X-No-Archive: Yes
begin quoting, Michael Buchholz schrieb:
Dassen für'n Bekloppter?
Genau!
X-No-Archive: Yes
begin quoting, Michael Buchholz schrieb:
Dassen für'n Bekloppter?
Genau!
X-No-Archive: Yes
begin quoting, Roland Damm schrieb:
Ein Generator kann mehr oder weniger Blindleistung erzeugen, ja.
Kurzbeschreibung des Verhaltens im Netz: Wirkleistungsänderungen wirken auf die Frequenz (wegen der Leistungsbilanz, deren Unausgeglichenheit die unmlaufenden Maschinen in der Gesamtheit beschleunigt oder abbremst), und Blindleistungsänderungen wirken auf die Spannung (weil "das Netz" eben eine komplexe Impedanz darstellt, die mit der Quellimpedanz in Reihe liegt).
Damit das Netz insgesamt stabil ist, ist notwendige Voraussetzung, daß mit zunehmender Frequenz ein Erzeugungsüberschuß reduziert wird, und umgekehrt. Das "Frequenzregime" beschreibt lediglich, wie sich die Generatoren diese Regelaufgabe, insbesondere für transiente Vorgänge, untereinander aufteilen - bei einer Frequenzänderung df (und die ist logischerweise überall in einem Synchronnetz gleich) sollten daher alle Generatoren ihre Leistung um einen gleichen prozentualen Anteil
-c*df ändern, wobei das "c" in der Kennliniensteigung drinsteckt (kurzzeitige df-Änderungen integriert bei Synchrongeneratoren ohnehin schon das Rotationsträgheitsmoment der Maschinen weg).
Das geht nur und ausschließlich über die Wirkleistung - Blindleistung transportiert im Mittel keine Energie und kann keine mechanische Leistung umsetzen!
(Klar ist, daß die primäre Frequenzregelung nur eine *transiente* Stabilität gewährleistet - sie kann natürlich keine netzweite (quer durch Europa) ausgewogene Lastverteilung sicherstellen, mithin kann auch der einzelne Generator an der Netzfrequenz gar nichts verstellen, sondern nur schnellen Änderungen tendenziell entgegenwirken und sich beim Verlassen eines Toleranzbandes wegschalten - den "Takt" müssen irgendwo im Netz "die Großen" vorgeben (und tun das auch), und die lokale Leistungsbilanz muß auch eingestellt werden, was technisch durch Spannungsregelung geht: Wenn ich an "meinem" Ende der Leitung die Spannung höher drehe, fließt die Energie von mir weg - welche Leistung dabei übertragen werden soll, wird vorab mit denen "am anderen Ende" vereinbart, sonst gucken die dumm.)
Die Blindleistungsbilanz muß natürlich auch ausgeglichen sein, sonst ändert sich die Spannung (was indirekt auch die Wirkleistung ändert - da die einzuhaltenden Spannungen aber festliegen, bleibt den EVU nichts anderes übrig, als die erzeugte Wirkleistung - bei Synchronmaschinen über die Erregung, was automatisch geht - passend einzustellen).
Eine WKA "fummelt" am besten gar nicht an der Netzregelung herum - eine gleichmäßige Leistung kriegt die sowieso nicht hin, weil es keine nicht-böigen Winde gibt, also wartet man vor dem Ausgleich der Schwankungen am besten bis zum nächsten starren Netzknoten ab, an dem sich schon einiges weggemittelt hat (die Böenzelle wandert nämlich mit der Windgeschwindigkeit durchs Land und trifft dann eine WKA nach der anderen), und überläßt das Regeln dann dem nächsten größeren Kraftwerk. Die WKA kriegen einfach nur aufgegeben, ihren Flickernanteil im Zaum zu halten, also nicht allzusehr an der Netzspannung zu wackeln - normalerweise ist das auch kein Problem, so hoch ist die Erzeugerdichte des Windes im Netz nicht, und wenn man doch mal einen ganzen Windpark aufm Haufen hat, dann muß der Betreiber eben in den sauren Apfel beißen und eine Phasenschiebermaschine zum Regeln mitlaufen lassen - an sich kriegen das aber schon die Frequenzumrichter in den WKA selbst hin.
Gruß aus Bremen Ralf
Ack. Extensiv bewirtschaften kann jeder. Wer hat, der hat.
Das wäre die Lösung, die ich bevorzugen täte. Die Dimensionen des Zentralgestirns sind so groß, dass die paar Containerle dort wirklich garkeine Rolle mehr spielen täten. Und die Container kommen _sicher_ nicht zurück, dazu ist die Anziehungskraft der Sonne viel zu groß.
Man müßte nur sicherstellen, dass wenn der Start schief geht, die "Ware" sicher wieder landet, und das sie zusätzlich so eingegossen ist, dass das die einzelne Einheit einen Absturz überlebt. Dann noch Ortungssender für den übelsten der Fälle dran, einmal "bangen" beim Start und gut ist für die Ewigkeit
Angeblich sollen zum Anfang eines neuen Jahrhunderts, wenn man so die Historie betrachtet, die Menschen immer etwas komisch drauf gewesen sein. Im Laufe der Zeit legt sich das dann und die Zuversicht, Probleme lösen zu können, wenn man sie nur anpackt, nimmt zu ...
Gruß Oliver
Oliver Bartels schrieb:
Dir ist aber schon klar wieviel Energie nötig ist um so eine Kiste von der Erde zur Sonne zu befördern? Immerhin beträgt die Umfangsgeschwindigkeit der Erde auf ihrer Bahn um die Sonne etwa
100000km/h.Gruß Dieter
Wäre mir nicht bekannt, dass es gelassen wird.
Die Technik _wird_ eingeführt, _wo_sinnvoll_.
Und da, wo es sich trotz der hohen Subventionen beim Einspeisepreis nicht rechnet, ist es eben nicht sinnvoll, so einfach ist das.
Es ist leider nicht ganz so einfach, weil jeder Trafo einen Wirkungsgrad hat und die Menge der lokal transferierten Leistung über die Spannung gesteuert wird, hingegen die Gesamtbilanz über die Frequenz. Die Dorfbewohner täten sich über die Spannungsschwankungen sicher sehr "freuen".
Fernwirksysteme gibt es seit einigen Jahrzehnten, Du tust hier gerade so, als sei der Computer erst gestern erfunden worden.
Remember: Schon um 1970 herum gab es Mikroprozessoren, um 1980 sogar in handelsüblichen Geräten ...
Ach:
Solltest Du anderes wissen: Ab zum Patentamt, die nehmen auch Agrarerfindungen an ;-) Auf die "wir brauchen keinen Stickstoff-Dünger mehr" Genveränderung sind sie alle scharf (*).
Again: Bei Kraftstoffen reden wir von _intensiver_ Landwirtschaft, nicht von Bioanbau.
( (*) : Ach so, ich vergaß, Gentechnik gilt in der Öko- Kuschelecke ja auch als böse ... )
Es wird dann etwas mehr sein als nur die paar Prozent.
Nur zur Info: Der Wirkungsgrad der Biosprit-Herstellung (Raps & Co) liegt derzeit bei mikrigen 20% ...
An derlei hatte ich auch schon gedacht, die Idee ist naheliegend, alleine, ich fürchte, dass der Wirkungsgrad ziemlich mau sein wird. U.a. wegen der Druckverhältnisse Elektrolyse vs. Brennstoffzellen- Modus und wegen dem R_i.
Solltest Du auf non-H2O ausweichen wollen, da gibt es derlei schon und nennt sich Akku. Bringt ca. 70% Wirkungsgrad. Ein Grund für die Verluste ist der Innenwiderstand.
Es ist dies eine Mengenabwägung, die produzierten Atommüllmengen sind im Gegensatz zum weltweit verteilten CO2 noch recht gut unter Kontrolle zu halten.
Gas hat die dumme Eigenart, dass es den zur Verfügung stehenden Raum stets voll ausnutzt, und CO2 ist bei Raumtemperatur ein Gas ...
Gruß Oliver
Naja, das Geld aus Bayern wird doch auch gern genommen?!
Ich sag' ja nicht, dass man das heute machen soll. Sondern dann, wenn man wieder genügend Energie (z.B. aus Fusion) hat ...
Btw.: Hat das eigentlich mal jemand durchgerechnet ?
Gruß Oliver
Sie nehmen ja auch keine Subventionen. Harte/ehrliche Arbeit gehört zu ihrer Religionsauffassung
Doch, sie sondern allerdings auch seit Urzeiten Methan ab.
Servus, Dietrich
Oliver Bartels schrieb:
So man das wirklich mal hinbekommt. (Andererseits stammt ja unsere gasamte Energie bereits aus Kernfusion, nur halt nicht terrestrischer.)
Bestimmt, müsste man mal auf de.sci.raumfahrt fragen. Xpost mach ich jetzt aber nicht.
Gruß Dieter
Hallo Dietrich,
Ja, die jammern und demonstrieren nicht den ganzen Tag, sondern krempeln die Aermel hoch und arbeiten.
Das tut unser Rottweiler auch, vorzugsweise, wenn er bei mir unterm Buerotisch liegt. Da rollen sich einem die Socken auf.
Aber sag das nicht den linken, sonst fuehren sie auch noch eine Baumsteuer ein. Eines Tages wird wahrscheinlich alles als schaedlich nachgewiesen und wir muessen die Welt abschaffen.
Hallo Oliver,
Bisher sind solche Blitzideen fast immer mit den Worten "Ach du Sch....e!" geendet. Unsere letzte hier war der grandiose Einfall, das Benzin mit MTBE umweltfreundlicher im Abgas zu machen. Wurde es auch. Bis auf zwei winzige Details: Der Benzinverbrauch ging 10% hoch und dann kam die "Ach du Sch....e!" Erkenntnis. Das Zeug sickerte in den Boden und vergiftete reihenweise Trinkwasserquellen.
Ein Beispiel, wie Entsorgung in die Hose gehen kann:
Joerg schrieb:
Brauen die eigentlich auch Bier ??
Ich denke, die sondern tagsüber O2 ab?
Wir hier haben in der Fußgängerzone einige Grüninseln. Wird von Hunden gern angenommen. Können nach einem Sommerregen regelrecht gerochen werden. Die gesammte Füßgängerzone stinkt dann nach Hundeurin.
Hallo Horst-Dieter,
Ich glaube nicht. Aber es gibt "Amish Four Grain" von der Lancaster Brewing Company in Pennsylvania.
Dann haben sie die wahrscheinlich falsch angelegt. Wir haben hinterm Haus einen "Doggie Powder Room" angelegt. Da gehen unsere immer und es riecht nicht. Erstaunlich ist, dass selbst fremde Hunde, die bei sich zu Hause mal ab und zu ein "Unglueck" machen, sofort die Funktion dieses Oertchens erfassen. Sie sehen unsere da hingehen und es klickt. Rottie wartet uebrigens immer anstaendig, bis unsere Schaeferhuendin wieder herausgekommen ist. Deshalb brauchte ich keinen "Besetzt" Knopf anbringen.
Joerg wrote: [...]
Das nötigt mir auch Respekt ab.
Das hat eh schon zu Irritationen geführt. ;-)
"Bringt der Wald sich selbst um?" war so ein Titel. Das MPI - IIRC - stellte den Artikel wieder klar. Das Ganze wurde, glaube ich, in Nature veröffentlicht.
Servus, Dietrich
Ich bin da absolut von überzeugt, dass man es hinbekommt, wenn man nur will:
- Der Prozess funktioniert in der Sonne, da hat man natürlich extrem viel Druck (aber gar nicht mal sooo hohe Temperaturen, eher 10kK denn 100kK, Glühwendel in strotzenormaler Glühlampe sind auch schon einige Kilokelvin),
- Der Prozess funktioniert in gewissen militärischen Anwendungen :-( Da wird bekanntlich extrem viel Energie frei.
- Es hat im JET Torus in Culham schon mal geklappt, da sind angeblich 30% von dem rausgekommen, was man reingesteckt hat. Problem: Man braucht viel höhere Temperaturen (>100kK) als in der Sonne, weil man den Druck nicht hat.
- Es gibt sogar Leute, die sich Neutronenquellen auf Kernfusions- Basis basteln, also nicht die "kalte" Pons-LugTrug-Story, sondern ganz real zur Neutronengewinnung taugliche Systeme, die einfach Schwerwasserstoffionen auf ein geeignetes (Li- ?) Target schiessen. Vorteil: Es braucht keine radioaktiven Substanzen, die Neutronen kommen, wenn man die Kiste einschaltet, sie bleiben weg, wenn man den Strom abdreht.
Im Grunde ist das eine Frage, das Plasma sauber zu halten, die Magnetfelder supergut zu regeln, dass das Plasma nicht abhaut, und dabei zu schauen, dass die Größe so gewählt ist, dass deutlich mehr rauskommt, als man reinsteckt.
Vielleicht kommen auch ganz andere Lösungen, ich könnte mir z.B. vorstellen, dass etwas geht, wenn man die Kisten mit dem Beschuss eines Targets skaliert, ggf. auch mit Tricks wie geschickt gesteuerten Feldern/Wellen, welche die nötige Beschleunigung für eine größere Menge Schwerwasserstoff- Ionen herbringen. Oder irgendwas ganz anderes, Trägheitsfusion hat man ja wohl auch schon versucht.
_Dass_ aus dem Fusionsprozess extrem viel Energie herauskommen kann, so man es richtig anstellt, das beweist uns die Sonne jeden Tag aufs Neue.
Gruß Oliver
Machen sie auch weiterhin.
Suche mal den Artikel, bin zur Zeit an einem anderen Rechner.
Servus, Dietrich
Büdde? Ich hab für den Sonnenkern was in der Größenordnung 10^7 K im Hinterkopf. 5700 K hat sie schon auf der sichtbaren Oberfläche.
vG
....
Wer "zwei solcher Computer oder Netzteile" am *Lichtkreis* anschließt hat es mindestens verdient im Dunkeln zustehen. Lichtkreise haben i.d.R. keine Steckdosen. Sinn von Lichtkreisen mit extra RCDs ist es bei der Auslösung durch Geräte eben nicht im Dunkeln zu stehen. Klar, weiß du, hast du nur auf die schnelle nicht geschrieben. Wenn in Lichtkreisen (wo i.d.R. alles fest installiert ist, die Stehlampe ist an der Steckdose) zu viele Geräte mit zuviel Y Funkentstörkondensatoren eingebaut sind, so dass der RCD auslöst, hat jemand bei der Dimensionierung oder Errichtung der Anlage Fehler gemacht.
Im übrigen ist es mir ziemlich egal ob ihr in den USA nun RCDs einsetzt oder nicht, nur die Darstellung, das der Unfall mit der Leitungsrolle im Wasser quasi unabwendbar gewesen wäre, ist einfach nicht richtig.
Thomas
Stimmt, ich hab' mich falsch erinnert, M_ega statt k_ilo, so ab 10 Mio. Kelvin gibt es Fusion im Stern, ab 100 Mio. auf der Erde.
Bei der Oberfläche hatte ich auch so um die 6000K im Kopf, das ist wirklich nicht viel mehr als der besagte Glühwendel, das hat mich wohl irritiert.
Ist schon etwas wärmer ;-) Aber auch machbar.
Gruß Oliver
Oliver Bartels schrieb:
Das wären doch DIE Vorraussetzungen für das Absorberprinzip ;-)
Vielleicht vereinfacht sich das Problem mit "rückwirkungsfreien" Leitungen ;-)
Das ist wohl wahr. aber wozu gibt es Lehrstühle die sich mit "solchen" Problemen beschäftigen. Wäre doch etwas für zukünftige Doktoranden. Die EVUs "verdienen" sich doch dumm und dämlich ;-(
Eine Firma in Süden der Republik konnte den Wirkungsgrad verdreifachen. Eines ihrer Probleme ist, ihr Gas ist besser als das Rußlandgas. Und, es gibt nicht nur Untergrenzen-was verständlich ist- bei uns existieren sogar Obergrenzen. Geheiligt seinen unsere Vorschriftenmacher :-(((
Ein Kanadisches Unternehmen forscht auf dem Gebiet der Biogaserzeugung mittels Bakterien. Das gäbe einen ausgezeichneten Wirkungsgrad. Nach einer Studie (Auftraggeber Die Grünen) könnte derzeit das gas welches wir aus Rußland beziehen, durch eigene Produktion ersetzt werden. Wie weit der Studie zu trauen ist, sie gibt immerhin eine beachtliche Größenordnung an.
Geowärme. warum sollte sie mir nicht gefallen? Etwa weil sie atomaren Ursprungs ist?
Als die Westdeutschen Stromproduzenten die DDR Nezte übernahmen, war eine ihrer ersten Amtshandlungen die DDR Erdwärme Firma zu schließen. Begründung war, die Geräte seien Museumsreif.
Die Apologeten der Kernfusion schieben die Einsatzfähigkeit dieser Technik laufend weiter in die Zukunft. Also in absehbarer Zukunft keine wirkliche Option. Ihnen scheint es schlicht an "zündenden" Ideen zu mangeln.
Aber auch AKWs sind nicht wirklich zukunftsträchtig. Derzeitiger Vorraussagetstand über Uranvorräte sind 50 Jahre. Aber nur wenn keine neuen AKWs hinzukommen. Und was EDF anbelangt, für ist die Atomtechnik auch keine reine Freude. Finanziell eher ein Flopp.
Auch wir sind Bürger. Gelle ;-) Im Übrigen wozu kriegen Politiker eigentlich Geld? Das sie sich gegenseitig, oft bis ins Peinliche gehend, beharken?
Ich denke, man sollte einfach die Möglichkeiten die sich uns bieten, ausschöpfen. Die wichtigste Möglichkeit ist unser Ideenreichtum.
Und es ist uns sicher nicht in die Wiege gelegt worden, unser Wissen dahingehend zu nutzen, alles was neu ist ersteinmal zu berkritteln und zu zerreden.
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