Rupert Haselbeck, 2023-03-25 21:50:
Der Unterschied ist, dass die Energie der Sonne ohnehin vorhanden ist und man nicht erst Wasserstoff erzeugt und danach E-Fuel, um das dann für Antriebszwecke zu nutzen.
Rupert Haselbeck, 2023-03-25 21:50:
Der Unterschied ist, dass die Energie der Sonne ohnehin vorhanden ist und man nicht erst Wasserstoff erzeugt und danach E-Fuel, um das dann für Antriebszwecke zu nutzen.
Der Unterschied ist, dass die Energie der Sonne nur bei Sonnenschein verfügbar ist, und die Windkraft nur bei Wind. Ein Wirkungsgradverlust bei der Überführung in speicherbare Energieformen ist also ganz ohne Zweifel den grünen Erzeugungsarten zuzuordnen.
Grüße, H.
Hannes Kuhnert, 2023-03-25 19:33:
Ja, allerdings mit deutlich weniger Aufwand als der Schritt über den Umweg Strom -> Wasserstoff + CO2 -> E-Fuel
Der Plan war, nicht E-Fuel zu verbieten, sondern Verbrennermotoren, egal mit was die betrieben werden. Viel mehr sollte für E-Fuel eine Ausnahme erteilt werden, damit *nur* damit Verbrennermotoren weiter nutzbar sind.
Heinz Schmitz, 2023-04-01 12:38:
E-Fuel ist die denkbar schlechteste Variante davon.
Unter den verfügbaren Möglichkeiten ist chemisch und flüssig die derzeit beste. Unter denen ist es m.W. am ehesten Methanol. Die 75 % Verlust wird man für Saisonspeicher in großen Mengen hinnehmen müssen.
Axel Berger, 2023-04-01 15:16:
Am 01.04.2023 um 16:42 schrieb Arno Welzel:
Arno Welzel schrieb:
Das ist ein Speicher für Elektrowärme. Rückgewinnung von Strom hätte keinen vernünftigen Wirkungsgrad.
Das betrifft Sand, der für Beton geeignet ist (Bauten). Der meiste Sand ist jedoch nicht für Beton geeignet.
Ohne Speicherung ist allerdings die gesamte potentielle grüne Energie verloren - 100%.
Bei dem Projekt in Hamburg mit Vulkan-Schotter ist der Wirkungsgrad 45% - Elektro In/Out. Besser damit Speichern als komplett wegwerfen.
Eric Bruecklmeier, 2023-04-01 16:58:
Für die "Sandbatterien" tut's auch Sand aus der Wüste, der für Bauzwecke nicht geeignet ist.
Schon klar, es braucht erstmal eine passende Zündquelle.
Bis mal ein Marder vorbeikommt und in die Treibstoffleitungen beisst. Ja, leider auch schon erlebt. Allerdings hat es da nur Diesel tröpfchenweise in die Umgebung gesaut und es gab kein Feuerchen, trotzem lästig genug.
Hehe.
Man liest sich, Alex.
Siehe auch: Amory B. Lovins and L. Hunter Lovins: Brittle Power Von 1982, basiert auf einem Pentagon Bericht, der die Energie- Infrastruktur der USA unter dem Aspekt der nationalen Sicherheit untersucht hat. Hat an Aktualität auch 40 Jahre später kaum verloren.
Man liest sich, Alex.
Schlechter gehts immer. Mein bisheriger Gewinner für "bescheuerte Ideen zur Energiespeicherung" ist: Bei Überschuss im Stromnetz die Energie nutzen um Betonblöcke ganz hoch zu stapeln. Energierückgewinnung dann indem man den Turm wieder abbaut und auf dem Weg nach unten die Masse der Blöcke nutzt, um einen Generator anzutreiben.
Man liest sich, Alex.
In s.e.d. wurde letzte Woche vorgeschlagen, man könnte in Zeiten des lokalen Energieüberschusses die Windturbinen als Propeller benutzen und den Wind in weniger bevorzugte Gegenden transferrieren. Wenn wir schon keine Hochspannungsleitungen dafür haben.
Gerhard
Gerhard Hoffmann schrieb:
Gute Idee! Noch eine: Wenns im Sommer tagsüber recht heiß ist, weil die Sonne vom Himmel knallt und sich mal wieder kein Lüftchen bewegt, dann könnte man doch mit dem Überschußstrom der PV-Anlagen die Windräder als Ventilatoren benutzen, um den Menschen (und Tieren!) im Lande etwas Abkühlung zu verschaffen.
Oder ist das etwa bereits patentiert?
MfG Rupert
[...]
Das funktioniert physikalisch auf gar keinen Fall! Vollkommener Unsinn!
Das geht sogar mit vorhandener Infrastruktur: Bei Überschuss im Stromnetz könnte man doch einfach alle Aufzüge im Land nach oben fahren, und zur Rückgewinnung wieder nach unten.
Thomas Prufer
Wie sollen wir dann Strom dorthin bringen um Wind zu machen ? Wozu sollen wir ueberhaupt irgendwo Wind machen ?
Das wahre Problem sind die fehlenden Leitungen, und das liegt an den Grundstuecksbesitzern die natuerlich ihren Anteil wollen. Weil die bei Erdleitungen viel mehr bekommen als bei einer Freileitung werden die jetzt als Erdleitungen ausgefuehrt, obwohl die Baukosten 10 mal so hoch sind wie bei einer Freileitung und der Bau viel laenger dauert. Freileitungen waeren auch bei genuegender Bezahlung an die Grundbesitzer viel billiger und vor allem schneller gewesen. Suedostlink soll z.B. Strom nach Suedbayern bringen als Ersatz fuer den Strom des Kernkraftwerks dort. Eigentlich muesste man das Kernkraftwerk weiter laufen lassen bis die die Leitung fertig ist, macht man aber natuerlich nicht. Fertigstellung ist zur Zeit 2027...
Witzigerweis eist es umgekehrt. Wegen der Ausgleichsgewichte braucht ein leerer oder nur mit einer Person besetzter Aufzug aufwärts weniger (keinen?) Strom als abwärts.
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