Sicherung im Sicherungskasten ohne Funktion?

Am 08.12.2011 16:50, schrieb wauzipeter:


Schenial! Das bringt mich auf die Idee, wie ich meine Sat-Antenne eisfrei krieg: vom Heizkörper 2 Schläuche durch die Mauer hinaus zur Antenne, dünne Rohre in Schlangenform ankleben - und alles ist paletti.
Die Gasrechnung zahlt eh die Kreditkarte.
GL
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In sterreich ist ein Prfbefund (egal, ob er jetzt E-Check genannt wird oder nicht) seit 2009 vorgeschrieben... gemacht wird er selten, aber damit kann man Vermieter wunderschn stolpern lassen. Das Elektrotechnikgesetz schreibt in neuvermieteten Wohnungen auch zwingen 30mA-FIs fr alle Stromkreise mit Steckdosen vor - adieu klassisch genullte Anlagen...

Mal berlegen... wre es ein reiner Lichtkreis, was sprche (auer der Sinnfrage) wirklich dagegen? Lichtschalter sind i.A. ohnehin nur fr 10A zugelassen und ihr berlastschutz wird durch die nachgeschalteten Betriebsmittel sichergestellt. Kritisch wird es, wenn die Klemmen des Schalters als Durchgangsklemmen verwendet werden und da nur fr 16A zugelassen sind.

Die meisten Versorger interessieren sich hauptschlich fr den rechtzeitigen Zahlungseingang...

Verdrillt ohne Isolierung? Blanke Klemmsteine - ok. Verdrillt _mit_ Isolierband - auch kein Kommentar. Aber so?!?

Falls du nicht damit rechnest, in absehbarer Zeit aus beruflichen oder sonstigen Grnden Wohnung zu wechseln empfiehlt sich da durchaus die alte sterreichische Vorgehensweise - hilf dir selbst, dann hilft dir Gott! Bei billigen Mietobjekten und Eigenleistung ist man noch lange billiger als bei Eigentumswohnungen - besttigen Menschen gerne, die Vertrge aus den 1970ern oder noch frher haben und fr 300m2 in der Wiener Innenstadt hnlich viele Euro pro Monat bezahlen und die Wohnung fr einige tausend untervermieten :-) Htte ich auch gerne... ich hoffe bei mir reicht es wenigstens noch freine gnstige 100m2-Wohnung am Stadtrand zum Selbersanieren.
sg Ragnar
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Am 06.12.2011 18:56, schrieb Carsten Kreft:

Ich bin immer wieder beeindruckt über solche hellseherischen Fähigkeiten.
Ich kann von hier aus nicht erkennen welchen Querschnitt die verlegten Leitungen haben, Du etwa?
MfG
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Wozu auch.
Es wird in der Wohnung wohl normale Schuko-Steckdosen geben. Das reicht um zu wissen, dass 16A das Maximum sind. Da "Sp." ja unbekannt ist, habe ich die 7 auch ausgeklammert.
--- Posted via
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Am 07.12.2011 19:34, schrieb Carsten Kreft:

Es ist wahrscheinlich dass 20A zuviel sind. Allerdings ist es gewagt, alleine aus der Tatsache dass eine Sicherung 20A hat und mit Licht beschriftet ist definitiv zu sagen dass ihr Wert zu hoch ist.
MfG
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Am 08.12.2011 09:50, schrieb Thorsten Böttcher:

Kann schon, mW sind die üblichen, also normalen Armaturen für deutlich unter 20A gebaut. Der max. Nennstrom ist meißtens auf den Armaturen vermerkt.
--
mfg hdw

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"Thorsten Böttcher" schrieb im Newsbeitrag ...

Wie war es nach dem Krieg üblich?
Welche Sicherung wurde damals verbaut, wenn 1,5 qmm Leitungen verlegt waren?
Welche Sicherungen wurden damals verbaut, wenn 2,5 qmm Leitungen verlegt wurden?
Wie es heute ist, weiß ich. Es geht um "damals".
Gruss Artur
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Am 08.12.2011 17:26, schrieb Artur Kawa:

Das kommt doch nicht nur auf den Querschnitt an sondern auch auf die Verlegetechnik (Kühlung) und die Länge - und ob sich viele Drähte miteinander erwärmen ("Lichtstrom/Drehstrom").
Auch damals.
Mehr als 16A war nirgends zulässig, wo gewöhnliche Steckdosen, Lichtschalter und Lampen dranhängen - weil die dafür ausgelegt sind, immer schon.
Zusätzlich haben die Elektriker auch damals schon auf die Selektivität geachtet. Das bedeutet: wenn Sicherungen hintereinander geschaltet sind, dann muß die kleinere bei einen Kurzschluß zuerst fliegen. Das ist bei 20 nach 25 nicht gewährleistet, wenn zB. die 25A "Panzersicherung" bereits kräftig vorgeheizt ist.
GL
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Am 08.12.2011 17:26, schrieb Artur Kawa:

Keine Ahnung. Dass aber 1,5 qmm verlegt waren konntest Du doch noch garnicht wissen, als Du gesagt hast dass die Sicherungen auf jeden Fall falsch sind.

Nein, mir ging es nur darum dass Du eine Aussage triffst ohne die Anlage zu kennen.
Und damit bin ich raus.
MfG
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"Thorsten Böttcher" schrieb im Newsbeitrag

WO HABE ICH GESCHRIEBEN, DIE SICHERUNGEN SEIEN AUF JEDEN FALL FALSCH?

WO TRAF ICH DAS?
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Am 08.12.2011 20:24, schrieb Artur Kawa:

DA HABE ICH MICH GEIRRT, DAS HAT JEMAND ANDERS GESCHRIEBEN. SCHÖNEN TAG NOCH.
MfG
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"Thorsten Böttcher" schrieb im Newsbeitrag

Kein Problem.
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Artur Kawa wrote:

Und du kannst in normaler Lautstärke tippen, wir lesen alle noch gut.
vG
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Schriftlaute?
K.L.
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"Volker Gringmuth" schrieb im Newsbeitrag

Tun die Ohren vom Lesen weh?
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Am 09.12.2011 23:44, schrieb Artur Kawa:

Wenn Leute auf ihren Ohren stehen, ist vieles möglich, insbesondere sie hören schlecht. ;-)
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mfg hdw

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Unterschiedlich... prinzipiell wurde so weit ich wei zu Adolfs Zeiten an den Belastbarkeitstabellen gedreht, um 1,5mm2 Cu bzw. vor allem 2,5mm2 Al mit 15A-Schmelzsicherung absichern zu knnen. Das wurde in Deutschland weitgehend beibehalten und ohne Nachzudenken so praktiziert. In sterreich war man sehr sehr schnell wieder auf 6 oder maximal 10A, was sich bis zur Erfindung von 12A- bzw. 13A-LSS so hielt. Ab und zu gab es auch 16A.

Maximal 15 bzw. 16A, mitunter auch 10A denke ich.

Schukosteckdosen sind seit ihrer Erfindung Ende der 1920er nur fr 16A zugelassen, ihre Vorgnger ohne Schutzkontakt je nach Ausfhrung fr 6 oder 10A. Mehr war fr Steckdosenstromkreise somit kaum zu wollen.
Prinzipiell wurde 2,5mm2 durchaus auch hher abgesichert, zum Beispiel fr Drehstromsteckdosen, auch Zhlerzuleitungen zu alten Wohnungen wurden mit 25A (Wechselstrom) und 2,5mm2 ausgefhrt, aber wie gesagt nicht fr Haushalts-Steckdosenkreise.

Siehe oben... deine 20er drften dort hineingewandert sein, weil irgendjemand die 10er oder 16er zu oft durchgebrannt sind. Passschraubenschlssel drften schon immer leicht zu beschaffen gewesen sein und notfalls sind Passschrauben auch sprde und brechen bei mechanischer Krafteinwirkung...
Unsere 2002 neu bernommene Altbauwohnung hatte die in sterreich zeitweise blichen 1mm2, die mit hchstens 6A Schmelzsicherung abgesichert werden htten drfen, nach frherer Vorschriftenlage eventuell zeitweise 10A (im Prinzip geht es da um die sogenannte Schaltstromregel. Sie besagt: eine Sicherung oder ein LSS lsen nicht beim Nennstrom aus, sondern erst darber. Beim sogenannten groen Prfstrom mssen sie binnen einer Stunde auslsen. Schaltstromregel: wenn der groe Prfstrom grer als der 1,45-fache Nennstrom ist, muss u.U. die Absicherung verringert werden - er darf jedenfalls nicht grer sein, als der 1,45-fache Dauerstrom der Leitung. Vor Einfhrung dieser Regel mag eine Zeitlang eine hhere Absicherung zulssig gewesen sein, anders lassen sich 1,5mm2 an LSS L16A (Prfstrom 1,6*In) von Ende der 60er nicht erklren). Es gab vier Diazedsockel, zwei fr L und zwei fr N (Relikt aus alten Tagen). Ein Stromkreis hatte 16er- Passschrauben, der andere gar keine mehr (nur mehr den Metallteil einer zertrmmerten). Dort wieder passende Sicherungen hineinzubefrdern war meine erste Handlung (alle abgehenden Leitungen abgeklemmt, stattdessen kurze Stcke 1,5mm2 mit Schukosteckdosen dran und 10A-Sicherungen nebst Passschrauben rein).
sg Ragnar
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Am 06.12.2011 16:24, schrieb Artur Kawa:

Hat der nun stromlose Nachbar sich schon spannungsfrei gemeldet?
Nobby
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"nobby" schrieb im Newsbeitrag

Nein. Ich habe es gestern Nacht herausgefunden.
Ich bin mit einer Lampe von Steckdose zu Steckdose gewandert und habe bei abgeschalteter Sicherung geprüft.
Mit dieser Sicherung "Sp." ist eine einzige Steckdose abgesichert, welche ich ursprünglich verblendet habe, weil ich sie nie nutzen wollte. Sie befindet sich 20 cm unter dem Loch in der Wand für den Wasserablauf in der Küche. Wer dort eine Steckdose gesetzt hat, darüber habe ich mir schon bei Einzug Gedanken gemacht.
Denn wenn der Abfluss mal undicht wird, läuft die ganze Suppe exakt in die 20 cm darunter befindliche Steckdose.
Daher habe ich sie verblendet und ging ursprünglich davon aus, dass diese Steckdose zum Küchen-Stromkreis gehören wird.
Leider nicht. Jemand hat tatsächlich dieser einen einsamen Steckdose eine eigene Sicherung im Hauptsicherungskasten spendiert.
Vielleicht ist das aber nicht die einzige Steckdose, die von diesem Stromkreis versorgt wird. Hinter der Wand ist nämlich das angeklebte (Reihenhaus) Vermieterhaus. Daher könnte diese Steckdose eine Alibi-Steckdose sein und der Stromkreis geht weiter in sein Haus. Möglich wäre es.
Sorry für mein Paranoia. Aber es sind seit Einzig hier schon so viele Sachen herausgekommen, bei denen er nachweislich zum Zeitpunkt der Vermietung gelogen hat, dass ich zu ihm kein Vertrauen mehr habe.
Das letzte was mir auffiel war, dass ich teilweise die Grundstücksteuer für sein Grundstück mitbezahlte, weil er die Jahresabrechnung bewusst falsch rechnete. Daher das Vertrauen in den Vermieter. Egal, wie bereits oben geschrieben, habe ich einen Vertrag, der mir fast alles erlaubt und er mir weder kündigen noch Miete erhöhen kann.
Das war der Preis für ein schwer zu vermietbares Haus.
Jedenfalls habe ich die Sicherung abgeschaltet, da ich diesen Stromkreis nicht nutze. Der erhöhte Verbrauch ist natürlich immer noch nicht erklärt.
Gruss Artur
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Am 10.12.2011 17:23, schrieb Artur Kawa:

Wenn Deine obige Vermutung zutrifft ja schon, also einfach die Steckdose bzw. die zugehörige Sicherung abgeschaltet lassen und den Verbrauch im Auge behalten. Manche Vermieter sind schon lustige Vögel.....
Nobby
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