Warum gibt es keine solaren Thermovoltaik Module?

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begin quoting, Roland Damm schrieb:


Ich sehe das so. Und so sehr ich für die "Hätten-wir-gerne"-Position der Milchbauern Verständnis habe: Wir täten ihnen und uns einen Tort an, dem mit Subventionen nachzugeben. Nach diversen anderen Reformen fehlt in der EU eine Landwirtschaftsreform: In klimatisch benachteiligten Ländern wie Deutschland diesen ganzen Agrarunsinn stillegen und das Land wieder renaturieren (und das heißt Urwald bzw. boreale Buchen- und Eichenwälder von Münster bis an die Nordsee), und in den günstigeren Anbauregionen (Mittelmeerraum) hochproduktive Agrarkombinate nach sowjetischem Muster (aber bitte ohne sozialistischen Schlendrian) - der deutsche Bauer gehört ins Heimatmuseum in die Abteilung neben dem Bergbau.
Das Geld, das für die Agrarpäppelung fehlalloziert wird (auf deutsch gesagt, den Bauern in den Rachen geworfen) fehlt doch anderswo. Sagt sich leicht: Einfach mal eine Schachtel weniger rauchen, dann kann man die 10 Cent mehr für die Milch doch locker bezahlen. Sag das mal dem Arbeiter in der Cigarettenindustrie...
70 % der Milch gehen in die Lebensmittelindustrie, verschwinden also in Backwaren, Lebensmittelkonserven usw. Und die zahlt für Milchpulver und dergleichen den Weltmarktpreis und keinen Cent mehr, die sind doch nicht blöd. Selbst wenn von den restlichen 30 % die 10 Cent vom Kühlregal anden bauern durchgereicht würden (werden sie nicht), dann macht das also gerade mal 3 Cent mehr für den Liter. Und das liegt schon weit über dem Marktpreis: Die Quote wird immer weiter ausgeweitet und in absehbarer Zeit abgeschafft, und das ist auch gut so.
(Einige Bauern kaufen Quoten zu aberwitzigen Preisen dazu - die anderen, die darüber verständnislos den Kopf schütteln, haben bloß noch nicht gemerkt, daß sie die Verlierer des sich abzeichenden Konzentrationsprozesses sein werden - wachsen oder weichen. Können Unternehmer streiken?)

Ja natürlich. Aber der Stirlingmotor hat außerhalb des Stirlingmotormuseums nunmal keine reale Existenzberechtigung, ist gestorben wie der Wankel und der Elsbett-Motor.

Das kann man so oder so sehen. Möglich wäre es - setzt einen Zähleraustausch voraus. Aber was bringt es? Im Ergebnis ist die Stromnachfrage des Endverbrauchers ziemlich unflexibel, d. h. er kann gar nicht viel durch Verschiebung einsparen, und mithin steht dann auf der Rechnung doch wieder das gleiche, aber feiner unterteilt. Und stell Dir das Geschrei vor, wenn Muttchen "nicht kochen darf", weil "der Strom mittags so teuer ist". Die "muß dann kalt essen" - "ihr Unmenschen!" Wahrscheinlich wäre es im Ergebnis wirtschaftlicher, Großspeicher zu errichten als die Zähler auszutauschen.

Für Litaneien empfehle ich Religionsgemeinschaften - anderswo verfangen die nicht. Die einschlägigen Erfindungen sind alle schon gemacht, es besteht dafür aber kein Bedarf.
Gruß aus Bremen Ralf
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Moin,
Ralf Kusmierz schrub:

Es hat bis heute keinen Markt für KWK-Anlagen in kleinen Abmessungen und Leistungen gegeben. Genau da ist der Stirling aber praktisch.

Tcha, so läuft das Leben halt. Früher hat man den Fernseher eingeschaltet und die dargestellten Personen hatten keine Eierköpfe, das Bildverhältnis hat einfach gestimmt. Heute wird man sich bald daran gewöhnt haben, dass das Bildformat meistens nicht stimmt, weil es die Hersteller halt einfach nicht gebacken bekommen, das Bildformat zusammen mit den Informationen über die Sendung richtig zu übertragen, b.z.w. der Fernseher nicht weiß, was für eine Bildröhre er hat. Technische Neuerungen bringen Neuerungen mit sich, so ist das eben. Manchmal auch solche, die man nicht will.

Alle Erfindungen sind schon gemacht! Wow. Dann können wir uns ja sterben legen, denn die Zukunft hat ja nichts neues mehr zu bieten. Und alles, was wir uns jetzt nicht vorstellen können, wird auch niemals gebraucht werden und deswegen nie eingeführt werden. Na ja...
CU Rollo
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begin quoting, Roland Damm schrieb:

Und das Zeitfenster für diese Anlagen, das ca. von 1940 bis 2000 theoretisch offengestanden hat, hat sich nun wieder verschlossen. Die Idee ist nur noch etwas für "Ewiggestrige" bzw. Exotenanwendungen.

Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.

Vorsicht: Richtige Bemerkungen am falschen Ort haben schon manchen den Wahlsieg gekostet.

Da stand nicht "alle", sondern "die einschlägigen" - das Gebiet ist abgefrühstückt.
Gruß aus Bremen Ralf
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Moin,
Ralf Kusmierz schrub:

Energieerzeugung aus Brennholz ist auch abgefrühstückt, das hat man vor 100 Jahren vielleicht gemacht, heute nimmt man Kohle. Kuhmist auf den Acker als Dünger? Schnee von Gestern, heute haben wir viel bessere Kunstdünger. Und so weiter... Es kommt auf die Situation an. Wärmepumpen kam nach dem ersten Ölpreisschock auch mal kurz in Mode, sind aber danach quasi wieder weg vom Fenster gewesen. Hättest du damals auch gesagt, dass das Thema abgefrühstückt ist und nie wieder jemand auf die dumme Idee kommen wird, sein Haus mit einer Wärmepumpe zu beheizen?
Wenn es so einfach wäre, einen Dieselmotor als BHK einzusetzen (für Kleinanlagen), warum gibt es dann so viele Anbieter von Stirling-Maschinen auf diesem Gebiet? (Ich frage jetzt nicht nach dem Sinn von Klein-BHK sondern nur nach dem Antriebsprinzip)
CU Rollo
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begin quoting, Roland Damm schrieb:

Es geht um *Wissen*. Normalerweise stecke ich ein Hau^W^W eine Kerze mit einem Feuerzeug an, aber ich habe auch das Wissen über das Feuermachen mit der Stahl-Stein-und-Zunder-Methode. Folglich würde ich weder in die Feuerzeug- noch in die Zunder-Methode irgendwelche Forschungsmittel investieren oder dort noch epochale Entwicklungen erwarten. Die einschlägigen Erfindungen sind alle schon gemacht, es besteht dafür aber kein Bedarf. Das Gebiet ist abgefrühstückt.

Ich hatte mir damals, als ich solche Anlagen besichtigte - bspw. hatte die ev. Kirche in einem ihrer Wohnhäuser in Essen (das war irgendwo in der Gegend des Parkfriedhofs, glaube ich) eine Wärmepumpenheizung mit Verbrennungsmotor eingebaut, aber bald wieder stillgelegt, weil sie die nicht ruhig kriegten; der Techniker, der mich führte, erklärte mir, bei dieser Anlage handele es sich um ihr "Kompensatorenmuseum", tatsächlich nicht klargemacht, daß BHKW der falsche Weg sind und Häuser gar nicht beheizt werden sollten. Die erforderlichen Erfindungen sind aber alle schon gemacht.

Gibt es viele? Vielleicht, weil die konstruktionsbedingt leise sind?
Technisch zu entwickeln ist da in grundsätzlicher Hinsicht jedenfalls nichts, nur normale Konstruktionsarbeit zu erbringen.
Die Konstruktion eines konventionellen Motors könnte so ca. eine Million Euro kosten - das macht man einfach nicht, wenn man dafür keine Serie von 10.000-100.000 Stück sieht, auf die man die Kosten umlegen kann. Und da für Klein-BHKW kein entsprechender Bedarf besteht, weil das Heizen von Gebäuden ein überholtes Konzept ist, investiert die eben niemand. Das Geld wäre natürlich da.
Gruß aus Bremen Ralf
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Moin,
Ralf Kusmierz schrub:

Ein Otto-Motor von heute ist nicht mit dem von Ottos Zeiten vergleichbar. Warum? Weil dran weitergeforscht wurde. Hätte man das nicht, dann würde der Ottomotor immer noch so aussehen wie damals. Woher willst du wissen, dass der Stirlingmotor heute genau so weit hochgezüchtet ist, wie zum Vergleich der Ottomotor? Wie viel Forschungsgeld wurde da reingeseckt im Vergleich um Otto? Und: Wie konkurrenzfähig wäre der Ottomotor von damals mit einem modernen Dieselmotor?

Sicher. Aber in manche wurde mehr Geld für die Serienentwicklung gesteckt, in andere weniger. Und das hat nicht immer mit dem technischen Potenzial zu tun, welches in einer Erfindung steckt.

Dann erzähl' das mal den Firmen Wolff oder Buderus,..., die immernoch ihr Geld damit verdienen, Produkte zu verkaufen, die deiner Meinung nach einem überholtem Konzept angehören. Womit verdienen die ihr Geld? Wer kauf heute noch eine Ölheizung? Offensichtlich eine Menge Leute.
Zu sagen, dass eine Zentralheizung die durch eine KWK-Anlage ersetzt werden könnte, ein überholtes Konzept ist, ist stumpf Ignoranz der Realität.
CU Rollo
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Viele Anbieter? Zähle sie mal bitte auf.
Die einzigen die Geräte in nenneswerter Stückzahl produzieren dürften WhisperTech und Solo sein. Anbieter von Diesel/Gas-BHKWs gibt es dagegen eine große Anzahl.
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Bei 15 % Wirkungsgrad wie z.B. beim Whispergen?
Nicht wirklich.
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Ob es Module mit monokristalinen Zellen mit 20+ % Wirkungskrad, multikristaline mit 15 % Wirkungsgrad oder Dünnschichtzellen mit 8 % Wirkungsgrad sind, für alle sind die Kosten pro installiertem kW nahezu gleich. Das hat weder mit dem Lohnniveau noch mit dem Standort zu tun.
Warum unterschiedliche Zellen eingesetzt werden hängt allenfalls vom Standort (Nordeuropa, Südeuropa, ...), Installationsart (Freifläche, Nachführanlage, Dach, Fasade, ...) ab. Denn die einzelnen Technologien haben je nach Einsatz unterschiedlich gute Ausbeute an kWh/a.
Der Fehler den viele machen ist dass sie die Kosten pro Fläche ermitteln anstatt die Kosten pro installiertem kW. Teilweise ist das aber auch eine Taktik der Modulverkäufer um teuerere Module über die Flächenkosten schön zu rechnen. Dabei sind in erster Näherung die Kosten pro kW entscheidend, tatsächlich aber die Kosten pro erzeugter kWh am jeweiligen Standort und der spezifischen Installation.
Es macht z.B. wenig Sinn auf nachgeführten Anlagen Dünnschichtzellen einzusetzten. Dort können sie ihre Stärke der geringen temperaturabhängigkeit und der guten Nutzungvon diffusem Licht kaum ausspielen. Denn die Nachführmechanik kostet weit mehr als die Kompensaton dadurch. Auf Nachführanlagen ist es wichtig die Module mit dem besten Wirkungsgrad einzusetzen (20+ %). Die Kühlung ist auch heir kein großes Problem. Dadurch erzielt man pro Nachführanlage die höchste Leistung und man kann so über den Mehrertrag pro Anlage auch die Mehrkosten amortisieren.
Es macht auch keinen Sinn auf Flachdächern wo aus verschiedenen Gründen keine Aufständerung von normalen Modulen möglich ist diese einfach flach auf das Dach zu montieren. Hier ist es dann besser sogenannte Dünnschicht-Solarlaminate einzusetzen. Die kann man flach direkt auf das Dach kleben und sie liefern auch bei nicht optimaler Ausrichtung und diffusem Wetter einen hohen Ertrag. Wegen der nur etwa halb so großen temperaturabhängigen Degression der Leistung brauchen sie auch keine Hinterlüftung.
Jede der Technologien hat ihre Nische und letztlich entscheidet der jährliche Ertrag.
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Ralf Kusmierz schrieb:

So kann man's auch sehen. Viele von ihnen werden sich dann wahrscheinlich umbringen. Wenn du das unter Humanität verstehst...

Healthcare...
Klingt sehr nach Ahnungslosigkeit, der ich nun ein Ende setzen will: Turbinen kommen zum Einsatz, wenn man GLEICHMÄSSIGE Last erwarten darf. Im Teillastbereich sind Kolbenmaschinen eigentlich immer besser. Weil es zu Beginn der Industrialisierung finanziell ziemlich egal war, ob man groß oder klein baut, hat man natürlich lieber groß als klein gebaut. Damit konnte man für ähnliches Geld sehr viel mehr Leistung realisieren. Weil so große Anlagen allerdings schon immer sehr träge waren, wurden die Tarifverträge eben auch schon immer darauf hin optimiert, die Anlagen möglichst GLEICHMÄSSIG auszulasten. Das wiederum hat bis heute zur Folge, dass der Strommarkt für superträge Großanlagen optimiert IST, weshalb auch gerne neue Großanlagen gebaut werden. Kein Investor wird großes Interesse daran haben, dass seine Investition plötzlich keine Gewinne mehr abwirft. Folglich gibt es die deutliche Beharrungstendenz im Markt, es bei der Optimierung hin zur GLEICHMÄSSIGEN Netzlast zu belassen.

Wenn du meinst, dass das eine Verschwörungstheorie wäre, dann glaub's halt weiter.

Willst du solche Plattheiten jetzt zu deinem Markenzeichen machen?

Sagen wir lieber: dir ist das Problem nicht klar.
Ein Echtzeitsystem wäre z.B. dann interessant, wenn jemand zu einem bestimmten Zeitpunkt seine Wohnung warm haben will und in einem brauchbaren Zeitraum davor besonders hohe Strompreise herrschen würden. Dann würde die Wohnung zu Hochpreiszeiten aufgeheizt und nicht erst unmittelbar davor, wenn man für den verkauften Strom möglicherweise fast nichts mehr bekommt.

Das weißt du natürlich ganz genau für alle. Finde ich etwas anmaßend.

Dann beschreibe bitte diese Krankheit.

Ich verstehe zumindest, dass du vermehrt dümmliche Sprüche absonderst. Scheint dir gut zu tun. Wer's nötig hat...

Tipp: greife einfach mal auf auf Paneel zur Mittagszeit, wenn die Sonne richtig draufbrennt. Könnte sein, dass die 25°C etwas überschritten werden und du dir ganz praktisch die Finger verbrennst.
--
Servus
Christoph Müller
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begin quoting, Christoph Müller schrieb:
[16-Stundentag-Arbeiter]

Das ist einfach nur Unsinn (Millionen Hartz-Kunden bringen sich auch nicht um, und wenn, dann nicht primär "deswegen"), und selbst wenn es wahr wäre, kein Grund, sich dadurch erpressen zu lassen.

Für die Turbine.

Aha!
Und das ist schon wieder Unsinn: Bei hunderten von *Groß*kraftwerken läuft natürlich kein einziges im Teillastbereich, sondern die (langsamen) Änderungen der Gesamtlast kriegt man problemlos durch programmgemäßes Ein- und Ausschalten ganzer Blöcke hin - damit kann man sogar Lastschwankungen durch Wind und Sonne ohne weiteres wegregeln. (Daß dennoch etwas Regelleistung vorgehalten werden muß, hat damit nichts zu tun.)

Dafür braucht man kein "Echtzeitsystem". Der Strompreisverlauf ist etwa einen Tag im voraus viertelstundenweise prognostizierbar - genau so entstehen die EEx-Kontrakte. Und Großverbraucher (Industrie) richten danach durchaus ihre Planung aus, nur Kleinabnehmer haben daran kein ernsthaftes Interesse. Wenn die schon wirklich noch mit Nachtstrom heizen, dann überlassen die diese Einsatzplanung halt dem E-Werk - entsprechende Fernwirkmöglichkeiten existieren.

Ja.
Für ökonomisch relevante Anteile - der letzte Wurzelzwerg im bayerischen Wald ist da einfach nicht so relevant.

Ist mir egal.

UNWIRTSCHAFTLICHKEIT. Kostet zu viel, bringt zu wenig Nutzen, es gibt bessere Alternativen.

Könnte sein, daß Du das ein bißchen falsch siehst.
Gruß aus Bremen Ralf
--
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Ralf Kusmierz schrieb:

Wenn du das für Unsinn hältst, kannst du mir sicher sagen, wieso sich im Gefolge des Schwarzen Freitags so viele Geschäftsleute das Leben genommen haben, als sie ihre Lebensgrundlage wegbrechen sahen. An den schlechten Kursen kann's ja nach deiner Auffassung nicht gelegen haben. Warum also dann?
Im Beispiel geht es ganau darum, dass den 16-Stundentag-Arbeitern ihre Existenz genommen wird.

Ich denke, in diesem unsachlichen Stil noch weiter zu diskutieren, macht wenig Sinn.

Unsinn ist vor allem dein unsachlicher Diskussionsstil.

Ich sehe schon - den beschriebenen Katz-in-Schwanz-beiß-Effekt hast du nicht verstanden. Für dich scheint demnach ein bolzengrader Lastgang über 24 Stunden am Tag eine gottgegebene Angelegenheit zu sein. Ich sehe ihn eher als Folge aus den gewachsenen Tarifverträgen. Wieso, möchte ich nicht schon wieder beschreiben müssen.

Auf Höchstspannungsebene. Kleintechnik hängt typischerweise an der Niederspannung und kann dort helfen, so manches Umspannwerk etwas kleiner und damit preiswerter zu halten.

Falsche Spannungsebene. Falsche Kontraktgrößen. Falsche Zulassungsbedingungen.

Und wieso haben sie daran kein Interesse? Merkst du was?

Eine ziemlich rudimentäre Angelegenheit, die nicht richtig funktioniert, weil die angeschlossenen Heizungen keine hellseherischen Fähigkeiten haben. Frag' mal Leute mit E-Heizung...

Träum' weiter...

Darüber haben wir schon oft genug diskutiert. Angesichts deines Diskussionsstils habe ich keine Lust mehr, dir das Ganze zum wiederholten Male zu erklären. Zur Erinnerung nur ein paar Stichworte: Aus wessen gilt die Wirtschaftlichkeit? Marktzugang. Massenproduktion mit Stückpreisvorteil, Marktsättigung, Spezialisierungszwang usw...

EOD.
--
Servus
Christoph Müller
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begin quoting, Christoph Müller schrieb:

Hast Du auch einen Beleg für diese Behauptung?

Gut dem Dinge!

Derjenige, der hier unsachlich (bzw.: kenntnisarm) diskutiert, bin nicht ich.

Weil es ihn nicht gibt.

Du spinnst doch echt. Wo soll ich das behauptet haben?

Leere Versprechungen...

Das reicht. Wozu haben wir schließlich ein Verbundnetz.

Vorrechnen!
Falsche Argumentation.

Weil sie davon nicht profitieren könnten, wenn es ihnen zugänglich wäre: Lohnt sich nicht. Also macht ihnen das auch keiner zugänglich.

Ich schon. Und warum nicht Du?

Nachtspeicherheizungen sind Tagesspeicher - denen kann der Aufladeverlauf über die Speicherdauer mit Recht piepegal sein.

Was kann der Versorger dafür, daß die falsch dimensionierte Heizungen haben (mal abgesehen davon, daß Nachtspeicherheizungen mit Widerstandsheizung ohnehin überholte Fossile sind)? Es steht dem Nutzer frei, seine Aufladesteuerung mit Hellsehfähigkeiten zu begaben: Der Versorger gibt nur vor, wann der NT freigeschaltet wird, nicht die Lasthöhe.
Es gibt nur in zwei Fällen Probleme: Wenn der Außentemperaturfühler der Ladesteuerung eine langanhaltende Temperaturänderung nach oben oder unten nicht vorhergesehen hat - kurzfristige Außentemperaturen (bis zu ca. zwei Tagen Dauer) puffert die problemlos weg. Und dafür kann der Versorger nun wirklich nichts, da muß der Anwender die Wetterprognose schon selbst lesen.

Wach endlich auf! Wir leben im 21. Jh.

Hat nur leider nichts genutzt, Du kommst aus Deiner Traumwelt einfach nicht heraus.

Es gibt da nichts zu *erklären*, nur etwas zu *begreifen*, und zwar von Dir. Preise spiegeln die Erzeugungskosten wieder und sind keine "Erfindungen", daher gibt es auch nichts daran zu drehen. Verstehen mußt Du es allerdings schon selbst...
Gruß aus Bremen Ralf
--
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Emil Naepflein schrieb:

Peltierelemente sind aber Massenprodukte, etwa in Kühlboxen. Und komm jetzt nicht mit Müllerschem Massenproduktewahn. Billige Produktion ist zwar notwendige, aber keinesfalls hinreichende Bedingung für ein billiges Produkt.
Es gibt kein massigeres Massenprodukt als fossile Brennstoffe. Eine angebliche oder tatsächliche Knappheit von Öl wird gerade ausgenutzt, um die Preise zu verfünffachen. Worauf Erdgas teurer wird. Worauf Strom teurer wird. Worauf Holzpellets teurer werden. Worauf Solaranlagen teurer werden. Worauf Solarzellen teurer werden. Bei den letzten beiden Punkten wurde ja immer gejammert, dass wegen mangelnder Nachfrage nicht so richtig massenproduziert werden kann. Jetzt hat man endlich die Nachfrage, die man wollte. Und schon ist alles "knapp". Und Silizium ist ja plötzlich viel teurer. Usw. Die ganzen Sprüche wie beim Benzinpreis.
--
mfg Rolf Bombach

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begin quoting, Rolf_Bombach schrieb:

Ähm - genau die tun's? Also keine noch nicht vorhandenen Laborentwicklungen?
Jagut, wenn es Massenprodukte sind, ist der Gedanke nicht fernliegend, daß die auch einen gewissen Optimierungsprozeß hinter sich haben - immerhin ist der hohe Stromverbrauch mobil eingesetzter Kühlboxen ein echtes Ärgernis.
Wo bekommt man Daten her? Und: Warum gibt es keine solaren Thermovoltaik-Module? (Ach, das wurde schon gefragt.)

Ich habe kürzlich mit einem "Maßgeblichen" eines Modulassemblierers telefoniert. Der hat Stein und Bein geschworen, daß die Absenkung der Einspeisevergütung für die Branche positiv wäre, weil es mit einem Zwang zur Kostensenkung einherginge. Auf den Einwand, die Kosten könnten auch unabhängig davon, also *jetzt*, gesenkt werden, meinte er, die zu hohen Preise würden die Ausdehnung des Marktes und Rationalisierungseffekte behindern.
Ob ich meine Solaraktien doch verkaufe?
Gruß aus Bremen Ralf
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habe ich doch schon gepostet: http://thermalforce.de /
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begin quoting, Emil Naepflein schrieb:

<http://thermalforce.de/de/index.php#more :
Error 404 - Not found
Die angegebene Seite konnte nicht gefunden werden.
<http://thermalforce.de/de/product/module/index.php?uid !693356c6de78176a395a2768dc78c5&ref=> schweigt sich über Daten auch ziemlich aus.
Wenn man auf eine Oberfläche der Module 500 W/m^2 aufgibt, welche Leistung geben die dann ab (ggf. bei unterschiedlichen Umgebungstemperaturen)?
Ich will ein Kennlinienfeld sehen:
Abszisse: Bestrahlungsleistung Ordinate: MPP-Leistung Parameter: Umgebungstemperatur (=Temperatur der Kaltseite)
Wo zu finden?
Gruß aus Bremen Ralf
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begin quoting, Ralf Kusmierz schrieb:

<http://thermalforce.de/de/product/module/index.php?uid !693356c6de78176a395a2768dc78c5&ref=>
Ich sehe gerade: Auf <http://thermalforce.de/de/product/thermogenerator/index.php?uid !693356c6de78176a395a2768dc78c5&ref=> finden sich Daten.

Das allerdings nicht.
Gruß aus Bremen Ralf
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Es gab irgendwo ein Bild, nicht auf dieser Webseite. Aber es ist im wesentlichen so dass der MPP genau dann erzielt wird wenn die Last den gleiche Widerstand wie der Innenwiderstand des Peltierelementes hat.
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begin quoting, Emil Naepflein schrieb:

Was ist "Innenwiderstand des Peltierelementes"? Der elektrische Widerstand des PE dissipiert Stromwärme, wodurch sich die Temperaturverteilung und damit die Quellspannung ändert. Das TEG 127-150-22 hat lt. <http://thermalforce.de/de/product/thermogenerator/index.php?uid !693356c6de78176a395a2768dc78c5&ref=> folgende Daten:
l*b*h Leerlauf- Kurz- Wider- Thermo- Wärme- el. spannung schluss- stand kraft leitwert Leistung strom (Ri) (V/K) (W/K) bei DT0K 40x40x3,4 5,38 3,49 1,54 0,054 0,696 4,70
Wenn es an einem Lastwiderstand von 1,54 Ohm 4,70 W abgeben soll, dann müßte die Spannung 2,69 V und der Strom 1,75 A betragen, das sind genau die Hälfte der Leerlaufspannung und des Kurzschlußstroms - hm, das wäre dann tatsächlich ein lineares Verhalten. Das ist bei Solarzellen deutlich anders.
Gruß aus Bremen Ralf
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