Warum gibt es keine solaren Thermovoltaik Module?

X-No-Archive: Yes
begin quoting, Rolf_Bombach schrieb:


Erzähl doch keine Märchen...
100 kW sind 3x144 A/0,4 kV. Welcher Ortstrafo sollte denn damit ein Problem haben, schlimmstenfalls 100 kW ins Stadtnetz einzuspeisen? Und Hausanschlußleistungen 3x63 A oder 3x80 A sind hier Standard, also packt das Erdkabel den Strom auch.

Hochspannungsleitungen und Pumpspeicherkraftwerke existieren.
Gruß aus Bremen Ralf
--
R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen:
adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission
  Click to see the full signature.
Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Ralf Kusmierz schrieb:

Keine Ahnung, ob das ein Märchen ist, und erzählen tu ich es ja nicht. Ich gebe diese Meldung, die die PV-Leute freiwillig abgegeben haben, nur wieder.

Akkubohrmaschinen auch. Pumpspeicherkraftwerke existieren, insbesondere geplante. Im Moment existierende in CH werden so um die 3GW absorbieren können, wobei ich nicht mehr weiss, ob das vor oder nach der Reparatur von Cleuson-Dixence 2009 gemeint war. Insbesondere Umweltverbände wehren sich mit Händen und Füssen gegen neue Pumpspeicherkraftwerke. Ohne zu erklären, wie man dann "ihre" Sonnenenergie überhaupt vernünftig nutzen kann. Innerhalb CH setzt sich der Strom aus 40% Nuklear und 60% Hydro zusammen, letzteres aus vielen Flusskraftwerken. Also viel Bandenergie. Damit wird an besagtem Sonntag- nachmittag dann Wasser raufgepumpt. Und die 10GW PV sind immer noch da. Die müsste man dann sehr weit wegtransportieren. F hat ja selber genug.
--
mfg Rolf Bombach

Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Rolf_Bombach schrieb:

Ortstrafos haben, um dieverse Verlust auszugleichen, ein kleineres bersetzungsverhltnis als sie rechnerisch habe mten. Viele kleinere Trafo besitzen zu diesem Zwecke Anzapfungen. Wird in diese untere Netzebene Strom einegspeist, wird dessen Spannung in der nchst hheren Eben um diese "Fehlbersetzung" mit niedrigerer Spannung erscheinen. Demzufolge wirds so kaum funktionieren. Vermutlich bentigt man nicht nur strkere Kabel sondern auch andere Trafos bzw Rgeltrafos. Die Kosten dieser Seite sind noch garnicht hinreichend berechnet worden ;-)
-- mfg hdw
Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
X-No-Archive: Yes
begin quoting, "Horst-D.Winzler" schrieb:

Aha?
Jetzt bin ich aber baff!

So wird das ganz sicher nicht funktionieren. Das schafft keine Solaranlage, die Stadtnetzspannung beim Einspeisen runterzuziehen.

Möglicherweise sind Leute, die darüber vertieft nachgedacht haben, zu dem Schluß gekommen, daß es da auch nichts zu berechnen gibt. Oder wie war das noch gleich mit den Toleranzen?
Welche bezogene Kurzschlußspannung haben denn kleinere Ortsstationen so, bei welchen Nennleistungen?
Gruß aus Bremen Ralf
--
R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen:
adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission
  Click to see the full signature.
Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload

Im Normalfall 3 Anzapfungen, z.B. 19 000, 20 000, 21 000 V

Normal bis 630 kVA 4%
Darüber 6 %
Rudi
--
/ Rudi Horlacher - Am Pfarrgarten 42 - 73540 Heubach /
/__ /__
  Click to see the full signature.
Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
X-No-Archive: Yes
begin quoting, "Rudi Horlacher [Paul von Staufen]" schrieb:

Also +/- 5 %. Und die gleichen Verluste aus? Nicht wirklich, hm?

Und das bleibt auch so.

Dann nehmen wir doch mal 250 kVA an und gehen von 230 V Nennspannung aus: Bei Vollast liegt die Ausgangssapnnung dann also ca. 9,2 V niedriger*) - na und? Und andersherum: Falls die Last null ist, aber der angenommene Solar-WR 100 kW ins Stadtnetz reinschiebt, dann hebt er als die Niederspannung um 10/25*0,04*230 V = 3,7 V an (oder auch ein bißchen mehr, falls das nun einphasig, also Schieflast, ist) - und wen soll das nun kratzen?
Die zulässige Toleranz im NS-Netz ist bekanntlich +/-10 %, sie darf also beim Verbraucher zwischen 207 und 253 V liegen. Die 4 % des Trafos lassen da noch eine Menge Platz im Netz für falsche Einstellungen, geringe Kurzschlußleistungen und Widerstände der Erdleitungen, das muß überhaupt nichts ertüchtigt werden.
MaW: Sag ich doch. Da wird mal wieder, und wahrscheinlich absichtsvoll, eine Sau durchs Dorf gejagt.
*) Wobei das sogar eher eine Milchmädchenrechnung ist: Die Netzimpedanz ist inkl. der Trafo-Streureaktanz in guter Näherung induktiv, NS-Lasten sind jedoch weitgehend Wirklasten, also ist der Spannungsfall in Wirklichkeit sogar vernachlässigbar gering, weil die Spannung am Trafo ungefähr senkrecht auf die Lastspannung steht. Und bei der Einspeisung gilt ungefähr das gleiche.
Gruß aus Bremen Ralf
--
R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen:
adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission
  Click to see the full signature.
Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Ralf Kusmierz schrieb:

Noch nie Trafos berechnet und gewickelt?

Wie wre es mit Windkraftparks.

Du bist dir sicher, das inzwischen alle alten Trafos, die an der oberen Grenze arbeiten, ausgetauscht wurden?
-- mfg hdw
Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
On Fri, 20 Jun 2008 03:57:38 +0200, "Horst-D.Winzler"
Die werden doch eher an Mittelspannung direkt angeschlossen.
Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
X-No-Archive: Yes
begin quoting, "Horst-D.Winzler" schrieb:

Noch nie Ironie gesehen?

Die schaffen das auch nicht. Nicht einmal ein Kernkraftwerk.

Voll am Thema vorbei.
Gruß aus Bremen Ralf
--
R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen:
adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission
  Click to see the full signature.
Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Ralf Kusmierz schrieb:

Bei dir?

Du kennst AKWs?

Sagst du...
Auch Trafos haben eine Magnetisierungskurve.
-- mfg hdw
Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Ralf Kusmierz schrieb:

Wie schon öfter erwähnt, in CH in ländlichen Gebieten ist der Hausanschluss 3x25A. Trotz Ringleitungen und mehreren Ortstrafos auch in kleineren Gemeinden. Prolematisch scheinen mir dünnbesiedelte Gebiete, dort sollen ja diese PV-Anlagen hin. Dort hat ein kleiner Weiler oder gar ein einzelner Hof selber einen kleinen Ortstrafo a la USA, so auf dem Mast oben. Ich muss mal peilen, welche Leistungsklasse das so ist, sieht aber nicht nach sehr viel aus. Die Lage scheint sich nun selber etwas zu entschärfen; die Vorzeigeanlage ist nun nicht mehr dieser 100kW_p Bauernhof sondern ein 35kW_p Dach in Brienz/GR.
(BTW, ein 40kW Trafo ist eigentlich gar nicht so gross, aber dennoch schwerer als er aussieht ;-]. Hab mir vorher fast einen Bruch gehoben. Übrigens, wenn wir schon bei Wärmenutzung sind: Heute war ja das optimale Wetter, um den 40kW Luftvorwärmer indoor zu testen...)
--
mfg Rolf Bombach

Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
X-No-Archive: Yes
begin quoting, Rolf_Bombach schrieb:

Touristen-Bauernhöfe Typ "Heidi"? Unseren agrarischen Bauernmastfabriken (mästen Bauern mit Agrarsubventionen) hätte ich aber deutlich leistungsstärkere Verbraucher (was weiß ich: Melkmaschine inkl. Kühlung, Silagedämpfer...) zugetraut.

Neuer Trafo für das bißchen Leistung ist natürlich bitter - gibt es keine HV-Solarwechselrichter? Im Ernst: Wenn das EVU den Kram bezahlen muß, dann könnte es doch billiger sein, die Modulausgangsleistung hochfrequent auf ein paar kV hochzuspannen und den Strom dann irgendwo gesammelt ins Stadt-(Land-?)netz zu transformieren als solche dicken 50-Hz-Bellos dafür anzuschaffen. Was kostet denn wohl so ein Wandler 100 V/10 kV=/100 kW? Bestimmt deutlich weniger als ein 100-kVA-Trafo, und der "normale" WR wird eingespart.

Hier war's ganz normal.
Gruß aus Bremen Ralf
--
R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen:
adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission
  Click to see the full signature.
Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Roland Damm schrieb:

Tja, mittlerweile wird auch in CH ganz langsam und in kleinen Schritten der Strommarkt liberalisiert. Ab diesem Jahr für Grosskunden ab 100MWh/a. Die Folgen sind absehbar: Anstieg des Strompreises vom CH-Level auf EU-Level, also um ca. 20%. Dank mehr Handel. Auch viele Grüsse an Christoph.
--
mfg Rolf Bombach

Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Christoph Müller schrieb:

Und wie soll der Dieselmotor die Solarwärme nutzen? BTW, 50% bei Schiffsdiesel sind erreicht, was "möglich sein sollte" ist Spekulation. ...

Wozu? Thermovoltaische Abwärmenutzung in Lastwagenmotoren gibt es schon, mit Peltierelementen.

Es ging um Nutzung von Solarwärme.
--
mfg Rolf Bombach

Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Rolf_Bombach schrieb:

Der Diesel nur über Pflanzenöle. Der Stirling kann's direkt. Am Besten zusammen mit lichtkonzentrierenden Systemen.
--
Servus
Christoph Müller
  Click to see the full signature.
Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
On Tue, 10 Jun 2008 09:54:27 +0200, Christoph Müller

Die 40 % Wirkungsgrad beim Diesel sind heute Standard bei PKW-Motoren. Großdiesel für Schiffe und auch Kraftwerke erreichen in Kombination mit einer Turbine zur Nutzung der Abgastemperatur Wirkungsgrade in der Nähe von 55 %. Davon ist der Stirling prinzip-bedingt heute noch sehr weit entfernt.
Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Emil Naepflein schrieb:

Nach riesigem milliardenschweren Entwicklungsaufwand über Jahrzehnte hinweg und auch nur in einem engen Drehzahl- und Lastbereich. Im "richtigen Leben" muss man leider sehr viel weniger in Ansatz bringen.

Prinzipbedingt? Wieso das denn?
--
Servus
Christoph Müller
  Click to see the full signature.
Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Christoph Müller schrieb:

Vor 50 Jahren konnte Sulzer (heute Wärtsilä) den Wirkungsgrad damaliger Schiffsdiesel innert weniger Jahre verdoppeln. Im Wesentlichen das Werk zweier ETH-Ingenieure. Und wirklich viel kann das nicht gekostet haben, da es zu der Zeit für die Firma eh eng wurde. Der F&E Aufwand bezüglich Motoren bei PKW wird IMHO generell stark überschätzt.
--
mfg Rolf Bombach

Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
On Wed, 11 Jun 2008 14:42:47 +0200, Christoph Müller

http://de.wikipedia.org/wiki/Stirlingmotor#Wirkungsgrad
Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Emil Naepflein schrieb:

Da steht nichts von "prinzipbedingt", sondern lediglich, dass man nur rund 50% des Carnot-Wirkungsgrads erreicht. Es ist eine Frage der Werkstoffe, wie hoch man mit Druck und Temperatur gehen kann. Gerade die Temperatur ist von elementarer Bedeutung. Mit kleinen Strukturen kann man auch sehr hohe Drücke realisieren. Z.B. mit Al2O3-Nano-Keramik (wird z.B. beim Leopard als Panzerung verwendet und ist mit konventioneller Keramik hinsichtlich Zugfestigkeit nicht vergleichbar). Ein paar Grad mehr und der Carnotwirkungsgrad nimmt entsprechend zu. Eine Turbine ist mit Drehzahl, Durchmesser und Temperatur begrenzt. Diese Grenzen sind auch schnell erreicht.
--
Servus
Christoph Müller
  Click to see the full signature.
Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload

Polytechforum.com is a website by engineers for engineers. It is not affiliated with any of manufacturers or vendors discussed here. All logos and trade names are the property of their respective owners.