Meinungsumfrage zur Elektromobilität

Aug 23, 2010 371 Replies

Nur mal zur Orientierung. Wenn in D nur die privaten Haushalte gegen eine Strom-Wärme-Kopplung austauschen würden, hätten sie zusammengenommen etwas genauso viel elektrische Leistung wie sämtliche installierten Kraftwerke zusammen. Wir haben aber nicht nur private Haushalte im Land, sondern zusätzlich noch Industrie, Handwerk, Handel usw. Da sollte die geforderte Leistung also wirklich lässig zu kriegen sein.

1981 meine erste Diplomarbeit. 1984 meine zweite. Ich bin aber nun wirklich nicht der Einzige, der sich mit dem Thema befasst hat.

Nicht nur in CA.

gibt's nur EINMAL im Jahr Holz? 2. Lieferung im Jahr unmöglich?

"Sündhaft teuer" ist relativ. Mit deinem Stromverkauf werden dir vermutlich mindestens die Brennstoffkosten ersetzt. Wenn du geschickt agierst und deine Energiespeicher im Haus richtig zum Einsatz bringst, kannst du mit deiner Heizung (so sie endlich mal aus Massenproduktion käme -> die geeignete Marktbeschaffenheit fehlt noch) sogar noch etwas dazu verdienen. Oder auch mal "sündhaft teuer" einkaufen, ohne dass das dienen Geldbeutel allzusehr belasten sollte.

Das sind normalerweise Bauartzulassungen und einmal pro Jahr kommt der Kaminkehrer und schaut nach, ob noch alles läuft wie es soll. Der Aufwand hält sich in Grenzen.

Was den Monopolisten noch alles einfallen wird, kann ich natürlich nicht wissen. Aber diese Monopolisten haben ja nicht das Monopol auf Hirneinsatz, sondern nur auf den Strom. WIR können uns doch auch was einfallen lassen. Oder?

Habe dir weiter oben einen kleinen Tipp zur Einschätzung der Lage gegeben. Soo viel ist das garnicht.

Wie ginge es besser, als mit der Abschaffung der Heizkessel? Spart auf einen Schlag in Ländern wie gleich um die 30% Energie des GESAMTbedarfs. Einfach dadurch, dass man den Strom nicht auf der Grünen Wiese produziert, sondern dort, wo die Abwärme sinnvolle Abnehmer findet.

Damit wird sich der Strombedarf etwas verdoppeln, der Energiebedarf allerdings trotzdem wesentlich reduzieren. Einfach deshalb, weil die eingesetzte Energie wesentlich effektiver genutzt wird. Zumindest mit dem Astrail-Konzept. Will aber keiner. Man will lieber seine Monopolisten pflegen und die Nutzenergie gleich zwei- und dreifach zum Fenster, durch Kühltürme, Auspuff usw. in gigantischen Mengen rausschmeißen. Manchmal frage ich mich angesichts unseres realen Umgangs mit Energie, ob wir noch alle Tassen im Schrank haben.

Das sind in ALLERERSTER Linie unsere EnergieSTRUKTUREN! NICHT die Technik!

Für solche Leute gibt's bei uns den Kaminkehrer. Der kann ggf. die ganze Anlage stilllegen.

Hat dein Ofen nicht auch nur einen Wirkungsgrad von 70%?

???

Mein Bruder (Architekt) hält sowas für Standard.

[...]

Nochmal zum Mitmeisseln: Die zweite Lieferung koennte nicht erfolgen, ehe nicht mindestens zwei Cord verbrutzelt sind. Das ist etwa im Januar der Fall, manchmal Februar. Dann ist der Preis von abgelagertem Holz so ziemlich auf seinem Spitzenwert, so wie Propan und Heizoel auch. Da kaufen nur Leute die entweder nicht planen konnten oder im Fruehjahr davor die Knete nicht hatten. Koennte sein dass unser Haendler bereits im Maerz den Early-Bird Preis macht, aber das ist nicht fertig abgelagertes Holz und wuerde alles inklusive der Nachbarschaft verrussen wenn wie es sofort verheizen wuerden.

Winziges Problem: Im Winter ist der Strombedarf hier recht gering, da bekommst Du keine Spitzenpreise. Hohe Spot Markt Preise werden an heissen Sommertage erzielt. Wenn es ueber 40C ist moechte ich aber keinen Holzofen anheizen. Im uebrigen darf man das in den meisten Gegenden dann wegen Feuergefahr eh nicht.

Ja, aber durchsetzen koennen das nur Politiker. Die sind meist nur darauf bedacht wiedergewaehlt zu werden. Wes Brot ich ess, dessen Lied ich sing, oder wie hiess das?

Der funktioniert in Kalifornien nicht, weil zwischen Heizsaison und Stromsaison sechs Monate klaffen.

Ja welche Abwaerme nehme ich denn jetzt, hier und heute, am

13.September? Ok, wenn unser Rottweiler einen zischen laesst koennte man das Methan ...

Noe, das ist die Technik, und vor allem der Umgang damit. Bei jedem einzelnen, und das geht erstmal nur ueber Aufklaerung und Steuerpolitik.

Dann macht das hier keiner. Zwangsinspektionen und so moegen Amerikaner nicht. Wir haben ja auch keinen TUEV.

Ja, wie ich schon schrieb weil die EPA eine Mindestabgastemperatur vorschrieb musste der Wirkungsgrad da gekappt werden. Mehr ging nur mit sehr aufwendiger Technik und Katalysator, aber den wollen wir definitiv nicht weil teuer und nicht lange haltbar.

Man hat aus Staufen offenbar nicht gelernt:

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Dann irrt er wohl. Er kann ja mal eine Umfrage in seiner Stadt machen, wieviele Leute sowas haben. Gern auch in einer heisseren Gegend wie Spanien.

Was hältst du von einer Mischkalkulation? Vielleicht kannst du auch einen Lagerplatz irgendwo anmieten? Wo ein Wille, da ist oft auch ein Weg. Vielleicht kannst du dein Holz auch direkt vom Lagerplatz im Wald kaufen. Lass' es dort einfach liegen, bis du es brauchst.

Musst du ggf. halt mal durchkalkulieren. Kannst du jetzt aber nicht, weil es das beabsichtigte Szenario nur in der Theorie gibt. Kannst also auch nur theoretisch mit entsprechenden Annahmen berechnen.

Dann ist eure Gegend für Holz vielleicht garnicht der richtige Ort. Mit besagtem Stromhandelssytem würde man sich darauf schon einstellen, indem man z.B. verstärkt in Richtung Solarenergienutzung geht.

Werden sie gewählt oder von der Stromlobby eingesetzt?

Richtig. Daran sollte erkennbar sein, wie wichtig Aufklärung ist.

Was nichts anderes heißen dürfte, als dass bei euch sehr viel mehr mit Sonnenenergie gemacht werden müsste. Denke, dass man sich mit einem entsprechenden Stromhandelssystem da schon was einfallen lassen würde. Z.B. solare Klimatisierung anstatt mit Strom, der mit riesigen Verlusten produziert wurde.

HEUTE bleibt dir nichts anderes übrig als mit dem zu leben, was du hast. Am Vergangenen und Gegenwärtigen kann man schlecht was ändern. Änderungen betreffen die ZUKUNFT. Nicht die Gegenwart. Die ist mit dem nächsten Wimpernschlag schon Vergangenheit.

die Technik folgt den Marktbedingungen. Umgekehrt ist eher selten. Trotzdem wird der umgekehrt Weg ständig versucht. Da wird sozusagen versucht, das Pferd vom Schwanz her aufzuzäumen.

Wie man mit der Technik umgeht, ist in erster Linie eine Folge des Marktes. Kein Mensch würde ein Kraftwerk bauen, wenn man damit kein Geld verdienen könnte.

Gib jedem Einzelnen einfach mal die Möglichkeit, mit seiner Heizung/Klimaanlage Geld zu VERDIENEN. Nur die MÖGLICHKEIT! Plötzlich kämen die Leute auf ganz andere Ideen als heute.

Dann wird's eben Nachbarn geben, die immer grantiger werden, bis sie einem die Haustür eintreten. Oder lassen sich die Leute gerne einqualmen?

In Staufen gibt es eine seltene geologische Besonderheit. Dort liegt ein trockenes Mineral im Boden, das aufquillt, sobald es mit Wasser in Berührung kommt. Das gleiche Zeug scheint übrigens auch unter Stuttgart

21 zu liegen, was der Stadt noch ähnliches Kopfzerbrechen bereiten dürfte den Stauferern. Nur wird's in Stuttgart zu noch größeren Schäden führen. Will aber keiner hören. Man will sein Gesicht nicht verlieren und sich auf Teufelkommraus durchsetzen. Nach uns die Sintflut...

Das bekommt dann Beine, meist im Winter :-)

Im Wald fressen es die Termiten auf.

Der Strombedarf ist bis auf einige wenige Prozent bekannt und vorhersagbar, seit Ewigkeiten.

Gibt's ja hier schon. Fast alle neuen Siedlungen haben Solardaecher. Reicht aber nicht weil alle ihre Kompressor-Klimaanlagen laufen haben. Sie mein Beispiel, was man wirklich machen koennte, was wir gemacht haben.

Gewaehlt, aber das nutzt nicht viel. Meist hast Du nur die Auswahl von zweien. Einer steht unter der Knute der Gewerkschaft und wird von denen finanziert, der andere hat seinen Wahlkampf teilweise von Firmen bezahlt bekommen. Das ueblich halt, ist in fast allen Laendern so. Wes Brot ich ess ...

Weiso? Evaporative Cooler sind billig und funktionieren hier gut. Das sollte man zuerst tun, und danach ueber die Erzeugerseite nachdenken.

Klar, muss aber sinnvoll und bezahlbar sein. Daher finde ich sollte erstmal auf der Abnehmerseite angesetzt werden, weil es dort viel ungenutztes Potenzial gibt.

So wollten das unsere Marketeers auch sehen, ist aber nicht die Methode die die Welt technologisch voranbringt. Carl Benz hatte da die richtige Einstellung. Er schuf die Technik, dann saugte der Markt das auf. Apple faehrt mit der Methode auch sehr profitabel, auch wenn ich nicht verstehe was Leute an deren Klamotten so toll finden.

Mit der Heizung geht das nur im Winter, mit der Klimaanlage gar nicht.

Das scheint denen total nix auszumachen. Wenn ich im Winter an kalten Tagen durch das Dorf El Dorado hier fahre mus ich beinahe husten. Wie die Leute da leben koennen ist mir schleierhaft.

Zeigt aber deutlich dass man alternative Technologien eben nicht auf Teufel komm raus durchdruecken soll, sondern erstmal behutsam.

No risc, no fun ;-)

DAS Problem haben wir hierzulande zugegebenermaßen nicht. Gibt's da keine Appetitverderber? Die müssen ja nur ein halbes Jahr wirken.

Im JETZIGEN Umfeld. Genau daran will ich aber drehen. In einem anderen Umfeld werden sich auch andere Verhältnisse einstellen.

Allerdings mit sehr geringen Marktanteilen, wenn man's zum kompletten Energiebedarf ins Verhältnis setzt.

Man kann halt kein Geld damit verdienen. Würde man sie mit Abwärme betreiben und für den Strom Geld bekommen, kämen andere Kühlmaschinen zum Einsatz. Der verdammt oft gegangene Weg, ERST die Technik zu bauen und DANN auf einen guten Absatzmarkt zu hoffen, geht meistens schief. Die Technik folgt den Marktbedingungen und nicht umgekehrt.

Damit bezahlst du nur WENIGER für deine Energie, wirst jedoch nie imstande sein, damit Geld zu verdienen. Mit einem Minikraftwerk sieht das grundsätzlich anders aus. Die meisten Kraftwerksbetreiber werfen immerhin 60% der eingesetzt Energie weg und können TROTZDEM noch gut vom Rest leben.

Jede Gemeinschaft bekommt die Regierung, die sie verdient. Wird zumindest oft behauptet.

Um so wichtiger wäre es, wenn auf breiter Front das EIGENE Hirn an Bedeutung gewinnen würde. Wenn man denken LÄSST, dann sollte man sich nicht wundern, wenn was Anderes dabei raus kommt, als man selber wollte. Oder auch nicht - schließlich hat man ja gar nicht "gewollt".

Ist etwa das Gleiche, wie hierzulande mit der Gebäudedämmung. Da gibt's auch genug, die meinen, dass man das Geld lieber in Dämmung statt in Stromproduktion stecken sollte. Mit der Dämmung kommt man im günstigsten Fall auf Null Heizkosten. Mit der Stromerzeugung allerdings auf negative

- sprich EINNAHMEN! Das ist etwas Anderes als nur "billiger".

Deine Denkweise wird vor allem die Stromkonzerne freuen. Damit bleibst du ihnen als ihre Einnahmequelle erhalten und denkst nicht mal im Traum daran, ihnen Konkurrenz machen zu wollen. Sowas festigt die Monopole. Damit die Menschen so denken, wird durchaus viel Geld in entsprechende Kampagnen gesteckt. Scheint auch ganz einfach zu sein. Schließlich gibt es immer irgendwas zu verbessern. Man muss ja nicht dazu sagen, dass man mit dem gleichen Aufwand auch sehr viel mehr erreichen könnte. Man muss lediglich die entscheidenden Kriterien gezielt verschweigen oder sie ggf. klein reden. So kommt das gemeine Volk NIE drauf, was wirklich Sache ist. Vor allem, weil es sich auch noch um ein ziemlich abstraktes und somit ohnehin nur schwer erklärbares Thema handelt.

Um die Welt technologisch voran zu bringen, müssen erst mal die Rahmenbedingungen stimmen. Ohne sie wird das nix. Da wandern die hellen Köpfe aus, nötige Versuche werden gar nicht erst gemacht, man kann keine geeigneten Teams zusammenstellen, das Geld fehlt,... Was willst du in einem solchen Umfeld mit guten Ideen anfangen? Ohne geeignete Strukturen sind sie schlicht wertloser Müll.

Nicht nur das. Er hatte auch das nötige Umfeld. Ist dir schon mal aufgefallen, dass z.B. aus besonders armen Ländern die wenigsten Patente angemeldet werden? Sind die Leute dort blöder als anderswo? Woran könnt es liegen, dass die "so blöde" sind und so einfallslos?

Weil der Markt nun mal für sein Produkt aufnahmefähig war. Wäre er es nicht gewesen, würde Carl Benz heute kein Mensch kennen.

Warum so einfallslos? Wieso sollte das mit der Klimaanlage den NICHT gehen? Schließlich kann man ja mit Abwärme auch kühlen. Macht jeder Campingkühlschrank so. Genau genommen sogar jeder Kompressor. Der Abwärme erster Teil wird durch dicke Kühltürme entsorgt, der zweite Teil im Kühler der Anlage. Nimm die Abwärme, die durch den Kühlturm geht und treibe damit deinen "Campingkühlschrank" an. Den dabei anfallenden Strom kannst du verkaufen. Wird wahrscheinlich mehr sein, als du selber grade brauchst.

Dann braucht man auch nix zu kontrollieren.

Wenn sich keiner beklagt, wird weitergemacht, als wäre alles in Ordnung.

"Behutsam" heißt im Fall Stuttgart 21, dass man erst mal auf das absehbaren Aufquellen der Bodenschichten wartet, zuschaut, wie die Häuser der Reihe nach kaputt gehen, dass man dann kein Geld mehr für irgendwelche Entwicklungen hat (hat man ja schon ausgegeben), dass eben weiter auf das über 150 Jahre Betriebssystem gesetzt wird, dass man sich unnötiger der Gefahr der Überflüssigkeit aussetzt usw.

JEDER der Verantwortlichen müsste sich darüber im Klaren sein.

[...]

Ja, Ortho Home Defense und so. Aber wenn Du dabei erwischt wirst es im Wald zu verspruehen gibt das hoellischen Aerger. Zu recht.

Aber IMHO vom falschen Ende her. Wenn man nicht zuerst am Verbrauch und bei uns insbesondere an den Kuehlmethoden was aendert dann wird sich am Strombedarf nicht die Bohne aendern.

Klar, weil Solaranlagen sehr teuer sind.

Bei uns meist nicht :-)

Dann gaebe es kaum Fortschritt. Viele meiner Projekte stellen eine nie dagewesene Technik zur Verfuegung. Nein, ich erfinde die meist nicht, helfe nur die Elektronik dafuer zu entwickeln. _Dann_ geht die Firma in den Markt und sagt den Endkunden "Guckt mal, wir haben was ganz neues, wenn Ihr das hiermit macht hat das folgende Vorteile ..."

Fast das ganze Silicon Valley basiert auf solcher Vorgehensweise und man kann wohl kaum sagen dass das nicht erfolgreich ist.

Letzter Eintrag zu einem solchen Projekt: Vor rund einer Stunde. Dann sind wir erstmal mit den Hunden losgewandert :-)

Och, inzwischen koennten wir Haus und Ingenieurbuero komplett solar betreiben. Ist aber derzeit zu teuer und ginge nur wenn die Sonne scheint.

Exactamente, sage ich ja die ganze Zeit. So entstand die Idee hier einen Evaporative Cooler einzubauen, Holzofen, Pelletofen und andere Sachen. Das hat sich bereits in Heller und Pfennig ausgezahlt und wird es weiter tun.

Schlimmstenfalls kommt man zu schlechter Luft und Schimmel. In Germany oft gesehen. Ein beinahe luftdichtes Gebaeude ist IMHO Unsinn. Ich werde da drin dauernd muede. Daher ist hier i.d.R. der Mindestanteil an Frischluftzufuhr vorgeschrieben.

Die sind bereits unverrueckbar gefestigt. Ab und zu wird mal eines bei Wahlen geschuettelt und u.U. eine Stadt da rausgerissen. Aber nur um in ein neues Monopol uebergefuehrt zu werden (Stadtwerke).

Die Monopole sind so gefestigt wie bei Euch die Staende und Zuenfte. Es hat Jahrhunderte gedauert bis z.B. in einigen Bereichen der Meisterzwang endlich aufgehoben wurde. Bei uns ist das aehnlich mit Wasserrechten.

Nein, die wandern aus weil woanders nicht auf den Sankt Nimmerleinstag gewartet wird. Kann ich aus persoenlicher Erfahrung sagen, da ich Auswanderer bin.

Dann komme mal nach Silicon Valley und lasse Dich eines besseren belehren :-)

iTunes und so ist nicht entstanden weil jemand eine Struktur geschaffen hat, sondern weil eine Gruppe von Ingenieuren ein Geraet gebaut hat und dieses dann einen Markt _schuf_.

Es liegt daran dass dort so gut wie kein Engineering betrieben wird. Leute die studieren kehren i.d.R. nicht mehr zurueck. Dann die extreme Korruption, welche sogar nicht ganz so arme Laender technologisch vertrocknen laesst.

Den Markt hat niemand geschaffen. Es gab Pferde, es gab Kutschen. Da hat er eine gebaut die kein Pferd brauchte. Wer aufmerksam guckt findet immer irgendwo einen aufnahmefaehigen Markt.

Ja, denn versuche mal Baugenehmigungen fuer Rohrsysteme mit Ammonia drin zu bekommen :-)

[...]

Das Projekt ist IMHO beinahe der groesste Stuss der in Sachen Bautechnik bei Euch derzeit laeuft. Es wird besonders auch finanziell ein Fass ohne Boden werden. Von der Haftung ganz zu schweigen. Aber das zahlt ja alles der Steuerzahler, da macht das ja nichts :-(

In dieser Hinsicht liegen wir wirklich komplett auseinander.

Ich stehe auf dem Standpunkt, dass man das Volk in das Geschehen als PARTNER mit einbeziehen muss und nicht als auszunehmende Beute, wie es heute Standard ist.

Als Partner überlegt man sich was im GUTEN Sinne. Als auszunehmende Beute versucht man lediglich zu entwischen und "dem Feind" gelegentlich mal eins auszuwischen, sobald sich die Möglichkeit dazu ergibt. Das sind in der Tat völlig andere Ansätze.

Klar, weil man die solaren Besonderheiten mit dem aktuellen Abrechnungssystem überhaupt nicht adäquat reagieren kann.

Dann müsstet ihr längst zu 80% und mehr auf heimische Regenerative Energieträger umgeschaltet haben. Aus der Ferne betrachtet habe ich diesen Eindruck nicht.

Warum denn nicht? Was die Leute treibt, ist die Aussicht auf Gewinn. Dafür lässt man sich was einfallen. Nicht nur Geschäftsmodelle, sondern auch Technik. Wenn man von vornherein weiß, dass sich mit irgendwas kein Geld verdienen lässt, dann ist das Projekt meistens so schnell gestorben, wie es gekommen ist. OB man mit etwas Geld verdienen kann, hängt allerdings SEHR ZENTRAL von den MARKTBEDINGUNGEN ab!

Und? Wäre damit kein Geld zu verdienen gewesen, hättest wahrscheinlich nicht mal du selbst über diese nie dagewesene Technik nachgedacht.

Diese Vorgehensweise funktioniert allerdings NUR innerhalb der gegebenen Marktstrukturen.

War nur deshalb erfolgreich, weil die Marktstrukturen/-bedingungen gepasst haben und die Spezialisten dort INFOLGEDESSEN gut leben konnten. Wäre es so gewesen, dass man mit den Erfindungen nichts hätte verdienen können, dann wären sie ganz einfach ausgeblieben. Silicon Valley gäbe es dann überhaupt nicht oder vielleicht ganz woanders auf der Welt, wo die Marktbedingungen eben besser gewesen wären.

Und warum ist solar zu teuer? Wegen der Marktbedingungen! Solar ist NICHT INHÄRENT teuer! Wäre es so, dann gäbe es kein Leben auf dem Planeten.

Wenn sowieso schon alles unverrückbar gefestigt ist, dann braucht man ja gar nichts mehr zu tun. Ist immer für eine Ausrede gut.

Ob gezaudert oder beherzt angegangen wird, hängt sehr wohl ganz massiv von den Marktbedingungen ab! Stelle dir vor, du musst für jeden Pippifax erst mal haufenweise Papiere durcharbeiten, damit du nur ja nichts verkehrt machen kannst, weil das gravierendste finanzielle Konsequenzen für dich haben kann. Du wirst feststellen, dass du so nicht recht voran kommst und dass das Arbeiten in einen solchen Umfeld auch nicht sonderlich viel Spaß macht. Konsequenz: Man sieht sich andernorts um, wo die Bedingungen schlichtweg besser sind. Hast du selbst doch genauso gehalten. Wenn hier die Bedingungen genausogut oder vielleicht sogar noch besser gewesen wären - wärst du tatsächlich ausgewandert?

Dort passt vermutlich das Umfeld für alle möglichen elektronischen Dinge. Aber nicht, um neue Energie- und Verkehrsstrukturen aufzubauen. Zumindest demnach, was du hier schreibst.

Keine Ahnung, was du unter Strukturen verstehst. Irgendwie scheinen wir uns beide was ganz Unterschiedliches darunter vorzustellen.

Warum denn nicht? Wenn das unabhängig von Marktstrukturen sein sollte, dann muss es andere Gründe geben. Welche könnten das sein?

Warum denn, wenn das nichts mit Marktstrukturen zu tun hat? Womit denn dann?

Korruption nimmt sogar ganz massiv Einfluss auf die Märkte. Ob man das will oder nicht - sowas ist auch Bestandteil von Marktstrukturen/-bedingungen.

Eben. Das SIND Marktbedingungen.

War nicht nötig, weil er schon da war.

Genau damit. Man kauft/verkauft keine Produkte, sondern Funktionen.

Das ist nur EIN Kühlmittel von vielen.

Du ueberschaetzt den Verbraucher. Der will hauptsaechlich Fussball gucken, egal wo der Strom herkommt, und sich nicht um energietechnisches kuemmern. Wenn der Geld uebrig hat wird erstmal die naechstgroessere Glotze gekauft, danach isses eh wech.

Eine Solaranlage reagiert an sich nur auf eines: Auf die Sonneneinstrahlung. Dann kommen soundsoviel kW da raus, nicht mehr und nicht weniger. Die Verbraucher werden sich jetzt nicht zusammenrotten und a la Enron runterfahren bis eine Verknappung eintritt, um abzusahnen.

Das geht nicht solange nicht zumindest der Spitzenbedarf an heissen Tagen abgemildert wird. Wie man das macht hatte ich hier erklaert. An solchen Tagen weht kaum ein Lueftchen. Die Windraeder stehen und die Solaranlagen schaffen den Bedarf nur zu wenigen Prozent.

Die Leute wollen nicht $30k und mehr fuer eine Solaranlage ueber Kredit finanzieren um dann vielleicht mal in 10 Jahren oder so in den gruenen Bereich zu kommen. Solange denken nichtmal Unternehmen. Traurig, aber so isses nunmal.

Klar. Aber es beweist eindeutig dass der Markt erst durch die Technik entstand und nicht wie Du schriebst umgekehrt.

Noe, wir schaffen manchmal ganz neue.

Die machen den Markt. Steve Jobs ist da z.B. ganz gut drin. Nicht dass ich auch nur einen einzigen Artikel von denen brauchen kann, aber die haben Maerkte gemacht (mit anderen Leuten). Dito mit GPS. Und so weiter.

Der Strompreis ist reguliert und er muss es sein, daran ist nichts zu aendern. Zumindest will das fast niemand, ich definitiv nicht, denn das wuerde z.B. Rentner schwer treffen.

Sehe ich anders. Alte amerikanische Regel: Look for the lower hanging fruit first.

Nein, waere ich nicht. Das hat aber nichts mit Technologie zu tun, nur geht die hier eben leichter zu entwickeln. Obwohl, seit der letzten Wahl ... aber lassen wir das.

Stimmt. Verkehrstechnisch ist das dort bei weitem nicht so gut wie bei Euch.

Eine Marktstruktur. So wie YouTube eine geschaffen hat. Und der Sony Walkman. Und GPS. Und, und, und ...

Sagte ich doch, Korruption. Ich kenne ganz traurige Beispiele wo Leute mit uC-Projekten nicht weiterkamen weil sie die horrende Summe fuer eine, ahem, "unbuerokratische" Abfertigung beim Zoll nicht hatten.

Man kann keine gescheite Firma gruenden. Und dann geht man eben.

Dann ist auch ein Kreissaal eine Marktbedingung :-)

Hoechstens in Traeumen.

Was nimmt man denn da heutzutage so?

Möglich. Vielleicht aber auch nicht.

das will er sich jedenfalls leisten können.

Aus diesem Grund müssen das Automaten für ihn übernehmen.

Die fehlt vielleicht das Erlebnis, eigene Kinder zu haben. Junge Eltern haben i.d.R. sogar SEHR VITALES Interesse daran, dass die Zukunft für ihre Kinder gesichert ist. In der Öffentlichkeit können sie allerdings schlecht auftreten, weil sie mit ihrem Nachwuchs vollauf beschäftigt sind. Die Zeit für andere Dinge neben Beruf und Kinder muss man sich regelrecht stehlen. Wenn Oma und Opa in der Nähe sind, geht meist etwas mehr. In der Summe ist es allerdings schon so, dass die, die die Zukunft des Planeten am allerwichtigsten einschätzen, öffentlich kaum zu sehen sind, weil zeitlich einfach nicht mehr drin ist. Aus diesem Grund fällt es der Politik auch leicht, an den Familien und Schulen immer zuerst zu sparen, wenn wieder mal die Kassen knapp gefüllt sind. Das schürt dann wiederum Zukunftsängte potenzieller Eltern, die sich dann nicht selten tatsächlich entschließen, gar keine Eltern zu werden. Ein ernstes demografisches Problem, das seit Jahrzehnten genau so absehbar war, wie es jetzt kommt und beklagt wird.

Richtig. Und wie reagiert euer Strommanagement darauf? Ist während Sonnenschein der Strom billiger?

Sie würden sich den Ast absägen, auf dem sie grade sitzen? Würde mich sehr wundern.

Mit ASTROHS würden sie einspeisen, sobald die Sonne scheint. Dann vielleicht noch ein paar energieintensive Dinge mit dem Strom betreiben. Z.B. Kühl- und Gefrierschränke, Klimaanlagen, Wasch- und Spülmaschinen. Je nach dem, wie hoch grade der Strompreis ist und wie notwendig das grade ist.

Wäre ja mit ASTROHS gar kein Thema. Dann würden eben so viele Anlagen installiert, dass diese Spitzenlast locker bedient werden könnte. Gleichzeitig würden diese Anlagen dafür sorgen, dass diese Spitzenlast gar nicht mehr hoch ausfällt, weil man ja bevorzugt mit der Abwärme aus der Stromproduktion kühlen würde. Oder gleich mit Solarwärme. Ein paar Kompressoren blieben natürlich auch noch übrig, so dass sich am Ende ein ganz gesunder Mix einstellen sollte, der eine wirklich verlässliche Stromversorgung sicherstellt. Man wird also die energieintensivsten Wärmeprozesse bevorzugt um Stromproduktion erweitern. Selbst wenn dann ein paar durchgeknallte Terroristen auf die Idee kämen, mal eben ein paar Strommasten oder die DLS-Zentrale in die Luft zu jagen - die Lichter gingen trotzdem nicht aus. Im schlimmsten aller denkbaren Fälle wird man nämlich einfach im Inselbetrieb weitermachen, bis der Schaden behoben ist.

Und ich habe erklärt, dass das Geheimnis der Regenerativen in ihrer Vielfalt liegt. Aber auch in ihrer "Überdimensionierung". Diese resultiert einfach darauf, dass man seine Gerätschaften immer für die extremsten Tage im Jahr auszulegen pflegt. Bei uns sind das z.B. -20°C für die Heizanlagen, obwohl die meiste Zeit im Winter die Temperatur nur um 0°C herum liegt. Mit Klimaanlagen in Kalifornien gehe ich davon aus, wird man ganz ähnlich verfahren. Nur, dass man dabei eben die heißesten Tage im Jahr als Basis nehmen wird und nicht die kältesten.

Es stellt sich auch die Frage, ob denn ausgerechnet eine Solaranlage das Richtige für den Anfang wäre. Sehr viel naheliegender wäre erst mal Strom-Wärme-Kälte-Kopplung. Da WEISS man, dass es mit Massenproduktion noch verdammt große Einsparpotenziale gibt, weil man solche Minianlagen eigentlich nur in Werkstatt- oder Kleinserie fertigen kann. Der Kundenkreis ist mangels ASTROHS nämlich äußerst begrenzt. MIT ASTROHS würde sich das allerdings so ziemlich jeder überlegen. Natürlich auch die Hersteller, die damit einen handfesten Grund hätten, tatsächlich ganze Fabriken für die Massenproduktion solcher Anlagen zu bauen und zu betreiben. Die Kostenreduktion gegenüber heute dürfte etwa beim Faktor

10 liegen. Dann wird man nicht mehr lange überlegen müssen.

Was damit im Großen passiert, ist, dass sich die Gewinne aus dem Energiegeschäft sehr viel breiter in der Masse der Bevölkerung verteilen und dass mehr Arbeitsplätze geschaffen werden, als in den Kraftwerken verloren gehen. Aus Personalsicht ist ein Kraftwerk nur ein mittelständischer Betrieb.

Nein. Der Markt entscheidet, ob du Geld für irgendwas kriegst oder nicht.

Du hast eben selbst eingeräumt, dass du über die nie dagewesene Technik nicht nachgedacht hättest, wenn du dafür nicht bezahlt worden wärst. Möglich wäre diese Technik aber doch dennoch. Es gibt sie aber NUR INFOLGE deiner Bezahlung.

Dann könnt ihr euch wirklich auf die Schultern klopfen, wenn es euch gelingt, durch eure Ideen gleich ganze Wirtschaftsstrukturen umzukrempeln. Welche habt ihr denn schon alles verändert? Ich meine wirklich STRUKTURELL verändert. Dazu gehört NICHT, dass ihr mit einem besseren Produkt die Konkurrenz überholt habt. Sowas ändert keine Strukturen, sondern lediglich euren eigenen Marktanteil. Eine neue Struktur würde bedeuten, dass z.B. ganz neue Branchen, oder ganz neue Berufsbilder entstehen würden und dass deshalb auch erheblich in das Steuer- und Abgabensystem eingegriffen wird.

Nein. ERST der Markt. DANN kommen die ProduktE, die zu diesem Markt passen.

Mit Steve Jobs könntest du in der Tat Recht haben. Seine Produkte sind aber doch ein Paradebeispiel dafür, dass eben NICHT die Technik im Vordergrund steht, sondern wirklich der MARKT. Er schafft einen Markt für genau seine Produkte. Produkte mit besserer Technik sind meistens sogar billiger. Besser kann man kaum zeigen, wie wichtig ein Markt ist. Auch, wenn es sich hier nur um einen wirklich winzigen Sonderbereich handelt, der nicht mal in Wirtschaftsstrukturen eingreift, sondern eigentlich nur auf ganz gewöhnlichem Konkurrenzlevel läuft.

Könnte die Rente der Rentner aber auch etwas aufbessern.

Eben. Das ist genau der Punkt. Es geht dir NICHT um die Technik, die du ganz konkret entwickelt, sondern um deine Marktbedingungen. In DEREN Rahmen kannst du Leistung bringen oder dir wird damit die Lust an der Arbeit vergällt. Mist diesen Rahmenbedingungen steht und fällt jeder Betrieb und jedes Land. Deshalb sind sie so ungemein wichtig.

genau das wolle ich dir erklären.

Richtig. WEIL eben die Rahmenbedingungen andere sind, die du für dich persönlich als besser einschätzt als die hierzulande.

Die Suppe, die Obama jetzt auszulöffeln hat, hat ihm noch sein Vorgänger eingebrockt. Aus der Ferne betrachtet.

YouTube hat m.E. keine neuen Marktstrukturen geschaffen, sondern lediglich in einen vorhandenen Markt ein neues Produkt eingebracht. Es gab den Wunsch, eigene Videos zu veröffentlichen. YouTube hat diesen Wunsch erfüllt. Nicht mehr und nicht weniger.

Ist auch nichts anderes.

Korruption ist allerdings Teil der Marktbedingungen.

Es geht um die Art und Weise, unter welchen Bedingungen Geschäfte abgewickelt werden müssen. Das SIND die Marktbedingungen oder

-strukturen (wie man's eben nennen will).

Richtig. Ein Micro-Kraftwerk als stromproduzierende Heizungs-/Klimaanlage zu betreiben IST eine kleine Firma. Allmählich müsstest du an deinen eigenen Kommentaren bemerken, dass eine Firmengründung sogar ganz massiv von den Marktbedingungen abhängt. Wenn die nötigen Strukturen nicht anzutreffen sind, dann lassen sich bestimmte Technologien ganz einfach nicht sinnvoll betreiben. Monopolisten zeichnen sich vor allem dadurch aus, dass sie die Marktbedingungen/-strukturen selbst definieren. Was dem Einen Korrumpierung ist, ist dem Anderen der Einfluss auf die Gesetzgebung und Abrechnungsmethodik. In beiden Fällen wird dafür gesorgt, dass sich das Eine lohnt und das Andere nicht.

ALLES beginnt erst mal mit Träumen. Es gab Pferdekutschen mit Pferden vorne dran, um die man sich kümmern musste, wenn man gar nicht gefahren ist. Man hat's gemacht, weil's nicht anders ging. Mit dem Motor in der pferdelosen Kutsche konnte man sich den Aufwand für die Pferde sparen, was man als Fortschritt INNERHALB des bestehenden Marktes empfand.

Bin da nicht auf dem Laufenden. In den letzten Jahren hat sich Einiges getan wg. FCKW und andern Umweltauflagen.

[...]

Da gibt es einen Punkt den ich mit Smart Grid Leuten wiederholt diskutiert habe: Es fehlt eine geeignete Infrastruktur zur Kommunikation in Gebaeuden. Nur dann koennte ein Verbraucher seinen Verbrauch tatsaechlich zu einem gewissen Grad per Automat mit dem Markt steuern lassen. Aber es ist wie bei Dir, man haelt das nicht fuer wichtig und ich veschwende daher meine Zeit nicht mehr drauf. Es wird einige Ernuechterung geben ;-)

Du glaubst gar nicht wieviele Familien mit Kindern hier ihre Haeuser verloren haben, weil sie finanziell bis Unterkante Oberlippe gezockt hatten. Leider gibt es auch in Europa solche Familien, die so gut wie nichts an Ersparnissen haben. Aber einen riesigen Plasma-Fernseher, iPhones, neue Autos, und so weiter.

Ist hier eher anders. Schulen verschlingen Unsummen, teils weil die Gewerkschaften da das sagen haben. Die wettern dann gegen Charter- konfessionelle und Privatschulen welche mit exakt dem gleichen Budget oder weniger erheblich bessere Ergebnisse erzielen.

Man sollte sich auch wieder ein wenig mehr darauf besinnen, die Erziehnung selbst zu uebernehmen und nicht soweit wie moeglich dem Staat zu uebertragen.

Man bekommt eine "Baseline" Menge fuer rund 12c/kWh, darueber wird es schmerzhaft teuer. +100%, +200% und so, (eng) gestaffelt. Auf der Erzeugerseite ist, seit der Unsinn mit dem Verbot von Hedge Contracts weggeraeumt wurde, der Preis relativ stabil.

Ist aber so.

Siehe oben, dafuer fehlt PLC im Haus. X10 kannst Du getrost knicken, das habe ich hier inzwischen weitgehend wieder rausgeschmisssen. Ist unzuverlaessig.

Soweit zum Traum :-)

Ohne intelligente Steuerung wird das nix. Eine gewoehnliche Klimaanlage zieht hier laessig 10kW, das bringst Du im Inselbetrieb solar nicht zustande. Und dann gibt es den gefuerchteten Brownout. Danach muss mein Buerodrucker oft den dicken Hand-Reset bekommen und beim letzten Mal hat es schon wieder ein X10 Modul zerschossen. Aber das verbliebene X10 Zeug fliegt hier jetzt eh raus, danach haben wir wieder ein nicht computergesteuertes Haus :-)

Und wie ueberdimensionierst Du eine Solaranlage? Das Dach vorn und hinten 20m ueberstehen lassen was dann beim naechsten harten Sturm wegfliegt? Abgesehen davon dass das so gut wie unbezahlbar ist.

Nochmal: Im Sommer _will_ hier niemand heizen. In den vielen Gegenden darf man es gar nicht, wegen Brandgefahr.

Irgendjemand muss diese Arbeitsplaetze bezahlen, ergo wird es dann teurer. Das will man hier nicht.

_Nachdem_ ihm die neue Technik praesentiert wurde. Der Markt entscheidet mitnichten immer wo die Technik hingeht. Jedenfalls nicht in Amerika, und das ist auch gut so.

Klar. Aber das heist mitnichten dass der Markt die Technik in seine Richtung entwickelt hat. Diesen Denkfehler machen besonders Marketingleute oft, auch im Medizinbereich (oder gerade da). Er wurde stattdessen mit einer neuen Technologie konfrontiert. Dann akzeptiert er sie, oder eben nicht. Oder nur teilweise.

Nimm zum Beispiel das Cell Phone. Oder eine Weiterentwicklung davon, iPhone. Dann GPS. Dann in meinem Bereich intravaskulaeren Ultraschall, mit dem die Reparatur bestimmter Blutgefaesschaeden ueberhaupt erst moeglich wurde. Oder Prostata Seed Treatment. Und so weiter.

Sorry, voll gegenteilige Meinung auf dieser Seite :-)

Da werden wir uns nicht einig werden.

Aha, nun hast Du's selbst geschrieben. "Er schafft einen Markt ..." genauso ist das in vielen anderen Bereichen.

Bei etlichen Produkten an denen ich mitentwickelt habe gibt es keine Konkurrenz. Nicht nur wegen Patentschutz, meist weil sich Konkurrenten die Zaehne ausbissen und entnervt das Handtuch schmissen. Einmal sogar HP.

Noe, Frau Suhrbier im dritten Stock mit der kleinen Rente zahlt dann nur drauf.

Mir ging es um die Technik. Ich brauche Herausforderung, es muss gelegentlich mal richtig knifflig sein. Und das bot sich in Deutschland Mitte der 90er fuer mich kaum noch. Hier schon.

Klar, Rahmenbedingungen muessen auch stimmen. Aber in der Hauptsache bedarf es Leuten die bereit sind sich auch finanziell ganz weit aus dem Fenster zu lehnen. Oder wie wir sagen, it's a mind set. Hier geht das dann manchmal ins andere Extrem, wo selbst ich als technologisch risikofreudiger Mensch manchmal dachte, au weia, das ist aber ein heisses Eisen.

Nein, die ist noch von weit davor. Wer hat nochmal die Ruecknahme des Glass-Steagall Act unterschrieben?

Wenn das kein neuer Markt ist, dann weiss ich wirklich nicht was Du unter Markt verstehst.

Doch, es ist jeweils ein neuer Markt. Genauso wie Du das ja oben bei Steve Jobs bestaetigt hattest.

Ist mehr, ist ein mind set. Ein trauriger. Wenn das eine Weile eingerissen ist wird das von den Leuten als "normal" angesehen.

Eher Gesellschaftsstrukturen, und keine guten.

Sehen wir hier erfrischend anders. Dann ueberlegt man sich, ob man die Strukturen nicht schaffen und einen neuen Markt gleich mit schaffen koennte. Oft kann man.

Aha, jetzt hast Du's schon wieder Mal selbst geschrieben.

Ob der Aufwand fuer ein Auto soviel geringer ist sei mal dahingestellt.

Nicht auf dem Laufenden und trotzdem so eine schmackige Aussage dass es auch anders geht? Hmm ... SCNR

Am 15.09.2010 19:36, schrieb Joerg:

Die wäre per RDS-Signal vom lokalen Rundfunksender schnell bereit gestellt. Sowas kostet dem Sender rund 50...200,- Euro im Monat an Lizenzgebühren. Die nötige Technik darf man in 99,9% der Sender als vorhanden voraussetzen. War übrigens auch das Thema zweier Diplomarbeiten, die ich selbst betreut habe. Sie wurden an der FH Ingolstadt geschrieben und beide mit "sehr gut" abgeschlossen".

Das Problem: Den Familien wird mit vielen kleinen und unscheinbaren politischen Entscheidungen das Leben immer schwerer gemacht. Resultat: Ein Einkommen reicht nicht mehr, um die Familie durch zu bringen. Folge: Beide müssen arbeiten. Wohin jetzt mit den Kindern? Zu Oma und Opa? Wäre ja schön. Aber der Arbeitsmarkt verlangt nach "flexiblen" Arbeitskräften. Gemeint ist vorwiegend die örtliche Flexibiliät. Papa fährt 100 km Richtung Norden, Mama 80 Richtung Süden und der Mittelpunkt liegt weitab von Oma und Opa. Und nun?

die ist abhängig vom aktuellen Sonnenschein? Sieht mir eher wie eine pauschale Größe aus, die sich um die Sonne überhaupt nicht kümmert.

Es wird gerne so getan, als wenn die Welt zusammenbrechen würde, wenn die Strompreise in Bewegung sein sollten. Wieso ist sie eigentlich mit wechselnden Ölpreisen noch nicht zusammengebrochen? Wieso kann man trotzdem seine Spritkosten ziemlich genau einschätzen? Mit ASTROHS wär's nicht anders.

Gedankenexperiment: Du hast ein Micro-BHKW in Betrieb und Solarzellen auf dem Dach. Es gibt eine DLS, die permanent An- und Verkaufspreis von elektrischem Strom veröffentlicht und du hast einen Vertrag unterschrieben, in dem du dich mit diesen Preisen einverstanden erklärst. Neben dir machen das die Meisten in deiner Nachbarschaft auch.

Wie würdest du dich verhalten? Was würdest du deinen Automaten (können auch mehrere sein) einprogrammieren? Was müsste passieren, dass im beschriebenen Umfeld das Netz zusammenbricht?

Der ist allerdings nicht unbegründet.

Richtig. DAS ist das zentrale Thema mit ASTROHS. Das wird auch Arbeitsplätze schaffen.

Für 10 kW Wärme wären das ja grade mal 10 Quadratmeter. So groß wird ein Dach ja wohl noch sein. OK, man braucht wohl eher das 10-Fache. Sind dann halt 100 qm. Sollte eigentlich auch noch drin sein. Die 10 kW Spitzenleistung kriegst du dann sogar in elektrischer Form.

Wenn die elektrische Leistung im Netz allmählich nicht mehr ausreicht. Solaranlagen produzieren allerdings genau dann am Meisten, wenn bei euch auch die meiste elektrische Leistung gebraucht wird. Vor diesem Hintergrund ist es besonders unverständlich, dass CA nicht schon längst auf Solardächer gesetzt hat. Wenn ich es richtig sehe, wird dort eigentlich nur solare Wärme, aber kaum solarer Strom gewonnen.

Das wird vor Ort entschieden, wenn man die Lage kennt. Welche Energiespeicher gibt es da, wie sieht's mit der Stromvergütung aus, wie ist die Dachneigung, welche Fläche steht zur Verfügung, wie viel Geld, soll ein Kredit aufgenommen werden, wie lang der ROI maximal sein, wie viel Energie schickt die Sonne auf den konkreten Standort, Abschattungen durch Berge oder Bäume, ...

Wie die Dinge stehen, werden wir hierzulande mit Solardächern bald die Netzparität erreicht haben. Dann kostet die kWh aus diesen Anlagen nur noch ca. 20 ct - so viel kostet bei uns die kWh aus der Steckdose auch. Dann weiß ich aber, dass mein Strom aus der Solaranlage auch künftig nicht teurer wird. Der Stromversorger ist da ein eher unsicherer Kandidat.

Nochmal: Mit Wärme kann man auch kühlen.

Jetzt werden erkleckliche Gewinne bezahlt und großteils ins Ausland geschafft oder dem Wirtschaftskreislauf entzogen, wenn sie "auf die hohe Kante" gelegt werden. Diese Gewinne kann man auch unter die Leute bringen. Dann läuft der Geldkreislauf schneller (wer weniger Geld hat, muss sein Geld schließlich schneller wieder ausgeben als Reiche) und der Wirtschaft geht es besser. Eigentlich stellt sich nur die Frage, wohin unser Geld fließen soll.

Diese kannst du aber doch erst dann präsentieren, wenn du sie schon hast. Wie du selbst bemerkt hast - wenn du dafür absehbar kein Geld kriegst, dann wirst du diese Technik aber nicht haben, weil du sie dann gar nicht erst entwickelst.

Da täuscht du dich aber ganz gewaltig. Du hattest doch einen Grund, weshalb du ausgewandert bist. Das war, wie selber sagst, das bessere Umfeld, bessere Entfaltungsmöglichkeiten, ... Das IST genau die Marktbeschaffenheit, von der ich die ganze Zeit schreibe.

Doch. Ein Markt bringt Angebot und Nachfrage zum Ausgleich. Die Marktbedingungen (oder -strukturen) stellen die dafür nötigen Regeln zur Verfügung. Dazu gehört auch im weitesten Sinne, dass man seine Konkurrenten nicht umbringen darf. Aber auch teilweise skurrile Dinge wie gerade oder ungerade Autonummern, weil man damit versucht, der Parkplatznot irgendwo Herr zu werden. Mit dieser (Markt)regel kann ich dann also nur im Supermarkt einkaufen, wenn grade ein geradzahliger Tag ist und ich eine geradzahlige Autonummer habe. Andernfalls wird mein Auto abgeschleppt. Das impliziert die Nachfrage an "anpassungsfähigen Autonummern", worauf hin sich dann der Eine oder Andere irgendwas ausdenkt. Ob legal oder nicht, ist dabei völlig egal. Jemand erkennt erst mal eine Nachfrage IM MARKT. (Andere Märkte kennen das Problem mit den Autonummern nicht, weil dort andere Regeln herrschen und somit auch anders beschaffen, anders strukturiert sind.) NACHDEM die Nachfrage erkannt ist, sinnt man überhaupt erst auf eine Befriedigung der Nachfrage durch ein passendes Angebot. Dann wird abgeschätzt, wie viele Nachfrager das Problem überhaupt betrifft und was ihnen die Problemlösung wert sein könnte. Dann weiß man schon mal, wie viel ein Unternehmer zumindest über den Daumen in die Hand nehmen muss, um überhaupt eine Chance zu haben, mit einem brauchbaren Angebot auf den Markt zu kommen. Wird die Chance als gut genug taxiert, DANN werden z.B. Ingenieure wie du hinzugezogen und für die Lösung des Problems bezahlt.

Als Entwickler geht man auf Märkte, um zu sehen, was dort gebraucht wird. ANSCHLIESSEND, wenn man meint, lösbare Nachfrage entdeckt zu haben, beginnt man erst mit der Entwicklung.

Dein Denkfehler ist, dass du meinst, dass ERST die Technik entwickelt wird und der Markt dann darauf erst reagiert. Das würde aber bedeuten, dass du erst mal völlig sinnfreie (!!!) Technik entwickelst und diese dann auf den Markt wirfst und darauf hoffst, dass sie sich möglichst gut verkaufen lässt. Dass sowas NICHT funktioniert, liegt auf der Hand.

Im Strommarkt sehe ich für die Masse der Bevölkerung unfaire Verhältnisse, die ich mit ASTROHS fairer gestalten will. Das greift also primär am Strommarkt selbst ein. Da die Marktregeln menschengemacht sind, muss und kann man Märkte als ganz gewöhnliche menschliche Produkte betrachten, die man auch wie ganz normale Produkte verändern kann. Es gibt für bestimmte Dinge gute und schlechte Märkte, genauso, wie es auf der Straße für bestimmte Zwecke gute und schlechte Autos gibt.

Danach habe ich gar nicht gefragt, sondern nach strukturellen Marktveränderungen, die ihr mit euren Produkten erreicht habt.

Kann sein. Wir werden's überleben ;-)

Das ist nicht der normale Weg. Wenn du so willst, dann schafft eben ASTROHS einen Markt für massenweise kleine Stromerzeuger. So könnten wir uns ja vielleicht doch noch einig werden.

Wieso denn? Weil der Kühlschrank, die Wasch- und Spülmaschine sowie die Klimaanlage zu den teuersten Zeiten dann nicht mehr laufen, sondern nur noch zu den billigeren?

Kann ich nachvollziehen. Bin ja selber Ingenieur.

Du warst halt auf dem falschen Markt. Du hast einen anderen gebraucht und offensichtlich auch gefunden.

Nicht nur für dich, sondern auch für Produkte.

Werden sie nur mit entsprechend hohen Gewinnaussichten machen. Gibt sie der Markt nicht her, gibt's auch ein Engagement. Was, wenn aber nun eine Marktregel sagt, dass die Gewinne abgschöpft werden (weil der Staat wieder mal klamm ist)? Dann muss der Staat das Risiko eingehen, weil sich keine privaten Investoren finden werden. Dem Entwickler kann's wurscht sein, so lange nur SEINE Rahmenbedingungen stimmen. Dass aber Privatinvestoren und Staaten oft ganz anders ausgerichtet sind, ist vermutlich kein Geheimnis. Dann wird jeweils etwas anders entwickelt. INFOLGE der Marktbedingungen. NICHT wegen der Technik.

Eine MarktSTRUKTUR ist etwas weitreichender als nur ein neuer Markt für ein einziges neues Produkt. MarktSTRUKTUREN greifen auch in Staatshaushalte und in die Gesetzgebung ein. Macht YouTube meines Wissens nicht.

Die Bezeichnungsgrenzen sind fließend.

Sorry, das reicht ueberhaupt nicht. Egal wie die Note aussah. Der Verbraucher muss das steuern koennen. D.h. ein Computer im Haus bekommt Daten, meinetwegen vom RDS-Signal aber heutzutage eher 3G/4G oder Internet. Dann muss es jedoch weitergehen: Der Computer muss Entscheidungen treffen, z.B. den Kuehlschrank oder die Klimaanlage vor einem drohenden Peak auf volle Pulle, danach aus, und so weiter. Dito mit Boilern. Oder Deinen geliebten Minikraftwerken. Solange das nicht alles vernetzt st, und es ist das nicht, solange geht das nicht.

Zumindest hier muessten das die meisten gar nicht. Aber sie muessen Zweit- und Drittwagen haben, iPhone, zweimal im Jahr in den Urlaub fliegen und so weiter. Und dann? Dann fressen allein die Kinderbetreuungskosten fast ein ganzes Nettoeinkommen auf. Toll. Meine Mutter ist fuer uns zuhause geblieben und dafuer bin ich ihr ewig dankbar. Klar konnten wir damit anfangs keine so grossen Spruenge machen wir die Familien von Schluesselkindern in unserer Schule, aber ein Campingurlaub hat auch was. Ich wollte jedenfalls nie mit einem Schluesselkind tauschen.

Sage ich doch, sie ist konstant. Ausser man waehlt den "Smart" Tarif. Dann kostet es im Peak 72c/kWh und ansonsten etwa 9c/kWh. Fuer Leute wie uns die das Problem Klimaanlage geloest haben meist sinnvoll.

Man kann sie nicht mehr langfristig abschaetzen. Frage mal eine amerikanische Spedition.

Man hat hier keine BHKW. Die machen bei uns nicht viel Sinn. Bei Eurem Klima ist das vielleicht anders.

Solange das nicht nach dem Zaehler weitergeht passiert so ziemlich gar nichts. Wie ich schon oefter schrieb, _erst_ muessen solche Details laufen, vorher meldet sich niemand fuer so ein Projekt. Ich definitiv nicht.

100qm frei nutzbare Dachflaeche? Ok, Du scheinst in einem Palazzo zu residieren. Und ich dachte unsere Haeuser in Amerika seien gross ...

Dann waere da die Kleinigkeit, den fetten Kredit dafuer zu bekommen.

Nein, ist fast alles Solarstrom. Einige haben noch eine solare Pool-Heizung, aber die bedeckt keine ganzen Daecher.

Wartet mal was passiert wenn die bei Euch tatsaechlich die Atomkraftwerke abschalten. Dann ist Heulen und Zaehneknirschen angesagt.

Jo, dann heize im Sommer mal so ein Dingen an und warte was der Fire Marshall dazu meint.

Von oben verordnete Umverteilung? Ja, das sorgt fuer den rasantesten Abbau von Arbeitsplaetzen.

Daher muss man die Technologe erstmal zu anderem Zweck entwickeln. So wie etwa PLC im Haus.

Nein, es ist die Denkweise der Leute hier. Ja, auch und insbesondere derer die investieren. Und das faerbt auf die Politik durch, wo an einiges was woanders Standortnachteile (=Marktbeschaffenheit) verursacht nichtmal im Traum gedacht wird.

Aehm, wir haben die umgebracht. Aber nicht absichtlich. Aehrlich :-)

Das ist reaktive Produkt- oder Ideenentwicklung. Das was unsere Marketingleute auch immer wollten aber mit mir als Divisions-Cheffe meist nicht bekamen. Man muss weitergucken als bis in den derzeitigen Marktbedarf oder bis zur naechsten Messe. Man muss sich fragen, was koennte die Menscheit oder (setze beliebige Berufsgruppe ein) echt cool finden oder gut brauchen koennen? Diese Art zu Denken, das ist einer der mir wichtigen Gruende warum ich in USA bin.

Wie gesagt, das ist reaktives Entwickeln, technologische Evolution. Braucht die Menschheit auch, keine Frage. Aber ich arbeite meist zu mehr als 50% auf der innovativen Seite, da wo es (bisher) nur ein komplett weisses Blatt gibt.

Meine Einkommensteuerklaerungen und die Balance Sheets etlicher Kunden sind da anderer Meinung :-)

Und wie ich mehrmals gezeigt habe gibt es dort auch infrastrukturelle Wuesten. Ohne die zu fuellen laeuft da nix.

Nun, wenn es eine Prozedur gibt ohne die frueher nur die Schmerzlinderung beim langsamen Ableben des Patienten die einzige Moeglichkeit war, dann halte ich das schon fuer eine strukturelle Errungenschaft.

[...]

Einig eher nicht. Ich meine was voellig neues, vorher nicht dagewesenes. Elektrisches Licht gibt es mit und ohne Stromhandel.

Frau Suhrbier hat den alten Privileg-Kuehlschrank und die Zanussi-Waschmaschine aus der Zeit als ihr Ernst noch lebte. Das muss halten, was neues kann sie sich nicht leisten. Die Klimaanlage ist ein gekipptes Badezimmerfenster und die Spuelmaschine besteht aus Frau Suhrbier, Ako-Pads, einer Lola-Buerste und einer Flasche Pril.

Ja, kann sein. Ich wollte im Bereich der analogen Schaltungsentwicklung bleiben, aber mit Exkursionen in andere interessante Bereiche. Das kann ich hier.

Ja, und die schaffen wir oft nachdem die Produkte testreif sind. Bei der FDA heisst das Verfahren PMA. Bei FCC und FAA jeweils anders. Ist ziemlich hart, aber anders kann man da keinen Marktbereich erzeugen.

Also hier ist mein wirklich letzter Versuch Dir zu zeigen wie man mit einer gehoerigen Portion Schneid _erst_ die Technik entwickelt und _dann_ der Markt (hoffentlich) entsteht:

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Ob Weltraumtourismus jetzt sinnvoll ist steht auf einem anderen Blatt. Findet ich nicht, aber darum geht es ja hier nicht, sondern um das Prinzip.

Braucht es auch nicht, denn es hat sich einen eigenen Markt geschaffen der vom Gesetzgeber groesstenteils in Ruhe gelassen wird. Bis auf Copyright und obszoene Inhalte. IOW, das Schlaraffenland eines Unternehmers.

[...]

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