Zwei Leiter in einer Klemme



Warum? es ist doch besser als nur die losen Drähte der Litze einzuführen.
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Horst Scholz wrote: [Verzinnen]

Nein!!!
Mit Gefühl angezogene Schraubklemme auf verdrillte Litze kann durchaus gut gehen. Auch jahrzehntelang. Weil sich die Klemmung, so ausgeführt, nicht in ihrer Qualität verändert. Ein/Zwei Drähtchen gehen wohl drauf, aber wenn die Leitung nicht extrem grenzwertig dimensioniert ist, stört das nicht weiter.
Bei verzinnten Aderenden dagegen wird die Klemmung schnell locker. Ich habe das selber schon etliche Male gesehen. Meistens kann man die Litzen ohne Kraftaufwand aus der Klemmung ziehen und ich gehe einfach mal davon aus, dass das ursprünglich durchaus fest angezogen war.
Gruß
Manuel
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Hi, dann hat der Schräuberle aber zu lang verzinnt und ins Verzinnte hineingequetscht. Das tut man ja auch nicht... Ich finde aber eine "verzinnte Drahtspitze" nicht verwerflich...hindert auch etwaig losgerissene Kupferfädchen daran, lose herumzufliegen und sich ne nette Murphy-Gedächnis-Lage zu suchen.
--
mfg,
gUnther
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gUnther nanonüm wrote:

Das wissen wir mittlerweile. Ich finde es dennoch nicht nachahmungswert. Die korrekte Lösung ist eine Aderendhülse. Die Klemmung, bei der man auch Hülsen ohne Kragen nach passendem Einkürzen nicht einbauen kann, möge man mir erstmal zeigen. Im Gegenzug zeige ich dann, wie ich auch dort die Endhülsen reinbekomme ;)
Gruß
Manuel
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Hi, tja, hab davon kein Fotto. War eh heilfroh, als es drinne war, will das nie wieder sehen :-)
--
mfg,
gUnther
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Richtig!!!!
Das haben wir früher schon so gemacht und warum sollte man das ändern?
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X-No-Archive: Yes
begin quoting, Manuel Reimer schrieb:

Nein? Da fließt nichts (ist Cu etwa elastisch?), es gibt keine Wärmeausdehnung, die die Klemmkraft ändert und Äderchen verlagert?

Läßt sich mit einer kleinen Blechbeilage verhindern. Aber dann kann man auch gleich eine Adernendhülse verwenden.

Was man braucht, ist dauerhaft gewährleistete Klemmkraft. Das dafür zweckmäßige Bauteil heißt "Feder". Folglich ist die einzig sinnvolle Klemmungsmethode die Federklemme.

Das ist bei jeder Schraubklemme der Fall, auch ohne Zinn. Adernendhülsen können das ein bißchen kompensieren, weil sie beim festschrauben eingedrückt werden und aufgrund ihrer Materialeigenschaften (Elastizität) selbst ein bißchen federn und dadurch kraft- und formschlüssig am Ort bleiben.
Gruß aus Bremen Ralf
--
R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen:
adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission
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Ralf . K u s m i e r z wrote:

Natürlich ist Kupfer elastisch. Das schließt aber nicht aus, dass es auch fließen kann.

Auch eine Schraubklemmung ist eine elastisch verspannte Anordnung.
--
Hannes Kuhnert, Chemnitz

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Hannes Kuhnert schrieb:

Hallo,
jeder Stoff hat elastische, plastische und spröde Eigenschaften. Nur sind die unterschiedlich stark ausgeprägt. Wenn man aber Kontaktfedern aus Kupfer herstellen will nimmt man dafür nicht reines Kupfer wie für Leitzwecke, sondern legiert es mit Beryllium damit es auch gut federt.
Bye
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On 2012-07-27 01:15, Manuel Reimer wrote:

Statt ersatzlos zu streichen wäre es vielleicht besser den Tipp in eine Warnung samt Erklärung umzuwandeln (für die, die das vielleicht schon immer wissen wollten oder selber auf die Idee kommen).
--
rs

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Diese Behauptung wird zwar immer wieder aufgestellt und abgekupfert, ist aber pauschal und absolut gesehen nicht ganz richtig. Wenn eine Litze vor dem Verzinnen sauber verdrillt und nur so viel Zinn zugegeben wird, wie für das Ausfüllen der Zwischenräume zwischen den einzelnen Litzenadern benötigt, ist das Ergebnis eine recht kompakte Angelegenheit. Allerdings setzt das eine gewisse Erfahrung im Umgang mit Lötkolben, Lötzinn und Flussmittel voraus, was bei Heimwerkers wohl nicht immer gegeben ist. Auch die Form der Klemme ist nicht ganz unwichtig - Bauart "Lüsterklemme", womöglich noch ohne Drahtschutz, sollte in jedem Fall tabu sein, bei Klemmung mit dem Schraubenkopf hätte ich jedoch bei fachmännischer Lötung weniger Bedenken.

Ack.
Hans
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Am 27.07.12 14:34 schrieb Hans Wein:

Die einschlägigen Vorschriften habe ich zwar nicht zur Hand, aber meines Wissens sind verlötete Aderenden in Elektroinstallationen verboten.

Das mag sein.

Und eben deshalb hat Lötzinn in einer Anleitung, die sich an Heimwerker und andere elektrotechnische Laien wendet, nichts verloren.
--
Gerald

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Hallo Gerald E:scher, Du schriebst am 26.07.2012 22:44

<http://de.wikipedia.org/wiki/Litze_%28Elektrotechnik%29
"Das früher übliche Verzinnen geklemmter Litzenenden hat sich als unzuverlässig erwiesen, da Kriecheffekte des weichen Zinns und dessen schlechte Kontakteigenschaften (Oxidation) zur Lockerung und Unterbrechung bzw. zu Übergangswiderständen und damit letztlich zu Brandschäden führen kann. Im Bereich der Elektroinstallation ist daher das Klemmen verzinnter Aderenden verboten. *Findet man bei Reparaturen solche geklemmte verzinnte Aderenden vor, sollte man diese daher neu absetzen und mit einer Aderendhülse versehen, oder (wenn keine Aderendhülsen verfügbar sind) nur sauber verdrillen.* Verzinnte Litzenenden unter Schraubklemmen führen bei höherer Strombelastung beinahe zwingend zu Brandschäden."
Natürlich sind Aderendhülsen die sicherste (da auch durch den Unerfahrenen mit geringer Fehlerwahrscheinlichkeit sachgerecht ausführbare) Lösung. Eine sachgerecht ausgeführte Aderendverzinnung (welche ein Aufspleißen der Adern während des Einführens in die Klemme ebenso sicher vermeidet wie eine Aderendhülse) und ein sachgerecht ausgeführtes Klemmen mit wohldosiertem Druck ergibt aber ebenfalls eine sichere Verbindung. Ein festes Verdrillen des Kabelendes trägt dabei zu einer sicheren Verbindung bei, da dies dem Kabelende die nötige Elastizität verleiht, welche ein späteres "Wegfließen" unter dem Druck der Schraube verhindert. Welche man aber durch brutales Anziehen der Klemmschraube wieder vernichten würde, außerdem kann man dann praktisch sicher sein, einen Teil der Adern abzuscheren.
Natürlich gehören auch eine Zugentlastung und eine hinreichend feste Kabelführung dazu, damit nicht Abreißen unter Zug oder Ermüdungsbrüche durch wiederholtes Abbiegen an der Klemmung auftreten. Dies gilt aber auch für den Einsatz von Aderendhülsen.

Das Zinn gehört nur ans Aderende, *nicht* unter die Schraube. Dies erschwert natürlich die sachgerechte Ausführung. Im Zentrum der Litze kann sich Lötzinn in das Aderende tiefer hineingezogen haben als sichtbar. Unter anderem deswegen muss man ja wissen was man tut (was in diesem Fall Erfahrung zwingend voraussetzt).
Gruß     Werner
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Am 28.07.2012 15:19, schrieb Werner Schmidt: Verzinnte

Deshalb ist auch ROM abgebrannt.
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Hallo Horst Scholz, Du schriebst am 28.07.2012 15:28

eh.
:-)
Gruß     Werner
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Am 28.07.12 15:19 schrieb Werner Schmidt:

Was bei Klemmungen bei denen mit dem Schraubenkopf geklemmt wird, vielfach gar nicht möglich ist, weil das verzinnte Ende auf jeden Fall unter dem Schraubenkopf zu liegen kommt. Den Unfug mit dem Verzinnen, auch wenn es nur das Litzenende ist, sollte man schon deshalb bleiben lassen, weil der nächste Laie, der irgendwas an der Klemmung macht, eventuell nicht ausreichend Bescheid weiß. Worin zum Henker liegt denn das Problem, Aderendhülsen zu benutzen? Aderendhülsen sind doch weitaus einfacher anzuwenden, als mit dem Lötkolben rumzupfuschen.
--
Gerald

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Aderendhülsen kosten Geld und einen Lötkolben hat jeder.
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Hi, nach der "Investition" in ein Sortiment Aderendhülsen hat man aber Jahre zu tun, die ans Kabel zu bringen. Dagegen juckts mich immer so, wenn ich das heiße Bräteisen in der Hose stecken hab... Und was das dauert, bei schlechtem Licht mit Lötfett, Zinn und Seitenschneider rumzupfuschen...das machtman wirklich nur im Sonderfall...
--
mfg,
gUnther
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gUnther nanonüm wrote:

Naja, ich mach dir jederzeit (bei angeheiztem Löteisen) in zehn Sekunden ab Abisolierung eine Verzinnung der Extraklasse. Ohne Lötfett, das Lot mit Flußmittelseele wurde kürzlich erfunden :-)
vG, beruflich deutlich mehr Stecker lötend als schraubend
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Man braucht auch noch eine Quetschzange. Eine Werkbank mit ausreichend Licht hat jeder Heimwerker und wer einen Seitenschneider hat, kann auch damit umgehen. Und das Lötzinn hat bereits Flußmittel.
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