Re: Wärmepumpe und Lüftungsanlage - Kombinieren?

Mar 14, 2007 485 Replies

Rolf_Bombach schrieb am 17 Mai 2007 :

In Bremen gilt wohl eine andere Physik, oder sie haben Toleranzen im mm-Bereich...

Frank

Wieviele 100MW wären das denn zusätzlich, wenn man es in einem passenden Reaktor über das Jahr "verheizen" könnte?

Joerg schrieb:

Hättest du auch den Text gelesen und nicht nur die Bilder angesehen, hättest du folgendes festgestellt.

- Viele direkt betroffene konnten berichten, da sie den Unfall überlebt hatten. Bei einem Flugzeugabsturz ist das seltenst.

- Der Unfall auch bei Heliumfüllung praktisch genau so abgelaufen wäre. Das Problem war die Hülle, welche zum Teil aus Nitro- zellulose bestand, ein Zelluloid-ähnliches Zeug. Damit könnte man auch eine Rakete basteln.

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Dass bei Verkehrsunfällen mit Lastwagen Menschen ums Leben kommen ist eine traurige Tatsache. Das hat mit Wasserstoff primär nichts zu tun. Offenbar wurde sonst kein grosser Schaden angerichtet. Wäre der Unfall mit Propangas passiert, hätte es, wie es leider ja genügend traurige Beispiele gibt, leicht dutzende Toter gegeben. Dasselbe gilt für Benzintransporte; Unfälle gibt es da selbst in der Schweiz :-]. Ausserdem ist es nicht ganz so einfach, Statistiken mit Einzelfällen zu machen.

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Martin Lenz schrieb:

Wenn man die Stoffe in einem Brutreaktor verwerten würde, könnte man mehr Kernenergie als Kohle-Verbrennungsenergie rausholen.

BTW, die Belastung durch aschehaltigen Zement wird gewöhnlich unterschätzt. UNSCEAR schätzt die kollektive Folgedosis global auf 50'000 Sv. Dazu kommt eine kollektive Dosis durch die private Kohlenutzung welche eher schlecht schätzbar ist und im Bereich von 2'000 bis 40'000 Sv liegt.

X-No-Archive: Yes

begin quoting, Rolf_Bombach schrieb:

Das klingt erstaunlich. In Frage kämen eigentlich nur Th und U - ist da soviel davon drin?

Nehmen wir mal den Mittelwert, dann sind das also 20 kSv, in der Summe also 70 kSv/a. Das gibt dann also ganz grob etwa 70.000 zusätzliche Krebstote jährlich - na und? Das sind 70.000 von jährlich etwa 100 Mio. Toten weltweit, also ein komplett vernachlässigbares Risiko von ca. einem Promille; die Rechnung sieht auch nicht grob anders aus, wenn man annimmt, daß sich diese Todesfälle auf die Industrieländer konzentrieren.

Technisch interessant wäre die Frage, inwieweit sich die Radioaktivitätsreduktion durch chemische Abscheidung der Actiniden aus der Asche sowie ggf. deren Zwischenlagerung zum Abklingenlassen volkswirtschaftlich lohnt: Was kostet ein vermiedener Krebsfall, was bringt er volkswirtschaftlich ein?

Gruß aus Bremen Ralf

X-No-Archive: Yes

begin quoting, Ralf Kusmierz schrieb:

Hm, ich sehe gerade, daß UNSCEAR von einer Inzidenz von nur 5 %/Sv ausgeht, also nur 3.500 Tote aus 70 kSv Kollektivdosis. Das wäre also noch einmal deutlich weniger.

Es dürfte sich mutmaßlich nicht rechnen, die Radioaktivität aus der Asche abzutrennen, und wohl auch nicht, die Asche endzulagern. Übrigens ist Rn usw., das nicht in Staubfiltern zurückgehalten werden kann, gar nicht berücksichtigt, aber dessen Relevanz kann man nun auch bezweifeln, da es schnell zerfällt.

Gruß aus Bremen Ralf

Moin,

Rolf_Bombach schrub:

Ähhh... auch bei einem Flugzeugunfall ist das der Normalfall. Die Leute, die _berichten_ können, haben überlebt. Wenn überhaupt, hat das mit der Lande- oder Aufprallgeschwindigkeit zu tun.

Die Menge an gespeicherter chemischer Energie ist ja wohl doch eine andere.

CU Rollo

Hallo,

vor etlichen Jahren glaubte man mal das man mit kleineren Automotoren Home-WKK machen könnte. Nur war dummerweise die Heizleistung für ein Einfamilienhaus erheblich zu gross und die Lebensdauer der Motoren in Betriebsstunden deutlich zu klein. Die Leistung von Motoren für Rasenmäher und Kettensägen ist schon wieder etwas zu klein und der Wirkungsgrad und deren Lebensdauer auch.

Bye

Hallo,

wenn man unbedingt für das Fernwärmenetz riesige Rohrquerschnitte, sehr dicke Isolation, hoher Stromverbrauch für die nötigen Pumpen, sehr grosse und viele Heizkörper im Haus haben will kann man mit 40 °C anfangen. Im Haus kommt dann hoffentlich noch wenigstens 30 °C Heizwasser an.

Bye

Uwe Hercksen schrieb:

Eben deshalb braucht man einen guten Grund, um mit entsprechender finanzieller Wucht in die richtige Technik zu investieren - sprich zu entwickeln und Fertigung hoch zu ziehen. Der aktuelle Markt gibt das nicht her, weil er auf träge Großkraftkraft, die nur von Wenigen betrieben wird, optimiert ist. Ein automatisches Stromhandelssystem für ALLE wäre allerdings ein sehr guter Grund für Anleger und Industrie, in die nötige Kleintechnik einzusteigen.

Servus Christoph Müller

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Roland Damm schrieb:

Hab ich nicht bezweifelt. Ich schrub ja, a) dass heute bei einem Flugzeugunfall seltenst Überlebende da sind und b) die Berichte vom Hindenburg-absturz eben darauf hinweisen, dass viele Passagiere überlebt haben.

Der Punkt war aber, dass dies als "typischer" Wasserstoffunfall dargestellt werden sollte. Und das ist in verschiedener Hinsicht falsch und an den Haaren herbeigezogen. Soll man jetzt die Schifffahrt mit Hinweis auf die Titanic verbieten?

Frank Spreer schrieb:

Klar. Bei meinem Beispiel bleibend: Die Nachtfreigabe für den Boiler ist uhrzeitlich nicht definiert, es werden vertraglich lediglich vier (genaue Zahl vergessen) Stunden pro Nacht Einschaltdauer zugesichert. Diesen Tarif kann man daher für Produktionsprozesse vergessen.

Äh, so einen Tarif haben die Münchner Brauereien für die Bierkühlung.

Grüße, Andi

Moin,

Rolf_Bombach schrub:

Deswegen investieren Banken ihr Geld (besser gesagt das ihrer Kunden) ja auch niemals an der Börse, denn Aktienkurse sind gänzlich ungeeignet, den Bankkunden den von ihnen geforderten konstanten Zinssatz für die Sparkonten zu liefern. :-)

CU Rollo

Moin,

Rolf_Bombach schrub:

Huch, lange her. Hatte ich wohl auch etwas falsch verstanden.

ACK, Typisch sicher für Unfälle, bei denen Wasserstoff als Traggas für Luftschiffe verwendet wird:-).

Dennoch ist die Entflammbarkeit von Wasserstoff nicht gerade geringer als die von Benzin. Und jegliches Gas, was in Druckflaschen transportiert werden muss ist allein des Drucks wegen schon mal gefährlicher, als eine Flüssigkeit. Wie sicher sind Autos vor Benzinexplosionen, wenn man das Benzin in eine 10mm dickwandige Stahlflasche füllt?

Ist müßig,.., man baut die Transportsysteme einfach so sicher, dass das Restrisiko akzeptabel ist. Das Risiko ist also garnicht die Frage, sondern allein ob die Sicherheit so viel Geld kostet, dass sich die Sache dann vielleicht nicht mehr lohnt.

CU Rollo

hallo,

Die n=FCtzt aber nur was gegen die Sonneneinstrahlung von au=DFen, nichts bei W=E4rmequellen in Geb=E4uden.

Ja. Dummerweise hei=DFt das, im Sommer, wenn man eh besser solar erw=E4rmtes Warmwasser nutzt, liegt sie h=F6her, im Winter entsprechend schlechter. Gewichtet mit Betriebsstunden, landest Du eher bei 2,5 als bei 4. Eine WP, die W=E4rme aus dem Boden holt, ist auch in der Anschaffung alles andere als billig, und eine Abluft-WP rechnet sich heute noch nicht.

Nein. Das mag ein aktueller Durchschnitt sein, ist aber technisch r=FCckst=E4ndig. Man kann Passivh=E4user bauen, sollte also in einem Zukunftsszenario die Heizenergie auch auf fast 0 setzen - fast wegen nicht umzubauender Geb=E4ude wie Denkm=E4ler.

nein, 0,8 Berechnun g solarer Gewinn fehlt.

.=2E.

Wieso Jahresleistung ? =DCblicherweise l=E4uft das Teil x Stunden am Tag mit 1 - 3 Starts, l=E4dt den WW-Speicher und legt sich wieder schlafen. Macht jede "Heizung" so.

10-kW(th)-Ger=E4te sind noch selten, =FCblich ist 12 bis 16.

viele Gr=FC=DFe Werner

--

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Uwe Hercksen schrieb:

(sorry, hatte den Thread aus den Augen verloren). Ein Problem war die Abgasqualität, insbesondere die Russproduktion.

Clemens Jerg schrieb:

Hallo,

ein thermisches Kraftwerk, das bereit steht um Einbrüche in der Stromproduktion durch Nutzung von Wind und Sonne aufzufangen, muß ständig geheizt werden damit es dann auch bei Bedarf kurzfristig die nötige Leistung bereit stellen kann. Während es geheizt bereit gehalten wird verbraucht es ständig Brennstoff ohne damit Strom zu erzeugen, nur der Verbrauch ist geringer als bei Vollast.

Bye

Uwe Hercksen schrieb:

Dann ist das thermische Kraftwerk für die Realität schlicht viel zu groß und wohl eher für irgendwelche Geldanleger gebaut worden. Kleine Dinger sind binnen Sekunden da und liefern ihre elektrische Leistung ab. Außerdem kann man grade Laufende kurzfristig gehörig überlasten, weil damit zwar ihre Drehzahl einbricht, dank Wechselrichter aber nicht ihre Einspeisefrequenz und Phasenlage.

Wurde halt für Dumme aus der Dinosaurier-Zeit gebaut...

Servus Christoph Müller

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Dann baue mal einen Wechselrichter fuer das Kraftwerk Sottrup-Hoecklage. "Hey, Jupp, kannst Du mal eben die 1200 Transistoren in Bank E, siebzehntes Regal auswechseln?"

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