Gegebenheiten, Nachbarschaftsverhältnisse, Politik; saisonale Vorsorge, lokaler und saisonaler Tagesablauf, Reaktionen auf Besucher, Urlaub, Feiertage, Großereignisse, Verfügbarkeiten z.B. von diversen Brennstoffen wie u.a. auch e-Fuels, ...
Beschreibe doch einfach, weshalb das nicht funktionieren kann. Als Professor sollte dir das doch nun wirklich keine Mühen bereiten, weil Wissensvermittlung für dich Alltagsgeschäft sein sollte.
V
Volker Staben
Am 12.06.23 um 08:30 schrieb Christoph Müller:
Das wurde dir vor Jahren schon hinlänglich erklärt. In diesem Fall scheint mir das Verständnisproblem auch heute noch klar auf der Rezipientenseite zu liegen.
Es gibt im Großen keine Abweichung zwischen Angebot und Nachfrage (fachterminologisch: Einspeisung und Bedarf von Wirkleistung). Es gibt lediglich kleine, systembedingt unvermeidliche transiente Regelabweichungen.
Also wieder mal nur das bekannte, unkonkrete Blafasel von der "Vielfalt statt Einfalt".
V.
M
Martin Kobil
Christoph Müller schrieb am Sonntag, 11. Juni 2023 um 18:13:42 UTC+2:
Ich habe mein 2FH letztes Jahr an ein neu errichtetes Nahwärmenetz gespeist mit der bisher weggeworfenen Abwärme einer Biogasanlage angeschlossen.
Hausanschlusskosten inkl. Übergabegerät 2380€.
Der Heizungsbauer hat 3900€ genommen um die Verrohrung von der Ölheizung auf das Übergabegerät umzuklemmen inkl. 2 neuen Pumpen. Dafür wird es noch 45% Förderung geben, Rechnungen habe ich aber noch nicht eingereicht.
Die 500 Liter Restöl habe ich für 500€ verkauft, die Öltanks für 500€ und den Brennwert-Ölkessel in Teilen für zusammen gut 1000€.
a) Anschaffungskosten für kleine BHKW zu hoch b) Wartungskosten für kleine BHKW zu hoch c) Elektrischer Anteil bei kleinen BHKW zu gering
Diese Probleme löst man, indem man größere BHKWs nimmt und die Wärme per Fern-/Nahwärmenetz verteilt. Und daran noch andere Wärmequellen wie Großwärmepumpe (+Freiflächen PV), Holz-Hackschnitzel-Spitzenlastkessel, ... anschließt.
Und dann je nach Bedarf die Wärmequellen auswählt, die zu einem Zeitpunkt am wirtschaftlichsten sind.
An einem sonnigen Tag wie heute wird man garantiert kein BHKW oder Holz- Spitzenlastkessel anwerfen um Warmwasser zu erzeugen, sondern die Großwärmepumpe mit billigem PV Strom.
Wir haben ja ein Stromhandelssystem, nennt sich EEX und ist in Leipzig.
H
Hanno Foest
Am 12.06.23 um 07:13 schrieb Heinz Schmitz:
Verhindert? Das Einzige, was dadurch verhindert wurde, war eine frühzeitige Beschäftigung mit erneuerbaren Energien, und damit eine Menge CO2 Einsparung.
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Hanno
R
Rolf Bombach
Heinz Schmitz schrieb:
Subventionen sind oft gedankenlos. Je höher die Subventionen, desto teurer das Produkt. Warum soll das bei der Kernkraft anders sein?
Vielleicht wollte man auch zuviel und vorallem zuviel unbedingt selber machen. Die Schweiz hat, irgendwie zum Glück, bei dieser Übung einen Supergau gebastelt und ist 1969 im engeren Sinne aus der Kernenergie(entwicklung) ausgestiegen. Nicht zuletzt war das Problem, dass es einen Kleinkrieg zwischen Industriekonsortien gab. Kapitalismus halt. Anschliessend hat man Kernkraftwerke¹ schlüssel- fertig gekauft und diese dann Problemarm und rentabel betrieben. Und sie laufen, abgesehen von KKM, immer noch.
¹Müsste das eigenlich nicht Kernkraftkraftwerke heissen?
R
Rolf Bombach
Hanno Foest schrieb:
Erdbeben sind nur zum Teil versicherbar. Zwischen Köln und Basel ist ein Grossbeben seit längerem überfällig. Das wird teuer und das wird nicht alles versichert sein oder sein können.
Mit dem zunehmend wackligen Staudämmen meinte ich jetzt nicht nur Erdbeben, sondern, hinsichtlich der Ukraine-"Vorkommnisse", auch kriegerische Einwirkungen. Die sind auch nicht versichert. Dazu hatte Plappermaul Rieck ja eine interessante Hypothese für die Pipeline-Sprengung vorgestellt.
R
Rolf Bombach
Christoph Müller schrieb:
Das erklärt aber nicht, wie du das Netz stabilisieren willst.
Ausserdem schlägst du die Totalüberwachung von allem und jedem vor. Auch wenn da politisch möglich wäre, am Ende hast du abzählbar unendlich viele Inputgrössen und willst dann "sofort" eine Steuergrösse ableiten. Das wäre dann das Prinzip Planwirtschaft, und die hat nicht funktioniert.
C
Christoph Müller
Am 12.06.2023 um 13:38 schrieb Martin Kobil:
DAS ist doch mal ein faires Angebot. Andernorts wird gerne das 10-Fache genommen.
Manchmal gibt's anscheinend doch noch reelle Angebot. Glückwunsch!
Werkstattfertigung und Kleinserien haben nun mal sehr hohe Stückkosten. Aus dieser Erkenntnis heraus ist das ASTROHS-Konzept entstanden. Denn damit könnte ein riesiger Absatzmarkt geschaffen werden, der dann mit wirklich großen Stückzahlen mit entsprechend niedrigen Stückkosten bedient werden kann.
Nein. Stirlingmotor arbeitet locker 10 Jahre wartungsfrei. Gewartet wird das, was bei konventionellen Öl- und Gaskesseln auch gewartet wird.
Unsere Anlage wurde auf 1 kW getrimmt und NICHT auf Wirkungsgrad. Schuld an dieser "Optimierung" sind die realen Verhältnisse im Energie- und Strommarkt. Mit ASTROHS wäre der technische Wirkungsgrad auch wieder wichtig, weil man dann mehr Strom verkaufen könnte. Jetzt ist es aber so, dass man möglichst nicht zu viel Strom produziert, weil eingespeister Strom oft nicht mal die Brennstoffkosten deckt. Das ist vor allem ein politische Problem. Die Politik setzt die Rahmenbedingungen. Sie könnte auch für ASTROHS sorgen. Noch besser gleiche für das Astrail-Konzept.
Den technischen Wirkungsgrad kriegt man mit Stirlingmotoren in die Höhe, indem man einen GUTEN Regenerator UND einen GUTEN BRENNER mit Abgasrückführung Wärmetauscher für Ansaugluftvorwärmung verbaut. Was ein Regenerator leistet, leuchtet den Meisten nicht auf Anhieb ein, ist aber wirklich von sehr zentraler Bedeutung. Genauso der Brenner. Damit kam man schon Ende der 70er Jahre auf bis zu 40% Wirkungsgrad.
Das Problem mit großen Wärmenetzen: Man kann sie nicht einfach abstellen, wenn man sie grade nicht braucht. Das erzeugt durchaus erhebliche Verluste. Kleinanlagen schaltet man halt ab, wenn sie grade nicht gebraucht werden. Damit gibt's dann auch keine Verluste.
Einen Stirling kann man auch direkt mit Hackschnitzeln betreiben. Jedenfalls, wenn man dazu einen geeigneten Brenner hat. Wenn die Wärme viel wert ist - man kann auch mit "Ab"wärme per Absorbertechnik zusätzliche Wärme aus der Umgebung gewinnen. So, wie mit Wärmepumpen auch. Nur ist diese Technik nicht so effektiv wie die Kompressortechnik. Aber Kompressoren nutzen halt auch nicht die Abwärme der Stromproduktion. Im Gegenteil - sie BRAUCHEN Strom.
Wie soll das organisiert werden, wenn nicht mit ASTROHS?
Dieser PV-Strom steht dann aber nicht mehr für den Betrieb von Computern, Produktionsmaschinen usw. zur Verfügung.
Dann versuch' doch einfach mal, deinem Heimtrainer die Stromproduktion aus deiner Muskelkraft beizubringen und diesen Strom dann an der EEX zu verticken. Wundere dich dann aber nicht, wenn man dich dort angesichts der geringen Mengen nur auslacht. Auch der Strom eines stromproduzierenden Heizkessel wird noch viel zu wenig sein, als dass du damit an der EEX ernsthaft vorsprechen könntest.
Was mit den Wärmpumpenplänen noch zu erwarten ist: Man wird im Sommer damit kühlen wollen. Das sorgt für einen Wärmebedarf, der heute i.d.R. noch gar nicht existiert. Der so verbrauchte Strom kann dann nicht mehr in Form von e-Fuels gelagert werden. Die fehlen dann im Winter bei Dunkelflaute.
C
Christoph Müller
Am 12.06.2023 um 09:16 schrieb Volker Staben:
Du suchst also nach Ausreden, um nichts erklären zu müssen. Ich erkläre dir doch meinen Standpunkt auch immer wieder, wenn's nötig scheint. Wer Wissen vermitteln will, braucht Geduld, einen langen Atem sowie eine genaue Vorstellung des zu vermittelnden Wissens sowie gute Beispiele, die leicht zu verstehen sind.
Schlechte Lehrkräfte machen es sich leicht. Schuld sind immer die dummen Anderen. Sie sehen sich auch nicht als Wissenvermittler, sondern als Elite-Scouts, womit sie ihren Beruf komplett verfehlt haben. Mit dieser Einstellung werden sie nämlich kein Wissen vermitteln, sondern nur Unmut kreieren. Sie sollten besser in Personalbüros eingesetzt werden, die ganz bestimmte Arbeitsplätze mit ganz bestimmten Anforderungsprofilen zu besetzen haben.
wenn das soooo ist... Dann frage ich mich allerdings, zu welchem Zweck Großverbraucher ihre Verbräuche überhaupt anmelden müssen. Die Beleuchtung des Münchener Olympiastadions kann man dann doch ein- und ausschalten wie das Licht am Nachtkästchen. Auch große Leistungen stehen dann wie von Geisterhand geschaffen einfach zur Verfügung. Es gibt ja keine Abweichung zwischen Angebot und Nachfrage. Hast du ja selbst grade eben geschrieben.
So läppisches Zeug's scheint dann ja niemanden zu interessieren oder wie? Google meint dazu übrigens: "Die zuverlässige Erkennung von transienten Vorgängen im elektrischen Energieversorgungsnetz ist sehr wichtig, um Schäden zu vermeiden."
Wenn da nur "Blafasel" ankommt, dann übersteigt da offenbar irgendwas den Horizont des Rezipienten.
Und wenn die Diskussion in dieser Form so weiter geht, dann klinke ich mich aus. Ich möchte nämlich Probleme LÖSEN und nicht unnötige schaffen.
H
Hanno Foest
Am 12.06.23 um 16:57 schrieb Christoph Müller:
Ich habs damals verstanden.
[...]
Dumme Schüler machen es sich leicht: Schuld sind immer die schlechten Lehrer.
[...]
Die Probleme hierzugroups löst zu in der Tat am besten, indem du eine andere heimsuchst.
Hanno
C
Christoph Müller
Am 12.06.2023 um 15:57 schrieb Rolf Bombach:
Das werde auch nicht ich machen, sondern die, die sich damit besser auskennen.
Man kann jedenfalls feststellen, dass es möglich ist. Denn im Großen funktioniert's ja offensichtlich. Wenn's im Kleinen plötzlich nicht mehr funktionieren sollte, dann muss eine Grenze geben, ab der es nicht mehr funktioniert. Diese Grenze hat noch niemand beschrieben. Wahrscheinlich deshalb, weil es sie überhaupt nicht gibt.
Das eben grade NICHT!
Wie stellst du dir mit ASTROHS denn eine Totalüberwachung vor? Die ASTROHS-Telegramme werden im Broadcast-Verfahren raus geschickt. Also ohne Rückkanal. Weil sowas natürlich auch leicht missbraucht werden kann, werden die Zähler Logdateien führen, die in einem besonders geschützten Speicherbereich im Zähler abgelegt werden. Diese Dateien sind Privateigentum dessen, dessen Bereich gezählt wird. Da kommt man nur mit ausdrücklicher Einwilligung dran. Braucht man z.B., wenn es begründeten Betrugsverdacht gibt oder wenn die Datenübertragung von der DLS zum Zähler Probleme macht. Dann werden die gesendeten Daten mit den Logdaten verglichen, um bessere Empfangsbedingungen sicher stellen zu können. Im Normalfall wird einmal im Monat die Monatssalden zur Rechnungstellung übermitteln. Das sind Zähler-ID, kWh rein, kWh raus, Geld rein, Geld raus. Wie willst du mit diesen wenigen Daten eine Totalüberwachung realisieren?
Was die ganz privaten Daten betrifft - die werden in den WRMs ohnehin nur lokal verarbeitet.
Wie stellst du dir unter solchen Bedingungen eine Totalüberwachung vor?
Was hat das denn mit Planwirtschaft zu tun? Das lokale WRM (WertReaktionsModul) kennt die Gegebenheiten vor Ort, gibt diese aber an niemanden raus, der nicht zum lokalen Haushalt gehört. Es ist ein Computerprogramm, das auf dem Hauscomputer (Smart Home) läuft. Jeder kann so ein Programm in beliebiger Qualität beliebig gut abgeschirmt vom WWW betreiben. Es wird auch niemand gezwungen, überhaupt so eine Software laufen zu lassen.
Jedes Smart-Meter, das jetzt ausgerollt wird, verletzt die Privatsphäre wesentlich mehr. Denn damit kann der Zähler jede Sekunde ausgelesen werden. Schaust du dir ein Video an und verwendest Lautsprecher, dann liefert der Zähler durch den unterschiedlichen Verbrauch infolge Lautstärkeschwankungen einen Fingerabdruck des Films, den du grade anschaust. Damit kann man aus dem Verbrauch ermitteln, wann du welchen Film angeschaut hast. Mit ASTROHS geht das NICHT. Denn damit werden nur einmal im Monat die Salden übermittelt. Das reicht für die Rechnungsstellung. Mit den paar Daten lässt sich sicher nicht mehr auf einzelne Filme rückschließen. Dazu wäre schon die Logdatei nötig. Die aber befindet sich in einem besonders geschützten Speicherbereich, der nur vor Ort direkt am Zähler ausgelesen werden kann.
V
Volker Staben
Am 12.06.23 um 16:57 schrieb Christoph Müller:
Eher nicht. Ich habe nur - angesichts des seehr, sehr großen n - keine Lust, Dir das zum (n+1). Mal zu erklären. Zumal das nötige Kompetenzniveau zum Verständnis tatsächlich etwa auf Höhe des 4. Studiensemesters E-Technik liegt.
Nicht immer. Aber in diesem Fall durchaus. "Dumm" stammt übrigens nicht von mir, ist aber vermutlich nicht ganz unpassend.
Es gibt keine (nennenswerte) Abweichung zwischen Angebot und Nachfrage, weil eine funktionierende Regelung jederzeit die summarische Einspeisung der schwankenden Nachfrage angleicht.
Der größere Teil des Bedarfs wird durch Fahrplaneinspeiser auf der Basis von Prognosen abgedeckt. Und dafür ist es natürlich hilfreich, wenn man über große Laständerungen vorab informiert ist (womit Deine Frage beantwortet wäre).
Du vermengst hier unterschiedliche Mechanismen. Du solltest Dich gelegentlich mal mit dem gestuften System Primärregelung-Sekundärregelung-Tertiärregelung-Fahrplanbetrieb vertraut machen.
Das "läppische Zeug" ist der kleine, prinzipbedingt nicht zu vermeidende Durchgriff der Störgröße auf die Regelgröße. Es ist deswegen "läppisch", weil sich jemand für diese Regelung interessiert hat und sie optimal dimensioniert hat. Das "läppische Zeug" ist quasi der Beweis für ein optimales Funktionieren der Bedarfsdeckung.
Und wenn Google das meint, wirds ja stimmen. Vermutlich aber in völlig anderem Kontext, den Du in Deiner "Vielfalt" hier munter vermengst?
Wenn nur Blafasel abgesendet wird, kann nur Blafasel ankommen.
Das ehrt Dich. Aber ingenieurwissenschaftlich Arbeitenden reicht das reine Wollen nicht, sondern sie entwickeln zweckmäßigerweise auch die Kompetenz, es zu können - als Voraussetzung dafür, es dann auch zu tun.
V.
R
Rolf Bombach
Sieghard Schicktanz schrieb:
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Im gewissen Sinne sind das immer Einzelfertigungen. Ein anderes Video, für einen Drehstromgenerator für PKW, finde ich gerade nicht mehr. Das sind sehr teure Automaten, welche doch recht lange an einem Teil arbeiten müssen.
R
Rolf Bombach
Christoph Müller schrieb:
Wieviel Solarstrom wird in DE produziert? Etwa 6 GW im Jahresmittel. Und das sind nicht nur Dachanlagen, sondern auch grosse Freiflächenanlagen. Von den Dachanlagen geht man aus, dass erst 10% der Fläche genutzt werden.
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In sonnenreichen Gegenden schon 21%. Mit unrealistischer Übertreibung wären also 60 GW denkbar. (jetzt kommt sicher noch ein Spruch mit den Fassaden...) Natürlich alles mit unendlichen Speichern oder dergleichen.
60 GW ist der Strombedarf, Tendenz deutlich steigend. Und das ist meilenweit weg vom Primärenergiebedarf.
R
Rolf Bombach
Christoph Müller schrieb:
Willst du damit andeuten, dass du mit Marketing die schlechteste Lösung des Energieproblems durchdrücken willst? Dieser Eindruck entsteht mir schon länger.
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