Als Ergaenzung:
Zu den Rahmenbedingungen fuer ein "Sonnendorf" in Norderstedt kann man diesen Hinweisen nach- gehen:
K.L.
Als Ergaenzung:
Zu den Rahmenbedingungen fuer ein "Sonnendorf" in Norderstedt kann man diesen Hinweisen nach- gehen:
K.L.
Karl-Ludwig Diehl schrieb:
Mit anderen Worten, viel zu teuer um sinnvoll zu sein.
Keine wollte sein Geld verbrennen. Die Aussage ist eindeutig emotional oder politisch gefärbt und basiert nicht auf Zahlen, welche den Sinn belegen.
Klar, Mösl Nullenergiehaus, welches nun vor sich hinrottet, weil keiner noch mehr Geld in dem Projekt versenken will.
Klar, Spruch ist sicher der richtige Ausdruck. ;-)
Harald
Vor allen Dingen Deine vollmundige Kritik hat keine Basis, da Du das Projekt zu wenig kennst.
Dass Zeitungsartikel selten gut informieren, ist ein anderes Problem.
Man sollte sich erst einmal durch die eigent- liche Projektstruktur des "Sonnendorfes" arbeiten und genauer analysieren, was man sich damit erdacht hat.
Natuerlich laesst sich Kritik anbringen, ge- nauso muessen die guten Seiten herausgearbei- tet werden, sonst ergibt die Kritik keinen Sinngehalt.
K.L.
Karl-Ludwig Diehl schrieb:
Man muss das Projekt nicht kennen. Das Gejammer um Investoren zeigt immer auf, dass es wirtschaftlich problematisch ist.
Harald
Das Problem ist einfach, dass alles fehlt. So ein System in den aktuellen Schienenverkehr integrieren zu wollen, ist von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Du müssstest eine komplett neue Infrastruktur aufbauen, zusätzlich zum aktuellen Strassennetz und Schienennetz. Das ist sehr utopisch.
Sinnvoll wäre der Ansatz sicher bei Wohnblocks, wo man eine grosse Anzahl von Einheiten zusammenfassen kann - obwohl da der thermische Bedarf pro Einheit wiederum kleiner ist.
Beim Einfamilienhaus, bei dem sich der Hausherr Gedanken um eine energetische Sanierung macht, sinkt der thermische Bedarf sehr schnell. Beim Neubau ist's sowieso obsolet.
Industrie und dergleichen - stimmt, da ist noch einiges zu holen. Da läuft aber auch schon vieles, wie unten erwähnt.
So ganz kann ich Dich nicht nachvollziehen. Wenn ich als Bauherr einen Neubau angehe und mein Geld nur einmal in die Hand nehme, dann kann ich entweder konsequent auf Passivhausstandard dämmen und mir die Heizung sparen, oder ich baue eine Heizung ein - entweder 'traditionell' als Gastherme o.ä., oder eine stromproduzierende Heizung nach Deinem Ansatz, oder eine Wärmepumpe. Das kostet alles Geld, nur die Dämmung kostet einmal beim Einbau - die Heizung kostet dauernd. Da werd' ich doch für die paar Watt, die eine stromproduzierende Heizung einbringen kann, den ganzen Zauber doch nicht aufführen.
Ja, es ist halt eben sehr viel Kleinvieh.
Die Bude, die ich gerade renoviere, wird laut Energieberater nachher einen Ölverbrauch von deutlich unter 800 Liter/Jahr haben - und wir reden hier nicht von Dämmfassade und Dreifachverglasung, sondern von relativ banalen Massnahmen.
Wenn ich bei einer Annahme von 8000 kWh thermisch einen Verbrenner haben wollte, und mal von 40% Wirkungsgrad ausginge, hätte ich eine Gesamtleistung von 13333 kWh, also 5333 kWh elektrisch, allerdings auch einen Ölverbrauch von 1333 Litern. Den Mehrverbrauch muss ich durch den Stromverkauf decken. Das mag hinkommen, ist mir aber etwas zu riskant.
cu .\\arc
Schienen sind zumindest schon mal da.
Du scheinst Veränderungen für unmöglich zu halten.
Wenn es so wäre, wäre es zumindest sehr sehr teuer. An so etwas hatte man ja auch mit dem Transrapid gedacht, obwohl man genau wusste, dass man damit nur sehr sehr wenige zahlende Passagiere erreichen wird. Mit Tempo 130 km/h kann man alle 4 km einen Schienenanschluss realisieren. Ein solcher Anschluss wird den laufenden Verkehr NICHT behindern. Vgl.
Da wird das Ganze teilweise schon realisiert.
Mit ASTROHS kämen die Anlagen allerdings nicht mehr aus Werkstatt- und Kleinserienfertigung, sondern aus Massenproduktion. Dazwischen liegt üblicherweise ein Preisfaktor von etwa 10. Wenn heute so eine Anlage
20.000,- Euro kostet, dann mit den geeigneten Produktionsmethoden also nur noch ca. 2.000,- Euro. Es gäbe so gut wie keinen finanziellen Unterschied mehr zu einem normalen Heizkessel. Allerdings wird ein stromproduzierender sehr viel mehr Nutzen bieten, indem durch den Stromverkauf etwa die Brennstoffkosten und evtl. noch etwas mehr wieder eingespielt werden. Das ist eine Summe, mit der sich ein Haushalt einen kleinen Urlaub im Jahr verdient.Blöde Entwicklung. Alles schwitzt. Darum müssen wir uns warm anziehen. So zu denken, erfordert schon merkwürdige Hirnverrenkungen.
Ich habe ja auch keine Marketingabteilung im Rücken, die der Regierung meine Vorstellungen "nahe legt" und die Öffentlichkeit einlullt.
und nur die stromproduzierende Heizung spielt Geld ein! Alle anderen Lösungen ziehen dir Geld aus dem Säckel.
weil die Entsorgung noch "unendlich weit weg ist". Aber die Kosten WERDEN kommen. Trifft dann halt erst deine Kinder oder Enkel.
Grundsätzlich ist Strom pro kWh etwa 3 mal so teuer wie thermische Energie. Zumindest, wenn der Markt funktioniert (ist nur selten der Fall). Eine stromproduzierende Heizung stellt einen Veredelungsbetrieb dar. Wie ein Kraftwerk auch. Allerdings mit dem Unterschied, dass das Kraftwerk die Wärme wegwirft und du dich deshalb gezwungen siehst, entweder ordentlich zu dämmen oder eine Heizung einzubauen. Du bezahlst sowohl die Abwärme des Kraftwerks wie auch deine Dämmung und deine Heizung. Du verdienst aber nichts. Das machen Andere. Aber sicher nicht für dich.
Nun stelle dir mal vor, dass der Strom zu jedem Zeitpunkt zu seinem Realpreis, der sich aus Angebot und Nachfrage ergibt, gehandelt wird. An der EEX wurden schon negative Strompreise gesehen und auch schon 2,- Euro pro kWh. Es gibt Tagesschwankungen und damit auch Schwankungen im Strompreis. Je mehr regenerative Energien im Netz sind, desto stärker werden diese Schwankungen. Sonne und Wind interessiert der Strompreis nämlich nicht. Sie werden IMMER einspeisen. Sind sie allerdings grade nicht verfügbar, wird der Strompreis um so stärker steigen. Das ist dann die Stunde deines Aggregats. Dieses verkauft dann seinen Strom also nicht zum Durchschnitts-, sondern um Maximalpreis, wenn die Anlage richtig programmiert ist. Deshalb
Gejammer sehe ich keines. Staedte, grosse wie kleine, muessen sich taeglich etwas einfallen lassen, um Investoren an gute Ideen anzubinden. Kommunen, denen das nicht gelingt, stagnieren. In Williamsburg, Pennsylvania, hatte ein Religionslehrer die Idee, man muesse das historische Williamsburg der Kolonial- zeit rekonstruieren. Als er Jahre spaeter in einer anderen Funktion auf einer Veranstaltung mit Rocke- feller zusammenkam, sprach er ueber das Projekt. Diese Familie hat Wurzeln in dieser Stadt. Rackefeller sah sich vor Ort um und nach einer langen Diskussion, wie man vorgehen koennte, beschloss er, sehr viel Geld in die Projektidee zu investieren. Heimlich wurden historische Altbauten und Grund- stuecke zusammengekauft. Schliesslich begann man mit der Restaurierung einzelner Bauten. Am Ende war es so, dass man den gesamten kleinen Stadtraum der ehemaligen Kolonialstadt zusammengekauft hatte, um das Areal so getreu, wie es geht, zu rekon- struieren, wie es vermutlich vor der amerikanischen Unabhaengigkeitserklaerung ausgesehen hat. Heute ist es eine Museumsstadt, die frei zugaenglich ist.
Der Effekt fuer die Region war unglaublich. Firmen suchten Wege, sich nahe der attraktiven Kolonial- stadt anzusiedeln. In der Region loeste das histo- rische Williamsburg einen Boom aus. Die Wirtschaft bluehte auf.
Gute Ideen koennen Regionen und Staedten einen unge- heuren Entwicklungsschub bringen. Wenn man Raeume schaffen kann, in denen automatisch gefuehrter Ver- kehr funktioniert, gilt das als vorbildlich und attraktiv. Es zieht Menschen an, die das erleben und mitvollziehen wollen. Dadurch entstehen Schnee- balleffekte.
Man kann also nur hoffen, dass es gelingt, AGV's im normalen Strassenverkehr einzusetzen. Darin wuerde sich eine neue Faehigkeit zeigen. Ein Land, das darin fuehrend ist, wird bewundert und erhaelt grosse Auftraege. Dessen Wirtschaft kann sich entwickeln und bleibt stabil.
K.L.
Pardon, es muss "Williamsburg, Virginia" heissen.
Das war's dann aber auch schon. Sicherungstechnik müsste radikal anders, das Einfädeln Deiner Gondeln muss gemacht werden, ganz davon abgesehen, dass bei vielen 'interessanten' Strecken die Schiene mit dem schon heute existierenden Verkehr recht gut ausgelastet ist.
Nein, überhaupt nicht. Nur in diesem Bereich für sehr schwierig. Bahn ist so extrem anders als das, was Dir vorschwebt, dass es sehr schwer wäre, beides parallel zu fahren.
Und in Anbetracht der Tatsache, dass Dein System für die Langstrecke auf die Schiene baut, scheint mir sehr unwarscheinlich, dass ein ausreichend grosses Netz davon gebaut werden kann, um es interessant werden zu lassen.
Weiss ich. Da kann man ja auch mit Grössenordnungen arbeiten, die etwas handfester sind.
Die Kosten für den stromproduzierenden Kessel sehe ich nicht so als das grosse Hindernis - das sind ja alles heute schon massenproduzierte Bauteile (im Wesentlichen ein Mopedmotor der 125er-Klasse und eine PKW- oder LKW-Lichtmaschine).
Das Problem sehe ich darin, dass einfach nicht so viel Wärmebedarf da ist, wenn das Haus einigermassen gedämmt ist.
Deiner Worte Sinn erschliesst sich mir nicht. Was genau ist an Wärmedämmung blöde?
Während die Auspuffgase des Gasmotors nach Blümchen riechen?
Die stromproduzierende Heizung ist aber ein Risiko, das ich nicht unbedingt gewillt bin einzugehen. Wenn's mit den Strompreisen, oder den Rohstoffkosten nicht hinhaut, oder ich einfach dann produzieren muss, wenn ich die Wärme brauche, unabhängig vom Spot-Strompreis, dann haut's nicht hin. Und kostet Geld, potentiell deutlich mehr, als es einbringen kann.
Ich bin sehr angetan von einem automatischen Stromhandelssystem. Aber meine Heizung würd' ich trotzdem nicht dranhängen. :)
Ich bezahl' die Abwärme des Kraftwerks nicht - mein Strom ist grün.
Sicher.
Wenn ich nun aber Heizung brauche, obwohl der Strom negativ kostet - was mach ich dann? Und ein automatisches Stromhandelssystem würde die 2 EUR auch vermeiden, der Maximal-Preis würde sich nicht weit weg von den 3kWh thermisch einpendeln.
Ich meinerseits würde zu dem Moment halt aus meinem E-Auto etwas einspeisen :)
Die ganze Logik baut darauf, dass das Aggregat nach Belieben liefern kann. Also muss es entweder die Wärme wegschmeissen - und dann ist's nur sehr marginal interessant - oder es muss Wärme speichern. Das ist zwar möglich, kostet aber auch wieder ordentlich Aufwand und Wirkungsgrad.
cu .\\arc
Ich vermute, der Denkfehler liegt hauptsaechlich darin, dass man ein solches System unbedingt in einem historisch gewachsenen Eisenbahnsystem un- terbringen will. Es gibt genuegend Laender, wo alles neu aufzubauen ist, sobald sie in einen Modernisierungsschub geraten und sich voellig neu organisieren koennen.
Lateinamerika und Afrika sind fast komplett leere Raeume. Es gibt kaum Eisenbahnen. Wenn solche Laender ploetzlich Entwicklungssschuebe erarbeiten, z.B. Brasilien, sind neue Moeglichkeiten gegeben.
Als ich durch lateinamerikanische Laender reiste, begegnete mir ein Schweizer, der sagte, er spreche alle Staedte und relevanten Behoerden an und frage, wo es sich lohne, Seilbahnen zu bauen. Die Beharr- lichkeit dieses Mannes beeindruckte mich. Ich selbst sah fast nirgendwo das oekonomische Potential dazu. Inzwischen ist es so, dass man Armutsgebiete an den Berghaengen von Medellin in Kolumbien und in Rio de Janeiro darueber erschliesst. Ploetzlich ging das in Zusammenhanegen, die zuvor undenkbar erschienen.
Diese Railtaxis muessten auf einem neuen Schienen- netz fahren, das dafuer bereits ausgelegt ist. Es wird irgendwo weltweit Nutzraeume dafuer geben. Welcher Erdraum sich optimal dafuer eignen koennte, muesste man herausfinden.
Um suchen zu koennen, muesste man geeignete Kriterien erarbeiten. Was davon auf D zutrifft, und was nicht, waere dann erkennbar.
K.L.
Ganz genau was ich sage. Es ist nicht hinreichend kompatibel zu der momentan vorhandenen Infrastruktur. Also muss man entweder neu bauen, oder die vorhandene Infrastruktur umwidmen - und die wird ja heute auch durchaus gebraucht.
cu .\\arc
Das ist die kostspieligste Angelegenheit.
Das mit dem heutigen Schienenverkehr erledigt sich in dem Augenblick von selbst, in dem das fahrerlose Auto seine Bauartzzulassung bekommt. Dann steht nur noch Pleite oder andere Verkehrsorganisation zur Wahl. Mir wäre zweiteres lieber.
Beides parallel wäre nur eine gewisse Übergangszeit lang. Da müssten Railtaxis quasi wie "normale Züge" in der Blocksicherung mitfahren. Ich bin mir sicher, dass das langfristig zu erheblichem Unmut der Railtaxibenutzer führen wird, weil diese dann nicht jederzeit gleich sofort losfahren können. Trotzdem werden sie flexibler unterwegs und schneller am Ziel sein als normale Bahnbenutzer. Deshalb werden sie langfristig die Oberhand gewinnen und immer mehr Zeitschlitze zugeteilt bekommen. Ab einem gewissen Anteil kippt das ganze System hin zum reinen Individualverkehr. Viel-Auf-Einmal-Verkehr (VAE-Verkehr) im herkömmlichen Sinne wird es dann nicht mehr geben. Aber VAE lässt sich mit jedem Individualverkehrsmittel realisieren, so dass auch per Railtaxi noch Liniendienste angeboten werden. Genauso, wie es auch Linienbusse auf den Straßen gibt.
"Wie ich schon sagt - alle Welt schwitzt. Darum müssen wir uns warm anziehen." Wer meint, dass solche Äußerungen einem Irrenhaus entsprungen sein könnten, dem möchte ich nicht mal widersprechen.
Du beklagst hier, dass wir ZU VIEL WÄRME hätten. Aus welchem Grund sollten wir denn dann so großen Aufwand für die Wärmedämmung unserer Gebäude treiben?
Jetzt wird die Wärme durch riesige Kühltürme rausgeschmissen. DESHALB müssen wir zu dieser verlorenen Wärmemenge auch noch die Dämmung PLUS Heizkessel bezahlen. Das soll allen Ernstes für Normalbürger wirtschaftlich sein? Damit das der Fall ist, muss man die Märkte schon wirklich grob verformen.
Dass sie teuer zu investieren ist OBWOHL wir ZU VIEL WÄRME haben! Wärmedämmung ist nebenbei bemerkt auch noch Sondermüll.
Ist das mit einer Heizung anders? Sie produziert lediglich keinen Strom. Der wird andernorts - auch mit Auspuffgasen - mit riesigen Wärmeverlusten produziert.
Wie groß ist das Risiko, wenn so eine Heizung genausoviel kostet wie heute ein Heizkessel? Die Brennertechnik ist mit einem Stirlingmotor übrigens die Gleiche wie mit dem Brennwertkessel. Ich betreibe selber so ein Ding.
Dann bezahlen eben andere.
Elektrisch heizen. Ein Heizstab kostet nun wirklich kein Vermögen. Negativer Strompreis hat ja auch seinen Grund. Z.B. dass zu viel Sonnen und Wind im Netz ist. Damit produziert man aber keine Schadstoffe und kann deshalb mit ruhigem Gewissen auch mal elektrisch heizen. Schon sind die negativen Strompreise wieder weg.
???
Wäre auch möglich.
Warmwasserspeicher sind heute ganz normal. Mauerwerk ebenso und Wasch- und Spülmaschinen sowie Kühl- und Gefrierschränke. Man kann sie alle als Energiespeicher auffassen und seine Gerätschaften dementsprechend programmieren. Wäre effektiver als eine Wärmedämmung.
Das steht zur Disposition. Beim Neubau ist das Vorhandensein des benötigten Grundes wohl das kostspieligste.
Fahrerlose Autos lösen viele Probleme nicht. Wenn hier im Bahnhof ein Nahverkehrszug mit 200 Fahrgästen ankommt, dann hat der vielleicht 30m Länge. Wenn die 200 Leute mit Autos, fahrerlos oder nicht kommen, brauchen sie im Stau schon einen Kilometer Strasse. Und so ein Zug kommt zu den Stosszeiten alle paar Minuten. Ob die Autos dann selbstgesteuert im Stau stehen, oder der Fahrer sich die Bremslichter seiner Vorderleute ansieht, macht für den Platzbedarf an sich keinen Unterschied. Und wenn die 200 Leute mit ihren jeweiligen selbstfahrenden Autos auf von Railtaxis im Bahnhof auf die Strasse gekippt werden, ist niemandem geholfen.
Ich beklage mich nicht, dass wir zuviel Wärme hätten. Ich merke an, dass der Wärmebedarf eines EFH mittlerweile so klein ist, dass es mir den Aufwand nicht wert erscheint, die Wärmeherstellung mit der Stromherstellung zu koppeln.
'Die Märkte' sind nur ein Faktor - vor allem müssen wir uns damit beschäftigen, die Nutzung der fossilen Energieträger zu beschränken. Es erscheint mir sinnvoller, ein Gas-Kraftwerk nicht mit tausenden von stromproduzierenden Heizungen zu ersetzen, sondern mit Windrädern oder Wasserkraftwerken. Ob ich das Gas zum Verfeuern nun in einem grossen Brenner oder tausenden kleinen Brennern teuer zahlen muss und CO2 erzeuge, ist beides schlecht. Wenn ich die Heizung soweit möglich abschaffe und den Strom grün erzeuge, dann scheint mir das besser.
Du wiederholst Dich - richtiger wird's nicht. Die grossen Isolationsstoffe Polystyrol und Steinwolle sind beide recht unkompliziert. Von Aerogel, Vakuumplatten und anderen neuen Entwicklungen gar nicht zu reden.
Meine Heizung alleine macht aber bedeutend weniger Abgas als eine stromproduzierende Heizung. Und die Auspuffgase der Stromproduktion an sich gilt es durch Einsatz von erneuerbaren Energien zu reduzieren.
Fein.
Das Risiko ist momentan das gleiche wie mit der normalen Heizung - die Energieträger unterliegen heftigen Preisschwankungen, die ich nicht beeinflussen kann. Bei der normalen Heizung brauche ich halt weniger von den Energieträgern.
Ich bin Deiner Meinung, dass der Markt momentan nicht besonders gut funktioniert, und ich bin auch Deiner Meinung, dass die kWh elektrisch aus dem thermischen Kraftwerk rund dreimal so teuer ist wie der Energieträger.
Wenn der automatische Strommarkt für jeden verfügbar ist, bedeutet das in der Konsequenz, dass sich der Maximalpreis der kWh elektrisch auf eben dieser Ebene liegt. Wenn zu einem gegebenen Zeitpunkt der Nachfragepreis des Stromes bei dem dreifachen des thermischen Preises liegt, springen halt alle kleinen Heizungen an, kühlen die Verlustwärme weg, liefern Strom und stabilisieren den Preis.
Besser als die momentane Situation ist die Einspeiserei im volkswirtschaftlichen Sinn zu diesem Zeitpunkt nicht. Besser im Sinne von 'weniger Resourcenverbrauch' wird's nur dann, wenn ich nicht nur den Strom verkaufe, sondern auch Heizlast brauche. Und der Strompreis ist halt wegen des optimalen Marktes nach oben begrenzt. Ich kann ein bisschen was an Brennstoffkosten sparen, aber der Gewinn hält sich in Grenzen.
Und interessanter, solange der Verschleiss des Akkus weniger kostet als die Stromspeicherei hereinbringt.
Und je mehr Leute nebenher Strom in Akkus speichern, um so uninteressanter wird die stromproduzierende Heizung.
Dass Wärme speicherbar ist Weiss ich, ich bestelle grad ein
800-Liter-Fass und bin auf der Suche nach 10-12 m^2 Kollektoren. Das macht aber nur Sinn, weil meine Altbaubude eben einen horrenden Wärmebedarf von 60W/m^2 hat. Wenn's als Passivhaus allerdings weniger als 10W/m^2 hätte, würde ich mir das ganze Zeug sparen und meine ganze Heizlast aus einer 230-V-Steckdose decken.cu .\\arc
Als Denkmodell ist es bestechend, sich vorzustellen, Railtaxis koennen die ueblichen Zuege ersetzen.
Die Frage ist, was sich eher realisieren liesse. Das Railtaxisystem in Ballungsraeumen auszutesten,ohne den Fernverkehr anzutasten? Oder gleich auf's Ganze gehen?
Ich vermute mal, dass es interessanter sein koennte, das S-Bahnnetz, U-Bahnnetz und Strassenbahnnetz als ganzheitlichen Raum im Ballungsgebiet zur Nutzung durch Individualfahrzeuge umzugestalten. Wenn jeder- zeit an Haltestellen kleine Fahrzeuge abrufbar sind und rasch genutzt werden koennen, wird oeffentlicher Nahverkehr lustig. Besonders in Nachtzeiten kann das nuetzlich sein.
Vielleicht sollte erst einmal getrennt werden: nachts kann man Individualfahrzeuge anfordern und damit jederzeit zum Bestimmungsort gelangen, tagsueber fertigt man den Massentransport ab.
K.L.
Der Ansatz von Christoph beschränkt sich auf den Fernverkehr - die Teile haben eine Länge von 5 Metern und dienen dazu, ein (selbstfahrendes E-)Auto samt Fahrer aufzunehmen. Das wäre im Ballungsraum nur schwer unterzubringen.
Das hätte seinen Reiz, stimmt. Allerdings ist Schiene nicht gleich Schiene - U-, S- und Strassenbahn arbeiten mit grundverschiedenen Systemen, die nicht unbedingt kompatibel sind (weil sie ja auch verschiedene Aufgaben erfüllen).
Das Konzept, jetzt einfach mal eine grundverschiedene Fahrzeugklasse auf die Schiene zu lassen, klingt auf den ersten Blick verlockend, ist aber meiner Meinung nach nicht so einfach zu implementieren.
cu .\\arc
Waere ich an diesem Thema dran, wuerde ich mich nicht so sehr auf die Groesse der selbstfahrenden Einheit festlegen, sondern mehr darauf abheben, fuer ver- schiedene Schienenverbund Systeme nach Themen zu suchen, die gewissermassen die selbstfahrende Einheit dimen- sionieren. Wenn ich mir ein Ruhrgebiet vorstelle und arbeite darueber, wie ich den ueblichen Zugverkehr durch Railtaxis abloesen kann, habe ich erstens eine ueberschaubare Einheit und zweitens alle bestehenden Schienensysteme vor mir, die dann auch noch zu verein- heitlichen waeren. Auf das Gebiet verteilt muesste man sich dann "Hochregallager" fuer diese selbst- fahrenden Einheiten vorstellen. Wenn man sich das als Urlaubs- und Freizeitspass vorstellt, wuerde man sich automated guided zu einer hohen Auswahl von Zielen bewegen koennen, die man im Fahrzeug durch- checkt, ob man den Standort aufsuchen kann oder ob er schon besetzt ist. Wenn man sich beruflich zur Arbeit bewegen will, muessten vor Ort auch "Hoch- regallager" stehen, wo man abgestellt wird. Von da aus ginge man dann zur Arbeit.
Den Kommunen liegt natuerlich daran, etwas Vereinheit- lichtes zu haben.
Im Denkraum geht das leicht und es macht Spass, sich das vorzustellen. Ich koennte mir das fuer Laender im Ent- wicklungsvorgang vorstellen, die ploetlich ueber Ressour- chen verfuegen und voellig neue Infrastruktur aufbauen muessen.
Bei Railtaxis wuerde ich allerdings eher an kleine AGV's denken, die, wenn ich aussteige, von jemandem anderen genutzt werden, also dorthin fahren, wo eine Anforderung vorliegt.
K.L.
Sehe ich anders. Heute stellt sich dummerweise keiner mehr die Frage, wieso man früher überhaupt Eisenbahnen gebaut hat. Deshalb sind die spezifischen Vorteile dieser Technik verloren gegangen, weshalb die Bahn jetzt gar auf den Trip geraten ist, per Hochgeschwindigkeit Flugzeug sein zu wollen. Mit einer Start- und Landebahn von vielen hundert Kilometern Länge auf einer einzigen Strecke! Und das will man dann auch noch als "billig" verkaufen. Was würde ein Flughafenbetreiber für eine Benutzung derart riesigen Anlage wohl berappen müssen? Würde sich wahrscheinlich kein Mensch leisten können.
Der systematische Vorteil von Rad-Schiene ist, dass in unmittelbarer Kundennähe operiert werden kann und dass man auch das "Hinterland" sehr gut damit erschließen kann. Mit Hochgeschwindigkeit werden diese Vorteile ins Absurde geführt. Dass man direkt, speicherlos im Stromnetz und höchst effektiv große Distanzen bewältigen kann, ist ebenfalls nicht zu unterschätzen. Aber man will ja Flugzeug am Boden sein.
Trotzdem ist es sinnvoll, auf Kompatibilität zu setzen.
Dann kann und sollte man mit dem modernsten System anfangen. Hochgeschwindigkeitszüge halte ich nur in Ausnahmefällen für sinnvoll. Z.B., wenn große und unbewohnte Gebiete zu überbrücken sind. Da aber mit hohen Geschwindigkeiten die Luft am Boden zäh wie Honig wird und der Streckenbau auch sehr viel Energie benötigt, stellt sich die Frage, ob nicht Flugzeuge dafür besser geeignet wären.
Warum eigentlich? Das Railtaxi kann auch ganz normale Schaltweichen befahren. So lange nur wenige Fahrzeuge unterwegs sind, braucht man nicht unbedingt Parallelweichen. Die kann man nach und nach nachrüsten. Genauso die Signaltechnik. Anfangen wird man mit dieser Technik sowieso auf stillgelegten Strecken. Dann wird man wenig frequentierte bedienen und erst allmählich die Viel-Auf-Einmal-Systeme auch auf den Hauptstrecken ablösen.
Ein zentrales Problem ist weltweit das Gleich: Was machen die Eisenbahngesellschaften, wenn ein Automat die Fahrer ablösen kann? Eisenbahnen, die dann keine geeignete Antwort auf die neue Herausforderung haben, werden binnen kürzester Zeit pleite sein. Ein Fiasko für unsere Umwelt. Aber wen interessiert das schon?
Es wird noch immer stillgelegt. Hier wurde z.B. ein ganzes Industriegebiet von der Eisenbahn abgekoppelt, weil eine Raffinerie dicht gemacht hat. Dort steht jetzt ein großes Fußballstadion, das genau mit den vorhandenen Gleisen in optimalster Weise hätte angebunden werden können. Hat man alles platt gemacht. Die Bahn hat an sowas kein Interesse. Sie macht nur, was bestellt wird. Selbst will sie möglicherweise überhaupt nichts. Nicht mal überleben.
Am 12.09.2011 13:39, schrieb Marc Gerges.:
Wg. fehlendem Überlebenswillen.
Egal. Es geht um Angebot und Nachfrage und Nutzen pro Aufwand. Da darf der Grundstücksaufwand durchaus groß sein. Wenn der Nutzen den Aufwand trotzdem übersteigt, ist alles im Grünen Bereich.
Vorausgesetzt, sie wollen auch alle zur GLEICHEN ZEIT über die GLEICHE STRASSE. Das ist aber gerade in staugefährdeten Gebieten (z.B. Innenstädten) eher unwahrscheinlich, weil die meisten dort gar nicht hin müssen. Die Bahn muss das aufgrund ihrer Organisationsstruktur. Die ist aber mit fahrerlosen Fahrzeugen eine ganz Andere. Damit muss man NICHT GLEICHZEITIG fahren. Man muss auch keinen GEMEINSAMEN Start- und Zielort bedienen. Man fährt von irgendwo nach irgendwo zu jeder beliebigen Zeit und man hat i.d.R. auch noch jede Menge Ausweichrouten.
Selbst das macht einen großen Unterschied. Fahrerlose Autos werden einen Innenraum haben, der eher an ein Zimmer als an ein Auto erinnert. Man wird sich während der Fahrt mit allem Möglichen beschäftigen. Nur nicht mit der Fahrerei selbst. Deshalb wird man vermehrt Bürotätigkeiten ins Auto verlagern und sich dann bald die Frage stellen, wieso man denn überhaupt noch in die Arbeit fährt. Damit werden virtuelle Arbeitsplätze geschaffen. Manche nennen es auch Telearbeit.
200 Leute in 5 Minuten macht 0,7 Menschen pro Sekunde. So viele (wenige) Leute durchzuschleusen ist ja wohl kein Hexenwerk. Das real empfundene Gedränge hängt doch nur damit zusammen, dass alle Türen des Zuges gleichzeitig aufspringen und deshalb auch alle Leute gleichzeitig auf dem Bahnsteig sind.Strom brauchst du aber trotzdem noch. Der wird andernorts im Schnitt mit massiven Wärmeverlusten produziert. Du hast nur deshalb einen so geringen Wärmebedarf, weil du viel Geld in Wärmedämmung investiert und dir damit wahrscheinlich eine Sondermülldeponie gebaut hast. Das Verbrennen von Energiespeichern in den Kraftwerken hast du damit jedenfalls nicht verhindert.
Klar. An erster Stelle steht bei mir allerdings die Reduzierung der Schadstoffbelastung. Deshalb muss zuerst mal die Stromproduktion massiv dezentralisiert werden, um die ganzen Heizkessel im Land abschaffen zu können. Damit wäre schon mal rund 1/3 unserer Schadstoffproduktion eliminiert. Dann muss auch noch die Mobilität in das System mit eingebunden werden. Das erspart die ca. 50% Herstellungsverluste im Rahmen der Treibstoffproduktion und die 80% Verluste des Tankinhalts. Zudem kann man mit waggonähnlichem Windschattenfahren und Bremsenergierückgewinnung nochmal etwa die halbe Antriebsenergie einsparen. Heute braucht der Verkehr ca. 1/3 unseres Energiebedarfs. Dann nur noch ca. 5% dieses Drittels. 50% Schadstoffproduktion könnten also alleine dadurch schon realisiert werden, obwohl noch nicht mal die Rede von regenerativen Energien war. Gebäudedämmung ist wesentlich teurer und kann prinzipbedingt maximal 1/3 unseres Energiebedarfs einsparen. ASTROHS wird sehr schnell zur Marksättigung mit stromproduzierenden Heizungen führen. Die Hersteller bringt diese in arge Bedrängnis, weshalb sie sich spezialisieren müssen oder sich vom Markt verabschieden. Mit der Nutzung regenerativer Energien stehen jede Menge Spezialisierungsmöglichkeiten offen. Ein sehr wahrscheinliches Szenario wäre Folgendes: Firma A spezialisert sich auf Micro-BHKWs auf Stirlingbasis. Firma B kommt aus der Landwirtschaft und stellt fest, dass sie besondere Erfahrungen in der Verbrennung von Walnussschalen hat. Deshalb wird sie Maschinen der Firma A kaufen - allerdings ohne Brenner und Erhitzerkopf. Den macht nämlich nun Firma B mit ihrem speziellen Know-How.
Nicht entweder-oder, sondern sowohl als auch! Wenn man sowieso eine Heizung braucht, dann darf sie doch auch Strom produzieren. Warum denn nicht? Diese arbeitet mit Energiespeichern (Gas, Öl, Hackschnitzel...). Wind und Sonne lässt sich nicht speichern. Wasser auch nur in begrenztem Umfang. Sie liefern, wenn genug davon da ist. Ist nichts da, liefern sie auch nicht. Dann können aber Energiespeicher verstromt werden und die Versorgungssicherheit ist wieder hergestellt.
Der alte Heizkessel wird mit einer stromproduzierenden Heizung genauso abgeschafft wie mit einem Null-Energie-Haus. Lediglich der Ort der Stromproduktion wird verlagert. Nämlich dort hin, wo man zum Einen die die Abwärme bestens gebrauchen kann und zum andern dort hin, wo der Strom am teuersten ist. Fast 50% des Strompreises gehen für Durchleitungskosten drauf. Die aber gibt es mit dezentraler Stromproduktion kaum noch, weil der Strom i.d.R. innerhalb weniger hundert Meter seine Senke findet.
Wenn sich der Sinn der Worte nicht erschlossen hat und du immer noch so schreibst, dann kannst du's nicht verstanden haben. Wie soll ich's also erklären? Wir haben zu viel Wärme. Trotzdem müssen wir unsere Häuser wärmedämmen. Begründung: Wir haben zu WENIG Wärme (in den Häusern), weshalb wir sie einsperren müssen. Sieht man sich den Aufwand einer Gebäudedämmung an und vergleicht ihn mit der Stromproduktion im Kleinen, dann muss man sich schon die Frage stellen, ob wir noch alle Tassen im Schrank haben. Die Verlagerung der Stromproduktion von der Grünen Wiese in ein EFH kostet einen Haushalt derzeit ca. 3.000,- bis 4.000,- Euro. Was kostet eine Wärmedämmung für ein ganzes Haus? Reicht das 10-Fache?
Was macht man damit, wenn das Haus abgerissen wird?
St.-Florians-Prinzip also.
Erst mal müssen wir von unserer Schadstoffproduktion weg. So schnell wie möglich! Also sollten wir zunächst mal mit den wirksamsten Dingen anfangen und uns dann weiter entwickeln. Fängt man einfach irgendwo an, ist die Wahrscheinlichkeit SEHR groß, nur irgendwelche unbedeutende C-Teile zu erwischen. In die kann man den gleichen Aufwand investieren wie in die wirklich wirksamen A-Teile. Mit den A-Teilen kriegt man richtig fette Wirkung, während man mit den C-Teilen froh ist, wenn man überhaupt über die Nachweisgrenze kommt. Deshalb wäre es so wichtig, die Stromproduktion erst mal zu dezentralisieren. Gebäudedämmung kann man dann immernoch machen. Sie ist halt nun mal sehr viel teuerer als Dezentralisierung und zudem wirkungsloser, weil sie sich lediglich um
1/3 unseres Energiebedarfs kümmern kann. Mehr ist damit prinzipiell nicht drin. Mit der Dezentralisierung der Stromproduktion werden allerdings 2/3 des gesamten Energiemarktes beeinflusst! Nimmt man noch Individualverkehr auf der Schiene (Railtaxi) hinzu, sind's sogar 100%. Solche Dimensionen sind mit Gebäudedämmung schlicht nicht möglich. Aber sie kostet verdammt viel Geld, das dann für die Dezentralisierung fehlt.Aber sobald Strom damit gewonnen wird, ist dir das Risiko zu groß? Wie kann das sein, wenn es doch das Gleiche ist?
Dir geht es also nur um das Preisrisiko. Aber auch die Strompreise verändern sich. Insbesondere mit dem vorgeschlagen ASTROHS. Damit lernt man schnell, dass nicht das Niveau das Entscheidende ist, sondern die Veränderungen selbst.
Bevor Verlustwärme weggekühlt wird, werden allerdings erst mal die Wärmespeicher gefüllt. Bis die voll sind, ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass wieder Wind weht oder Sonne scheint und damit der Strompreis nach unten gedrückt wird. Damit sinkt auch das Interesse daran, noch teure Energiespeicher zu verheizen. In solchen Fällen kann es sogar günstiger sein (auch für die Umwelt), elektrisch zu heizen als mit Brennstoffen.
Wie oft wird dieser Zeitpunkt vorkommen? Um wie viel Energie geht's?
Eben.
Die Brennstoffkosten sollten mindestens rausspringen. Geschickt programmiert auch etwas mehr. Aber schon damit kann sich ein Durchschnittshaushalt einen Urlaub im Jahr mehr gönnen.
Das ist im Übrigen sein SEHR kritischer Punkt. Aber auch Brennstoffe sind doch Energiespeicher. Lagerplatz braucht man sowieso (sofern nicht Gas aus dem Gasnetz) und ihre Verluste halten sich in Grenzen. Damit kann man auch jederzeit Strom gewinnen. Genauso, wie mit dem Akku. Nur halt sehr viel billiger.
Wird man sehen. Glaube ich so nicht. Wie gesagt - Akkus sind Energiespeicher. Brennstoffe auch. Die sind allerdings sehr deutlich billiger.
Du kannst deine Hütte bestimmt auf Passivhausstandard hin kriegen. Es stellt sich eigentlich nur die Frage, ob du dafür so viel Geld hinlegen willst. Dem Vernehmen nach eher nicht. Du könntest aber deinen Heizkessel rausschmeißen und gegen was Stromproduzierendes tauschen. Damit wird dein Heizkessel genauso überflüssig wie im Passivhaus. Er muss auch nicht mehr versorgt werden. Genauso wie im Passivhaus. Du würdest damit lediglich ein Stück Kraftwerk von der Grünen Wiese ins Haus verlagern, das dann genauso warm wäre wie mit Passivhausstandard oder mit Heizkessel oder mit 10...12 qm Kollektoren. Mach' mit der Fläche Strom draus, ist die Umweltwirkung eine bessere.
Die Frage ist vor allem, wie sich die Bahn ihre eigene Zukunft ab dem Zeitpunkt vorstellt, ab dem das Auto ohne Fahrer fahren kann.
Nicht so schnell. Zunächst mal muss man das System überhaupt erst mal zum Laufen bringen. Dann wird man unbemannte Fahrzeuge auf Teststrecken bewegen, um Erfahrungen damit zu sammeln. Dann wird man Gütertransport erledigen. Erst dann, wenn sich die Leistungsfähigkeit des Systems zweifelsfrei herausgestellt hat, wird man auch Personen damit bewegen.
Ich hab's noch nicht durchgerechnet. Aber ich vermute, dass das so nicht funktionieren wird, weil die Streckenführung typischerweise auf nur ganz wenige Zentralpunkte hin zugeschnitten ist. (Eine Streckenverlegung insbesondere für U-Bahnen gestaltet sich relativ schwierig.) Dort wuselt es dann unglaublich vor lauter Leuten, obwohl eigentlich kaum jemand dort sein will. Das sind nur "Verschiebebahnhöfe", an denen die Leute die Richtung wechseln und deshalb umsteigen müssen. So etwas gibt es mit Individualverkehr nicht mehr. Man fährt dann ohne Umsteigen und braucht solche Zentralverteiler deshalb nicht mehr.
Ich fürchte allerdings, dass man für den Nahverkehr wirklich eigene Netze braucht. Oder man fährt ganz einfach mit fahrerlosen Autos, die ohnehin schon in Entwicklung sind. Jetzt noch unter dem Begriff "Fahrerassistenz". Die Weiterentwicklung ist "Fahrerablösung".
Das Geschehen wird sich vermutlich auf unterschiedlichen Infrastrutkuren abspielen. Schienengebundene VAE-Systeme (Viel-Auf-Einmal-Systeme) führen i.d.R. erst mal zu ganz wenigen zentralen Verteilerstellen, die mit Individualverkehr grundsätzlich nicht gebraucht werden und ohnehin nur unsinnige Umwege erfordern. Ringverbindungen sind komischerweise ziemlich selten.
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