Maerchenstunde Energie

Jochen Kriegerowski schrieb:


Du meinst also, man entnimmt den natürlichen Wäldern die Bäume, die kurz vor dem natürlichen Tod stehen. Dann fehlt aber im Wald die Lebensgrundlage für für allerlei Kleingetier, Pilze, Bakterien, etc. die Grundlage wür neues Wachstum. Hinzu kommt, dass die Erntemaschinen den Boden verdichten, was weitere Probleme nach sich zieht. bzw. du wegen Unterholz ohnehin niocht dran kommst.

Wie kommst du dran? Wie ersetzt du die fehlende Düngung durch das verrottende Material? Ausserdem, wenn sie von allein umfallen, ist ein großer Teil bereits verrottet. Wenn du den entnimmst störst du das Ökosystem, Baumschadlinge können sich ausbreiten, der ganze Wald kann gefährdet werden.

Pestizide hast du vergessen.

Das ist wohl richtig.

Nein, du du vergisst viele Einflüsse.

Bist du sicher? Die Erde, bzw. die Lebensmöglichkeiten haben sich verändert. Pflanzenarten sterben aus, Tiere sind ausgestorben, dafür haben sich andere Pflanzen, andere Tiere entwickelt, die mit der jeweiligen Situation klar kamen. Was wir aber wollen ist, die Erde in einer Form erhalten, die möglichst optimal menschliches Leben ermöglicht.

Tja, das ist die Problematik, wir Menschen möchten die Erde so erhalten, dass wir weiter leben können. Ich schätze, es wir nicht gelingen. Wir sind zu intelligent um uns zu erhalten.
Harald
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Am 01.06.2011 15:25, schrieb Harald Hengel:

Richtig. Das war nur als Argument gedacht, um deine Aussage, Baumfällungen würden *zusätzliche* Bäume entnehmen, zu entkräften.

Weiter leben können werden wir vermutlich schon. Nur sollten wir uns vom Gedanken verabschieden, den Status Quo fixieren zu können. Stillstand ist in der Natur nicht vorgesehen.
Wir sollten unsere Anstrengungen eher dazu verwenden, unser Leben auf Veränderungen einzustellen, als völlig aussichtslos zu ver- suchen, natürliche Veränderungen irgend wie aufzuhalten.
Die Erde wird wärmer, der Meeresspiegel steigt, Inseln und flache Teile der Kontinente versinken. Vielleicht. Andererseits werden vermutlich wunderschöne Landschaften in der Antarktis aufgetaut, die Lebensverhältnisse in Nordsibirien, Alaska, im Youkon werden annehmbar... Die bewohnbare Fläche der Erde wird vermutlich nicht kleiner.
Gruß Jochen
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Hi, also wäre es an der Zeit, jetzt in Zaunfabrikanten in Sibirien zu investieren. Kann ja wohl nicht angehen, die schönen neuen Landschaften mit irgendwelchen Exinsulanern zu verstopfen.
--
mfg,
gUnther
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Jochen Kriegerowski schrieb:

Konntest du aber nicht.

Es geht nicht ums Fixieren, es geht darum mit dem zerstörerischem Werk aufzuhören.
Harald
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Am 02.06.2011 04:14, schrieb Harald Hengel:

Man will nicht, dass es wärmer wird. Mann will nicht, dass die Meere steigen, man will nicht dass Tiere aussterben.... Man will seine Lebensweise möglichst nicht ändern, man will nicht in bewohnbare Gebiete ziehen wenn die Halligen verschwinden, Man will nicht auf den Hafen in Rotterdam verzichten. Was ist das anderes als den Status Quo fixieren?
Andererseits ist es gerade die Veränderung die z.B. Landschaft erhält. Was würde passieren, wenn z.B. Deutschland nicht ab und zu komplett vergletschern würde? Keine Mecklenburgische Seenplatte, keine malerischen Hügel- ketten AKA Endmoränen.... alles glatt und plattgebürgelt. Von Zeit zu Zeit muss das durch Gletscher erneuert werden sonst wird es durch Erosion vernichtet. Will man der Nachwelt die Erholungsräume nehmen? Klimaänderungen aufzuhalten *ist* zerstörerisches Werk.
Wenn man könnte würde man vermutlich auch versuchen Erdbeben zu verhindern. Dass man damit auf lange Sicht Gebirge vernichtet, die Erde zu einer glattpolierten komplett wasserbedeckten Kugel macht verschweigt man.
Gruß Jochen
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On Thu, 02 Jun 2011 06:07:20 +0200, Jochen Kriegerowski wrote:

Und es ist völlig unrealistisch. Man zerstört erstmal die Gesellschaft selbst.
Carsten
--
Benzinsteuer subventioniert Hundeschlitten

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Harald Hengel schrieb:

Grosse Teile Europas waren abgeholzt worden. Was heute rumsteht, ist Forst, nicht Wald, von Ausnahmen abgesehen.

Wir haben Nutzwald seit Jahrhunderten. Auch wenn die Verhältnisse nicht genau bekannt sind, hat man Erfahrung mit der Nutzung.

Die müssen eh entnommen werden. Wir haben keinen Urwald, das sind eh Baumplantagen. Die gehen kaputt, wenn man da nicht aufräumt. Es sei denn, man will "Naturschutzgebiete".

Das ist schwer auszurechnen. Die Energiepflanzen (Bäume etwa) werden ja nachgepflanzt und in diesem Sinne mehrfach verwendet ;-). Die Pflanzen verrotten nicht in der Natur, sondern werden z.B. zu Heizzwecken genommen. Dort substituieren sie dann den Energiemix, der zum grössten Teil aus fossilen Energieträgern bestritten wird. Der Trick ist also, dass die Pflanze richtig genutzt einen _negativen_ CO2-Ausstoss hat. CO2-neutral ist das Verrottenlassen oder das Verwenden in Anwendungen, auf die man ohne den Rohstoff gar nicht kommen würde, in Grillfeuern etwa. Aber wie gesagt, CO2-neutral bei Pflanzennutzung ist keinesfalls optimal.
--
mfg Rolf Bombach

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Dann hättest du dir den Vergleich mit Arsen und Knollenblätterpilzen besser gespart.

Es hat was damit zu tun, deinen Vergleich mit Arsen und Knollenblätterpilzen ad absurdum zu führen.

Das hätteste dir besser vor diesem Vergleich überlegen sollen.

Jeden der deinen Vergleich mit Arsen und Knollenblätterpilzen gelesen hat.

Es kann von Pflanzen absorbiert werden.

Schreibst du zu uns aus der Kalahari?
--
Tank nur das gute Super rein

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On Tue, 31 May 2011 04:17:54 +0200, "Harald Hengel"

Fixierung von CO2 erfolgt noch durch die Torfmoose in den Tundrengebieten.
Zweiter wesentlicher Prozess, der CO2 fixiert ist die Verwitterung von Silikatgesteinen mit der Bildung von SiO2 und von Ca(HCO3)2 und Mg(HCO3)2.
Dritter Prozess eventuell die Ablagerung von Methanhydrat
Vierter Prozess eventuell die Ablagerung von Faulschlämmen in Meeren und sonstigen Gewässern, also Fixierung durch Algen.
l.
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Ludger Averborg schrieb:

Du hast die Lösung gefunden, der Nobelpreis ist die sicher. Für müssen uns ja keine Gedankenmehr über Kohle und Ölverbrennung machen, der Anstieg der CO2 Konzentration in der Atmospähre ist ja gebremst, man muss ja nur deinen Ideen folgen.
Oder vielleicht doch nicht?
Harald
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snipped-for-privacy@sig.nature on Tue, 31 May 2011 01:42:19 +0200:

Von Arsen kann man auch Mangel haben. Es ist ein lebensnotwendiger Stoff.
Falk D.
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F@lk Du_bbert wrote:

Das gleiche gitl für Salz. Nahezu jeder auf der Erde dürfte eine sicher tödliche Dosis Salz in seinem Haushalt haben. Im Lebensmittelhandel findest du Mengen, mit denen du hunterte Menschen vergiften kannst.
Harald
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Am 12.06.2011 22:18, schrieb Harald Hengel:

Bartwickelmaschine!
Schon mal den Namen "Paracelsus" gehört?
Etwas erweiterte Variante seines Spruchs: "Der Unterschied zwischen Lebensmittel, Medikament und Gift ist die Dosis!"
Grüße, Uwe
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on Tue, 31 May 2011 01:42:19 +0200:

Euer ganzer Vergleich von CO2 mit starken Giften ist Quatsch. Jeder von euch atmet in jeder Sekunde CO2 aus.
--
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Ein Rechenzentrum wo ich mal taetig war, waere im Brandfall mit CO2 geflutet worden. Folge: Brand geloescht, aber "vergessene" Menschen im Raum tot umgefallen. Diese Gefahr sehe ich bei der angedachten Speicherung von Kohlenstrom-CO2 in der Erde auch, sollte so ein Speicher mal undicht werden und schlagartig grosse Mengen CO2 entweichen.
IMHO sollten sich die 4G endlich mal auf die Hinterfuesse stellen und in regenerative Energien investieren, anstatt wie besessen an ihren veralteten Technologien festzuhalten. Sonst sind sie bald weg vom Fenster.

E10 war ein Ansatz die Verbrennungsmotor-Mobilitaet teilweise auf Regenerativ umzuruesten. Ob dieser Ansatz nun gut oder schlecht war, sei dahingestellt. Aber jetzt zu glauben, man koennte weiterwursteln wie bisher, wird dieser Mobilitaet beschleunigt den Gar ausmachen.
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Ja und man kann in Wasser ertrinken. Trotzdem nennt niemand Wasser Gift oder schlägt vor, den Umgang damit zu reglementieren.

Sämtliche Probleme, die die aktuelle Ökopolitik zu "lösen" versuch, existieren überhaupt nicht.
--
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Wolfgang Schwanke wrote:

Ich sehe an vielen Stellen Schutzmassnahmen gegen Ertrinken, ist das kein regelementieren?
Harald
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Wolfgang Schwanke schrieb am Mon, 13 Jun 2011:

Ah ja, das bekannte, höchst gefährliche Dihydrogenmonoxid, das jedes Jahr mehr Todesopfer und höhere Schäden (bzw. und Kosten zu deren Vermeidung) verursacht als die meisten anderen Chemikalien.... ;-) http://www.dhmo.de /
MfG Gerald
--
No trees were killed in the sending of this message. However
a large number of electrons were terribly inconvenienced.
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X-No-Archive: Yes
begin quoting, Martin Kobil schrieb:

Was ist ein Gar?
Gruß aus Bremen Ralf
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R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen:
adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission
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vielleicht besser so:
.... den Garaus machen?
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