Maerchenstunde Energie

Harald Hengel schrieb:


Wasserkraftwerke sind ebenfalls recht konventionell. Auch CH hat thermische (Öl) Kraftwerke, die sind aber ebenfalls wie in Norwegen bedeutungslos, etwas grösser Null im Effekt sind allerdings Müllverbrennungsanlagen.
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mfg Rolf Bombach

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On Tue, 14 Jun 2011 14:17:47 +0200, "F@lk Du_bbert"

Wo hast Du diese Informationen her. Statkraft, der größte Betreiber Europas hört sich ganz anders an: http://www.statkraft.de/presse/news/europa-sollte-voran-gehen.aspx
Zitat: Norwegen verfügt gegenwärtig über etwa die Hälfte der gesamten Speicherkapazitäten in Europa. Diese Reserven können die zukünftige Versorgungssicherheit in Europa verbessern. Norwegische Wasserkraft kann jedoch weitaus effizienter als heute ausgenutzt werden. Statkraft ist zurzeit dabei, die Möglichkeiten und Herausforderungen einer verbesserten Nutzung der bestehenden Wasserkraftreserven und des Ausbaus der Pumpspeicherung zu analysieren. Um dieses Miteinander von variablen Energiequellen wie Sonne und Wind und regulierbaren Quellen wie Wasserkraft zu erreichen, brauchen wir ein gutes Netz und gute Übertragungsleitungen. Ein ausreichender Ausbau des Netzes und der Leitungen in Norwegen und Europa trägt zu einer sicheren Energieversorgung und stabileren Energiepreisen bei.
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snipped-for-privacy@kabelmail.de on Wed, 15 Jun 2011 06:36:15 +0200:

[ ] Du kennst den Unterschied zwischen Speicherkraftwerk und Pumpspeicherkraftwerk.
Falk D.
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On Wed, 15 Jun 2011 18:58:13 +0200, "F@lk Du_bbert"

[ ] Du kannst Texte verstehen.
Was Du behauptet hast steht oben. Ich habe Dich mit der Aussage des größten Betreibers von Wasserkraftwerken widerlegt.
Zitat: Diese Reserven können die zukünftige Versorgungssicherheit in Europa verbessern. Norwegische Wasserkraft kann jedoch weitaus effizienter als heute ausgenutzt werden. Statkraft ist zurzeit dabei, die Möglichkeiten und Herausforderungen einer verbesserten Nutzung der bestehenden Wasserkraftreserven und des Ausbaus der Pumpspeicherung zu analysieren.
Was verstehst Du an diesem Satz nicht?
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snipped-for-privacy@kabelmail.de on Thu, 16 Jun 2011 06:21:15 +0200:

Hast Du nicht.

Bedeutet: "Wir wollen euch Strom verkaufen."

Bedeutet: "Wir brauchen dafür Geld, weil unsere Wasserkraftwerke 30 Jahre alt sind und erneuert werden müssen."

Bedeutet: "Das Thema war in der Vergangenheit völlig uninteressant und so wirklich interessiert es uns auch nicht."
In dem Statement findet man keine Absichtserklärung irgendetwas zu tun. Wenn ein Unternehmen "analysieren" oder "evaluieren" im Zusammenkang mit "Möglichkeiten" sagt, ist die Idee uninteressant, auch wenn häufig danach gefragt wird. Das Weglassen der Handlungsprognose danach ist klassische Leerstellentechnik.
Diese Aussagen dienen nur dazu Geld anzulocken. Statkraft hockt auf etlichen Anlagen, deren technischer Stand, Wirkungsgrad und Betriebskostenaufkommen nicht mehr zeitgemäß ist. Die meisten Wasserkraftwerke dort kämpfen nach 30 bis 45 Jahren Betrieb, obwohl das Wasser eisekalt und die Zuläufe recht felsig sind mit dem Sedimenteintrag im Obersee.
Es gibt in Norwegen EIN Pumpspeicherkraftwerk (Saurdal in ULLA-FØRRE) mit einer Pumpleistung von 280MW. Planung 1968, Bau ab 1981. Es kann pumpen, tut es aber kaum, da der Obersee jetzt schon regelmäßig abgelassen werden muss um die Fließgeschwindigkeit hoch genug und die Sedimentation damit klein zu halten.
Für Kvilldal gab es mal Pläne zu pumpen, aber die sind nach den Erfahrungen mit der Anlage in Saurdal nicht weiter verfolgt worden. Baulich ist Kvilldal für die Aufnahme von Pumpturbinen vorbereitet.
Gleiches gilt für Tonstad, dort sind die Pläne etwas konkreter, da die Turbinen verschlissen sind, nicht mehr dem Stand der Technik entsprechen und somit größere Veränderung am Pumpenhaus anstehen. Trotzdem müsste für Pumpbetrieb ein Sedimentkanal gebohrt werden, wenn man nicht regelmäßig ausbaggern möchte.
Der Umbau von Speicherkraftwerken zu Pumpspeicherkraftwerken ist nicht so einfach, wie der Wikipedia-Artikel es andeutet. Die bloße Existenz von Ober- und Untersee und ein Kraftwerk mit Francisturbinen reichen nicht. Im Grunde muss ein Teil des Obersees für die Pumpreserve abgetrennt und der Untersee extrem vergrößert werden, aber ein schnell fließender Bereich geschaffen werden.
Falk D.
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Emil Naepflein schrieb:

Vorallem reiht sich das Statement in viele der anderen bezüglich der Nutzung der Erneuerbaren nahtlos ein: 1. Scheint aus einem Mission-Statement-Generator zu stammen. 2. Viel Gegacker über ungelegte Eier.
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mfg Rolf Bombach

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Am 16.06.11 06.21, schrieb Emil Naepflein:

Eigentlich ist dieser Satz sogar sehr einfach zu verstehen - ich versuche mal eine Übersetzung:
"Falls an der EEX bei euch mal wieder negative Strompreise existieren, dann nehmen wir euch gern die Energie ab - das ist nämlich für unsere Marge noch besser, als nur unsere kostenlos zur Verfügung stehende Wasserkraft zu nutzen."
V.
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begin quoting, Ludger Averborg schrieb:

Wo steht das, Quelle?
Gruß aus Bremen Ralf
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begin quoting, "Ralf . K u s m i e r z" schrieb:

Ok, ich habe gerade selbst "daheim" eine (Sekundär-)Quelle dafür gefunden: <http://www.umwelt.bremen.de/sixcms/media.php/13/Klimaprojektionen_Bremer_Region.pdf .
Gruß aus Bremen Ralf
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Martin Kobil wrote:

Zur Zeit gibt es keinen Grund zu der Annahme.

Wenn die Verbraucher dann auch zum Selbstversorger 24/7 werden, dürfte es am Wenigsten stören. Derzeit sieht es aber so aus, dass sie ihren Strom zwar teuer liefern und gleichzeitig das Sicherungssystem der Vorsorger in Anspruch nehmen.

Und?
Das macht es sicher etwas günstiger, aber nicht die >80% die billiger werden müsste.

Und was kostet die Nachtpufferung?
Harald
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Martin Kobil wrote on Sat, 11 Jun 2011 11:32:09 -0700 (PDT) in

Aber anders als du denkst:
http://en.wikipedia.org/wiki/Space-based_solar_power
--
"sabaku no hate ni shinjitsu ga matteru yo kitto" (Opening "The Third")
(At the end of the desert the truth is waiting. I am sure about that.)
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Dagegen würden die Zeit-Leser Sturm laufen. Gigawatt-Mikrowellen sind ja STRAHLUNG, Elektrosmog! Und der Einfluss auf die Atmosphäre! Und der Vorschlag mit Lasern wird noch mehr Gegner haben. :) Unter uns gesagt wird das auch kaum wirtschaftlich machbar sein.
--
Tank nur das gute Super rein

http://www.wschwanke.de/ http://www.fotos-aus-der-luft.de /
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Wolfgang Schwanke wrote on Sun, 12 Jun 2011 17:15:46 +0200 in

D braucht das doch alles nicht. Die importieren dann den Sonnenstrom. Wie derzeit bei Atomstrom und Gas auch.

Ich vertraue da voll und ganz auf die innovativen Fähigkeiten der Menschheit. Japaner und Amerikaner forschen bereits daran und auch die Europäer machen vorsichtshalber mal mit
"2009: Several companies announce future SBSP partnerships and commitments, including Pacific Gas and Electric (PG&E) & Solaren,[66][67][68] Mitsubishi Electric Corp. & IHI Corporation,[69][70] Space Energy, Inc.,[71] and Japan Aerospace Exploration Agency.[72]
2010: Europe's EADS Astrium announces SBSP plans.[73][74][75]"
Ich denke da an 2050 bis 2100, wann das realisiert werden wird. Jedenfalls ist es keine stillstandswahrende Mangelverwaltung, wie sie die Windradbewegten anstreben.
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wrote:

Warum sollen wir derzeit Atomstrom importieren?
Sind seit dem Beginn des Moratoriums irgendwelche AKWs neu an das Netz gegangen?
Da die AKWs in der Merit-Order in den Ländern aus denen wir jetzt Strom beziehen ganz unten liegen ist es allenfalls Strom aus Kohlekraftwerken den wir beziehen. Oder meinst Du diese Länder haben bewusst billige AKWs in Reserve gehalten falls D mal seine AKWs vom Netz nimmt. Zudem gibt es keine zu geringe Erzeugungskapazität in D.
Du kannst das auch im Moratoriumsbericht der BNA nachlesen: http://www.bundesnetzagentur.de/SharedDocs/Downloads/DE/BNetzA/Presse/Berichte/2011/FortschreibungMoratoriumsBericht26Mai2011pdf.pdf?__blob=publicationFile
Zitate: Hinsichtlich des zeitlichen Verlaufs der Importe ist kein Zusammenhang zwischen der Höhe der Importe und einer eventuell zu geringen konventionellen Kraftwerkskapazität erkennbar. ... Dass Strom importiert statt national erzeugt wurde, ist Ergebnis des europäischen Strommarktes bzw. der Optimierung des Kraftwerkseinsatzes auf europäischer Ebene. ... Daher ist aus ökonomischen Erwägungen zu erwarten, dass der durch das Moratorium dem deutschen und europäischen Markt entzogene Kernkraftstrom nicht durch zusätzliche Erzeugung aus ausländischen Kernkraftwerken kompensiert wird. ... Ees ist nicht zu erwarten, dass im Ausland KKW-Kapazitäten zur Verfügung stehen, die derzeit aus Wirtschaftlichkeitsgründen nicht zur Stromerzeugung genutzt werden. Es müssen folglich andere Kraftwerkstypen die Erzeugung übernehmen.
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Emil Naepflein wrote:

Ach Emil, ist es so schwer zu begreifen, Strom kommt nicht einfach aus der Steckdose.
Der ausgefallene Atomstrom muss irgendwie ersetzt werden. Mehr Wind weht deshalb nicht und die Sonne scheint auch nicht kräftiger, weil wir AKW abgeschaltet haben.

Jaja, Strom kommt aus der Steckdose. ;-)

Das ist ja noch schlimmer.

Deutschland kann sich nicht mehr 24/7 selbst versorgen. Die ausgefallene Energie muss irgendwo herkommen. Die Stromproduzenten werden die Kraftwerke hochfahren, die am billigsten produzieren. Nicht immer werden Kraftwerke am Limit gefahren.

http://www.bundesnetzagentur.de/SharedDocs/Downloads/DE/BNetzA/Presse/Berichte/2011/FortschreibungMoratoriumsBericht26Mai2011pdf.pdf?__blob=publicationFile
Merkels Lügengeschichten?
Harald
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Am 14.06.2011 11:53, schrieb Harald Hengel:

Natürlich kann es das. Was wegfällt sind höchstens Stromexporte:
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/umwelt/1478283 /
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snipped-for-privacy@arcor.de on Tue, 14 Jun 2011 14:17:38 +0200:

http://www.science-skeptical.de/wp - content/uploads/2011/05/Lastflussbilanzierung_Deutschland.png
und nun?
Falk D.
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Am 14.06.11 16.33, schrieb F@lk Du_bbert:

... was nicht heißt, dass die Kapazität nicht da wäre. Der Strom ist nur auswärts billiger. Was für sich genommen ja auch eine durchaus interessante Aussage ist...
V.
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begin quoting, Volker Staben schrieb:

Stimmt.
Nicht unbedingt. Neben Kapazitätsgrenzen gibt es nämlich noch die Leitungskapazitäten als begrenzenden Faktor: Ggf. ist es eben nicht möglich, an sich vorhandene Leistung aus einer Region in eine andere zu transferieren, sondern die muß sehen, daß sie sie woandersher bekommt. Somit könnte es zu Importen kommen, obwohl die evtl. sogar teurer sind, als es inländische Produktion wäre.

... bzw. Spekulation ...

Sowas könnte natürlich, wenn dem so wäre, auch darauf zurückzuführen sein, daß in den Erzeugerländern "gespart", also keine angemessenen Sozial- und Umweltstandards beachtet werden.
Gruß aus Bremen Ralf
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Volker Staben schrieb:

Die ursprüngliche Behauptung war, dass DE Strom exportiert. Nun geben offenbar auch die zitierten Stellen zu, dass importiert wird.
Und prompt kommt dann hier ein "ja, aber...".
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mfg Rolf Bombach

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