Frage zu Solaranlage

Uwe Hercksen schrieb:


Das wird noch lustig. Hab' schon mal Popcorn gebunkert. Der NIMBY streitet gegen AC-Trassen und ist des Lobes voll über die neuen DC-"Stromautobahnen". Dass da auch Stahl in die Landschaft gestellt wird, mit wesentlich höheren Masten, scheint dort noch nicht angekommen zu sein. Schaun' 'mer mal...
VG Jörg
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Joerg Bradel schrieb:

Es ist auch nicht angekommen, dass HöS-DC-Kabeltrassen ganz schon breit sind und auch Schneisen durch Wälder bedeuten. Sie sind bezogen auf die übertragene Leistung auch breiter und trocknen zudem den Boden aus, was manchen Landwirt abschreckt, wenn sowas in seinem Acker verbuddelt werden soll.
Gruß, Gunnar
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Gunnar Kaestle schrieb:

Bislang ist die Chinesische Mauer als das größte von Menschen gemachte Objekt sichtbar aus dem All. Eine 500kV-DC-Kabeltrasse dürfte ihr den Rang ablaufen. So sie technisch machbar ist. Hinzu kommt, dass keinerlei Bewuchs im Boden verbleiben darf. Also wird man wohl zu Beton greifen. Da ist ökologisches Schneisenmanagement einer 400kV-AC-Frei- leitung Kindergarten.
VG Jörg
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Thus spoke Joerg Bradel:

Das ist eine Urban Legend.
http://de.wikipedia.org/wiki/Chinesische_Mauer#Sichtbarkeit_aus_dem_Weltraum

Warum sollte auf einer 500-kV-DC-Kabeltrasse kein Gras wachsen dürfen?
Tschüs,
Sebastian
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Am 05.05.2013 21:56, schrieb Joerg Bradel:

Wird die so warm? Dann kann er frostempfindlichere Pflanzen züchten oder gar 2x ernten!

Weil?
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Uwe Hercksen schrieb:

Nunja, ansatzweise wird immerhin die Notwendigkeit gesehen. Es besteht auch schon ohne die EE enormer Ausbau- und Erneuerungsbedarf. 70% der Leitungen sind älter als 40 Jahre, da wird man demnächst mit Erneuerungen anfangen müssen. Plus der Ausbau ergibt alleine bis 2020 rund 1000 km neue Leitung. Bei einer durchschnittlichen bisherigen Bauleistung von 15 km/Jahr könnte man von einem ehrgeizigen Ziel reden, oder wie das heute so heisst. Geschätzte Kosten 3.2 GCHF. Und die Zeit drängt, da gibt es Leitungen, die ab 2015 für die Versorgungssicherheit nötig sind. Bereits 2010 gab es über 1300 Stunden, wo man N-1 nur durch Einschränkungen im Handel und der Kraftwerksproduktion erreichen konnte. Sprich Geldverlust. Hier gibt es ebenfalls den Volkssport, mit Einsprachen das Unvermeidliche zu verzögern und zu verteuern. Die Verfahrensdauer, die bis 12 Jahre betragen kann, soll auf dem Gesetzeswege auf 5 Jahre reduziert werden. Immerhin gibt man zu, dass die dezentrale Produktion die Probleme vergrössert und nicht verkleinert. Um Namen zu vermeiden wird von "Verbrauchszentren im Norden" gesprochen. Ebenfalls ist das Schwarze-Peter-Spiel hierzulande bekannt. Die Kraftwerker wollen Speicherwerke nur bauen, wenn das Netz da ist und Netzgesellschaft "betont", dass ihr verstärktes Netz "Grundlage für Investitionen in neue Pumpspeicherkraftwerke" ist. Swissgrid dämmert auch, dass zur künftigen Sicherstellung der Versorgung eventuell der Export zurückgefahren werden müsste. Der bringt bis jetzt etwa 1 GEUR/Y, det wär denn wech.
Vom Streit um neue Leitungen hab ich mich abgekoppelt, obwohl die nächste (zeitlich und örtlich) in Sichtweise aus meinem Fenster durchgeht, Beznau-Birr. Kennt jemand diesen Brakelmann, respektive seine Studien? Der hat ja einen Ton drauf wie einige hier ;-]
--
mfg Rolf Bombach

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Rolf Bombach schrieb:

PV und Speicherwasser passt doch. Muss man nur tun und nicht lamentieren. Wieviel Speicherwasserleistung gibt's jetzt schon in der Schweiz und welchen Wert peilen die Ausbaupläne an? Pumpspeicher kranken manchmal daran, dass ein geeignetes Unterbecken fehlt.
Gruß, Gunnar
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X-No-Archive: Yes
begin quoting, Gunnar Kaestle schrieb:

Als Unterbecken kann man allemal "das große" vor der Küste nehmen. Wenn die Anlagen brauchbare Größen haben (Saisonspeicher für Europa), dann dürfen die Druckleitungen auch mal ein bißchen länger werden. Die Regionen, in denen Gebirge ans Meer grenzen, sind heiße Kandidaten für Speicher.
Ab gewissen Größen geht es aber auch ohnehin ganz anders: großen Ringwall auf den Meeresgrund bauen, Speicher zum Beladen leerpumpen, zum Entnehmen vollaufen lassen. Im Havariefall könnte es einen kleinen Tsunami geben, aber Überschwemmungskatastrophen wären ausgeschlossen. Man kann's auch kombinieren: So ein norwegischer Fjord gibt bestimmt ein prima Speicherbecken ab. In der Nordsee gibt es auch noch Gezeitenenergie als kostenlose Zugabe.
Klotzen, nicht kleckern!

^ Ein Leerzeichen zuviel, würde ich sagen.

Gruß aus Bremen Ralf
--
R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen:
adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission
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On Sun, 05 May 2013 14:27:45 +0200, "Ralf . K u s m i e r z"

Eine der tiefsten Stellen nicht so weit weg von D, ist die Norwegische Rinne mit einer Tiefe von bis zu 700 m.
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Am 05.05.2013 14:27, schrieb Ralf . K u s m i e r z:

ja, das vor der Schweizer Küste...
--

Heinrich
mail: new<at>pfei.eu
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Ralf . K u s m i e r z schrieb:

Development of Pump Turbine for Seawater Pumped- Storage Power Plant, 1998. http://www.hitachi.com/rev/1998/revoct98/r4_108.pdf
Seewasserequipment ist immer ein bischen kniffeliger als Süsswaser.
Gruß, Gunnar
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wrote:

Die Probleme sind nicht unlösbar, es gibt ja einige Kraftwerke die mit Seewasser arbeiten. Aber man kann Seewasser als Speicher nutzen ohne dass man bei den Turbinen mit Seewasser in Berührung kommt.
Wenn man z.B. Hohlkörper im Meer versenkt und am Meeresboden verankert und dann mit gepumpter Luft das Wasser daraus verdrängt kann man sehr große Energiemengen auf kleinstem Raum speichern, ohne dass man viel davon sieht.
http://www.trendsderzukunft.de/energy-bag-von-seamus-neue-riesen-unterwasser-beutel-konnen-energie-speichern/2012/04/23/
Wie schon geschrieben bietet sich hier z.B. die Norwegische Rinne mit einer maximalen Tiefe von 700 m an. Da könnte man TWh an Speicherkapazität platzieren. Die Kraftwerke selbst befinden sich an Land und sind nur mit Hochdruckleitungen mit dem Speicher verbunden. Man braucht natürlich auch einen Speicher für die Wärme für eine größere Effizienz, wobei ein Teil auch durch eine gute Wärmeisolation erbracht werden kann.
Hier ist eine ähnliche Variante beschrieben: http://www.fr-online.de/energie/energiewende-strom-aus-der-batterie-im-meer,1473634,8575532.html
Allerdings halte ich das viel aufwändiger als das oben beschriebene Beispiel mit dem Druckluftspeicher.
Sowas könnte man in Masse produzieren und so die Kosten erheblich reduzieren.
Die Speichermöglichkeiten mit Großspeichern sind vielfältig. Aber sie werden erst in Jahrzehnten relevant wenn die lokalen Möglichkeiten, und die Möglichkeit den Ausgleich über konventionelle Kraftwerke zu realisieren, weitgehend ausgeschöpft sind.
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Emil Naepflein schrieb:

Wenn man Luft pumpt (komprimiert) dann gibt es eine adiabatische Erwärmung. Wohin mit der Wärme? Das ist ein großes Problem bei den AA-CAES: hohe Drücke - kein Problem, hohe Temperaturen - kein Problem, aber beides gleichzeitig ist eine materialtechnische Herausforderung.
Das pumpen von unkomprimierbaren Flüssigkeiten hat Vorteile, weil dann die Thermodynamik mit ihrer Entropieproduktion keine große Rolle spielt.
Gruß, Gunnar
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wrote:

Man steckt sie in Latentwärmespeicher, ähnlich denen die bei thermischen Solaranlagen bei Desertec verwendet werden sollen.

Da gibt es noch die andere Variante mit Kugelspeichern im Meer: http://www.faz.net/aktuell/technik-motor/umwelt-technik/in-der-tiefe-der-meere-hohlkugeln-speichern-ueberschuessigen-windstrom-1608012.html
Oder man baut macht Ringwallspeicher im Meer: http://www.ringwallspeicher.de/
Große Betonringe im Meer zu versenken ist heute kein wirkliches Problem mehr. Im Meer hat man auch die Flächen und das Volumen zur Verfügung.
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Emil Naepflein schrieb:

Hallo,
diese Hohlkörper werden nur ziemlich groß. Man müsste sie in einem Trockendock bauen, dann das Dock fluten und die Hohlkörper schwimmend zum vorgesehenen Ort schleppen und dort versenken. Damit sie im versenkten Zustand noch die gepumpte Luft aufnehmen können ohne aufzuschwimmen müssten sie noch über weitere grosse Kammern verfügen die beim Schwimmtransport mit Luft gefüllt sind und beim Versenken geflutet werden. Das Versenken gestaltet sich aber schwierig, denn diese Hohlkörper sollen ja langsam und gleichmässig sinken und nur mit ganz geringer Geschwindigkeit am Boden aufsetzen. Dazu muss in den Kammern noch so viel Luft sein das sie langsam sinken. Damit kein zu grosser Druckunterschied zwischen aussen und innen auftritt und die Sinkgeschwindigkeit gleich bleibt muss laufend Luft nachgepumpt werden. Erst wenn der Hohlkörper am Boden aufliegt können die Schwimmkammern komplett geflutet werden.
Bye
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Thus spoke Uwe Hercksen:

Diese Probleme wurden schon seit längerer Zeit erfolgreich gelöst:
http://de.wikipedia.org/wiki/Absenktunnel
HTH,
Sebastian
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Sebastian Suchanek schrieb:

Hallo,
wo wurde denn schon mal ein Absenktunnel erfolgreich 700 m tief versenkt? 10 oder 20 m ist halt eine ganz andere Grössenordnung.
Bye
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Thus spoke Uwe Hercksen:

AFAIK noch nirgends.

Ich sehe da keine grundsätzlich anderen Probleme gegenüber der "Flachwasservariante". Es braucht nur eine höhere Druckfestigkeit des Betonkörpers, aber auch das sollte lösbar sein. Es gibt schließlich auch U-Boote, die diese Tiefe erreichen.
Tschüs,
Sebastian
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Sebastian Suchanek schrieb:

Hallo,
wenn man aber nun die zusätzlichen Kammern die man nur für die Schwimmfähigkeit während des Transports braucht nicht druckfest für 700 m Tiefe bauen will? Das würde wesentlich teurer und auch schwerer und damit schwieriger die Schwimmfähigkeit überhaupt zu erreichen. Bei U-Booten für sehr grosse Tiefen ist es ja ein Problem diese gleichzeitig druckfest und schwimmfähig zu machen, deshalb der benzingefüllte "Schwimmkörper" beim Bathyscaphe Trieste von Picard. Die druckfeste dickwandige Hohlkugel für die Besatzung sollte ja auch wieder hochkommen können. Auch wesentlich modernere Tieftauchboote haben noch das Problem genügend druckfeste Schwimmkörper mit genügend Auftrieb zu bauen. http://en.wikipedia.org/wiki/Bathyscaphe_Trieste
Bye
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begin quoting, Uwe Hercksen schrieb:

Dann ist nicht nur die "ß"-, sondern auch die ","-Taste kaputt.
Gruß aus Bremen Ralf
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R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen:
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