Stromnetz Regelleistung mit Akkus

Am 04.11.2012 00:30, schrieb Joerg Bradel:


Kraftwerksbetreiber.

Dabei geht es allerdings um KLEIN- und KLEINSTkraftwerke, die aus eben diesem Grund i.d.R. recht schnell ein- und ausgeschaltet werden können und meistens sogar noch auf modulierenden Betrieb ausgelegt sind.

Ist eine vertragliche Angelegenheit, während das mit der Kraftwerksgröße eine physikalische ist. Vertragliche Dinge kann man jederzeit ggf. neu vereinbaren. Die Physik lässt allerdings nicht mit sich handeln.

Wie gesagt - Vereinbarungssache. Die physikalische Trägheit einer Anlage ist jedoch keine Vereinbarungssache. Sie folgt aus der technischen Dimensionierung der Anlage. Sie kann nur im Vorfeld - also in der Planungsphase - verändert werden, was dann bauliche Konsequenzen mit sich bringt. Hat man die Dinger einmal riesengroß gebaut, dann bleiben sie auch riesengroß und dementsprechend träge. Da hilft kein Verhandeln mit der Physik.

Du scheinst mein fehlendes Wissen zu haben. Wieso klärst du mich also nicht auf?

Also - erkläre mir, was ich wissen muss.
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Christoph Müller
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On 2012-11-04 16:05, Christoph Müller wrote:

Fang mal hier an:
<http://de.wikipedia.org/wiki/Kraftwerksmanagement
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Am 04.11.2012 17:26, schrieb René Schuster:

Da heißt es gleich ganz am Anfang: "Kraftwerksmanagement ist der ökologisch und ökonomisch sinnvolle Einsatz eines bestehenden Kraftwerkparks sowie die Planung eventuell benötigter neuer Kraftwerke."
Es geht also um einen BESTEHENDEN Kraftwerkspark. Mir geht es aber nicht um den bestehenden. Der ist ja schon bestmöglich gemanagt. Mir geht es darum, ein Managementsystem zu etablieren, das den realen BEDÜRFNISSEN am besten entspricht und nicht den realen Kraftwerken. Technik sollte doch eigentlich uns Menschen dienen und nicht umgekehrt. Oder siehst du das anders?
Wenn nicht, dann geht es darum, endlich die Technik zu etablieren, die am Ehesten unseren Bedürfnissen entspricht. Darum geht's mit dem ganzen Astrail-Konzept.
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On 2012-11-04 19:36, Christoph Müller wrote:

Eben. Und weil der schon bestens gemanagt ist, besteht auch nicht der geringste Anlass daran was zu ändern. Aber wenn Du den Artikel liest weißt Du wenigstens worauf es dabei ankommt.
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Am 04.11.2012 19:44, schrieb René Schuster:

Was ist denn an der aktuellen Sauerei so toll, dass wir sie unbedingt beibehalten sollten?
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Am 04.11.12 20.47, schrieb Christoph Müller:

welch geschliffene, rein wissenschaftlich sachorientierte Ausdrucksweise...

Nix wird "beibehalten". Alles, was wir vorfinden, ist eine jeweilige Blitzlichtaufnahme aus einem Prozess der ständigen Veränderung. Und was an der jetzigen Lösung gut ist, würde Dir vielleicht klar, wenn Du begriffest, dass die bestehende Lösung sich als optimale Lösung für ein Problem evolutionär entwickelt hat.
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Am 05.11.2012 08:36, schrieb Volker Staben:

Fass' es als Abkürzung für eine ziemlich komplexe Umweltbeeinflussung auf, die z.B. in Bangladesch dazu führen, wird, dass Millionen Menschen ihre Heimat verlieren werden, weil sie wohl überschwemmt wird. Kannst auch als Abkürzung für die Ausbreitung der Malaria verstehen, die sich infolge der Klimaerwärmung weiter ausbreiten dürfte. Auch nach Deutschland. Aber wie ich sehe - große Zusammenhänge sind dir ein Greuel. Du brauchst Klein-Klein-Details. Und schließt von diesen wohl noch immer nicht auf das Große Ganze.

Gleiche Sichtweise? Nicht schlecht!

Wäre sie optimal, dann wäre das System nicht so empfindlich auf äußere Einflüsse, wie man aktuell in den USA sehen kann. Dann gäbe es auch keinen Grund, über die Klimaerwärmung nachzudenken. Oder über die Umweltschäden, die in Nigeria zum Schaden der Bevölkerung veranstaltet werden und und und...
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Am 05.11.12 09.11, schrieb Christoph Müller:

Es wäre einfach höflich, wenn Du Deine Sorgen um das "Große Ganze" mit minimaler Körperbeherrschung mitteilen könntest. Zum Kotzen darfst Du Dein privates WC verwenden.

Kleiner Tipp: dann sieh Dir doch bitte mal die Berichte zur Versorgungssicherheit - bspw. in den Statistical Yearbooks der entso-e - oder sonstige Berichte zu Kennzahlen der Versorgungsqualität - bspw. zu den Frequenz- und Spannungsschwankungen - an. Besser als in good old europe ist es eigentlich nirgendwo. Was gibt es daran auszusetzen?
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Christoph Müller schrieb:

und ökonomisch sinnvolle Einsatz eines bestehenden Kraftwerkparks sowie die Planung

entspricht und nicht den realen Kraftwerken. Technik sollte doch eigentlich uns Menschen

Ehesten unseren Bedürfnissen entspricht. Darum geht's mit dem ganzen Astrail-Konzept.
Bist du ganz sicher, dass du nicht langsam deine eigenen Konzepte durcheinander bringst?
--
mfg Rolf Bombach

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Am 04.11.12 17.26, schrieb René Schuster:

... wobei da auch einige prächtige Eigentore drin sind: z.B. wird völlig übersehen, dass ein Synchrongenerator im starren Netz mit Netzfrequenz dreht. Und dass es so etwas wie einen Polradwinkel gibt, ist offensichtlich keine Erwähnung wert.
Dann doch lieber die einschlägige Fachliteratur. Da stehts jedenfalls richtig beschrieben.
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Am 04.11.2012 19:24, schrieb Volker Staben:

Aha. Der Polradwinkel ist also Schuld daran, dass wir ausschließlich Kohle und Uran verstromen können. Im Traumland mag das wohl so sein. In richtigen Leben gibt's auch noch andere Energiequellen. Und deren Strom wird TATSÄCHLICH in das Netz eingespeist. Unglaublich. Oder?
Mir scheint, dass du vor lauter Detailverliebtheit das Große Ganze längst aus den Augen verloren hast. Genauso wie den Umstand, dass deine Beschriebenen Probleme von Anderen längst gelöst wurden. Sonst wäre es ja kaum möglich, z.B. Solarstrom einfach ins Netz einzuspeisen.
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Am 05.11.12 07.42, schrieb Christoph Müller:

lieber Christoph, wir haben längst begriffen, dass Du die Grundlagen nicht beherrschst. Lass es, setz Dich in Deine Leseecke und studier die einschlägige Grundlagenliteratur. Bitte.
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Am 05.11.2012 08:07, schrieb Volker Staben:

Und wir haben längst auch begriffen, dass du den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen kannst.
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On 2012-11-04 21:24, Volker Staben wrote:

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wrote:

Dass diese recht schnell ein- und ausgeschaltet werden können ist zwar richtig, aber nur auf Kosten der Lebensdauer. Auch Klein-BHKWs sollten erst Mal warm laufen bevor Leistung abgefordert wird.
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X-No-Archive: Yes
begin quoting, Emil Naepflein schrieb:

Wann lernst Du Deutsch?
Gruß aus Bremen Ralf
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R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen:
adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission
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Am 05.11.2012 06:51, schrieb Emil Naepflein:

Das hängt sehr von der Bauart ab. Ein Stirlingmotor läuft sowieso trocken. Deshalb kann da auch kein Schmierfilm abreißen. Aber auch Otto- und Dieselmotoren kann man so bauen, dass ihnen häufiger Start-Stopp-Betrieb nicht sonderlich schadet.
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Christoph Müller schrieb:

Ein PSW, egal welcher Leistungsgröße, ist schnell. Sogar sehr schnell. Auch bei der Regelung. Und die Umsteuerung von Turbine auf Pumpe, oder umgekehrt, geht richtig fix, egal bei welcher Leistungsgröße. Und ja, einige können sogar im Pumpbetrieb als Regelmaschine eingesetzt werden. Und ja, mit diesen Anlagen habe ich mehr Reserven im System- betrieb, weil ich sie kommunikationstechnisch erreiche. Was nutzen tausende Kleinanlagen, die die entsprechenden Steuersignale nicht verarbeiten können, weil sie schlicht am A**** der Welt liegen? Frag mal einen Betreiber einer Laufwasseranlage, was die Umrüstung auf die Regelung durch den Netzbetreiber kostet. Hinterher ist der pleite. Und ich glaube auch nicht, dass der sich ständiges Aus- und Einschalten seiner Anlage gefallen lässt. Der will mit konti- nuierlichem Betrieb Geld verdienen.

Warum? Du bist Ingenieur. Und ich nicht Dein Erklärbär.
VG Jörg
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Am 05.11.2012 23:14, schrieb Joerg Bradel:

Könnte sein, dass du ein Pumpspeicherkraftwerk meinst. (Gib PSW mal in Wikipedia ein - da gibt's noch weitere Erklärungen für diese Abkürzung.) Wozu braucht man sowas, wenn man ohnehin schon mit gespeicherter Energie arbeitet, von der man im Schnitt etwa 60% wegwirft? Einfach abschalten. Schon bleibt die GANZE Energie gespeichert und man spart sich diese 60% Verlust. Dabei fallen nicht mal groß Kosten an. Höchsten welche, die durch falsche Dimensionierung der Anlagen entstehen.

Schon eine tolle Sache, wenn ein Ding, das man gar nicht braucht, wenigstens schnell regeln kann.

Wird trotzdem länger dauern als das Starten und Stoppen z.B. eines Automotors.

Trotzdem braucht man sie nicht, wenn man die thermische Stromproduktion gut genug dosieren kann.

Per ASTROHS hätte man in Deutschland durchaus 200 GW im sehr direkten Zugriff. 40 Mio. Haushalte * 3 kW -> 120 GW alleine aus privaten Haushalten. Dazu noch Industrie, Verwaltung, Handwerk, Handel... Die maximale Leistung im Land lag meines Wissens irgendwo um 73 GW.

Schon mal was von "Radio" und "Rundfunk" gehört? Was hat die Computerei überhaupt mit dem Betriebsort zu tun? Kann man sie abseits von Siedlungen nicht mehr betreiben? Das wäre mir neu.

Warum sollte ich? Ich will doch nicht das aktuelle System verteidigen. Du bist doch derjenige, der das tut.

Dann taugt offensichtlich das bestehende System nicht. Auch einer der Gründe, weshalb mir ASTROHS lieber ist.

Wer will schon selber Maschinerie kaufen und warten, die dann von ganz anderen ferngesteuert bedient wird? Das ist eine typische Smart-Grid-Lösung. Damit hat man in Kalifornien längst ziemlich schlechte Erfahrungen gemacht. Ich bin ein Fan von Smart Market. Die EU übrigens auch. ASTROHS ist nichts Anderes als ein Smart Market. Damit behält JEDER die Hoheit über seine Gerätschaften und muss nichts davon an irgendwen abtreten.

Ob kontinuierlich oder nicht, wird ihm ziemlich egal sein. Hautpsache die Kasse stimmt und man ist noch Herr über sein eigenes Zeug.

Schon. Aber deshalb doch noch lange nicht allwissend.

Wieso regst du dich dann über mein fehlendes Wissen auf? Wenn du es hast und nicht weiter gibst, dann schließe ich daraus, dass du halt dieses Wissen doch NICHT hast.
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On 2012-11-06 10:56, Christoph Müller wrote:

Gut dass Du das geklärt hast! Ich war mir nämlich auch nicht sicher ob Joerg in dieser Diskussion über --> *Kraftwerke* <-- nun von einem leichten Panzer zur Gefechtsfeldaufklärung oder dem matrixbasierten Genvergleichs-Algorithmus spricht. Die sind nämlich auch ganz schön schnell.
Bist Du eigentlich schon mal von einem Schwein gebissen worden?
--
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