Meinungsumfrage zur Elektromobilität

Christoph M√ľller wrote:


Noe, daran wird nie gedacht ausser es wird irgendwie erzwungen.

Geht mit Stromhandel alles auch. Siehe Enron.

Ja nun, aber ich kann derzeitig echt nicht klagen. Jedenfalls nicht was die Auftragslage angeht, demnach muesste das hier demnaechst ganz gut abgehen.

Auch nicht. Er hat Vorstellungen und weiss nicht ob die realisierbar sind. Daher bedient er sich diverser Experten um das rauszukriegen und, falls realisierbar, auf Wunsch das Design zu begleiten.

Stimmt ganz und gar nicht. Siehe das gebrachte Beispiel mit dem Katheter. Und das war nur eines von vielen.

Das ist IMHO nichts anderes als Utopie. Man kann nicht ganze System von heute auf morgen umkrempeln. U.a. weil man nie dazu ermaechtigt wuerde.

Also wer den App Ingenieur zum Haendchenhalten braucht sollte sich ueberlegen vielleicht doch lieber was anderes als Engineering zu machen.

Dann haben sowohl Auftraggeber als auch Entwickler einen sehr klassischen Fehler gemacht: Eigene Faehigkeiten ueberschaetzt.

Noe, die zahlen dann ueber erhoehte Steuern die horrenden Investitionen ab :-)

Nur dass Dir niemand die 5% glaubt.

Links? Buter bei die Fische?

Och Christoph, was ist denn an Seite 13 aufwendig?
Na denn, Zusammenfassung: Stand der Technik ist dass bei der Raffinerie fuer 113BTU Input 81.5BTU Produkt rauskommen. Darin ist sogar die Distribution mit drin (Tanker usw.). Macht 39%. Also war dat wohl nix mit Deinen 50%, es sei denn Eure Raffinierien sind aus der Steinzeit.

Sorry, aber die Jungs in Trondheim sind wahrlich keine Crackpots, die wissen wovon sie reden.

40% sind nicht 50%.

Da gibt es Moeglichkeiten genug, siehe oben.

Versuchsfahrzeuge, Messreihen. Meinetwegen auf stillgelegten Bahnstrecken. Very simple.

Dann duerfte es Utopie bleiben :-)

Wenn mir jemand erzaehlt er kommt mit 700ml 100km weit liegt die Beweislast wohl eher bei dem der das behauptet hat. Papier ist geduldig, schoenrechnen kann jeder. Wie gesagt: _Versuchsreihen_.

Das stimmt schlicht und einfach nicht. Allenfalls fuer eine Hilfsdestille irgendwo im Busch, aber nicht fuer eine moderne Raffinerie.
[...]

Du hattest m.W. keinen einzigen Beleg gebracht. Beleg = Versuche.

Dann hast Du ohne finanziell gut ausgestattete Mitstreiter nicht die Bohne einer Chance auch nur gehoert zu werden.
--
Gruesse, Joerg

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Am 30.08.2010 22:39, schrieb Joerg:

Eben. Also ist das Ganze eine Krise der Banken und nicht des Volkes. Letzteres wurde da einfach mit reingezogen.

Was Enron genau gemacht hat, wei√ü ich nicht. Mit ASTROHS soll's jedenfalls so laufen, dass Angebots- und Nachfragepreis von einem technischen Regler aufgrund des aktuellen Netzzustandes vollautomatisch berechnet und online ver√∂ffentlicht werden. Was die Leute daraus machen, ist deren Sache. Die Handelsspanne ist die einzig wirklich zu √ľberwachende Gr√∂√üe. Denn aus ihr wird der ganze Service zu finanzieren sein. Es w√§re also gut, wenn der Veranstalter eine √∂ffentlich kontrollierte Organisation w√§re.

Das Fatale an Krisen ist ja, dass es auch die trifft, die mit dem Ganzen gar nichts zu tun haben. Da gehen dann schon mal durchaus gesunde Unternehmen den Bach runter. In Krisen ist eben nichts mehr normal.

also Träume

So ist das mit Träumen.

Er will sehen, ob seine Träume Wirklichkeit werden können.

Es w√§ren zur zwei Basisentscheidungen zu f√§llen: 1. automatischer bilateraler Stromhandel f√ľr alle 2. Individualverkehr auf der Schiene
Der Rest kommt aus gesundem Egoismus ganz alleine.

Du hast schon immer alles gewusst? Wie steht's mit Nachwuchs? M√ľssen die auch schon immer alles von Beginn an wissen? Wenn dem so sein sollte - wozu werden dann die App-Engineers √ľberhaupt bezahlt? Sie w√§ren dann mit Sicherheit leicht verzichtbar.

Wo Menschen sind, da menschelt es nun mal.

Es fehlt offensichtlich am Selbstvertrauen, den eigenen Berechnungen zu trauen. Wie gerechnet wird, habe ich erkl√§rt. Du hast keinem Punkt ernsthaft widersprochen - mal abgesehen von den 50% Herstellungsverlusten im Rahmen der Treibstoffherstellung f√ľr mobile Anwendungen. Dass dem jedoch so ist, kannst du deinen eigenen genannten Quellen entnehmen.

Nimm deine eigenen Links. Da stehts auch drin.

Auf die genannten 50% fehlen also nur noch 11%.

F√∂rderung und Exploration brauchen KEINE Energie? Mit welcher Begr√ľndung willst du diesen Teil ignorieren?
Das Problem: die d√ľnnfl√ľssigen Qualit√§ten werden immer weniger und je dickfl√ľssiger sie werden, desto aufw√§ndiger wird die Herstellung d√ľnnfl√ľssiger Treibstoffe.

Meinetwegen rechne halt mit 40%, wenn es dir damit wohler ist. Das Entscheidende ist nicht diese Zahl, sondern der Umstand, dass alleine mit der Veredelung wirklich riesige Energiemengen zu verheizen sind, die zum einen zu bezahlen sind und die zum anderen auch unsere Umwelt sinnlos belasten.

Wenn es um die Energiesituation geht, ist das sinnlos.

Wenn man das Funktionieren des Railtaxis zeigen will, ist das alles andere als very simple. Daf√ľr muss es erst mal komplett entwickelt werden, was in Milliarden Euro oder Doller zu rechnen ist, weil da ganze Heerscharen von Ingenieuren f√ľr alle m√∂glichen Details zu besch√§ftigen sind. So viel Geld, um sie zu bezahlen, hab' ich grad' nicht da.

Dann kann ich nicht an ernsthaftes Umweltinteresse glauben.

Energie ist ein sehr abstraktes Thema, dem nicht mal Ingenieure gewachsen zu sein scheinen. Wie schon erw√§hnt: die 700 ml pro 100 km entsprechen der Energie an den R√§dern und nicht der Fl√ľssigkeit im Tank. 700 ml Treibstoff sind rund 7 kWh. Um sowas rauszukriegen, braucht man keine gro√üartigen Versuchsreihen. Da reichen Energietabellen.

Im Klartext: Du glaubst es einfach nicht.
Meinetwegen lass' diesen Posten in deinen Betrachtungen halt weg. Dann bleiben aber noch immer die 80% Verlust, die man mit mobilen thermodynamischen Maschinen im Schnitt zu haben pflegt. Hierzulande wird an Treibstoffen energiem√§√üig etwa genauso viel verkauft, wie f√ľr Geb√§udeheizung. L√§sst man sich einen Trick einfallen, wie man an diese mobile Abw√§rme heran kommt, dann kann man jeden Heizkessel im Land verschrotten. Damit wird jedes Haus de facto zum Null-Energiehaus, weil keines mehr einen Heizkessel braucht.
Wie der Trick funktioniert, habe ich schon mehrfach beschrieben: √Ėrtliche Trennung von Vortrieb und Thermodynamik. Also station√§re Stromproduktion mit Abw√§rmenutzung zusammen mit E-Antrieb in der Mobilit√§t. Gegen E-Antrieb in der Mobilit√§t spricht vor allem die nur kurze Reichweite der realen Akkus. Das Problem kann per Individualverkehr auf der Schiene gel√∂st werden. http://www.astrail.de/railtaxibilder.htm Dort f√§hrt man selbst mit einem Oldtimer direkt im Stromnetz und braucht deshalb gar keine Akkus. 1000 km nonstop w√§ren somit √ľberhaupt kein Problem. Hat man so ein Schienensystem, dann muss man aus eigener Kraft nur noch kurze Strecken bew√§ltigen. Somit reichen also auch schon die heute g√§ngigen Akkus und muss nicht auf irgendwelche Entwicklungen hoffen, die VIELLEICHT einmal funktionieren werden. F√ľr diese vage Hoffnung werden aktuell viele Milliarden weltweit investiert.

WAS meinst du, muss denn noch alles belegt werden? Dass ein Auto im Schnitt nur einen Wirkungsgrad von 20% hat? Meinst du, es w√§ren 99,5%? Willst du Versuchsreichen daf√ľr, dass E-Motoren einen Wirkungsgrad besser als 90% haben k√∂nnen? Wieso reichen dir keine Datenbl√§tter?

Ich sehe es so: Entweder wird das mit dem Umweltschutz ernst genommen. Dann wird man an Konzepten wie dem Astrail-Konzept nicht vorbei kommen. Oder man sieht Umweltschutz als bequemes Lippenbekenntnis, um sich vor allem selbst irgendwie √ľber Wasser halten zu k√∂nnen. Will man sich nur selber √ľber Wasser halten, dann reicht es, wenn irgendwoher nur gen√ľgend Lebensgrundlagen kommen, √ľber die man selber verf√ľgen kann (meistens in Form von Geld). Da ist es dann egal, ob das Geld mit Umweltschutz, Prostitution, Gl√ľckspiel oder sonst was verdient wird. Hauptsache, es ist da und gut ist's. Man ist sich selbst der N√§chste und jeder ist f√ľr sich selbst verantwortlich. Mitverantwortung? Fehlanzeige. Sollen die doch sehen, wie sie zurecht kommen. Viel christliche Lebenseinstellung kann ich damit jedenfalls nicht entdecken. Von wegen "liebe deinen N√§chsten wie dich selbst"... Eher "nach mir die Sintflut".
--
Servus
Christoph M√ľller
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Christoph M√ľller wrote:

So ist es :-(

Sowas aehnliches hat man in Kalifornien versucht und dabei den Abschluss von Langzeitvertraegen untersagt. Das war der entscheidende Fehler und fuehrte dazu dass es dauernd einen Rolling Blackout gab. Bis der vorige Governor rausgeworfen wurde und Arnold kam, dann hoerte das endlich auf.

So sehr kriseln tut das nicht. Ein Problem ist dass die Arbeitslosigkeit sowohl in Amerika als auch in Europa zu einem grossen Teil strukturell zu werden scheint. Das war allerdings abzusehen. Wenn man Unternehmen immer mehr Kloetze zwischen die Beine wirft gehen sie weg. Dies verstehen viele Politiker nicht und darin liegt meist die Ursache.

Vorstellungen = Traeume? Seltsam. Ok, also, ich traeume dann offenbar gerade von einem bidirektionalen isolierten Halbleiterschalter beim Design wo ich gerade dransitze :-)
Die Labradorhuendin hier wohl auch, denn sie pooft gerade, quiekt ab und zu und die Tatzen bewegen sich.

Au fein: Ich muss heute eine Kostenabschaetzung fuer ein neues Projekt erstellen. Vielleicht sollte ich in der Betreffzeile "Kosten der Traumerfuellung" schreiben :-)

Ich wuesste nicht wie das Geld dafuer kommt. Gesunder Egoismus hat keine Druckerpresse.

Natuerlich habe ich nicht alles gewusst, obwohl ich in meinen ersten Job mit einer gehoerigen Portion Selbstbau-Erfahrung aus dem Amateurfunk ging, was sehr wertvoll ist. Es gibt Kollegen die man fragen kann, es gibt Art of Electronics, es gibt stapelweise App Notes die man im Gegensatz zu uns frueher nicht mehr als Buch bei Distis erbetteln muss. Deshalb platzt mir manchmal fast der Kamm wenn junge "Ingenieure" Sachen loslassen wie "Need diff amplificator, tried but not work, pls send schematic asap".
[...]

Dann lies die nochmal. Wo konkret steht das was von 50%?

Zitat, bitte.

Ah ja, bei Dir sind 39% = 50%? Dann wundert mich einiges nicht mehr :-)

Tja, und wie bekommst Du Biomasse und sonstwas fuer die Stromerzeugung an den Ort selbiger? Rueberbeamen?

Wie aufwendig steht in den Links die ich brachte und die Zahlen decken sich nicht mit Deinen.

Das entscheidende _sind_ Zahlen. Alles andere interessiert weder Investoren noch Politiker. Die entscheiden am Ende ob etwas gemacht wird oder nicht.

Dann lohnt es sich jetzt nicht mehr darueber weiter zu diskutieren. Fuer mich bleibt das dann alles Utopie.

Again, keep it simple. Schustere _eines_ zusammen, setze ein ausgemustertes Auto drauf, tue Sandsaecke als durchschnittliche Nutzlast rein und teste das auf einer stillgelegten Strecke oder einer Strecke wo ein Institut Zugang hat. Falls dann tatsaechlich 700ml/100km rauskommen mache ich einen Schampus auf. Wenn Deine Idee wirklich so toll ist sollte es wohl kein Problem sein einige Diplomarbeiten in dieser Richtung anzuleiern, nicht wahr?

Ich betreibe Umweltschutz auf realistische und zeitnahe Art. Wie etwa durch den Einbau eines Evaporative Cooler vor drei Wochen. Das war Knochenarbeit weil fuer diese Art Einbau an sich nicht gedacht, aber jetzt loeppt der und braucht weniger als ein Zehntel der Energie einer Klimaanlage.

Wie schon die Urahnen sagten: Hic Rhodos, hic salta.

Nein. Weil es nicht stimmt. Q.e.d.

80%? Ich schlage einen Transfer ins 21.Jahrhundert und etwas Weiterbildung in dieser Richtung vor.
http://www.technologyreview.com/energy/24701 /
Die haben die Aermel hochgekrempelt und einen Testwagen _gebaut_. Vermutlich zu spaet jetzt wo fast jede Firma Hybrids anbietet, aber es scheint machbar zu sein.

Wenn die Hoffnungen so vage waeren wie Du meinst haette ein Firma wie Toyota mit Sicherheit nicht bei Tesla Anteile erworben.

Z.B. weil Daten belegen dass auch Deine 20% nicht stimmen, genausowenig wie Deine 50% bei Raffinerien.

Man kommt daran vorbei :-)

Nein, echter Umweltschutz findet seine Anfaenge ganz privat. Indem man z.B. keine Spazierfahrten macht ausser mit dem Fahrrad, indem man sich Oefen besorgt die mit oertlich verfuegbarem nachwachsendem Material laufen und nicht qualmen, indem man den Komfort einer Klimaanlage dankend ablehnt und stattdessen auf Verdunstungskaelte mit hoeherem Wartungsaufwand setzt, indem man keine Plastiktueten benutzt, und so weiter. Alles hier am Laufen. Das soll jetzt keine Angeberei sein, sondern ein Anreiz fuer Mitleser mal in den Spiegel zu gucken was sie selbst tun.
--
Gruesse, Joerg

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Joerg wrote:

Neoliberales Stammtischgew√§sch. Man kann Unternehmen die gehen, auch daf√ľr bestrafen. Dann wird es mit der Globalisierung zwar schwierig, aber ob die was ist, das wird sich ja auch erst zeigen.
Frank
--
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Am 31.08.2010 20:24, schrieb Joerg:

Ach Gott ja - da habe ich was mitgekriegt. Das war von Anfang an eine Totgeburt und wurde vermutlich auch als solche kreiert, um ein paar streitbare Leute ruhig zu stellen. Ich wei√ü die Details jetzt nicht mehr. Aber als ich erfuhr, was da gemacht wurde, habe ich mich erst mal richtig gewundert, wie sowas denn √ľberhaupt funktionieren k√∂nne. Ging dann ja auch den Bach runter.

Glaube kaum, dass das Verbot der Langzeitvertr√§ge schuld am Systemversagen war. Eher die √ľbertriebene Kontrolle, die praktisch in der damals beabsichtigten Form nicht m√∂glich war. Ein bilaterales und faires Stromhandelssystem f√ľr ALLE war da meines Wissens nie geplant. Unter Stromandel verstand man sowas √Ąhnliches wie das MAREN-System, das hierzulande mal ein Herr R√∂ssle (oder so √§hnlich) ausprobierte. Das EVU hatte quasi die Autonummern der ganzen Minianlagen und es wollte diese direkt einzeln steuern. EVU will ein CHEF sein und keine anderen G√∂tter neben sich dulden. Dieser Chef schreibt dann f√ľr Kleinanlagen unrealistisch hohe Verf√ľgbarkeiten vor, damit dann ja auch wirklich auf das Watt die vorgesehene Leistung ins Netz eingespeist wird und nur ja keine Anlage ausf√§llt. Wenn jemand seinen Herd voll mit 10 kW aufdreht, verkauft das EVU was und ist somit kein Problem. Soll jemand mit 5 kW einspeisen und tut's nicht (z.B. weil kaputt), bricht offenbar die weltweite Stromversorgung zusammen und der Chef ist dann schuld. Und was hei√üt schon "Handel" in einem solchen Fall, wenn das EVU bestimmt, wann die Anlage l√§uft oder nicht. Sowas ist eine blinde Steuerung und keine Regelung. Handel schon garnicht. Jetzt stelle dir mal eine Stadt mit nur 10.000 derart gesteuerten Anlagen vor. Der Eine mault, weil es zu kalt, weil Bubi das Fenster zur Unzeit aufgerissen hat und nun mit seiner Anlage W√§rme und folglich auch Strom produzieren will. Der N√§chste kriegt Besuch, ... Ein Verwaltungswahnsinn ohnegleichen, was da beabsichtigt war. Kein normales Hirn denkt sich solchen Schwachsinn aus. Ich kann da nicht anders und muss bei derart bl√ľhendem Unsinn pure Absicht zum Scheitern unterstellen.

Dann wurde in etwa das alte System wieder hergestellt. Fairer automatischer Stromhandel f√ľr alle ist das nicht.

Krisen kommen gerne als e-Funktion daher. Anfangs lange Zeit ganz harmlos. Dann geht's plötzlich los. Aber WIE!

Relativ simple Ursache: Zins und Zinseszins ohne Limit! Wenn dir der Josephspfennig was sagt, muss ich nicht mehr erkl√§ren. Wenn nicht, dann erkl√§r' ich dir das oder du schaust mal unter http://de.wikipedia.org/wiki/Josephspfennig nach. Beeindruckend, wenn man das mal in Excel f√ľr 2000 Jahre nachbildet... Daraus l√§sst sich aber auch ableiten, dass die Machtkonzentration immer schneller und gravierender versch√§rft. Bis es eben wieder mal knallt.
In Diktaturen ist die reale Arbeitslosigkeit meistens sehr groß. Die Machtkonzentration auch.

Ist auch eine Frage der Machtkonzentration. Mit besser verteilter Macht hättest du ganz einfach sagen, "wenn's die nicht machen, dann mach' ich's eben selber". Wenn dir jedoch die nötigen Machtinstrumente (meistens Geld) fehlen, dann wird das nichts. Dann kommt Frust auf und infolgedessen Arbeitslosigkeit, weil es zu wenig Neues gibt. Warum sollten die Mächtigen auch Neues machen? Tun sie garnichts, riskieren sie nichts und sie werden trotzdem reicher. Tun sie was, riskieren sie was und könnten ärmer werden.

Stelle dir vor, es g√§be ASTROHS auf breiter Front. Was w√ľrdest du tun, wenn du Hersteller von Komponenten w√§rst, die in einen solchen Markt prima passen. Bisher hast du nur einen sehr kleinen und exklusiven Markt bedient. Pl√∂tzlich k√∂nnte JEDER deine Produkte brauchen.
Als Normalo hast du auf einmal die M√∂glichkeit, mit der Strom zu produzieren, der so teuer verkauft werden kann, dass die Brennstoffkosten gegen Null gehen und wenn du die richtigen Zeiten nutzt, kannst du damit sogar Geld verdienen. Anfangs werden diese Dinger zwar noch teuer sein. Aber die Komponentenhersteller werden ihre Fertigungsmethoden so √§ndern, dass die St√ľckpreise drastisch einbrechen werden. √úberlege mal, was in den 80er Jahren eine Handbohrmaschine kostete und was etwa Gleichwertiges heute kostet. Damals rund 600,- DM, heute rund 100,- Euro. Und das aber 30 Jahre sp√§ter. Inflationsbedingt m√ľsste die Maschine also rund 700,-...1000,- Euro kosten. Was ist passiert? Die Fertigungsmethoden haben sich drastisch ver√§ndert!

√úber dicken Daumen ja. Es geht ja auch nicht um das letzte Prozent, sondern um WESENTLICH dickere Brummer. So dich, das 10% hin oder her nicht mehr ins Gewicht fallen. Wie ich deinen Bemerkungen entnehme, sind f√ľr dich 11% schon eine Wahnsinnsgr√∂√üe.

Biomasse wird jetzt auch schon rumgekarrt und verarbeitet. Es geht eigentlich nur darum, ob man das Zeug jetzt links oder rechts reinkippt.

Das Entscheidende sind am Ende unsere Lebensbedingungen. Wenn du sie mit Zahlen optimal hin kriegst - meinetwegen. Mir geht es erst mal um die grobe Linie. W√§hrend f√ľr dich bei 10% schon die Welt der Glaubw√ľrdigkeit ins Wanken ger√§t, ist das f√ľr mich noch locker in der Toleranzgrenze. Du kannst ja sogar die Veredelungsverluste komplett ignorieren. Richtig verschaltet gibt's dann noch immer eine sauberere Umwelt als heute. Und das, obwoh. hier 40%, 50% oder so einfach unber√ľcksichtigt bleiben. Es geht hier nicht 123ste Optimierung eines ohnehin schon bestens optimierten Motors. Wenn du da noch 1% oder 2% rausquetscht, dann kannst du dir auf die Schultern klopfen. Mir geht es um Strukturen. Und da liegen sogar 50% noch in der Toleranzgrenze. Anders ausgedr√ľckt: Dieses Potential wurde noch √ľberhaupt nicht beackert und wenn doch, dann wurde es sofort torpediert. Wer das wieso machen will und tut, sollte eigentlich klar sein.

Uns so saufen wird dann halt alle gemeinsam ab, um unsere Gro√ükopferten auch k√ľnftig √ľber Wasser halten zu k√∂nnen.

Ich kann nat√ľrlich auch Holzspielzeug bauen. Wen sollte das √ľberzeugen?
Ein neues System hat immer Feinde. In konkreten Fall auch sehr m√§chtige Feinde. Wenn am Modell IRGENDWAS nicht funktioniert, dann wird das komplette Projekt in Frage gestellt. Genauso, wie du es mit obigen 50% machst, weil eine deiner Quellen nur von 39% oder 40% spricht. Dabei ist nur die Gr√∂√üenordnung wichtig und nicht die pr√§zise Zahl. Diese Pr√§zision w√§re nur dann n√∂tig, wenn das System schon ausgereizt w√§re. Es wurde allerdings noch gar nicht angetastet. Es ist noch nicht optimierts Brachland! Aber schon ist das Projekt f√ľr dich gestorben.

Du meinst, ist soll einen Reichweitentest machen? Macht die Bahn doch eh' schon jeden Tag auf zigtausenden von Kilomentern. Soll ich jetzt das Rad nochmal erfinden?

Schon passiert.

Mit insgesamt nur wenig Wirkung. Viel Wirkung kannst du in deinem bescheidenen Rahmen auch nicht haben. ASTROHS gibt es nicht. Also ist es ziemlich sinnlos und auch viel zu teuer, dir ein Minikraftwerk ins Haus zu holen. E-Auto ist auch nicht, weil du damit deine langen Strecken nicht fahren kannst. Was bleibt dir also noch gro√ü √ľbrig au√üer dem √ľblichen Kleinkram? Haus d√§mmen - kostet etwa genauso viel wie ein Minikraftwerk aus Kleinserienfertigung. Sparsamer autofahren, auf Fliegen verzichten. Lieber radeln. Welche M√∂glichkeiten hast du noch? Licht ausschalten, wenn's nicht gebraucht wird, sparsame Waschmaschine, ... Die Haushalte brauchen rund 1/3 der Gesamtenergie. Von diesem einen Drittel kannst du wahrscheinlich etwa 30% einsparen, wenn man von einem halbwegs normalen Haushalt ausgeht. Das hat keinen Effekt auf die anderen 2/3 des Energiebedarfs.

"...has developed a fuel-injection system it says can improve the efficiency of gasoline engines by more than 50 percent."
F√ľr die Prozentrechnung braucht man immer eine Basis. Das System liefert 50% mehr als diese Basis. Die Basis d√ľrften 20% sein. 50% drauf macht dann 30%. Das haut mich noch lange nicht um. Mobile Dieselmotoren erreichen ja auch schon 40%. Aber nur unter optimalsten Betriebsbedingungen. Die kann man station√§r einstellen. Aber im mobilen Betrieb ist das so gut wie ausgeschlossen.
Hier in Europa werden nicht nur Einspritzsysteme entwickelt, sondern auch elektromagnetisch betätigte Ventile. Am maximalen Wirkungsgrad wird das nicht viel ändern. Aber der Teillastbereich kann damit wesentlich besser bedient werden, so dass man am Ende, zusammen mit Start-Stopp-Automatik, vielleicht auf 30...35% kommt. So ein Ding aber dann noch immer in erster Linie ein Ofen. Und wo stellt ein normal denkender Mensch eigentlich einen Ofen hin? Auf die Straße, damit es dort schön warm wird?

Auf die Idee mit den Hybrids ist man √ľberhaupt erst gekommen, um den leidigen Teillastbereich los zu werden, der jede Energiebilanz versaut. Wenn du dir anschaust, was da f√ľr ein Aufwand getrieben wird, dann kannst du dir vielleicht auch vorstellen, um welche Energiemengen es dabei gehen muss.

Wenn die Immobilienkredite so sicher waren, dass sie die Banken gekauft haben, dann m√ľssen sie ja sicher gewesen sein... Wie konnte es also nur zu dieser Wirtschaftskrise kommen?
E-Auto ist jetzt vor allem ein Hype. Ob dieser wirklich sachlich begr√ľndet ist - in der Branche man durchaus seine Zweifel. Aber wer jetzt nicht mitmacht, kegelt sich wom√∂glich aus dem Markt heraus. Die Verh√§ltnisse sind l√§ngst nicht so klar, wie du zu vermuten scheinst.

Maximaler Wirkungsgrad ist nicht durchschnittlicher Wirkungsgrad. Aber langsam geb' ich's auf...

Wird man sehen. Wenn, dann nur mit irrsinnig gro√üem technischen Aufwand. F√ľr thermodynamische Maschinen liegt der maximale Wirkungsgrad mit irdischen Werkstoffen um 70%. Selbst damit hat man noch 30% Abw√§rme, die auf der Stra√üe ganz einfach nicht nutzbar ist. Ich k√∂nnte jetzt noch viel erz√§hlen, habe jedoch den Eindruck, dass du nicht nachvollziehen kannst, was ich schreibe. Darum spare ich mir jetzt die Zeit.

Anfänge ja. Aber dabei sollte man es doch nicht belassen.

die machen aber keinen Strom. Der wird dann andernorts produziert, wobei die W√§rme f√ľr deinen Ofen zum K√ľhlturm rausgeblasen werden muss.

was qualmt, verbrennt nicht richtig. Könnte man mit guter Verbrennung Geld verdienen, wäre man schon hinterher, dass da nichts qualmt. Merkt man dann schnell im Geldbeutel.

Geht noch besser, indem man den Luftzug daf√ľr rein thermisch von der Sonne machen l√§sst

Bei uns auch. Die Wirkung h√§lt sich seit Jahrzehnten jedoch in ziemlich bescheidenen Grenzen. Vor lauter Besch√§ftigung mit all dem Kleinkram sieht man die gro√üen Brocken √ľberhaupt nicht mehr. Die gro√üen Energieversorger freut's.

Sorry, aber das ist hierzulande wirklich ein uralter Hut.
--
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Christoph M√ľller wrote:

Noe, ist heute noch in vollem Gang. Die neugeschaffene Buerokratie (mitsamt den ueblichen fetten Pensionsanspruechen und allem PiPaPo) nennt sich Cal-ISO.

Es war das Verbot von Langzeitvertraegen was das anfangs zu Fall brachte. Das haben nachher sogar fuehrende Leute zugegeben.

Wenn ich sehe wie gut es uns allen geht gegenueber den vielen Familien im Sudan oder anderen Gegenden die nicht wissen wo sie die Babynahrung fuer morgen frueh herbekommen sollen, dann mache ich mir keine Sorgen.

Ach das hatten wir doch alles schonmal. Zinsen gibt es derzeit so gut wie ueberhaupt keine. Nutzt nix.

Man braucht keine Machtinstrumente um ein Electronic Gizmo zu entwickeln, produzieren und vermarkten. Man muss nur von Behoerden in Ruhe gelassen werden und da liegt das Problem. Also habe ich mich beschraenkt auf lediglich den ersten Punkt, entwickeln. Produziert wird dann manchmal in China oder sonstwo.

Koennte, wuerde ... :-)

Meine Metabo hatte damals rund 150DM gekostet und lebt bis heute noch gusseisern. Eine gute Handbohrmaschine dieser Art kostet heutzutage mindestens das gleiche. Die kannst Du nicht mit der $30 Maschine vom Krauter vergleichen wo nach wenigen Jahren das Bohrfutter gallert und die Lager im Eimer sind.

Klar sind die das. Wenn Du eine Methode findest wie da noch 2% rausgeholt werden koennen dann kannst Du Dir eine Insel mit Flugplatz und Privatjet kaufen.

Tja, und womit faehrt diese Karre genau?

Im Ernst, wenn Du so ueber Zahlen denkst wird Dir langfristig niemand ernsthaft zuhoeren. Vielleicht mit Ausnahme einiger Oeko-Freaks.

Kein Holzspielzeug sondern einen Prototypen. Wenn das schon zu schwierig ist dann vergiss das ganze am besten.

Eine? Dutzende ...
Und ja, bei Kommittee und so bin ich fuer Akribie und Nachfragen bekannt. Dabei hat sich schon manche ach so gruene Idee als Mumpitz entpuppt. Zum Beispiel die Idee Akkus von Hybrid-Autos als Nachtpuffer zu benutzen. Wat'n Unsinn.
Auch bei Kunden bohre ich oft tiefer nach, manchmal nervt das etwas, doch dann sagt ploetzlich einer "Ach du Sch....e! Da hatten wir tatsaechlich nicht dran gedacht, das waere ja voll in die Hosen gegangen".

Derzeit, ohne jegliche Versuchsdaten, ist es das.

Ja wo denn? Die haben keine Einzelfahrlafetten oder so.

Nein, konkrete (_gemessene_) Daten bringen. Wenn das bisher noch niemand mit so kleinen Schienenfaehrzeugen getan hat, tja, da muss man das denn wohl in Angriff nehmen.

Was ist bei rausgekommen? Kann man das irgendwo nachlesen?

Hast Du eine Ahnung. Wenn hier alle ihre Klimaanlagen so umstellen wuerden wie wir jetzt dann gaebe es nie mehr einen Energieengpass im Hochsommer.

Auch die kann man angehen. Z.B. in Betrieben und vor allem Schulen die Klimaanlagen runterfahren wenn keiner da ist.

20% ist schon lange passe, moderne Motoren haben laengst mehr. Es wurde dort eine konkrete Verbrauchsangabe gemacht _und_ getestet (das ist das entscheidende). Die packst Du selbst mit einem Golf Turbodiesel nicht und das hier ist ein flotter Sportwagen, eher Edelklasse.
Hier hast Du ein glasklares Beispiel was Du tun muesstest: Versuche unter Zeugenaugen fahren, Messwerte publizieren, und dann bollern Interessenten und Investoren an Deine Tuer.

3.7 Liter/100km (entspricht den gemessenen 64mpg) mit einem Sportwagen liesse ich mir schon gefallen. Das ist echter Fortschritt.

Tja, aber es war wohl erfolgreich. Die verkaufen sie hier wie warme Semmeln.

Ich hatte noch nie besonderes Vertrauen in Finanzinstitute. Bei der Industrie sieht das anderes aus, sonst fuer ich nicht freiberuflich fuer selbige arbeiten.

Ich glaube auch nicht dass E-Autos der Weisheit letzter Schluss sind. Jedenfalls nicht fuer USA, wegen der langen Strecken.

Wie kam der Sportwagen denn sonst auf seine 3.7l/100km? Genie flutschte aus der Flasche und hat von hinten heimlich geschoben?
[...]

Das ist nicht genug. Unserer schafft 3000cfm (rund 35 Kubiketer pro Sekunde) und selbst das reicht an heissen Tagen nicht. Aber einen groesseren haette ich da nicht reinbekommen, war recht knifflig.

Noe, leider auch nicht richtig. Konkretes Beispiel: In Leichlingen/Rheinland mit rund 25000 Einwohner gab es laut RWE (und die mussten das wissen da meldepflichtig) damals nur zwei Haeuser mit Waermepumpen. Eines war unseres ...
--
Gruesse, Joerg

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Am 01.09.2010 01:02, schrieb Joerg:

Und? Bringt's den normalen Leuten was? Ich hatte damals den Eindruck, als ob sich nur wieder mal ein paar Leute ihre Pfr√ľnde sichern wollten und das Volk dabei sozusagen als Beute auffassten, die es auszunehmen und zu verwerten gilt. Nicht, um ihm irgendwie n√ľtzlich zu sein.

Was dann letztlich wirklich den Ausschlag gab, ist ja egal. W√§re das System wirklich gut gewesen, h√§tte man sicher auch daf√ľr eine Regelung gefunden.

Wir sollten uns aber nicht an diesen Ländern orientieren und ihnen nacheifern. Es wäre besser, wenn wir ihnen zu höheren Standards verhelfen könnten. Das Raffgierprinzip hilft hier aber nicht weiter. Es verschlimmert eher die ohnehin schon schlimme Situation.

Kann es sein, dass die Wucht einer e-Funktion nicht ganz bewusst ist? Selbst wenn die Zinsen niedrig sind - es gibt auch Zinseszinsen und somit auch besagte e-Funktion.

Selbstverst√§ndlich braucht man die. Wissen ist Macht. Damit geht's schon mal los. Ohne Ahnung kriegst du nix gebacken. Dann brauchst du ein Labor mit ein paar Messger√§ten und gen√ľgend Zeit. Meistens ist es so, dass ein guter Entwickler ein eher schlechter Vermarkter ist und umgekehrt. Also w√§re es angebracht, einen guten Vermarkter einzuschalten, den du in irgendeiner Form zu bezahlen hast. Bekannt werden muss das Produkt auch. Also musst du auch noch Werbung machen. Kostet alles einen Haufen Geld bzw. Machtinstrumente. Irgendwie musst du die Spezialisten so weit bringen, dass sie das n√∂tige zur Vermarktung deiner Entwicklung tun. Es geht hier nicht nur um Geld.

Da du Consultant bist, gehe ich davon aus, dass oben Beschriebenes deine Auftraggeber erledigen.

Auf diesem Niveau ist es besser, die Diskussion zu beenden.

Im Beispiel ging es ganz konkret um eine Metabo. Die kostete nicht 150,- DM, sondern 600,- DM. Hatte nämlich schon elektronische Regelung.

Habe einen Akkuschrauber von Aldi. Hat um die 30,- Euro gekostet. Tut seit Jahren. Elektronisch geregelt mit einstellbarer Drehmomentbegrenzung. Das hatte die teure Metabo damals noch nicht.

Dann sitzt du gedanklich auf dem falschen Gleis.

Sicher nicht. Wie es geht, schlage ich ja schon seit Jahrzehnten vor. An der Faktenlage hat sich kaum was geändert. Man muss den Treibstoff noch immer mit großem Aufwand veredeln. Man kann noch immer nicht mit der unveredelten Ausgangsenergieform fahren. Man bläst noch immer gigantische Abwärmemengen auf die Straßen und betreibt gleichzeitig so viele Heizkessel, dass sie die gleiche Energiemenge NOCHMAL umsetzen. An waggonähnliches Windschattenfahren kann man noch immer nicht denken.
Wenn DIESE Dinge sinnvoll miteinander vernetzt werden, dann kannst du die jetzt noch technischen Möglichkeiten glatt vergessen.
Die Raffinerie quetscht aus ihren Prozessen raus, was technisch und wirtschaftlich halt noch machbar ist. Verbesserungen bewegen sich - wenn √ľberhaupt - i.d.R. im einstelligen Prozentbereich.
Mit den Motoren in den Autos sieht es nicht viel besser aus.
Heizkessel arbeiten verdammt hart an der theoretisch √ľberhaupt denkbaren Grenze, weshalb sie l√§ngst echte High-Tech-Ger√§te sind und mit einem simplen Bunsenbrenner kaum noch was zu tun haben. Da kannst du dich schon feiern lassen, wenn √ľberhaupt noch eine einstellige Prozentverbesserung hin kriegst.
Waggonähnliches Windschattenfahren ist auf zweidimensionalen Straßen schlicht nicht sinnvoll drin. Zu gefährlich.
Technische Verbesserungen sind - weil ohnehin schon ausgereizt - eher nebens√§chlicher Natur. Da ist nicht mehr viel zu holen. Mit Strukturentscheidungen kann man sehr viel mehr bewirken. Zumindest theoretisch. Da braucht man z.B. die Heizkessel √ľberhaupt nicht zu verbessern - man kann GANZ auf sei VERZICHTEN! Und damit auf rund 1/3 der kompletten Energieversorgung. Was soll ich angesichts solcher Gr√∂√üenordnungen noch um 1/10 Prozente rumstreiten?
Aber all das hatten wir schon...

Mit dem produzierten Strom. Details habe ich dir schon erklärt.

Ich habe ABC-Analyse gelernt und verinnerlicht. Auf den kurzen Nenner gebracht: Das Wichtige ist wichtig und das Unwichtige ist unwichtig. Kurz, wenn man mas zu erledigen hat, macht man sich zuerst mal eine Liste, was alles zu tun ist und sortiert erst mal der Wichtigkeit nach. Diese Liste sollte man sinnvollerweise von oben nach unten abarbeiten anstatt sich einfach irgendwas aus der unsortierten Liste rauszupicken. Die wirklich wichtigen Eintr√§ge in der Liste sind n√§mlich meistens ziemlich wenige. Unwichtige gibt es dagegen massenhaft. Die Wahrscheinlichkeit, dass du mit einem zuf√§lligen Griff in die unsortierte Todo-Liste irgendein wirklich unwichtiges Detail erwischt, ist um 1 bis 2 Zehnerpotenzen gr√∂√üer als dass du etwas wirklich wichtiges erwischt. Um das nicht dem Zufall zu √ľberlassen und eine effektive Vorgehensweise zu erreichen, macht man ABC-Analysen.

Das ist ja grade das Problem. So ein Prototyp d√ľrfte sich im Milliarden-Euro-Bereich bewegen. Ist n√§mlich wirklich High-Tech vom Feinsten und vom Entwicklungsaufwand her etwa mit der Neukonstruktion eines Flugzeugs vergleichbar. Ober eines komplett neuen Autos. Wie man aber speziell an Autos sieht - der Aufwand lohnt sich bei gro√üen St√ľckzahlen und der St√ľckpreis h√§lt sich trotzdem in Grenzen, weil man den Aufwand eben auf mehrere Millionen Einheiten verteilen kann.

Buchhalterische Vorgehensweise. Mir geht es nicht darum, ob es nun 30% oder 50% sind. Mir geht es drum, dass man den KOMPLETTEN BROCKEN GAR NICHT MEHR BRAUCHT. Denn dieser Brocken ist mit 30% ein riesen Wummer und mit 50% nat√ľrlich auch. Egal wie - er ist gr√∂√üer als das, was an den R√§dern unserer Mobilit√§t INSGESAMT gebraucht wird.

Waggons hat die Bahn allerdings schon. Gibt irgendeinen Grund zur Annahme, dass das Weglassen einer mechanischen Kupplung und Allradantrieb die nötige Antriebsenergie gleich verzigfachen könnte?

FH Wiesbaden Oktober 2002, Fachbereich MND Studiengang Uwelttechnik / Umweltmesstechnik, Markus Koscher, "Das Railtaxi als Element einer effektiven und umweltverträglichen Energienutzung", Referent: Prof. Dr. Franjo Sabo, Co-Refernt bin ich selber.
Rausgekommen ist das, was ich hier auch immer erzähle.

Unter "viel Wirkung" stelle ich mir vor, dass es in den USA nur noch Häuser ohne Heizkessel und nur solar angetriebene Klimaanlagen gibt. Glaube kaum, dass du das mit deinem einen Haus hin kriegen kannst.

Ich habe danach gefragt, welche Wirkung DU ein DEINEM bescheidenen Rahmen hast. Du schaffst es n√§mlich NICHT, dass auf einmal alle auf effektive Klimaanlagen umr√ľsten w√ľrden. Da geh√∂rt schon wesentlich mehr dazu, als sich nur selber eine solche zuzulegen. Selber ist man ja nicht mal ein Fliegenschiss auf einer Landkarte. Wenn man WIRKLICH was bewegen will, dann muss man daf√ľr sich sorgen, dass sich auch m√∂glichst viele andere in die gew√ľnschte Richtung bewegen. Ohne Motivation geht da nichts. Diese Motivation k√∂nnte das Astrail-Konzept sein.

Damit bewegen wir uns noch immer bei dem einen Drittel der Gebäudeklimatisierung. Was ist mit den anderen beiden Dritteln? Industrie/Handel/Handwerk/Verwaltung und Mobilität?

Tipp: Wenn du an der roten Ampel steht und der Motor läuft - wie viel braucht die Kiste dort auf 100 km? Durchschnittlicher und maximaler Wirkungsgrad sind NICHT identisch!!!!

Und trotz all des Aufwands sind die Dinger trotzdem noch immer in erster Linie √Ėfen, die auch fahren k√∂nnen. Dir geht es nur darum, den Ofenanteil m√∂glichst klein zu machen. Mir geht es darum, den Ofenanteil dort hin zu stellen, wo man grade einen Ofen braucht. Das ist zwei v√∂llig verschiedene Denkans√§tze. Meinen Ansatz kannst du nicht nachvollziehen.

Warum aber in Toyota?

Per Railtaxi w√§re das Problem ein eher nur kleines. OK, wo da √ľberall Gleise liegen, wei√ü ich nicht.

Das sind rund 37 kWh/100km. "Normale" E-Autos brauchen rund 25 kWh/100km.

Wie man's eben bauen und dimensionieren will und kann. Es gibt ja sogar Aufwindkraftwerke. Da drin zieht's derart, dass man mit der Zugluft einen Generator antreiben kann.
http://www.youtube.com/watch?v=gxCmyTYWGG4
Oder google einfach nach "solare k√ľhlung"

Aus Eins mach Eins (oder geringf√ľgig mehr - je nach Typ und Bedingungen). Und das mit gro√üem Aufwand.
--
Servus
Christoph M√ľller
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Christoph M√ľller wrote:

Nein, hat den Leuten nichts gebracht, nur Preiserhoehungen.

Du kannst grossen nicht den Zutritt versperren. Zum einen weil das (zu Recht) vor Gericht abgeschossen wuerde, zum anderen wegen der Grundlast. Und damit haettest Du das gleiche wie an der Boerse: Profizocker.

Wir sollten IMHO aufhoeren zu jammern, ach wie schlimm die Wirtschaftkrise mal wieder ist. Sie ist es nicht, die Welt wird davon nicht untergehen, wir werden nichtmal hungern wie andere.

Na dann rechne das mal bei einem halben Prozent schoen. Hint: Die Lebenserwartung eines Menschen ist nicht so hoch ;-)
Wird BTW komplett von Steuer und Inflation aufgefressen.

Wissen gibt es heute kostenlos im Internet.

Klar musst Du das alles organisieren. Wo ein Wille da ein Weg.

Ja. Aber wenn die buerokratischen Huerden nicht so aetzend waeren hatte ich laengst Produkt im Angebot und Arbeitsplaetze geschaffen. Buerokratie ist ein Job Killer, nix anderes. Je weniger Buerokraten es gibt desto besser.

Denke ich auch, denn (derzeit) wird es Dir nicht gelingen mich von diesen Konsepten zu ueberzeugen. Ich fuerchte nur, auch andere wirst Du nicht ueberzeugen.

Ok, die hat meine nicht. Aber die kosteten damals nicht das vierfache.

Noe, ich sitze auf dem der Realisten :-)

Ja, und fuehrt hier nicht weiter. Du hast oben die entscheidendem Worte geschrieben: "Zumindest theoretisch". Wie ich schon x-mal schrieb, graue Theorie will niemand, die Leute wollen handfeste Messungen und Versuche sehen.

Und ich, dass das ohne enorme Investitionen kaum machbar ist in dieser Gegend. Und daher nicht geschehen wird.

Aehm, der wichtigste Punkt ganz oben auf den Liste waere "Zeige Leuten dass das funktionieren kann". Sonst kann Du es gleich sein lassen, dann fiele der Rest unter "unwichtig". Und ja, dazu gehoeren schonmal Details wie Probefahrten. Wenn Du die alle ganz unten auf die Liste schreibst wirst Du in dem Markt nichts bewegen.
Ich bin gerade an einem recht ehrgeizigen Kundenprojekt. Dieses kam nur zustande weil der Kunde die Aermel hochgekrempelt hat und zwei Prototypen baute. Andere haben nur vollmundige Papers und Praesentationen. Mein Kunde machte Butter bei die Fische und bekam dann den Auftrag. So macht man das.

Haeh? Also ich glaube Du muesstest wirklich mal eine amerikanische Start-up Firma sehen. Wir haben edelste Medizingeraete entwickelt in ganz neuer Technologie. Nix Milliarden, da wurde improvisiert dass die Schwarte kracht. Und es hat funktioniert.
Warum baust Du nicht ein oder zwei Schienentaxis zusammen? Ich denke Du wirst entweder schweissen koennen oder jemanden kennen. Dann braucht es an sich nur noch viel Zeit und einen Haufen Metallteile von einen Schrottplatz fuer Schienenfaehrzeuge. Hint: Die Klamotten fuer den Prototypen des letzten groesseren Medizingeraetes haben wir grossenteils ueber EBay ersteigert.

Wenn Du so wenig Interesse an Zahlen hast kann ich Dir beinahe vorhersagen dass Du keine Investoren oder politisch interessierte finden wirst.

Es werden dann x Getriebe noetig, Steuerungen die Energie brauchen, der Abstand kann nicht mehr Puffer zu Puffer sein, und so weiter. Man muss sowas schluessig berechnen und dann messen. Sonst glaubt Dir keiner, auch ich nicht.

Mit Versuchsreihen oder war das bloss eine theoretische Arbeit? Wo ist die im Web zugaenglich?

Ginge: Wir haben keinen Heizkessel und der Evaporative Cooler verbraucht rund 400W. Waere solar easy. Ich hatte vor vielen Jahren als wir ein neues Dach brauchten nach Steuervorteilen fuer solar gefragt, Pustekuchen. Die wurden erst langsam unter Bush in Gang gebracht. War aber zu spaet, das wir jetzt ein (teures) Metallschindeldach haben dass ich jetzt nicht wieder teilweise abreissen lassen werde.

Das sehe ich grundsaetzlich anders. Man muss zuerst mit kleinen Beispielen anfangen, das anderen zeigen, die machen das nach -> Schneeball. Aber wenn Du partout daran glaubst dass man alles nur mit Pomp und Trara, grossem Knall und riesigen Konzeptaenderungen quasi ueber Nacht machen kann, dann wirst Du mit diesen Ideen scheitern.

Also wenn man (erstmal) nur ein Drittel bewegen kann dann sollte man nach Deiner Meinung alles in die Ecke schmeissen und lieber die super-duper technische Revolution abwarten? Bei der Du wahrscheinlich noch im Alter von 80 lamentieren wirst dass man Railtaxis haette bauen sollen, waehrend der Rest der Welt einfach schrittweisen Fortschritt gemacht hat?
Das kann ich nun ueberhaupt nicht mehr verstehen.

Hier gibt es bis zum Highway eine Ampel. Danach immer 65mph. Ihr braucht mehr Highways ... :-)

Richtig, ich glaube an schrittweisen Fortschritt. Ich warte nicht darauf ob irgendein Luftschloss eines Tages doch mal Wahrheit wird.

Ist nur eine Firma, aber eine gute. Der Toyota meiner Frau ist von aehnlich gusseiserner Qualitaet wie mein Mitsubishi.

Hier liegen nur Gleise wo die Hauptgueterstrecken sind. Daran wird sich die naechsten paar tausend Jahre auch kaum was aendern.

Es ist schrittweiser Fortschritt. Das ist es was fuer mich zaehlt. Wer sagt denn dass die Entwicklung nach 3.7l/100km nicht weitergeht? Fakt ist, zu fossil getriebenen Strassenfahrzeugen gibt es fuer viele Situationen heutzutage noch keine Alternativen. Daher waere es dumm, wenn man die Forschung in dem Bereich jetzt einfach an den Nagel hinge. Das geht erst wenn die Alternative da ist, und das ist sie nicht.

Ich denke Du muesstest Dich ueber Wirkungsgrade von Waermepumpen _vor_ solchen Ausagen nochmal schlau machen :-)
--
Gruesse, Joerg

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Am 01.09.2010 16:24, schrieb Joerg:

Also hat - wie vermutet - das Beuteschema gegriffen.

Aber den Kleinen erlauben - das sollte doch politisch machbar sein. Das ist u.a. Sinn und Zweck von ASTROHS.

Die Grundlast halte ich nicht f√ľr ein Problem, wenn es zigtausende mit einem Vielfachen der geforderten Leistung quasi Gewehr bei Fu√ü stehen. Ist der Strompreis hoch genug, kannst du einem solchen Netz binnen weniger Minuten sogar gigawattweise Strom ziehen. Die Profizocker - das w√§ren in dem vorgeschlagenen System die kleinen Computerprogramme, die die ASTROHS-Telegramme auswerten und mit den Gewohnheiten der Hausbewohner abgleichen und optimieren. Ein Mensch wird sich nicht so intensiv mit deiner Optimierung besch√§ftigen.
[Josephspfennig]

Du meinst, das mit dem halben Prozent bleibt bis in alle Ewigkeit?

Wg. Krise. Und du meinst, das bleibt jetzt so auf immer?

Das Internet macht dir dann auch, was du willst und baut die Elektronik?

Sehe ich √§hnlich. Es sind auch B√ľrokraten, die daf√ľr sorgen, dass die Abw√§rme der Autos und vieles Andere nicht nutzbar ist. So viel Murks kann ein Ingenieur gar nicht konstruieren wie durch falsche Administration kaputt gemacht wird. Das ist der Zusammenhang, auf den ich dich gerne hinweisen will. Im Zusammenhang mit allen m√∂glichen Bremsereien auf dem Arbeitsmarkt stimmst du mir zu, obwohl ich das Thema nicht mal angeschnitten habe. Das hast du selbst gemacht. Aber wenn es um Energiestr√∂me geht, meinst du, w√§re alles in Ordnung? Warum sollten eben diese B√ľrokraten ausgerechnet die Energiestr√∂me tadellos in den Griff kriegen und den Arbeitsmarkt nicht?

Wird doch seit Jahrzehnten per Micro-KWK und KWK der Städte und Kommunen gezeigt. Wie viele Jahre braucht's zum verstehen des Gesehenen?

Mit anderen Projekten mache ich das auch so. Das Astrail-Konzept ist f√ľr eine Einzelperson allerdings etwas zu gro√ü. Trotzdem erwartest du von mir, dass ich es durchziehe? So viele Milliarden habe ich grad' nicht da. Kannst du mir mal kurz aushelfen?

Ist so.

1. hat sowas vermutlich auch nicht eine Einzelperson gemacht 2. hat die Entwicklung eines Medizinger√§ts √ľblicherweise wenig mit Politik und Energiestr√∂men ganzer L√§nder zu tun.

Was soll ich denn damit zeigen? Dass es nicht funktioniert, weil ich mir die ganzen Detailentwicklungen nicht leisten kann?

Mag ja sein, dass du das Railtaxi f√ľr ein Kinderkarussel h√§ltst. Ist es aber trotzdem nicht.

Wenn du einen neuen Schallkopf f√ľr ein medizinisches Sono entwickelt, reicht als Prototyp schon ein Holzmodell? Das glaubt dir doch kein Mensch! Genausowenig wird es jemanden √ľberzeugen, wenn ich nur ein Railtaxi zusammenschwei√üe und weder Elektronik noch Software noch Sensorik noch Teststrecke habe. Um zu sehen, dass sowas NICHT √ľberzeugt, muss ich DIESEN Prototypen garantiert nicht aufbauen.

Wenn's nach dir ginge, m√ľsste ich MINDESTENS meine Existenz riskieren. Wenn's daneben geht - hast du ja gleich gesagt. Dass es gut geht - daf√ľr fehlt schlicht das Geld. Was also √ľbrig bleibt von deinen Forderungen: Du willst meinen Kopf haben.

Probier's mal bei www.grin.com

Ging bis heute nicht.

ob Heizkessel oder Holzofen ist doch egal. Du produziert jedenfalls sehr hohe Temperaturen mit der Holzverbrennung, obwohl du am Ende nur 20¬įC brauchst. Hast also ein mords Temperaturgef√§lle im Haus und machst nichts weiter draus als Niedertemperaturw√§rme - die niederwertigste Energieform. Je gr√∂√üer das Temperaturgef√§lle, desto mehr Strom kann man prinzipiell draus gewinnen. Das √ľberl√§sst du aber lieber den gro√üen Kraftwerken, die auf deine Heizung √ľberhaupt keinen Einfluss haben.

Das Dach bleibt dabei nahezu unber√ľhrt. Die Solargeschichten kommen i.d.R. oben drauf.

Genau so werden die Entwickler regenerativer Energien seit Jahrzehnten hingehalten. Man erwartet, dass sich ihre Produkte in einem Markt bew√§hren, der f√ľr vollkommen andere Dinge - n√§mlich f√ľr supertr√§ge GROSSkraftwerke und Machterhaltung/ausbau - ausgelegt ist. Ist etwa so, als w√ľrde man erwarten, dass jemand seine neu entwickelten Skischuhe in einem Sportgesch√§ft mitten in der Sahara in Massen verkaufen k√∂nnte. Wenn er das nicht schafft, dann taugt doch logischerweise der Skischuh nichts. Sonst w√ľrden die Leute ihm diesen doch aus der Hand rei√üen. Ach - da gibt's gar keine schneebedeckten Berge? Muss man ja nicht dazu sagen. Genausowenig muss man dazu sagen, dass sowas wie ASTROHS fehlt. Merkt doch eh keiner.

Nicht nur ich. Das Umwelt- und Sozialproblem haben wir ALLE.

Es geht √ľberhaupt nicht um eine technische Revolution. Eher um die Art und Weise, wie wir unsere bekannte Technik nutzen wollen. Zum Wohle Aller oder zum Reichwerden Weniger mit fatalen Umwelt- und Sozialkonsequenzen bis hin zu Kriegen wie im Irak?

Da geht's auch nirgendwo bergauf oder bergab? Man muss nicht beschleunigen und auch nicht bremsen. Die Luft hat auch immer nur 20¬įC und eine konstante Luftfeuchtigkeit und konstanten Luftdruck. Kein L√ľftchen weht. Motor, Getriebe und Chassis sind 100% auf 65mph abgestimmt. Der Motor ist IMMER betriebswarm und hat sauberes, frisches √Ėl. DANN kann ich mir sogar vorstellen, dass deine Kiste 40% Wirkungsgrad hat statt der durchschnittlichen 20%, wenn's ein Diesel ist.

Haben die Leute mit ihren Banken genauso geglaubt.

Das ist das, was seit Jahrzehnten am weitesten ausgereizt ist. Je näher man der theoretischen Grenze kommt, desto kleiner werden diese Fortschritte.
Wenn es um Verwaltungsoptimierung geht, meint man normalerweise nur die Optimierung der betrieblichen Abl√§ufe. Nur h√∂chst selten aber, ob auch der eigentliche Zweck der Verwaltung optimal erf√ľllt wird. So weit kommt man typischerweise vor lauter Optimierung im Vorfeld gar nicht. Aus diesem Grund werden die WIRKLICH DICKEN BROCKEN tats√§chlich NICHT in Angriff genommen. Lieber ballert man ein paar zigtausend Iraker ab, um nur ja DARAN NICHTS ZU √ĄNDERN.

Wirkt sich das auf die Gebäudeheizung aus? Wenn das Auto mit dieser Art Optimierung weiter getrieben wird - wird die Stromversorgung damit auch sauberer? Es hängt nun mal alles zusammen, weshalb man das Problem auch zusammenhängend angehen sollte und nicht nur immer von der Froschperspektive aus.

Weil nicht bzw. nur wenig an den Alternativen gearbeitet wird, h√§ngt man √Ėl wie der S√ľchtige am Rauschgift.

Das, was im Kraftwerk durch den K√ľhlturm gejagt wird, holt man sich mit der W√§rmepumpe wieder rein. Wirkungsgrad ist nur eine HILFSgr√∂√üe. Keine Zielgr√∂√üe.
--
Servus
Christoph M√ľller
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Christoph M√ľller wrote:

[...]
Nein. Aber wenn es hochgeht dann gibt es fast zeitgleich Inflation, wird also weiterhin aufgefressen.

Im Prinzip ja. War schon immer so. Wenn Du 5% aufs Ersparte bekommst nimmt Dir der Fiskus 1.5% oder mehr davon weg, die Inflation liegt dann meist bei 4% oder mehr, kannst Du Dir ausrechnen wieviel an Minus bleibt.

Gebratene Tauben sollen in den Mund fliegen? Also ein wenig Eigeninitiative und Aermelhochkrempeln sollte von Ingenieuren erwartet werden koennen. Und wenn man mal haengenbleibt gibt es Usenet.

Sie wuerden auch das nicht in den Griff kriegen. Daher machen das derzeit Unternehmen.

Ich meinte Deine Railtaxis.

Nein, selbst wenn ich es koennte wuerde ich es nicht. Nochmal: Keep it simple. Wenn Du meinst fuer erste Versuche gleich Milliarden zu brauchen hast Du schon falsch angefangen ;-)

Sorry, aber dann glaube ich nicht dass Du das Management der ersten Projekte hinbekommen wuerdest. Wer gleich zu Anfang Milliarden haben will dem ist beinahe garantiert dass er keinen Heller bekommt.

Nein, meist 5-10 Ingenieure. Die musst Du schon zusammenbekommen. Wenn Dir das nicht gelingt dann vergiss das ganze besser. Im Prinzip ist genau jetzt die beste Zeit fuer solche Projekte. Leute suchen verzweifelt Arbeit, irgendeine Arbeit. Firmen gehen pleite, und da hat man exzellente Chancen Messgeraete und Material fuer einen Appel und ein Ei zu ergattern. Aber lange wird das nicht so bleiben, gestern stand bei uns in der Zeitung dass die (realen) Arbeitslosenzahlen in Deutschland sinken.

Da irrst Du. Allein das Zulassungsprozedere bei der FDA ist aetzend, und das darf man fuer jeden groesseren Markt bei der dortigen Buerokratie wiederholen. Dann die Abrechnungsziffer bei den Kassen, ohne die so gut wie nichts laeuft. Und so weiter. Meine Projekte im Flugzeubau waren dagegen beinahe ein Waldspaziergang.

Damit zeigst Du sehr viele Sachen. Das Konzept, die Energieeffizienz, wie man die Steuerung machen kann, und so weiter. Du wuerdest die Sache mit Leben erfuellen. Nichts hat durchschlagendere Wirkung bei Entscheidungstraegern als eine Mappe mit knallharten und bezeugten Messergebnissen.

Was hat denn der Bau von ein, zwei Prototypen jetzt mit einem Kinderkarussell zu tun?

Ok, ich geb's auf, ich habe den Eindruck Du scheust vor der Testphase und der dazugehoerigen Kleinarbeit zurueck.
Du muesstest mal Prototypen von Medizingeraeten sehen. 19" Schraenke von EBay oder sonstwoher, voll mit Boards, Kabel haengen ueberall rum, Leute bohren, saegen, feilen, loeten, messen. Hin und wieder scheppert's. Auch die ersten Schallkoepfe entstehen i.d.R. simpel. Das Gehaeuse auf einer Drehbank die schon bessere Tage gesehen hat, das Array auf einer Wet Dicing Saw aus der Konkursmasse einer Halbleiter Backend Firma, und so weiter. Alles schon gemacht, x-mal. Muss mir kein Mensch glauben, ich weiss es weil ich dabei war.
Um mal ein Beispiel zu nennen: Wenn ich bei der Start-up Firma die ich nach Ankunft in Amerika leitete dem Chef der geldgebenden Firma gesagt haette dass wir erstmal ein cooles Millioenchen fuer eine neue Dicing Saw von Disco oder Kulicke&Soffa braeuchten, haette der mich sofortigst in die Wueste geschickt. Stattdessen haben wir erstmal Zeit auf einer existierenden gemietet. Das hatte ich alles bereits vor Ankunft in USA im Business Plan stehen. Ohne selbigen bekommst Du niemals Gehoer.

Noe, es waere halt schoen wenn Du den organisatorischen Teil darin mal einschaltest :-)
Man sieht sich um was machbar ist. Stellt fest, Mist, nicht viel. Knete ist eben keine da. Also Plan B. Wie kann man mit einem wie wir hier sagen "Shoestring Budget" oder gar ohne eigenen finanziellen Einsatz was reissen? Da bieten sich Unis an. Hast Du z.B. schonmal mit Instituten geredet die sich mit der Forschung an Schienenfahrzeugen befassen?
Wenn Du die Uni Route gehst ist natuerlich die IP so ziemlich futsch. Ohne Moos ist das immer so. Aber das Konzept koennte ins Rollen kommen.

Treffer fuer Astrail sowie Astrohs: Null. Unter Christoph Mueller ein Paper ueber Dezentrale Kraftwerke, eines ueber den Stirlingmotor. Ich hatte jetzt gedacht dass im heutigen Zeitalter eine Diplomarbeit aus 2002 ueber die Uni im Web zugaenglich ist und nicht verhoekert wird.

Klar geht das. Wieviele es machen ist eine Frage der Steuerpolitik und da hapert es zumindest in Sachen Klimaanlagen erheblich.

Bei unserem Ofen kommt rund 75% der reingesteckten Energie drinnen als Netto-Heizenergie an. Nicht schlecht, oder? Er kaeme ueber 80%, aber da nicht alle wie wir mehrwandige Edelstahlzuege einziehen lassen musste die Abgastemperatur hoeher als noetig gehalten werden, und das konstruktiv sodass ich da nachtraeglich nichts dran feilen kann.

Und wie verankerst Du die mit einem Batten System welches fuer die Metallschindeln erforderlich wurde? Ohne dass im Oktober was wegfliegt, bitteschoen. Und ohne dass nachher Fugenmasse wegtrocknet und Wasser reinsuppt.

Das liegt an was anderem: Solarzellen sind nach wie vor zu teuer. Die lohnen nur wenn sie wie bei Euch mit zwangsweise auferlegten Steuern auf jede kWh subventioniert werden. Also per Zwangsumlage. Ergo muesste man Solarzellen billiger produzieren und die Forschung daraufhin abzielen. Nicht auf nochmehr Prozent Wirkungsgrad, erstmal Preise runter. Tut man aber kaum -> Fehler.

Also ich habe kein Sozialproblem :-)

Meiner ist nicht besonders sparsam, u.a. weil recht schwer. Mit kalifornischem Benzin rund 9l/100km, mit welchem aus Nevada oder Oregon 8l. Das allerdings vollkommen wetter- und relativ streckenunabhaengig. Bei 3000km/Jahr ist das aber so gut wie egal. Der Tpyota meiner Frau kommt mit 7l/100km hin bei kalifornischem Benzin, aber der faehrt noch viel weniger pro Jahr.
Es gaebe viele einfache inkrementale Methoden, billig, wie man allgemein effizienter wuerde. Beispiel: 100-200m vor der Ampel ein kleines Display, nur zwei Ziffern. -25 hiesse Ampel da hinten ist rot und wird es noch 25 Sekunden bleiben. +12 hiesse Ampel ist gruen, aber nur noch fuer 12 Sekunden. Dann koennte man passend reagieren, z.B. ausrollen lassen. Aber nein, alle schreien nach Grossprojekten die dann nie passieren weil das Geld alle ist.
[...]

Wie an meinem Beispiel mit dem Sportwagen ersichtlich ist das nicht der Fall.
[...]

Es haengt eben nicht alles zusammen. Ein Auto ist kein Kraftwerk, man benutzt es um von A nach B zu kommen. Ein Kraftwerk dass sich 400 Meilen lang mit 65mph bewegt ist irgendwie nicht so praktisch, nicht wahr?

Bisher waren alle gefundenen Alternativen nicht so dolle. Hier haben etliche Autos Flex-fuel Motoren, d.h. man kann sie z.B. mit Ethanol fahren. Aber die Gewinnung von Ethanol ist umweltmaessig sehr fragwuerdig und ausserdem haben wir zumindest in USA noch den Job hungernde Leute in anderen Laendern mit Mais und so zu versorgen. Das kann man nicht einfach alles in Sprit verwandeln.

Es ist eine Zielgroesse.
--
Gruesse, Joerg

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Am 01.09.2010 20:52, schrieb Joerg:

Frag' mal einen Banker, wenn du dein Geld nur zu einem Zinssatz anlegen willst, der der Inflationsrate entspricht. Könnte gut sein, dass er dich auslacht.

Du solltest dich vielleicht mal von einem guten Banker beraten lassen.

So beschreibst du das hier mit dem kostenlosen Wissen im Internet.

Im Rahmen gesetzlicher Vorgaben. Um genau diese Vorgaben geht's.

Diese darf man nicht einfach isoliert betrachten. Sie sind Teil des Astrail-Konzeptes. Wenn es gelingt, autonom auf der Straße zu fahren, dann wird es auf der Schiene ja wohl auch gelingen. Dort sind die Verhältnisse jedenfalls sehr viel einfacher. Im professionellen Einsatz befinden sich solche Fahrzeuge bereits: http://www.elektroniknet.de/automotive/news/article/26930 / WAS also willst du genau gezeigt bekommen?

Da ich mein Anliegen offensichtlich nicht vermitteln kann, wird's eben dabei bleiben, dass gigantische Mengen an fossilem CO2 und anderes Zeug wirklich sinnlos in die Luft geblasen werden, dass im Bergbau viele sinnlose Tote zu beklagen sind usw. Ich bin's langsam leid, das Ganze immer und immer wieder zu erzählen um dann nur billige Geschäftemacherei unterstellt zu bekommen, die ich nicht auf die Reihe kriege.
Ich stehe allm√§hlich auf dem Standpunkt "Friss Vogel oder stirb". Mich wird die Welt noch aushalten. Ich habe versucht, was in meiner Macht stand. Dann werde ich wenigstens halbwegs beruhigt mal abtreten k√∂nnen. Wenn sich die Ideen nicht umsetzen lassen, dann muss ich es eben so hinnehmen. Den Schaden werden viele Milliarden Menschen durch entsprechende Umwelt- und Sozialbelastungen haben. Aber so ist es ja offensichtlich mehrheitlich gewollt. Dem Mehrheitswillen will ich mich nicht entgegen stellen. Deshalb schlage ich nur vor und setze niemanden unter Druck und ziehe auch niemandem das Fell √ľber die Ohren und ich √ľberrede auch niemanden dazu, etwas zu tun, was er nicht will.

was hat das mit Politik zu tun? Das Einzige was damit erreicht werden soll, ist Sicherheit. Das macht man vor allem mit Verwaltung.

d√ľrfte mit Bildern bessesr gehen.

ist eine sehr abstrakte Größe, die ein Blechhaufen NICHT erklären kann.

zeigt ein Blechhaufen auch nicht.

Bitte √ľberzeuge mich. Bis jetzt war nichts dabei.

Was soll ich mit Leben f√ľllen, wenn ich nicht mal Mitstreiter finde? Dann h√§lt sich meine Lust f√ľr sowas auch in Grenzen. F√ľr das Astrail-Projekt habe ich in meinem Leben schon viel zu viel Arbeit reingesteckt. Ich muss auch mal an Geldverdienen denken.

Hast du eine Ahnung! Kennst du die LKV-Regel? F√ľr Laien, Kinder und Vorst√§nde. Die Laien verstehen nix und m√ľssen erkl√§rt bekommen. Kinder brauchen viele Bilder und Vorst√§nde haben keine Zeit. Meinst du ernsthaft, dass sich da wer die Messergebnisse tats√§chlich detailliert zur Brust nimmt?

Weil du anscheinend meinst, dass ein zusammengeschwei√üter Blechhaufen schon √ľberzeugen k√∂nnte. Das wird er mit Sicherheit nicht. Das Besondere am Railtaxi ist schlie√ülich nicht der Blechhaufen, sondern wie mit ihm umgegangen wird. Das Besondere ist eher softwarem√§√üiger Natur. Was du vorschl√§gst, ist etwa so, als wolltest du ein Textprogramm mit dem Argument an den Mann bringen, dass du ordnerweise Papier damit beschriften kannst und zum Beweis daf√ľr zur Pr√§sentation vollgeschriebene Ordner mitbringst.

Was soll ich organisieren, wenn die n√∂tigen politischen Entscheidungen fehlen? Dann wei√ü ich jetzt schon, dass ich milliardenweise Geld versenken kann, ohne dass am Ende was Brauchbares raus kommt. Erst mal m√ľssen die beiden politischen Entscheidungen her. DANN werden sich viele Firmen auf die n√∂tigen Details st√ľrzen und ihre entsprechenden Detailentwicklungen vermutlich sogar aus ganz normaler Gewinnabsicht selbst finanzieren. Ein Hersteller von Eisenbahn-Stromabnehmern erz√§hlte mir, dass er vom Railtaxi-Konzept durchaus √ľberzeugt w√§re und er auch bereit w√§re, daf√ľr eine Million in die Entwicklung eines solchen Stromabnehmers zu stecken. Aber was kommt danach? Dann ist der Stromabnehmer da, aber der ganze fehlt. Wo soll er ihn also dran bauen? Genauso geht es mit all den anderen vielen Details. Deshalb ist nicht der Prototyp das Problem, sondern die richtigen Firmen gleichzeitig an einen Tisch zu bekommen und mit insgesamt hinreichend Marktmacht das Projekt GEMEINSAM zu starten. N√∂tig w√§re also eine sehr gut vorbereitete Auftaktveranstaltung. Die aber kann ich alleine auch nicht durchziehen, weil ich mit solchen Dingen √ľberhaupt keine Erfahrung habe. Ich gehe mal davon aus, dass es f√ľr so eine Veranstaltung genau eine einzige Chance gibt.

Sind beide von mir.

Ich hab's Markus Koscher freigestellt, ob er's einstellen will oder nicht. Hat er anscheinend nicht gemacht. M√ľsste ich aber auch noch in digitaler Form haben. Soll ich's dir mailen?

Ging bis heute nicht.

Eben. Deshalb ging das bei heute nicht. Mit dem Astrail-Konzepts läuft's ganz genauso.

Wie man's nimmt. Brennwertkessel haben hierzulande einen Jahreswirkungsgrad um 98%. Diese Technik kann man den Stromerzeugern nat√ľrlich nachschalten. Wird auch gemacht. Einen Markt f√ľr diese Stromerzeuger k√∂nnte man mit ASTROHS schaffen. Dann w√ľrden sie auch in ordentlichen St√ľckzahlen produziert, was sich entsprechend auf die St√ľckpreise auswirken w√ľrde. Doch das ist vor allem Politik.

Und was ist mit dem Strom, den du und andere brauchen? Den lässt du aus deiner Energiebetrachtung einfach raus?

Frag' deinen Dachdecker. F√ľr die unseren ist sowas ein Standardproblem, das nicht der Rede wert ist.

Wie man es eben rechnen will. Korrekt w√§re, wenn man Nutzen geteilt durch den daf√ľr n√∂tigen Aufwand ansetzen w√ľrde. Macht aber kaum jemand. Man setzt nur Strommeinnahmen zum daf√ľr n√∂tigen Aufwand in Rechnung. Dass Solard√§cher auch Werbe- und Imagemittel sind, D√§cher und Fassaden sch√ľtzen und f√ľr angenehmen Schatten sorgen k√∂nnen, wird ignoriert. Ignoriert man das und ist konsequent, dann d√ľrften weder D√§cher noch Fassaden gebaut werden, weil sie ja keinen Strom liefern. Glaube mir - es gibt kaum eine andere Gr√∂√üe, mit der mehr Schindluder getrieben wird als mit "der Wirtschaftlichkeit". Die Meisten kapieren die Zusammenh√§nge ganz einfach nicht. Wenn irgendein Sachverst√§ndiger sagt "ist wirtschaftlich" (oder auch nicht), dann wird das unbesehen hingenommen. Und wenn der gr√∂√üte denkbare Schwachsinn in Ansatz gebracht wurde.

War nicht meine Idee. Ich habe dagegen protestiert. Mit w√§re ASTROHS lieber gewesen. Dann h√§tten wir heute wahrscheinlich gar keine (Gro√ü-)Kraftwerke mehr und gen√ľgend Geld, um uns die PV auch noch locker leisten zu k√∂nnen.

Tut man sehr wohl. In Sachen Preisreduktion laufen permanent ziemlich viele Anstrengungen. Aufgrund des Abrechnungssystem scheint es allerdings eine stille √úbereinkunft unter den Herstellern zu geben, f√ľr die Zellen grade so viel Geld zu verlangen, wie eben noch erl√∂st werden kann. Durch die staatlichen Vorgaben braucht man daf√ľr nicht mal irgendwelche (verbotenen) Preisabsprachen.

Gewicht und Wirkungsgrad haben im Auto keinen direkten Zusammenhang.

Weil die Optimierung der Antriebe eben SEHR BREIT erfolgt und nicht nur auf einen einzigen Betriebszustand. Diese BREITE Optimierung ist in der Autombilbranche ein erhebliches Problem. Deshalb ist der Unterschied zwischen maximalem und durchschnittlichen Wirkungsgrad durchaus ein ziemlich großer Unterschied.

Meine Kiste schaltet den Motor einfach aus, wenn sie davon ausgehen kann, dass sie gleich wieder anspringt. Sowas ist aber Peanuts im Vergleich zur Abw√§rmenutzung. Doch um die Abw√§rme aus der Mobilit√§t sinnvoll nutzen zu k√∂nnen, m√ľsste der thermodynamische Teil station√§r mit kleinen Anlagen erfolgen. Das erfordert etwas andere Energiestrukturen als die, die wir heute haben.

was denn sonst? Nur, dass eben statt eines elektrischen Generators ein Auto bewegt wird. Das ist der ganze Unterschied.

Klar. Eben deshalb stelle ich mir auch die Frage, wieso man das dann trotzdem macht.

Weil man dank der eng angelegten Scheuklappen nur das mobile Auto sieht und alle weiteren Zusammenhänge dabei ausklammert. Könnte ja kompliziert werden.
Unsere Profs haben uns immer erklärt, dass die Welt eine sehr komplizierte wäre. Um trotzdem mir ihr klar zu kommen, ist es eine große Kunst, das Wichtige vom Unwichtigen unterscheiden und das Unwischtige IM RICHTIGEN AUGENBLICK ignorieren zu können. Damit kriegt man dann einfache Verhältnisse in der komplizierten Welt und kann sich eine Lösung ausarbeiten.
DANN darf man aber NICHT VERGESSEN, die ausgearbeitete Lösung trotzdem wieder in den Gesamtkontext zu stellen.
Diesen Schritt pflegen die Meisten jedoch einfach auszulassen. Man hat eine Lösung und die muss jetzt vermarktet werden auf Teufel komm raus.
Ist etwa so, als wenn dich ein K√ľnstler portraitieren w√ľrde. Er malt erst mal deine groben Gesichtsz√ľge und geht dann immer weiter ins Detail, bis er dein letztes Nasenhaar perfekt gezeichnet hat. Hurra! Fertig! Nur hat er vor lauter Detail vergessen, sich um Augen, Stirn, Frisur, Mund, Ohren usw. zu k√ľmmern. Aber immerhin - dein linkes Nasenloch ist perfekt dargestellt. W√§rst du mit einem solchen Bild denn tats√§chlich zufrieden? Ein GUTER K√ľnstler k√ľmmert sich um die grobe Linie genauso wie um die Details. Deshalb geht er st√§ndig ins Detail, macht dann wieder einen Schritt zur√ľck, um sich den Geamteindruck anzusehen, wieder hin, um ein Detail auszf√ľhren, wieder ein Schritt zur√ľck usw. bis Detail- UND Gesamteindruck passen.

Du beschreibst hier nur, dass die Treibstoffgestehung ein Problem ist. Habe ich fr√ľher auch schon gemacht. Hast du abgestritten. 39% Verlust sind f√ľr dich kein Problem. 50% schon.

Meine Zielgr√∂√üe ist, Umwelt- und Sozialschaden zu vermeiden. Wirkungsgrade sind deshalb grunds√§tzlich von nachrangiger Bedeutung. Wenn man sich mal anschaut, wie viel Energie uns die Sonne Jahr f√ľr Jahr runterschickt, dann sehe ich keinen Grund, wieso der Wirkungsgrad eine ZIELgr√∂√üe sein sollte. Pflanzen kommen schon mit 1...2% aus, obwohl vermutlich locker das 10-Fache m√∂glich w√§re.
--
Servus
Christoph M√ľller
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Christoph M√ľller wrote:

Der wird vermutlich griechische Anleihen anbieten. Im April gab's da 17% Rendite, keine Ahnung wie hoch die jetzt liegt :-)

Wenn es Deiner schafft daraus ein Plus zu machen koennte er bei Lehman Brothers ... aehm ... ach, geht wohl nicht mehr.

Nein. Man bekommt das Wissen anderer auf einem Silbertablett, grossenteils kostenlos. Lesen und lernen muss man schon selbst. Das war frueher anders, da hatte ich oft schmerzlich ueber $100 fuer ein Fachbuch hinblaettern muessen.
[...]

Zitat "Testingenieure im Leitstand √ľberwachen alle Vorg√§nge und k√∂nnen die Fahrzeuge jederzeit stoppen."
Ich meine in der Hauptsache zwei Dinge:
a. Energieverbrauch. Der geht damit kaum auf Deine 700ml/100km.
b. Sicherheit. Dazu sind allerdings sehr lange Versuchsreihen noetig, die kannst Du nicht mit einfachen Feldversuchen bekommen.

Just for the Record: Andere moegen Dir billige Geschaeftemacherei vorgeworfen haben, ich nicht. Deine Idee an sich finde ich gar nicht so schlecht. Ich halte sie nur fuer auf absehbare Zeit nicht durchfuehrbar.

Ok, ist voellig Deine Entscheidung. Waere es meine Idee wuerde ich sehen was sich in kleineren Schritten machen laesst, um _langsam_ in diese Richtung zu kommen. Kontaktaufnahme zu Instituten die sich mit Schienenfahrzeugtechnik befassen hatte ich ja bereits vorgeschlagen. Da habt Ihr Heimvorteil, gibt es naemlich in Deutschland recht viele.

Da koennte ich Dir einige Schoten zu erzaehlen aber das wuerde hier echt zu weit fuehren. Ich mache das ueber 20 Jahre.

Natuerlich kann er das. Kann man messen.

Aehm, es gibt in Deutschland eine Menge faehiger Ingenieure. Es waere mit Sicherheit kein Problem ein gutes Team zusammenzubekommen. Und die bauen Dir das auch in den Blechhaufen ein :-)
Du (oder jemand anders) muesstest aber das Projektmanagement uebernehmen.

Ok, wenn keine Zeit mehr da ist kann man's abhaken.

Oh ja. Und wenn es nur aus der Motivation heraus ist dass Professor So-und-so damit Beruehmtheit erreichen koennte. BTDT (nicht als Professor natuerlich ...).

Noe. Ich wuerde ein rudimentaeres _Muster_ des Programms bringen. "Hier, guckt Euch das mal an, probiert es aus, versucht es kaputt zu kriegen".

Funzt nicht. Erst Details (nicht alle natuerlich), dann Entscheidungen. Andersrum geht es nicht. Gerade in der Politik will niemand einen Fehler machen der ihn die Wiederwahl kosten kann.

Daher schlug ich Institute vor. Die mischen regelmaessig auf Kongressen und so mit.

Gern. Reply-to Addresse ist eine gueltige. An Formaten kann ich so ziemlich alle gaengigen lesen. Inzwischen sogar Postscript <wuerg>.

Nur dass wir da Moeglichkeiten haben, ueber IEEE und so weiter. Ist beinahe der einzige Grund warum ich dort noch Mitglied bin.

Der kommt hier aus der Steckdose :-) <duck>
Mit dem Ofen kann man nicht viel Strom erzeugen, jedenfalls nicht ohne erheblichen Aufwand wie Kondensationsbetrieb und so.

Beim Batten System mit Decra Shingles _ist_ das ein Problem. Das hatte der Dachdecker gesagt und das kann man mit elementarer Festigkeitslehre ausrechnen.
[...]

Und der freie Markt waere damit kaputt.

Daher sagte ich sparsam, nicht Wirkungsgrad.

Was ich meine ist, dass es keinen Strom ins Netz liefern kann. Ein Hybrid theoretisch schon aber dann reissen einem die Akkukosten ein Loch ins Konto.

Also ich sehe keine Alternativen. Ausser durch extrem hohe Investitionen in Infrastruktur. Geld, das nicht vorhanden ist.

Ehrlich gesagt habe ich mit Deinen Konzepten genau diesen Eindruck. "Entweder es werden jetzt sofort Milliarden dafuer locker gemacht oder wir lassen das ganze".
Was die Profs vergassen: Es ist auch wichtig, klein und inkremental anzufangen und dann mit den Ergebnissen Interesse (-> Kapital) fuer weitere Forschung zu wecken.

Nein. Aber nun wuerde ich wissen wie gut der Kuenstler ist und kann damit entscheiden ob ich ihn mit der Fertigstellung ebeauftrage oder nicht. Genau das muesste bei Deinen Railtaxis auch geschehen. Erst einige Prototypen, Interesse wecken, ...

Natuerlich sind 39% nicht gut genug. Wo habe ich was anderes behauptet? Was ich behauptet habe ist dass 50% nicht stimmt, und dazu stehe ich.

Richtig. Muss aber umweltvertraeglich laufen.
--
Gruesse, Joerg

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Am 02.09.2010 20:46, schrieb Joerg:

Je höher die Rendite, desto größer das Risiko.

Klar. Zum Einen fahren sie Extremsituatione und zum Anderen funktioniert's ja auch noch nicht alltagstauglich auf der Straße. Aber auf der Schiene wird längst automatisch ohne Fahrer gefahren. Auf der Schiene wäre der nötige Schritt sehr viel kleiner als auf der Straße. Nur wird er dort nicht gegangen. Auf der Straße schon.

Doch.
Das ist klar. Sowas dauert nat√ľrlich. Wie die Dinge stehen, ist das Auto damit allerdings fertig, bis man bei der Bahn √ľberhaupt mal anf√§ngt nachzudenken. Dann ist es aber zu sp√§t, weil dann die Bahn vermutlich als √ľberfl√ľssig angesehen wird und das Thema Energie viel zu abstrakt ist, als dass es von der breiten Masse verstanden w√ľrde.

Stimmt.
Aber auch nicht gut.

Womit dann ja auch kein Aufwand lohnt.

habe ich ja auch probiert.

Geht nicht. Irgendwie scheint die Welt besoffen vom √Ėl und Wohlstand zu sein. Wer nichts davon hat, hat auch nichts zu melden.

Was dabei raus kam, habe ich dir erz√§hlt. Es g√§be schon viele Einzelinteressierte. Aber niemanden, der den ersten Schritt mit einer Auftaktveranstaltung macht. Daf√ľr gibt's vermutlich nur eine einzige Chance. Die m√∂chte ich nicht vergeigen. Daf√ľr brauche ich Profis, die ich aber nicht bezahlen kann. An Vorbereitungen dazu bin ich eigentlich st√§ndig dran. Aber halt ohne entsprechende Veranstaltungsprofis.

Messen kann man das, wo der F√ľhler dran h√§ngt. Die Antriebsleistung kann man messen. In diesem Fahrzeug kann ich jedoch nicht messen, ob nun die Abw√§rme einer n√ľtzlichen Verwendung zugef√ľhrt wird oder nicht. Macht immerhin rund 60%...80% der Prim√§renergie aus - je nach Betrachtungsweise. Ich kann an diesem Fahrzeug auch nicht messen, ob der Strom nun aus der Sonne kommt oder aus Salzkohle oder Superbenzin von der Tanke, das alleine f√ľr seine Herstellung noch mal rund das Gleiche brauchte, um √ľberhaupt Benzin zu werden. Mit einem Prototypen wird man also nur an den C-Teilen rummessen k√∂nnen.
Das WIRKLICH WICHTIGE kann man damit NICHT zeigen. Das w√§re n√§mlich das Zusammenspiel von automatischem Stromhandel, Marktentwicklung hin zu dezentraler Stromproduktion mit standardm√§√üiger Abw√§rmenutzung, und Entwicklung hin zur systematischen Bevorzugung der jeweils saubersten Energieformen. Auch die Entwicklung hin zum standardm√§√üigen E-Auto selbst mit heutiger Akkutechnik wird man damit nicht zeigen k√∂nnen. DAS w√§re aber das A und O des Railtaxis. DIESE Dinge sorgen daf√ľr, dass man f√ľr die Mobilit√§t nur noch einen Bruchteil der heute n√∂tigen Energie aufw√§nden m√ľsste.

Die auch bezahlt sein wollen.

Mit genug Geld im Säckel wäre das sicher kein Problem.

Tats√§chlich? Einfach so? Kann vielleicht mal als Hobby f√ľr den einen oder anderen Kleinkram funktionieren, aber kaum f√ľr das komplette System.

Projektmanagement habe ich gelernt. Aber nicht, wie man f√ľr solche Projekte genug Geld einsammelt.

Und was soll deiner Meinung nach genau gemessen werden, um Entscheidungstr√§ger (nicht zu verwechseln mit Sachbearbeitern) vom Astrail-Konzept zu √ľberzeugen?

WELCHE w√ľrden denn √ľberzeugen? Wenn es Widersacher gibt (die gibt es), dann werden die an ALLEM rumm√§keln. Baue ich ein kleines Modell, das mit Ultraschall Entfernungen misst, dann werden sie nat√ľrlich sagen, dass sowas im freien Feld doch garnicht geht, weil dort die Entfernungen zu gro√ü w√§ren und vielleicht auch durch den Wind noch falsche Ergebnisse bringen. Wird der Abstand als zu lang angenommen, dann knallts beim Aufschlie√üen. Nimmt man optische Sensoren - was wenn man dummerweise grade gegen die Sonne f√§hrt? Nimmt man Radar - kann das Teil √ľberhaupt unterscheiden, was es da sieht? Usw. usw... Egal was - es wird sich an einem Modell IMMER was finden, was man nicht in die Serie √ľbernehmen k√∂nnen wird. Jedes solche Detail wird dann zum KO-Kriterium hochstilisiert. Egal, ob sinnvoll oder nicht. Hauptsache, das Projekt wird gestoppt.
Ich will einen anderen Weg gehen. Gen√ľgend Firmen mit zusammengenommen so viel Marktmacht an einen Tisch bekommen, dass sie der Politik sagen k√∂nnen, welche speziellen Entscheidungen jetzt sinnvoll w√§ren. ASTROHS und Railtaxi. F√ľr die Firmen w√ľrde das deshalb Sinn machen, weil sie dann ihre Komponentenentwicklung hinterher auch wirklich verkaufen k√∂nnten. Nur so macht dieser Aufwand f√ľr sie Sinn.

Erst Entscheidungen. Dann Details.

DIESES Projekt geht NUR anders herum. Ich kenne Firma, die es alleine im Kreuz hätte, sowas wie das Railtaxi wirklich in der noch verbleibenden Zeit zu entwickeln.

Aus eben diesem Grund muss erst mal die Auftaktveranstaltung stattfinden, auf der sich alle potenziellen Komponentenhersteller treffen, um dann eine gemeinsame Vorgehensweise abzusprechen und Zeitpläne aufzustellen und politische Forderungen mit dem nötigen Nachdruck zu stellen.

Die leben auch nach dem Motto "Wess Brot ich ess, dess Lied ich sing." Ohne Geld läuft da nix. Oder man findet mal eine verständnisvolle Seele, mit der man mal eine Diplomarbeit oder auch mehrere durchziehen kann. Neben meinen beiden sind zum Thema noch drei weitere entstanden. Hat alles nix gebracht.

Ist unterwegs.

Es kommt auf die Temperaturdifferenz an, die du z.B. einem Stirlingmotor anbieten kannst. Je gr√∂√üer diese ist, desto mehr Strom kannst du damit anteilig machen. Kondensationsbetrieb ist NICHT das Entscheidende. Eher die obere Temperatur. Ob du da 600¬įC oder 800¬įC hin kriegst, macht mehr Effekt, als wenn du mit 80¬įC oder 50¬įC k√ľhlst.

Ich kenne deine Konstruktion nicht. Drum sag' ich dazu auch nix. Ich wundere mich nur.

Alkohol, Tabak und Energie sind die M√§rkte mit den massivsten staatlichen Reglementierungen. Da kann man in der Tat nicht mehr von "freien M√§rkten" reden. ASTROHS w√§re ein freier Markt. Einer im urspr√ľnglichen Sinne. M√§rkte haben NICHT die Aufgabe, viele Arm und wenige reich zu machen, sondern Angebot und Nachfrage zum Ausgleich zu bringen.

Aber nur, weil es nicht am Draht fährt. Auf der Schiene wäre das kein Problem.

Nicht, wenn das Ding am Draht fährt.

Das Geld, dass man jetzt um das 20-Fache der eigentlich n√∂tigen Energie ausgibt, ist aber kein Problem. Die Sch√§den, die man daf√ľr in Kauf - alles kein Problem. Golf von Mexiko - kein Problem. Exxon Valdez - war da was? Je mehr Energie wir umsetzen, desto gr√∂√üer auch die damit verbundenen Gefahren. Insbesondere dann, wenn diese sich normalerweise gar nicht in der Biosph√§re befinden.

Mein Eindruck ist der, dass viele Firmen durchaus bereit w√§ren, aus eigenem Antrieb zu investieren. Aber nur, wenn die Anderen auch mitmachen. Etwa so, wie aktuell mit dem E-Auto-Hype, wo man noch gar nicht wei√ü, ob das mit den LioIon-Akkus √ľberhaupt so hinhaut, wie man sich das gerne vorstellt. Jetzt flie√üen weltweit Milliardensummen in dieses unsichere Konzept. Was rauskommt, wird man sehen.

Kann man mit den Projekten machen, bei denen schon eine bestimmte Basis vorhanden ist. Nicht mit allen.
--
Servus
Christoph M√ľller
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Christoph M√ľller wrote:

[...]
Deine Aussage deckt sich nicht mit den Angaben in der Diplomarbeit.

Die breite Masse guckt nur auf Kosten und Komfort.
[...]

Wuerde ich so nicht sagen. Wenn es gelaenge eine Nische zu finden koennte man zumindest erstmal Astrail probieren. Sowas wie der Tunnel nach England waere beinahe ideal. Ist aber zu spaet und muss auch nicht so gross sein.

Aber keine Versuche?

Warum gibt es denn dann (zumindest hier bei uns) so viele Aktivitaeten in Richtung Elektro-Auto? Venture Capital fleisst dabei reichlich.

Ein Geschaeftsmann (Rumaene) hat mal einen weisen Spruch losgelassen: Lieber was vergeigen als es nie versucht zu haben. Mit 80 oder 90 packst Du das vermutlich nicht mehr.

Die ist hier auch so in vollem Gange. Musst Du umziehen :-)

Klar. Deshalb muss man sich erstmal eine Nische suchen wo das im kleinen bereits einen Nutzen bringen kann. Trivial ist das allerdings zugegebenermassen nicht.

Peu a peu natuerlich, nicht immer alles auf einmal versuchen. Im Medizinbereich meinen auch viele man muesse immer gleich komplett auf eine neuen Technologie umsteigen. Beispiel: Ein Team wollte ein Ultraschallgeraet komplett auf digital umstellen. Cheffe war dagegen, haute auf den Tisch und sagte "Nur der Beamformer, der Doppler nicht!". Eine damals voellig richtige Entscheidung. Etliche Leute waren stinksauer, aber das Dingen wurde entwickelt, gebaut und wurde im Markt ein Erfolg.

Dafuer wiederum gibt es VC Fundmanager. Diese muss man durch "banker-verstaendliche" technische Praesentationen ueberzeugen. X-mal durchexerziert.

Zum Beispiel der Energieverbrauch. Dann Beschleunigungsvorgaenge, Ein- und Ausspuren, und so weiter.

Gar so ist es nicht. Es gibt besonders bei Radar und optischer Erkennung massenhaft Praezedenzfaelle, an die man anknuepfen kann. Wenn unter einer zugrundelegenden Studie Daimler, Toyota, NASA oder Boeing steht dann hat das schon ordentlich Gewicht.

Sorry, dat wird nix.

Aber sie wollen offenbar nicht. Das muss einen Grund haben und nun komm nicht wieder mit "sind eh alle oel-hoerig". Das gilt selbst fuer viele Automobilhersteller schon lange nicht mehr. Vor 15 Jahren vielleicht, aber heute nicht mehr.

Danke, angekommen.

Tja, der Ofen ist zu effizient, so viel bleibt da nicht uebrig. Die Abgastemperatur liegt gerade so ueber dem vorgeschriebenen Minimum.

Ok, wenn etwas nur per Tabula Rasa in grossem Stil machbar ist, dann muss man u.U. eingestehen dass es nie Realitaet wird. Daher kann es sich lohnen erstmal ueber Nischenmaerkte nachzudenken.
--
Gruesse, Joerg

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Am 02.09.2010 23:21, schrieb Joerg:

Es ist ganz normal, dass man die Dinge von unterschiedlichen Standpunkten aus beleuchten kann und dann auch auf unterschiedliche Ergebnisse kommt. Man muss nur wissen, wie und was berechnet wurde, um sich Bild davon machen zu können. Deshalb habe ich ja immer dazu geschrieben, wie ich gerechnet habe und was ich gerechnet habe. In der Diplomarbeit steht ja auch, was wie und warum berechnet wurde. Eine Diplomarbeit ist keine Bildzeitung.

Wenn sie es wenigstens täte...

Auch mit Versuchen. Habe z.B. einen ASTROHS-Emp√§nger mit Digitalanzeige f√ľr die Steckdose gebaut, um das Ganze demonstrieren zu k√∂nnen. Interesiert keine Sau.

Weil es grade hip ist. Wer sich Modestr√∂mungen widersetzt, riskiert, nicht mehr ernst genommen zu werden. Mit sachlich n√ľchternem Nutzen hat das wenig zu tun. Man aber sch√∂n beobachten, wie aus so einer Modestr√∂mung viele kleine lukrative Gesch√§fte entstehen. Daf√ľr kann der Schwachsinn gar nicht gro√ü genug sein. Mal sind es Hoola-Hoop-Reifen, dann Rollschue, Skateboards, die kleinen Elektronischen Viecherl f√ľr die Kinder, Nordic-Walking-St√∂cke, ...

Sobald ich gen√ľgend geeignete Leute gefunden habe, die aus eigenem Antrieb mitmachen und mit denen man sowas durchziehen kann, werde ich das tun. Ich kann sie nur nicht bezahlen. Geschickt gemacht k√∂nnte es aber sein, dass sie Geld irgendwie aus der Veranstaltung selbst bekommen. Sowas k√∂nnte f√ľr eine Veranstaltungsfirma durchaus eine Chance zum Durchbruch sein. Einem lokalen Messeveranstalter, der alle zwei Jahre die Mittelbayerische Ausstellung organisiert, ist das Projekt allerdings eine Nummer zu gro√ü.
[Prototypen bauen]

Kann ich nicht erkennen. Ich sehe nur das Gebastel, das es hierzulande √ľber Jahrzehnte mit den ganzen regenerativen Energien auch gegeben hat. Das Schema war und ist immer das Gleiche: Politikers Umfragewerte brechen ein. "Hilfe, hilfe!". Umweltschutz ist gut! Was gibt's denn heute im Angebot? Ah, da hinten wohnt doch einer, der macht ... mit Elefantengras rum. Hat das Zeug grade ein gutes Image? Wenn ja - dann wird ihm mal ordentlich √∂ffentlichkeitswirksam unter die Arme gegriffen. Nun hat der Politiker mit seinem sinkenden Stern aber nicht genug Mittel, um dies zu tun k√∂nnen. Aber er hat gute Kontakte in die Energiebranche. Diese will sich keine Laus in den Pelz setzen, aber ihrerseits auch ein gutes Image verbreiten. So wird man sich dann einig unter der Voraussetzung, dass das Elefantengrasprojekt dem Energieversorger keine Schwierigkeiten macht. Das Projekt wird gef√∂rdert. Alle freuen sich und gratulieren sich mit sch√∂nen Bildern in der Presse. Alles funktioniert pr√§chtig - nur leider leider - VIEEEL zu teuer. Das Projekt versandet im Hintergrund und alle sind gl√ľcklich.
ASTROHS ist allerdings aus einem ganz anderen Holz geschnitzt. Damit wird nämlich ein Markt eröffnet, in dem es sinnvoll wäre, Projekte (wie eben beispielhaft gezeigt) tatsächlich zur Serienreife zu bringen, wodurch es auch im kleinen Maßstab sinnvoll wäre. Sowas ist in KEINEM dieser Projekte zu finden. Das ginge nämlich gegen die Interessen der spendablen Energieversorger.

Warum? Dass ich dann an irgendwelchen C-Teilen bis zur Rente rummessen darf? Es geht um den Aufbau von ganzen STRUKTUREN! Das setzt voraus, dass man gen√ľgend Macht versammeln kann, die am gleichen Strang ziehen will. Den Willen kann ich durchaus erkenn. Es fehlt die synchronisierende Kraft. Diesbez√ľglich k√∂nnte ich zwar gut weiterhelfen, aber nicht alleine durchziehen, weil ich alleine nicht ernst genommen werde. Das wird in Amiland keinen Deut anders sein als hier. Ohne gleichgesinnte, f√§hige und engagierte Mitstreiter l√§uft da nix.

Dann hätte ich heute vielleicht einen alten Prozessrechner mit CP/M-Betriebssystem, das keiner mehr kennt, dessen Leistung hinten und vorne nicht ausreicht, weil ich gleich mehrere 10-MPixel-Kameras dran basteln will.
So funktioniert das nicht. Es muss tats√§chlich massiv parallel entwickelt werden, weil andernfalls die Kompatibilit√§t der Komponenten nicht sichergestellt werden kann. Kaum l√§uft das Programm, gibt es das Betriebssystem (hier stellvertretend f√ľr alles M√∂gliche, das dem technischen Fortschritt unterliegt) schon gar nicht mehr. Also muss man alles umschreiben und wieder testen, wo man doch eigentlich schon die n√§chste Komponente in Angriff nehmen wollte.

Solche Leute habe ich nicht. So lange man ihnen mit "normalen" Entwicklungen kommt, mag das ja problem funktionieren. Astrail ist aber kein "normales" Projekt, weil es sehr viel mit Machtpolitik im GROSSEN Stil zu tun hat.

Das wird eines der schwierigsten Kapitel werden, wie man alleine an dieser Diskussion schon sehen kann. Der Stromverbrauch des Fahrzeugs selbst ist dabei nur Klacks, der kaum der Rede wert ist. Die wirklich wichtigen Dinge finden allerdings außerhalb des Fahrzeugs statt. Da wird's dann richtig schwer mit der Messerei. Sie muss durch sehr theorielastige Statistiken ersetzt werden. Und schon ist es nichts mehr mit der Messerei. Das beträfe aber die A-Teile. Also die WIRKLICH GROSSEN BROCKEN.

Das mit dem Ein- und Ausspuren mag ja noch sein. Aber der Rest? Wenn die Beschleunigung nicht reicht, nimmt man eben stärkere Motoren. Aber dieses Problem ist eigentlich gar keines. Ist nur ein Rechenproblem. Und wenn man noch etwas nachhelfen will, weil man z.B. von Laub auf den Schienen ausgeht und somit der Reibungskoeffzient nicht ausreicht, dann kommt eben der externe Booster in Form eines Linearmotors ins Spiel.

Ist aber meine konkrete Erfahrung. Das kommt schon, wenn man nur die ersten Teile zusammentragen will.

Was hat das dann mit dem Prototypen zu tun? Dann kann ich doch gleich sagen, dass das Problem bereits x, y und z gelöst wurde.

Kann man so nicht sagen. Sie w√ľrden mitmachen, wenn die anderen auch mitmachen, weil sie nur dann ihre Entwicklungen verkaufen k√∂nnen. Ist ganz √§hnlich wie mit dem Elektroauto. Weil alle mitmachen, muss man

mit nur 70% Wirkungsgrad?

Wie viel √ľbrig bleibt, ist vor allem eine Frage der Dimensionierung und weniger der Effizienz.

L√§ge sie niedriger, br√§uchtest du einen L√ľfter, der die Abgase aktiv raus bl√§st. Hat jeder Brennwertkessel aus genau diesem Grund. Da liegt die Abgastemperatur teilweise im Bereich von 40...50¬įC weniger. Ohne L√ľfter wirst du irgendwas um 150...180¬įC im Abgas brauchen.

Ein technischer Regler macht nichts Anderes. Nur heißt es da nicht "Angebot" und "Nachfrage" sollen das Verhältnis 1 haben, sondern der Istwert soll genausogroß wie der Sollwert sein. Egal, ob es sich um Spannung, Druck oder sonst was handelt.

Es wird √∂fters Tabula Rasa gemacht, als man meint. Jede Krise, jeder Krieg ist sowas. Welcher US-Pr√§sident war NICHT in einen Krieg verwickelt? Tabula Rasa wird oft verlangt und erzwungen. Wenn es um die globale Umwelt geht - sie scheint Tabula Rasa zu erzwingen. Egal, ob mit oder ohne Menschen. Wer sich nicht zu benehmen wei√ü, wird - wie z.B. in Pakistan - mal ganz global einfach weggesp√ľlt oder wie in Russland wird einfach alles verbrannt, andernorts wird um's Wasser oder √Ėl geschossen und gebombt. Denke, dagegen ist mein Astrail-Vorschlag eine √§u√üerst humane Angelegenheit. Am Ende kommt's nur drauf an, was wir wollen.
--
Servus
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Christoph M√ľller wrote:

Natuerlich nicht. Daher wundert mich die starke Diskrepanz Deiner Werte zu denen in der Diplomarbeit. Da stimmt was nicht.

Hier tut sie das.

Bei Stromhandel kann ich mir lebhaft vorstellen dass es keinen interessiert. Das wuerde ich ehrlich gesagt erstmal ad akta legen. Beim Railtaxi ist das anders, zumal es Ansaetze im kleinen hier Flughaefen bereits gibt (aber ohne Autos drauf).

Ist doch perfekt, wenn der Markt dafuer sorgt dass auch oekologisch sinnvolle Projekte umgesetzt werden. "Noise" wie Mode-Firlefanz wird es dabei immer geben.

Kannst Du fast nur ueber Konzessionsstaende machen. Wenn Du hohen Eintritt verlangst kommen nur wenige hartgesottene Oeko-Freaks mit fettem Bankkonto.

Da irrst Du. Was Tesla, Nissan oder General Motors derzeit tun ist alles andere als Gebastel. Da werden richtig Produkte gebracht, marktreif, kannst Du kaufen, hier und heute. Ich hoffe schwer dass Firmen wie VW in dieser Hinsicht die Kurve kriegen. Deren CEO Martin Winterkorn hat ein E-Fahrzeug fuer das Jahr 2013 angekuendigt. Das waere zu spaet :-(

Nun, da laeuft hier eine Menge. Ich gehe mal davon aus dass Du IEEE Mitglied bist. Dann schau mal in das LinkedIn Smart Grid Forum. Das GUI ist Driss, aber das liegt am Medium. Die haetten besser eine NG gestartet.
Kapital ist auch da, und darum geht es am Ende. Ohne Moos laeuft absolut nix.

Das muss nicht sein. Um beim Betriebssystem zu bleiben, DOS oder QNX sind nach wie vor beliebt, in der Industrie. Nicht in der Jux-Elektronik natuerlich.
Man muss auch in dieser Hinsicht auf dem Teppich bleiben. Railtaxis mit einem komplizierten und aufgeblaehten OS wie Windows fahren zu lassen waere IMHO katastrophal. Wenn das Space Shuttle in der Lage ist mit wenigen kB an RAM das ganze schwere Dingen zu landen dann sollte das auch mit Railtaxis gehen :-)

Ok, wenn Du erwartest dass auf einen Schlag alles umgekrempelt wird, dafuer wird sich fast nirgends ein Interesse finden.

Ein Klacks? Mitnichten. Z.B. schreibst Du hier immer von 700ml/100km, waehrend die Diplomarbeit Deines Bekannten mehrfach hoeherer Werte angibt. Solche Diskrepanzen muessen _zuerst_ weg, denn sie erodieren in der Due Diligence Phase das Vertrauen eines jeden Investors.
Also Vesuchsreihen, Windtunnel und so weiter. Kann man alles ueber Institute machen. Sorry, Christoph, diese Knochenarbeit muss nunmal sein.

Was fuer A-Teile? Investoren wollen zuerst wissen was so ein Railtaxi wirklich verbraucht. Nicht berechnet, gemessen.

Mache das lieber nicht zu exotisch. Linearmotor ist aufwendig.

Das muss man auch. Investoren achten nicht nur auf Daten sondern auch darauf dass die Ausfuehrenden so schlau sind das Rad nicht nochmal zu erfinden. Technikverspieltheit waere ein grosses Warnzeichen fuer sie.

Beim Elektroauto sind viele Kleinfirmen im Alleingang marschiert. Als dann der Tesla und andere ploetzlich durch die Gegend duesten erschraken die grossen und namen die Beine in die Hand. So aehnlich war das als der Kaefer in Amerika eingefuehrt wurde. Schallendes Gelaechter in Detroit. Heute lacht da niemand mehr, weder ueber Kaefer noch E-Autos.

Ja. Wie gesagt, die behoerdlichen Regeln schrieben vor dass die bei noch hoeherem Wirkungsgrad zu niedrigen Abgastemperaturen nicht zulaessig seien. Also musste man die effiziente Nachverbrennung in der dritten Stufe etwas zuruecknehmen. Ist lustig, Du kannst den ohne Flamme am Holz betreiben und oben drueber brennt weisslich-blau eine Gaswolke.

Nein, in diesem Falle eine Frage der behoerdlichen Vorschriften.

So isses. Und der Luefter ist bei Holzoefen nicht zulaessig da der unbemerkt kaputtgehen kann. Unsere Gasheizung hat so einen, aber die benutzen wir so gut wie nicht mehr da Propan teuer ist.

Wie gesagt, mein Vorschlag waere mit Railtaxis an kleine abgeschlossenen Projekten anzufangen. Dann, wenn es funktioniert, werden Investoren das mitbekommen und hellhoerig. Ich glaube nicht dass es einen anderen Weg gibt.
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Am 03.09.2010 18:48, schrieb Joerg:

Wurde die Benzinherstellung mit ins Kalk√ľl gezogen oder nicht? Macht schon 50% Unterschied.

Ans√§tze laufen seit 1970 oder fr√ľher. Das damalige Cabinentaxi von DEMAG MBB war ja sozusagen Vorbild des Railtaxis.

>> f√ľr die Kinder, Nordic-Walking-St√∂cke, ...

Solche Dinge sind allerdings sehr schwer planbar. Sowas ist i.d.R. eher ein Zufallstreffer. Nicht jeder kann damit richtig umgehen. Kennst du die Moorhuhnjagt noch? War eine winzige Firma, die das Programm geschrieben hat. Es war in wahrhaft bombastischer Erfolg. Daran sind sie letztlich pleite gegangen. Wie gewonnen, so zeronnen.

Ich suche nicht √Ėkofreaks mit einem fetten Bankkonto, sondern echte Unternehmer, die wissen, was sie tun und was noch zu tun ist. Am liebsten welche, die in das Projekt investieren, WEIL sie sich daraus GEWINNE versprechen! Sie m√ľssen aber auch wissen, wo die Risiken liegen. N√§mlich insbesondere in der Politik. Aus diesem Grund werden sie nur dann Gewinne machen, wenn es gelingt, gegen√ľber der Politik mit entsprechend gro√üer Marktmacht und Entscheidungswillen aufzutreten. Ohne Kooperation - sprich am gleichen Strang zu ziehen - wird keiner was von diesem Projekt haben, weil es dann √ľberhaupt nicht startet.

Wäre ja schön.

Sind auch alles andere als Einzelkämpfer.

Weil Entwicklung vielfach als viel zu teuer empfunden wird, sind viele Firmen dazu √ľbergegangen, erst mal "die anderen" werkeln zu lassen und dann mit beinharten Lizenzvertr√§gen trotzdem noch einen g√ľnstigen Schnitt zu machen. Scheint erstaunlich gut zu funktionieren. Nat√ľrlich nicht immer. Aber wenn's mit dem Einen nicht klappt - i.d.R. gibt's Alternativen.

Bin ich nicht.

Auch f√ľr NEUE Produkte?

Das Dingen wird auf mehreren Ebenen arbeiten. Die unterste Eben w√§re sozusagen die "Reflex-Ebene". Sie sorgt z.B. daf√ľr, dass es zu keine zu gro√üen Ann√§herungsgeschwindigkeiten gibt. Wenn irgendwas auf dem Gleis liegendes erkannt wird, wird gebremst. Derweil analysiert eine Ebene dar√ľber, WAS denn da auf dem Gleis tats√§chlich ist. Ist es nur ein Lichtreflex, ein Luftballon, eine Hase, eine Kuh oder ein Mensch? Wenn nicht Kuh oder Mensch wird die Bremse sofort wieder gel√∂st. Der Fahrgast bemerkt von alledem - wenn √ľberhaupt - nur einen kleinen Ruckler, der im allgemeinen Fahrzeuggewackel untergehen d√ľrfte. Noch eine Ebene dr√ľber w√§re z.B. der Hinweis an die Fahrg√§ste auf irgendwas, was drau√üen grade besonderes zu sehen w√§re. Rechter Hand w√§re jetzt Neuschwanstein zu sehen, wenn nicht grade so dichter Nebel w√§re... n√§chste Pinkelpause in ... Minuten m√∂glich...

Ich erwarte nicht. Ich hoffe darauf, dass sich ein engagiertes Team zusammen findet, mit dem man das Projekt √ľberhaupt angehen kann. Es geht dabei weniger darum, dass ICH das Geld einsammle, sondern darum, dass sich die richtigen Leute zusammenfinden, um dann GEMEINSAM am gleichen Strang zu ziehen. Diese richtigen Leute zeichnen sich dadurch aus, dass sie wissen, was richtigerweise zu tun w√§re und die auch in er Lage sind, sind dementsprechend in das Projekt einzubringen. Z.B. durch irgendwelche Komponenten. Als DLS-Betreiber, der die Strompreise macht, online ver√∂ffentlicht, abrechnet und √ľberwacht, als Z√§hlerhersteller f√ľr die ASTROHS-Stromz√§hler, als Strom-W√§rme-(K√§lte-)Kopplungshersteller, als Leistungselektroniker f√ľr die Wechselrichter, als Informatiker f√ľr die vielen zu schreibenden Programme, als Weichenhersteller, Radhersteller, Lagerhersteller, Hersteller von Stromabnehmern, von Kunststoff-Tiefziehteilen, von Schmiedeteilen, Blechteilen, Kabelbaumproduzenten, Steckerhersteller, Konstruktionsdienstleister, Spezialisten f√ľr Bluetooth, ZigBee, ZWave, Triangulation, Bildverarbeitung, Laser- und Radar-Entfernungsmessung, Ultraschallentfernungsmessung, Kraftmessung, K√∂rperschallauswerter, Servoleute, Verkehrsplaner, Politiker, Versicherer, Banker, ...

Will man den tats√§chlichen Spritverbrauch wissen, muss man SICHER wissen, wie viel Energie schon f√ľr die Benzinherstellung gebraucht wird. Alleine die Beantwortung dieser Frage enth√§lt schon jede Menge Z√ľndstoff. Mal wird mit und mal ohne Exploration gerechnet. Mal ab Raffineriezaun und mal ab F√∂rderturm, mal mit d√ľnnfl√ľssiger und mal mit z√§her Qualit√§t mit viel und wenig Wassergehalt, mal mit soviel Benzinanteil mal mit einem ganz anderen, ... Das sind Faktoren, die schon im Vorfeld locker +/- 20% schwanken k√∂nnen. Aber du erwartest pr√§zise Werte auf's Prozent genau. Folglich muss man weltweite Statistiken machen und Durchschnittswerte bilden. Nun gibt es aber L√§nder, die ihre Daten nicht nur ganz unterschiedlich erheben, sondern vielleicht auch gar nichts dazu raus geben oder nur gesch√∂nte Werte.
√Ąhnliches kennt man auch vom Treibstoffverbrauch der Fahrzeuge selbst. Es hat sehr lang gedauert, bis man sich auf ein Messverfahren √ľberhaupt einigen konnte und selbst das muss noch als ziemlich ungenau angesehen werden.

Demnach wären erst mal 20 Railtaxi-Prototypen herzustellen und eine geeignete Teststrecke zu finden. Nur so kann man messen, wie viel Energie diese Dinger unter welchen Fahrbedingungen brauchen.
Daf√ľr muss es aber so gut wie fertig entwickelt werden. Wenn mir DAS gelingt, dann brauche ich keine Geldgeber mehr f√ľr die Entwicklung, sondern nur noch f√ľr das Hochziehen der Massenproduktion.

Alles relativ. Beim Railtaxi w√§ren diese Motoren nicht lang. Man wird sie nur an besonders kritischen Stellen verbauen. Schwebetechnik braucht man daf√ľr nicht.

Warum meinst du, will ich all die Spezialisten an einen Tisch holen und mit ihnen gemeinsame Sache machen?

Seit √ľber hundert Jahren.

Die meisten kleinen Firmen, die sich an das Projekt wagten, mussten aufgeben oder pleite gehen.

Ich habe nicht mal das Geld, einen Käfer zu entwickeln.

L√ľfter drann, dann passt das wieder. Und nat√ľrlich daf√ľr sorgen, dass das Kondensat ordentlich abgeleitet und ggf. neutralisiert wird. Der Kamin muss dann auch N√§sse bestens widerstehen k√∂nnen. Normale versotten, wenn man einen Brennwertkessel anschlie√üt. Deshalb kriegen sie Einz√ľge aus Kunststoff oder Edelstahl.

Ein Elektronikfuzzi wie du wei√ü aber, wie man daf√ľr sorgen kann, dass man mit kaputtem L√ľfter den √Ėfen nicht mehr in Betrieb nehmen will. Alle Klappen zu und das Feuer erstickt im Nu.

Dann braucht niemand mehr diese Investoren.

Ich schon.
--
Servus
Christoph M√ľller
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Christoph M√ľller wrote:

Klar, steht auf Seite 66 oben. Wobei der Wert IMHO unrealistisch hoch angegeben ist und sowas ist immer ein rotes Tuch bei Investoren. Die klopfen sowas alles ab bzw. haben Leute wie mich dabei die das tun :-)

Keinen blassen was das sein koennte.

Das verlangt weit, weit mehr als einen Kongress auszurufen. Da muessen erstmal handfeste Veroeffentlichungen sein, etwas Presserummel. Und ja, auch Versuchsergebnisse. Ohne die kommen nicht viele.

Als Einzelkaempfer koenntest Du beide Deiner Projekte sofort begraben. Geht nicht, und hast Du ja auch selbst gesagt.
Firmen wie Tesla und auch die entsprechenden in meinen Gebieten werden meist als kleine bis mikroskopisch kleine Start-ups gegruendet. Sieh Dir mal als Beispiel Microsoft oder HP an. Und das waren noch Faelle wo wenigstens die Eltern der Gruender recht gut betucht waren. Ich habe selbst Faelle mitbekommen wo es an die Grasnarbe ging. KV sausen gelassen weil kein Geld mehr da <grusel>, Kreditkarte am Poller, Schuhe alle durchgelaufen, schon die ganze Wochen Bohnen aus der Dose gegessen, und so weiter.

Mit beinhart ist da oft nichts mehr sobald sich 3-4 Goliaths um die Lizenz kloppen.

Waere ueberlegenswert. Sonst kommst Du in Veranstaltungen von IEEE die fuer diesen Fachbereich interessant sind nur fuer schmerzhaft viel Knete rein. Der Mehrpreis ueberschreitet bei einer Veranstaltung oft bereits den ganzen Jahresbeitrag. Ob IEEE fuer Dich lohnt weiss ich nicht. Manchmal zweifle ich fuer mich selbst dran.
Bei VDE bin ich auch Mitglied, aber in einem Bereich wo solche Technologie nicht Thema ist. Weiss ich also nicht viel zu. Aber: Irgendwie must Du Kontake zu den einschlaegigen Industrien knuepfen und weiterpflegen. Das geht vermutlich kaum anders.

Oh ja :-)

Das muesste schon ein wenig weiter gehen. Nicht dass da eines Tages einige finster dreinblickende Herren aus dem afghanischen Hochgebirge was an den Gleisen ...

Wenn Du die alle auf einmal brauchst ist Schwitzen angesagt :-)

Wobei das schon ueber den Preis einigermassen geht. Nichts wird in dem Metier umsonst gemacht, alles ab der Exploration muss bezahlt werden. War mal selbst dabei.

Zwei bis drei wuerden anfangs genuegen.

Es muss nicht perfekt sein, aber es muss fahren koennen.

Again, keep it simple :-)
Zumindest am Anfang. Ein Projekt laeuft unglaublich schnell aus dem Ruder wenn man versucht die eierlegende Wollmilchsau zu realisieren.

Soviele wie Du oben aufzaehlst braucht man nicht. Du brauchst Generalisten, keine Spezialisten. Die muessen technik-offen sein und wissen wann sie Externe dazuholen. Komplett mit Angestellten kann man die Sache gleich finanziell abhaken. Ich weiss dass dieses Konzept in Europa oft auf wenig Gegenliebe stoesst, ist aber so.

Klar. Nur jetzt gibt es wirtschaftliche Anreize, die vor zig Jahren nicht da waren.

Tesla ist nicht pleite.

Das brauchten die Leute hier auch nicht investieren, man kaufte die einfach aus Deutschland oder spaeter aus Mexiko :-)

Darf man beim Holzofen (noch) nicht.

Bei modernen wird ausdruecklich davor gewarnt. Das kann eine hoellische Explosion geben, und hat das auch schon in manchen Haeusern.

Du haettest also einige zig Millionen auf der Bank um eine Produktion hochzuziehen? Wow! <haben_wollen>

Ok, dann wuensche ich viel Glueck :-)
--
Gruesse, Joerg

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Am 03.09.2010 21:27, schrieb Joerg:

War ein kleines Computerspiel, mit dem man Moorh√ľner abschie√üen konnte. Lustig gemacht. War Freeware. Hat so ziemlich jeder mit Computer gespielt. Dazu gab es dann Tassen, T-Shirts und den ganze Klimbin drumrum, der die Leute wirklich reich gemacht hat. H√§tten sie das Geld einfach genommen und sich damit zur Ruhe gesetzt, h√§tten sie was davon gehabt. Sie wollten aber damit ihre Firma weiter aufbauen, die mit einem derart rasanten Wachstum allerdings hoffnungslos √ľberfordert war. Welches Detail am Ende wirklich die Pleite brachte, wei√ü ich nicht mehr. Ging damals jedenfalls durch die Presse. D√ľrfte jedenfalls mit den Merchandising-Produkten zu tun gehabt haben. Darauf waren sie als Softwarefirme nun mal nicht spezialisiert.

Richtig. Eine Auftaktveranstaltung eben.

Kommt drauf an, wer angesprochen werden soll. Ich suche weniger die reinen Techniker - die wollen gerne Versuchergebnisse, weil sie diese verstehen und damit was anfangen k√∂nnen. Ich suche eher die Wirtschaftler, die die gro√üe Linie im Auge haben aber noch so viel technische Ahnung haben, um zu wissen, dass sich die Details in den Griff bekommen lassen. Das ist auch einer Gr√ľnde, wieso viele Firmen zusammen kommen m√ľssen. N√§mlich die, die eben diese technischen Details sehr genau kennen. Diesen wird man sowieso eher glauben als mir, weil es deren t√§gliches Gesch√§ft ist, w√§hrend ich m√∂glicherweise nur irgendwelche Versuchsreihen mit gro√üem Aufwand durchziehe, wor√ľber die dann nur milde l√§cheln, weil sie l√§ngst selbst einschl√§gige Erfahrung haben.

So weit werde ich nicht gehen. Es geht um ein Problem, das ALLE sogar sehr vital betrifft. Wenn sich unter solchen Umst√§nden keine schlagkr√§ftigen Arbeitsgruppen zusammenstellen lassen, dann muss ich davon ausgehen, dass ich mein Anliegen nicht vermitteln kann oder das n√∂tige Interesse schlichtweg fehlt. Dann wird's quasi mehrheitlich abgelehnt und muss mich zwangsl√§ufig anderen Dingen widmen. Ich habe ja auch noch einen √úberlebenswillen und ich f√ľhle mich nicht als Spieler, der alles auf eine Karte setzt, um damit vielleicht die Welt zu retten. In erster Linie will ich selbst mal √ľberleben. Alles Andere kommt danach. Mache ich mich f√ľr die Allgemeinheit kaputt, die das gar nicht will, dann wird n√§mlich rein garnichts passieren. Au√üer, dass ich dann am Ende bin. Sinnvoll? Wohl kaum.

Das ist dann der Fall, wenn es f√ľr ein Problem auch nur eine L√∂sung gibt. Meistens gibt es aber viele M√∂glichkeiten, wie ein Problem gel√∂st werden kann. Dann macht Goliath A die L√∂sung A, Goliath B die L√∂sung B usw.

Vermutlich. In den zur√ľckliegenden 40 Jahren habe mit dem Projekt viele Kontakte gehabt. Es geht nicht um EINZELNE Kontakte. Die sind n√§mlich genauso hilflos wie ich alleine auch. Das ist der Grund, weshalb ich meine, dass eine Auftaktveranstaltung gemacht werden m√ľsste. Daf√ľr w√§re ein geeigneten Team zusammenzustellen, das ich dummerweise nicht bezahlen kann. Aber das hatten wir schon.

Das √ľberrascht mich jetzt. Wie viel Prozent der Neuentwicklungen arbeiten noch mit DOS als Basis?

Klar wird es auch permanente Gleiszustandsberichte geben. Die einfachste M√∂glichkeit w√§re eine K√∂rperschallaufzeichnung, die mit GPS-Signalen korreliert wird. Mit K√∂rperschallauswertung kann man wirklich sehr viele mechanische Sachen erkennen. Nicht nur Drehzahlen, sondern auch langsam kaputtgehende Lager, Unrundheiten, Unwuchten, Pittingbildung auf den Gleisen oder R√§dern, Spalte in den Gleisen, usw... Jedes x.te Fahrzeug √ľbermittelt seine Datei an die Weichenwarte, die so immer sehr genau √ľber den Zustand in ihrem Verantwortungsbereich informiert ist. Nat√ľrlich geht's dann auch noch um andere Sensordaten.

Eben. DAS ist die eigentliche Herausfordung mit diesem Projekt. Da sind ein paar Versuchsreihen nur ein Fliegenschiss auf der Agenda.

Kaum. Kennst du die Preisschwankungen f√ľr Roh√∂l? Die waren mal bei knapp 200 $ pro Fass. Jetzt vermutlich irgenwo um 70 $. Man muss, wenn man √ľber den Preis gehen will, also eine Momentaufnahme machen. Was, wenn aber ausgerechnet auf diesen Stichtag keine Erhebung gemacht wurde? Also muss man so einen Stichtag vorher lang ank√ľndigen und hoffen, dass keiner meint "ihr k√∂nnt uns mal...".

Die Exploration muss aber doch auch bezahlt werden.

Um dann gesagt zu kriegen, dass die Seitenwindempfindlichkeit im langen Verband damit ja schlecht nachgewiesen werden kann.

Wer b√∂swillig ist, dem f√§llt auch trotz Prototypen noch gen√ľgend zum Rumm√§keln ein. Am Ende geht es nur darum, wem geglaubt wird und wem nicht. Zur Erh√∂hung der Glaubw√ľrdigkeit kann ich einen nicht perfekten Prototypen bauen, um dann gesagt zu kriegen, dass dies und jenes ja alles nicht funktioniert und es einem deshalb leid tue, davon Abstand nehmen zu m√ľssen. Wie gesagt - das Projekt soll nicht mir alleine dienen, sondern ALLEN. Wenn sich unter diesen Voraussetzungen kein ordentliches Team bilden l√§sst, betrachte ich das Thema als mehrheitlich abgelehnt.

WIE simpel? WER soll WOMIT √ľberzeugt werden? Den Stromb√ľgelhersteller hat z.B. die Beschleunigung und der Spritverbrauch √ľberhaupt nicht interessiert. Er wollte eher wissen, ob er seinen Stromabnehmer sp√§ter auch verkaufen kann, wenn er ihn jetzt entwickelt. Und Recht hatte er! DAS ist f√ľr ihn schlie√ülich das WIRKLICH Entscheidende. H√§tte ich ihm sagen k√∂nnen, dass im Projekt schon die und die Firmen dabei sind, dann h√§tte er vermutlich mal kurz √ľberlegt, wie wahrscheinlich die Realisierung des Projektes ist und ob er das Risiko nicht vielleicht doch eingehen soll. So wie dieser Hersteller denken vern√ľnftigerweise sehr viele Andere auch. Aus diesem Grund ist eine Auftaktveranstaltung wesentlich wichtiger als ein paar Messreihen, die immer nur einen kleinen Teil der Projektbeteiligten betreffen kann. Ein kleiner Teil wird aber nicht dar√ľber befinden k√∂nnen, ob das Projekt in die G√§nge kommt oder nicht. Das geht nur, wenn man es greifen kann, dass gen√ľgend andere Firmen auch mitmachen. √Ąhnliche wie aktuell mit dem Elektroauto.

Es es startet ganz einfach nicht.

Braucht man doch und noch eine ganze Reihe mehr. Schlie√ülich werden alle Beteiligten von Anfang an wissen, dass es NICHT reicht, nur ein paar Prototypen zu bauen. Man muss sich auch halbwegs sicher sein, dass hinter dem Projekt so viel Marktmacht steht, dass es sp√§ter auch in Serie gehen kann. Man wird sogar noch einige Non-Profit-Gruppen mit einladen m√ľssen, damit man auch sehen kann, dass auch die Bev√∂lkerung bereit ist, mitzumachen. DANN wird man n√§mlich einen sehr gro√üen Markt erkennen, den man bedienen kann, wenn dieses Projekt durch gehen sollte. Je mehr Beteiligte, desto wahrscheinlicher wird man das so sehen. Mit dem Effekt, dass die eigene Entwicklungsrichtung dementsprechend ausgerichtet wird.

Richtig.
In Amiland ist es nicht anders.

Ist längst nicht mehr selbstständig. Irgendeine große deutsche Automobilschmiede (Mercedes?) hat sich da dick eingekauft.

Bei Pelletöfen wird man einfach die Pelletzufuhr stoppen. Dann ist der Ofen binnen weniger Minuten aus.

Du sagst, ich m√ľsse Prototypen bauen, um Investoren zu finden. Klar, dass diese auch aussagekr√§ftig sein m√ľssen. Infolgedessen m√ľssen sie die offenen Fragen also beantworten und folglich auch entsprechend gut funktionieren. Ich sage, wenn DAS erreicht ist, sind keine Investoren mehr n√∂tig. Dann ist die schlimmste Sache n√§mlich schon geschafft. Jetzt habe ich weder Geld noch Investoren. Ohne Investoren kriege ich kein Geld. Ohne Prototyp kriege ich auch keine Investoren. Ohne Geld gibt's keinen Prototyp.

Danke.
--
Servus
Christoph M√ľller
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Christoph M√ľller wrote:

Computer- oder Videospiele haben mich nie gereizt. In meinem ganzen Leben hatte ich nur eines, selbstgebaut aus mit der Loetlampe rausgeschlachteten Logic Chips, hiess "Pong". Als es fertig war habe ich das verschenkt, weil ich das Spielen damit langweilig fand.

Eher nicht. Vorher muss ordentlich was an handfesten Papers raus. "With meat", wie wir hier sagen. Soll heissen Daten, Fakten, Messungen, Prototypen.

Im Smart Grid Bereich argumentiert ein Wissenschaftler aehnlich und ich habe die Diskussion dann hoeflich auslaufen lassen. Er will auch zuerst ganz gross eine Public Policy erreichen und all das. Dies wird nichts werden ohne Schweissarbeit von der Pieke ab.
Es lohnt sich, sich mal mit dem Thema "Due Diligence" zu beschaeftigen. Denn das ist bei fast allen grossen Entscheidungen wichtig, besonders wenn es um die Beschaffung von Investorengeldern geht.

Es fehlt weil es keine kleinen Beispiele zum Anfassen gibt.
[...]

Ja, das geht nicht.

Prozent weiss ich nicht und ueber meine Projekte muss ich schweigen. Ein Beispiel das Ihr auch in Europa kennen muesstet ist die unter DOS laufende Digitalkamera "Canon PowerShot".
[...]

Ein paar Post vorher sagtest Du noch dass Versuchsreihen zu aufwendig sind ... <kopfkratz>

Das sind spekulative Peaks. Die muessen allein schon deshalb wieder ausmitteln weil gewisse Laender aus OPEC Pakten ausscheren. Und so ist es denn auch gekommen. Venezuela z.B. ballert dermassen viel im Gieskannensozialismus raus dass sie zaehneknirschend wieder anfingen Oel zu angemesseneren Preisen an den Klassenfeind (uns ...) zu verkaufen. Die brauchen schlicht und einfach die Knete.
Heraus kommen so Sachen wie gestern abend. Nach Monaten musste das Auto meiner Frau betankt werden. Mist, Montag ist Labor Day und alle fahren Camping, da wird es teuer. Dachte ich. Nix, gut 10c billiger als die Woche davor.

Sagte ich ja. "Ab" war "mit" gemeint. Die ist immer im Oelpreis drin. Schlumberger arbeitet nicht fuer lau :-)

Das laesst sich mit einem einfachen Windtunneltest an einer Uni erledigen. Modelle reichen dafuer. Theoretisch geht es sogar heutzutage mit Software, allerdings ist die recht teuer. In solchen Faellen mieten wir schonmal Software in Form einer Wochen- oder Monatzlizenz.

Nicht immer so pessimistisch. Auch uns wurde wiederholt gesagt dass wir viel zu hoch hinauswollten, dass es nie klappen kann. Und es hat doch funktioniert.

Ist sie definitiv nicht. Zwei Monate spaeter hat die jeder vergessen. Brief und Siegel drauf.

Tesla hat das erstmal allein gemacht. _Dann_ sahen das andere Firmen wie Daimler und Toyota und sind schleunigst finanziell an sie herangetreten. Ist eine ur-amerikanische Methode die typischerweise in die begehrte IPO muendet. Oder in eine lukrative Firmenuebernahme. Ich war bei so einer mit von der Partie :-)

Ja, wenn Du gleich am Anfang zu hoch hinaus willst, dann startet es nicht.

Da denken wir in Amerika voellig anders. Zuviele Koeche verderben den Brei. Typischerweise fangen wir fast jedes Projekt mit weniger als einem Dutzend Ingenieure an. Dabei muss natuerlich jeder mehrere Huete tragen, reine Theoretiker kannst Du da kaum brauchen. Naechste Woche darf ich z.B. mein ueber Monate etwas angerostetes Wissen in der Luft- und Raumfahrttechnik aufpolieren.

Doch, ist es. Ein Grund warum ich ausgewandert bin.

Und warum? Vermutlich ist jemand erschrocken aufgewacht. "Mist, die haben das tatsaechlich geschafft! Da muessen wir schleunigst ..." Zu dem Zeitpunkt hat man als spaet dazukommender Investor bei weitem nicht mehr das Sagen wie die VCs vom Anfang.
Das gleiche siehst Du im Medizinbereich. Wir wurden von einer europaeischen Firma aufgekauft, _nachdem_ die ganze Technik wie am Schnuerchen fluppte. So wie Siemens hier die Ultraschallfirma Acuson gekauft hat.

Ist aber keiner. Ein Pelletofen fuer die Hauptheizung ist deutlich teurer im Betrieb als ein Holzofen. Unten haben wir noch einen Pelletofen, zum Unterfuettern besonders in kalten Naechten.

Mitnichten. Dann kommt die eigentliche Arbeit. Produktion hochziehen, Inventory, und so weiter. Das schuettelt man finanziell wirklich nicht aus dem Aermel.

Das ist der Punkt wo wie uns hierzulande hinsetzen und ueberlegen wie wir das mit einem "Shoestring Budget" hochziehen. Manchmal geht es nicht, aber oft geht es.
[...]
--
Gruesse, Joerg

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