S: ErklĂ€rung fĂŒr Spannungsteiler

Marcus Woletz wrote:


Ach ...
Jahrelang haben RöhrenverstĂ€rker als das Nonplusultra gegolten, bis auch die dĂŒmmsten Schafe draufgekommen sind, daß es der (hohe) Aus- gangswiderstand ist, der die KlangqualitĂ€t "macht". Leider sind die heutigen Lautsprecher(boxen) gar nicht mehr dafĂŒr gebaut, um mit den Ausgangswiderstand (Innenwiderstand) richtig umzugehen.
Abgesehen von den möglichen (?) Verlusten im VerstĂ€rker ist der Innenwi^ÄhAusgangswiderstand nĂ€mlich nur dazu da, die Spulen frei schwingen zu lassen. In der Luft. (Fachleute aller Couleur mögen sich bitte zurĂŒckhalten, religiöse Debatten sind hier°° nicht erbeten:-)
Der Innenwiderstand wird durch die Kennlinie und/oder durch Gegen- kopplung hergestellt, nicht durch Verbraten. Verbraten wird im "Idealfall" die HÀlfte, sowohl bei hochohmigen als auch bei null- ohmigen AusgÀngen, die andere HÀlfte im LS.
MfG
--
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Moin,
Franz Glaser (KN) schrub:

Ich meine, dass auch echte RöhrengerÀte zwischen Lautsprecher und Endstufen einen Übertrager hatten. Gut, einzusehen, dass man den Lautsprecher nicht mit 500V betreiben will/kann. Aber ich meine auch mal gemessen zu haben, dass ein Lautsprecher aus einem Röhrenradio die ĂƒÂŒblichen 8 Ohm hatte (ist natĂƒÂŒrlich nur Vermutung, er hatte 4.6 Ohm Gleichstromwiderstand, so wie andere moderne 8-Ohm-Lautsprecher auch).
Dabei frage ich mich: Wieso haben sich diese 8 Ohm und spÀter dann mehr und mehr 4 Ohm durchgesetzt? Was ist der praktische Grund dafĂƒÂŒr, dass man keine 20 Ohm-Lautsprecher findet und IMO auch zu Röhrenzeiten nicht gefunden hat?
CU Rollo
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Roland Damm wrote:

Weil die Wicklungen in den Luftspalten zu dĂƒÂŒnne DrÀhte gehabt hÀtten und bei den Vibrationen zerbröselt wÀren. Die 8 Ohm sind nach meiner Erfahrung eine Zwischenepisode gewesen und die hatten auch was mit den Filtern (Baß, Mittel- und Hochtöner) zu tun.
Als ich jung war, gab es 2-4 Ohm Lautsprecher und viele davon hatten Spulen statt Permanentmagneten. Diese Spulen waren die Drosseln fĂƒÂŒr das NetzgerÀt (PI-Schaltung).
In den FernsehgerÀten gab es 800-Ohm-Lautsprecher, die hingen an der Kathode der LS-Röhre direkt ĂƒÂŒber einen Elko. Damit haben sich die Hersteller den Übertrager erspart, der bloß die Röhre gestört hÀtte. Aber diese LS waren hÀufig kaputt.
Dann gab es noch das 100V Netz fĂƒÂŒr den Anlagenbau, da hat sich jeder Lautsprecher mit einem Übertrager angekoppelt seiner Leistung gemĂƒÂ€ĂƒÂŸ. Weiß nicht, obs das heut noch gibt.
MfG
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Ei freilicht. Bei langen Kabelwegen (GebÀudebeschallung) und/oder (fast) beliebiger Ab- und Zuschaltbarkeit einzelner Lautsprecher gibt's nichts anderes (höchstens aktive Systeme mit leistungsfreier Verteilung, aber das ist meist ein unbezahlbarer Installationsaufwand).
vG
--
Ceterum censeo Popocatepetlum non in Canada sed in Mexico situm esse.

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Franz Glaser (KN) schrieb:

Diese "eisenlosen" Endstufen brauchten aber 2 Endpentoden in Serie. FĂƒÂŒr Philips und Telefunken war das wohl egal, Röhren aus eigenem Haus, Trafo hÀtte eher Budget gestört als die Bildröhre. Diese Lautsprecher waren in der Tat ziemliches Mickerzeug. Der Magnet war, angeblich wegen Störung des Bildes, reichlich winzig, und der Lautsprecher war oft "verkehrt herum" gebaut, also Magnet innerhalb der "TĂƒÂŒte", möglichst weit von der Bildröhre weg.
--
mfg Rolf Bombach

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"Roland Damm" schrieb:
[::.]

Zwang zum Kompromiss von
- Leiterquerschnitt - Windungszahl Schwingspule - Luftspaltvolumen - magnetische Saettigung von Polkern/-Platten - Strom (NT) - Antriebsfaktor B*l [N/A]
Rudi Fischer
--
...and may good music always be with you.


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Hallo Roland!
Am Tue, 29 May 2007 23:07:45 +0200 schrieb Roland Damm:

Wegen der Spulenkonstruktion im Luftspalt.
Es gab auch LP mit 16Ohm. Es gab auch LP mit einer Zunge in einer Spule, die an einer TĂŒtenmembran ohne Loch hing. Der hatte einige hundert Ohm.
Übrigens spielte frĂŒher eine gewöhnliche Zwergheule mit Eisenendstufe viele Wochen mit einem Batteriesatz, wĂ€hrend mit eisenloser Endstufe jetzt nach ein paar Tagen Pumpe ist.
Ruheströme: ca. 0,8mA zu ĂŒber 20mA
Das meiste geht fĂŒr Ruhestrom drauf.
Gruß Carsten
--
Leightkultur

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Wir haben hier ein kleines Radio stehen, aktueller Bauart, welches mit drei Mignon und einer Stunde Betrieb tĂ€glich fast ein Jahr pro Batteriesatz durchhĂ€lt. MĂŒĂŸte man mal reinsehen...
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Am Thu, 31 May 2007 06:41:49 +0200 schrieb Ralph A. Schmid, dk5ras:
[Ärger ĂŒber Ruhestrom eisenloser Endstufen]

aktueller Bauart
interessant
SchaltverstÀrker?
ct
--
Beamtenmikado: Wer sich bewegt hat verloren.

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Ja, so ein kleines Aiwa-Dingens, vor ein paar Jahren mal in irgendeinem Billigmarkt gekauft, fĂŒr wenige EUR oder DM.

Ich werde es doch mal aufschrauben und reinsehen, denke ich :) Bisher ging ich einfach von einem simplen Transistorgrab aus, wie seit den 70ern bekannt, aber wer weiß?!
Ralph.
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(Franz Glaser (KN)) 29.05.07 in /de/sci/ing/elektrotechnik:

gelten se immer noch.

Nein, es ist die geringe Gegenkopplung! Ein Transitor-VerstĂ€rker in Emitterschaltung "klingt" "irgendwie" auch besser als einer mit Emitterfolger. (Der Emitterfolger hat eine "knackige", nicht sonderlich gut steuerbare Gegenkopplung in der BE-Strecke fest eingebaut. Und wie wir alten Regelungstechniker wissen, kann eine Regelung nur dann reagieren, wenn bereits ein Fehler aufgetreten ist. Z.B. kĂ€me niemand auf die Idee, einen Toaster nicht ĂŒber die Zeit zu "steuern", sondern ĂŒber den BrĂ€unungsgrad zu "regeln": Einmal zu braun, bleibt zu braun, auch wenn der Regler reumĂŒtig und schnell die Leistung zurĂŒcknimmt. Genauso lĂ€sst sich ein abgestrahlter Ton nicht zurĂŒckholen, was der Tot der "Motion Feedback"-Systeme war.)

Also, ich kann mich nur knapp an VolksempfÀnger erinnern die eine hochohmige Spule als Anoden(?) Widerstand hatten. Das arbeitete magentodynamisch und hörten sich grausam an.

Nein, die Spule/Membran soll NICHT frei schwingen, sondern möglichst genau dem Signal folgen! Wenn die Platte ein scharfes "Klick" macht, möchtest Du "Klick" hören und nicht "Kloinn__", das Nachklingeln des Lautspechersystems.

Das hat nix mit "Religon" zu tun sondern ist reine Physik:
Nimm einfach mal einen offenen Tiefton-Lautsprecher und bewege die Membran vorsichtig mit den Fingern, geht ganz leicht, gelle? Nun mache einen satten Kurzsschluss ĂŒber die LS-Klemme. Und nun, huch, das geht ja nun viel schwerer! Nun klopfe auf die Membran, mal mit offenen Klemmen und mal mit kurzgeschlossenen. Bemerkst und hörst Du den Unterschied? Das ist also kein "Woodoo". Streiten kann man sich nur darĂŒber wie weit man es (noch) hört...

Ja.
Nein. Wieviel Leistung in der Endstufe umgesetzt wird hÀngt -im HiFi-ELA-PA-Bereich- vor allem von deren Betriebs-Prinzip ab. "A" verbrÀt immer die maximale Leistung, egal wie laut, hat also Dein o.g. 50% Wirkungsgrad (wobi der Innenwiderstand deutlich unter dem Lastwiderstand liegt!). "B" irgendwo bei ca. 70% der Aussteuerung, bei 78% Wirkungsgad.
http://de.wikipedia.org/wiki/Endstufe_%28Elektrotechnik%29
Rainer
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Rainer Zocholl wrote:

Du hast recht, du HIFI - Fanatiker ;-)
(Mit Religiösen leg ich mich nicht an, schon gar nicht, wenn sie A fahren und das Flacker-Glimmen in der Anode lieben :-)
MfG :-))
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Hallo Carsten,
Carsten Thumulla schrieb:

Warum das?? Warum soll der VerstÀrker als "Spannungsquelle" besser sein? Der Lautsprecher mit seiner Spule reagiert aber direkt auf Strom. Sollte also dann nicht der VerstÀrker eher eine "Stromquelle" sein, deshalb mit einem sehr hohen Innenwiderstand?
Gruß, Manfred
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Manfred Ullrich wrote:

Sollte dein posting keine Finte sein, dann will ich dir ernsthaft antworten. Wenn doch, dann lack mich am Ersch.
Das Problem ist leicht damit beschrieben: die Stromversorgung des VerstÀrkers ist eine Spannungsquelle, keine Stromquelle. Diese Gleich-Spannungsquelle macht es dem Schaltungsentwickler zur Qual, daraus eine Wechselstromquelle zu bauen, ohne fast unendlich viele "Watt" zu verheizen.
Du mußt davon ausgehen, daß der Lautsprecher als Stromsenke keine Skrupel hat, wenn es um Wechselspannung geht an seinen "Klemmen". Je höher die Frequenz, desto lustiger ist er mit Spannung. Und selbige sollte dann auch der VerstĂ€rker "her" bringen.
GlĂŒcklicherweise ist das Ohr bei den hohen Frequenzen nicht so heikel, es will gar nicht so hohe Amplituden hören und so ergibt es sich, daß da die Spannung des Netzteils dann doch wieder ausreicht - gottseidank.
Andererseits ist der Lautsprecher keine leerlaufende InduktivitĂ€t, er ist durch die Membran und danach durch die Luft gedĂ€mpft. Das heißt, er ist eh ein Wirkstromverbraucher. Bloß - auch die Luft mag schwingen, in der Box oder an der Wand oder weiß der Teifi wo sonst noch und dann ist die Frage der Eggsberde, ob die Membrane dabei mitschwingen darf/soll oder ob sie elektrisch dĂ€mpfen muß (null oder viele Ohm) - und das ist eine religiöse bis eine Erfahrungsangelegenheit. Mysterium fidei...
Servas
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X-No-Archive: Yes
begin quoting, "Franz Glaser (KN)" schrieb:

[Geschwafel gelöscht]

Wenn Glaser noch wissen wĂŒrde, was er eigentlich mitteilen will, dann hĂ€tte er geschrieben, daß eine *Spannungsquelle* die induzierten Spannungen in der Lautsprecherspule kurzschließt und dadurch Eigenschwingungen der Lautsprechermembran dĂ€mpft, was bei einem quasi unendlich hohen Innenwiderstand einer Stromquelle natĂŒrlich nicht möglich ist.
Gruß aus Bremen Ralf
--
R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen:
adressiert Appell asynchron AtmosphĂ€re Autor bißchen Ellipse Emission
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Der Stadtmusikant war bass erstaunt und konnte sich nicht zurĂŒckhalten

1. Wenn ist wĂŒrdelos 2. Intelligente Leut brauchen keinen Vormund
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Mich wundert, dass und warum statt Marcus nun Du geantwortet hast.
Gruß, Manfred
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Hallo Manfred,
Manfred Ullrich schrieb:
[...]

da fragst Du noch? Die Leute hier wissen doch eh alles besser (ihr wisst schon, wer gemeint ist). Ich verstehe nicht, warum sich doch eigentlich staubtrockene technische Dinge nicht einigermaßen sachlich diskutieren lassen. Da schaue ich mich doch lieber auf d.s.e um.

ciao
Marcus
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Manfred Ullrich wrote:

Das haben Diskussionsforen so an sich, prinzipiell. Mich wundert, daß du dich wunderst. Der Zweck der Foren ist, weitere Aspekte in die Diskussion einzubringen, Begriffe usw. Hier ist keine PrĂŒfung, keine Schule sondern brain storming.
Einigen Teilnehmern ist das allerdings lÀstig, die wehren sich eine Zeitlang und vertrollen sich bald.
Der Absatz war so formuliert, daß er als aggressiver Einwurf gedacht sein kann. Er kann aber auch der Text eines Menschen sein, der nicht besonders mit Grundlagen "belastet" ist. FĂŒr den ersten Fall bin ich ihm gleich in den Wind gefahren, fĂŒr den zweiten dagegen habe ich ihm ein wenig Grundlagen zu beschreiben versucht.
Servas
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Hallo Manfred,

Nein, auch wenn man die InduktivitÀt ausregelt bleibt immer noch die mechanische TrÀgheit.

Zum treiben von höherinduktiven Lasten, z.B. AufwĂ€rtstrafos fĂŒr Elektrostaten, wird das auch gemacht.
Siegfried
--
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