Maerchenstunde Energie



http://www.co2-emissionen-vergleichen.de/Klimabilanz/Laendervergleich/proEinwohner/co2-vergleich-pro-Einwohner.html
Der durchschnittliche Deutsche erzeugt also doppelt so viel CO2 wie der Chinese. Allerdings gibt es doch mehr Chinesen als Deutsche, so dass der Effekt, den Deutschland auf das Weltklima ausübt, nicht sonderlich groß ist.
Weiter bezweifle ich, dass diese Zahlen korrekt sind. Es werden Zahlen für Energiererzeugung, Autoverkehr und Heizung erwähnt. Nicht erwähnt wird, dass in Deutschland in den letzten Jahren keinerlei Brandrodung in Regenwäldern und anderen Urwäldern stattfand. In anderen Ländern sieht es in dieser Hinsicht schlechter aus. So vermute ich, dass diese CO2 Belastung einfach totgeschwiegen wird.
Traue keiner Statistik, deren Hintergrund du nicht kennst. (Wolfgang Horejsi).
--
Wolfgang Horejsi www.gebrauchtemotorradersatzteile.de


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snipped-for-privacy@horejsi.de on Tue, 14 Jun 2011 08:37:25 +0200:

Die Zeiten, in denen der Deutsche mehr Rechte hat als seine östlichen Mitmenschen, wähnte ich in der Vergangenheit.
Falk D.
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Ach ja, noch eines: In China brennen ja einige unterirdische Kohleflöze. Auch der Punkt: Unkontrollierte Kohleverbrennung fehlt scheinbar in der Statistik völlig.
--
Wolfgang Horejsi www.gebrauchtemotorradersatzteile.de


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On Tue, 14 Jun 2011 06:35:06 +0200, "Wolfgang Horejsi"

Das ist eine ganz andere Baustelle:
_Jeder_ der 7 000 000 000 Einwohner darf in der Zeit zwischen 2010 bis 2050 nur noch 80 t CO2 emittieren, also 2 t pro Jahr. Der Teil der Weltbevölkerung, auf den wir Einfluss haben, sind die 80 Mio Einwohner in Deutschland, über das Verhalten der restlichen ca. 7 Mrd kann man nur spekulieren. Das 2-Grad-Ziel kann nur eingehalten werden / die Klimakatastrophe kann nur verhindert werden, wenn _alle_ diese Vorgaben (2 t / EW pro Jahr ab 2010) einhalten. Wenn das nicht geschieht (und die wissenschaftlichen Voraussagen, die von den politischen Führungen (weltweit) akzeptiert werden, zutreffen), dann kommt es zur Klimakatastrophe.
Bisher besteht politisch offenbar noch die Prognose, dass dieses Ziel erreicht wird, denn sonst wären ja Anstrengungen zur CO2-Einsparung völlig unsinnig.
Aber: wenn noch die Absicht besteht, das Ziel zu erreichen, dann müssen wir auf nationaler Ebene sofort handeln mit dem, was jetzt zur Verfügung steht und können nicht auf ein Perpetuum Mobile oder sonstige noch nicht verfügbare Technologien warten. Und wir können es uns nicht leisten, die Anwendung der jetzt verfügbaren Technologien durch endlose Planungsverfahren auf den St. Nimmerleinstag zu verschieben.
Natürlich wäre ein Stresstest, wie hoch die Wahrscheinlichkeit für das Erreichen der Klimaziele ist, angebracht. Ich bin mir aber nicht sicher, ob ein negativer Ausgang (eine sehr niedrige Wahrscheinlichkeit, das Ziel zu erreichen) überhaupt politische Folgen hätte. Dazu hat die "Energiespar-", "CO2-Spar", "Erneuerbare Energien-"(*) -Hype schon (auf allen Ebenen!) eine viel zu große Eigendynamik erreicht, ist ein viel zu großer Wirtschaftsfaktor geworden.
l.
(*) Was für ein lächerlicher, unsinniger Ausdruck! Wie soll Energie erneuert werden? Der 2. Hauptsatz der Thermodynamik (z. B. in der Form "In einem geschlossenen adiabaten System kann die Entropie nicht geringer werden.") besagt doch gerade, dass das eben _nicht_ möglich ist.
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Wer hat denn das festgelegt? :)

Da geht schon 1/4 fürs Ausatmen weg, bleiben noch 1,5 Tonnen. Ich denke das wird sich nicht durchhalten lassen. Selbst wenn der Strom abgeschaltet wird, Raumbeleuchtung mit Kerzen erzeugt ja schon mehr als das. Und wenn die Leute nicht nur vor sich hin hungern wollen sondern irgendwelche Arbeit verrichten, Maschinen betreiben oder mobil sein wollen, kannste das gleich ganz vergessen.

Du wirst den 80 Millionen Einwohner Deutschlands eine solche Beschränkung nur auferlegen können, wenn du vorher einen totalitären Staat errichtest. In einer freiheitlichen Gesellschaft ist sowas verfassungswidrig und ohnehin nicht durchsetzbar. Vom Rest der Welt nicht zu reden. :)

Du redest daher als sei das eine Gewissheit. Die Behauptung, der Mensch habe einen ursächlichen Anteil an der sogenannten "globalen Erwärmung" ist nichts als eine interessante Hypothese.

Die ganzen Erzählungen um diese Hypothese herum, von angeblichen Aufschaukeleffekten bis zur Bezeichnung "Katastrophe" kommen nicht aus der Wissenschaft, sondern aus Politik, Medien und Pressuregroups, die das mit ihren ganz eigenen Interessen verbinden. Diese unterhaltsame Science Fiction als bare Münze zu nehmen und darauf eine reale Politik zu bauen ist in hohem Maße fahrlässig. Eine Gradzahl für das "Weltklima" als politisches Ziel festzusetzen, so als habe die Menschheit eine Wettermaschine mit eingebautem Thermostaten zur Verfügung, ist der absurdeste Schildbürgerstreich der Geschichte.
--
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Am 14.06.2011 11:03, schrieb Wolfgang Schwanke:

Nein, Wolfgang - das geht nicht weg. Das ist nur euer ewig neuer Versuch, eure Leserschaft zu verblöden. http://de.wikipedia.org/wiki/Kohlenstoffzyklus

So gewiss wie tausend andere wissenschaftliche Fakten, denen du täglich unterworfen bist, obwohl du sie nicht nachvollziehen kannst. Oder weißt du, welche Substanzen in deiner Creme gegen Fußpilz drin sind und warum sie wirken? Sieh mal - das haben andere schlaue Menschen sich für dich ausgedacht.
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Ich nehm den Klimawandelismus inhaltlich nicht ernst, erwarte also bitte nicht dass ich mich mit der CO2-Diskussion auf Augenhöhe beschäftige. Ab und zu ein bisschen Sand ins Getriebe der Ideologie, wenn sie allzu schwachsinnige Blüten treibt, das macht mehr Spaß.

Nein eben nicht. Klimawandelismus ist keine Wissenschaft, sondern ein fiktionales Narrativ verschiedener Interessengruppen, die sich lediglich eine wissenschaftliche Hypothese als Auslöser nehmen, um darauf ein ganzes Gebäude weltanschaulicher Dogmen zu bauen, die keinerlei Beziehung zu der ursprünglichen These mehr haben sondern frei hinzuphantasiert sind.
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Am 14.06.2011 12:32, schrieb Wolfgang Schwanke:

Wenn nicht du, wer dann überhaupt? Schließlich ist der Klimawandelismus deine Kreatur. Kannst du mit deiner wertvollen Zeit nicht was Besseres .. ? Ach nee, ich lass es. Du kannst nicht.

Trotziges Kind, das lieber weiter in die Hose machen will.
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Ich nehme ihn als politische Kraft sehr ernst, aber nicht die Aussagen die er macht. So wie der Glaube an das "Waldsterben" damals eine politische Kraft war, auch wenn sie völlig falsch lag. Oder wie der Islamismus als politische Kraft zu berücksichtigen ist, auch wenn man kein Moslem ist.

Du meinst die Vokabel, das Denkgebäude ganz sicher nicht. Es könnte vielleicht stimmen, bin aber nicht sicher. Ich erhebe jedenfalls kein Urheberrecht drauf. Gegen meine Urheberschaft spricht, dass der Begriff "climate changeism" sich schon auf einige Jahre alten Blogeinträge findet, und die ist ganz gewiss nicht von mir. Vielleicht hat sie irgendwer übersetzt und ich hab das lediglich aufgeschnappt.
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wrote:

Die Klimapäpste. Siehe z. B. Factsheet Nr. 3/2009 des wiss. Beirates der Bundesregierung globale Umweltveränderungen (WBGU) "Der WBGU-Budgetansatz": ... eine verbindliche Obergrenze in Form eines CO2-Budgets vor, das global bis 2050 emittiert werden darf. Je höher die Wahrscheinlichkeit sein soll, die Erwärmung auf 2°C zu beschränken, desto kleiner ist das globale Budget. Der WBGU schlägt für den Zeitraum 2010–2050 ein Globalbudget von 750 Mrd. t CO2 vor. Damit ließe sich die Klimaerwärmung mit einer Wahrscheinlichkeit von zwei Dritteln auf 2°C begrenzen. ..."
von da kann man leicht weiterrechnen: 750 Mrd t CO2, verteilt auf 7 Mrd Menschen macht 107 t/Mensch für 2010 bis 2050. 2010 und 2011 werden wir je 10 t/EW emittieren, macht ab 2012 87(7-20)t / 38 Jahre = 2,3 t /Jahr und Einw.

Nein, soviel fossile Kohlenstoffverbindungen sind in unserer Nahrung nicht vorhanden, das schmeckt nur manchmal so. Ebensowenig muss die Grillkohle berücksichtigt werden, nur der Grillazünder (Ölprodukt). Auch Hackschnitzel für die Heizung braucht man nicht zu berücksichtigen und Biogas, nur den Sprit für die Trecker, die Holz, Mais, Triticale "ernten".

Auch wenn wird das CO2 aus der Nahrung nicht berücksichtigen müssen, wird es sicher sehr schwer.
Aber je später wir massivste Maßnahmen einleiten, desto niedriger ist die noch verfügbare Menge für den Rest der Zeit. Wenn wir bis 2021 weiter 10 t /EW*a verbrauchen, dann steht uns für die nächsten 20 Jahre gar kein fossiles CO2 mehr zu: Zurück zur Steinzeit, sowohl was den Energieverbrauch, den Einsatz von fossilen Stoffen für die Produktion - und damit auch letztlich die Bevölkerungsdichte angeht.
Mit 2 t kann man wohl grade noch auskommen, Indien emittiert 1 t/EW*a, China 2 t/EW*a, Frankreich 6 t/EW*a, Deutschland 11 t/EW*a (http://www.bmu.de/klimaschutz/doc/print/2976.php )
Wenn die Planfeststellungsverfahren für weitere Windkraftanlagen sich wie bisher über viele Jahre hinziehen, dann werden wir mit den Investitionen für Strom ohne fossile Kraftstoffe zu spät kommen. Wenn Desertec-Strom erst 2020 fließt, ist es zu spät.

Das ist eine politische Fragestellung. Wenn die so entschieden wird wie du vermutest, dann wäre es vom naturwissenschaftlichen Standpunkt her logisch, nicht in teure PV/Wind/etc-Energie zu investieren sondern in Deiche, Hochwasserregulierungsmaßnahmen, klimaangepasste Häuser, Züchtung von klimaangepassten Nutzpflanzen und Nutztieren, Bau von sturmfesten Freileitungen, Oberleitungen, Sendemasten, etc etc.

Nein, ich habe das sehr wohl ausgespart: "[wenn] die wissenschaftlichen Voraussagen, die von den politischen Führungen (weltweit) akzeptiert werden, zutreffen" habe ich weiter unten wohlweislich eingeschränkt.
Das ist die Beschlusslage (u. a.) der deutschen Bundesregierung. Wenn die unrichtig ist, dann ist die gesamte Klimaschutz-/CO2spar-/Erneuerbare Energien-Bewegung ein riesiger Schwindel, der nur dazu dient, von anderen Problemen abzulenken und riesige Profite einzufahren, oder?
Allerdings: wenn man nicht genau weiß, was passieren wird, dann ist es wohl besser, sich auf die negativste Variante einzustellen.

Nun, es gibt schon eine ganze Reihe von Anhaltspunkten, die das nicht nur als Hypothese erscheinen lassen.

Das vermag ich nicht zu sagen. Dazu habe ich mich zu wenig mit der Materie befasst. Kannst du sicher sagen, dass die oben von dir genannten Effekte nicht von der Wissenschaft in die Diskussion eingebracht wurden? Ich bin erstmals ca 1980 mit der Thematik konfrontiert worden durch einen Geologen, der über Paleoklimatologie gearbeitet hat.

Ich kann mir dazu kein Urteil anmaßen, meine klimatologischen Kenntnisse sind nur ganz rudimentär (polare Luftmassen, tropische Luftmassen, Frontalzone, tropische Tiefdruckrinne, subpolare Tiefdruckrinne, innertropische Konvergenz, ...).
l.
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Ach so ja, CO2-Rationierung als politische Absicht ist mir bekannt. Das ist aber kein irgendwie logisch oder gar wissenschaftlich hergeleiteter Wert, sondern einfach ein willkürlich gesetztes politisches Ziel.

Bitte verwende nicht immer das Wort "naturwissenschaftlich". Nichts von dem was Du vorträgst hat irgendwas mit Wissenschaft zu tun.

Oder noch andere Ziele als die vorgeblichen verfolgt, oder kollektive Dummheit. Ja.

! Das nennt der Ökologismus das "Vorsorgeprinzip". Wichtiger Punkt. Denk mal nach was die Konsequenz dieses Prinzips ist: Man müsste sich gegen jedes vermeintliche oder tatsächliche Risiko absichern, selbst gegen Risiken mit mikroskopisch geringer Eintrittswahrscheinlichkeit. Man müsste jeder Warnung Gehör schenken, egal von wem sie kommt und egal wie glaubwürdig die Warnenden sind, wenn nur der geringste Funke einer Chance bestünde dass sie nicht komplett falsch liegen. Und man müsste für die Vorbeugung jedes dieser herbeigefürchteten Risiken maximalen Aufwand ohne jede Rücksicht auf die Bezahlbarkeit treiben.
Es wird schnell klar, dass das gar nicht geht. Eine Gesellschaft, die so handelte, würde ihr eigenes Grab schaufeln. Das "Vorsorgeprinzip" in der Form wie Du es formulierst, so einleuchtend es auf den ersten Blick zu klingend scheint, ist in Wirklichkeit irrational und selbstmörderisch.
Also nein. Was eine Gesellschaft tun muss ist, behauptete Risiken zunächst zu überprüfen und eine Kosten-Nutzen-Analyse für die vorgeschlagenen Gegenmaßnahmen machen. Behauptete Risiken, die sich einer Prüfung entziehen, sollte eine rational handelnde Gesellschaft mit größter Skepsis begegnen und sie nicht blindlings glauben. Die Skepsis sollte umso größer sein, je teurer die vorgeschlagegen Gegenmaßnahmen sind. Wenn das behauptete Risiko nicht überprüfbar ist, aber die Gegenmaßnahmen billig, kann man zur Not sagen "schadet ja nix wenn wir uns wappnen" und die Maßnahmen ergreifen, denn es ist dann so oder so kein Verlust. Wenn das behauptete Risiko nicht überprüfbar, die "Gegenmaßnahmen" dagegen extrem teuer sind, ist es rational, die "Warnung" zu ignorieren und nichts zu tun. Denn das Risiko, enorm hohe Belastungen für NICHTS auf sich zu nehmen, ist ggf. höher.

Die von Dir richtigerweise gewählte Formulierung "Anhaltspunkte" sagt eigentlich genau das aus. Irgendwo hab ich vor kurzem gelesen, die "menschengemachte globale Erwärmung" ist ein "Indizienprozess". Das trifft es. Die behaupteten Ursachenketten sind nicht belegt, man vermutet sie lediglich. Und daran gibt es Zweifel.
Es ist aber noch mehr als das zu belegen, um die vorgeschlagenen "Gegenmaßnahmen" zu ergreifen. Es genügt nicht, nur zu belegen dass die Menschheit einen messbaren Einfluss auf das Weltklima ausübe. Das allein wäre noch kein Grund, etwas dagegen zu unternehmen. Zu belegen wäre weiterhin, dass der Einfluss schädliche Folgen habe, und dass Gegenmaßnahmen Aussicht auf Erfolg haben, und dass der Erfolg höheren Wert habe als die Kosten.
Festzustellen ist derzeit, dass keiner dieser Belege je geführt wurde.

Du trennst zu wenig Wissenschaft von gesellschaftlichen Effekten. Aus der Wissenschaft stammt ganz sicher die Hypothese, dass menschengemachtes CO2 in der Lage sei, das Weltklima zu erwärmen. Keine Frage. Aber da ist auch schon das Ende dessen was die Wissenschaft sagen kann.
Nicht aus der Wissenschaft stammen die Behauptungen: - Das ist schlecht - Es kann verhindert werden - Es soll verhindert werden - Es lohnt sich, das zu verhindern
Wertungen und Handlungsaufrufe sind nämlich nicht das Metier der Wissenschaft. Deine Wortwahl "Katastrophe" nimmt ebenfalls kein Wissenschaftler in den Mund. Dieses dramatisierende emotionale Vokabular stammt aus dem Öko-Politik-Medien-Diskurs. Es ist ein politischer Vorgang, kein wissenschaftlicher.
Platt gesagt: (Manche) Wissenschaftler sagen: "Es wird vielleicht wärmer", zucken dann mit den Schultern und gehen wieder in ihr Labor zurück. "Schrecklich Katastrophe wir werden alle sterben" sagt Greenpeace unisono mit der halben deutschen Medienlandschaft und Tante Merkel.

Das musst du auch nicht. Du musst erkennen, dass es im Kern keine wissenschaftliche Debatte ist. Das lässt sich ganz formal nachweisen, anhand der Tatsache dass Wertungen und Handlungsempfehlungen unwissenschaftlich sind. Es lässt sich empirisch nachweisen, indem Du mal guckst woher uns alle die Kassandrarufe einer "Katastrophe" erreichen. Aus Forschungsinstituten nicht, stimmt's? Es lässt sich weiterhin daran nachweisen, dass Klimawissenschaftler unterschiedlicher Herkunft diesen Trennungsstrich sehr deutlich ziehen. (Beispiele: Judith Curry, Bob Carter)
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Am 14.06.2011 17:34, schrieb Wolfgang Schwanke:

Das Vorsorgeprinzip ist u.a. Grundlage medizinischer Maßnahmen und hat mit irgendwelchem "Ökologismus" nichts zu tun. Darunter fällt z.B. die Kampagne, zur Vorbeugung von Geschlechtskrankheiten oder AIDS Kondome zu benutzen.

Das interessiert Versicherungen nicht, die rechnen einfach. Nur AKW-Havarien, die werden wirklich nicht versichert.

Und hier wechselt Wolfgang ganz schnell das Thema.
Schade - wo wir doch gerade anfingen, einem hochkompetenten Vortrag über Risiken und Versicherungen zu lauschen. Aber die Kurve zu den Klimatologen muss ja rechtzeitig gekratzt werden.

"Du magst nicht über mein Lieblingsthema reden. Mein schöner Klimawandelismus."
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Du hast mal wieder den Kontext gesnippt. Die Vorlage war die Aussage des Vorposters

Also "sich in jedem Fall auf das Schlimmste vorbereiten".

Das Vorsorgeprinzip in der hier diskutierten Form ist Kernbestandteil des Ökologismus, das weiß sogar deine geliebte wikipedia.
http://de.wikipedia.org/wiki/Vorsorgeprinzip
Wie so oft weiß die englische aber mehr, Genaueres und Ideologiefreieres:
"Principle #15 of the Rio Declaration notes:
In order to protect the environment, the precautionary approach shall be widely applied by States according to their capabilities. Where there are threats of serious or irreversible damage, lack of full scientific certainty shall not be used as a reason for postponing cost-effective measures to prevent environmental degradation."

Die Medizin-Analogie zum Klimawandelismus wäre, ein 20-köpfiges Team der teuersten Fachmediziner aus allen Kontinenten auf eigene Kosten einfliegen zu lassen, um diese mit dem aufwendigsten und teuersten Therapiemöglichkeiten am Markt seinen vermuteten Heuschnupfen behandeln zu lassen, von dem der Hausarzt meint dass es wahrscheinlich ein harmloser Alltagsschnupfen ist und keiner Behandlung bedarf.
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Wolfgang Schwanke schrieb:
....

Da ist er ja in guter Gesellschaft. Ausser "Zweifel" hast du bis jetzt keine wissenschaftliche Argumente auf den Tisch gelegt.

Besten Dank für die klare und begründete Aussprache für die Kernenergie.

Jaja, irgendwo gelesen. Die Klimaskeptiker verbreiten diese Zweifel, um später als "Argument" darauf hinzuweisen, es kursieren viele Zweifel.

Du hattest in einem früheren Posting behauptet, es gäbe keine stichhaltigen Argumente für die anthropogene Ursache des CO2-Anstiegs. Immerhin geben die Klimaskeptiker mittlerweile zu, dass es einen CO2-Konz-Anstieg gibt, BTW. Der fossil hinzugekommene Anteil kann mit Isotopenanalyse genau quantifiziert werden. Auch ist der CO2-Kreislauf mittlerweile hinreichend bekannt. Kurzum, du führst ein Rückzugsgefecht, um Zeit zu schinden.

Dafür gibt es Institutionen wie das CCC und die kommen durchaus zum Schluss, dass es billigere Massnahmen als Fotovoltaik gibt, etwa durch Umsiedlung der durch Meeresspiegelerhöhung bedrohten Nationen.

Es ist das Standardvokabular der AKW-Gegner.
--
mfg Rolf Bombach

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Das ist auch nicht meine Absicht. Ich will darauf hinweisen, dass es eine eminent politische Diskussion ist. Das pseudowissenschaftliche Gelaber über vermeintliche CO2-Mechanismen ist im Prinzip unwichtig und bringt uns so oder so nicht weiter.

Du musst irgendwas falsch verstanden haben. :)

Du musst noch was anderes falsch verstanden haben.

Das ist mir komplett egal. Es folgt nichts Bemerkenswertes daraus. Lass den CO2-Anteil Karussell fahren, interessiert mich null, weil es in Wahrheit für die politischen Folgen keine Rolle spielt.

Da du bisher nicht verstanden hast, was eigentlich mein Ansatzpunkt ist, scheint mir dein Urteil übereilt.

Den Chaos Computer Club?

Selbst ein Klimawandelist muss eingestehen, dass das Quatsch ist. Im Moment ist da niemand bedroht, jetzt irgendwen umzusiedeln wäre absolut hirnrissig. Da müssten Millionen von Menschen zu absurdistanischen Kosten den Standort wechseln und woanders heimisch werden, im Gegenzug bliebe wertvolles Land ungenutzt. Offensichtlich Lötzinn.
Wenn da eines Tages irgendein Meeresspiegel ansteigen sollte, dann wird man das schon rechtzeitig bemerken und dann darauf reagieren. Dafür wird die Zeit dann schon locker reichen, denn Meeresspiegel haben die Angewohnheit, ihren Pegel LAAAAANGSAAAAM zu verschieben. Das dauert Jahrhunderte bis irgendwelche spürbaren Folgen eintreten, SELBST WENN der Klimawandelismus Recht hat. Solange da kein Meeresspiegel spürbar steigt, gibt es nichts zu reagieren. Schon gar nicht für komplette Nationen.

Ich bin weder AKW-Gegner noch AKW-Befürworter. Noch ein Thema das mir komplett egal ist. Ich diskutiere bei beiden Thematiken von einem ganz anderen Ansatz aus.
--
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snipped-for-privacy@sig.nature on Wed, 15 Jun 2011 01:20:52 +0200:

Tuvalu hat bereits ein fünftel der Inseln verloren.
Falk D.
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F@lk Du_bbert wrote on Wed, 15 Jun 2011 01:53:04 +0200 in

http://de.wikipedia.org/wiki/Tuvalu
"Auswertungen von Satellitenbildern zufolge wurden die Inseln bzw. die zugehörigen Korallenriffe in den letzten 60 Jahren größer. Demnach wird das Ansteigen des Meeresspiegels derzeit durch Anspülungen und Sedimentierung mehr als ausgeglichen. .... Zudem wird die Form der Inseln verändert, während an einer Stelle Land verloren gehe, wachsen die Inseln an anderen...."
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On Wed, 15 Jun 2011 02:46:32 +0200, PT-999478 wrote:

Faszinierend! Sollte bei den Wikipedioten langsam Vernunft einkehren?!
Carsten
--
"Das Problem der Tretminen kann man nur Schritt für Schritt lösen!"
Helmut Kohl
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on Wed, 15 Jun 2011 01:20:52 +0200:

Ich weiß nich was Deiner Meinung nach Tuvalu verloren haben könnte, aber was auch immer es sein mag, ein steigender Meeresspiegel kann es nicht sein, denn der steigt da gar nicht.
http://mclean.ch/climate/Sea_Level_Tuvalu.htm
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On Wed, 15 Jun 2011 09:12:55 +0200, Wolfgang Schwanke wrote:

Deshalb werden diese Leute ja auch als Lügner bezeichnet.
Carsten
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http://www.nichtlustig.de/toondb/030711.html

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