Photovoltaik

Max Meyr wrote on Mon, 27 Jun 2011 17:17:43 +0200 in


Du _denkst_ dir das. Wissen tust du es also nicht.
Es ist eine durchgehende Besonderheit von "gefühlten" Wahrheiten, das sie meistens falsch sind.

Weil hier mit der installierten Leistung geprotzt wird, die aber nur einen Bruchteil dessen an Strom tatsächlich erzeugt im Verhältnis zur Größe der Zahl.
Es ist vollkommen uninteressant, wie groß die installierte Leistung ist. Nur was dabei raus kommt, zählt.

Das ist vollkommen unabhängig davon. Niemand zwingt uns, unseren Strom auf die teuerste verfügbare Art zu erzeugen und dabei in die Planwirtschaft abzugleiten. Das ist das Problem.

Es geht also um cash. Nicht um Atom oder die Umwelt.

Es gibt keinen vernünftigen Grund für PV. Wenn andere Kraftwerke sowieso vorgehalten werden müssen, um PV die meiste Zeit des Jahres zu puffern, dann ist das ein höchst überflüssiges Anhängsel, das sinnnlos viel Geld kostet.
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Jede nicht strahlend oder ruend erzeugte kWh ist ein Gewinn fr alle ber die man sich freuen sollte. Zumindest der Strom, der durch PV erzeugt wurde, wurde dann nicht mit Kernspaltung oder Kohle oder Gas erzeugt, was vollumfnglich zu begren ist.
Das im Umfeld der Energieerzeugung aus regenerativen Energiequellen wohl mal wieder etliche finanzielle Mibrauchsmglichkeiten geschaffen wurden ,scheint wohl so zu sein. Das ist aber absolut kein Grund die Energieerzeugung aus regenerativen Energiequellen abzulehnen, sondern das ist dann ein Grund die finanziellen Mibrauchsmglichkeiten abzulehnen.
Wer wegen Subventionsmibrauch kostrom ablehnt und dagegen wettert hat entweder direkte finanzielle Interessen an Nichtkostrom oder wirklich Grtze im Kopf.
Zwei komplett geplatzte AKWs sind mehr als genug und sollten nun eigentlich auch den Leichtglubigsten gezeigt haben, da das sogenannte "Restrisiko" nicht imaginr oder rein hypotethisch ist, sondern ganz real besteht und schlicht inakzeptabel ist.
Wer nach Tschernobyl und Fukushima (nicht zu vergessen all die Beinahe- Unflle anderswo seit Jahrzehnten) noch ernsthaft fr AKWs ist, hat echt krftig einen an der Waffel, bzw. mu wohl ein echter Sozialschmarotzer sein.
Die Kosten fr die Schden, die Tschernobyl und nun Fukushima verursacht haben und noch verursachen werden, darf etliche Generationen in die Zukunft noch jeder einzelne Mitabbezahlen und zwar weltweit.
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Patrick Grochowy wrote on Mon, 27 Jun 2011 22:39:59 +0200 in

Wenn du es zahlst, meinetwegen. In allen anderen Fällen sehe ich das anders.
Es war noch nie ein Vorteil, die Kosten einer Sache zu ignorieren. Egal ob es dabei um Luftschiffe, Flugboote oder den Transrapid geht. Alles hoch gelobte deutsche Ingenieurskunst, die nur finanzielle Verluste brachte.
Es ist ein großes Problem deutscher Ingenieure, das sie oft ohne Rücksicht auf die Kosten entwicklen.

Du weißt, das die deutschen AKWs durch Erdgas und Braunkohle ersetzt werden müssen, weil bei uns _nie_ der Wind rund um die Uhr weht und es trotz großer Opferbereitschaft der deutschen Stromzahler auch weiterhin nachts dunkel ist und im Winter die Sonne nur knapp über dem Horiziont steht?

Richtig. Deshalb brauchen wir eine Deckel für Neuinstallationen in D. 500 MW geförderter Zubau wäre richtig. Alles andere ist Umverteilung von unten nach oben und eine sinnlose Belastung durch den nötigen Netzausbau zugunsten einiger weniger PV-Stromgewinnler.

"Wer nicht meiner Meinung ist, muß dumm sein." Stimmt's oder hab ich recht?

Tjaja, soso. Da kann man nichts machen.
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Och, Du (und wir alle) zahlen schon fr Sarkophag V2.0 in Tschernobyl, da die Ukraine das nicht alleine stemmen kann. Irgendwas 'ne Ecke ber 2Mrd Euro soll das Ding mal kosten und bisher ist noch nicht viel davon zu sehen, die Kosten drften also noch mal mehr werden.
Wenn sie das Ding nicht bald aufstellen wird via Grundwasser in einigen Jahren die Strahlebrhe via Dnepr ins Schwarze Meer gelangen, dann wird's nochmal weltwirtschaftlich um etliche Faktoren teurer.
Und irgendwas in der Richtung wird Japan wohl auch in Fukushima bauen mssen, rate mal wer das zahlen wird. Die Vorstnde und Manager der Firmen Tepco und General Electric jedenfalls nicht und auch der japanische Staat wird das wohl nicht stemmen knnen. Es wird deshalb also mehr oder weniger versteckt mal wieder alles teurer werden (fr alle weltweit).

Wie auch AKWs.

N, wei ich nicht denn das ist so Propagandaquatsch. So wre es evtl. wenn sich nichts weiterentwickeln wrde und alles linear vom jetzigen Status in die Zukunft projiziert wird. Aufgrund fortschreitender Entwicklungen wird sich das aber so eben nicht ergeben.

Das hier schon gesehen?: http://www.wdr.de/tv/monitor//sendungen/2010/1021/strom.php5

Stromerzeugung aus regenerativen Energiequellen eindeutig zu bevorzugen ist keine Meinung, sondern die einzig vernnftige und sinnvolle Herangehensweise. Die bisherige "Hauptsache billig und ordentlich Rendite, nach uns die Sintflut, Schei auf die Umwelt"-Denkweise der vorigen und Teilen der jetzigen Generation hat uns u.a. Tschernobyl und nun auch Fukushima eingebrockt.
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Patrick Grochowy wrote:

Peanuts, ich werfe nur einmal "Griechenland" in den Raum.

Letztgenanntes ist falsch, sofern es um das Konzept der Atomkraft an sich geht. Dass es in der praktischen Ausführung Defizite gibt, ist unbestritten. Ebenso falsch ist es, aus Umweltschutz eine Religion zu machen. Nicht selten wird durch sogenannten Umweltschutz das Problem lediglich verlagert, siehe z.B. Konzepte der CO2-Einlagerung in die Geosphäre. X'Post: de.sci.ing.elektrotechnik,de.rec.heimwerken,de.soc.umwelt F'Up2 : de.soc.umwelt
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Patrick Grochowy wrote on Tue, 28 Jun 2011 00:45:37 +0200 in
schrieb im Newsbeitrag news:4e08e21a$0$2611>

2 Mrd. Euro in 25 Jahren sind wesentlich leichter zu finanzieren als 80 Mrd. Euro in 20 Jahren.
Irgendwie mußt du das mit den Zahlen und den Größenordnungen noch etwas überdenken. Ok, die Bundesregierung hat seit der Finanzkrise vor 3 Jahren auch jedes Verhältnis zu großen Zahlen verloren, aber das heißt nicht, das es egal ist, ob die deutschen Stromzahler 80 Mill. Euro im Jahr oder 4 Mrd. Euro pro Jahr zahlen müssen, um letztlich nichts dafür zu bekommen.
Darüberhinaus hast du vergessen, das die europäischen Netze ausgebaut werden müssen. Das kostet wahrscheinlich nochmals 140 Mrd. Euro in den kommenden Jahren und dann haben wir immer noch keine Speicher.
Bis dahin muß dieselbe Menge an Leistung, die in PV existiert, nochmals konventionell vorgehalten werden, damit im Winter nicht der Strom ausfällt.

Jedenfalls _nicht_ der deutsche Stromverbraucher. Oder glaubst du, Japan sei so arm, das wir denen unter die Arme greifen müssen? Überschätz mal Deutschland nicht.

Weißt du, was Dyskalkulie ist?

An dieser Stelle darf jetzt jeder das technische Wunderwerk einsetzen, das er am meisten verabscheut.

Ich höre jetzt auf, denn du fängst an, Unsinn zu reden. Du glaubst, im Besitz absoluter Wahrheiten zu sein. Werd selig damit.
Du darfst jetzt gerne schreiben, das mir die Argumente ausgegangen sind, aber ich hab einfach keine Lust, mit bekennenden Ideologen über Wirtschaft zu diskutieren. Das wäre reine Zeitverschwendung, denn alles was du bringen kannst, wurde schon xmal durchgekaut und ich hab besseres zu tun, als hier den Wiederkäuer zu machen.
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On Tue, 28 Jun 2011 11:11:56 +0200, Arne Luft wrote:


http://www.youtube.com/watch?v=x18vfsuGnm8

Carsten
--
Terroristen schaffen Arbeitsplätze

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schrieb im Newsbeitrag

Ist es zuviel verlangt, wenn diejenigen, die solche religiösen Tabus hegen, das auf ihr eigenes Privatleben beschränkten, statt allen anderen die Befolgung dieser Tabus aufzuzwingen und obendrein noch dafür zur Kasse zu bitten?

Es ist ganz einfach: Ohne die finanziellen Missbrauchsmöglichkeiten gibt es keine "regenerativen Energiequellen". Denn was im Moment unter diesem Namen läuft ist einfach um ein Mehrfaches teurer als die konventionellen Technologien. Bei einer normalen, nach wirtschaftlichem Kosten-Nutzen- Verhältnis orientierten Entscheidung wird kein Unternehmen und keine Privatperson diese Technologien nutzen, weil sie sich nicht rechnen. Es gibt sie überhaupt nur, weil eine Ideologie es geschafft hat, Gesetzeswerke zu erlassen, die deren Nutzung erzwingen. Dieser Zwang hat die vermutlich gewollte Nebenwirkung, dass er einigen wenigen riesige Geldmengen auf ihre Konten schwemmt.

Ganz recht. Jeder Stromkunde hat finanzielle Interessen an Nichtökostrom, denn Ökostrom macht seine Stromrechnung teurer.
[Atomhysterie gesnippt]
Mannometer ob du persönlich vor Atomkraftwerken Angst hast interessiert doch keinen. Selbst wenn, wäre das noch lange kein Grund, die deutsche Stromerzeugung über Nacht auf die beknackteste aller nur denkbaren Methoden ineffektiv zu machen, sagen wir als Beispiel auf 1000 Milliarden Goldhamster in Laufrädern umzustellen. Zur Diskussion können nur Technologien stehen, die wirtschaftlich abbildbar sind. Da gibt es noch ein paar andere, aber Solarzellen und Windräder gehören nicht dazu. Technologien, die Verschwendung von Ressourcen in unvorstellbaren Ausmaßen mit sich bringen, können wir uns nicht leisten. Das gilt sowohl für Goldhamsterlaufrad-Kraftwerke wie für Solarzellen-Kraftwerke.
--
Tank nur das gute Super rein

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Du (und alle anderen Steuerzahler) zahlst jetzt schon fr den nchsten Sarkophag ber Tschernobyl, den in Fukushima wirst Du auch mitzahlen mssen.
Und was das "zur Kasse bitten fr PV" angeht: http://www.wdr.de/tv/monitor//sendungen/2010/1021/strom.php5
Die Studie des RWI, auf denen diese Emprung beruht, ist mit der Absicht erstellt worden PV schlecht zu machen. Ab 6:14 siehst Du den Autor der Studio, wie er rote Ohren bekommt, weil der Redakteur von Monitor ihm seine Lge seiner "unabhngigen" Studie vor laufender Kamera auseinandernimmt.

Das ist vlliger Bldsinn. Drei Huser weiter von mir steht ein Haus mit Solarpanels auf dem Dach. Das wurde Ende der 80er Anfang der 90er gebaut, da gab's noch berhaupt keine Frderung fr PV.

Wenn "die Unternehmen" fr die von ihnen verursachten Schden (Tschernobyl, Fukushima) selbst zahlen mten, wren diese konventionellen Technologien dermaen unwirtschaftlich, da es z.B. auer einigen Forschungsreaktoren nie AKWs gegeben htte.

Ja, das soll sich nun ja ndern, E.ON, RWE, Vattenfall, EnBW und wie sie alle heien wehren sich allerdings grad krftig dagegen und setzen derzeit alle Propagandahebel in Bewegung, um diesen Proze solange zu auszubremsen, bis sie dann selbst diesen neuen Markt kontrollieren knnen.

"Wirtschaftlich abbildbar"? Was fr ein BWL-Quark. Die derzeitigen AKWs sind nur deshalb wirtschaftlich zu betreiben, weil die Betreiber sich nicht um Endlagerung und Unfallfolgen zu kmmern brauchen. Mten sie das mit einpreisen, wre das Mrchen des ach so gnstigen und sauberen Atomstroms schon lngst gestorben.
Solche verblendeten Denkweisen wie Deine hier hat u.a. dazu gefhrt, da groe Flsse in den 60ern, 70ern und 80ern in Deutschland teilweise Sondermllniveau hatten. Zum Glck gab's genug Menschen mit Hirn, die diesem Wahnsinn nach und nach einen Riegel vorschoben.
Und auch die Schden daraus zahlen derzeit immer noch "alle", u.a. durch die Krankenkosten von Leuten die durch die damaligen Giftbrhen chronisch krank wurden und immer noch leben. Die Firmen, die ihre ungeklrten Abwsser einfach in Rhein, Mosel, Elbe usw. verklappt haben, zahlen dafr nichts oder es gibt sie schon lange gar nicht mehr.
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On Tue, 28 Jun 2011 01:09:52 +0200, "Patrick Grochowy"

Ey Öko darum ging es überhaupt nicht, dein Atomkniescheibenreflex ist hier unangebracht. Ich habe nirgendwo in meinem Posting Atomkraftwerke auch nur erwähnt.

Pass auf: 1 kWh Solarstrom benötigt zur Herstellung etwa die 20-fache Menge an Ressourcen wie die gleiche kWh, wenn sie von einem Kohlekraftwerk produziert wird. Diese Ressourcen müssen wir als Volk für diesen ideologischen Luxus aufwenden, und die fehlen uns dann anderswo, zB bei Nahrung, Kleidung, Wohnung. Diese einfachen Fakten kann kein grünideologischer Schreiberling aus der Welt zaubern.
Diese Fakten sind auch nicht neu oder überraschend. Das ist so seit Solarzellen erfunden wurden. Wäre es anders, müsste ihre Nutzung nicht per Gesetz zu Zwangsmondpreisen erzwungen werden, sondern würde freiwillig geschehen. Die Ökos, die dieses Gesetz geschrieben haben, wussten das sehr genau, sonst hätten sie es nicht gemacht. Sie wollen nur den Rest der Welt davon ablenken. "Achtet nicht auf den Mann hinter dem Vorhang."

Falsch, es ist VWL-Quark. Wenn du vor lauter Ideologie und Hysterie die einfachsten Kosten-Nutzen-Betrachtungen unterlässt, dann wirst du und deine Kinder und Kindeskinder dafür später bitter bezahlen. Das könnte anderen Leuten egal sein, wenn ihr nicht uns alle mit auf euren Irrsinnstrip zwingen und dafür zur Kasse bitten wolltet.

Öko, halt mal mit deinem Atomgelaber die Luft an. Es gibt nicht nur Atomkraftwerke oder Ökogebastel, du tust so als seien das die einzigen Optionen.
Die Hälfte der deutschen Stromproduktion kommt aus Kohle. Wenn ihr Hysteriker partout der Meinung seid, Atomkraftwerke seien Teufelswerk, dann versteh ich das zwar nicht, aber es wäre durchaus möglich den Anteil des Kohlestroms in Deutschland auch au 70, 80 oder 90% zu erhöhen. Das wäre wirtschaftlich abbildbar, wenn man den Prozess über mehrere Jahrzehnte dehnt.
Nicht abbildbar ist dagegen ein Ersatz der 25% Atomstrom durch Windräder, von Solarzellen gar nicht zu reden. Völlig absurder Wahnsinn ist die Vorstellung, die bestehenden Kohlekraftwerke gar auch noch dadurch zu ersetzen. Der Wahnsinn, der nur einer Ideologie und der Selbstbereicherung einer kleinen Gruppe von Profiteuren geschuldet ist.
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On Mon, 27 Jun 2011 22:39:59 +0200, "Patrick Grochowy"

Meine Freude hält sich abe sehr in Grenzen, wenn ich statt einer kWh bei gleicher Investitionssumme sieben nicht strahlend oder rußend erzeugte kWh (mit Windkraft) erzeugen könnte.
Dann bin ich eher traurig, dass das Geld, was für eine Energiewende so dringend nötig ist, so unsinnig verplempert wird.
l.
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On Tue, 28 Jun 2011 23:05:10 +0200, Ludger Averborg

Das ist falsch.

Es ist traurig dass jemand nicht erkennt wie wertvoll der zur täglichen Lastspitze eingespeist PV-Strom ist.
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Am 29.06.11 06.37, schrieb Emil Naepflein:

Der PV-Strom ist genau dann und nur dann für jemanden wertvoll, Wenn dieser Jemand der PV-Einspeiser ist. Für die anderen ist er nicht wertvoll, sondern teuer.
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On Wed, 29 Jun 2011 07:32:02 +0200, Volker Staben

Er ist auch für alle wertvoll die den Strom direkt an der Strombörse kaufen. Denn durch die Merit-Order wird der Strompreis dort gesenkt. Besonders stromintensive Unternehmen profitieren von der preissenkenden Wirkung da sie praktisch keine EEG-Umlage bezahlen.
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Am 27.06.2011 22:03, schrieb Arne Luft:

Ich denke eher noch weniger. Es ist nicht eine reines Gefühl, ich müsste meine Aufzeichnungen einfach genauer ansehen. Da dies aus meiner Sicht aber nicht so wichtig ist, werde ich das für diesen Punkt aber lassen.

Da ist was dran, aber wie gesagt der Punkt ist mir zu unwichtig, um ihn mit Zahlen zu hinterfüttern.

Yep, da sind wir völlig einer Meinung!

Das mit dem teuer ist nicht so ganz einfach, das hatte ja schon mal erwähnt, dass ich die Zahlen schlecht nachprüfen kann und jeder mit Horrorzahlen um die Ecke kommt. Ja, die Solarförderung kostet tatsächlich Geld. Meiner Meinung nach kostet Atomkraft mehr Geld als die Solarförderung.

Eine Argumentation nur für Umwelt kann man ja getrost vergessen, da man mit Hinweis auf den Niedergang des Abendlandes darauf hingewiesen wird, das das ja gar nicht geht :-)
Aber bei meinem Argument oben ging es schon auch um die Umwelt: wenn es nur nach Cash gehen würde, würde man sich eine batteriegepufferte Lösung hingestellen, die in meinem Fall (nachgerechnet über den Zeitraum seit der Installation) den Bedarf zu 90% deckt. Aber ist das sinnvoll? In den Zeiten, wo der größte Bedarf ist (tagsüber) den Strom zurückzuhalten und in den Nachtstunden verbrauchen, wo Strom doch durch Grundlastkraftwerke vorhanden ist?

Aufgrund dieser Argumentation gehe ich davon aus, dass sich keiner in größerem Rahmen damit auseinandersetzt sinnvolle Lösungen zu finden. Die großen Energiekonzerne sicher nicht, ansonsten ist kein Interessent zu finden.
Deswegen besteht für mich - leider - die einzige Möglichkeit darin, in kleinem Rahmen (das heißt jeder für sich) nach sinnvollen Lösungen zu suchen. Für mich wäre z.B. die Kombination aus Photovoltaik mit relative kleinem Puffer in Kombination mit stromerzeugenden Heizungen gar nicht so verkehrt. Denn genau dann wenn Heizbedarf ist, habe ich mit der Photovoltaik die größten Lücken, die ich dann ausfüllen kann.
Das könnte man auch Gemeindeweit optimieren, da hier öfter mal größere Gebäude mit Heizbedarf sind.
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Max Meyr wrote on Tue, 28 Jun 2011 11:47:31 +0200 in

"Gefühlte" Wahrheiten sind meistens falsch. Tatsache ist, das, egal wieviel in die Atomkraft investiert wurde, die AKWs treu und brav fast das ganze Jahr rund um die Uhr Strom geliefert haben. Das kann man von der PV nun wirklich nicht behaupten.
Wenn du nun die gezahlten und noch zu zahlende Summen auf die erzeugten kWh umrechnest, kann PV überhaupt nicht billiger als Atomstrom sein. Die Lebensdauer einer Solarzelle ist viel zu kurz, um da überhaupt auch nur in die Nähe zu kommen.

Du willst also sagen, das du aus purer Nächstenliebe und Sorge ums Gemeinwohl das Geld nimmst, das man dir dafür zahlt, das du einspeist, anstatt den Strom selber zu verbrauchen und dein Leben so umzustellen, das du autark beim Strom sein kannst mit deiner PV-Anlage und dich vom Netz abklemmen lassen kannst.

Es geht nicht um sinnvolle Lösungen, sondern um bezahlbare.

Machbar ist viel, aber ob es wirtschaftlich ist, ist die Frage. Darüberhinaus stellt sich auch die Frage, wie relevant das ist, was du da machst im Verhältnis zu dem, was woanders passiert. Ist dir eigentlich klar, wieviel CO2 in China ausgestoßen wird und wie sinnlos dein Tun im Vergleich dazu ist?
Das heißt, die Lösungen sind entweder überhaupt nicht notwendig, weil das Problem nicht existiert oder, wenn das Problem existiert, müssen die Lösungen anders als im individuellen oder lokalen Bereich gefunden werden.
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Tatsache ist, das AKWs - je lter sie werden desto hufiger und lnger - gern mal wegen Strfllen vom Netz genommen werden. Krmmel hat z.B. seit Sommer 2007 nicht mehr nennenswert Strom geliefert (2009 nochmal 'n knapper Monat), wird aber noch fr etliche Jahrzehnte Geld kosten.
Denn Tr zu, Abschlieen und Verkaufen ist bei AKWs nicht.

Rechne doch mal bitte die Entsorgungskosten mit rein (von den Kosten durch geplatzte Reaktoren, auslaufende Salzstollen usw. ganz zu schweigen).
Die vergleichst Du dann mal z.B. mit den Entsorgungskosten von PV-Modulen oder Windkraftwerken.
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Patrick Grochowy wrote:

Das ist längst geschehen. Die AKW mussten Rückstellungen auf Rückbau und Endlagerung machen, die selbstverständlich in den Verkaufspreis des Stroms einkalkuliert sind.
Diese Rückstellungen scheinen ausreichend bis üppig zu sein, gab es doch vor einigen Jahren Bestrebungen der Politik, sich daraus zu bedienen und sie gewinnwirksam aufzulösen!
(Dass hunderttausende von Jahren Endlager nicht kalkulierbar sind, sondern nur die Einlagerung, weiß ich auch. Ich bin auch kein Verfechter irgend einer Energieform, mir fällt nur hin und wieder etwas auf.)
--
Gruß Werner

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On Tue, 28 Jun 2011 17:10:48 +0200, Werner Holtfreter

Was passiert wenn die Unternehmen pleite gehen oder ins Ausland verkauft werden?

Alles aufzulösen wäre sinnvoll und das Geld in einem Sondervermögen anzulegen.
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X-No-Archive: Yes
begin quoting, Emil Naepflein schrieb:

Was soll das sein, ein "Sondervermögen", wie unterscheidet es sich von einer Enteignung (vulgo "Diebstahl"), und wie wird er Vermögenserhalt sichergestellt, wenn der Staat darauf Zugriff hat und im zweifelsfall Renten, Pflegegelder und Griechenlandkredite daraus bezahlt?
Gruß aus Bremen Ralf
--
R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen:
adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission
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