110-kV-Abzweig

Rolf Bombach:


IIRC war das sogar eine TEPCO-Aussage.

Passte alles nicht; lt. http://allthingsnuclear.org/post/3859682324/reactor-core-cooling hat der Kern nach dem Abschalten nach 21 Tagen noch 45% Leistung genauer: Koch-/Verdunstungsleistung.
Falk D.
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begin quoting, "F@lk Dµ_&&ert" schrieb:

Koch-/Verdunstungsleistung kann man für Bullshit-Bingo verwenden. Tatsächlich verhält es sich so: <http://de.wikipedia.org/wiki/Nachzerfallsw%C3%A4rme
Nach wenigen Sekunden sind es ein paar Prozent der vorherigen Leistung, und das geht dann rapide runter, nach einem Tag auf unter ein halbes Prozent, und dann immer weiter abwärts.
(Voraussetzung ist, daß es dabei nicht zu Kritikalitätsunfällen kommt, also die Kettenreaktion wieder losgeht.)
Gruß aus Bremen Ralf
--
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F@lk Dµ_&&ert schrieb:

"Deine" Grafik beginnt 1h nach Abschalten, also bei ca. 0.5% der Nennleistung.
--
mfg Rolf Bombach

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Am 21.07.2011 17:00, schrieb Joerg:

Nach aktuellem Kurs also gut 8 Mrd. FRZ. Bei 104 aktiven Reaktoren im Land. Süß.
Tschüs,
Sebastian
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Sebastian Suchanek wrote:

Du meinst die taeten alle gleichzeitig hochgehen? Und jetzt mal die Gegenfrage: Wieviel Euros enthaelt der von _Betreibern_ aufgezahlte Haftpflichttopf in Deutschland?
--
Gruesse, Joerg

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Joerg:

lt. Atomrechtliche Deckungsvorsorge-Verordnung (AtDeckV): Die Deckungsvorsorge für beträgt 2,5 Milliarden Euro. Es gibt eine Rückstellung in Bar von 50 Millionen.
(beides pro Kraftwerk)
Die Deckungsvorsorge ist von den Betreibern erbracht worden, weil die Haft- und Rückversicherer dankend ablehnten.
Falk D.
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F@lk Dµ_&&ert wrote:

Was heisst das jetzt genau? 2.5 Milliarden auf dem Papier, aber nur 50 Millionen in bar vorhanden?

In welcher Anlageform sind die 2.5 Milliarden vorhanden?
In einer dichtbesiedelten Gegend wie Deutschland sind 2.5 Milliarden u.U. nicht genug. Hier ist es ein Pool, d.h. die 12 Milliarden stehen fuer einen einzelnen grossen Schadensfall zur Verfuegung. Meist sind AKWs hier in Gegenden weit abseits grosser Staedte.
--
Gruesse, Joerg

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Joerg:

Es müssen pro Kraftwerk 50 Millionen in Bar hinterlegt werden. Davon sollen Sofortmaßnahmen bezahlt werden können. (Es dürfte sich übrigens auch um Papiergeld handeln.)

Die 2,5 Milliarden werden in einer Art Genossenschaft verwaltet jedes KKW zahlt 2,5 Mrd. ein. Das Geld darf in Anleihen oder Aktien angelegt und die Zinsen dürfen abgeschöpft werden.

Um mal die Zahlen in rechte Licht zu rücken: Bei einem INES7 Unfall mit Freisetzung in der Nähe von München ging das BMU noch 2009 von einem Schaden von 0,5 bis 1,0 Billionen (richtige, also 10^12) Euro aus. Die GRS hatte zuvor in einer ähnlichen Studie 1,6 Billionen berechnet.
Fukushima Daiichi wird der neuesten Schätzung nach etwa nur auf 120 Millarden direkten Schaden kommen, weil die Gegend bereits durch den Tsunami beeinträchtigt war und der Kraftwerkspark an der Küste liegt.
Falk D.
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F@lk Dµ_&&ert wrote:

Anleihen, ok. Aktien sind keine sichere Geldanlage. Es reicht ein Absturz der Boerse, welche nach einem GAU durchaus passieren kann (aber auch ohne GAU).

Man soll keine Rekatoren in inmittelbarer Naehe von solch riesigen Staedten bauen.

... und dicht besiedelt ist. Da gehoert an sich kein AKW hin. Wobei das Problem in Japan ist dass fast alle Gegenden dich besiedelt sind.
--
Gruesse, Joerg

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Joerg schrieb:

Die Details sind in einer eigenen Verordnung festgelegt: http://bundesrecht.juris.de/atdeckv_1977/BJNR002200977.html , daraus ergibt sich dass keine bestimmten Anlageformen vorgeschrieben sind, sondern stattdessen ein Nachweis der unverzüglichen Realisierbarkeit der Forderungen erbracht und ggf. wiederholt werden muss.
Und die ewige Litanei von 'Kernkraftwerke sind nicht versicherbar' ist schon deswegen Quatsch, weil das Versicherungsvertragsgesetz und Atomgesetz extra (zuletzt 2006) aufeinander abgestimmt wurden um Details zu solchen Versicherungen zu regeln.
Siegfried
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begin quoting, "F@lk Dµ_&&ert" schrieb:

Du meinst: "Ein Haus, das der Tsunami zerkloppt hat, zahlen wir natürlich nicht, bloß, weil wir die Trümmer danach auch noch radioaktiv verseuchen"? Ja, irgendwie logisch...
Gruß aus Bremen Ralf
--
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Ralf . K u s m i e r z:

Neuwert, Restwert, Zeitwert, Wiederbeschaffungswert. Ja.
Falk D.
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F@lk Dµ_&&ert schrieb:

Quelle?
Siegfried
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Siegfried Schmidt:

Google is your friend. z.B.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,761826,00.html
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F@lk Dµ_&&ert schrieb:

Der Artikel beweist in dem Zusammenhang gar nichts und ist völlig am Thema vorbei.
Nach dem Atomgesetz haben Betreiber ein Wahlrecht, wie sie sie die dort festgelegten Deckungssummen aufbringen. Wenn sie es selbst tun wollten, mussten sie nie eine Versicherung dazu befragen, also hat auch nie eine dankend ablehnen müssen.
Wenn diese Summen zu niedrig erscheinen, dann braucht man immer noch keine fiktiven Hochrechnungen über Versicherungen, sondern eine Anpassung der Forderungen im Atomgesetz. Dies wurde letztmal 2002 gemacht durch Verzehnfachung der Summe. Die Vorsorge für staatlich betriebene Anlagen wurde im übrigen nicht angehoben, die liegt unverändert bei Null.
Siegfried
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Joerg schrieb:

Hallo,
Fukushima hat ja gezeigt wie mehrere Reaktoren kurz hintereinander in arge Schwierigkeiten kommen können.
Wenn einer der 104 Reaktoren eine Kernschmelze hatte, dann ist deswegen das Risiko in den restlichen 103 nicht kleiner geworden, es hat sich dadurch nicht verändert. Was macht man wenn erst einer "hochgeht" und einige Monate bis Jahre später noch einer, legt man dann zur Sicherheit alle restlichen still, erhöht man den Haftpflichttopf oder hofft man nur das die nächsten Jahrzehnte nichts mehr passieren wird?
Bye
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Uwe Hercksen wrote:

So arbeitet heute (leider) fast alles. Selbst Banken. Wenn alle Anleger am gleichen Tag kaemen und ihr Geld abheben wollten gaebe es einen Knall.
Ok, aber wieviel Euros sind denn nun in Deutschland konkret in der Kasse? In bar oder muendelsicheren Anlagen.
--
Gruesse, Joerg

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Am 02.08.2011 18:01, schrieb Joerg:

Es gibt Dinge, die können nicht verglichen werden. Dazu gehört der Vergleich einer Bankinsolvenz mit radioaktiver Verstrahlung von Luft, Landschaft und Wasser, also unsere Lebensgrundlage. Wer es dennoch tut, darf sich nicht wundern, wenn Zweifel an seiner Seriosität aufkommen.

Wenn du den Schadensausgleich eines KKW-Gaus meinst, dann siehe Link: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/versicherung-der-kernkraft-mal-die-betreiber-zahlen-lassen-1.1074008
--
mfg hdw

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horst-d.winzler wrote:

Schon klar, das war nur als Beispiel gedacht.

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/versicherung-der-kernkraft-mal-die-betreiber-zahlen-lassen-1.1074008
Zitat "Das Abkommen sieht für die Unterzeichner eine Deckungspflicht zwischen 70 und 700 Millionen Euro vor. In Deutschland ist das Fünffache dieses Betrags vorgeschrieben; seit 2001 gilt eine Deckungsvorsorge von zweieinhalb Milliarden Euro. 255,6 Millionen werden über eine Haftpflichtversicherung abgedeckt, der Rest über gegenseitige Zusagen der Betreibergesellschaften, ..."
"Gegenseitige Zusagen". Ah ja. Toll.
Warum mokieren sich viele Leute in Europa dann ueber die ach so schroeckliche Situation in USA wo in dem Sicherheitsfonds 12.6 Milliarden _eingezahlte_ Dollar sind? Offenbar lebt Ihr erheblich riskanter.
--
Gruesse, Joerg

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Joerg:

Szenario: Einer der Reaktoren in München erreicht INES-7. Geldwerter Schaden: 1,6 Billionen (1.600.000.000.000) Euro (GRS 2009) oder 900 Milliarden (BMU 2010)
Schadensabdeckung Abdeckung mit 7,5 Milliarden: 7,5/1600 = 0,47% mit 12 Millarden: 0,75%
Du hast Recht: Die USA sind fast doppelt so sicher.
Falk D.
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