Maerchenstunde Energie



Deren Vorteil ist halt, da sie auch im Winter Strom liefern knnen, das kannst du drehen und wenden, wie du willst.
Ich hab auch ein bisschen den Eindruck, da du in Wirklichkeit auf einem Anti-Konzern-Trip bist, und der ganze Solarkram dabei nur Mittel zum Zweck ist. Solche doppelten Agenden gehen aber meistens nicht gut aus.
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On Sat, 11 Jun 2011 11:45:28 -0700 (PDT), Werner Baumschlager

Der Nachteil wiederum besteht darin, dass in der Wüste Kühlwasser sehr schwer zu bekommen ist. Die Desertec-Modellkraftwerke Andrasol 1,2,3 verbrauchen jeweils für eine Stromlieferung von 176 GWh pro Jahr 870000 m^3 Kühlwasser, also 5l/kWh.
Wie das in der Wüste beschafft werden soll, darüber habe ich in den diversen Publikationen über Desertec noch nichts gefunden. Weißt du dazu genaueres?
Der zweite massive Nachteil liegt darin, dass der Strom aus Dasertec nicht jetzt verfügbar ist, sondern erst in vielen Jahren, wo ein Klimawandel gar nicht mehr aufzuhalten ist.
l.
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begin quoting, Ludger Averborg schrieb:

Was heißt hier "verbrauchen"? Was machen die denn damit?

Ich auch nicht, aber mal abgesehen davon, daß sich Wasser verhältnismäßig einfach mit Leitungen transportieren läßt, ist es mitnichten so, daß man Kühlwasser aus einem Fluß entnehmen und wieder in diesen zurückleiten muß. Das läßt sich nämlich rückkühlen.

Das ist ein sinnloser Satz. Klimawandel ist keine Reißleine, die irreversibel gezogen wird, sondern ein kontinuierlicher Prozeß. Was in hundert Jahren aus dem Klima wird, hängt sehr wohl auch davon ab, was in dreißig Jahren getan wird.
Gruß aus Bremen Ralf
--
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snipped-for-privacy@privacy.invalid on Mon, 13 Jun 2011 14:09:26 +0200:

Das stimmt nur bedingt. Überflutete Landstriche und ertrunkene Menschen haben die Eigenart, danach für längere Zeit anders auszusehen als vorher.
Von den Extrembeispielen abgesehen gibt es beim Klimawandel selbstverstärkende Effekte, die einmal in Gang gesetzt, nur kaum wieder aufzuhalten sind. Dazu zählt z.B., dass durch Treibhaus-Effekte mehr Wasser verdunstet, das Treibhaus Effekte ...
Allerdings gibt es genügend Stimmen, die sagen, dass der Kippmoment schon lange hinter uns liegt oder dass die mittlere Temperatur der Erde deutlich höher liegt. (Zu Zeiten Ötzis wurde da wo jetzt (noch) Gletscher sind, Ackerbau und Viehzucht b?trieben).
Falk D.
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begin quoting, "F@lk Du_bbert" schrieb:

Und was haben die mit Klimawandel zu tun? (Ja gut, der Landverlust an der Nordseeküste ist auf Klimawandel zurückzuführen: Seitdem der Eisschild in Skandinavien abgeschmolzen ist, hebt sich dort das Land, und Norddeutschland sackt ab. Und in der Folge gab's dann in historischen Zeiten mal ein paar gewaltige Sturmfluten (u. a. die "Grote Mandränke"), die dann Rungholt etc. wegrissen und den Jadebusen usw. gebildet bzw. erweitert haben, bloß kann man das nun wirklich nicht auf anthropogene Einwirkungen zurückführen. Und jetzt haben wir Pumpwerke und fast zehn Meter hohe mächtige Seedeiche - voraussichtlich hält das (<http://www.nlwkn.niedersachsen.de/download/22925 ). Vor 17.000 Jahren lag der Meeresspiegel 120 m tiefer, die Nordseeküste verlief nördlich der Doggerbank. In den letzten 2000 Jahren betrug der Anstieg fast 2 m (wobei ich nicht weiß, welcher ANteil davon auf Landsenkung zurückgeht.)

Dir ist schon klar, daß das ein bißchen fragwürdig ist? Im Gegensatz zu CO2 usw. verschwindet Wasser nämlich sofort wieder aus der Luft, und die saisonalen Temperaturschwankungen betragen fast zwei Größenordnungen mehr als die Erhöhung der Durchschnittstemperaturen, von den breitenabhängigen Tenperaturunterschieden gar nicht zu reden.

In der Wissenschaft geht es aber nicht nach Mehrheiten. Man würde es schon gerne genauer wissen.
Gruß aus Bremen Ralf
--
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snipped-for-privacy@privacy.invalid on Mon, 13 Jun 2011 18:40:11 +0200:

Wie war das noch mit dem Planetenstatus von Pluto?
Falk D.
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begin quoting, "F@lk Du_bbert" schrieb:

Um welche wissenschaftliche Aussage ging es dabei doch gleich?
Gruß aus Bremen Ralf
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on Mon, 13 Jun 2011 18:40:11 +0200:

Die "Abstimmung" darüber war in der Tat ein eher unwissenschaftlicher Vorgang.
--
Tank nur das gute Super rein

http://www.wschwanke.de/ http://www.fotos-aus-der-luft.de /
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On Mon, 13 Jun 2011 14:09:26 +0200, "Ralf . K u s m i e r z"

Das habe ich bisher völlig anders gehört. Die einzige Begründung für diese 2-Grad-_Grenze_ ist doch, dass oberhalb massive diskontinuierliche irreversible Änderungen eintreten: Änderungen im System der Meeresströmungen, Änderungen im System der Luftströmungen ... Eben kein kontinuierliches Verhalten sondern ein Umschlagen.
l.
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Ludger Averborg wrote on Tue, 14 Jun 2011 00:33:53 +0200 in

Die 2-Grad-Grenze wurde willkürlich festgesetzt, damit die Politik und die Medien eine Vorgabe hatten, mit der sie den Leuten Angst machen konnten.
Mal schauen, was sich unsere Staatsratsvrositzende Merkeline Murksel aka Klimakanzlerin nun einfallen läßt, nachdem die abzuschaltenden AKWs durch neuzubauende Gas- und Kohlekraftwerke ersetzt werden.
Auch im europäischen Ausland muß mehr Kohle verbrannt werden, weil preiswerter deutscher Atomstrom nun ausfällt.
Da siehst du mal, was für verlogene Säcke die offiziellen deutschen Klimawandelisten sind. Denen ging es nie ums Klima. Denen ging es immer nur darum, die AKWs abzuschalten. Deshalb hörst du jetzt auch kaum noch was vom drohenden Untergang der Menschheit durch steigende Temperaturen.
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Die grundlastbetriebenen AKWs sind zum Ausgleich der schwankenden Einspeisungen von Wind und PV doch eh denkbar ungeeignet. Die haetten mit fortschreitendem Ausbau sich gegenseitig blockiert und damit den Ausbau von Wind/PV ausgebremst. So kann man damit jetzt ohne Probleme voll durchstarten. Merkels Schlagwort "Brueckentechnologie" war doch eh nur eine reine Luftnummer.
Meiner Meinung sollte man abgesehen von GUD, kleinen und grossen BHKWn etc. noch mehr Leitungen nach Norwegen bauen. Die beide in der Planung befindlichen Gleichspannungsleitungen Norger und Nord.Link sind ein sehr guter Ansatz um die Norwegische Wasserkraft als Strompuffer fuer Deutschland zu nutzen. Leider nutzen sie mit je 1400 MW die energietechnischen Moeglichkeiten auch nicht neaherungsweise aus. Ich denke das hat wirtschaftliche Gruende, denn die fuer Norger genannten Kosten von 1,4 Mrd. EUR sind eine Menge Holz. Da kann man locker auch ein GUD Kraftwerk gleicher Leistung bauen und hat noch Geld fuer zahlreiche Windraeder uebrig.
Man sieht daran aber auch, das eigentliche Problem sind nicht nur die Kraftwerke, sondern vermehrt eben auch die fehlenden Leitungen.

Wir exportieren getrieben durch den Zubau von Wind/PV in den letzten Jahren eh immer mehr Strom ins Ausland, deutlich mehr als wir wieder importieren. Genaue Zahlen habe ich jetzt grad nicht, aber ich glaube der Exportueberschuss liegt bei rund 7%, was gut 40 TWh entspricht. Oder umgerechnet rund 5 AKWs mit je 1400 MW Leistung.
Das laesst sich nutzen. Wir muessen nicht bei uns die Stromerzeugung auf Regenerativ umstellen und gleichzeitig immer noch mehr Strom ins Ausland verkaufen.

Es gilt verschiedene Anforderungen unter einen Hut zu bringen. Wenn es nur um die AKWs gehen wuerde, koennte man die auch schon 2015 abschalten und nicht erst 2022.
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Martin Kobil wrote on Mon, 13 Jun 2011 23:31:03 -0700 (PDT) in

Japan hat gezeigt, das AKWs auch sofort abgeschaltet werden können, ohne das deslhalb die ganze Welt zusammenbricht. Unser Wirtschaftswachstum ist so gut, da können wir locker ein paar Prozent einsparen und wenn die Leute sich zusammenreißen und etwas natürlicher leben, sind auch Stromabschaltungen nicht nötig.
Deshalb solfort alle AKWs abschalten, entkernen und dann sprengen, damit sie nicht wieder heimlich in Betrieb genommen werden können.
Wie die Erfahrung zeigt, lernt der am schnellsten schwimmen, der ins Wasser geworfen wird. Wer dabei ersäuft, war es nicht wert, schwimmen können zu dürfen.
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snipped-for-privacy@epost.de on Mon, 13 Jun 2011 23:31:03 -0700 (PDT):

BHKWe sind ökösozialistische Folklore: Wirkungsgrad mies, binäre oder gar ternäre Nutzung ausgeschlossen. Besonders hübsch finde ich die Teile da, wo in benachbarten Industrieansiedlungen jede Menge Prozesskälte benötigt wird, wobei selbst die mittlerweile mit NH3-Turbinen "erzeugt" wird.

Ist nur leider schade, dass die Norweger von einem Umbau ihrer Wasserkraftwerke auf Pumpspeicherbetrieb nichts wissen wollen.

Man könnte damit etwa 4% der jetzigen deutschen Windkraft transportieren.

Nur in Summe der MWh. An 2/3 der Tage im Jahr importiert Deutschland Strom.

Und wo kommt der Strom dann her? Glauben die Ausstiegsbefürworter wirklich, die Abnehmer inklusive der Deutschen kaufen dann Solarstrom oder gespeicherten Windstrom, der nach drei mal Umwandeln (Wind -> Strom, Strom -> Wasserkraft, Wasserkraft -> Strom) seinen eh schon kaum konkurrenzfähigen Preis verdoppelt hat?
Das dürfte wohl eher französischer Strom sein.

Bezahlbarkeit...
Die jetzige Abschaltung des alt-KKWe führt schon dazu, dass an Kohlekraftwerken keine/kaum Revisionen gemacht werden können, dabei leuchtet die Inspektionslampe schon ganz heftig.
Falk D.
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Am 14.06.2011 14:17, schrieb F@lk Du_bbert:

So?
"Das norwegisch- schweizerische Konsortium "NorGer" habe bei der Bundesnetzagentur eine Handelsgenehmigung beantragt, sagte ein Sprecher am 7. April 2010 in Berlin. Es will rund 1,4 Milliarden Euro investieren.
Über das Kabel soll in Zeiten niedriger Nachfrage Windenergie aus Deutschland nach Norwegen transportiert und dort in Wasserkraftwerke geleitet werden. In Spitzenzeiten erzeugen die Kraftwerke wiederum Strom, der durch das Kabel zurückgeleitet werden kann."
http://www.3sat.de/page/?source=/nano/technik/145807/index.html
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* On 2011-06-14, Ulrich Nehls wrote:

Ich habs zwar schon einmal erfolglos probiert, aber ich probiers gerne ein zweites mal: wo bitte haben sich in die Norwegen die ganzen Pumpspeicherkraftwerke versteckt, von denen dauernd geredet wird?
Es gibt hier sicherlich einige Stellen, die sich gut als PSKW eignen wuerden, und man koennte auch einige der existierenden Kraftwerke umbauen - aber bis jetzt sind norwegische PSKW bequem an einer Hand abzaehlbar, und haben eine Pumpleistung, die eher ein Tropfen auf den heissen Stein ist.
Adalbert
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Am 14.06.2011 15:15, schrieb Adalbert Michelic:

Zudem stellt sich für mich ein bißchen die Frage, warum die Strom zum Pumpen aus D importieren und nicht einfach selber Windräder aufsteleln wollen. Die haben da normalerweise deutlich mehr Wind als D je haben wird.
--
Erhard Schwenk

Akkordeonjugend Baden-Württemberg - http://www.akkordeonjugend.de /
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begin quoting, Erhard Schwenk schrieb:

Weil vorhandener Strom billiger als selbsterzeugter sein kann.
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* On 2011-06-14, Erhard Schwenk wrote: [PSKW in Norwegen]

Tun sie ... etwas suedlich von Stavanger sind grad erst 26 Windmuehlen fertig geworden, weitere 6 sollten bald folgen. IIRC liegt die Nennleistung um 2 MW. Und ein Haufen weitere sind noch geplant.
Es dauert bloss ein wenig laenger, weils hier nicht anders als anderswo ist - Windkraft, toll! Bitte wo anders, nicht bei mir.
Adalbert
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snipped-for-privacy@arcor.de on Tue, 14 Jun 2011 14:25:37 +0200:

Es gibt Pumpspeicherkraftwerke in Tonstad und Saurdal. Wobei Tonstad erst nach der nächsten Totalrevision pumpen kann und auch nur dann, wenn Umweltschützer und Bauingenieure grünes Licht geben. Das ist keineswegs sicher, da sowohl die Ober- und Unterseen wie auch die Dämme dem technischen Stand der frühen 60er entsprechen.
Aktuell und in den kommenden Jahren beträgt die norwegische Pumpleistung 320MW, die komplett in Norwegen benötigt wird. Später sollen es mal 2,5 GW werden, die ebenso komplett in Norwegen und Schweden verschwinden werden.
Falk D.
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Am 14.06.2011 14:25, schrieb Ulrich Nehls:

Klasse Quelle, nano von 3sat, die fallen schon immer durch eklatant fehlende Sachkunde auf. Als seriöse Wissenschaftssendung würde ich die niemals einstufen. Der Überschussstrom wird niemals in Wasserkraftwerke eingespeist, höchstens werden Wasserkraftwerke gedrosselt um den Überschuss auszugleichen. Ist aber ökonomisch genauso sinnlos wie das Drosseln eines AKW. Gerade beim Wasserkraftwerk fallen die Betriebskosten völlig unabhängig von der Leistungsabgabe an.
André
--
André Grafe
01239Dresden 51°00'27.10 N 13°47'43.02 E
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