Ist ElektrosensibilitÀt bewiesen?

Thomas Schaerer schrieb:


Es wurde so interpretiert: Ein Löschflugzeug hatte beim "Betanken" in einem See den Taucher aufgegabelt und dann ĂŒber dem brennenden Wald abgeworfen. Die Nachricht war in der Sauregurkenzeit nachweislich frei erfunden worden und trotzdem in zahlreichen KĂ€seblĂ€ttern mit zunehmenden AusschmĂŒckungen abgedruckt worden.
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mfg Rolf Bombach

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Sowas ist das grosse Fressen fuer 20-Minuten. Das ist der moderne Synchron-Taktgenerator, der die Meinung der Massen bildet. Immer morgens um 7 wenn die Welt noch in Ordnung ist. In Tram, Bus und Bahn.
Gruss     Thomas
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Wesentlich wahrscheinlicher: Ausduenstungen von Loesungsmitteln, Klebstoffen und aehnlichem innerhalb der Wohnung (renoviert? neue Moebel?). Das muss man nicht unbedingt riechen.
Da _gibt_ es bekannte und nachgewiesene Probleme.
Man liest sich, Alex.
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"Opportunity is missed by most people because it is dressed in overalls and
looks like work." -- Thomas A. Edison
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Manfred Ullrich schrieb:

Mit einer Flachbatterie (3R12) und der eigenen Zunge kann man ElektrosensibilitÀt selber gut testen. Bei Funkwellen ist zumindest die erwÀrmende Wirkung von medizinische GerÀten zur Kurzwellenbestrahlung ebenfalls leicht im Eigenversuch nachweisbar.
Oder meinst du den 200m entfernten "Handymast". Ja, es gibt Leute die auch dessen Strahlen spĂŒren, manche sogar vor der Inbetriebnahme der Anlagen. Mit nachvollziehbaren bzw. selber zu kontrollierenden Beispielen kann ich in diesen FĂ€llen leider nicht dienen.
Thomas
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Wenn diese Leute das sogar so direkt spueren, muessten sie eigentlich vom Stuhl fallen, wenn sie mit dem Handy telefonieren, weil mit dem Handy am Ohr ist die Feldstaerke am Kopf sehr gross, - vor allem wenn man sogar im Weinkeller telefoniert... *Aaaaarghhh*
Was viel mehr eine Rolle spielen koennte, ist der Langzeit-Einfluss auf gewisse Rezeptoren in den Nervenfasern, um nur grad ein Beispiel ganz leicht anzukicken. :-)
Ich sage absichtlich "ganz leicht", weil ich beabsichtige nicht, irgend einen Leser hier zu provozieren, damit dieser seine "knappen 5 Minuten" bekommt, weil das bringt erfahrungsgemaess nichts und das Produzieren von Leerlaeufen, ueberlasse ich am liebsten den Spazialisten in diesem Metier, - den Politikern. *fies_grins*
Gruss     Thomas
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wrote:

$FREUNDIN hatte immer ein kabelgebundenes Telefon mit 10m Kabel welches sie durch die ganze Wohnung schleppte. Beim Umzug in die neue Wohnung habe ich vorgeschlagen ein DECT-Fon zu kaufen, des Kabelsalats wegen. "BĂ€h! So ein GerĂ€t kann ich nicht verwenden, ich kann sie Strahlung förmlich im Ohr spĂŒren", war die Antwort. Ohne argumentieren zu wollen, das ein DECT nicht schlimmer als ein Handy sein kann, habe ich stillschweigend ein Schnurlostelefon als ZweitgerĂ€t in MEINEM Arbeitszimmer montiert. Was glaubt ihr, wer sich eine Woche spĂ€ter mit dem 10m Kabel rumĂ€rgern musste weil sein Schnurlostelefon stundenlang besetzt war?
Bye, Dan (in dessen Haushalt mittlerweile 2 DECTs funktionieren)
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Das wĂ€re fĂŒr mich ein Scheidungsgrund :-) Aber meine Frau ist auch Funkamateur, also keine Gefahr in Sicht, ĂŒber irgendwelche HF in Zwist zu geraten.
-ras
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Ralph A. Schmid

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Ralph A. Schmid, dk5ras schrieb:

E-Technik im Haus und das Alter der Erde ist 6000 Jahre. War das nun das Alter der Erde oder gar der Welt überhaupt?
Und um das zu erkennen, die ganze kulturelle Entwicklung vom Sammler und Jäger zum Elektronikus?
Dann doch lieber 42 ;-)
-- mfg hdw
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Ralph A. Schmid, dk5ras schrieb am 25.02.2009 09:51: ...

BTW: könnt ihr auch beide CW? Da kann man mitten unter anderen "zanken" ohne dass es einer mitbekommt (es sei denn es sind Kundige anwesend)
SCNR (nein, ich finde so ein gemeinsames Hobby toll und ich kann kein CW)
Thomas
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Ja, können wir; aber zur direkten zwischenmenschlichen Kommunikation ist das eher nicht so wirklich geeignet :-)

-ras
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Ralph A. Schmid

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NatĂŒrlich kann man mit der Zunge ElektrizitĂ€t spĂŒren. Und wenn die FeldstĂ€rke groß genug ist, kann man auch eine ErwĂ€rmung durch eine Sendeanlage spĂŒren.
Genauso, wie man es spĂŒrt, wenn man mit einer Taschenlampe ĂŒber kurze Entfernung auf die Haut strahlt. WĂ€rmestrahlung eben. Wobei da zwischen etwas spĂŒren und einer SchĂ€digung ein großer Unterschied besteht.
Diese Effekte werden auch auch von niemandem bestritten.
Die eigentliche Frage ist aber, ob schwache elektromagnetische Felder spĂŒrbar sind, bzw. ob durch schwache elektromagnetische Felder eine BeeintrĂ€chtigung hervorgerufen wird.
Dabei reden wir z.B. von DECT Telefonen, mit einer Sendeleistung von 10mW, also maximal ein hundertstel der von einer alten Taschenlampe mit GlĂŒhbirnchen abgegebenen WĂ€rmestrahlung.
Oder wir reden von Mobilfunksendeanlagen, die weniger als 50W abstrahlen und wo man immer einen Abstand von >50m hat.
Und ob ein Mensch diese Art von Strahlung spĂŒren kann, lĂ€ĂŸt sich leicht experimentel ĂŒberprĂŒfen. Einen entsprechenden Nachweis hat aber offenbar niemand erbingen können.
Insofern gehe ich davon aus, dass es "ElektrosensibilitÀt" in Bezug auf DECT-Telefone und Mobilfunkmasten tatsÀchlich gar nicht gibt.
Gruß
Stefan DF9BI
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Die noch viel eigentlichere Frage ist oder waere, ob und wie stark die Muster, bzw. Frequenzen von Aktionspotenzialen in den (Muskel-)Nervensystemen wie stark beeinflusst werden. Hier ist eine Beeinflusseng durch konstenten HF-Pegel im a-thermischen Bereich eher unwahrscheinlich. Anders koennte es allerdings aussehen wenn pegelvariante Modulationsarten im niederfrequenten Bereich, wie Amplitudenmodulation oder eben Pulsmodulation, in Aktion sind. Selbst dann wenn man solche physiologische Effekte nachweisen kann, muss nicht augenblicklich eine Gesundheitsbeeintraechtigung erfolgen.
Eine solche Erkenntnis waere ausserordentlich beruhigend, weil im Folge von Spaetschaeden in z.B. 20 Jahren, kann man unmoeglich mehr Rueckschluesse auf den Mobilfunk o.ae. ziehen, weil in dieser langen Wirkzeit noch eine ganze Menge anderer pathogenen Quellen wirken. Und weil diese Realitaet besteht und sich darueber auch die Mobilfunkbetreiber laengst schlau gmacht haben, besteht nicht das geringste Risiko, dass der Betrieb der Mobilfunktelefonie auch nur im geringsten attakiert werden koennte. Das Milliardengeschaeft bleibt in vollen Zuegen bestehen. FREUDE HERRSCHT!
Jetzt oeffnet sich aber ganz stark die Frage, warum hat man denn den Mittwelwellensender Musikwelle-531 (Bermuenster) und die Kurzwellensender in Schwarzenburg aus gesundhelichen Gruenden abgeschaltet? Ganz einfach lieber Leser: Diese Sender waren defizitaer, kein Milliardengeschaeft.
Voila und damit ist alles wieder ganz huebsch im gruenen Bereich. *haende_in_schoss_leg*
Gruss     Thomas
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begin quoting, Thomas Schaerer schrieb:

Welche Radiosender sind denn nicht defizitÀr?
Gruß aus Bremen Ralf
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adressiert Appell asynchron AtmosphĂ€re Autor bißchen Ellipse Emission
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Privat-Radios, weil die koennen sich das nicht leisten. Also z.B. Schawinskys "Radio 1".
Gruss     Thomas
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Stefan Brröring schrieb:

Hallo,
wenn Du bei einem Sonnenbrand etwas spĂŒrst ist die SchĂ€digung schon eingetreten. Als Röntgen und andere mit den "X-Strahlen noch sehr sorglos umgingen spĂŒrten sie auch nichts, wurden aber durchaus geschĂ€digt. Leider spĂŒrten auch die Radar Techniker der Bundeswehr nichts, wurden aber durch die ausser der HF durch die Magnetrons erzeugten Röntgenstrahlung geschĂ€digt.
Bye
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Uwe Hercksen schrieb:

Stand nicht auf der Magnetron Baugruppe ein entsprechender Hinweis? Denn das Gleiche findet sich ja in den Endstufen von Großsendern.
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mfg hdw

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X-No-Archive: Yes
begin quoting, "horst-d.winzler" schrieb:

Die Dinge sind verwickelter. Der Bericht der Radarkommission ist im Netz zu finden: <http://www.bfs.de/de/bfs/fue_beitraege/radar/abschlussbericht.html .
HF hat keine so bedeutende Rolle gespielt, es gab zum einen die Röntgenstrahlung aus Clipperdioden, zum anderen radioaktive Belastungen aus radiumhaltigen Leuchtfarben. Das Problem gab es auch nicht nur bei der Bw, sondern auch bei der NVA. Der Skandal besteht dann darin, daß vorgesetzten Stelle das Problem bekannt ist, das Personal aber befehlsgebunden ist.
Gruß aus Bremen Ralf
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R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen:
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Meines Wissens ja, es wurde sich nicht an die Wartungsvorschriften gehalten.
-ras
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Ralph A. Schmid

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Uwe Hercksen schrieb:

Das ist aber gerade das Gegenteil. Die Elektrosensiblen spĂŒren ja etwas, ohne effektiv geschĂ€digt zu werden...
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Patrick Kormann schrieb:

Bestohlene spĂŒren auch was, ohne (gesundheitlich) effektiv geschĂ€digt zu werden...
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Servus
Christoph MĂŒller
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