Photovoltaik

wrote:


Die Volllaststunden sind nicht relevant. Die Sonne scheint weit mehr Stunden im Jahr. Jeden Tag scheint die Sonne und je weniger sie scheint und je höher die Last desto mehr relative Auswirkung hat die Einspeisung auf den Preis an der Börse. Die Merit-Order Kurve wird immer steiler.

So lange die Last über der eingespeisten Leistung liegt braucht man keinen Speicher. Die Sonne scheint tagsüber immer zur Lastspitze.

Die Konsequenz ist die dass man die PV-Leistung immer noch etwa vervierfachen kann ohne dass die tatsächlich eingespeiste Leistung die Last übersteigt. Und diese Schwelle wird sich im Laufe der zeit noch immer weiter verschieben da sich immer mehr Verbraucher mit disponibler Last in den Bereich der Spitzenerzeugung durch PV bewegen werden. Schon wenn immer mehr Betreiber von Anlagen in Richtung mehr Eigenverbrauch optimieren wird sich eine signifikante Verschiebung ergeben.
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Emil Naepflein wrote on Mon, 27 Jun 2011 10:29:49 +0200 in

Ich weiß, ich hab sowas ähnliches auch schon mal gelesen. Asterix und die Trabantenstadt oder hieß das Fachbuch. Da wurde Marktwirtschaft erklärt. Wenn die Preise über den Markt fliegen, dann steigt die Nachfrage nach Hinkelsteinen oder so war das, ne. Am Schluß ging das römische Reich nahezu an der Sache Pleite.
Fast so wie bei dir.
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Arne Luft wrote on Mon, 27 Jun 2011 13:26:58 +0200 in

Ich hab mich da vertan. Das Fachbuch heißt "Obelix GmbH & Co. KG".
Da wird uam beispielhaft gezeigt, wohin Subventionen führen. Jemand sollte das Heft im Bundestag verteilen.
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Arne Luft wrote:

Aber heutzutage käme doch niemand mehr auf die Idee, etwas føllig Nutzloses zu verkaufen.
vG
--
"1,5 Milliarden DM damals für die DDR. Da sind die noch mal 6 Jahre lang
mit ausgekommen. Mit 17 Millionen Insassen. Da können Sie mal sehen, wie
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Am 28.06.2011 08:27, schrieb Volker Gringmuth:

Völlig ist nicht der Punkt, es geht um Verschiebung im Konkurrenzkampf durch Einmengung durch den Staat, wodurch die Marktwirtschaft ausgehebelt wird.
Das kann gewollt sein aus sozialen oder anderen Gründen aber irgendwann kommt das böse Erwachen - weil der Staat nicht so seriös ist wie die Idealisten von ihm träumen.
GL
--
Es gibt keine Synonyma, die Wörter die wir dafür halten haben
ihren Erfindern gewiß nicht einerlei sondern vermutlich Species
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On Mon, 27 Jun 2011 13:26:58 +0200, Arne Luft
Nein, das ist leider nicht so. Lastspitzen liegen zum großen Teil vor Sonnenaufgang oder nach Sonnenuntergang.
Die folgenden Links, wo man sich darüber informieren kann, hatte
thread gepostet:
http://www.tennettso.de/pages/tennettso_de/Transparenz/Veroeffentlichungen/Netzkennzahlen/Uebersicht/index.htm http://www.amprion.net/lastverlauf-netzeinspeisung # http://www.50hertz-transmission.net/de/Netzkennzahlen.htm http://www.enbw-transportnetze.de/kennzahlen/lastverlauf /
l.
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Ludger Averborg wrote on Tue, 28 Jun 2011 19:41:31 +0200 in

Das stammt nicht von mir, sondern der Emil Näpflein hat das behauptet in Emil Naepflein wrote on Mon, 27 Jun 2011 10:29:49 +0200 in
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On Tue, 28 Jun 2011 19:41:31 +0200, Ludger Averborg

Das ist völlig falsch: http://www.transparency.eex.com/de /
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Hallo Emil,
Am Wed, 29 Jun 2011 06:34:40 +0200 schrieb Emil Naepflein:

du möchtest also damit sagen, dass alle Übertragungsnetzbetreiber flasche Zahlen veröffentlichen? Und dass Generationen von Professoren und Fachbuchautoren allesamt dem Schwindel der Stromwirtschaft aufgesessen sind und das auch noch genau so weitergeben und lehren?
Mach dich doch nicht lächerlich!
Fällt dir vielleicht an den folgenden Zeiten der veröffentlichten Jahreshöchstlasten etwas auf?
Veröffentlichung von Tennet
2009 Höchstspannung    22.547 MW am 15.12.2009 um 19:00 Uhr 2010 Höchstspannung    22.798 MW am 12.01.2010 um 18:45 Uhr
Aus der Veröffentlichung von Ampiron:
2010    30.090 MW    22.02.2011    17:45 - 18:00 2009    28.342 MW    15.01.2009    19:00 - 19:15
Sind das etwa Zeiten, an denen bei uns die Sonne ihren höchsten Stand hat?
Dein Link liefert, soweit ich feststellen konnte, lediglich Informationen über die tatsächliche Produktion von Erzeugungseinheiten ≥ 100 MW.
Wie du daraus den tatsächlichen Lastverlauf ableiten möchtest, frage ich mich schon.
Unter dem von den Übertragungsnetzbetreibern veröffentlichten Lastverlauf, der die obigen Jahreshöchstlasten enthält, verstehe ich nämlich den Verlauf des Nettostromverbrauches, also die zeitgleich von Verbrauchern entnommene Last ohne den Verbrauch der Industrie aus Eigenerzeugung.
Und das ist die Summe der zeitgleichen Importe in die Regelzonen, abzüglich der Summe der Exporte aus den Regelzonen heraus, zuzüglich der Erzeugung konventioneller Kraftwerke darin, zuzüglich der Erzeugung von EEG-Anlagen mit Leistungsmessung und zuzüglich prognostizierter EEG-Anlagen ohne Leistungsmessung. Ob die Übertragungsnetzbetreiber bei den veröffentlichten Werten auch die Pumpenleistung herausrechnen, weiß ich nun aber nicht.
Viele Grüße Michael
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On Tue, 5 Jul 2011 03:19:21 +0200, Michael Schwimmer wrote:

Ja:
Höchstspannung? Warum ist die identisch zur Jahreshöchstlast? Höchstspannungen entstehen doch eher, wenn die Leute mal zu wenig abnehmen, bis die Spannung wieder runtergeregelt ist.

Und die kannten 2010 schon die Höchstlast von 2011?
Schönen Gruß Martin
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Hallo Martin
Am Tue, 5 Jul 2011 04:40:45 +0000 (UTC) schrieb Martin Τrautmann:

LOL Das meinst du doch jetzt nicht ernst?

Klar! ;-)
Dass das von denen ein Tippfehler ist, sollte aber klar sein.
Viele Grüße Michael
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On Tue, 5 Jul 2011 08:10:16 +0200, Michael Schwimmer wrote:

Doch, das meine ich ernst - was soll die Aussage einer Höchstspannung bedeuten? Aus meiner Steckdose sollen 230 V kommen, bestenfalls 10 % mehr. Auch die Netzbetreiber können nicht einfach beliebig die Höchstspannung rauftreiben - und dass die Höchstspannung mit dem Höchstverbrauch zusammenhängt, das darfst du mir gerne erklären.
Schönen Gruß Martin
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Hallo Martin,

das ist in dem Fall keine Aussage, die sich auf eine Spannung zu einem bestimmten Zeitpunkt bezieht, darunter versteht man eine Netzspannungsebene.
http://www.udo-leuschner.de/basiswissen/SB124-02.htm Im heutigen Netz der Stromversorgung unterscheidet man vier Spannungsebenen: Das Höchstspannungsnetz (380 und 220 Kilovolt), das Hochspannungsnetz (110 Kilovolt), das Mittelspannungsnetz (meistens 20 oder 10 Kilovolt) und das Niederspannungsnetz (400/230 Volt).
Die TenneT TSO GmbH betreibt das ehemalige Höchstspannungsnetz der Transpower, vorher E.ON, besitzt dort aber selber keine der untergelagerten Netzebenen, vielleicht verwenden die deshalb den Zusatz "Höchstspannung".
Als Übertragungsnetzbetreiber sind sie verpflichtet, einiges zu veröffentlichen, unter anderem:
§ 17 Veröffentlichungspflichten der Betreiber von Elektrizitätsversorgungsnetzen (1) Betreiber von Übertragungsnetzen sind verpflichtet, folgende netzrelevanten Daten unverzüglich und in geeigneter Weise, zumindest auf ihrer Internetseite, zu veröffentlichen und zwei Jahre verfügbar zu halten: 2. die Jahreshöchstlast und den Lastverlauf als viertelstündige Leistungsmessung

Meinst du, die treiben damit den Stromverkauf an? Nein, die versuchen natürlich, die Spannung so konstant wie möglich zu halten. Die Trafos, welche den Mittelspannungsbereich versorgen, besitzen dazu auf der Oberspannungsseite Stufenschalter, welche über Spannungsregler angesteuert werden und das Übersetzungsverhältnis im Betrieb ändern.

Hängt ja auch nicht zusammen!
Viele Grüße Michael
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On Tue, 5 Jul 2011 09:13:35 +0200, Michael Schwimmer wrote:

Eben. Von daher habe ich keine Ahnung, warum die das in die Daten reinschreiben und was es bedeuten soll. Im Extremfall bedeutet das das Gegenteil: Dass sie dort tatsächlich Höchstspannung hatten und dass die Ursache dafür eher ein Einbruch des Verbrauchs war, der zu Höchstspannungen führte.
Ich habe nicht die Daten selbst geprüft, sondern nur deine Zitate, für die du keine Quellen angegeben hast. Der eine schreibt den Blödsinn von Höchstspannungen rein, der andere vertippt sich bei den Datumsangaben. Mein Vertrauen in die Qualität der Aussagen wird damit nicht gerade maximiert.
Schönen Gruß Martin
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Hallo Martin
Am Tue, 5 Jul 2011 09:44:44 +0000 (UTC) schrieb Martin Τrautmann:

ich hatte eigentlich auf das Posting von Emil geantwortet und Emil kennt selbstverständlich die Quellen.

http://www.tennettso.de/pages/tennettso_de/Transparenz/Veroeffentlichungen/Netzkennzahlen/Uebersicht/index.htm http://www.amprion.net/lastverlauf-netzeinspeisung # http://www.50hertz-transmission.net/de/Netzkennzahlen.htm http://www.enbw-transportnetze.de/kennzahlen/lastverlauf /
Viele Grüße Michael
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Am 05.07.11 11.44, schrieb Martin Τrautmann:

... wovon Du sprichst, wie wahr. "Höchstspannung" bedeutet schlicht, dass sich die betreffenden Zahlenangaben auf die Höchstspannungsebene unseres hierarchischen Übertragungs- und Verteilnetzes beziehen. Als Höchstspannungsebene bezeichnet man die 380kV- und 220kV-Ebene, die 110kV-Ebene wird als Hochspannungsnetz, die darunter liegenden Ebenen als Mittelspannungsebene bzw. Ortsnetzebene bezeichnet.
Es gibt keinen Anlass, aus Deiner Unwissenheit irgendwelche Verdächtigungen herzuleiten.
V.
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On Tue, 05 Jul 2011 12:12:19 +0200, Volker Staben wrote:

Dann könnte man das auch so schreiben - oder es wird irgendwo im weiteren, nicht zitierten Kontext genannt. Höchstspannung hinzuschreiben und dann eine Leistungsangabe dahinterzusetzen wirkt seltsam. Da wir keine 750-kV-Netze haben hätte man auch gleich "380 kV" hinschreiben können
Ob die künstliche Unterscheidung von 110 kV und 220 kV hier sinnvoll ist sei dahingestellt. Die Literatur ist hier uneinheitlich und setzt Höchstspannung teils ab 220 kV, teils erst ab 300 kV an.

Auch das ist künstlich - oft genug wird bei Hochspannungsnetzen nicht mehr zwingend zwischen Hoch- und Höchstspannung unterschieden.

Schön dass wir darüber gesprochen haben, Martin
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Am 05.07.11 14.25, schrieb Martin Τrautmann:

Naja, bestimmte Fachtermini gehören natürlich auch zu den "Spielregeln" in jeder "Sandkiste". Und die Fachtermini sollte man beherrschen, bevor man mitspielt. Vor allem, bevor man herummotzt.
Gruß, V.
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On Tue, 05 Jul 2011 14:47:40 +0200, Volker Staben wrote:

Ich gebe gerne zu, dass ich in dem Zusammenhang einfach nicht erkannt hatte, dass es sich um eine Einschränkung der Leistungsangabe auf Höchstspannungsnetze bezog.
Als ich einstieg war der Diskussionston aber bei "Mach dich doch nicht lächerlich!"
Die veröffentlichten Zitate boten genug Raum für Missverständnisse - schön für dich, wenn du eine Zeile wie 2009 Höchstspannung 22.547 MW am 15.12.2009 um 19:00 Uhr zweifelsfrei verstanden hast.
Tennet kenne ich immerhin als holländischen und einen der hiesigen vier Netzbetreiber. Ampiron sollte wohl für Amprion (RWE) stehen, bleiben noch Elia und EnBW.
Dass die Spitzenwerte nicht übereinstimmen lässt weiteren Raum für Spekulationen, wie's in der Gesamtheit aussieht - denkbar ist z.B. auch dass zur Spitzenzeit der eine für den anderen einsprang.
Schönen Gruß Martin
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Hallo Martin,
Am Tue, 5 Jul 2011 14:29:45 +0000 (UTC) schrieb Martin Τrautmann:

so was aber auch, habe ich doch tatsächlich einen Namen verkehrt geschrieben.
In dem ersten Posting von mir (Tue, 5 Jul 2011 03:19:21 +0200) war die Rede von den veröffentlichen Zahlen der Übertragungsnetzbetreiber. Es sollte eigentlich klar sein, dass die von mir geposteten Jahreshöchstlasten dann auch von diesen stammen, zumal ich ja auch noch Tennet und "Ampiron" genannt habe. Aber halt, im Namen Ampirion hat ja ein kleines I gefehlt, weshalb man ja gar nicht darauf kommen konnte.

Wiki zu "Übertragungsnetzbetreiber" Tennet TSO GmbH (TenneT, vormals transpower stromübertragungs gmbh und Tochter der E.ON AG) 50Hertz Transmission GmbH (Muttergesellschaft Elia System Operator, vormals Vattenfall Europe Transmission) Amprion GmbH (RWE, bis Ende 2009 Firmierung unter RWE Transportnetz Strom) EnBW Transportnetze AG (EnBW)

Die Spitzenwerte werden auch nicht gleich sein, da es sich um vier verschiedene Übertragungsnetze handelt. Auch die Spitzenzeiten werden so gut wie nie übereinstimmen.

Es geht um die Verbraucherlast, die ist, wie der Name schon sagt, abhängig von den Verbrauchern. Wer die Energie letztendlich liefert, ist dabei doch egal.
Viele Grüße Michael
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