Photovoltaik

Am 08.07.11 06.49, schrieb Emil Naepflein:


Und wenn man wissen möchte, wie die PV-Einspeisung mit dem Bedarf korreliert, den sie abdecken kann, dann berechnet man am Besten die Kreuzkorrelationsfunktion der PV-Einspeisung mit sich selbst, also die (normierte) Autokorrelationsfunktion. Deren Wert bei t=0 liegt bei Eins. Größer kann man sich einen Korrelationskoeffizienten nicht schönrechnen.
Merke: die Realität wird nicht anders, wenn man sie durch eine rosa oder grüne Brille ansieht.
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On Fri, 08 Jul 2011 09:28:19 +0200, Volker Staben

Beim Blick auf http://www.transparency.eex.com/de/ sieht man das auch ohne Brille.
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Am 09.07.11 09.04, schrieb Emil Naepflein:

Irgendwie scheint sich bei Dir die Erkenntnis, dass die EEX die Wirklichkeit nicht in Gänze widerspiegelt, nicht so recht durchsetzen zu wollen?
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Volker Staben schrieb:

Leider hat sich immer noch nicht herumgesprochen, dass die EEX nur die Fahrplanwelt widerspiegelt. Dummerweise ist das nicht die physikalische Welt...
VG Jörg
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Signatur entlaufen...

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Am 10.07.11 22.00, schrieb Joerg Bradel:

Und wie sehr die Fahrplanwelt die reale Welt beeinflusst, sieht man sehr schön an den Frequenzsprüngen jeweils zu den Stundenwechseln. So ist das eben, wenn die Fahrplanwelt versucht, der realen Welt ihren Fahrplan aufzudrücken.
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On Sun, 10 Jul 2011 18:34:39 +0200, Volker Staben

Dass sie nicht die Gänze widerspiegelt steht dort. Aber die Darstellung reicht in ihrer Genauigkeit völlig aus um zu sehen wie gut sich über weite Strecken die PV-Erzeugung mit der Spitze deckt.
Und Joerg hat ja auch nochmal bestätigt dass die Darstellung im Prinzip den Fahrplan zeigt. Rechts ist der geplante und links der tatsächliche Fahrplan.
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Am 11.07.11 06.44, schrieb Emil Naepflein:

Klar. Wenn man einen "optimalen" Tag herausgreift. Wenn man seine Augen davor verschließt, dass der Peak der PV-Einspeisung mal 8MW, mal fast null beträgt. Und davor, dass dummerweise im Winter - bei höherem Bedarf - der PV-Peak kleiner und schmaler ist. Und davor, dass die zeitliche Dauer des PV-Peaks sehr oft deutlich kürzer ansteht, als es dem Bedarfspeak entspricht. Kurz: wenn man seine Augen vor allen Effekten verschließt, die letztlich dazu führen, dass der Korrelationskoeffizient zwischen Bedarf und PV-Einspeisung eher niedrige 0,25 beträgt, wie Michael vorgerechnet hat - dann sieht man das...
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On Mon, 11 Jul 2011 09:28:23 +0200, Volker Staben

Wenn es passt dann ist das super, und wenn es nicht passt ist es auch nicht schlechter als ohne PV.

Das stört doch nicht.

Es ist nun mal so dass die Erzeugung von Spitzenkraftwerken wegen der geringeren Volllaststunden eine geringere Korrelation haben. Aber wo stört das? Dazu sind es Spitzenkraftwerke die die Spitzen abdecken.
Wenn PV erzeugt dann trifft es auf die Spitzen und kappt diese teilweise ganz. Wenn PV nicht einspeist dann ist die Situation nicht schlechter als ohne PV.
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Am 11.07.11 14.03, schrieb Emil Naepflein:

Manchmal. Manchmal eben auch nicht.

Das ist natürlich ein super Argument für die Förderung von PV: es ist rein technisch gesehen nicht schlechter als ohne PV, nur bedeutend teurer. Aber endlich spricht das mal jemand offen aus...
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On Mon, 11 Jul 2011 15:24:03 +0200, Volker Staben

Und, ist das ein Problem?

Deine Zusammenfassung verkürzt unzulässig meine Aussage. Meine Aussage ist dass PV wenn sie produziert dies besser macht als Spitzenkraftwerke und wenn sie nicht produziert die Situation nicht schlechter ist als ohne PV. Die PV hat also einen klaren Vorteil.
Und ist der Strom tatsächlich bedeutend teuerer wenn PV während der Zeit der Produktion noch viel teuere Spitzenkraftwerke verdrängt und den Preis am Spotmarkt für die gesamte Strommenge drückt?
Letzthin hat RWE-Großmann in einem Interview gesagt, dass sich Gaskraftwerke nicht mehr lohnen da sie nur noch im Winter von 17-20 Uhr produzieren können. Woher kommt das wohl? Und woher kommt dass sich Peak und Basis-Preis am Spotmarkt immer mehr annähern und so die Käufer am Spotmarkt erheblich Geld sparen?

Ich spreche alles offen aus, Du versuchtst dagegen meine Aussagen zu verdrehen anstatt sachlich zu diskutieren.
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Emil Naepflein wrote:

Die Sonne scheint sogar IMMER. Nur nicht bei uns. Deshalb wollen angeblich soviele ihren Ürlaub im Süden verbringen :-).
Grüße, H.
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Emil Naepflein wrote:

Dafür müsste der Eigenverbrauch erstmal attraktiver geregelt werden.
Wir haben uns vor kurzem auch dazu informiert. Wir müssten AFAIR 30% des Solarstroms selber verbrauchen. Bei einer Anlage, die an einem sonnigen Tag schonmal konstant über 10KW produziert.
Folglich haben wir uns für eine Volleinspeisung entschieden.
Gruß
Manuel
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On Wed, 29 Jun 2011 10:50:29 +0200, Manuel Reimer

Die Bedingungen sind sehr attraktiv.

Dann hat sie wohl etwa 14-15 kWp Leistung. Dies ist nicht die Leistung die auf einem typischen Einfamilienhaus installiert ist. Wenn es nur 5 kWp sind dann sieht die Rechnung anders aus.

Die Anlage ist halt zu groß für eueren Verbrauch. Eine zum Verbrauch passende Anlage hätte bei geringeren Einnahmen eine höhere Rendite erzielt.
Was macht ihr mit dem Strom nach 20 Jahren wenn es keine EEG-Vergütung mehr gibt?
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Emil Naepflein wrote:

Ich war so frei und habe zwei Anlage in der Verwandtschaft addiert und zusätzlich großzügig gerundet.
Dennoch ist es unwahrscheinlich, dass sich Überschusseinspeisung gelohnt hätte. Kommt aber wohl darauf an, wie man das rechnet.
Es wurde die maximal mögliche Fläche mit Modulen bestückt. Da wir nicht mit Strom heizen und tagsüber auch nicht beleuchten wäre eine zum Verbrauch passende Anlage relativ winzig ausgefallen. Dann hätte man das auch gleich sein lassen können.
Fakt ist aktuell, dass man bei einer möglichst groß geplanten Anlage besser fährt, wenn man komplett einspeist.

Da reden wir in 20 Jahren nochmal drüber.
Möglich sind da viele Szenarien. Kommt ganz darauf an, welche Leistung die Module in 20 Jahren noch bringen, wieviel bis dahin neue Module kosten, welche Wirkungsgrade möglich werden und was in 20 Jahren für die Einspeisung noch bezahlt wird.
Gruß
Manuel
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Emil Naepflein schrieb:

Im PV-Winterquartal hatten wir hier (unteres Aaretal) nur alle 10 Tage eine sichtbare Sonne. Sonst herrschte das, was hier euphemistisch als Hochnebel bezeichnet wird, d.h. Beleuchtungsstärken, wie wir sie jetzt so kurz nach Sonnenuntergang haben. Hohe Marktpreise (falls es so was mal geben sollte für PV) nützen nichts, wenn man nichts anbieten kann.

Es gibt drei Lastspitzen, ca um 6, um 12 und um 19h. Die Module sind so ausgerichtet, dass die maximale Jahresernte an EUR rauskommt, also lediglich auf die Mittagsspitze, die eventuell hinzukommend "dank" Sommerzeit eh leicht schief daneben liegt.

Das stimmt nur, wenn zu dieser Zeit kein Wind weht. Sonst kommen schon heute 30 GW PMPO dazu, Tendenz ebenfalls rasch zunehmend. Bei Sturm und Schön, hatten wir ja vor paar Wochen schon mal, ist diese 100% Grenze bereits heute fast erreicht. Ich hab nichts gegen PV, finde aber, sie sollte sinnvoll eingesetzt werden und irgendwie auch im bezahlbaren Rahmen bleiben ;-]. Und das sehe ich eben im Moment nicht so. Im Winter keine Produktion und im Sommer Überproduktion (und damit Preiszerfall).
--
mfg Rolf Bombach

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Am 02.07.2011 22:46, schrieb Rolf Bombach:

Wo es Täler gibt, muß es Berge geben, vielleicht auch mit Südhängen? Also Schweizer, guten Mutes zum Berge mit PV-Anlagen vollklatschen, möchte man euch zurufen.Dort wo noch Platz ist und Wind können entsprechend kleiner Spargel hingesetzt werden. Hier wollense immer höhere Gestänge in die Landschaft setzen. Vielleicht können die Kleineren dann bei euch auf die Bergspitzen gesetzt werden. Sind ja schon abgeschrieben und dürften entsprechend billiger zu bekommen sein. Schließlich eilt den Schweizern der Ruf voraus, sie seinen sparsam?
BTW zuviel Sonne ist ungesund, kann vermehrt zu Sonnenstichen führen.

Ihr spart also auch noch die Feuchtigkeitscreme.

Hier werden Kaffeeautomaten, PC usw erst um 7;00h eingeschaltet. Wieso seid ihr so früh dran? 19:00h was ist denn um diese Zeit los? Tageschau kommt doch erst um 20:00h. Habt ihr um 19:00h vielleicht Sportnachrichten?
--
mfg hdw

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On Sat, 02 Jul 2011 22:46:26 +0200, Rolf Bombach

Wie relevant ist der Sonnenschein dort für den Sonnenschein in ganz Deutschland?

Ich weiss nicht wie oft ich diesen Link noch posten muss bis ihn alle sich mal angesehen und kapiert haben: http://www.transparency.eex.com/de /
Dort sieht man dass es in der Regel für die Gesamtlast im wesentlichen eine hohe Spitze zu Mittag gibt. Wenn irgendwann mal Minispitzen am Morgen und am Abend entstehen dann gilt das für die Residualelast nach Abzug der Solareinspeisung. Der Wind vermischt dann das Bild noch etwas.

Die Solareinspeisung liegt nahezu optimal in der Lastspitze. Ja, wenn es die Somemrzeit nicht geben würde dann würde es noch etwas besser liegen.

Dies sit doch nur an ganz wenigen Tagen im Jahr der Fall. Und dann kann D auch noch viele GW an Leistung ins Ausland verkaufen. Die sind froh wenn sie den günstigen Strom bekommen.

Sie wird meiner Meinung nach nahezu optimal eingesetzt und führt momentan dazu dass die Residuallast von den Kraftwerken nahezu auf Strich gefahren werden kann. Man braucht zumindest im Sommer nur noch minimale Spitzenlast.
Das mit den Kosten wird sich in den nächsten Jahren deutlich verbessern. Die vermehrte Nutzung der Eigenverbrauchsregelung wird die Vergütung für die eigenverbrauchten kWh quasi halbieren. Und der weitere Preisverfall tut ein übriges dazu. Ich habe heute erst bei EBay ein Angebot für Module zu 1,03 ct/Wp gefunden. Baut man damit Anlagen sinken die Stromgestehungskosten deutlich.

Wir haben weder im Winter keine Produktion noch im Sommer eine Überproduktion. Gerade die PV passt mit ihrer Einspeisung nahezu optimal zum Lastverlauf.
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Donnerwetter! Das ist ja kaum mehr ein Taschengeld. So billig sind die mittlerweile?
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X-No-Archive: Yes
begin quoting, Martin Gerdes schrieb:

Witzbold...
Gruß aus Bremen Ralf
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R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen:
adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission
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Am 27.06.2011 07:28, schrieb Arne Luft:

Ich hab den Artikel nur überflogen, da da zum Teil Blödsinn drinsteht.
Das Zitat oben ist ein Beispiel dafür. Im Artikel geht's ja noch weiter und es wird geschrieben, dass man damit in 9 von 10 Stunden Strom beziehen müsste.
Wenn man mal bei einem privaten Haushalt (und um den ging's da ja gerade) nachschaut, dann wird immer dann Strom bezogen wenn man mehr verbraucht als gerade erzeugt wird. Das kann dann soger zu Vollastzeiten sein. Auf der anderen Seite ist es doch so, dass selbst bei 50%-igem möglichen Ertrag häufig der aktuelle Verbrauch abgedeckt wird.
Max
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