Warum gibt es keine solaren Thermovoltaik Module?

Ralf Kusmierz schrieb:


Abgesehen davon, dass der werthe Herr Josef Stefan geheissen hat, würde mich interessieren, wieviel diese Farbe wirklich bringt. Für mich sieht die Farbe auf den ersten Blick schlicht schwarz aus. Damit wäre der Bereich bis an die IR-Grenze schwarz, und im mittleren bis fernen IR ist die ebenfalls schwarz, wegen dem Klebezeug, dass die Farbe zusammenhält. So auf den ersten Versuch findet man im Netz nur unglaublichen Stuss:
http://www.johannes-hopf.de/Alte_Webseite/fa/facharbeit.htm
Ich zitiere: "Das Kupferblech ist mit einer Spezialfarbe schwarz gestrichen, die fast keine Wärme abstrahlt, sondern alles absorbiert." Da fehlen schon mal die Grundlagen der Radiologie...
Dafür findet man Hinweise (wilde Vermutungen), dass die Stagnations- temperaturen nichtkonzentrierender Empfänger "weit über 100°C" liegen können, "untermauert" mit Messungen, welche ein Maximum von 87°C.
Sucht man nach Spezialfarbe, findet man nur Zeug angeblich gegen "hoch und niederfrequenten Elektrosmog".
Auch habe ich nirgends Hinweise gefunden, was eine IR-Verspiegelung mit z.B. ITO hinter der Frontscheibe bringen könnte.

Gute Frage. Die werden ja jetzt zu zehntausenden hergestellt. Frei nach Müller müssten die immer billiger werden. Allerdings müssen die zahlreiche Sicherheitsfunktionen beinhalten, das kostet. Warum man dann an der Leistung spart kann nur mit Dummheit erklärt werden.
Mir reichen schon Hinweise wie die, dass der Lüfter (war ein 30kW Umrichter) mit "Brauchstrom" und nicht mit "wertvollem Solarstrom" betrieben wird um zu erkennen, woher der Wind weht.

Heat pipes mit Gewebe an der Innenwand gibt es, die transportieren via Kapillarwirkung die Flüssigkeit gegen die Schwerkraft nach oben. Für grössere Entfernungen gab es mal ein System mit chemischen Energieträgern, war vor 30 Jahren mal gross im Gespräch.

Naja, irgend wer wollte mit Gewalt TV nutzen...
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mfg Rolf Bombach

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begin quoting, Rolf_Bombach schrieb:

Nein, der hieß Ludwig Boltzmann. ;-)

Weiß ich nicht, die war doch von Dir.

Welche?
Wenig überraschend...

Nicht unbedingt: Ich kenne das Problem, daß man mit einem Sonnenteleskop irgendwelche Mikrowellenmessungen machen wollte. Und da ist dann ein optischer Brennfleck im Sichtbaren auf dem Sensor eine ziemlich heiße Sache. Also kriegte die Parabolspiegeloberfläche ein Waffelmuster, das das sichtbare Licht zerstreute, und im Brennfleck fand sich dann (fast) nur noch FIR.
Genauso könnte man eine "rabenschwarze" Oberfläche mit einem (mikroskopischen) Gitternetz belegen, das "Langwelle" metallisch reflektiert, ohne im Sichtbaren groß zu stören. Eine relativ gute Idee wäre es vielleicht, auf eine schwarze Trägerschicht eine hochglänzende Metallschicht aufzudampfen und dann dicht an dicht 1-µm-Löcher reinzuätzen (und zwar zufällig verteilt). Dann sieht die rabenschwarz aus, ist aber bei 10 µm immer noch hochglänzend wie ein Maschendrahtzaun bei Kurzwelle. Also, ich halte solche selektiven Schichten jedenfalls für kein perpetuum mobile - fragt sich nur, was das kostet.

Ich könnte mir vorstellen, daß Dir das die Hersteller nicht unbedingt auf die Nase binden werden. (Obwohl die natürlich eher schlechte Karten haben, wenn die Konkurrenz dann sowas mal unters Elektronenmikroskop legt - den Effekt selbst auszumessen ist eher eine Praktikantenarbeit.)

Die ist nicht selten eine höchst taugliche Erklärung.

Wie auch immer...

Klar, aber das hat auch seine Grenzen.

Hast Du mal Links?

Das war Deine Idee mit dem Klotz...
Der Jemand wollte mir übrigens auch noch erklären, wieso die Temperaturdifferenz im Winter bei verringert Einstrahlung die gleiche bleibt. (Dafür hätte ich sogar eine Idee - die hat was mit Bimetallen zu tun.)
Gruß aus Bremen Ralf
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Ralf Kusmierz schrieb:

Ich sehe aber keine andere Möglichkeit, das mit einfach Farbe draufschmieren geht IMHO definitiv nicht.

Naja, kann man auch mit dem Ohmmeter rausfinden.

Nichts mehr gefunden, obwohl ich fast ne Stunde lang gesucht habe. Vor-WWW-Wissen findet den Weg schlecht ins Netz, ist mir schon oft übel aufgefallen. War IIRC ein Gaskreislauf, Syngas oder so, welches gecrackt und wieder katalytisch zusammengestzt wurde. Die Anlagen hiessen irgendwie werbewirksam Adam und Eva oder so ähnlich. Nur weniges hat rückwirkend Einzug ins Netz gehalten: http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument/dokument.html?idA784671&top=SPIEGEL
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mfg Rolf Bombach

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begin quoting, Rolf_Bombach schrieb:

Interessanter Link, vielen Dank.
Gruß aus Bremen Ralf
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Am Sat, 14 Jun 2008 16:10:48 +0200 schrieb Ralf Kusmierz:

Der Preis ist nicht das einzige Argument für eine Unterdimensionierung. Der Wirkungsgrad ist nicht über den gesamten Leistungsbereich konstant. Den besten Wirkungsgrad hat man nahe der Nennleistung, unter 30% der Nennleistung fällt er deutlich ab. Die Spitzenleistung einer Solaranlage erreicht man in unseren Breiten nur für wenige Stunden im Jahr. Die meiste Zeit läuft die Anlage im Teillastbereich. Da kann es sich vom Ertrag durchaus lohnen, auf die Spitze zu verzichten und den Wechselrichter im Teillastbetrieb früher in den Bereich eines guten Wirkungsgrades zu bringen.
Gruß Lennart
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begin quoting, Lennart Blume schrieb:

So richtig überzeugend finde ich das eigentlich auch nicht: Warum werden die denn dann nicht "zylinderabschaltbar" konzipiert, also zwei WR in ein Gehäuse, einen "großen" und einen "kleinen", und je nach Leistung zwischen beiden automatisch umgeschaltet? Daß das deutlich teurer wird, kann ich mir nicht so recht vorstellen: Sitzen halt immer zwei Leistungshalbleiter(gruppen) auf jedem Kühlkörper statt einer, sonst bleibt doch (bis auf die Umschaltlogik) alles gleich.
Wenn man A:B im Verhältnis des "Goldenen Schnitts", also ca. 1,618:1 (grob 55/34) wählt, dann wird ein Leistungsbereich > 61,8 % für jeden Teilwechselrichter im Bereich ab ca. 1/4 der Nennleistung eingehalten - damit dürfte das Problem nicht mehr auftreten.
Gruß aus Bremen Ralf
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wrote:

Für Anlagen mit vielen Strängen und größerer Leistungen verwendet man mittlerweile das Team-Konzept. Damit wird jeder Wechselrichter bei nahezu Nennleistung im Bereich des optimalen Wirkungsgrades betrieben.
http://download.sma-america.com/smaprosa/dateien/1371/SB-Info-extra_2004-01_dt.pdf
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Am Tue, 24 Jun 2008 06:47:58 +0200 schrieb Emil Naepflein:

Ja, aber eben nur für Großanlagen. Bei kleineren Anlagen lohnt sich das nicht, da würde wahrscheinlich der Wechselrichter zu teuer.
Gruß Lennart
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Ralf Kusmierz schrieb:

Ohne die Frage jetzt direkt zu beantworten: Kaco hat jetzt in Seongnam/Korea ein neues Entwicklungszentrum eröffnet. Dort werden die Wechselrichter von 100kW an aufwärts entwickelt. Die "kleineren" werden nach wie vor in Kassel konzipiert. http://www.kaco-geraetetechnik.de/Files/600/EditorPictures/pi03-2008KACOEnth%C3%BCllung.pdf
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mfg Rolf Bombach

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On Thu, 12 Jun 2008 20:41:08 +0200, Rolf_Bombach

Die Peltierelemente haben wie die Solarzellen einen MPP. Die maximale Leistung erhält man wenn die Last dem Innenwiderstand entspricht.
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begin quoting, Emil Naepflein schrieb:

Du antwortest mit Eigenschaften von TEC auf eine Bemerkung, die sich auf rotierende Maschinen bezog.

Komplett flasch, sowohl für PV als auch für TEC.
Gruß aus Bremen Ralf
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www.on-luebeck.de/~flamer/fh/GeP/versuch%204%20nachbearbeitung.doc
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begin quoting, Emil Naepflein schrieb:

Ok: Für PE nehme ich das zurück.
Gruß aus Bremen Ralf
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Hallo, Emil,
Du (netnewsegn) meintest am 13.06.08:

So möchte ich aber ungern eine "Energiequelle" betreiben.
Viele Gruesse! Helmut
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begin quoting, Helmut Hullen schrieb:

Anders geht es nunmal nicht.
Gruß aus Bremen Ralf
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On 13 Jun 2008 09:04:00 +0200, snipped-for-privacy@hullen.de (Helmut Hullen) wrote:

Mit einem DC/DC oder DC/AC-Wandler ist das kein Problem. Auch Solarmodule werden im MPP betrieben. Das ist technisches Pipifax.
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Hallo, Emil,
Du (netnewsegn) meintest am 13.06.08:

Wenn ich das auf das benachbarte Kraftwerk ummünze: den besten Wirkungsgrad hätte der Generator, wenn in ihm die gleiche Leistung an seinem Innenwiderstand in Wärme umgesetzt wird wie draussen bei den (zahlenden) Kunden.
Viele Gruesse! Helmut
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begin quoting, Helmut Hullen schrieb:

Es besteht durchaus noch Hoffnung: Manchmal werden in Niedersachsen Flachzangen im Schuldienst auch mal nach oben "weggelobt": <http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/0,1518,druck-559364,00.html .
Gruß aus Bremen Ralf
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Hallo, Ralf,
Du (me) meintest am 13.06.08:

Möchtest Du das Bundesland wechseln?
Viele Gruesse! Helmut
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begin quoting, Helmut Hullen schrieb:

Im Umland sitzen mir im Zweifelsfall dann zu vielen Flachzangen in den Landesbehörden.
Gruß aus Bremen Ralf
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