Ist ElektrosensibilitÀt bewiesen?



Donnerwetter, was fĂŒr eine ĂŒberaus gescheite Bemerkung!
Manfred
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Christoph MĂŒller schrieb:

Naja, hoffentlich können sie's beziffern...
Aber man muss sich dann doch schon mal soweit eingrenzen lassen: Entweder man leidet under einem Sender, oder man leidet nicht. Dass man zwar leidet, das aber nichts damit zu tun hat ob der Sender ĂŒberhaupt sendet oder nicht, funktioniert irgendwie nur unbefriedigend.
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Stefan Brroering meinte am 25.02.09 zum Thema "Re: Ist Elektrosensibilitaet bewiesen?":

Die 10mW ist die gemittelte Leistung ueber die einzelnen 250mW Pulse. Fuer die thermische Wirkung sind die 10 mW von Bedeutung. Fuer die Wirkung auf menschliche Nervenzellen sind auch die 250 mW Pulse im Takt von 100 Hz zu beachten.
Unter http://www.mobilfunk-buergerforum.de/home/home_artikelshow.php?_aid94 schildert eine Aerztin ihre eigenen Erfahrungen mit DECT.
Ihr half das Entfernen der DECT-Geraete, Schlafstoerungen und Stress-Symptome zu beseitigen, nachdem diverse Medikamente nicht halfen.
Gruesse aus Freiberg /Sachsen von
Andreas
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Finde ich auch, weil unbeeinfusst bleibt auch schwache HF-Feldeinwirkung auf Neuro-Rezeptoren nicht, wenn diese HF mit niedrigen Frequenzen gepulst werden. Die Uebertragung der Aktionspotenziale ueber die (Muskel-)Nervenfasern folgen im Bereich dieser Niederfrequenzen.
Was rein naturwissenschaftlich, extrem gehalten, nicht getan werden kann, ist der Schluss daraus zu ziehen, dass Krankheiten entstehen koennen.
Diesem Satz muss ich allerdings beifuegen, dass ich nichts von extremen Verhaltensweisen halte...

Habe ich gelesen und landete im Bookmark. Ich werde u.a. damit meine eigene Mobilfunkseite gelegentlich damit anreichern...
Allerdings finde ich diese WWW-Seite geeigneter: http://www.diagnose-funk.ch/technik/00000097f40f95c4e/index.html

Es gibt ein anderes Indiz aus der Evolutionsgeschichte, das sehr schoen zeigt, dass es elektromagnetische Beeinflussungen von aussen ueber Rezeptoren auf die Nervensysteme geben muss. Es ist doch kaum einfach nur ein Zufall, dass die sogenannten Schumann-Resonanzen und die Hirnwellenmuster im selben niedrigen Frequenzbereich um die 10 Hz vorhanden sind.
Aber wie auch immer, es duerfte eine Frage der kurzen Zeit sein, wo genuegend Mobilfunk-Fundi hier aufkreuzen und mit aetzendem Gegentext ihrem Glaubensbekenntnis Platz zu schaffen versuchen. Ein altes Lied, beisst mich laengst nicht mehr.
Fuer mich hat letztendlich die Erfahrungswissenschaft den selben Stellenwert wie die analytische Naturwissenschaft. Ob das irgendwer akzeptiert oder ablehnt ist mir jedenfalls egal.
Es ist aus Zeitgruenden und aus Gruenden persoenlicher Lust/Unlust usicher, ob ich an dieser Diskussion weiterhin mitwirke. Wir werden's sehen!
Gruss     Thomas
--
ELKO-Buecher ueber Opamp, Instrumentation-Amplifier und Timer-555:

http://www.elektronik-kompendium.de/shop/buecher/operationsverstaerker-und-instrumentationsverstaerker
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Thomas Schaerer schrieb:

Schmeiss es lieber in den Rundordner. Da sind zu viele Ungereimtheiten drin. 390uW/m^2, ich erschauere. Das wĂ€ren dann so 0.4V/m, keinen Faktor 100 unter dem Grenzwert. "im Niederfrequenzbereich ca. 520 V/m", tja, kommt ja sicher von DECT, Blödsinn. Und ja keine Werte nach der Sanierung angeben... MerkwĂŒrdigerweise fĂŒhlt sich die werthe Dame von den Zahlreichen MRIs und CTs nicht strahlenmĂ€ssig gestört. Was waren nochmals gleich die niederfrequenten magnetischen FeldstĂ€rken im MRI? "Strahlungsemissionen von DECT-Telefonanlagen", ich denke, wenn man so formuliert, wird das Ergebnis vorweggenommen. "Zusammenbruch sĂ€mtlicher vegetativer Funktionen durch langandauernde Stresseinwirkung" ist IMHO ebenfalls eine Ă€usserst gewagte Formulierung einer Dr. med. im speziellen und einer lebenden Person im allgemeinen.
Wir sollten mal eine Elektro-Crackpot-Liste aufstellen. Folgende Punkte erhÀlt man beim erwÀhnen von...
10 Hochfrequenzstrahlung 10 Netzfreischalter 20 Angabe des Berufs als undifferenzierter Qualifikationsnachweis "ich als Physiker weiss das" (Originalzitat) 25 BĂŒrger-Welle/Forum usw. 30 Baubiologe 40 Angabe des Berufs als Qualifikationsnachweis in einem ganz andern Bereich. 50 "Ich bin kein Spinner" usw.
Ja, ich stelle bei mir ebenfalls solche Stressymptome fest, wenn ich das DECT-Telefon im Betrieb mit mir rumtrage. NervositĂ€t, Unkonzentriert- heit, Gehetzt-FĂŒhlen, unkontrollierte WutausbrĂŒche, verminderter Arbeitsfortschritt, Blutdruck- und andere Exzesse, Koffeinfehldosierungen in alle Richtungen usw. Manchmal fĂ€llt mir abends spontan auf, dass ich den ganzen Tag ungestört arbeiten konnte, und siehe da, das waren die Tage, an denen ich das Telefon vergessen hatte.

Stammtischargumentation. Zufall ist zuerst mal das wahrscheinlichste.
--
mfg Rolf Bombach

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Typische Feld-Wald-Wiesen-MRTs arbeiten derzeit bei FeldstÀrken von 1,5 Tesla, die benutzte HF liegt dann bei gut 60 MHz.
Viel schlimmer fĂŒr den Körper sind ĂŒbrigens CTs, nicht umsonst ist da gesetzlich vorgeschrieben, dass ein fachkundiger Radiologe vor(!) der Untersuchung ĂŒberprĂŒft, ob diese ĂŒberhaupt indiziert ist, abgesehen von NotfĂ€llen.
GrĂŒĂŸe, Torsten
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Manfred Ullrich wrote:

Mit Untersuchungen kann ich leider nicht dienen, aber vielleicht kann ich zwei interessante Anekdoten beisteuern.
Die erste Anekdote ist die Geschichte einer Ă€lteren Dame, die ich im DARC-Ortsverein kennenlernte. Diese war "strahlungsempfindlich" und hatte sich zur Abhilfe auf den Nachttisch einen KurzwellenempfĂ€nger gestellt, der die schĂ€dlichen Strahlen "absorbierte", so dass sie nachts schlafen konnte. Das Problem war nur, dass die schĂ€dlichen Frequenzen immer höher wurden und irgendwann das obere Bandende des EmpfĂ€ngers erreicht war! Um dem abzuhelfen, machte die gute Frau mit viel MĂŒhe die Amateurfunklizenz Klasse C, um sich die "Nutzung" der höheren Frequenzen zu ermöglichen ;-) Was sie im Endeffekt fĂŒr einen EmpfĂ€nger genommen hat und ob es geholfen hat, weiß ich nicht mehr, jedenfalls kam sie stets pĂŒnktlich zur OV-Sitzung, obwohl sie eigentlich mit den Themen gar nichts anfangen konnte. Sie hat bei meinen OM-Kollegen allerdings fĂŒr manches LĂ€cheln gesorgt ;-)
Kleines Zwischenfazit: So spinnert die Ideen mancher Menschen auch zu sein scheinen, sollte man sie doch ernst nehmen. Schließlich geht es ja um subjektives Un- bzw. Wohl- behagen, und wie bereits jemand anders postete, um die Beseitigung der Angst vor dem Unbekannten.
Die zweite Anekdote stammt von einem Althippie, der mir vor Jahrzehnten ĂŒber seine LSD- Erfahrungen erzĂ€hlte. Er behauptete, er hĂ€tte in seinem LSD-Rausch das elektrische Feld um die im Zimmer verlegten UP-Leitungen (!) sehen können, als blaues, pulsierendes Irgendwas. Ich habe das mal mit einem befreundeten Arzt diskutiert, der diese Möglichkeit synĂ€sthetischer Sinneserfahrung durchaus nicht als Unfug abtun wollte. NatĂŒrlich beweist das gar nichts im wissenschaftlichen Sinne, aber zumindest der Möglichkeit, elektromagnetische Felder/Strahlung wahrzunehmen, rĂ€ume ich seither doch etwas Wahrscheinlichkeit ein.
NatĂŒrlich sagt das auch nichts darĂŒber aus, ob eine solche Wahrnehmung bzw. Empfindlichkeit immer zwangslĂ€ufig einen negativen Einfluss haben muss. Vielleicht wĂ€ren diese Effekte noch individueller verschieden als die "Empfindlichkeit" selbst, so dass man diese zwei Aspekte in Studien und Diskussionen trennen mĂŒsste.
Und ĂŒbrigens: WĂ€hrend mich die Möglichkeit, elektrische Felder zu sehen, schon reizen wĂŒrde, habe ich bisher von der Einnahme von LSD Abstand genommen und greife stattdessen lieber zum MessgerĂ€t. Nur dass mir hier keine Verherrlichung illegaler Substanzen nachgesagt wird ;-)
GrĂŒssle, Leo
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Dabei hĂ€tte sie ganz legal einen 2m-EmpfĂ€nger ohne jedwede PrĂŒfung betreiben dĂŒrfen.

Definitiv :-)
-ras
--

Ralph A. Schmid

http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de /
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Leo Meyer schrieb:

Hallo,
ob er das blaue Irgendwas nur da gesehen hat wo auch aktive UP-Leitungen lagen oder auch dort wo er nur solche vermutete wurde ja nicht geprĂŒft. Ein Doppelblind Versuch ob er ausgeschaltete Sicherungen auch fehlerfrei erkennen konnte wurde sicher auch nicht durchgefĂŒhrt.
Bye
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Uwe Hercksen wrote:

Nein, sicher nicht. Die Beweiskraft von Halluzinationen ist sowieso eher vorsichtig zu bewerten ;-) Ganz davon abgesehen, dass man im LSD-Rausch wahrscheinlich andere PrioritĂ€ten hat als Doppelblindstudien zur Wahrnehmung durchzufĂŒhren.
Gruß, Leo
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Leo Meyer schrieb:

Hallo,
da man als Einmannunternehmen eh keinen Doppelblindversuch durchfĂŒhren kann stellt sich das Problem nicht.
Bye
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